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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 23.11.2012
    sich seit dem 4 November 2012 zehn Tibeter allein in der Region Rebkong selbst angezündet Die Behörden in der Region Rebkong haben unterdessen davor gewarnt die Familien der Tibeter zu besuchen die sich selbst verbrannt haben und ihnen zu kondolieren Darüber hinaus wurde Mönchen die für die Verstorbenen beten wollten gedroht dass ihre Klöster geschlossen und die Familien der Verstorbenen bestraft werden würden siehe ICT Bericht www savetibet org media center ict news reports young tibetan father self immolates tsekhog officials warn tibetans not gather cremations Die International Campaign for Tibet ICT äußert sich zutiefst besorgt über die Reaktion der Behörden Selbstverbrennungen in Tibet geschehen mittlerweile fast täglich Die Reaktion der Behörden verschärft die Situation und die Region Rebkong ist hierfür beispielhaft Die Behörden haben nach Selbstverbrennungen das Tragen von Fotos des Dalai Lama verboten Die 23 jährige Tamdrin Tso die sich am 7 November selbst verbrannte hinterließ ein bedrückendes Abschiedsschreiben an ihren Vater in dem es heißt Vater Tibeter zu sein ist so schwierig Wir können nicht einmal das Bild des Dalai Lama anbeten Wir haben überhaupt keine Freiheit vgl Weblog der tibetischen Autorin Woeser Die erhöhte Militär und Sicherheitspräsenz und Strafmaßnahmen gegen Familien deren Angehörige sich selbst verbrannt

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 15.11.2012
    tibetische Exilquellen mit direkten Kontakten nach Rebkong berichten soll in einer Abschiedsbotschaft die Rückkehr des Dalai Lama und Freiheit und Unabhängigkeit für Tibet gefordert haben Darin habe er auch seiner Hoffnung Ausdruck verliehen dass sechs Millionen Tibeter Tibetisch lernen tibetische Kleidung tragen und Einigkeit zeigen würden Am Abend dann kam es in Dowa zu einer zweiten Selbstverbrennung Der 20 jährige Nyangchang Bum setzte sich ebenfalls in Brand und erlag wie vor ihm schon Nyangkar Tashi seinen Verletzungen Anschließend versammelten sich Tausende Tibeter am Ort des Geschehens Sie brachten seinen Leichnam ins örtliche Kloster und sprachen Gebete für ein langes Leben des Dalai Lama Den Selbstverbrennungen vorausgegangen waren Besuche staatlicher Funktionäre im zur Provinz Qinghai zählenden Landkreis Rebkong die diese verurteilten und ausländische Einflüsse dafür verantwortlich machten Bei einer Zusammenkunft der Funktionäre mit der lokalen Bevölkerung soll den Quellen zufolge ein Tibeter öffentlich die chinesische Tibetpolitik für die Selbstverbrennungen verantwortlich gemacht Die wahren Gründe dafür seien der Mangel an Freiheit sowie das Verbot Bilder des Dalai Lama zu besitzen oder für ihn zu beten Die Lage in Rebkong ist weiterhin angespannt zum Teil ist es Schülern verboten ihre Schulen zu verlassen An der Universität der Nationalitäten in Qinghais Hauptstadt Xining war es am vergangenen Freitag aus Anlass der Selbstverbrennungen zu einer Kerzenmahnwache von Studenten gekommen die eine gute Stunde gedauert haben soll Am Samstag 9 November war es in Tsoe chin Hezuo in der zur Nachbarprovinz Gansu zählenden Tibetisch Autonomen Präfektur Kanlho chin Gannan ebenfalls zu einer Selbstverbrennung gekommen Der 19 jährige Gonpo Tsering soll sich Exilquellen zufolge selbst angezündet und dabei laut Forderungen nach Freiheit für die Tibeter den Schutz des Tibetischen und der Rückkehr des Dalai Lama ausgerufen haben Mönche hätten vergeblich versucht seinen in Flammen stehenden Körper zu löschen Gonpo Tsering starb an Ort und Stelle sein Leichnam

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 09.11.2012a
    geistliches Oberhaupt Weiter waren Forderungen nach Freiheit in Tibet und mehr Rechten für Tibeter zu hören Später zog die Versammlung zum Dolma Platz wo sich am Vortag eine Selbstverbrennung ereignet hatte Wie die Exilquellen berichten verblieben die Tibeter unter denen sich auch eine Reihe von Grundschülern befinden soll trotz des Aufgebotes der Sicherheitskräfte auf dem Platz wobei sie weiterhin Gebete und Slogans vernehmen ließen Trotz der bislang gezeigten Zurückhaltung der staatlichen Behörden wächst die Sorge um die Demonstranten An den Vortagen war es im Landkreis Rebkong zu zwei Selbstverbrennungen gekommen Zunächst am Mittwoch 7 November im zur Ortschaft Dowa gehörenden Dorf Drorong Po wo sich die 23 jährige Tamdrin Tso selbst angezündet hatte dann eine weitere am Donnerstag in der Stadt Rebkong selbst Dort setzte sich der Nomade Jinpa Gyatso auf einem Platz vor dem Kloster Rongpo selbst in Brand wobei er den Quellen zufolge laut nach einer Rückkehr des Dalai Lama rief Wie Tamdrin Tso erlag auch Jinpa Gyatso seinen Verletzungen Am Ort der Selbstverbrennungen war es jeweils bereits im Anschluss daran zu für die dünn besiedelte Region bedeutenden spontanen Versammlungen von Tibetern gekommen Die Situation in Rebkong das in der zur Provinz Qinghai zählenden Tibetisch Autonomen Provinz Malho chin Huangnan liegt bleibt weiterhin angespannt Rebkong war bereits vor zwei Jahren Schauplatz großer Demonstrationen von Schülern die gegen die Marginalisierung ihrer Muttersprache im Schulunterricht protestierten Auch im August dieses Jahres hatten sich zahlreiche Bewohner der Region zum öffentlichen Protest gegen Polizeibrutalität versammelt nachdem Beamte vier Tibeter verprügelt hatten Nach Einschätzung der International Campaign for Tibet ICT machen die Vorgänge in Rebkong ein weiteres Mal deutlich wie tief die Kluft zwischen der Politik der chinesischen Regierung und der tibetischen Bevölkerung tatsächlich ist ICT Geschäftsführer Kai Müller Seit der Niederschlagung der tibetischen Proteste im Jahr 2008 hat die Regierung in Peking

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 05.11.2012
    Bauer Dorjee Lhundrup setzte sich in Rebkong chin Tongren Provinz Qinghai am Morgen des 4 November in Brand und starb unmittelbar darauf Dorjee Lhundrup ist der dritte Tibeter aus Rebkong der sich selbst verbrannt hat Zuvor hatten sich ein Bauer Sonam Dorgye und ein Mönch Jamyang Palden im März 2012 hier selbst verbrannt In Tibet haben sich damit seit Februar 2009 63 Tibeter selbst verbrannt Ein im Exil lebender Tibeter mit Kontakten in die Region sagte zu dem Vorfall Viele Menschen versammelten sich am Ort der Selbstverbrennung darunter eine Anzahl von Mönchen Sie schützten den Leichnam vor der chinesischen Polizei und vor Einsatzkräften und brachten ihn ins Kloster wo Mönche und einfache Tibeter für ihn beteten Sein Vater sprach und viele Menschen weinten Dorjee Lhundrup wurde an einem Hügel hinter dem Kloster feuerbestattet Der Tradition nach werden dort nur hohe Lamas bestattet Sonam Dargye der sich im März selbst verbrannt hatte wurde ebenfalls hier bestattet Dorjee Lhudrup stammte aus dem Dorf Chuma und war Vater einer zweijährigen Tochter und eines vier Jahre alten Sohnes Am 2 November 2012 hatte die UN Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay in einer Erklärung von der chinesischen Regierung gefordert Pillay China must urgently address deep rooted frustrations with human rights in Tibetan areas http www ohchr org EN NewsEvents Pages DisplayNews aspx NewsID 12729 LangID E Soziale Stabilität in Tibet wird niemals erreicht werden durch starke Sicherheitsmaßnahmen und die Unterdrückung von Menschenrechten Tief zugrunde liegende Missstände müssen aufgelöst werden und ich rufe die Regierung dazu auf die Empfehlungen verschiedener internationaler Menschenrechtsgremien ernsthaft in Betracht zu ziehen und den Rat der unabhängigen UN Menschenrechtsexperten zu nutzen Der aktuelle ICT Bericht engl pdf kann hier heruntergeladen werden Pressekontakt Kai Müller Geschäftsführer International Campaign for Tibet Deutschland e V Schönhauser Allee 163 D 10435 Berlin Tel 49 0

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 27.10.2012
    Tibetisch Autonomen Präfektur Kanlho chin Gannan wurde bekannt dass sich ein weiterer junger tibetischer Nomade namens Tsewang Kyab ebenfalls selbst angezündet hat Auch er starb an seinen Verletzungen Ort des Geschehens war das Dorf Setri in der Ortschaft Sangkok die gleichfalls im Landkreis Sangchu liegt Das Dorf ist nicht weit von Amchok entfernt dem Ort der ersten bekanntgewordenen Selbstanzündung an diesem Freitag Wie berichtet wird setzte sich Tsewang Kyab nahe der örtlichen Bushaltestelle selbst in Brand und starb an Ort und Stelle Trotz eines Versuchs der Behörden einzugreifen sei es der lokalen tibetischen Bevölkerung gelungen dies zu verhindern Sie soll den Leichnam Kyabs in Khatags die traditionellen tibetischen Segensschals gehüllt und ihn in sein Haus getragen haben Tsewang Kyabs Alter wird mit Anfang zwanzig angegeben Damit steigt die Zahl der Selbstverbrennungen in diesem Landkreis binnen einer Woche auf insgesamt fünf obwohl die Behörden ihr Aufgebot an Sicherheitskräften in den letzten Tagen deutlich verstärkt haben sollen Die verwaltungsmäßig zur Provinz Gansu zählende Region hat sich im laufenden Monat zu einem Schwerpunkt der Spannungen in Tibet entwickelt So war die Präfektur Kanlho Schauplatz von sieben der acht bislang registrierten Selbstverbrennungen von Tibetern Pressekontakt Kai Müller Geschäftsführer International Campaign for Tibet Deutschland e

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 26.10.2012
    örtlichen Militärstützpunkt und der Ortschaftsverwaltung von Amchok stattgefunden haben Lhamo Tseten soll an Ort und Stelle gestorben sein so die Quellen weiter Er hinterlässt eine Frau und eine zweijährige Tochter Lhamo Tsetens Selbstverbrennung fand statt obwohl die staatlichen Behörden ihr Aufgebot an Sicherheitskräften in der Region nach den vorangegangenen Selbstanzündungen deutlich verstärkt hätten Mit der Selbstverbrennung von Lhamo Tseten steigt deren Gesamtzahl seit Februar 2009 auf nunmehr 59 Es war die siebte Selbstverbrennung im Oktober sechs davon fanden in derselben nordosttibetischen Präfektur Kanlho statt Die erneute Selbstverbrennung in Nordosttibet stellt eine dramatische Zuspitzung in der Region dar Die chinesischen Behörden müssen endlich auf die Tibeter zugehen die Repressionen einstellen und in einen echten Dialog mit dem Dalai Lama treten forderte Kai Müller Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland ICT Lhamo Tseten stammte aus dem Dorf Kad etwa fünf Kilometer von Amchok entfernt und in der Nähe der Baustelle eines neuen Flughafens den die Behörden derzeit in der Region errichten Der Flughafen dessen Bau vor drei Jahren beschlossen wurde ist wiederholt Gegenstand von Auseinandersetzungen mit der lokalen Bevölkerung gewesen unter anderem wohl auch weil er in der Nähe eines von Tibetern als heilig angesehenen Bergs liegt Aus Amchok stammende Tibeter berichteten dass es 2010 wegen der starken Proteste zu einem Baustopp gekommen sei Nach der Stationierung starker Verbände von Militär und paramilitärischer Polizei sei der Bau im vergangenen Jahr wieder aufgenommen worden die Fertigstellung soll in ein oder zwei Jahren anstehen so tibetische Quellen In diesem Jahr soll ein Tibeter aus Amchok von der Polizei erschossen worden sein nachdem man ihm vorgeworfen hatte auf der Flughafenbaustelle gestohlen zu haben Diese Vorwürfe wurden jedoch nicht bewiesen Im vergangenen Dezember war ein ebenfalls aus Amchok stammender Tibeter in Labrang von der Polizei zu Tode geprügelt worden nachdem er mit seinem Motorrad im

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 23.10.2012
    Stätten des tibetischen Buddhismus zählt Labrang war damit zum ersten Mal Schauplatz einer Selbstverbrennung deren Zahl auf insgesamt 58 seit Februar 2009 gestiegen ist Offenbar hat sich sie Region im Nordosten Tibets zu einem Schwerpunkt der Serie von Selbstanzündungen entwickelt allein fünf der sechs bislang bekanntgewordenen Fälle im laufenden Monat fanden in der Tibetisch Autonomen Präfektur Kanlho statt Wie bekannt wurde setzte sich der knapp sechzig Jahre alte Dorje Rinchen heute Nachmittag gegen 15 30 Uhr Ortszeit vor dem Gyugya Markt in Labrang selbst in Brand Exiltibetischen Quellen mit Kontakten in die Region zufolge soll er wenig später daran verstorben sein Wie die Quellen weiterhin mitteilen soll die lokale Bevölkerung verhindert haben dass sich die staatlichen Sicherheitskräfte Dorje Rinchens Leichnams bemächtigten Stattdessen sei dieser nach Hause in das zwei Kilometer entfernte Dorf Sayi gebracht worden Dorje Rinchen hatte seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Brot im Kloster Labrang verdient Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder Inzwischen hat auch die staatliche chinesische Nachrichtenagentur die Selbstverbrennung Dorje Rinchens bestätigt Bereits einen Tag zuvor hatte sich die erste Selbstverbrennung im Kloster Labrang ereignet Der Tibeter Dhondup hatte sich am 22 Oktober neben dem Klostereingang in Brand gesetzt Exilquellen zufolge soll er drei Tage davor 20 Liter Benzin gekauft haben Die Behörden händigten den Leichnam Dhondups seiner Familie aus Offenbar fürchteten sie den Protest der lokalen Bevölkerung sollte es den Angehörigen unmöglich sein in der traditionell gebotenen Weise Abschied von dem Verstorbenen zu nehmen Ein aus Labrang stammender und jetzt im Exil lebender Tibeter berichtete Er sagte immer dass wir ein sehr schwieriges Leben unter den chinesischen Behörden hätten und dass die Chinesen uns foltern und auf uns herabsehen Zu jungen Menschen sagte er ihr Leben sei besonders wichtig für die Zukunft Tibets Daher so der Exiltibeter weiter betonte Dhondup dass sich ältere

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 01.10.2012
    Rahmen die millionenschwere Ausstellung stattfindet Die Ausstellung wird zum größten Teil finanziert von der China Construction Bank und dem chinesischen Kulturministerium das Chinesische Kulturjahr selbst wird vom chinesischen Staat unterstützt und gefördert Veranstalter der Ausstellung Alles unter dem Himmel gehört allen ist unter anderem die Stadt Kassel Die morgige Ausstellungseröffnung findet unter Teilnahme des chinesischen Botschafters in Deutschland statt Die Ausstellung begleitende Veranstaltungen die etwa den Umgang Chinas mit der Freiheit von Kunst und Kultur kritisch beleuchten sind nach Kenntnis von ICT nicht geplant ICT Geschäftsführer Kai Müller Die Volksrepublik China ist ein autoritär geführter Staat ohne freie Wahlen und eine unabhängige Justiz Die freie Meinungsäußerung wird systematisch unterdrückt es gibt Folter und Misshandlungen in den Gefängnissen eine unbekannte Zahl von Arbeitslagern die Todesstrafe Religions und Glaubensfreiheit werden massiv eingeschränkt der Umgang mit so genannten Minderheiten wie den Tibeter oder Uiguren ist hochproblematisch Der chinesische Staat will mit Kunst und Kultur seine Soft Power und sein Ansehen stärken um weltweite Kritik an seiner Politik etwa im Menschenrechtsbereich abzuschwächen Kunst und Kultur werden damit politisch instrumentalisiert Wir sind daher erstaunt darüber dass die Stadt Kassel so unkritisch mit dem Chinesischen Kulturjahr umgeht Kontakt Kai Müller Geschäftsführer Executive Director International Campaign for

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