archive-de.com » DE » S » SAECKINGER-GESCHICHTE.DE

Total: 24

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Kriegsereignisse | Bad Säckinger Geschichte
    Äbtissinnengebäude zu errichten Außerdem wurde das Münster restauriert und erhielt die spitzen Türme wie sie auf dem Merianstich zu sehen sind Die Wasserversorgung wurde erneuert die Besitzungen des Stift ausgeweitet und zahlreiche rechtliche Vereinbarungen zwischen Stift und Stadt getroffen Dieser neuen Blütezeit setzte der Dreißigjährige Krieg ein Ende Die Auseinandersetzungen dauerten schon fast zwanzig Jahre als der Krieg den Hochrhein erreichte 1632 besetzten schwedische Truppen die Waldstädte Die Äbtissin floh nach Baden CH ins Exil Den Schweden folgten die Kaiserlichen doch alle plünderten die vorhandenen Güter aus Zu allem kam noch die Pest Hunderte Säckinger starben Krieg und Besatzung dauerten in Säckingen bis 1650 Einer Wiederaufbauphase folgt 1678 der Holländische Krieg Französische Truppen plünderten die Stadt und brannten einen Großteil nieder Das Münster brannte vollständig aus Zehn Jahre später fand man im Pfälzischen Krieg einen erneuten Anlass zum Überfall auf Säckingen Zum Schutz vor den Franzosen brannte man selbst die Brücke über den linken Rheinarm nieder Es folgten zu Beginn des 18 Jahrhunderts im Spanischen Erbfolgekrieg weitere Brandschatzungen französische Besatzung im Polnischen Erbfolgekrieg und 1741 die Salpetererunruhen auf dem Hotzenwald Im Haus Fischerzunft in der Fischergasse finden regelmäßig Ausstellungen zu speziellen Themen der Stadtgeschichte statt 1740 wurde das Säckinger Münster im barocken Stil neu erbaut doch schon 1751 brannte es erneut diesmal durch eine Unachtsamkeit In den folgenden Jahren wurden die Schäden durch eine zweite barocke Restaurierung behoben 1764 traf der kostbare Silberschrein St Fridolins in Säckingen ein Wenige Jahre später setzte der Kampf um das Überleben des Stifts ein und überlagerte alle anderen Bestrebungen wie den geplanten Neubau der Stiftsanlagen 1780 beschloss Kaiser Joseph II die Aufhebung zahlreicher Klöster Vorerst konnte das Unheil abgewendet werden doch schon drangen die Folgen der Französischen Revolution an den Hochrhein 1796 besetzten französische Truppen im 1 Koalitionskrieg Säckingen Weitere Besetzungen und Zerstörung folgen

    Original URL path: http://www.saeckinger-geschichte.de/kriegsereignisse.htm (2016-02-14)
    Open archived version from archive


  • Fridolinsmünster | Bad Säckinger Geschichte
    die auf dem Merianstich zu sehen sind Ein Brand vernichtete 1678 den Dachstuhl die Türme und die gotische Einrichtung Vorerst richtete man das Münster provisorisch her und baute die Seitenkapellen und das Oratorium an 1698 bis 1740 folgte die erste Barockisierung 1752 bis 1755 nach einem erneute Brand die zweite die bis auf Details das heutige Aussehen des Münsters mit der gotischen Bausubstand prägen Romanischer Säulenrest im Rathausinnenhof Bei der ersten Barockisierung stuckierte Thomas Bader die Innenräume Francesco A Giorgioli schuf die Fresken Die Türme erhielten 1725 ihre bestehende Gestalt durch den Vorarlberger Johann Rueff Das Westportal mit dem Wappen der Äbtissin von Liebenfels ist ein Werk Giovanni G Bagnatos aus dem Jahr 1740 Fast die gesamte Münsterausstattung entstand während dieserUmbauphase Bei der zweiten Barockisierung erneuerten der Augsburger Stuckateur Johann M Feuchtmayer und Franz J Spiegler der bedeutendste Spätbarockmaler des Bodenseeraums die Ausschmückungen in den Schiffen Hauptschiff mit Orgel Blick in den Chorraum Die heutige Gestalt im Inneren präsentiert sich als eine gelungene Verbindung der gotischen Baumasse mit den verbliebenen Stuckaturen im Wessobrunner Stil in den Oktogonkapellen und der beschwingten Leichtigkeit des Rokoko Spätbarock in den Schiffen Fresken und Stuckaturen im Hauptschiff das Münster vom Pfarrgarten Das Äußere des Fridolinsmünsters enthält Bestandteile aus fast allen Stilepochen der abendländischen Kunst Neben vorromanischen und romanischen Fragmenten tritt vor allem im Grundriss und im Aufbau die Grundhaltung der oberrheinischen Hochgotik zutage Der Barock erscheint vorrangig in den Anlagen des Westportals der Türme und Oktogonkapellen sowie in verschiedenen Baudetails z B den Fenstern des Langhauses Neuere Umgestaltungen 1806 wurde die Stiftskirche nach der Auflösung des Klosters in die heutige Pfarrkirche umgewandelt 1857 58 ersetzte man die Voluten seitlich der Türme durch Balustraden 1911 bis 1914 versuchte man eine Rebarockisierung die Balustraden wurden wieder durch in Beton gegossene Voluten ersetzt 1968 bis 1975 wurde das

    Original URL path: http://www.saeckinger-geschichte.de/fridolinsmuenster.htm (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Rheinbrücke | Bad Säckinger Geschichte
    Stadt zu einem Neubau wobei die Brücke anders als zuvor auf steinerne Pfeiler gesetzt wurde Damals erhielt sie die heutige Form so dass 1973 das 400 jährige Brückenjubiläum gefeiert werden konnte Ansicht vom Diebsturm beim Schlosspark Während das Hochwasser der neuen Brücke nicht mehr viel anhaben konnte vernichteten Kriegshandlungen wiederholt den hölzernen Aufbau 1633 wurde die Brücke niedergebrannt und konnte erst zwanzig Jahre später erneuert werden In jener Zeit zeichnete Merian die bekannte Ansicht der Stadt wobei er die Brücke aus der Phantasie ergänzte während in Wirklichkeit 1644 nur die steinernen Pfeiler erhalten waren Der Transport wurde mit Hilfe von Fähren erledigt Nach einer erneuten Zerstörung 1678 musste die Holzbrücke 1699 1700 neu erbaut werden Dabei entstanden auch die beiden Kapellen Aus dieser Zeit sind noch einige hölzerne Bauteile erhalten Der größte Teil der hölzernen Joche ist jedoch das Werk des Laufenburger Brückenbaumeisters Blasius Baldischwiler der den Umbau 1875 bis 1803 leitete Ansicht vom Schweizer Ufer 1801 wurde der Hochrhein zur Staatsgrenze 1806 fielen die vorderösterreichischen Gebiete an das Großherzogtum Baden Die Brücke blieb Eigentum der Stadt Säckingen bis sie 1869 vom badischen Staat übernommen wurde 1843 wurde die Brücke renoviert ebenso 1888 Rheinbrücke mit Kapelle Größere Reparaturen wurden 1925 26 durchgeführt wobei das erste Joch erneuert wurde 1960 bis 1964 mussten die Pfeiler erneuert werden da es in Folge des Kraftwerksbaus zu einer Absenkung des Flussbetts um über drei Meter kam Bis 1979 diente die Holzbrücke als Bundesstrasse Nach der Fertigstellung der neuen Fridolinsbrücke wurde sie für den motorisierten Verkehr gesperrt und kam zurück in den Besitz der Stadt Bad Säckingen Die Brückenheiligen In den beiden Kapellen stehen die Statuen des hl Franz Xaver und des hl Nepomuk Die Nepomukstatue stiftete 1712 Patrik Petrus Stuart ein naher Verwandter des schottischen Königsgeschlechts der 1730 als Chorherr des Stifts starb Die

    Original URL path: http://www.saeckinger-geschichte.de/rheinbruecke.htm (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Neue Grenzen | Bad Säckinger Geschichte
    wurde die Entwicklung des recht unbedeutend gewordenen Säckingen von einem rasanten Wirtschaftsaufschwung bestimmt Ab 1835 gründeten aus der Schweiz stammende Unternehmer u a Bally bedeutende Firmen vor allem im Bereich der Textilindustrie Die Betriebe sorgten durch die Vergabe von Heimarbeit auch für neue Einkünfte auf dem Hotzenwald Die wirtschaftliche Entwicklung ließ auch den Wohlstand und das gesellschaftliche Leben in Säckingen gedeihen 1812 wurde die rechtsrheinische Landstrasse ausgebaut und 1956 erreichte

    Original URL path: http://www.saeckinger-geschichte.de/neue-grenzen.htm (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Scheffel & Trompeter | Bad Säckinger Geschichte
    gab er auch dem zuvor Schwarzsee genannten künstlichen Gewässer im Wald oberhalb Säckingens seinen Namen Der junge Mann begann in seiner Säckinger Zeit mit dichterischen Arbeiten außerdem entwickelte er eine begabte Liebe zum Malen und Zeichnen In Säckingen machte Scheffel eine sein ganzes Leben prägende Entdeckung Franz Werner Kirchhofers Lebensgeschichte den er als Trompeter von Säckingen verewigte Kern des bekanntesten Werks Scheffels ist eine wahre Begebenheit aus dem 17 Jahrhundert Der Säckinger Bürgersohn Franz Werner Kirchhofer 1633 1690 heiratete unter beträchtlichen ständischen Schwierigkeiten seine geliebte Maria Ursula von Schönau 1632 1691 Die Eltern des des adligen Mädchens residierten im Schloss Die Vermählung fand 1657 statt Kirchhofer gelangte in seinem Leben zu beachtlichem Vermögen und Einfluss Trompete spielte er nicht Grabstein Franz Werner Kirchhofers und seiner Frau Der Grabstein ist heute in einer Nische am Chor des Münsters angebracht Reisen und wechselnde Aufenthalte bestimmten Scheffels Dichterleben 1860 erkrankte er schwer Danach lebte er in Karlsruhe 1864 heiratete er Caroline von Malzen die Tochter des bayrischen Gesandten am badischen Hof 1867 wurde sein Sohn Victor geboren 1875 wurde Scheffel Ehrenbürger von Säckingen und 1876 erhob ihn der Großherzog aus Anlass seines fünfzigsten Geburtstages in den Adelsstand 1886 starb Joseph Victor von Scheffel in Karlsruhe 1884 wurde die von Victor Ernst Nessler komponierte Oper Der Trompeter von Säckingen in Leipzig uraufgeführt 1918 drehte der Berliner Filmregisseur Franz Porten mit seinem Team und fast 200 Statisten in Säckingen den gleichnamigen Film Drehorte waren vor allem die Altstadt und der Bergsee Kleinerer Entwurf für das ehemalige Scheffeldenkmal heute in einer Nische an der Westseite des Schlosses In Bad Säckingen genießt Scheffel wie auch in den anderen Städten seines Wirkens Karlsruhe Heidelberg Radolfzell große Popularität 1896 begannen die Bestrebungen zur Errichtung eines Denkmals 1901 wurde auf dem Münsterplatz das Scheffeldenkmal aufgestellt Es bestand aus einer bronzenen

    Original URL path: http://www.saeckinger-geschichte.de/scheffel-trompeter.htm (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Ereignisse bis 1948 | Bad Säckinger Geschichte
    hervorgingen Säckingen hatte durch den Krieg 97 Gefallene zu verzeichnen ehemalige Fabrikanlage im Schöpfebachtal Originalbild Stadtarchiv Bad Säckingen In der Stadtgeschichte ist der Anfang des 20 Jahrhunderts vor allem die Zeit der Gründung zahlreicher Vereine und Organisationen 1901 wurde das Scheffeldenkmal auf dem Münsterplatz eingeweiht 1928 erwarb die Stadt das Schloss Schönau und ließ 1936 bis 1938 das Heimatmuseum einrichten 1935 wurde Obersäckingen eingemeindet In der Verwaltungsreform von 1936 wurde

    Original URL path: http://www.saeckinger-geschichte.de/ereignisse-bis-1948.htm (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Ereignisse nach 1948 | Bad Säckinger Geschichte
    Konzept stellte Wirtschaftskrise Arbeitslosigkeit und Stellenabbau erreichten auch Säckingen Damit nicht genug Durch die Verwaltungsreform 1973 verlor Säckingen seine Zentralität als Kreisstadt Studien besagten dass der Dienstleistungssektor der einzige Bereich war der neue Arbeitsplätze hervorbringen konnte Säckingen wurde von einer Industrie und Gewerbestadt zum Fremdenverkehrsort mit einem völlig neu konzipierten Kurgeschehen 1967 konnte die durch den Kraftwerksbau versiegte Thermalquelle neu erbohrt werden Das planerische Konzept der Stadt konzentriert sich seither auf Kurbetrieb und Tourismus Altstadtsanierung und neue Industrieansiedlung 1972 wurden Rippolingen und Wallbach eingemeindet 1973 folgte Harpolingen Das Bad Säckinger Kurzentrum kurz nach der Fertigstellung Bild Stadtarchiv Bad Säckingen Da im Bereich es Marienhauses kein Platz für umfangreiche Neubauten vorhanden war begann man 1974 den Bau des neuen Kurzentrums auf der Scheckenhalde 1977 wurden die Gebäude eingeweiht Seither entstanden zahlreiche weitere Klinik und Fremdenverkehrsbetriebe 1973 zeigte das zusammenwachsende Europa seine erste Wirkung durch die Verschwisterung mit Sanary sur mer in Frankreich und Purkersdorf bei Wien 1983 folgten Santeramo in Italien und Nagai in Japan 1988 Näfels in der Schweiz als neue Partnerstädte Partnerstadt Sanary sur mer Côte d Azur Verschwisterungsfeier 1993 im Schlosspark In den Siebziger Jahren begann durch den massiven Einsatz von Bürgermeister Dr Nufer neben dem Ausbau des

    Original URL path: http://www.saeckinger-geschichte.de/ereignisse-nach-1948.htm (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Gegenwart | Bad Säckinger Geschichte
    Geschichte Bad Säckingens Alle Seiten Startseite Inhalt Frühgeschichte Mittelalter Neuzeit Vorderösterreich Kriegsereignisse Fridolinsmünster Rheinbrücke Neue Grenzen Scheffel Trompeter Ereignisse bis 1948 Ereignisse nach 1948 Gegenwart Informationen Zeittafel Gegenwart Merianstich 1644 Repro aus dem Stadtarchiv Bad Säckingen Aktuelle Ansichten bitte klicken

    Original URL path: http://www.saeckinger-geschichte.de/gegenwart.htm (2016-02-14)
    Open archived version from archive



  •