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  • Sagenhaftes Rabenstein

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  • Sehenswertes

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  • Sehenswertes

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  • Sehenswertes

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  • Sehenswertes

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  • Rabensteiner Viadukt
    ganze Umwelt und das Grundwasser vom Forellenbach blieb in jener Zeit nur der Name Auch wenn diese Sauerei Jahrzehnte zurück liegt so harrt das heute wasserbedeckte Tal immer noch einer umweltgerechten Sanierung Wir aber folgen weiter der Strecke in Richtung Oberrabenstein und gelangen jetzt an die Stelle wo einst die legendäre Eselsbrücke stand Sie war eigentlich kein besonders imposantes Bauwerk überspannte sie doch nur einen kleinen Taleinschnitt zur Überführung der alten Bergstraße über die Eisenbahn Ihre Berühmtheit verdankte sie einem Jux der Rabensteiner Strumpfwirker welche zu ihrer Einweihung einen Wirkstuhl in Einzelteilen mittels Eselskarren zu dieser Brücke schleppten dort zusammen setzten und einigen Unfug damit trieben Nach der Demontage der Gleise wurde das kleine Tal zur Schutthalde wo die Rabensteiner ihren Unrat entsorgten Mit dem Bau des Stausees wurde die Brücke gesprengt und der Rest des Tales mit Aushub vom Stauseebau verkippt Rührige Bürger haben ihr heute ein Denkmal gebaut eine kleine Brücke mit Holzesel darauf Auf der anderen Seite der heutigen Kreißigstraße entstand ein kleiner Rastplatz von wo man eine phantastische Fernsicht über Chemnitz bis zu den Höhen des Erzgebirges genießen kann Auf dem weiteren Verlauf der ehemaligen Eisenbahn sind zu DDR Zeiten private Gärten entstanden einige zu dieser Zeit etwas privilegierte Bürger haben sich hier die beste Aussicht der Stadt gesichert Ob dies wohl heute anders wäre Jedenfalls erreichen wir am Ende der Gärten den Hoppberg und betreten das Oberrabensteiner Viadukt So wie das Viadukt heute als technisches Denkmal unter Schutz gestellt wurde ist der Hoppberg mit seinem alten Buchenbestand heute als Naturdenkmal geschützt nach dem Viadukt gelangen wir zum ehem Oberrabensteiner Bahnhof Dieser bestand einst aus einem kleinen Holzhaus für die Fahrgäste einem gemauerten Güterschuppen dem Bahnwärter wohnhaus und dem in privaten Besitz befindlichen Bahnhofs restaurant dem späteren Burghotel Das eigentliche Bahnhofsgebäudchen steht noch immer und dient heute als Gartenhaus Das Gelände des Güterbahnhofs wurde in den 80er Jahren zum Parkplatz für die Gäste des Naherholungszentrums umgebaut in der Nachwendezeit fanden dort auch einige Volksfeste statt der alte Güterschuppen stand noch bis in die 90er Jahre wurde dann wegen Baufälligkeit abgerissen Das Bahnwärterhaus dient noch Heute als Wohnhaus und das ehemalige Bahnhofsrestaurant wurde Anfang der 90er Jahre als Burghotel aufwendig saniert und erweitert In den folgenden Jahren war das Burghotel wohl mit Abstand das beste Haus in Rabenstein doch am Ende des Jahrzehnts kam durch finanzielle Schwierigkeiten der Betreiber das Aus Seit dem verfällt das historisch wertvolle Gebäude Über die Bahnhofsanlage in Oberrabenstein wurde ende der 40er Jahre noch ein Großteil des Materials für den Bau des Kulturpalastes angeliefert dies dürfte auch der Grund gewesen sein das die Demontage von Oberrabenstein bis Grüna erst nach 1950 erfolgte Am Ende des Oberrabensteiner Bahnhofes erreicht die Strecke den Rabensteiner Wald nach der Durchfahrt eines kleinen Felstales oberhalb des Schaftreibeweges kam der Bahnübergang Grünaer Straße Dieser ist noch heute anhand der aufgestellten Feldsteine welche einst weiß gestrichen waren deutlich erkennbar Nach weiteren anderthalb Kilometern schönster Waldlandschaft führte die Linie über den Gussgrunddamm Er schließt den Gussgrund bekannt durch die gleichnamigen

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  • Kulturpalast
    zu einem großen Teil von heute namenlosen Frauen denn von den Männer waren in jenen Jahren noch viele in Kriegsgefangenschaft oder schufteten schon unter Tage für die Wismut Unter anderem künstlerisch bedeutend sind die zum großen Teil noch heute vorhandenen Kunstschmiedearbeiten von Fritz Kühn Opernhaus Leipzig usw Zur Finanzierung dieser Kultur und Sportstätten zog man die Bergleute mit heran Auf Schächten und in den Betrieben wurden unbezahlte Sonderschichten gefahren Nicht unbeträchtlich war der Anteil den die Bergleute durch Eigenleistungen erbrachten Der Erlös wurde für die Bauabnahmen im Kulturpark genutzt Schließlich wurde die Anlage bereits am 19 04 1950 eröffnet am 14 01 1951 folgte dann noch eine Feierliche Einweihung an der auch der damalige Ministerpräsident der DDR Otto Grotewohl teilnahm In jener Zeit waren die Sowjets bestrebt ihr Image unter der deutschen Bevölkerung zu verbessern Auf Grund der Nazipropaganda aber auch durch die ersten schlechten Erfahrungen mit der neuen Besatzungsmacht sahen viele die Russen noch immer als Feinde Diese aber brauchten das Vertrauen einer deutschen Mehrheit um ihre Pläne durchsetzen zu können Aus diesem Grund stellte man die neu entstandenen Kultur und Sportstätten schon frühzeitig über die Wismutangestellten hinaus der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung Da in dieser Zeit das Stadtzentrum noch die Ruinen des Krieges zierten entwickelte sich der Kulturpalast zu einem kulturellen Mittelpunkt der Stadt Chemnitz ab 1953 Karl Marx Stadt Viele namhafte Künstler jener Zeit traten hier auf und es gab ein breites Veranstaltungsangebot Am 1 Mai 1953 begann das hauptberufliche Volkskunstensemble der IG Wismut mit den ersten Proben im Kulturpalast Das Ensemble bestand aus 60 Sängerinnen und Sängern 20 Tänzerinnen und Tänzern und einem Orchester mit 18 Musikern Der Etat sah eine Summe von 1 21 Mio Mark pro Jahr vor eine Menge Geld in jener Zeit Auch das Berliner Brecht Theater gastierte hier mit seiner Inszenierung Die Mutter Besonders beliebt bei den Besuchern waren die Tanz und Varietéveranstaltungen Wenn es auch vielen nicht DDR Bürgern paradox erscheinen mag das gesellschaftliche Leben war in Honeckers Stasiland weit aus bunter als die tristen grauen Fassaden des seinerzeit real existierenden Sozialismus dies erscheinen ließen Das private Vergnügen der breiten Bevölkerung wurde sogar vom Staat großzügig mit gestützten Gaststätten und Eintrittspreisen gefördert Diese Medizin sollte gegen die Platzangst im eingemauerten Land und gegen den wachsenden Unmut über die Unzulänglichkeiten der sozialistischen Mangelwirtschaft helfen Dadurch waren die Kneipen voll und es durfte gefeiert werden dafür das dass ganze unpolitisch blieb dürften die Tausenden an IM s der Stasi gesorgt haben welche es gerade im Vergnügungssektor gab Jedenfalls es war von den 50ern bis weit in die 80er hinein an fast jeder Ecke etwas los Erst Mitte der 80er Jahre wurde der Niedergang der sozialistischen Planwirtschaft auch am Kultur und Saufsektor deutlich eine Einrichtung nach der anderen brach marode zusammen Nicht so unser Kulturpalast er wurde schon in seinen Besten Jahren 1967 aus bis heute nicht ganz klaren Gründen geschlossen Der wahrscheinlichste Grund ist der die Wismut war in den späten 60er Jahren bestrebt den eher lästigen Kultur und Versorgungssektor abzugeben So kam auch der Kulturpalast unter die Hoheit der Stadt Karl Marx Stadt welche immer noch ohne einen neuen Stadtkern sich eher eine neue Stadthalle im Zentrum wünschte als ein Kulturkomplex am Stadtrand Zumal es in jenen Jahren in der DDR einen regelrechten Stadthallenbauboom gab wo alle vom Krieg ze rstörten Städte mit neuen Kulturhäusern großzügig aus den oben benannten Gründen bedacht wurden Nun bleibt nur zu mutmaßen das die Stadtväter aller Wahrscheinlichkeit nach dem Argument ihr habt ja den Kulturpalast draußen in Rabenstein bei den Berliner SED Genossen zuvorkommen wollten Denn ansonsten hätte das Haus ja zumindest bis zur Stadthalleneröffnung 1974 bestand haben müssen Heute ist über den Kulturpalast kaum noch etwas zu finden fast alles wurde fein säuberlich aus den Archiven entfernt Ein kultureller Abbau passte ja so gar nicht in das Bild des sich entwickelnden Sozialismus Noch heute scheint man in Chemnitz mit Blick auf die eifrig vorangetriebene Innenstadtbelebung Angst vor einem Aufleben des Kulturparks zu haben denn dessen Geschichte wird noch immer weitgehend totgeschwiegen Doch damals hatte das Haus Glück das DDR Fernsehen suchte für den Süden der Republik ein Studio und fand in dem ehem Kulturpalast das geeignete Gebäude Es entstanden umfangreiche Nebengebäude so Werkstätten für Bühnenbildner Schlosser und Elektriker eine ganze Halle für Requisiten und eine große Trafostation um den Energiehunger des Studios zu decken Außerdem wurde das ganze Gelände mit einem hohen Stacheldrahtzaun umschlossen so das es nun eher einer Stasizentrale als einem Kulturpalast glich Trotzdem die gesamte Inneneinrichtung des großen Theatersaales dem Studioeinbau zum Opfer fiel entwickelten die Fernsehleute ein liebevolles Verhältnis zu dem Haus Selbst als der Weggang des MDR schon feststand wurden von ihnen noch Maßnahmen zur Bestandssicherung durchgeführt Alles was an Unterhaltungskünstlern heute Stars in der DDR Rang und Namen hatte aber auch ausländische Künstler die das Privileg erhielten hier auftreten zu dürfen gingen im Studio Karl Marx Stadt nun ein und aus Hier wurden eine Vielzahl von Sendungen des DDR Fernsehens produziert so unter anderem die beliebte Quizsendung Schätzen Sie mal oder Spiel Spaß eine ostdeutsche Die Pyramide Adaption mit Hans Georg Ponesky ebenso wie viele der DDR Silvestershows Selbst die friedliche Revolution in der DDR welche 1990 zur deutschen Wiedervereinigung führte überstand das Haus als Fernsehstudio unbeschadet Obwohl der Sendebetrieb des DFF ehem Fernsehen der DDR mit dem 31 Dezember 1991 endgültig eingestellt wurde übernahm der 31 Mai 1991 wieder gegründete Mitteldeutschen Rundfunk MDR das Studio Chemnitz Vom MDR wurde es bis zur Fertigstellung des neuen Leipziger Sendezentrums weiter betrieben Seit dem steht das traditionsreiche und imposante Haus leer Zwischenzeitlich war es an ein Regionales Bauunternehmen verkauft worden dieses wollte den Kulturpalast zu einer Seniorenwohnanlage umbauen doch noch vor Baubeginn ging die Firma in Insolvenz Stellt sich die Frage ob dies ein Glück oder Unglück für den Kulturpalast war Ähnlich erging es dem einst so beliebten Haus für Körperkultur Hier haben fast alle Kinder der umliegenden Stadtteile und Gemeinden über Jahrzehnte das Schwimmen erlernt Viele nutzten das HfK regelmäßig ob einfach zum Baden ganz privat oder in Vereinen

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  • Sehenswertes

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