archive-de.com » DE » S » SAVETIBET.DE

Total: 678

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Tibet: International Campaign for Tibet - 14.04.2011
    Razzien durchgeführt alleine im Kloster Drepung bei Lhasa wurden am 25 April 2008 600 Mönche im Morgengrauen abgeführt Viele von ihnen landeten zur Umerziehung im Militärgefängnis von Golmud in der Provinz Qinghai Um Ähnliches zu verhindern blockierte die lokale Bevölkerung vorgestern am 12 April Militärfahrzeugen den Zugang zum Kloster einige schliefen sogar auf der Zufahrtstraße um so einen heimlichen Abtransport im Schutze der Nacht zu verhindern Die Polizei reagierte darauf mit dem Einsatz von Schlagstöcken und Hunden so die Berichte Nach Auskunft der Quellen vor Ort ist das Kloster Kirti immer noch komplett abgeriegelt und auf allen Seiten von bewaffneten Armeeeinheiten umstellt Die einzige bislang noch nicht von einer Mauer umgebene Seite des Klosters wurde mit einem Stacheldrahtverhau abgesperrt chinesische Bauarbeiter errichten neben dem Stacheldrahtzaun eine massive Betonwand Ein im Exil lebender Mönch mit direktem Kontakt in die Region Ngaba sagte Die Behörden haben viele Polizisten und zahlreiche Soldaten in die Region geschickt sie führen Hausdurchsuchungen im Landkreis Ngaba und den umliegenden Siedlungen durch Sie befragen jeden Haushalt nach der Zahl seiner Mitglieder und deren derzeitigem Aufenthaltsort Der gleichen Quelle zufolge erfolgten erneut einige Festnahmen genauere Angaben seien derzeit nicht möglich In den letzten zwei Wochen war es bereits mehrfach zu Festnahmen und Fällen von Verschwindenlassen in der Region gekommen Unterdessen hat sich im nordindischen Schwesterkloster Kirti ein hoher tibetischer Lama öffentlich zu den Vorgängen geäußert Rongpo Choje Kirti Tulku der auch von den Mönchen im Kloster Kirti in Ngaba als Autorität anerkannte Kirti Rinpoche charakterisierte den Einsatz der chinesischen Sicherheitskräfte als diskreditierten alten Ansatz aus der Ära des Klassenkampfs Die chinesische Führung müsse erkennen dass die Menschen nicht mehr alleine durch Wirtschaftswachstum und staatliche Propaganda unter Kontrolle gehalten werden könnten Wenn nicht begriffen wird dass die Zeiten von Die Macht kommt aus den Gewehrläufen vorüber sind muss dies zwangsläufig

    Original URL path: http://savetibet.de/?id=885 (2016-02-15)
    Open archived version from archive


  • Tibet: International Campaign for Tibet - 12.04.2011
    worden Die Aktivität der Behörden konzentriert sich dabei auf das von mehr als 2 000 buddhistischen Mönchen bewohnte Kloster Kirti wie die International Campaign for Tibet ICT von tibetischen Quellen mit direktem Kontakt nach Ngaba in Erfahrung bringen konnte Betroffen sind allerdings auch die Dörfer in der dünn besiedelten Region Nach Auskunft der Quellen vor Ort ist das Kloster Kirti inzwischen komplett abgeriegelt und auf allen Seiten von bewaffneten Armeeeinheiten umstellt Die einzige bislang noch nicht von einer Mauer umgebene Seite des Klosters wurde mit einem Stacheldrahtverhau abgesperrt chinesische Bauarbeiter haben indessen damit begonnen eine massive Betonwand neben dem Stacheldrahtzaun zu errichten Im Kloster selbst hat die Armee an allen höher gelegenen Punkten bewaffnete Posten eingerichtet die das gesamte Geschehen im Kloster unter Kontrolle halten Der Zugang zum Kloster ist völlig unterbunden ebenso werden die Mönche am Verlassen des Klosters gehindert Derweil wird das Essen für die Klosterbewohner knapp Offenbar ist es das Ziel der Behörden die Bewegungsfreiheit der Mönche zum völligen Stillstand zu bringen Bereits seit dem 19 März drei Tage nach der Selbstverbrennung des Mönchs Phuntsog ist es den Klosterbewohnern verboten ihr üblichen religiösen Zeremonien abzuhalten so die Berichte Im Kloster Kirti sowie an anderen Orten im Kreis Ngaba kam es in den letzten Wochen zu mehreren Fällen von Verschwindenlassen Betroffen davon waren sowohl Mönche als auch einfache Tibeter darunter auch der jüngere Bruder und ein Onkel von Phuntsog Weder über ihren Aufenthaltsort noch über ihren Gesundheitszustand ist etwas bekannt Die chinesischen Behörden führen in der gesamten Region zudem Kampagnen zur patriotischen Umerziehung durch Dorfkomitees im Kreis Ngaba beriefen öffentliche Versammlungen ein bei denen die Teilnehmer gezwungen sind die Kommunistische Partei und ihre Politik zu preisen Einen ausführlicheren englischsprachigen Bericht der ICT hier herunterladen Die International Campaign for Tibet wird über die Situation in Ngaba voraussichtlich in Kürze

    Original URL path: http://savetibet.de/presse/meldungen/pressemitteilungen2011/12-04-2011/ (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Tibet: International Campaign for Tibet - 05.04.2011
    Gansu vor einer internationalen Journalistendelegation offen gegen die Politik Pekings in Tibet protestiert hatte Die chinesischen und ausländischen Journalisten hatten sich auf einer von den staatlichen Behörden organisierten Tour durch Tibet befunden Ziel der Behörden war es offenbar den Journalisten ein Bild von Normalität in Tibet zu vermitteln Die Mönche nutzten die Gelegenheit den Journalisten ihre Situation nahe zu bringen beklagten Menschenrechtsverletzungen und forderten die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet Auf diesem youtube Video im Internet kann die Aktion der Mönche angeschaut werden auf den Bildern ist auch Jamyang Jinpa zu sehen Während es einem Teil der protestierenden Mönche gelang sich abzusetzen und in der Folge nach Indien zu fliehen wurde Jamyang Jinpa in der folgenden Nacht von bewaffneter Militärpolizei verhaftet Mitte Mai 2008 teilten die Behörden seiner Familie mit er könne aus der Haft abgeholt werden Einer tibetischen Quelle mit direktem Kontakt ins Kloster Labrang zufolge konnte Jamyang Jinpa nach offenbar wochenlanger Folter nicht mehr stehen oder gehen und hatte kein Gefühl mehr in den Beinen Er hatte überdies sein Sehvermögen verloren Offenbar hatte Jinpa auch jegliche Erinnerung an die Haft verloren Seine Freilassung so die Vermutung war erfolgt weil man ihn nicht im Gefängnis hatte sterben lassen wollen Trotz aller Bemühungen seiner Familie Jamyang Jinpas Gesundheit wiederherzustellen verschlechterte sich sein Zustand zusehends Jamyang Jinpa sprach gutes Englisch und arbeitete deshalb als offizieller Fremdenführer des Klosters für ausländische Touristengruppen Den ausführlichen Bericht der International Campaign for Tibet ICT zu seinem Fall können Sie hier lesen Nur wenige Wochen vor Jamyang Jinpas Tod war mit Sangey Gyatso bereits ein weiterer Teilnehmer an der mutigen Protestaktion der Labrang Mönche vom April 2008 gestorben Auch zu diesem Fall finden Sie hier einen ICT Bericht Die International Campaign for Tibet ICT setzt sich als weltweit größte Tibet Organisation seit mehr als 20

    Original URL path: http://savetibet.de/presse/meldungen/pressemitteilungen2011/05-04-2011/ (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Tibet: International Campaign for Tibet - 18.03.2011
    Es gelang Mönchen und umstehenden Tibetern ihn aus ihren Händen zu befreien und ins Kloster zu bringen Als sie feststellten dass er lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hatte brachten sie Phuntsog in das örtliche Krankenhaus wo er am frühen Morgen des 17 März gegen 3 Uhr verstarb hieß es Seine Leiche wurde wie heute bekannt wurde von den Behörden zurückgegeben und am heutigen Morgen in einer traditionellen tibetischen Beerdigungszeremonie bestattet an der Berichten zufolge mehrere tausend Menschen teilnahmen Inzwischen haben auch die chinesischen Behörden die Selbstverbrennung und den Tod Phuntsogs bestätigt Der Ablauf der Ereignisse liest sich in der Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua allerdings völlig anders http china org cn china 2011 03 17 content 22162814 htm In dieser offiziellen Version der Geschichte musste der junge Mönch sterben weil ihn eine Gruppe von Mönchen trotz seiner schweren Verletzungen aus dem Krankenhaus entführt habe wohin er von einem Polizisten gebracht worden sein soll Die Xinhua Meldung steht damit in krassem Widerspruch zu den Erkenntnissen der ICT und weiteren Berichten aus Ngaba Unmittelbar nach der Selbstverbrennung kam es in Ngaba zu einer großen Protestaktion an der sich mehrere hundert Mönche sowie weitere Tibeter beteiligten aufgrund der Kommunikationssperre der chinesischen Behörden ist es schwer ihre Zahl zweifelsfrei zu ermitteln Die Demonstration wurde nach wenigen hundert Metern von chinesischen Sicherheitskräften unter Einsatz von Schlagstöcken und Elektroschockstäben gewaltsam beendet Berichten zufolge soll es dabei zu zahlreichen Festnahmen gekommen sein zudem seien unter den Protestierern viele Verletzte zu beklagen gewesen Später versammelte sich eine große Anzahl von Mönchen am Klostereingang mit dem Ziel für die Freilassung der Inhaftierten zu demonstrieren Da die Polizei jedoch inzwischen begonnen hatte Menschen auf öffentlichen Plätzen zu verhaften zogen sich die Mönche wieder ins Kloster zurück Nach Verhandlungen der Klosterführung mit den lokalen Behörden wurden gegen Mitternacht sieben Mönche freigelassen Informationen aus

    Original URL path: http://savetibet.de/?id=869 (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Tibet: International Campaign for Tibet - 16.03.2011
    neuer Kalon Tripa Vorsitzender des Kabinetts und die 44 Mitglieder des 15 Exilparlaments der Tibeter gewählt Die Wahlbeobachtung wird in Brüssel Zürich New York und Toronto durchgeführt Der Co Vorsitzende des Netzwerkes der italienische Abgeordnete Matteo Mecacci Wir glauben dass die Wahlen der Tibeter im Exil eine beispiellose Errungenschaft für eine Flüchtlingsgemeinschaft darstellen und von demokratischen Gesellschaften verfolgt und anerkannt werden müssen Mitglied der Beobachtergruppe bei den Wahlen der Tibeter in der Schweiz ist der deutsche Europaabgeordnete Thomas Mann Grundlage für die Wahlbeobachtung ist ein Übereinkommen des Parlamentariernetzwerkes mit der tibetischen Wahlkommission das die Beobachtung der Stimmenabgabe in Wahllokalen und der Auszählung der abgegebenen Stimmen regelt Das Parlamentariernetzwerk weist darauf hin dass damit das erste Mal externe Wahlbeobachter bei tibetischen Exilwahlen zugegen sind Daher werden die von INPaT entsandten Beobachter keine voll ausgereifte Wahlbeobachtung nach Maßgaben internationaler Normen und Techniken durchführen Nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse durch die tibetische Wahlkommission im April wird INPaT einen Schlussbericht veröffentlichen Der tibetischen Wahlkommission zufolge sind mehr als 80 000 Tibeter zur Wahl registriert worden Mit Sorge beobachtet INPaT die Situation der Tibeter in Nepal wo im vergangenen Oktober aus Anlass der Vorwahlen der Exiltibeter durch die nepalesischen Behörden Wahlurnen beschlagnahmt worden waren Das Internationale Parlamentariernetzwerk zu Tibet INPaT wurde von der 5th World Parlamentarians Convention on Tibet im November 2009 von 133 Parlamentariern aus weltweit 33 Parlamenten ins Leben gerufen Die International Campaign for Tibet ICT unterstützt das Parlamentariernetzwerk als Sekretariat Interviewmöglichkeiten Thomas Mann Mitglied des Europäischen Parlaments Mitglied der Beobachtergruppe bei den Wahlen in der Schweiz Tel 32 2 2 84 73 18 thomas mann at europarl europa eu Kai Müller International Campaign for Tibet Organisation Beobachtergruppe bei den Wahlen in der Schweiz Tel 49 0 162 1364917 kai mueller at savetibet de Kontakt Kai Müller Geschäftsführer Executive Director International Campaign for Tibet

    Original URL path: http://savetibet.de/presse/meldungen/pressemitteilungen2011/16-03-2011/ (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Tibet: International Campaign for Tibet - 09.03.2011
    Kalender gefeiert Teilweise setzten sie sich damit über offizielle Vorgaben hinweg ihre Feier um vier Wochen auf den Zeitpunkt des chinesischen Neujahrs vorzuziehen In anderen Teilen Tibets in denen das tibetische und das chinesische Neujahrsfest seit jeher auf den gleichen Tag fallen verlegten die Tibeter ihre Hauptfeier um vier Wochen nach hinten So ignorierten zum Beispiel viele Tibeter in der Region Ngaba in der Provinz Sichuan die Neujahrsfeierlichkeiten im Februar Zur selben Zeit war die Sicherheitslage in Lhasa erneut sehr angespannt so der ICT Bericht Zum aus Sicht der chinesischen Sicherheitsbehörden kritischen Neujahrsfest kam in diesem Jahr noch die zeitliche Nähe zum Jahrestag des tibetischen Volksaufstands am 10 März 1959 hinzu Aus diesem Grund war einer tibetischen Quelle zufolge allen tibetischen Regierungs und Verwaltungsangestellten in Lhasa der Besuch von Klöstern zu Losar untersagt worden Im besonderen Fokus der chinesischen Sicherheitsbehörden steht offenbar der Jokhang Tempel in der Innenstadt Lhasas Ausgerechnet dessen Umgebung war indes von den anonymen Initiatoren der Jasmin Spaziergänge im Internet als Treffpunkt angegeben worden Aufgrund der starken Einschränkungen für eine unabhängige Berichterstattung aus Tibet ist es unklar ob es am vergangenen Sonntag in Lhasa zu Protestaktionen in Anlehnung an die arabische Demokratiebewegung gekommen ist bzw wie viele Menschen sich daran beteiligt haben Doch nicht nur die Arbeit unabhängiger Journalisten ist in Tibet gegenwärtig fast unmöglich auch Touristen unterliegen starken Beschränkungen So ist es nach ICT vorliegenden Informationen derzeit praktisch unmöglich als ausländischer Tourist nach Tibet zu gelangen Offenbar sind die Reisebüros von den Behörden angewiesen die notwendigen Anträge für Tibetreisen so zu bearbeiten dass sich zum Jahrestag des tibetischen Volksaufstands am 10 März keine ausländischen Beobachter in der Region aufhalten Den vollständigen ICT Bericht mit dem Titel Resurgence of Tibetan New Year celebrations despite March 10 security build up können Sie in englischer Sprache hier herunterladen Kontakt

    Original URL path: http://savetibet.de/presse/meldungen/pressemitteilungen2011/24-01-201100/ (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Tibet: International Campaign for Tibet - 08.03.2011
    00 16 00 Uhr auf der Jannowitzbrücke Märkisches Ufer 15 00 15 03 Begrüßung durch Petra Zörner Sprecherin der Regionalgruppe der Tibet Initiative Deutschland e V TID 15 03 15 06 Einführende Worte durch Wolfgang Grader Vorsitzender der Tibet Initiative Deutschland e V TID 15 06 15 09 Grußwort von Kai Müller Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland e V ICT 15 09 15 15 Verlesung der Botschaft S H des 14 Dalai Lama 15 15 15 40 Aktion Mein Wunsch für Tibet 15 40 15 45 gemeinsames Singen der Tibetischen Nationalhymne auf Tibetisch 15 45 15 50 Darbietung tibetischer Lieder Teilnehmer notieren ihre Wünsche für Tibet 15 50 16 00 Aufstellung in einer Reihe Einwerfen der Wünsche in die Wunsch Box Foto Optionen zur Wunsch Aktion Eine junge Tibeterin in Landestracht wird in Ketten auf die Bühne geführt von einem Tibeter in chinesischer Polizeiuniform Ein Tibeter liest auf einer Bühne seinen Wunsch für Tibet vor ein Tibetunterstützer übersetzt gemeinsam bringen sie den Wunsch zur chinesischen Botschaft Demonstranten stellen sich in einer Reihe am Straßenrand mit ihren Bannern auf denen Forderungen stehen und werfen ihren Wunsch für Tibet in eine Wunschbox Interview Optionen Wolfgang Grader Vorsitzender der Tibet Initiative

    Original URL path: http://savetibet.de/presse/meldungen/pressemitteilungen2011/24-01-20110/ (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Tibet: International Campaign for Tibet - 24.01.2011
    des März 2008 geschrieben die im inzwischen verbotenen Magazin Shar Dungri Östliche Schneeberge abgedruckt worden waren Zugleich waren dies die ersten in der Volksrepublik China publizierten und auf Tibetisch geschriebenen Artikel über die gewaltsame Unterdrückung der Proteste in Tibet im Frühjahr 2008 Dhonko Buddha und Kelsang Jinpa waren bereits im vergangenen Sommer festgenommen worden Nach Ansicht von ICT Geschäftsführer Kai Müller mache das Urteil gegen die drei Schriftsteller deutlich dass der Druck auf Intellektuelle in Tibet unvermindert hoch sei Die Entscheidung des Gerichts in Ngaba belegt erneut die Erkenntnisse das ICT Berichts A Raging Storm den wir im vergangenen Mai veröffentlicht haben so Müller Ob Künstler Schriftsteller oder Blogger Tibeter die das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung für sich in Anspruch nehmen stehen in Tibet unter Druck wie seit den Tagen der Kulturrevolution nicht mehr Dhonkho Bhuddha und Kelsang Jinpa haben nichts Unrechtes getan sie sollten unverzüglich freigelassen werden so der Geschäftsführer der ICT Sorge bereitet Müller darüber hinaus das Wohlergehen von Tashi Rabten einem der Herausgeber von Shar Dungri Tashi Rabten befindet sich seit dem 6 April 2010 in Haft Weder wissen wir was ihm vorgeworfen wird noch seinen Gerichtstermin Auch in seinem Fall müssen wir davon ausgehen dass er alleine wegen seiner publizistischen Tätigkeit in Haft genommen worden ist so ICT Geschäftsführer Kai Müller Die verurteilten Schriftsteller schreiben im osttibetischen Amdo Dialekt des Tibetischen Alle drei sind Anfang Dreißig und engagieren sich nicht nur als Schriftsteller und Autoren für ihre Gemeinschaft Sie sind darin typisch für eine junge Generation von tibetischen Intellektuellen der die traumatischen Erfahrungen des chinesischen Einmarschs oder der Exzesse der Kulturrevolution erspart geblieben sind Alle haben sie das chinesische Bildungssystem durchlaufen nicht wenige verfügen über einen akademischen Abschluss Beobachtern zufolge verbindet sie der Gedanke der Solidarität unter allen Tibetern sowie der Stolz auf ihre Kultur und

    Original URL path: http://savetibet.de/presse/meldungen/pressemitteilungen2011/24-01-2011/ (2016-02-15)
    Open archived version from archive



  •