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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 29.06.2015 Tibet: Berlin, 29. Juni 2015. Zahlreiche Fotos und Videos aus Tibet dokumentieren die ungebrochene Verehrung, die der Dalai Lama trotz anhaltender Schmähungen durch Vertreter des chinesischen Staates in weiten Teilen der tibetischen Bevölkerung
    Menschen in Tibet den 80 Geburtstag des Dalai Lama mit Feiern begangen Menschen aller Altersgruppen Mönche Nonnen Nomaden und Stadtbewohner gleichermaßen kamen zusammen um gemeinsam den 80 Geburtstag ihres geistlichen Oberhaupts zu feiern der nach dem tibetischen Kalender bereits am 21 Juni begangen wurde Nach hiesiger Zeitrechnung fällt er auf den 6 Juli Die Feiern fanden sowohl in Klöstern wie auch im offenen Grasland statt wo die Menschen sich versammelt hatten Vor zum Teil eigens errichteten Altären mit dem Bild des Dalai Lama wurden Zeremonien abgehalten Butterlampen entzündet Gebete gesprochen und Khatags traditionelle tibetische Glücks und Segensschals dargeboten Riesige Mengen buddhistischer Gebetsfähnchen wurden in die Luft geworfen In der tibetischen Hauptstadt Lhasa umrundeten zahlreiche Menschen den Potala Palast den traditionellen Sitz des Dalai Lama der von den chinesischen Behörden in eine Touristenattraktion verwandelt worden ist Das Bildmaterial zeigt außerdem aufwändig produzierte Geburtstagstorten und Nomaden die auf Geburtstagspicknicks traditionelle Lieder singen Zu sehen sind Kinder die sich in Gebetshaltung vor Bildern des Dalai Lama versammeln und religiöse Gesänge von Mönchen in ihren Klöstern In einem Video fordern die Menschen offen die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet die International Campaign for Tibet verzichtet aus Rücksicht auf die Sicherheit der in dem Film zu erkennenden Personen auf eine Veröffentlichung des Videos Die Feierlichkeiten sind umso bemerkenswerter als in den vergangenen Jahren die Behörden mit teils extremer Härte gegen öffentliche Geburtstagsfeiern für den Dalai Lama vorgegangen waren Vor zwei Jahren waren im osttibetischen Tawu chin Daofu zehn Menschen zum Teil schwer verletzt worden als die Polizei das Feuer auf eine unbewaffnete und friedliche Menschenmenge eröffnete Einige der danach verhafteten Tibeter waren anschließend gefoltert worden Eine Bildergalerie mit einer Reihe von Aufnahmen von Geburtstagsfeiern für den Dalai Lama in Tibet finden Sie hier auf unserer Seite auf Facebook https www facebook com media set

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 18.06.2015 Tibet: Aktueller Bericht belegt wachsende Gefahr für freie Meinungsäußerung
    zu zahlen ihrer tibetischen Identität Ausdruck verleihen zu können Der neue Bericht der International Campaign for Tibet beleuchtet die Fälle von elf inhaftierten Schriftstellern und Intellektuellen sowie von zehn Sängern die Verfolgung und Haft erleben mussten Unter ihnen sind Lo Lo ein tibetischer Sänger der zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde weil er Lieder wie Kinder des Schneelands hisst die Fahne Tibets vorgetragen hatte Lo Lo soll im Gefängnis ernsthaft erkrankt sein Der tibetische Blogger Shokjang dessen Aufenthaltsort seit seiner Verhaftung im März unbekannt ist Shokjang ist bekannt für seine klare Analyse der politischen Lage Thamkey Gyatso ein Mönch der aufgrund von schwerer Folter im Gefängnis gelähmt ist Thamkey Gyatso hat viel für literarische Magazine geschrieben er wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt Der Sänger Kalsang Yarphel wurde für seine Lieder zu vier Jahren Haft verurteilt in denen er die Tibeter zur Einheit aufrief und forderte sie sollten Tibetisch sprechen Am Rande des UN Menschenrechtsrats in Genf haben ICT Vertreter am vergangenen Montag gemeinsam mit der Tibet Sonderkoordinatorin der US Regierung Sarah Sewall und dem tibetischen Mönch und früheren politischen Gefangenen Golog Jigme im Rahmen einer Veranstaltung auf die schlechte politische und menschenrechtliche Lage in Tibet hingewiesen Mehr über diese

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 04.06.2015 Gesetzesentwürfe Bedrohung für Tibet
    Gesetz über Nichtregierungsorganisationen wie geplant umgesetzt werden käme es zu einem negativen Zusammenwirken der drei auch einzeln betrachtet hochproblematischen Paragraphenwerke Insbesondere das geplante Anti Terror Gesetz ist ein Frontalangriff auf bürgerliche und politische Freiheiten in Tibet Es gibt den Behörden alle Möglichkeiten faktisch jede Religionsausübung in Tibet zu verfolgen die nicht konform mit der staatlich verordneten Religionspolitik ist Bloße Kritik an staatlicher Politik wird überdies als Extremismus gebrandmarkt und verboten was in krassem Widerspruch zu internationalem und auch nationalem chinesischen Recht steht sagte Kai Müller Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Die ICT fordert eine umfassende Überarbeitung der Gesetzesentwürfe um sie in Einklang mit internationalen Menschenrechtsstandards zu bringen Für zwei der drei Gesetze endet in dieser Woche die vom Nationalen Volkskongress festgelegte Frist zur Kommentierung Da der Entwurf des Anti Terror Gesetzes Terrorismus und so genannten religiösen Extremismus praktisch gleichsetzt könnte im Ergebnis so gut wie jeder friedliche Ausdruck der tibetischen Identität aber auch gewaltlos geäußerter Widerspruch zur staatlichen Politik als Straftat behandelt werden Der Staat könnte damit noch weiter auf die Gesellschaft Zugriff nehmen beispielsweise durch verstärkte Anti Terror Erziehung in Schulen oder durch patriotische Erziehung in anderen Teilen der Gesellschaft wie es der Gesetzesentwurf vorsieht Der Entwurf des Gesetzes über Nationale Sicherheit das eher den institutionellen Rahmen und Programmatik der staatlichen Sicherheitspolitik festlegt soll unter anderem auch dazu dienen die Ausnutzung der Religion für illegale und kriminelle Aktivitäten zu unterbinden und zu bestrafen und zugleich geregelte religiöse Aktivitäten zu erhalten Das Gesetz zur Behandlung ausländischer NGOs würde schließlich unweigerlich dazu führen den Raum für die chinesische Zivilgesellschaft weiter einzuschränken was letztlich auch für eine friedliche Lösung der Tibetfrage negative Konsequenzen hätte Unseren englischsprachigen ICT Bericht Alarm at repressive new laws in China on counter terror security and NGOs können Sie hier herunterladen savetibet de fileadmin user upload content

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 28.05.2015 Zwei Selbstanzündungen in Tibet
    Tenzin Gyatso in Tawu chin Daofu in Kardze chin Ganzi in der Provinz Sichuan unmittelbar vor staatlichen Verwaltungsgebäuden der Ortschaft in denen so Quellen vor Ort politische Erziehung stattgefunden habe angezündet Am 27 Mai hatte sich die 36 jährige Tibeterin Sangye Tso in einer Ortschaft im Kreis Chone chin Zhuoni in der Autonomen Tibetischen Präfektur Kanlho chin Gannan in der Provinz Gansu angezündet Auch Sangye Tso zündete sich laut Quellen in der Nähe von örtlichen Partei und Verwaltungsgebäuden an Während davon ausgegangen wird dass die Mutter von zwei Kindern an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben ist ist der Zustand Tenzin Gyatsos unklar Gyatso ist Vater von vier Kindern Beide Regionen sind in der jüngeren Vergangenheit Schauplatz von Maßnahmen politischer Indoktrination und Übergriffen gewesen 2013 eröffnete Polizei in Tawu Feuer auf Tibeter die friedlich den 78 Geburtstag des Dalai Lama feiern wollten wobei mindestens zehn Personen verletzt und weitere inhaftiert wurden Berichten zufolge ist in Tawu das Aufgebot von Sicherheitskräften aufgrund des bevorstehenden 80 Geburtstag des Dalai Lama massiv verstärkt worden was zu Unmut und Sorge unter der Bevölkerung geführt haben soll Quellen sehen die Selbstanzündung Tenzin Gyatsos in direkten Zusammenhang mit diesen Maßnahmen Auch im Kreis Chone dem Schauplatz der Selbstverbrennung von Sangye Tso war die Sicherheitspräsenz seit den landesweiten Unruhen im Jahr 2008 ausgebaut worden In ganz Tibet wurden insbesondere nach den Unruhen im Jahre 2008 die patriotischen Erziehungskampagnen verstärkt worden Die International Campaign for Tibet ist zutiefst besorgt über die erneuten Selbstverbrennungen und ruft die chinesischen Behörden dazu auf insbesondere vor dem bevorstehenden 80 Geburtstag des Dalai Lama der vermutlich von vielen Menschen in Tibet begangen werden wird die Rechte von Tibetern zu achten und internationale Menschenrechtsstandards einzuhalten Pressekontakt Kai Müller Geschäftsführer International Campaign for Tibet Deutschland e V Schönhauser Allee 163 D 10435 Berlin Tel 49 0

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 08.05.2015 Tibet: Lage nach Erdbeben unübersichtlich
    verbreitet deren Nachrichtenmonopol in Tibet unangefochten ist Unabhängige Berichterstatter erhalten ebenso wenig Zugang zu der betroffenen Region wie nicht staatliche Hilfsorganisationen oder ausländische Besucher Die über Xinhua und andere Medien verbreiteten Opferzahlen für Tibet belaufen sich derzeit auf 26 Tote drei Vermisste und mehr als 850 Verletzte Zudem ist die Rede von etwa 2 700 zerstörten und 40 000 beschädigten Gebäuden wie es heißt seien auch 82 Klöster beschädigt 13 davon schwer Angesichts der Zahl der zerstörten Gebäude erscheint die Zahl der Erdbebenopfer relativ niedrig auch wenn man berücksichtigen muss dass die betroffene Region sehr dünn besiedelt ist Das Erdbeben war in Tibet besonders stark zu spüren im Gebiet der kreisfreien Stadt Shigatse namentlich in der Region nördlich des Mount Everest tibetisch Chomolungma sowie in den Kreisen Kyirong chin Jilong Tingri chin Dingri Nyalam chin Nielamu und Dram chin Zhangmu In den Folgetagen kam es zu mehreren Nachbeben die in Shelkar chin Xiege er auch bekannt als New Tingri weiteren Schaden anrichteten Mehreren Quellen zufolge sollen in Nyalam achtzig Prozent der Gebäude entweder komplett zerstört oder schwer beschädigt worden sein Nach dem Erdbeben wurden große Konvois mit Militärlastwagen gesichtet die von Lhasa und Shigatse aus in Richtung der Erdbebenregion entlang der Grenze zu Nepal unterwegs waren Nach offiziellen Angaben sollen in Tibet 20 000 zivile und militärische Katastrophenhelfer zum Einsatz gekommen sein Ganz offenkundig hat die Katastrophenhilfe in der sensiblen Grenzregion zu Nepal für die chinesischen Behörden große politische Bedeutung So nutzte die politische Führung die Gelegenheit sich in den Medien als fürsorglich und kompetent zu präsentieren Der KP Sekretär der Autonomen Region Tibet TAR Chen Quanguo sprach unter Bezug auf Äußerungen von Staatspräsident Xi Jinping davon dass die Sicherheit und das Wohlergehen der Katastrophengebiete der Führung sehr am Herzen läge Gemeinsam wolle man die Verantwortung übernehmen dies spiegele die

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 16.04.2015 Gebete für Dalai Lama strafbar (Kopie 1)
    der Landkreis Rebkong zählt In dieser während einer Parteiversammlung im Februar gehaltenen Rede Ju Kezhongs hatte sich dieser zu den meisten der in dem Erlass enthaltenen Punkte geäußert Dort werden zum Beispiel unter Punkt 18 religiöse und traditionelle Aktivitäten zur Anstiftung anderer oder das Organisieren öffentlicher Zusammenkünfte um dem 14 Dalai Lama Rauchopfer Butterlampen oder Gebete darzubringen als kriminell definiert klare Verletzungen des Rechts auf freie Ausübung der Religion und zudem auch im Widerspruch stehend zu Artikel 36 der chinesischen Verfassung in dem die Religionsfreiheit garantiert wird Tatsächlich aber definiert alleine die Kommunistische Partei Chinas was als akzeptable Religionsausübung zu gelten hat Unter Punkt 12 wird als illegal definiert für Menschen zu beten die sich selbst angezündet haben Rauchopfer für sie darzubieten oder Gebete für sie zu sprechen zu lassen zu ihrem Gedenken Butterlampen zu entzünden oder ihren Angehörigen zu kondolieren Bereits seit einiger Zeit unternehmen die Behörden in Tibet den Versuch die Selbstverbrennungen deren Zahl sich in Tibet und China seit Februar 2009 auf insgesamt 138 beläuft zu kriminalisieren So wurden nach einer Reihe von Selbstanzündungen in Rebkong zwei Mönche aus Tsoshar zu je drei Jahren Haft verurteilt weil sie Gebete für Wangchen Norbu gesprochen hatten einen Tibeter der sich am 21 November 2012 selbst angezündet hatte und daran verstorben war Punkt 4 des Erlasses aus Rebkong hält fest dass es bereits illegal sei sich zum Zwecke des Erhalts der Muttersprache des Umweltschutzes oder zu Alphabetisierungsklassen zusammenzuschließen Hintergrund dürfte sein dass es gerade unter den Tibetern in Rebkong ein starkes Bewusstsein für ihre kulturelle Identität gibt das im Jahr 2010 zu mehreren großen Demonstrationen für den Gebrauch des Tibetischen als Unterrichtssprache in den Schulen gab Die gegen die Förderung der tibetischen Sprache gerichteten Maßnahmen stehen ebenfalls im Widerspruch zur chinesischen Verfassung Artikel 4 und zum Gesetz über die regionale

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 19.03.2015 Überlebende von Selbstverbrennungen
    die Überlebenden in behördlichem Gewahrsam gewaltsamer Behandlung ausgesetzt oder werden medizinisch nicht angemessen behandelt In einigen Fällen scheint das Interesse der Behörden an Geheimhaltung deutlich größer zu sein als die Sorge um das körperliche Wohlergehen der schwerverletzten Überlebenden von Selbstverbrennungen In weiteren Fällen schlugen Polizisten nach dem Löschen der Flammen gar auf die Menschen ein Der Bericht Tibetan survivors of self immolation repression and disappearance wertet zwanzig Fälle aus Tibet aus in denen die Menschen ihre Selbstverbrennung überlebt haben hinzukommen drei weitere Fälle aus dem Exil Insgesamt haben in Tibet und China seit dem Beginn der Serie im Februar 2009 137 Selbstverbrennungen von Tibeterinnen und Tibetern stattgefunden die zum überwiegenden Teil zum Tode führten Der ICT Bericht belegt wie die überlebende Minderheit teilweise extremer physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt ist ICT Geschäftsführer Kai Müller sagte Die Selbstverbrennungen von Tibetern sind ein ausgesprochen sensibles Thema für die chinesischen Behörden Daher ist ihr Umgang mit den Überlebenden von äußerster Geheimhaltung geprägt Diese werden komplett abgeschottet so Müller ICT sei sehr besorgt über diese Fälle von Verschwindenlassen Auch komme es vor dass den Überlebenden eine angemessene medizinische Versorgung ganz oder teilweise verweigert werde In vier Fällen sei es zur Amputation von Gliedmaßen gekommen Ob dies medizinisch unausweichlich war ist nicht geklärt Der ICT Geschäftsführer Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf sich dafür einzusetzen dass die Aufenthaltsorte der überlebenden Opfer von Selbstverbrennungen bekannt gemacht und die Einzelheiten ihrer medizinischen Versorgung offen gelegt werden Die schlechte Behandlung der Überlebenden von Selbstverbrennungen in Tibet geht einher mit einer Repressionswelle gegen all diejenigen die aus Behördensicht mit den Selbstanzündungen in Verbindung gebracht werden können Betroffen von Strafaktionen der Behörden sind sowohl Freunde und Angehörige als auch ganze Gemeinschaften Unseren englischsprachigen ICT Bericht Tibetan survivors of self immolation repression and disappearance können Sie hier herunterladen www savetibet de

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 10.03.2015 Frau stirbt nach Selbstverbrennung
    des 5 März ihren Verletzungen Dies teilten Mönche des Klosters Kirti im nordindischen Dharamsala mit die über gute Beziehungen in die Region verfügen Das Alter der Mutter dreier Kinder namens Norshuk wird mit Ende vierzig angegeben Anders als in den meisten vergleichbaren Fällen überließen die Behörden Norshuks Leichnam ihren Angehörigen die ihn den traditionellen Riten entsprechend am nächsten Morgen kremieren konnten Es handelte sich dabei um die erste Selbstverbrennung in Tibet im laufenden Jahr und die 137 in Tibet und China seit Beginn der Serie von Selbstanzündungen im Februar 2009 Ein 18 jähriger Mönch des Klosters Kirti forderte am 8 März auf der Hauptstraße von Ngaba öffentlich die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet bevor er von Polizisten festgenommen und an einen unbekannten Ort verbracht wurde Gendun Phuntsok trug während seines Einzelprotests ein Porträt des Dalai Lama und war in einen gelben Khatag gehüllt den traditionellen Glücks und Segensschal der Tibeter In vielen Teilen Tibets war schon weit vor dem Jahrestag des Volksaufstands von 1959 eine massive Verstärkung der chinesischen Sicherheitskräfte zu verzeichnen die teilweise auch mit Feuerlöschern ausgerüstet waren Bilder und Videos die in den sozialen Netzwerken kursieren belegen dies auf eindrucksvolle Weise Bildergalerie Während eines Gebetsfests im wichtigen nordosttibetischen Kloster Kumbum traten die Truppen derart martialisch in Erscheinung dass der Eindruck entstehen konnte es seien mehr Sicherheitskräfte als Pilger anwesend Dennoch trotzten Tausende Tibeter der einschüchternden Truppenpräsenz und besuchten die Gebetsfeste in den großen Klöstern wie es zum Ende der Neujahrsfeierlichkeiten in Tibet Brauch ist Im osttibetischen Kloster Gomang wurde dabei am 4 März sogar ein lebensgroßes Bild des Dalai Lama ausgestellt dem die Menschen Opfergaben darbrachten Hintergrund dieser besonderen Zeremonie war der im Juli bevorstehende 80 Geburtstag des Dalai Lama Unseren englischsprachigen ICT Bericht Self immolation and protest in Tibet amid intensified security in buildup to March

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