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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 27.02.2015 Folter und Straflosigkeit in Tibet
    von Folter und Misshandlung tibetischer Häftlinge erkennen in deren Folge 14 Tibeter ums Leben kamen Unter dem Titel Folter und Straflosigkeit in Tibet wurde der Bericht am 26 Februar in Washington veröffentlicht ICT Geschäftsführer Kai Müller sagte Dieser Bericht belegt einen beunruhigenden Trend Seit der gewaltsamen Unterdrückung der Unruhen in Tibet im Jahr 2008 ist es zu einer deutlichen Zunahme von Inhaftierungen aus politischen Gründen und damit verbunden zur Anwendung von Folter gekommen Diese hat zudem ein breiteres Spektrum der Bevölkerung erfasst Insbesondere die junge Generation bezahlt einen hohen Preis wenn sie friedlich ihre Meinung äußert teilweise sogar mit ihrem Leben In Tibet herrscht ein politisches Klima in dem praktisch jeglicher nicht vom Staat selbst vorgegebene Ausdruck tibetischer Identität als reaktionär spalterisch und somit kriminell bezeichnet werden kann Trotz aller damit verbundenen Gefahren jedoch hörten die Tibeter nicht auf ihre nationale Identität zu behaupten und ihre Kultur zu verteidigen Der Bericht der ICT umfasst insgesamt 29 Fälle darunter 14 von Tibetern die aufgrund von in Haft erlittener Folter gestorben sind Des Weiteren beschreibt er die Auswirkungen der Folter auf die Leben von Tibetern die in den vergangenen zwei Jahren freigelassen wurden sind und auf die tibetische Gesellschaft als Ganzes Die Natur ihrer Inhaftierung reichte dabei von extralegaler Haft über Untersuchungshaft bis hin zu Fällen in denen der Haft ein Gerichtsurteil zugrunde lag Trotz aller rigorosen Versuche der chinesischen Behörden den Nachrichtenfluss zu unterdrücken kamen Berichte über ihre Torturen an die Öffentlichkeit Wie die Geschichte des 43 jährigen Goshul Lobsang der infolge von Folter und Unterernährung tödlich geschwächt weit vor Ablauf seiner Haftstrafe nach Hause entlassen wurde Kurz vor seinem Tod sagte er er wünsche sich den Segen des Dalai Lama Außerdem sei es ihm wichtig dass die Welt vom Leben der tibetischen politischen Gefangenen unter chinesischer Herrschaft erfahren solle Er

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 15.01.2015 Proteste gegen Korruption
    angeblich manipulierte Schulabgangszeugnisse Sie werfen den lokalen Behörden vor die Ergebnisse der Abschlussprüfungen im Dezember gegen Geldzahlungen zu ihren Ungunsten gefälscht zu haben wie tibetische Exilquellen mit Kontakten in die Region berichten Die Schüler und ihre Familien fühlten sich dadurch um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt betrogen die ohnedies nicht besonders gut seien So hätten die Behörden des Landkreises Luchu entgegen der bisherigen Praxis darauf verzichtet tibetische Schulabgänger einzustellen Bilder und Videos der Protestaktionen zirkulieren in den sozialen Medien Während einige Gruppen von Protestierenden vor den lokalen Verwaltungen ausharren versuchten andere ihren Protest in der Präfekturhauptstadt Tsoe auf die übergeordnete Ebene zu verlagern Der Landkreis Luchu ist Teil der verwaltungsmäßig zur Provinz Gansu gehörenden Tibetisch Autonomen Präfektur Kanlho chin Gannan Die Proteste in Luchu begannen am 28 Dezember 2014 In einem Video das am 7 Januar aufgenommen wurde erklärt ein Tibeter die Aktionen würden so lange fortgesetzt bis es zu direkten Gesprächen mit hochrangigen Behördenvertretern komme Laut den Exilquellen sollen sich unter den Demonstranten auch ältere und kranke Menschen befinden Diese seien fest entschlossen sich für die Zukunft der Kinder einzusetzen selbst wenn es ihren Tod bedeuten sollte hieß es Angesichts des Umgangs der Behörden in Tibet mit Protesten aus der Bevölkerung seien viele Menschen in Sorge um die Sicherheit der Schüler Vor dem Hintergrund der groß angelegten so genannten Anti Korruptionskampagne von Staats und Parteichef Xi Jinping erhofften sich viele der Schülerprotest könne zu einer umfassenden Untersuchung in der Präfektur Kanlho führen wie ein aus der Region stammender und nun im Exil lebender Tibeter berichtete Einen englischsprachigen ICT Bericht können Sie dem Anhang dieser Nachricht entnehmen oder hier herunterladen savetibet de fileadmin user upload content berichte Aktuelle Berichte ICT Bericht 14012015 pdf Kontakt Kai Müller Geschäftsführer International Campaign for Tibet Deutschland e V Schönhauser Allee 163 D 10435 Berlin

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 2015
    International Campaign for Tibet beklagt Folter in Tibet China ist kein Rechtsstaat mehr lesen 17 Oktober Journalistenpreis Schneelöwe 2015 für Pauline Tillmann und Fabian Weiss Peter Meier Hüsing erhält Zweiten Preis mehr lesen 14 Oktober Tibetischer Schriftsteller Dolma Kyab nach zehn Jahren Haft aus Gefängnis entlassen Sein Verbrechen ein unveröffentlichtes Buchmanuskript Sorge um Gesundheitszustand mehr lesen 17 September China muss Lebenszeichen des Panchen Lama geben Experte für Gesichtsalterung erstellt Phantombild so könnte er heute aussehen Entführter Panchen Lama muss sich frei bewegen können mehr lesen 14 Juli Tibet Angesehener tibetischer Lama Tenzin Delek Rinpoche stirbt unter ungeklärten Umständen in chinesischer Haft Hunderte Tibeter fordern Herausgabe des Leichnams Sicherheitskräfte verstärken Präsenz in Heimatregion mehr lesen 13 Juli Tibet Behörden verweigern Tibetern systematisch Reisepässe Doppelte Standards bei Passvergabe Form der Kollektivstrafe mehr lesen 02 Juli Briefmarke zum 80 Geburtstag International Campaign for Tibet würdigt den Dalai Lama mehr lesen 26 Juni Tibet Trotz Drohungen und Gefahren feiern zahlreiche Tibeter den 80 Geburtstag des Dalai Lama Fotos und Videos belegen ungebrochene Verehrung in allen Teilen Tibets mehr lesen 18 Juni Tibet Aktueller Bericht belegt wachsende Gefahr für freie Meinungsäußerung Behörden verfolgen Künstler und Autoren mehr lesen 4 Juni China Gesetzesentwürfe Bedrohung für Tibet Geplantes Anti Terror Gesetz Frontalangriff auf freie Religionsausübung mehr lesen 28 Mai Zwei Selbstanzündungen in Tibet innerhalb einer Woche Offenbar Protest gegen politische Indoktrination mehr lesen 8 Mai Tibet Lage nach Erdbeben unübersichtlich Ausmaß der Schäden nicht unabhängig einschätzbar Problematisches Nachrichtenmonopol der chinesischen Staatsmedien mehr lesen 16 April Tibet Gebete für Dalai Lama potenziell strafbar Erlass bietet Behörden enormen Spielraum für Willkür Selbst einfache Alltagshandlungen können zu kriminellen Akten erklärt werden mehr lesen 19 März Tibet Überlebende von Selbstverbrennungen werden Opfer von Gewalt und Verschwindenlassen Behörden halten Angehörige im Unklaren ICT Bericht dokumentiert zahlreiche Einzelfälle mehr lesen 10 März Tibet

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 21.11.2014 "Korrektur-Verordnung" in Driru
    wurden dann am 15 November mindestens 26 Nonnen nach Feststellung ihrer Personalien des Klosters verwiesen Die Bewohnerinnen des Klosters hatten sich zuvor den Unmut der Behörden zugezogen weil sie sich weigerten wie von ihnen verlangt den Dalai Lama öffentlich zu diffamieren Die Korrektur Verordnung ist in einer unklaren Sprache verfasst die es den Behörden offensichtlich ermöglicht sie nach Gutdünken zu interpretieren So heißt es darin dass Mönche und Nonnen die sich in Regierungsangelegenheiten in Angelegenheiten der Verwaltung der Justiz oder der Erziehung einmischen nicht nur aus ihren Klöstern entfernt sondern auch einer sechsmonatigen zwangsweisen Rechtserziehung unterzogen werden können Letzteres eine Chiffre für die gehirnwäscheartige so genannte patriotische Umerziehung Zudem können sie dafür strafrechtlich belangt werden Was dabei konkret unter Einmischung zu verstehen ist bleibt völlig im Dunkeln und bietet den Behörden eine Handhabe gegen jegliche Form des Engagements in der Gemeinde beispielsweise im Erziehungsbereich Ausgegangen werden muss davon dass diese Verordnung alle bürgerlichen Freiheiten in Tibet unter den Vorbehalt einer behördlichen Genehmigung stellt und kommt somit ihrer Abschaffung gleich Ebenfalls mit Bestrafung bedroht sind Mönchen und Nonnen die sich vermittelnd in gesellschaftliche Auseinandersetzungen einmischen eine Rolle die in Tibet traditionell dem geistlichen Stand zukommt und in der Vergangenheit häufig geholfen hat gewaltsame Auseinandersetzungen zu verhindern In der jüngeren Vergangenheit haben religiöse Autoritäten mehrfach erfolgreich in Konflikten zwischen staatlichen Behörden und der Bevölkerung vermittelt etwa wenn es um die Enteignung von Land oder die Einzäunung von nomadisch genutztem Weideland ging Auch einfache Tibeter sind mit teilweise existenzbedrohenden Strafen konfrontiert So sieht die Verordnung vor dass religiöse Laien die Bilder des Dalai Lama aufhängen oder heimlich aufbewahren zu sechs Monaten Rechtserziehung gezwungen werden sollen und ihnen zudem für zwei Jahre die Berechtigung entzogen wird Yartsa Gunbu zu sammeln den Raupenpilz der in Tibet für weite Teile der Bevölkerung eine unverzichtbare Einkommensquelle darstellt

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 14.11.2014 Zwei Tibeter verurteilt
    Dalai Lama nach Tibet protestiert hatten Wie tibetische Mönche im indischen Exil mitteilten seien beide in der Haft schwer gefoltert worden Beide waren vor Gericht nicht von einem Anwalt ihrer Wahl vertreten Informationen von Mönchen aus dem nordindischen Schwesterkloster Kirti zufolge war der 20 jährige Losang Gyatso am 2 April mit einer selbst gemalten tibetischen Fahne durch Ngaba gegangen und hatte dabei laut Freiheit für Tibet sowie Der Dalai Lama muss nach Tibet zurückkehren gerufen Offenbar gelang es ihm zunächst seiner Verhaftung zu entgehen und unbehelligt ins Kloster zurückzukehren Losang Gyatso wurde dort erst am 15 April festgenommen Am 7 November verurteilte ihn das Mittlere Volksgericht von Ngaba zu drei Jahren Haft Ebenfalls am 7 November wurde der 19 jährige Losang Tenpa zu zwei Jahren Haft verurteilt weil er am 26 April ebenfalls auf der Hauptstraße von Ngaba für Freiheit in Tibet und die Rückkehr des Dalai Lama protestiert hatte Die Straße war in den vergangenen Jahren Schauplatz mehrerer Selbstverbrennungen und Protestaktionen und wird im Volksmund auch als Helden oder Märtyrerstraße bezeichnet Zuletzt hatte sich dort am 14 Februar ein 25 jähriger ehemaliger Mönch des Klosters Kirti mit Namen Lobsang Dorje selbst angezündet und war seinen Verletzungen erlegen Wie es heißt soll auch Losang Tenpa bei seinem Einzelprotest eine selbstgemalte tibetische Fahne getragen haben Seine Angehörigen seien von den Behörden aufgefordert worden zur Gerichtsverhandlung zu erscheinen Wie auch die Familie von Losang Gyatso erhielten sie jedoch keine Gelegenheit einen eigenen Anwalt für den Angeklagten zu engagieren Sowohl Losang Tenpa als auch Losang Gyatso stammen aus der Ortschaft Meuruma in der verwaltungsmäßig zur Provinz Sichuan zählenden Autonomen Präfektur Ngaba und waren schon in jungen Jahren in das Kloster Kirti eingetreten Der englischsprachige Orignalbericht kann hier heruntergeladen werden savetibet de fileadmin user upload content berichte Aktuelle Berichte ICT Bericht 13112014 pdf Kontakt

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 13.11.2014 Neue Bahnlinien in Tibet
    weiter westlich gelegene Shigatse Der Ausbau der Bahn in Tibet gilt als Grundvoraussetzung für Bergbauaktivitäten großen Stils denen bislang die Abgelegenheit und mangelnde Zugänglichkeit Tibets im Wege standen Friedlichen Protesten der tibetischen Bevölkerung gegen die zumeist rücksichtslose Ausbeutung der Rohstoffvorkommen begegnen die Behörden mit großer Härte ICT Geschäftsführer Kai Müller Die in den Ausbauplänen für die Eisenbahn zum Ausdruck kommende Politik Pekings ist außerordentlich gefährlich für China selbst aber auch für viele Nachbarstaaten 1 4 Milliarden Menschen sind für ihre Trinkwasserversorgung auf den Erhalt des Ökosystems in Tibet angewiesen Deutlich werde darin aber zugleich auch dass es Peking seit der gewaltsamen Eroberung Tibets durch die chinesische Volksbefreiungsarmee Anfang der 1950er Jahre um handfeste politische ökonomische und strategische Interessen gehe so der ICT Geschäftsführer Dies gefährde in zunehmenden Maße auch den Erhalt des Friedens und der regionalen Stabilität So habe Indien seinerseits ebenfalls damit begonnen seine Verkehrswege entlang der Grenze zu Tibet auszubauen um im Konfliktfall rasch Truppenbewegungen vornehmen zu können Kai Müller weiter Das oft gebrauchte Argument Ziel der Infrastrukturmaßnahmen sei den Tibetern Entwicklung zu ermöglichen ist nicht überzeugend Anstatt zu profitieren zahlen die Tibeter tatsächlich einen hohen Preis wenn sie sich für den Erhalt ihrer natürlichen Lebenswelt einsetzen Ihr Einsatz für ihre Heimat steht zudem unter dem Generalverdacht des mit drakonischen Strafen bewehrten Separatismus so Müller Zusätzlich zu den neuen Bahnlinien sind noch eine Reihe weiterer Verbindungen in oder durch das tibetische Hochland geplant Dieser Ausbau der Bahninfrastruktur wird es zukünftig nicht nur ermöglichen in großem Maßstab Tibets Bodenschätze auszubeuten er erlaubt auch eine Migration großen Stils nach Tibet sowie den weiteren Ausbau des Tourismussektors Zwei der vorgesehenen Neubauvorhaben sollen durch für die Tibeter kulturell bedeutsame Regionen führen die zugleich auch Zentren des Protests gegen die Tibetpolitik Pekings sind Es ist zu befürchten dass der Ausbau der Infrastruktur in

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 05.11.2014 Demonstrationen
    Tibetern die gegen eine als ungerecht empfundene Entschädigung für enteignete Grundstücke protestierte wie tibetische Quellen berichten Unter den Demonstranten befanden sich möglicherweise auch gleichfalls betroffene Chinesen Auf den Bildern zu sehen sind mit Helmen Schilden und Schlagstöcken ausgerüstete Polizisten die versuchen den Protestierern ein langes Transparent zu entreißen Die Konfrontation habe den Quellen zufolge vor dem Gebäude der Verkehrspolizei stattgefunden Dort hätten die Polizisten den geplanten Protestmarsch in Richtung des Sitzes der Landkreisverwaltung gestoppt Zu diesem Zweck ließen die Behörden auch große Mengen übermannshoher Absperrgitter aufstellen Die Demonstration ereignete sich am 3 November Sangchu liegt in der verwaltungsmäßig zur Provinz Gansu zählenden Tibetisch Autonomen Präfektur Kanlho chin Gannan Bereits am 1 November hatte eine Gruppe tibetischer Oberschüler im Landkreis Dzoege chin Ruo ergai in der Tibetisch Autonomen Präfektur Ngaba für Gleichberechtigung im Erziehungswesen demonstriert Auf einem auf youtube hochgeladenen Video das zum Schutz der Beteiligten keine Gesichter erkennen lässt sind Slogans wie Gleichheit in der Erziehung und besser hundert helfen als nur einem zu hören Hintergrund des Protests war offenbar eine Konferenz zum Thema Nationalität und zweisprachige Erziehung die am 29 Oktober in der verwaltungsmäßig zur Provinz Sichuan zählenden Präfektur Ngaba stattgefunden hatte und deren Ergebnisse auf einer Webseite des Landkreises Dzoege veröffentlicht worden waren Wie tibetische Quellen berichten seien dort Vorschläge laut geworden die zu einer Zwei Klassen Ausbildung im staatlichen Schulwesen führen könnten so die Befürchtung Demnach dürften begabte Schüler auf eine bessere Förderung rechnen weniger begabte hingegen dürften das Nachsehen haben Laut der offiziellen chinesischen Definition von zweisprachiger Erziehung in den als tibetisch autonom definierten Gebieten solle dort der Fachunterricht auf Chinesisch erteilt werden das Tibetische hingegen lediglich als Sprachunterricht stattfinden Bereits im Jahr 2010 war es zu größeren Protestaktionen gegen diese Politik gekommen Einen englischsprachigen ICT Bericht können Sie hier herunterladen savetibet de fileadmin user upload

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 23.10.2014 Khenpo Kartse
    Free Asia RFA zitiert eine tibetische Quelle mit der Aussage das Verfahren vor einem Gericht in Chamdo chin Changdu in der Autonomen Region Tibet TAR habe bereits vor zwei oder drei Monaten stattgefunden Eine offizielle Bestätigung des Urteils gegen den Geistlichen der mit bürgerlichem Namen Karma Tsewang heißt steht noch aus RFA veröffentlichte ein Bild von ihm das ihn in Handschellen zeigt über einer wattierten Jacke trägt er ein blaues Gefängnishemd Grund für die Verurteilung Khenpo Kartses ist laut RFA die Beherbergung eines flüchtigen Mönchs des Klosters Karma im Landkreis Chamdo Sein Anwalt habe dies als im Widerspruch zu den Tatsachen stehend bezeichnet Kai Müller Geschäftsführer der International Campaign for Tibet ICT erkennt in der Verurteilung Khenpo Kartses ein bekanntes Muster der chinesischen Justiz Während die KP Chinas auf ihrem aktuellen ZK Plenum über Justizreformen reden will zeigt der Fall von Khenpo Kartse neben vielen anderen sehr anschaulich dass China weit entfernt von Rechtsstaatlichkeit ist Im Gegenteil ist Willkür offenbar wesentlicher Bestandteil des Vorgehens der Behörden in Tibet Der ICT Geschäftsführer erwarte dass sich die internationale Staatengemeinschaft für die Freilassung von Khenpo Kartse einsetze Khenpo Kartses Verhaftung hatte zu starken Protesten geführt mehrere Hundert Tibeter hatten sich seinerzeit zu einer friedlichen Mahnwache vor einem Gefängnis in seinem Heimatlandkreis Nangchen versammelt der im Norden an Chamdo angrenzt jedoch verwaltungsmäßig zur Provinz Qinghai zählt Besonders bemerkenswert war dass sogar Behördenvertreter aus Nangchen nach Chamdo gereist waren um sich für Khenpo Kartse einzusetzen ihre Bemühungen blieben allerdings ohne Erfolg wie Tibeter mit Kontakten in die Region zu berichten wussten Khenpo Kartses erstem Anwalt Tang Tianhao war es über Monate hinweg nur zweimal gelungen seinen Mandanten zu besuchen obwohl er mehrere Male den weiten Weg von Chengdu nach Chamdo auf sich genommen hatte wie RFA meldete Unter Druck der Behörden legte Tang der tibetischen

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