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  • Persönlichkeiten
    Limbach Im Jahre 1831 kauft Esche das heruntergewirtschaftete Niederrabensteiner Rittergut mit den Kalkgruben Felsendome und brachte es wieder in Ordnung 1853 54 baut er in Limbach ein neues Fabrikgebäude in der heutigen Sachsenstraße 3 und vollzieht damit den Übergang von der Heimindustrie zur fabrikmäßigen Fertigung Es beginnt eine neue Epoche der Industrieentwicklung in unserer Region Im selben Jahr kauft Esche die Pelzmühle und beginnt mit dem Ausbau zur Ausflugsgaststätte 1855 und 1858 werden noch sieben Parzellen dazu erworben und der Tanz und Konzertsaal entsteht 1882 stirbt Traugott Reinhold Esche Quelle TU Chemnitz Ernst Georg Baumgarten 1837 1884 Baumgarten wurde am 21 Januar 1837 in Johanngeorgenstadt geboren Von 1857 bis 1859 studierte er Forstwissenschaften in Tharandt 1871 kam er als Oberförster in den Rabensteiner Wald Hier an den ehem Schwarzen Teichen entwickelte er schon lange vor Graf Zeppelin die Idee eines lenkbaren Luftschiffes Nach mehreren Versuchen mit seinen mit einfachsten Mitteln konstruierten Luftschiffsmodellen startete er am 31 07 1879 in Grüna zu seinem ersten bemannten Aufstieg mit einem muskelkraftgetriebenen lenkbaren Luftschiff Später geriet Baumgarten in berufliche Konflikte erhielt keinerlei Unterstützung zur Weiterentwicklung seiner Projekte Er war mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus starb verarmt und vergessen 47jährig in der Landesirrenanstalt in Colditz Quelle Wikipedia Curt Münch 1882 1966 Münch ist wohl eine der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten Rabensteins Er wurde 1882 in Mülsen t Nic1as geboren er absolvierte eine Ausbildung als Weber und Weichensteller 1910 zog er nach Lichtentanne bei Zwickau In seiner Autobiographie beschreibt er seine ersten Seher Erlebnisse habe er schon als Kind gehabt zu haben als er bestimmte Dinge gefragt wurde seien ihm Gesichter erschienen Mit diesem Hintergrund eröffnete er nachdem man ihn bei der Bahn entlassen hatte 1924 in Zwickau ein Detektivbüro welches er 1928 nach Rabenstein verlegte Er war den Menschen seiner Zeit Ratgeber und versucht sie aus Notlagen zu befreien Die Hellseherei machte Curt Münch zu etwas Besonderem dies war weder den Nazis noch später dem SED Regime geheuer So saß er im KZ Sachsenhausen und wurde später von der DDR Staatssicherheit drangsaliert Nach eigenen Angaben hat er 1943 ein Stück Weltgeschichte mit geschrieben als er den Nazis das Versteck Mussolinis verriet und damit seine Freiheit erkaufte All diese Geschichten klingen eher phantastisch aber es gibt hunderte von Menschen welche schriftlich bestätigen dass Münch ihnen mit seiner Hellseherei geholfen habe Münch lebt bis zu seinem Tot 1966 in seinem Haus am Weißen Stein Ältere Rabensteiner welche Curt Münch kannten bestätigen das Phänomen seines siebenten Sinnes noch heute Quelle Freie Presse 18 07 2008 und Autobiographie Curt Münch Hans Erich Uhlich 1915 2007 Ein Bürgermeister den die Rabensteiner nicht wollten Erich Uhlich wurde am 13 Dezember 1915 in Rabenstein als Sohn eines Handschuhmachers geboren absolvierte hier die Volksschule und lernte Buchdrucker In Seinem Beruf arbeitete er bis er zum Kriegsdienst einberufen wurde Nach Kriegsende trat Erich Uhlich bereits 1945 der wieder gegründeten SPD bei Am 1 September 1946 fanden die ersten Kommunalwahlen in der sowjetischen Besatzungszone statt Diese gewann in Rabenstein die CDU gefolgt von der neu

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  • Ningelseite
    hier wiederum liegt der Kulturpalast ideal an der Kreuzung zweier bedeutender Autobahnen und nahen der Bahn Also auch hier heißt es nicht nach Ausreden suchen sondern nach Möglichkeiten Rabenstein benötigt dringend wieder einen Vollsortiment Markt Da mit aller Wahrscheinlichkeit der kleine Kellermarkt im bestehenden Center keinen potenten Mieter finden wird sollte umgehend der Erweiterung des Centers zugestimmt werden Selbst wenn man den neuen Markt an das bestehende Center baut und die Straße verlegt was aber wohl wieder mehr kosten verursacht Jedenfalls muss endlich eine Entscheidung her Die längst überfällige Konzeption zur Modernisierung und Erweiterung des Tierparks muss auf den Weg gebracht werden In der heutigen Form ist unser Tierpark nicht mehr zeitgemäß und eine Schande für die Stadt Wichtig sind neue Anlagen mit besseren Bedingungen für Tiere und Besucher die Stadt der Moderne braucht auch einen modernen Zoo Auch gerade um wieder mehr Junge Familien in die Stadt zu holen Die begonnene Sanierung des Rabensteiner Viadukts muss endlich fortgeführt werden Schon jetzt rinnt Rostbrühe an dem schon schön sanierten Sandstein herunter und beschädigt so den bereits sanierten Teil Mann könnt auch über den Einbau eines Glasbodens wie heute bei vielen Aussichtspunkten üblich nachdenken dieser würde das Baudenkmal aufwerten und eine bessere Sicht auf die filigrane Stahlkonstruktion der Brücke zulassen Der erhaltene Teil des Schlossparks sollte so instand gesetzt werden dass der Park Charakter wieder sichtbar wird Dies ist auch im Hinblick auf die Gäste der Burg als Gedenkstätte für Hans Carl von Carlowitz und den Besuchern von Schloss Rabenstein wünschenswert Unrat muss entfernt werden Niederholz und Buschwerk ausgeschnitten und die Sichtachsen zu Burg und Schloss wiederhergestellt werden Außerdem sollten neue Bänke am sogenannten Rabensteiner Fenster an der Mondscheinlinde und am Standort des ehem Pavillons Weißes Haus aufgestellt werden Auch die wieder Einrichtung des Spielplatzes im oberen Teil des Parks mit

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  • Geschichte der Felsendome
    nach Erz grub kann damit nur ein neuer Kalkbruch zu verstehen sein und wohl der den der Grundherr für seine rege Bautätigkeit ausgebeutet hat In den Jahren 1622 bis 1624 wurden in Oberrabenstein nicht nur die Wirtschaftsgebäude des Rittergutes sondern auch die verfallende Burg Rabenstein wiederhergestellt Es ist anzunehmen dass bereits zu jener Zeit im Herrschaftsgebiet selbst Kalk gebrannt wurde die Herrschaft also jetzt einen eigenen Brennofen besaß Die Vermessungsunterlagen enthalten auch Flurbezeichnungen wie Kalkberg und Kalkwiesen die auf Kalkfündigkeit hinweisen und auch auf späteren Karten vorkommen Nachrichten über die Beziehungen der Stadt Chemnitz zu den Carlowitz auf Rabenstein sind erst ein halbes Jahrhundert später überliefert Vorher wütete der Dreißigjährige Krieg In den Jahren 1631 bis 1648 litt die Gegend um Chemnitz unsäglich unter Verwüstungen und Plünderungen Die Einwohnerzahl in Stadt und Land ging beträchtlich zurück Bürger und Bauern waren so verarmt dass noch Jahrzehnte nach Kriegsende städtische Behausungen und Bauerngüter wüst lagen Als der Rat der Stadt 1672 seinen Waldförster nach Rabenstein sandte um wegen einer Kalklieferung zu verhandeln zählte Chemnitz im Innern noch gegen 78 und vor den Toren mehr als 260 Brandstätten Die stark beschädigte Stadtmauer mit ihren zahlreichen Türmen war dem Verfall preisgegeben Es kam zu einer Vereinbarung Der Rittergutsbesitzer stellte auf Bitten des Rates zunächst eine geringe Menge Kalkstein zur Verfügung dessen Qualität durch einen Versuchsbrand in Chemnitz geprüft wurde Nachdem die Probe günstig ausgefallen war und eine Besichtigung ergab dass sich der Kalkabbau im Rabensteiner Bruch lohnte beauftragte der Rat einen Fachmann den nötigen Kalkstein mit Unterstützung eines städtischen Steinbrucharbeiters zu brechen und aufzusetzen Das geschah Ende Oktober Bereits Anfang Dezember begann die Abfuhr des Kalksteins durch Altendorfer und Rabensteiner Bauern nach der Stadt Wie groß die Menge war die der Rat zu Chemnitz damals übernahm wissen wir nicht Auch im 18 Jahrhundert wurde in Niederrabenstein Kalkstein abgebaut 1752 verschaffte sich der damalige Herr auf Niederrabenstein Caspar Abraham von Schönberg vorsorglich neues kalkfündiges Gelände am Kalkberg durch einen Landtausch mit dem Kleinbauern Quinger der das abgetretene Feld noch solange nutzen durfte bis es von dem dort vorgesehenen Kalkbruch unbrauchbar gemacht war In diesem Jahrhundert tauchen die ersten Landkarten auf wo der an sich unbedeutende Ort vermerkt ist und zwar der Schenkische Atlas Saxonicus novus 1758 mit Niederrabenstein als Sitz eines Kalkofens und die Petrographische Karte Sachsens von Charpentier 1778 mit Hinweis auf Rabensteiner Kalkstein Aufschlussreicher ist aber das wohl gegen Ende des 18 Jahrhunderts erschienene Ouadratmeilenblatt Nr 153 das zum ersten Mal eine klare Vorstellung von der Lage der zu jener Zeit ausgebeuteten Kalkvorkommen auf der Flur Niederrabenstein vermittelt Es verzeichnet nicht nur die Niederrabensteiner Kalkwiesen sondern auch den damaligen Kalkbruch und den dabei errichteten Kalkofen Die Stelle des Kalkabbaues befindet sich im Nordostteil der Flur Niederrabenstein südlich der Kalkwiesen und nahe am Pleißbach wo die Grenze zu Rottluff verläuft Der Bruch entstand zu beiden Seiten der Bergstraße die von Waldenburg her über Rottluff nach Chemnitz führte Es ist ungefähr das gleiche Gelände wo man noch im 19 und 20 Jahrhundert Kalkstein gebrochen hat ja hier sind auch Schürfe des 16 und 17 Jahrhunderts zu vermuten Nach der Zeichnung gewinnt man den Eindruck daß der Bruch wie er zu jener Zeit bestand aus Einzelbrüchen zusammengewachsen war die man nach und nach beim Kalkberg angelegt hatte Auf dem Ouadratmeilenblatt ist aber zugleich eine Christian Friedrich Fundgrube eingetragen Dabei wurde im Gegensatz zu den Kalkbrüchen kein Standortzeichen verwendet Die Buchstaben bedecken Gelände von Oberrabenstein nahe der Grenze zu Niederrabenstein Nach dem Bergbuch des Bergamtes Marienberg ist die Grube jedoch noch auf Niederrabensteiner Rittergutsflur zu suchen Die amtliche Schreibung ist Fundgrube Friedrich Christian Es handelt sich um einen Versuch Erz zu graben der 1780 begonnen und im August 1783 bereits wieder eingestellt wurde Die ungenaue kartographische Festlegung auf dem Ouadratmeilenblatt erklärt sich daraus dass der geplante unterirdische Abbau auf Silber und alle Metalle über die ersten Anfänge nicht hinausgekommen war Diese nur noch im Kurfürstlich Sächsischen Bergkalender zwischen 1781 und 1784 aufgeführte Fristzeche an der Westgrenze Niederrabensteins darf nicht gleichgesetzt werden mit den Kalkbrüchen an der Ostgrenze des Ortes Die Friedrich Christian Fundgrube hat keine Beziehung zu dem heutigen Schaubergwerk Wie schon im 16 Jahrhundert durch Agricola Nachrichten über den Rabensteiner Kalkstein in die Fachliteratur eingingen so finden sich derartige Angaben vor allem seit dem 18 Jahrhundert Im Jahre 1778 erschien als Ergebnis langjähriger Erkundung der Bodenschätze eine ausführliche Mineralogische Geographie der kursächsischen Lande der die schon erwähnte Petrographische Karte Sachsens angeheftet war Ihr berühmt gewordener Verfasser der Freiberger Professor Charpentier ging darin auch auf die Chemnitzer Umgebung ein Während er über den Bergbau und seine Geschichte bei Hohenstein und Harthau zahlreiche und genaue Einzelheiten zu berichten weiß schreibt er über Rabenstein ganz zum Schluss Kalkstein wird eben auch in diesen Gegenden gefunden wovon unter andern die bey Rabenstein ohnweit Chemnitz angelegten Brüche die vorzüglichsten sind Ähnlich informiert die 1796 herausgekommene Erdbeschreibung von Kursachsen D J Merkeis ihre Leser dass in dem Dorf Niederrabenstein ein guter Kalk gebrochen werde Von Kalkbrüchen bei diesem Dorf berichtet im Jahre 1800 auch der forschende Student J E Ullmann seinem Freiherger Professor A G Werner Sie gehören dem Rittergutsbesitzer und einigen Bauern Der zur Zeit gangbare Kalkbruch liege linker Hand an der Straße von Pleißa nach Chemnitz Die ganze Teufe dieses Bruches betrage 12 16 Ellen Im Jahre 1822 aber fasst Kretschmar in seinem Buch Chemnitz wie es war und wie es ist sein Wissen über Kalkvorkommen nahe der Stadt folgendermaßen zusammen Am ergiebigsten sind die Kalksteinbrüche bei Rottluff Niederrabenstein Auerswalde und Draisdorf wovon der bei Rottluff und Draisdorf bergmännisch betrieben wird 1822 gehörte also Niederrabenstein noch nicht zu jenen Orten wo Kalkstein unter Tage gefördert wurde ja der Rabensteiner Kalk muss seitdem an Bedeutung verloren haben denn nach einem Gerichtsprotokoll vom Jahre 1834 hatte die Rittergutsherrschaft seit 1819 gar keinen Kalk mehr gebrannt Unter diesen Umständen hielt Daniel Stein in seiner Statistisch geographischen Beschreibung des Königsreichs Sachsen vom Jahre 1827 den Ort nicht mehr erwähnenswert Das Rittergut war arg herabgewirtschaftet worden und stand um 1830 zum Verkauf Ober den damaligen Zustand ist ein Gutachten erhalten Darin heißt es unter anderem Der Kalkbruch ist auf eine unverzeihliche Weise behandelt worden man hat Steine herausgenommen wie man sie bekommen konnte ohne zu bedenken ob es für die Folge von Schaden oder Nutzen ist jetzt ist es soweit dass fast kein guter Stein mehr herauszubringen ist Hinderlich sei das sich sammelnde Grundwasser das man durch Treiben eines Stollens beseitigen könne Das erfordere zwar große Kosten würde sich aber am Ende bezahlt machen Der Gutachter der seinen Bericht im Auftrage einer Verwandten anfertigte war der Limbacher Kaufmann und Fabrikant Traugott Reinhold Esche Er erwarb das verschuldete Adelsgut im Jahre 1831 selbst und brachte es bald wieder in die Höhe Von seiner Hand stammt eine Zeichnung der zum Ritterguthe Niederrabenstein gehörigen Kalkbrüche und Oefen welche die damaligen Besitzverhältnisse und den Verlauf strittiger Wege veranschaulicht Er hat neben dem Herrschaftsland auch die angrenzenden Kalkbrüche auf Bauernflur die 1800 erstmals UIImann erwähnt eingetragen und zwar Klitzschs Kalkbruch und Claußens Kalkbruch südlich Schindlers Kalkbruch nördlich der Bergstraße Umreißt man herrschaftliche und bäuerliche Kalkbrüche so ergibt sich eine kreisähnliche Figur die von der Bergstraße in der Weise durchschnitten wird daß der nördliche Teil größer ist als der südliche Ganz ähnlich wie auf dem Ouadratmeilenblatt Esche muss wohl den herrschaftlichen Bruch gleich bei der Übernahme wieder in Betrieb gesetzt haben Er ließ sofort einen neuen Kalkofen errichten und sicherte sich von diesem einen Fahrweg ins Dorf wie zur Bergstraße Der Neubau des Herrenhauses und der Wirtschaftsgebäude mit Kalk und Ziegeln eigener Produktion soll bereits 1834 erfolgt sein Das sein Grubengelände umgebende Bauernland soweit es sich als kalkfündig erwies kaufte Esche planmäßig auf 1844 den ehemals Schindlerschen Bruch von J G Bonitz 1851 den auf und unter den Flurstücken befindlichen Kalkstein von Clauß ferner das Gut Irmschers mit Kalksteinbruch 1853 das Gut J H Klitzsch mit Kalkgruben und Kalkofen in den folgenden Jahren Teile der beiden Rüger Güter 25 Jahre nachdem Esche Kalkgrubenbesitzer geworden war ließ er sich einen neuen Plan seiner Kalkbrüche anfertigen der erkennen lässt wie sich sein Besitz nach Süden und Westen ausgedehnt hatte Früh wandte sich Esche auch der Kalksteingewinnung unter Tage zu Ob bereits in den 30er Jahren wissen wir nicht Fest steht jedoch dass er mit den Kalkbrüchen seiner Konkurrenten Bonitz und Clauß 1844 und 1851 je eine Schachtanlage übernahm und weiter nutzte und dass er 1856 zwei Schachtgebäude gegen Feuer versicherte Wie soll man aber damit in Einklang bringen dass in dem Schaubergwerk wie es bis 1944 bestand ein Pfeiler der ersten Sohle die Jahreszahl 1834 trug und dass im heutigen Schaubergwerk in einem Pfeiler der zweiten Sohle neben einer Markscheidermarke die Jahreszahl 1836 eingeschlagen ist Nach dem Hauptriss des Kalkwerkes darf man annehmen dass dieser Teil des Schaubergwerkes aus dem zugekauften Bauernbruch von Bonitz hervorgegangen ist die Jahreszahlen sich also nicht auf den herrschaftlichen Bruch von 1834 beziehen Das Jahr 1834 ist bemerkenswert als der früheste Zeitpunkt für den sich in Niederrabenstein der Beginn eines bergmännischen Abbaues von Kalk nachweisen lässt Nach dem Brandversicherungsschein betrug der Zeitwert der zwei Schachtgebäude im Jahre 1856 je 25 Taler des Kalkofengebäudes 2850 Taler eines Wohnhauses mit Kalkniederlage 675 Taler und zweier Schuppen 50 Taler Die unumgängliche Entwässerung der Stollen wurde durch den Kaufvertrag von 1844 so geregelt dass Esche das Wasser aus dem übernommenen Schacht auf die Grundstücke von Bonitz ableiten durfte wie es bisher geschehen war Er verpflichtete sich den Abflussgraben so instand zu halten dass das Wasser nicht auf die Grundstücke des Bauern Berthold übertreten konnte Elf Jahre später erkaufte Esche das Recht das Grubenwasser in einem Stollen durch das Grundstück seines Nachbarn Berthold nach dem Pleißbach abzuführen 1847 hatte Esche die Erlaubnis zum Bau eines Pulverhauses erhalten 1858 wurde ihm der seit den 30er Jahren betriebene Ausschank von Bier und Branntwein bei der Kalkbrennerei für Arbeiter und Kalkfuhrleute bestätigt Im Jahre 1862 starb Reinhold Esche Der Versicherungsschein der Brandversicherungsanstalt vom Jahre 1863 ist bereits auf den Namen seines Sohnes Johannes Albert Esche ausgestellt Er bezeugt eine beachtliche Weiterentwicklung des Unternehmens seit 1856 Die Versicherungssumme in der die Kalköfen nicht eingeschlossen sind hatte sich von 5371 2 Taler auf 11121 2 Taler erhöht also mehr als verdoppelt Zu den zwei Schachtgebäuden nunmehr Kauen genannt war ein drittes im Werte von 50 Taler hinzugekommen zu dem ersten Kalkbrennofengebäude ein weiteres von 1450 Taler Auch ein Kalkschuppen im Werte von 150 Taler war neu erstanden Jetzt wurde der Niederrabensteiner Kalkbruch wie vier Jahrzehnte früher der von Draisdorf zu den Sehenswürdigkeiten gezählt So erschien im Sommer 1863 in dem weit verbreiteten Chemnitzer Tageblatt ein ausführlicher Artikel mit der Überschrift Vergnügungsreise nach Oberrabenstein Der ungenannte Verfasser macht darin auch auf das herrschaftliche Kalkbergwerk nahe dem Gasthof Niederrabenstein aufmerksam Beachtenswert seien ein großer Brennofen eine kleine wildromantische Felspartie schöne Kalkspate sowie ein unterirdischer Teil des Kalkbruches Dieser Teil sei 400 Fuß lang und 40 bis 50 Fuß hoch und werde von neun kolossalen Pfeilern getragen Er sei jetzt bequem selbst für Damen zu durchwandern und gewähre bei Fackelbeleuchtung eine ganz überraschende Ansicht Der Besuch fremder Personen sei gestattet und müsse bei dem Faktor angemeldet werden Geschäftsunterlagen die Auskunft über die Entwicklung des Unternehmens nach 1863 geben könnten sind leider nicht mehr vorhanden Dem Flurbuch der Gemeinde ist folgendes zu entnehmen Im Jahre 1863 wurde auf Parzelle 497 ein neuer Kalkofen errichtet den man 1872 wieder abtrug Im Jahre 1877 wurde auf Parzelle 488b ein Kalkofen mit Kalkniederlage erbaut Im Jahre 1874 erst erfolgte der Bau eines Maschinen und Förderschachtes Der Hauptriss des Kalkwerkes den der Markscheider Dietze im Jahre 1887 angefertigt und darauf bis 1893 nachgetragen hat ist erhalten geblieben Wie ein Bericht der Gewerbeinspektion besagt brach man 1893 den Kalkstein unterirdisch in drei Abbausohlen Der Betrieb soll in seiner Blütezeit 30 bis 40 Arbeitskräfte benötigt haben Um die Jahrhundertwende sah es freilich anders aus In der 1901 erschienenen Neuen Sächsischen Kirchengalerie berichtet der Ortspfarrer zwar Jetzt noch existiert hier ein bergmännisch im Tiefbau betriebenes Kalkwerk das nicht nur vorzüglich Bau und Düngekalk liefert sondern auch durch seine prachtvollen Kalkdrusen unter Geologen weitbekannt ist Doch bestand die Belegschaft nach der Meldung der Betriebsleitung an die seit 1900 aufsichtführende Berginspektion Freiberg im Jahre 1902 lediglich aus dem Betriebsleiter und acht Arbeitern Von den Arbeitern waren vier über und vier unter Tage tätig In den Jahren 1905 und 1906 arbeiteten von insgesamt sieben Beschäftigten nur noch drei unter Tage 1907 verkaufte der Gutzbesitzer Esche das Unternehmen an einen in Berlin wohnenden Geschäftsmann Es wurden die Firmen Chemnitzer Kalkwerk GmbH sowie Chemnitzer Kalkofengesellschaft mbH gegründet Das Kalkwerk sollte die bergmännische Bezeichnung Gewerkschaft Anno Klara erhalten Die Belegschaft setzte sich aus einem Vorarbeiter und vier Arbeitern zusammen die alle nur über Tage beschäftigt waren Aber schon im Jahre darauf erfolgte die Zwangsversteigerung Der neue Besitzer ein Pfarrer in Kohren stellte mit dem 5 November 1908 den Betrieb endgültig ein und verkaufte das stillgelegte Kalkwerk weiter 1910 befand es sich im Besitz des Handschuhfabrikanten Karl Hermann Reinhardt Eine Vorstellung von dem Zustand des Kalksteinbruchgebietes in Niederrabenstein um diese Zeit vermittelt die Topographische Karte vom Jahre 1910 Man erkennt darauf fünf Bruchbezirke Aufdruck Kalkbrüche Die alte Bergstraße die einst dazwischen hindurchlief ist aus dem öffentlichen Verkehrsnetz verschwunden Ihren Verlauf findet man auf der Karte nur noch angedeutet Das Gelände hatte man also dermaßen unterwühlt dass schließlich die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet war In zwei Brüchen sind jetzt Bäume eingetragen zum Zeichen dafür dass diese Brüche längst nicht mehr betrieben werden Kenntlich gemacht ist noch die Lage des Kalkofens Aufdruck K 0 und des Pulverhauses Aufdruck P Hs Reinhardt verstand das Grundstück zu nutzen 1911 durfte die Schützengesellschaft darauf einen Schießplatz anlegen Als die Gemeinden Rabenstein und Rottluff im Sommer 1914 ein Heimatfest begingen ließ er im einstigen Tagebau für ein Festspiel eine Naturbühne herrichten Man legte auch einen Eingang zu einem Stollen frei und versah in provisorisch mit elektrischer Beleuchtung so dass dieser unterirdische Teil an den drei Festtagen besichtigt werden konnte Damals hatte der obere Kalkofen der so manches mal gezeichnet worden war seinen malerischen Holzaufbau bereits verloren Nach dem ersten Weltkrieg entstand auf Anregung Chemnitzer Schauspieler auf dem Kalkwerkgelände ein gern besuchtes Naturtheater das sich trotz der krisenreichen Zeitverhältnisse einige Jahre halten konnte Daran erinnert der Straßenname am Naturtheater Im Jahre 1936 erhielt der Grundstückbesitzer Willy Reinhardt die Genehmigung die beiden oberen Sohlen des Kalkbergwerk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen Unter dem Namen Rabensteiner unterirdische Felsendome wurden sie bald zu einem Anziehungspunkt von Spaziergängern und Touristen Schulklassen und Reisegesellschaften Während des zweiten Weltkrieges fand die Bevölkerung darin Zuflucht vor dem Bombenhagel alliierter Luftwaffenverbände In den letzten Kriegsmonaten aber wäre das Schaubergwerk beinahe der Vernichtung zum Opfer gefallen nicht durch feindliche Luftangriffe sondern durch den Ausbau zu einer bombensicheren Werkstätte der Rüstungsindustrie Glücklicherweise endete der Krieg bevor diese rücksichtslosen Baumaßnahmen abgeschlossen werden konnten Doch die Verwüstungen die sie hinterließen waren groß und erschienen unüberwindlich In der Nachkriegszeit wurden Untersuchungen angestellt ob es unter den damaligen Bedingungen lohnen würde den Kalkabbau wieder aufzunehmen der Bedarf der zerstörten Städte war riesig Doch die Einschätzungen ergaben das selbst mit den moderneren technischen Mitteln es sich nicht lohne den noch vorhandenen geringen Rest zu gewinnen Nachdem im Jahre 1950 die Gemeinde Rabenstein in die Großstadt Chemnitz Zwangseingemeindet worden war wurden die Felsendome verstaatlicht Nun lag die Verantwortung für das Objekt beim Rat des Stadtbezirkes 1 1 später Stadtbezirk West Durch Unterstützung des Rates der Stadt und durch unermüdlichen Einsatz der Bevölkerung im Nationalen Aufbauwerk gelang es nach und nach die Einbauten abzureißen die ausgedehnten Stollen und Weitungen zu beräumen und die Schuttmassen zu beseitigen Das erforderte einen Kostenaufwand von rund 40000 Mark und nicht weniger als 8000 freiwillig geleistete Arbeitsstunden Der Rat sorgte auch weiter für die Erhaltung und Erschließung des Schaubergwerks und stellte dafür nicht unbedeutende Mittel zur Verfügung Schließlich wurde die Anlage den Städtischen Museen Karl Marx Stadt angegliedert Seit der Wiedereröffnung der Rabensteiner unterirdischen Felsendome im Jahre 1954 hatte das Schaubergwerk jährlich gegen 70000 Besucher Doch ab 1985 wurde mit der sich weiter verschlechternden Wirtschaftslage auch diese bis dahin beliebte komplett unter Denkmalschutz stehende Anlage vernachlässigt und drohte in der Nachwendezeit geschlossen zu werden Der Uhrenkel Reinhards Robert Sallmann stellte in dieser Zeit einen Antrag auf Rückübertragung des Bergwerks und aller Grundstücke Im Oktober 1995 wurde dem Antrag stattgegeben doch leider gelang es Sallmann nicht die gesamte Anlage auf wirtschaftlich tragfähige Beine zu stellen Im November 2000 hat der Chemnitzer Joachim Grasselt das Eigentum an einem ca 22 00 qm großen Teil dieses Areals erworben und über einen langfristigen Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Chemnitz auch das Restgrundstück von ca 15 000 qm übernommen Seither sind in Abstimmung mit dem zuständigen Bergamt Sicherungsarbeiten im Berg durchgeführt worden um der Öffentlichkeit wieder gefahrlos dieses einmalige Zusammenspiel von Historie Naturschönheiten Technik und Bergbaugeschichte zugänglich zu machen Die jetzigen Betreiber haben das Objekt mit viel liebe zum Detail saniert Die Außenanlage wurde erneuert und die Gebäude denkmalgerecht wieder hergestellt z B das Museums oder das bereits über 150 Jahre alten Brennmeisterwohnhauses in dem jetzt eine mit alten Bauernmöbeln ausgestattete Hochzeitssuite eingerichtet ist Auch das Restaurant Felsendome hat heute viel zu bieten gute Küche mittlerer Preisklasse gediegene Einrichtung im Grubenstiel Gesellschaftsräume und ein breites Veranstaltungsangebot Es wäre zu wünschen das andere ehemals attraktive Rabensteiner Einrichtungen ebenso engagierte Betreiber finden Bergbaugeschichte Da der Rabensteiner Kalkstein und teilweise auch seine Nebengesteine eine verhältnismäßig hohe Festigkeit besitzen konnte man sie nicht einfach mit einer Keilhaue herausschlagen wie das an anderen Orten mit weichen Sandsteinen und Alaunschiefern geschah sondern sie mussten mit Hilfe von Schwarzpulver gewonnen werden Dazu gehörten bergmännische Erfahrungen und Fertigkeiten Die Bohrlöcher wurden mittels eines meiselartigen Bohrers und eines Fäustels angelegt Der Hauer hielt den ca 2 cm starken Bohrer mit der linken Hand und schlug denselben mit dem 1 2 kg schweren Fäustel ins Gestein Nach jedem Schlag wurde der Bohrer etwas gedreht so dass die Schneide eine neue Stelle bearbeiten konnte Nach zeitgenössischen Untersuchungen waren für ein ca 0 5 m tiefes Loch ungefähr 3000 Schläge notwendig in härteren Gesteinen allerdings bis zu 8000 Schläge Das entstandene Bohrmehl musste

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  • Geschichte des Totensteins

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  • Tierpark & Pelzmühle
    heranwachsen und die Idylle stören könnten und andererseits wohl auch um sich für spätere Erweiterungen Flächen vorzuhalten In jener Zeit gab es noch einen recht umfangreichen Waldbestand zwischen Siegmar und Rabenstein Die Mühle und die Brotbäckerei wurden 1891 aufgegeben und das altersschwache Mühlrad abgebaut Damit war die über 200 Jahre währende Mühlentradition die der Einrichtung einst den Namen gegeben hatte beendet Unter Arthur Peter entwickelte sich die Pelzmühle Schritt für Schritt zu einer der beliebtesten und meistbesuchten Ausflugsgaststätten der näheren und weiteren Umgebung von Chemnitz Erste Anläufe zum Tierpark Wie aus den Akten der Gemeinde Rabenstein hervorgeht wurde am 26 August 1903 auf Anregung Arthur Peters und eines Herrn Bruno Schmidt unter Leitung von Ortsvorstand Louis Wilsdorf im Börsenrestaurant Chemnitz ein Verein zur Errichtung eines zoologischen Gartens in der Pelzmühle gegründet Nachdem sich vorher 23 einflussreiche Herren als potentielle Mitglieder in eine Liste eingetragen hatten waren elf der Einladung Wilsdorfs zur Gründungsversammlung gefolgt entschuldigt waren zwei darunter der Pächter des Rittergutes Oberrabenstein Friedrich Schmidt Dieser ließ Louis Wilsdorf schriftlich wissen dass er mit der Mitwirkung des Baumeisters Georg Kosub nicht einverstanden sei da dieser dafür bekannt wäre erst Geld zu verlangen um dann nichts Brauchbares zu liefern So wollten dann auch die übrigen Herren die sich in die Liste eingetragen hatten zwar für mindestens vier Jahre Mitgliedsbeiträge zahlen aber keine persönliche Haftung übernehmen Vermutlich daran scheitelte der Verein Weitere Aktennotizen dazu gibt es nicht Als königliches Restaurant Ein besonderer Höhepunkt für die Gaststätte war der 22 Dezember 1913 Anlässlich der Einweihung des Bezirkskrankenhauses Rabenstein gab die Amtshauptmannschaft Chemnitz für die 109 geladenen Ehrengäste in der Pelzmühle einen etwa 1 1 2 stündigen Empfang der um 1 2 1 Uhr begann Daran nahm auch Seine Majestät König Friedrich August von Sachsen teil Nachdem das Königs frühstück im Saal eingenommen war begab sich der König in die Veranda wo er bei Zigarre und Kaffee munter mit den Teilnehmern plauderte Dabei äußerte er sich über die Lokalität und die vorzüglichen Darbietungen von Küche und Keller sehr anerkennend In die goldenen Zwanzigern In den Jahren des 1 Weltkrieges sowie in den Nachkriegsjahren gab es zunächst eine Stagnation die keine weiteren Bauabnahmen zuließ Aber bereits im Jahre 1926 sind wieder recht umfangreiche Bauabnahmen durchgeführt worden Dazu gehören die weitere Verschönerung der Gartenanlagen unter anderem mit neuen Terrassen Blumenbeeten und Rabatten sowie weiteren Wasserkünsten auch in Form von Wasserkaskaden Der Ersatz des hölzernen Affenhauses durch ein massives sowie eine nochmalige Vergrößerung des Spielplatzes Jetzt fanden in den Gasträumen und in den parkartigen Gartenanlagen bis zu 3 000 Personen einen Sitzplatz Zum Stammpersonal gehörten sieben Familienangehörige ein Konditor drei Kellner ein Hausmann ein Tischler ein Gärtner und zwei Teichwärter An Wochenenden Feiertagen und zu besonderen Anlässen wurden zusätzlich bis zu 20 Aushilfskräfte eingesetzt Beliebt und gut besucht waren die sonntäglichen Tanzabende das an jedem Mittwoch stattfindende Damenkaffee und viele Konzerte In einer betriebseigenen Gärtnerei wurden die für die zahlreichen Beete und Rabatten erforderlichen Blumen selbst gezogen Eine Niederdruckheizanlage wurde 1926 eingebaut um die Heizung aller Räume und des Saales zu verbessern und zu erleichtern 1927 bekam der Eingang an der Nevoigtstraße auf Reichenbrander Flur ein vollkommen neues Gesicht Beiderseits des Eingangs ließ Arthur Peter Portale errichten auf denen bronzene Hirsche standen Auch an der Einmündung der Pelzmühlenstraße in die Limbacher heute Oberfrohnaer Strasse ließ der Gastwirt einen Verkehrsteiler mit einem röhrenden Hirsch aufstellen Im Jahre 1928 konnte ein Garagenneubau zwischen Saal und Pelzmühlenteich in Betrieb genommen werden um auch den begüterten Gästen eine sichere Unterkunft für ihre Autos zu bieten 1930 erhielt die Pelzmühle eine Wasserklosettanlage die an die gerade fertiggestellte etwas höher gelegene Kläranlage der Gemeinde Rabenstein an der Pelzmühlenstraße über eine Pumpstation angeschlossen wurde Die Pelzmühle war zu einem Markenzeichen für unterhaltsame und familienfreundliche Gastronomie geworden und damit nicht nur im Umland von Chemnitz sondern weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt Das war vor allem auf die Geschäftsphilosophie Arthur Peters zurückzuführen seinen Gästen möglichst immer etwas Neues zu bieten und sie gut zu unterhalten Betrachtet man die Vielfalt des Angebots und die Ausdehnung der gesamten Anlage so hatte Peter mit den Möglichkeiten seiner Zeit ein ersten Vergnügungspark geschaffen Schwere Zeiten Im Jahre 1931 schrieb Arthur Peter in einer Notiz dass sich der Umsatz in den Jahren 1930 und 1931 gegenüber 1929 halbiert habe und nicht einmal mehr Geld für notwendige Reparaturen vorhanden sei Die geringeren Einnahmen wurden von den Zins und Tilgungszahlungen für die aufgenommenen Darlehen aufgebraucht Ursache für diesen Umsatzeinbruch war die Weltwirtschaftskrise mit der mit ihr einhergehenden Massenarbeitslosigkeit Die Menschen hatten also andere Sorgen als eine Gaststätte zu besuchen Mitte der 1930er Jahre entspannte sich die Situation wieder etwas Größere Veränderungen sind aus dieser Zeit jedoch nicht bekannt Um mehr Geld für Instandhaltungsarbeiten zur Verfügung zu haben verkaufte Arthur Peter 30 800 m² seines Waldes westlich der Pelzmühlenstraße hinter der Gärtnerei 1938 als Bauland an die Gemeinde Rabenstein für 1 RM m² Wahrscheinlich verwendete er einen Teil des Geldes zum Erwerb eines neuen teilweise geschlossenen Motorbootes das den Namen Pelzmühle erhielt um seinen Gästen auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen Rundfahrten auf dem Pelzmühlenteich anbieten zu können 1939 war für Deutschland und die Welt durch den von den Nationalsozialisten vom Zaune gebrochenen Zweiten Weltkrieg ein schwarzes Jahr Für die Pelzmühle begann eine andere Katastrophe bereits am 26 Juli 1939 in Form eines Unwetters das an diesem Tag gegen 18 00 Uhr aus Richtung Grüna kommend besonders über die Pelzmühle hereinbrach Binnen weniger Minuten lief der Pelzmühlenteich über ließ den Damm zum Teil bersten und setzte die Pelzmühle meterhoch unter Wasser Die Damen die wie immer mittwochs im Saal bei ihrem Damenkaffe saßen wurden durch die Fenster mit Ruderbooten in Sicherheit gebracht noch bevor die Freiwillige Feuerwehr Rabenstein zum Katastropheneinsatz eintraf Diese musste zuerst den Konditormeister aus der im Keller gelegenen Konditorei befreien bevor das Wasser bis unter die Kellerdecke reichte Die Schweine mussten aus dem Stall gerettet sowie die Fahr und Motorräder die die auf höher gelegene Geländeteile geflüchteten Gäste zurückgelassen hatten aus dem Wasser geholt werden Schließlich wurden Wanddurchbrüche nötig damit das Wasser wieder abfließen konnte und Decken mussten abgestützt werden die einzustürzen drohten Alle Warenvorräte wurden vernichtet Der Gesamtschaden belief sich letztendlich auf ca 6 800 RM Das war damals sehr sehr viel Geld Jetzt wusste der inzwischen betagte Gastwirt auch wieder dass seine Pelzmühle samt Pelzmühlenteich auf Rabensteiner Flur liegt was er auf seinen Ansichtskarten jahrzehntelang nicht wahrhaben wollte Er ließ aus Geschäftstüchtigkeit statt Pelzmühle Rabenstein i Sa immer häufiger Pelzmühle bei Siegmar Pelzmühle Station Siegmar oder gar Pelzmühle Siegmar auf seine Ansichtskarten drucken was den Rabensteiner Bürgermeister Franz Wendt sehr ärgerte und sogar dazu veranlasste auf einige Karten handschriftlich den Vermerk zu Rabenstein gehörig zu schreiben Der Grund für diese falschen Angaben war klar Nach Siegmar fuhren Eisenbahn und Straßenbahn nach Rabenstein musste man laufen Doch jetzt richtete er an die Gemeinde Rabenstein ein Ersuchen um finanzielle Hilfe was diese auch befürwortete Schließlich hatte Arthur Peter seine Steuern immer korrekt an die Gemeinde Rabenstein gezahlt Sie übernahm neben der Reparatur der ohnehin gemeindeeigenen Pelzmühlenstraße auch die Instandsetzung des Hofes und des von der Öffentlichkeit genutzten Privatweges über den Teichdamm im Gesamtwert von 1 650 RM Vom Regierungspräsidium Chemnitz wurden auf Antrag 3 000 RM bewilligt Aus dem kriegsbedingten Mangel an Material und Personal konnten aber bis 1940 nur für 2 000 RM Reparaturen ausgeführt werden Vieles blieb unerledigt Am 6 Februar 1943 wurde die Pelzmühle Teillazarett des Reservelazaretts Rabenstein das im Bezirkskrankenhaus Rabenstein eingerichtet worden war Im Saal in den Veranden und in der Gaststätte stellte man insgesamt 250 Betten auf Da die Kapazität der Küche nicht ausreichte wurde auf dem Hof zusätzlich eine Gulaschkanone aufgestellt Das Lazarett bestand vermutlich bis zur Besetzung Rabensteins durch die amerikanischen Streitkräfte Mitte April 1945 Nach dem Zweiten Weltkrieg Arthur Peter starb im September 1946 im Alter von 82 Jahren Sohn Karl Peter führte das Geschäft mit seiner Ehefrau Anna weiter Die Pelzmühle war zwar von Kriegsschäden verschont geblieben wie wir aber wissen konnten die 1939 entstandenen Hochwasserschäden noch nicht alle beseitigt werden und an Instandhaltungsmaßnahmen war in der Kriegszeit auch nicht zu denken Und jetzt wo Chemnitz in Schutt und Asche lag wurden das wenige zur Verfügung stehende Baumaterial und die noch vorhandenen Arbeitskräfte dringender für Notreparaturen an den Wohngebäuden gebraucht als an der Pelzmühle Ausserdem musste Wohnraum für die Menschen geschaffen werden die ausgebombt oder aus ihrer Heimat vertrieben worden waren Auch im Mühlengebäude dem Wohnhaus der Familie Peter wurden etwa 25 bis 30 Personen in sechs Räumen des Mansardengeschosses untergebracht darunter 10 Kinder Dennoch bemühten sich Karl und Anna Peter das Geschäft langsam wieder in Gang zu bringen Tanzveranstaltungen mit dem Orchester Herbert Schönherr fanden ab 1946 regelmäßig statt aber die Gastronomie war wegen der schwierigen Versorgungslage stark eingeschränkt Speisen konnten nur gegen Abgabe von Lebensmittelmarken verabreicht werden Zwischen Sommer und Herbst 1948 brach ein neues Unheil über die Menschen herein die in den Wohngebieten wohnten die etwa durch die Unritzstraße im Westen und die Kopernikusstraße im Osten sowie durch die Industriebahn Chemnitz Küchwald Wüstenbrand im Norden und die Bahnlinie Chemnitz Zwickau im Süden begrenzt wurden Die Offiziere der Roten Armee durften ihre Frauen nach Deutschland holen und für diese Familien wurde schnellstens Wohnraum gebraucht Bis neue Wohnungen gebaut werden konnten mussten viele deutsche Familien ihre Häuser verlassen und den sowjetischen Offiziersfamilien zur Verfügung stellen Die mittendrin gelegene Pelzmühle wurde als Offiziersklub beschlagnahmt Die Zeit als sozialistischer Vergnügungspark Die Wismutzeit veränderte den ehem Oneritzgrund grundlegend ohne Rücksicht auf bestehende Grundstücksgrenzen wurde das Gelände bis die an Unritzstrasse ausgedehnt Ein Teil des Teichgeländes wurde vom Neubau des Hauses für Körperkultur HfK mit in Anspruch genommen Oberhalb auf dem Rabensteiner Mühlweg entstand der Kulturpalast mit seinen umfassenden Außenanlagen 1950 wurde die Gärtnerei in der Innen Kurve der Pelzmühlenstraße gegenüber dem alten Saal gelegen beseitigt und an ihrer Stelle eine Parkanlage mit Pavillon Pergola und Springbrunnen errichtet Die Garagen sowie das große massive Wirtschaftsgebäude mit den Gaststallungen und der Kutscherstube wurden abgebrochen Das Motorboot Pelzmühle verbrachte man zum Filzteich nachdem der Platz für das Bootshaus am Pelzmühlenteich mit in die neu gestaltete Parkanlage einbezogen worden war Gegenüber der alten ebenfalls beseitigten Ruderbootausleihstation und des abgebrochenen Landungssteges für das Motorboot errichtete die SAG Wismut ein neues auf Pfählen gegründetes Bootshaus mit einem wasserseitig umlaufenden Steg der zwei Öffnungen für das Anlegen eines Motorbootes hatte Wahrscheinlich erwog man damals noch die Rückführung des kleinen Schiffes vom Filzteich was aber nie erfolgte Das Bootshaus diente im Sommer dem Bootswart als Aufenthaltsraum und im Winter der Einlagerung der Ruder und Paddelboote Auf die Wismutzeit gehen wir in unserem Beitrag zur Geschichte des Kulturpalastes ausführlicher ein Das Ehepaar Peter konnte zunächst in seiner Wohnung bleiben und für die Offiziere kochen Das durften sie zur großen Zufriedenheit der Russen bis zum 1 Januar 1954 die SAG Wismut in die SDAG Wismut umgewandelt wurde Den deutschen Führungskräften die jetzt ein Mitspracherecht hatten gefiel die Anwesenheit der Eheleute Karl und Anna Peter gar nicht wohl deshalb weil ihre Tochter Käthe mit Söhnchen Steffen 1947 ihrem Ehemann den sie im Lazarett als Verwundeten kennen gelernt hatte in seine Heimat ins Ruhrgebiet gefolgt war Karl und Anna Peter verloren zwar ihre Arbeit durften aber zunächst wohnen bleiben Sie wurden in der Folgezeit massiv unter Enteignungsandrohung zum Verkauf der Pelzmühle gedrängt dem sie letztlich im Jahre 1961 nachgaben Sowie die Neubauten für die russischen Offiziersfamilien an der Kirchhoff und an der Sterzelstraße bezugsfertig wurden konnten die deutschen Familien zwischen Herbst 1957 und Sommer 1958 wieder in ihre Häuser zurückkehren allerdings in den meisten Fällen erst nach einer Generalrenovierung Nach der Fertigstellung des sowjetischen Klubhauses an der Kirchhoffstraße Heute Fritz Theater im Herbst 1957 wurde die Pelzmühle als Offiziersklub geschlossen und der Saal diente der SDAG Wismut als Lagerraum Erst 1961 wurde die Gaststätte der Pelzmühle vom HO Wismut Gaststättenbetrieb der Bevölkerung wieder zugänglich gemacht aber im Frühjahr 1963 wegen erheblicher baulicher Mängel erneut geschlossen In der Folgezeit begann man wahrscheinlich auch wegen dem seit 1959 in Planung befindlichen Heimattiergartens mit der Sanierung des Saales Unter anderem wurde die ursprüngliche Dachverglasung durch Pressspanplatten ersetzt und der unschöne Stuck beseitigt Der Saal erhielt ein kaltes Büfett und bot je nach Art der Veranstaltung 200 bis 240 Personen Platz Die ehemalige Glasveranda am Saal wurde zu einer Tanzbar umgebaut Im August 1963 genehmigte man aus hygienischen Gründen dann auch den Um und Ausbau der Gaststätte und den Anschluss der Pelzmühle an die Heizungsanlage des Hauses für Körperkultur So konnte die Pelzmühle am 1 Mai 1964 noch einen Monat vor der Tierparkeinweihung wieder eröffnen Im Saal fanden wieder regelmäßig Tanzveranstaltungen mit dem Hausorchester Armin Günther sowie viele andere Veranstaltungen statt Zu Pfingsten 1966 konnte man endlich die neue Selbstbedienungsgaststätte im Garten eröffnen als Küche diente fortan die ehemalige Konditorei Vermutlich zur gleichen Zeit wurde die im Nationalen Aufbauwerk NAW errichtete Freilichtbühne anlässlich des Pfingsttreffens der FDJ in Karl Marx Stadt eingeweiht Die alte Pelzmühle am Ende Die Betreiber vom Wismut Handel und später HO Gaststätten waren ständig um den Erhalt der verbliebenen historischen Bausubstanz bemüht doch war es in den Zeiten der sozialistischen Mangelwirtschaft einfach nicht möglich die nötigen Bauleistungen durchzuführen Anfang der 80er Jahre verschlimmerte sich die Lage zusehens Obwohl die Silvesterkarten schon verkauft waren musste die Gaststätte am 6 Dezember 1983 aus bautechnischen Gründen gesperrt werden dies sollte das aus für die traditionsreiche Pelzmühle sein Lediglich die Selbstbedienungsgaststätte blieb bis zum Herbst 1990 geöffnet dann war endgültig Schluss Das historische Mühlengebäude war bereits 1988 abgerissen worden Im einigen Deutschland Nach der Wende stellten die Erben der 1961 zu einem Verkauf gezwungenen ehemaligen Eigentümer einen Antrag auf Rückübertragung dem auch stattgegeben wurde Nach mehreren erfolglosen Anläufen vermeintlicher Investoren erwarb schließlich die Grundstücks und Gebäudewirtschaftsgesellschaft GGG eine Tochter der Stadt Chemnitz das Gelände Im Juli und August 1999 ließ die GGG alle restlichen Gebäude mit Ausnahme des Saales der mit einigem Aufwand noch hätte gerettet werden können abreißen Die neue Pelzmühle Nach einem begrenzten Architektenwettbewerb den die GGG 1999 ausgeschrieben hatte und der den Erhalt des alten Konzert und Ballsaales anregte lagen Anfang 2000 fünf eingereichte Entwürfe vor Eine Jury an welcher anscheinend keine Rabensteiner beteiligt waren entschied sich für den Entwurf des Chemnitzer Architekten Peter Koch der nach einigen Nachbesserungen auch zur Ausführung kam Wie bekannt ist wurde der alte Saal leider nicht mit einbezogen sodass nach dessen Abriss im März 2001 am 18 April 2001 der Grundstein für die neue Pelzmühle gelegt werden konnte Am 7 August desselben Jahres fand das Richtfest und am 14 Dezember 2001 eine Teileröffnung statt Zunächst konnte der Pächter Uwe Münch seinen Gästen die 80 Plätze im Restaurant und die 40 Plätze im Gesellschaftsraum anbieten Am 17 Januar 2002 folgte die Inbetriebnahme der Selbstbedienungsgaststätte mit 100 Plätzen Zu Himmelfahrt am 9 Mai 2002 konnte auch die Freiterrasse die 140 Gästen einen Sitzplatz bietet ihrer Bestimmung übergeben werden So ist von der einst traditionsreichen Ausflugsgaststätte Pelzmühle mit ihrem vom Tageslicht durchfluteten Saal der eigenen Konditorei sowie ihrem weitläufigen parkartigen und schattigen Gärten mit ihren Terrassen und den zahlreichen Blumenbeeten Rabatten Wasserspielen und Spiel Attraktionen letztendlich nur eine postmoderne Gaststätte die den Namen Pelzmühle in Erinnerung hält übrig geblieben Nicht einmal der Gondelbetrieb hat überlebt Bleibt zu hoffen das dieses Schicksal dem Kulturpalast erspart bleibt Der Tierpark Eine weit positivere Entwicklung hat der 1964 als Heimattiergarten gegründete Tierpark genommen Im Vorkriegs Chemnitz gab es bereits einen Zoo in der Nähe des Hauptbahnhofes welcher sich großer Beliebtheit erfreute zumal seinerzeit den Menschen oft das Geld fehlte nach Leipzig oder Dresden zu reisen Dieser wenn auch kleine Tiergarten hatte sogar so beeindruckende Attraktionen wie Elefanten und Seelöwen zu bieten Doch nun war es Ende der 50er Jahre und auch die Menschen im Osten spürten so etwas wie ein kleines Wirtschaftswunder die schlimmste Nachkriegszeit war überwunden und es ging bergauf So keimte auch in der nun ganz sozialistisch zu Karl Marx Stadt umdeklarierten Stadt der erneute Wunsch nach einem Zoo auf Doch weshalb kam man da auf das Pelzmühlengelände Eigentlich war dieses ja für einen Tierpark ziemlich beengt und hatte durch die anschließenden Industriebetriebe auf siegmarer Seite kaum die Chance einer Erweiterung Zudem gab es in jenen Jahren durch die Zerstörungen des Krieges noch riesige innenstadtnahe Freiflächen welche sich auch wieder für einen Stadtzoo geeignet hätten Das der Petersche Vergnügungspark einst bereits einen Affenpavillon besaß kann kaum der Grund für die Entscheidung zur Pelzmühle gewesen sein Dies läst sich heute nur mit der Nähe zum Kulturpark um den Kulturpalast erklären das man faktisch mit dem Tierpark das von der Wismut geschaffene Erholungsgebiet erweitern wollte Die damalige Beengtheit im Pelzmühlengelände wie auch die persönliche Profilierungssucht einiger Funktionäre führte dazu das die Stadt heute mit Tierpark Wildgatter und Schulbiologiezentrum nebst Botanischen Garten defakto drei tiergärtnerische Einrichtungen betreibt Diese Splittung wirkte sich sicher nicht zum Vorteil für den eigentlichen Tierpark aus Eröffnung des Heimattiergartens Am 31 5 1964 öffnete unser Heimattiergarten an der Pelzmühle seine Pforten Die ersten Bewohner waren Rehe Fasane und Zwergziegen Aber auch ein Paar Rhesusaffen erfreuten vor allem die Kinder wieder mit ihren Kletterkunststücken Im Jahre 1969 wird die Station für Reittouristik eröffnet Da zu dieser Zeit kaum anderen Möglichkeiten für Hobbyreiter bestanden gab es stets lange Wartelisten Im Umfeld der Reiterei kam es dann wohl auch zu einigen Ungereimtheiten welche schließlich ein Grund für den Wechsel an der Spitze gewesen sein sollen Auf dem Weg zum Tierpark Georg Schäfer wird 1971Tierparkleiter er versuchte durch eine Spezialisierung auf die Tierwelt der Sowjetunion den engen Rahmen des Heimattiergartens zu sprengen Für einen Ausbau zum Zoo mit Internationaler Tierwelt hätte er kaum die nötigen Mittel bekommen doch gegen die Fauna des großen Bruders wagte kein Genosse offen zu mosern Yaks Kamele Tiger Leoparden Urwildpferde und Kulane sorgten fortan für höhere Attraktivität und steigende Besucherzahlen 1973 wird die Bärenanlage eingeweiht und 1979 kommt ein Ponystall mit Huftiergehege hinzu Mit über 400000 Besuchern wird der Tierpark die meist besuchte Freizeiteinrichtung der Stadt Karl Marx Stadt Der Eintrittspreis betrug damals 50Pfennige für Erwachsene und 30Pfennige für Kinder von 3 14 Jahre Mitte der 80er Jahre leben ca 820 Tiere aus 145 Arten im Tierpark an der Pelzmühle die Reittouristik erlebt mit

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  • Oberrabenstein als Ort der Erholung
    Camper diente wird Manfred Sohr Ende 1972 ihr erster regulärer Wirt Manfred Sohr bei allen nur als Freddy bekannt begründete mit seiner charmanten Art und einem für die DDR einzigartigen Konze pt der Gastronomie den bis heute erhaltenen Ruf als Kultkneipe Hier feierten nicht nur die Rabensteiner ihre Partys von Brigadefeiern über die beliebten Baudenabende bis hin zu den späteren Feiern zur Währungsunion und Deutschen Einheit war hier immer was los Besonders beliebt waren Ferddys spezielle Getränkemischungen und die Feuerzanenbowle In besonderer Erinnerung dürfte vor allem bei denen die damals Kinder in Rabenstein waren die Eisdiele von Peter Gruzig in der Ecke Am Weisen Stein Am Waldesrauschen geblieben sein Mit seinen selbst entwickelten Softeiskreationen hatte er bei den Rabensteinern und ihren Gästen stets einen guten Ruf Doch leider musste er die Eisdiele 1981 aus privaten Gründen wieder schließen Den Campingplatz komplettierten bald Hütten Bungalows und ein Aufenthaltsraum im Stiel eines Köhlermeilers Rund um Meiler und Hütten fand jährlich das Internationale Pionierlager mit Kindern aus den sozialistischen Bruderstaaten statt In der Folgezeit öffnete am Campingplatz der Imbiss Waldschänke mit rustikalen Futterraufen seine Pforten 1976 war nach mehreren Pannen vor allem mit der Abdichtung des Dammes dann auch der Stausee fertig im Mai konnten die ersten Gäste die ca 7ha große Wasserfläche nutzen Eröffnet wurden die Anlage mit einer großen Party viele Schausteller traten auf und der Höhepunkt waren die Darbietungen der Brüder Weisheit welche mit ihrer Hochseilakrobatik hoch über den neuen Stausee da Publikum begeisterte Erster Bereichsleiter des Stausees wurde Hans Jörg Herrklotz welcher ab 1977 zum NEZ Direktor aufstieg Lothar Müller wurde Bereichsleiter Bad Sauna Die Direktion des Betriebs NEZ Oberrabenstein wurden in einer Finnhütten an der Gablung zwischen Stauseeweg und Thomas Müntzer Höhe untergebracht für die restliche Verwaltung entstanden Bungalows auf dem Gelände der ehem Schlossgärtnerei zuletzt Gärtnerei Moschek Das letzte erhaltene Gewächshaus wurde zur Lagerhalle umgenutzt Das ehem Neubauerngut Kirchner später Müller wurde als Wirtschaftshof des Naherholungszentrums umgenutzt Als Entschädigung errichtete man dem letzten Besitzer Müller wegen seiner Kriegsgeschichten in Rabenstein als Kongomüller bekannt eigens ein Eigenheim in der Talstraße Am Fuße der ehem Obstwiese des Schlosses entstanden noch vier weitere Bungalows welche mit vom Campingplatz bewirtschaftet wurden Ebenso die 3 A Häuser Finnhütten am am Stausee Nach 1980 wurde das Wohnhaus der ehem Gärtnerei zum Verwaltungsgebäude des Nez umgebaut Am Golfbad entstand schon 1977 eine zweite größere finnische Sauna Nach dem plötzlichen Tod von Lothar Müller übernahm dessen Sohn Lutz den Bereich Saunabad Unter ihm wurde das Bad 1982 zum FKK Bad und fortan tummelten sich hier nicht nur in den Sommermonaten die seinerzeit vielen Liebhaber der Freikörperkultur Auf dem Gelände zwischen Campingplatz und Stausee entstanden in den 70er und 80er Jahren 80 Bungalows Diese wurden vor allem von Karl Marx Städter Betrieben errichtet um im Austausch ihrer Belegschaft dann Ferienhäuser in anderen Regionen bieten zu können Anfang der 80er Jahre wurde neben dem Campingplatz eine Kinohalle in Betrieb genommen welche sich nicht nur bei den Urlaubern sonder auch bei der Rabensteiner Jugend großer Beliebtheit erfreute an so manche Episoden werden sich einige heute in die Jahre gekommene Rabensteiner nicht ohne ein Lächeln erinnern können Ab 1981 betreib das Naherholungszentrum Oberrabenstein auch Reit und Fahrtouritik welche dem Bereich Wildgatter angegliedert wurde Im Jahr 1986 wird dafür am Wirtschaftshof ehem Müllers Gut ein moderner Pferdestall für sieben Haflinger in Betrieb genommen Im gleichen Jahr feiert das Nez pompös sein 10 jähriges bestehen Das ganze Stauseegelände war geschmückt und an den Abenden bunt beleuchtet Es gab vielseitige Darbietungen von Künstlern und eine Oldtimerparade Doch das geplante Strandfest wandelte sich auf Grund der eisigen Temperaturen an dem Juni Wochenende zur Glühweinparty Wieder waren Hochseilartisten die Trabers ein Ableger der Familie Weisheit der Höhepunk der Show Der Campingplatz wurde in den 80er Jahren ausgebaut und so auf einen nicht nur für DDR Verhältnisse modernen Standart gebracht Dazu gehörte eine in Folge mehrfache Neugestaltung und Verbesserung der Sanitäranlagen wie auch das Verlegen von Elektroanschlüssen an die Stellplätze Ebenso wurde der Sport und Spielplatz erweitert und ausgebaut Der seit 1977 hier tätige Bereichsleiter Matthias Schmelzer legte mit seinem Team besonderen Wert auf Ordnung und Sau berkeit wofür unser Campingplatz mehrfach Auszeichnungen bekam Der mittlerweile unter Denkmalschutz gestellte alte Eisenbahnviadukt wurde 1986 mit einem Panoramawanderweg überbaut und so mit als Sehenswürdigkeit und technisches Denkmal in die Erholungslandschaft Oberrabensteins einbezogen Auch dabei war der Betrieb Nez federführend beteiligt Im selben Jahr entstand an der Bungalowsiedlung eine provisorische Gaststätte in Leichtbauweise welche auf Grund des wegen Rekonstruktion geschlossenen Goldenen Löwen die Versorgung der ca 100 FDGB Urlauber übernehmen sollte Nach deren Demontage wurde im Jahr 1989 an gleicher Stelle die noch heute vorhandene Gaststätte Waldeck errichtet Fast gleichzeitig entstand im FKK Badgelände die Gaststätte Zum Mühlengrund ein kleines aber seinerzeit sehr beliebtes Restaurant Welches die Familie Lothar Reichel nach kurzem Betreiberwech sel in der Anfangszeit mit gutem Erfolg bis zur Schließung des FKK Bades betrieb Auf Grund nicht zumutbarer baulicher und hygienischer Bedingungen im ehem Schloss Rabenstein erfolgte die Schließung des Altersheimes im Jahre 1980 Doch bereits 1981 wird das historische Gebäude in die UNO Denkmalsschutzliste aufgenommen und 1982 vom VEB Kombinat Textima Karl Marx Stadt erworben Federführend bei der Rekonstruktion dürfte der Rabensteiner Rudi Rosenkranz der damalige Generaldirektor des DDR Vorzeigebetriebes gewesen sein Das Schloss sollte als Repräsentationsobjekt und Gästehaus genutzt werden doch die Arbeiten dauerten fast bis zur Wende 1989 an Bereits Mitte der 80er Jahre war die alte Rabenstein Schlossbrauerei zum Betriebesferienheim durch den VEB Rohrleitungsbau Karl Marx Stadt ausgebaut worden Betrieben wurde das Haus durch die Fam Reichel aus Grüna Die Gaststätte war sehr beliebt vor allem für Feiern und Veranstaltungen aber auch bei den Feriengästen welche aus anderen Teilen der Republik hier her kamen Ebenso sollte in den späten 80er Jahren dass seit Ende der 70er Jahre geschlossene und vom Verfall gezeichnete Burghotel als Betriebsferienobjekt des VEB IFA Ingenieurbetrieb Hohnstein Ernstthal wieder eröffnet werden Doch die Bauarbeiten zogen sich wie in der DDR üblich hin so dass noch vor der Fertigstellung des Ferienheims nicht nur die Firma sondern das ganze Land

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  • Burg & Schloss
    von staatlichen Hoheitsrechten behalten so die Patrimonal Gerichtsbarkeit oft die höhere Gerichtsbarkeit das Recht Frondienste zu fordern nicht selten auch die Einnahme von Zinsen und Zehnten während sie selbst von Steuern befreit waren bzw nur bei besonderen Anlässen einen zwischen ihrer Standesvertretung und dem Landesherren ausgehandelten Beitrag leisteten Donativ oder Präsentgeld genannt Die bildeten als Vertreter der Städte zusammen mit den Bürgermeister als Landstädte oder Landtage die den Landesherren beratende Versammlung Neben einer beachtlichen Förderung des Bürgertums das bis in die höchsten Verwaltungsstellen eindringen konnte gingen auch Bestrebungen zu einem gewissen Schutz des Bauerntums einher durch die Anlage von Amtserbbüchern in denen die Angaben um die von den Bauern zu leistenden Frondienste und andere Dienste verzeichnet waren und durch Übertragung der Gerichtsbarkeit wo es nur ging an die Ämter schließlich auch durch Einsetzung des Oberhofgerichts als Berufungsinstanz Der niedrige Adel hatte infolge der militärischen technischen Entwicklung Entwicklung der Feuerwaffen Einführung der Söldnerheere stark an Wert für den Landesherren verloren Die Kurfürsten und ihre Berater hatten die Bedeutung des Bürger und Bauerntums unter den veränderten wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen wohl erkannt und wussten die Steuerleistungen und die Wehrkraft dieser Stände durchaus zu schätzen Nach J Müller In Rabenstein spielt bald in die Verhältnisse die hohe Politik hinein Die Rüstungen Kurfürst Moritz 1552 gegen den Kaiser dann gegen die Türken und im Mai 1553 gegen den Sachsen bedrohenden Markgrafen Albrecht von Brandenburg kosteten Geld so dass der Kurfürst gezwungen war bei einem reichen Augsburger Kaufmann George Oesterreicher eine Anleihe von 40000 Gulden gegen 10 Zinsen aufzunehmen die im Juni 1553 sogar auf 80000 Gulden erhöhte wurde Zinsen aufzunehmen die im Juni 1553 sogar auf 80 000 Gulden erhöht wurde Oesterreicher wurde dafür der Amtmann der Ämter Chemnitz und Rabenstein deren Einnahmen ihm zufielen Im Vertrag wird jedoch ausdrücklich vermerkt dass die Abgaben und Froen nicht erhöht werden dürfen Nachdem 1559 die Leihsumme an Oesterreicher zurückgezahlt ist wird wieder ein Amtsschösser des Kurfürsten Wenzel Ostwald Ußwald eingesetzt Die Burg Rabenstein wird von Kurfürst August zwischen 1555 und 1579 als Jagdlager benutzt 1587 93 pachtet Landrichter Bartell Otto Schloss und Vorwerk und von 1612 bis 1618 Rudolf von Schwetzingen Nach Ablaufen des Pachtvertrages mit Rudolf von Schwetzingen meldet sich ein Käufer für das Schloss und Vorwerk Georg von Carlowitz der eine besondere Rolle in der Geschichte Rabensteins spielte Sein Vater Ritter Jost von Carlowitz Besitzer von Klein Karsdorf bei Dresden war als Forst und Jägermeister nach Stein gekommen 1576 erhält sein Sohn Georg von Carlowitz das Amt Da seine Bitte 1586 das Dorf Börnichen bei Dippoldiswalde das er von seinem Vater ererbt hat zum Tausch gegen Stein anzubieten vom Kurfürsten Christian I 1586 91 abgeschlagen wird drängt er sich in das Dorf Stein ein und kauft Bauerngüter auf Blaschke schreibt in einem Aufsatz über das Bauernleben Es fing oft damit an dass ein Angehöriger des Grundadels auf einem Bauerngut ansässig wurde andere Güter dazu erwarb und später dieses nur in wirtschaftlicher Hinsicht existierende Rittergut auch verfassungsmäßig zu einem solchen wurde indem es die Gerichtsbarkeit Frondienste und Abgaben der Bauern aus einem Teil der Herrschaft erhielt 1610 wird ein Lehnsbrief für Georg von Carlowitz ausgestellt in dem seine Güter nicht nur im Mannesstamme weitervererbbar seien sondern auch als Weiberlehen existierten Carlowitz hatte zwei Söhne und vier Töchter Nachdem es Georg von Carlowitz gelungen ist das Dorf Stein in seine Hände zu bekommen kauft sein Sohn Hans Georg von Carlowitz am 2 Januar 1619 6 Wochen vor dem Tode des alten Georg Schloss Vorwerk und Schäferei Rabenstein für 14000 Gulden von Kurfürst Johann Georg ab Damit ist die Entstehung des Rittergutes vollzogen Bald 1620 ergeben sich Zwistigkeiten obgleich bei den Käuferverhandlungen die Frondienste ausdrücklich bestätigt wurden Zur Schäferei Rabenstein waren zur Klosterzeit die Blankenauer Wiesen geschlagen worden Um die Ufer gegen das Wasser der Chemnitz zu befestigen wollte Hans Georg Wasserfichten pflanzen lassen und forderte dazu Frondienste vom Amt Chemnitz ehemalige Klosterherrschaft Die Bauern verweigerten die Fron da der Herr Oberforstmeister Hans Georg die Dörfer Reichenbrand Grüna Mittelbach Wüstenbrand Kändler Löwenhain Pleißa und die Rabensteiner Gasse Oberrabenstein zur Verfügung habe Sie müssten nur das Schlossvorwerk allein befronen Hans Georg Carlowitz beklagte sich beim Kurfürsten Der Amtsschösser muß vor den Bauern das Erbbuch in dem die Frondienste verzeichnet sind aufschlagen wo diese Arbeiten nicht gefordert werden Er rechtfertigt sich vor dem Kurfürsten dass er somit den Bauern die Arbeiten nicht hätte auferlegen können fordert aber wenn diese der Kurfürst befehle dass die rabensteinischen Dörfer hinwiederum auch für das Kloster Amt Chemnitz fronen müssten Die Antwort des Kurfürsten vom 12 Mai 1620 lautete Der Schösser möge sorgen dass dem Oberforstmeister Hans Georg Carlowitz die Frondienste nach Anweisung des Buchstabens zu leisten sind dem Amte aber an schuldigen Diensten nichts entzogen und er ferner nicht molestriert werden möge Aber es sollte schlimmer kommen 1622 beginnt Hans Georg von Carlowitz die Baulichkeiten des oberen Gutes Rittergut Oberrabenstein auszubauen und fordert dafür die Frondienste nicht nur der Rabensteiner Dörfer sondern auch der ehemaligen Klosterdörfer Altchemnitz Gablenz Altendorf Kappel Schönau Stelzendorf Neukirchen Adorf und Klaffenbach die schon die Handdienste auf den Blankenauer Wiesen verweigert haben Da sich die Kosterdörfer wiederum weigern wendet sich Hans Georg von Carlowitz da er beim Amtsschösser Hans Arnold keine Hilfe erwartet erneut an den Kurfürsten Am 19 Oktober 1622 werden durch kurfürstlichen Befehl der Amtshauptmann zu Zwickau und der Amtsschösser zu Augustusburg und Zwickau beauftragt in dem Streit zu entscheiden Nach Anhörung beider Parteien wird am 18 Februar 1623 dahin entschieden dass nicht nur die rabensteinischen Dörfer Reichenbrand Grüna Mittelbach Wüstenbrand Kändler Löwenhain Peißa und die rabensteiner Gasse Hand und Baudienste dem Vorwerk zu leisten hätten sondern dass nach altem Herkommen und vorigen Gebrauch auch die Untertanen des Amtes Chemnitz wie sie zum Schloss Chemnitz zu fronen schuldig also auch beharrlich und ohne Unterschied die Fronen und Dienste zum Vorwerk Rabenstein bebührlichermaßen und zu Genüge verrichten sollten Staatsarchiv Dresden Rep XLVIII Chemnitz Nr 2a Loc 37 873 Bei Verweigerung der Dienste werden den Bauern Geldstrafen auferlegt Die Bauern beugen sich zunächst diesem Beschluss Als aber von Carlowitz

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  • Kleinode
    Alina am 07 09 2000 Ebenso wie die Pilze der Uhu eine Kettensägearbeit von Jens Arnold zu sehen auf dem Campingplatz Oberrabenstein rel FancyZoom title unsere Katze Alina am 07 09 2000 Am 16 März 2013 eingeweiht das von Volker Beier geschaffene Carlowitz Denkmal an der Bu rg Rabenstein rel FancyZoom title unsere Katze Alina am 07 09 2000 Ein schlichter fast unscheinbarer weißer Gedenkstein in gedenken an den deutsch französischen Krieg 1870 71 gab einem der wohl begehrtesten Wohngebiete von Chemnitz seinen Namen Am Schaftreibeweg im Rabensteiner Wald hat der Besitzer des angrenzenden Grundstücks diesen schönen Holzmichel aufgestellt Auf der Totensteinstraße nur etwa 100m unterhalb des Turms seht ein Gedenkstein ihn haben einst Vereinsmitglieder des SV Grüna 1912 für ihre im ersten Weltkrieg gefallenen Kameraden errichtet Noch Immer nehmen sich Sportfreunde seiner Pflege an Teilansicht des um 1629 von der Fa Carlowitz gestifteten Altars zu sehen in der St Georg Kirche Fensterbild in der St Georg Kirche zu Rabenstein rel FancyZoom title unsere Katze Alina am 07 09 2000 Denkmal an der Kirche Der Elefant liegt auf einer kleinen Insel im Marmorsaal der Felsendomem Die Kantorei gegenüber der St Georg Kirche Das Gasthaus zur Marketenderie nicht nur ein Blickfang

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