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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 26.10.2009
    zum Tode verurteilt worden sind Bestätigt worden sind die Hinrichtungen am vergangenen Freitag 23 Oktober von der chinesischen Botschaft in London Wir verurteilen diese Hinrichtungen grundsätzlich und fordern die chinesische Regierung dringend auf von weiteren Hinrichtungen abzusehen erklärte heute Kai Müller Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland ICT Die Hinrichtungen seien Ausdruck des unvermindert harten Vorgehens der Behörden in Tibet und nicht geeignet eine friedliche Lösung der angespannten Lage in Tibet herbeizuführen so Müller Beschuldigte erhalten keine angemessene Verteidigung die freie Wahl des Rechtsbeistandes wird eingeschränkt und die Verfahren werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt Es existieren zahlreiche Berichte über Misshandlungen während der Haft kritisierte Müller Die internationale Gemeinschaft insbesondere die Europäische Union muss diese Hinrichtungen öffentlich verurteilen so Müller Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua hatte am 8 April 2009 gemeldet dass Lobsang Gyaltsen und Loyak wegen Brandstiftung mit Todesfolge zum Tode verurteilt worden waren Zwei weitere Angeklagte waren ebenfalls zum Tode verurteilt worden die Strafe allerdings mit der Möglichkeit der Umwandlung aufgeschoben worden Die Urteile waren die ersten Todesurteile die in Zusammenhang mit den Unruhen in Lhasa vom 14 März 2008 ausgesprochen worden waren siehe Bericht der International Campaign for Tibet vom 9 April 2009 engl http www savetibet org media center ict news reports two tibetans sentenced death lhasa Berichten des tibetischen Zentrums für Menschenrechte und Demokratie TCHRD zufolge sind die Leichnahme von Lobsang Gyaltsen und Loyak den Familien der Verstorbenen übergeben worden Beide waren erschossen worden Das TCHRD hatte ferner von zwei weiteren Hinrichtungen berichtet die bislang noch nicht bestätigt werden konnten Ein detaillierter Hintergrundbericht der International Campaign for Tibet vom 26 Oktober 2009 über die Hinrichtungen kann hier eingesehen werden engl http www savetibet org media center ict news reports official confirmation execution tibetans lhasa Über die International Campaign for Tibet ICT Als weltweit größte

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 14.10.2009
    er zur Buchmesse unter dem Buchtitel Like Gold that Fears no Fire New writings from Tibet erschienen Autoren die im Einklang mit der chinesischen Ideologie über Tibet stehen können ungehindert publizieren Schriftsteller in deren Werken zum Beispiel Bezüge zum Dalai Lama und zur tibetischen Nation enthalten sind oder die auf der Suche nach tibetischer Identität seien seien staatlichen Repressalien vom Schreibverbot bis hin zu Folter und Gefängnis ausgesetzt schreibt Woeser Alle Verlage und Medienhäuser Tibets unterstünden der strikten Kontrolle des Staates Woeser die mit dem chinesischen Autor und Regime Kritiker Wang Lixiong verheiratet ist stand zeitweise unter Hausarrest stand und darf zurzeit nicht aus China ausreisen 2005 startete sie einen Internet Blog der während der Tibet Unruhen über drei Millionen Besucher hatte Fünfmal wurde ihr Blog der über einen amerikanischen Server läuft von chinesischen Hackern angegriffen Das Internet bezeichnet Woeser als einen Wendepunkt für die Intellektuellen Tibets Das Internet ermögliche den Dissidenten sich der Welt mitzuteilen und der Zensur zu entgehen Tibet sei dadurch nicht mehr stumm Das Internet werde China und Tibet verändern Mit den Unruhen in Tibet sei eine neue Generation Tibeter angetreten die das Internet nutzten um ihre Stimme zu erheben Die meisten schrieben dabei auf Chinesisch der Sprache der Besatzer Grund hierfür sei dass die meisten tibetischen Intellektuellen als Resultat der kolonialen Ausbildung besser die chinesische Sprache als die tibetische Muttersprache beherrschten Doch diese jungen auf Chinesisch schreibenden Autoren sähen sich nicht mehr als Sprachrohr der Kommunistischen Partei Chinas Sie betrachteten ihre chinesischen Texte als Zeichen eines neuen tibetischen Selbstbewusstseins mit dem sie China gegenübertreten Das Buch Like Gold that Fears no Fire New writings from Tibet kann bei der International Campaign for Tibet Deutschland per E Mail an info savetibet de bestellt werden Die Publikation ist auch auf dem Messestand der International Campaign for Tibet

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 02.10.2009
    Truth in Washington 2 Oktober 2009 Washington Berlin Große Ehre für den Schauspieler Hannes Jaenicke Zusammen mit dem Hollywood Star Richard Gere ist der prominente Künstler der sich ebenfalls engagiert für Tibet einsetzt Gastgeber bei der Preisverleihung Light of Truth Licht der Wahrheit Diese findet am Mittwoch 7 Oktober in der Sydney Harman Hall in Washington D C statt Veranstalter ist die International Campaign for Tibet ICT Die Auszeichnung Light of Truth wird regelmäßig vom 14 Dalai Lama an Menschen und Organisationen vergeben die sich besonders für Tibet und die Tibeter einsetzen In diesem Jahr geht der Preis posthum an Julia Taft frühere Sonderkoordinatorin der amerikanischen Regierung für Tibet sowie an eine Gruppe von Chinesen die sich unter großer persönlicher Gefahr an die Seite Tibets gestellt haben Ihre Namen werden erst am Tag der Light of Truth Verleihung bekannt gegeben Die International Campaign for Tibet hat ihren Sitz in Washington Amsterdam Brüssel und Berlin internationaler Vorstandsvorsitzender ist Richard Gere Hannes Jaenicke vertritt in Washington ICT Deutschland Über ICT Als weltweit größte Tibet Organisation setzt sich die International Campaign for Tibet ICT für die Wahrung der Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes ein und unterstützt damit die Politik des 14

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 14.09.2009
    Schauspieler Hannes Jaenicke Texte tibetischer Autoren vorträgt Darüber hinaus soll über die Biografien dieser Autoren und die Lage von Schriftstellern und Künstlern in Tibet informiert werden Der Antrag der ICT wurde vom Messemanagement mit Verweis auf die Sicherheit abgelehnt ICT kritisiert diese Entscheidung der Buchmesse Für uns kommt dies einer Zensur gleich Offensichtlich will die Leitung der Buchmesse das Verteilen von Informationsmaterial über Tibet einschränken um den Ehrengast China nicht zu brüskieren so ICT Geschäftsführer Kai Müller Die von der Buchmesse vorgebrachten Argumente seien haltlos und vorgeschoben Das Buchmessen Management unterbindet mit seinem Verhalten friedliche Meinungsäußerungen und beschädigt sich damit als eine internationale Messe des freien Wortes selbst Wir fordern die Buchmesse auf ihre Entscheidung zu revidieren und uns im Rahmen der Walking Acts die Möglichkeit zu geben Informationen über die Lesung mit Hannes Jaenicke und die Autoren zu verteilen In einer E Mail an ICT verweist die Messeleitung darauf dass durch das Verteilen von Handzetteln der International Campaign for Tibet Deutschland ein hohes Gefahrenpotenzial durch sich aufstauende Menschen entstehen könnte Diese Menschenmengen könnten wiederum durch die Diskussion zwischen Andersdenkenden entstehen Dies sei nicht einschätzbar heißt es weiter Die Möglichkeit Walking Acts durchzuführen wird von der Buchmesse explizit angeboten und

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 12.08.2009
    der International Campaign for Tibet und des Vereins der Tibeter in Deutschland geantwortet Alle Parteien kündigen an sich nach der Bundestagswahl für Tibet einsetzen zu wollen Die Wählerinnen und Wähler können sich anhand der Wahlprüfsteine ein konkreteres Bild über die unterschiedlichen Positionen der Parteien machen unterstreicht Dalha Agyitsang vom Verein der Tibeter in Deutschland Wir werden die Parteien aber auch über den Wahltag hinaus beim Wort nehmen und sie an

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 07.08.2009
    in Tibet vom vergangenen Jahr und eine Sammlung von Arbeiten mit dem Titel In Blut geschrieben herausgegeben Dem Vernehmen nach war Rabten seither von Sicherheitskräften überwacht worden Sein Verschwinden ist offenbar Teil des harten Vorgehens der chinesischen Behörden gegen kritische Stimmen in Tibet infolge dessen mehrere Künstler und Autoren verhaftet worden oder verschwunden sind Tashi Rabten hatte die Aufsatzsammlung Shar Dungri Schneeberg im Osten herausgegeben die unmittelbar nach Veröffentlichung verboten worden war Allerdings konnten zuvor einige Kopien von Shar Dungri in den tibetischen Gebieten der chinesischen Provinzen Qinghai und Gansu zirkuliert werden Im Vorwort zu seinem Essayband In Blut geschrieben sagt Rabten Nach einem Jahr der üblichen seelenzerstörerischen Ereignisse musste etwas gesagt werden und ich dachte darüber nach ob man die Stimme erheben sollte Schließlich erarbeitete ich dieses bescheidene kurze Buch zwischen 2008 und 2009 vergossen wie ein Blutstropfen Neben Rapten sind eine Reihe von tibetischen Künstlern und Autoren in das Visier der chinesischen Behörden geraten Unter ihnen populäre Blogger wie der inzwischen verschwundene Tibeter Kunga Tsayang die Sängerin und Autorin Jamyang Kyi oder der buddhistische Mönch Drokru Tsultrim Tsultrim war im April dieses Jahres verhaftet worden weil er in dem von ihm herausgegebenen Magazin Leben des Schnees reaktionäre Ansichten verbreitet habe Der junge Tibeter Yong Lengzhi der eine Sammlung von Gedichten über die Proteste im vergangenen Jahr verfasst hatte beging im Oktober 2008 Selbstmord um so ein von ihm hinterlassener Abschiedsbrief der Welt die Rechtlosigkeit der Tibeter zu beweisen Die International Campaign for Tibet Deutschland veranstaltet auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt am Main am 18 Oktober 14 00 Uhr im Forum Dialog eine Lesung unter dem Titel Die verbotene Lesung politische Literatur aus Tibet Dabei werden Hannes Jaenicke und Gäste Stücke tibetischer Autorinnen und Autoren lesen Aus Anlass der Buchmesse will die International Campaign for Tibet besonders auf

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 28.07.2009
    Behörden sank im vergangenen Jahr die Zahl der tibetischen Flüchtlinge die es nach Nepal schafften auf etwa 650 wie aus dem ICT Bericht Dangerous Crossing hervorgeht In den vorangegangenen Jahren hatten noch mehr als etwa vier Mal so viele den gefahrvollen Weg auf sich genommen Im September 2006 war eine tibetische Nonne auf der Flucht vor den Augen westlicher Bergsteiger von chinesischen Sicherheitskräften erschossen worden Peking hatte dies als einen Akt normaler Grenzverwaltung bezeichnet Doch auch wer es über die Grenze nach Nepal geschafft hat darf sich keineswegs in Sicherheit fühlen Der Einfluss Pekings macht sich in Nepal immer stärker bemerkbar trotz der traditionell starken kulturellen und religiösen Bindung zwischen Nepalesen und Tibetern So wurden die Proteste der tibetischen Flüchtlinge in Nepal angesichts der vielen Toten und Verhafteten in Tibet im vergangenen Jahr von den nepalesischen Behörden mit großer Härte unterdrückt China lockt unterdessen mit wirtschaftlicher und politischer Unterstützung und fordert offenbar einen Preis dafür Die Gefahr ist groß dass dieser auch von den tibetischen Flüchtlingen zu bezahlen sein dürfte so die ICT Berichte ICT fordert daher insbesondere von der nepalesischen Regierung die Rechte tibetischer Flüchtlinge und Einrichtungen zu ihrem Schutz wie das tibetische Flüchtlingsaufnahmezentrum in Katmandu zu respektieren Die

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 20.07.2009
    Zusammenschluss regierungskritischer chinesischer Anwälte und Wissenschaftler unter dem Vorwurf der Steuerhinterziehung Computer und andere Geräte beschlagnahmt Mitarbeiter von Gongmeng kritisierten das Vorgehen der Behörden als ungerechtfertigt Noch im Mai dieses Jahres hatte Gongmeng in einer aufsehenerregenden Studie über die Hintergründe der Unruhen in Tibet der offiziellen Linie der chinesischen Staatsführung widersprochen der Dalai Lama stecke hinter den Protesten und stattdessen die Politik Pekings für den Konflikt in Tibet verantwortlich gemacht Anwälte der Initiative hatten ferner Betroffene im Skandal um verseuchtes Milchpulver in China vertreten Die chinesischen Behörden haben daneben am 9 Juli die Arbeitsgenehmigungen von 53 Anwälten widerrufen was effektiv einem Arbeitsverbot für die betroffenen Juristen gleichkommt darunter mehrere namhaften Menschenrechtsanwälte wie etwa Jiang Tianyong der zusammen mit seinem Kollegen Li Fangping zwei bekannte tibetische Mönche verteidigt hatte Gongmeng hat sich öffentlich gegen die Politik Pekings in Tibet gestellt Sie gibt damit Anlass zur Hoffnung dass sich in China allmählich regierungskritische Stimmen Gehör verschaffen was sich letztlich positiv auch auf die Tibet Frage auswirken könnte so Kai Müller Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland ICT Die internationale Staatengemeinschaft muss daher gegenüber Peking in aller Deutlichkeit dafür eintreten dass Gongmeng seine Arbeit weiterführen kann sagte Müller Das gleiche gelte für

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