archive-de.com » DE » P » PIESBERGER-GESELLSCHAFTSHAUS.DE

Total: 151

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Piesberger Gesellschaftshaus | Traumpfad 2011
    Frühling zwischen den Stämmen der Hängebirken einzieht Im Mai leuchtet der Besenginster auf Böschungen am Wegrand und zwischen Gesteinsbrocken Wenn dann der Fingerhut die grün graue Grundfarbe des Berges pinkig tüpfelt ist der Sommer endgültig da Der Adlerfarn hat sich ausgerollt und streckt seine üppigen Wedel aus Im Spätsommer sind die Brombeeren reif Aber bald schon legt sich das goldgelbe Herbstlaub der Birken wie Konfetti über die Erde bis der Winter schließlich den Blick freigibt auf den felsigen Untergrund des Berges und die Gesteinsbrocken plötzlich nackt und bloß dazuliegen scheinen Diese Landschaft mit ihren Durchblicken und Ausblicken ist ein guter Ort zu beschaulichem Lesen und Nachsinnen Gerade die Spannung zwischen der spröden Schönheit der nicht wirklich idyllischen Industriekulturlandschaft und der Naturlyrik die in den Guckkästen ausliegt lenkt die Aufmerksamkeit auch auf andere Besonderheiten der Jahreszeiten auf die sich verändernde Atmosphäre auf Licht und Luft Duft und Klang Ich habe versucht in den 8 Guckkästen auf dem Berg und den 5 Kästen zwischen Piesberger Gesellschaftshaus und Zechenbahnhof eine bunte Blütenlese zu präsentieren Gedichte von verschiedenen Autoren und aus unterschiedlichen Epochen zu versammeln und neben romantischer bzw symbolträchtiger Naturlyrik auch Lustiges und Widerborstiges einzubeziehen Die Dokumentation dieses Traumpfads Nr 7 8 liegt im Gesellschaftshaus aus Die Kästen 1 4 bieten Frühlingsgedichte 5 8 sind dem Sommer gewidmet Ab September 2011 werden die Kästen 1 4 Herbst und 5 8 Wintergedichte zeigen Vom Reisen im Frühling Sommer Herbst und Winter handeln die Texte zwischen Gesellschaftshaus und Zechenbahnhof das sind die Nummern 9 13 Die Fotos die der Broschüre beigegeben sind stammen von Frank Warnecke Osnabrück und sind im Rahmen eines Jahreszeitenzyklus 2005 06 am Piesberg entstanden Der Piesberger Traumpfad leistet in diesem Jahr auch einen Beitrag zum 100jährigen Jubiläum des NABU Osnabrück das unter dem Thema Dem Klang der Jahreszeiten lauschen steht Die

    Original URL path: http://www.piesberger-gesellschaftshaus.de/index.php?article_id=231 (2016-04-29)
    Open archived version from archive

  • Piesberger Gesellschaftshaus | Traumpfad 2010
    des Doms und die Straßenmusikanten den Verkehrslärm am Neumarkt die Fußgänger in der Großen Straße und die Geräusche in den Kaufhäusern die Tierstimmen aus dem Zoo und die Fan Gesänge aus der Osnatel Arena Auch Brunnen Bäume und Vögel sind gelegentlich zu hören Dabei schleicht sich der ein oder andere Klang aus einer fremden Zeit ein aus dem Osnabrück 3000 zum Beispiel Und vielleicht ist dieser oder jener Ton nur erinnert oder vorgestellt oder ausgedacht Wie immer sind die Realitätsdimensionen an diesem Berg nicht klar getrennt Es überwiegt jedoch der sachliche Informationsgehalt in den Texten der Schülerinnen und Schüler die wir diesmal in den Kästen auslegen Sie wurden eingereicht beim Schülerwettbewerb osnasound 2008 im Rahmen des 2 Osnabrücker Hörforums und haben nichts von ihrer Aktualität eingebüßt Nach dem Spiel Neulich ging ich nach dem Fußballspiel in die Stadt Ich blieb kurz stehen lehnte mich an eine Mauer und schloss erschöpft die Augen Die Fangesänge klangen mir noch im Ohr Ich hörte die Autos hupen und Jubelgeschrei denn der VfL hatte gewonnen Langsam nahm der Lärm Pegel ab Die letzten Leute gingen lachend und plaudernd nach Hause dann war es still Nur noch der Wind rauschte durch die Blätter Plötzlich hörte ich Schritte hinter mir viele Schritte Schritte wie von großen Lederstiefeln Ich öffnete die Augen und drehte mich um Einige Hooligans vom gegnerischen Verein kamen die Straße entlang auch aus der Ferne konnte man ihre Glatzen in der Sonne spiegeln sehen und ihre dunklen Stimmen wehten zu mir herüber Schnell huschte ich hinter einen Baum und schloss die Augen Ich betete dass sie mich nicht bemerken würden denn ich hatte mein VfL Trikot noch an Sie kamen immer näher ich hörte mein Herz pochen und Schweißtropfen liefen mir die Stirn herunter Immer näher kamen sie laut vor sich hin fluchend

    Original URL path: http://www.piesberger-gesellschaftshaus.de/index.php?article_id=230 (2016-04-29)
    Open archived version from archive

  • Piesberger Gesellschaftshaus | Traumpfad 2009
    in der Wüste Die wissenschaftliche Begleitung lag bei Frau Dr Jutta Wermke Universität Osnabrück Es lassen sich bisher vier Bevölkerungsgruppen unterscheiden die Zwerge die Elfen und Hexen die Monster die Kobolde Aufgrund von glücklicherweise erhaltenen bildlichen Darstellungen und Geschichten können wir einige detaillierte Angaben zur äußeren Erscheinung zur Kleidung zum Sozialverhalten usw machen Die Zwerge gehören zur arbeitenden Bevölkerung und sind überwiegend im Kohlebergbau tätig Werkzeuge die ihnen beigegeben werden lassen eine genauere berufliche Zuordnung zu Aus der Tracht deren Hauptmerkmal die nur farblich variierte Zipfelmütze ist muss auf eine konservative Grundhaltung geschlossen werden Man kann sagen dass die Zwerge das staatstragende Element am Piesberg waren Elfen und Hexen werden dagegen weniger als Gruppe denn als individuelle Erscheinungen wahrgenommen Keine gleicht der anderen Sie lieben das Besondere bisweilen auch das Extravagante Sie malen die grauen Steine bunt an und gestalten ästhetische Objekte aus Müll Sie gehen bewaffnet auf die Straße und suchen die Liebe in fremden Höhlen Ihre erotischen Tänze und Lieder verzaubern selbst Steintrolle Es ist nicht überliefert wie das erkennbar konfliktträchtige Zusammenleben von Zwergen und Elfen im Alltag ablief Aber wir haben Hinweise aus einer Höhlenzeichnung dass der Versuch einer Elfe die klassische blaue einzipflige Zwergenmütze durch eine geringelte zweizipflige zu ersetzen auf längere Zeit ein friedliches Zusammenleben verhindert hat Der Bugelbu Treppauf Treppab immerzu Treppauf Treppab sagt Bugelbu Ob bei Regen oder Schnee ob bei Hagel oder Graupel Bugelbu hat nie gelacht denn er hat Figur n gemacht Er hackte Stein er fand es fein er sagte aber niemals mein Das war typisch Bugelbu und er sagte manchmal Buh Kaya Shantala Hilgenfeldt Die Monster allerdings stehen klar außerhalb der normalen Gesellschaft des Piesbergs Sie sind nachtaktiv leicht reizbar und entweder dumm oder gewaltbereit oder beides Es besteht der Verdacht dass sie als kleine Monster von ihrer Oma

    Original URL path: http://www.piesberger-gesellschaftshaus.de/index.php?article_id=229 (2016-04-29)
    Open archived version from archive

  • Piesberger Gesellschaftshaus | Traumpfad 2008
    von den Bäumen Und im Frühling glaubt man zu hören wie der Fingerhut schießt und die Farne sich entrollen Der Rat der Steine tagt Gemurmel unter Kieselsteinen nichts ist zu verstehen Gelegentlich raunt ein Feldstein dazwischen Pflastersteine klackern träge in ihren Betten bleiben aber liegen Die Betonstraße brüllt doch auch sie bleibt liegen Anbiedernd drängen sich die Dachpfannen trocken hustend hervor Die Klinker waren singend schon aufeinander geklettert und warten geduldig Der Findling dröhnt nun übermächtig als alter Fels hat er den Vorsitz inne Es tagt der Rat der Steine Toni Walz In den 11 Guckkästen zwischen Felsrippe und Aussichtsplattform Steinbruch kann man auf dem Spaziergang Texte am besten laut lesen die von den Klängen des Piesbergs handeln Vor allem der Klang der Steine hat die Fantasie angeregt und sich in Märchen und Gedichten Gehör verschafft Wie eigenartig sie sind und wie unterschiedlich wir sie zum Klingen bringen Der Schotterberg der abrutscht und knirscht die Feuersteine die aneinander klicken Das Getöse des Erdaltertums echot noch in den Verwerfungen der Felswand und flüstert in den fossilen Versteinerungen Anders der Plastikmüll der mit seiner Fremdsprache durchs Gras knittert Und die verwehte Musik die man zu hören glaubt obwohl der Zaunkönig und die

    Original URL path: http://www.piesberger-gesellschaftshaus.de/index.php?article_id=228 (2016-04-29)
    Open archived version from archive

  • Piesberger Gesellschaftshaus | Traumpfad 2007
    2007 Zuerst kamen Zwerge Feen und Unholde ans Licht Märchen und Rätsel mit viel Humor prägten die Guckkastentexte 2005 und belebten das scheinbar unwegsame Gelände Bis zum Bergfest 2006 hatten sich die kleinen Wesen ausgetobt und mussten danach für eine Weile erst einmal ausschlafen Das wussten die Menschen und brachten neue Gedichte in die Guckkästen die man auch leise vorlesen konnte Im Sommer 2007 legten wir diese dritte Folge der Guckkastentexte auf Sie begleiten einen nachdenklichen Spaziergang ohne Pieszwerge sie schlafen immer noch s o der sich von den Bedeutungen die diesem Berg anhaften treiben lässt Das Verhältnis von Mensch und Natur zu thematisieren liegt nahe angesichts eines Berges der immer wieder von Menschen verändert wird und angesichts der Veränderungen die die Natur immer wieder einholt einholen Auch die Sujets um den Piesberg das Wegelabyrinth im Steinbruch die Treppe ohne Ziel die Uhr auf einem verlassenen Bahnsteig wirken wie Sinnbilder menschlichen Lebens Dabei wird die Melancholie durchaus heiter konterkariert Wer sagt denn dass die Halterungen mitten im Wald Verbotsschilder tragen müssen und nicht Aufforderungen zur Muße und zum Genuss Das Loch in der Mauer kann dem Rückzug dienen oder der Öffnung Der Bahnsteig kennt nicht nur Abschied sondern auch Ankunft

    Original URL path: http://www.piesberger-gesellschaftshaus.de/index.php?article_id=227 (2016-04-29)
    Open archived version from archive

  • Piesberger Gesellschaftshaus | Traumpfad 2006
    des Jahres 2005 von Daniela Leenen anzubringen um die erste Aussicht als Vergleichspunkt zu behalten Außerdem werden die Guckkästen zum 3 September für das neue Piesberg Jahr mit Texten neu bestückt Diesmal sind es Gedichte vor allem von SchülerInnen der Klassen 5 8 aus Osnabrück Hamm und Syke Die ulkigen Wesen Mein Wesen war in der Höhle Es hüpfte von Stein zu Stein und freute sich über sein Bein Dann

    Original URL path: http://www.piesberger-gesellschaftshaus.de/index.php?article_id=226 (2016-04-29)
    Open archived version from archive

  • Piesberger Gesellschaftshaus | Traumpfad 2005
    Bauhelfer in Historie über uns Ihre Feier bei uns Ihre Tagung bei uns Gastronomie Bildergalerie Kultur Landschaftspark Piesberg Märchen und Rätsel 2005 Der Piesberg ist ein Berg der Verwandlung wie viele andere Berge auch Die Erdgeschichte hat ihre Spuren hinterlassen zum Beispiel in Form von Fossilien die Jahreszeiten und das Wetter verändern ihn überdecken seine 27 Grautöne mal mit grünen oder bunten Blättern mal mit Regen oder Schnee Die Menschen modeln das Gestein ebenfalls seit Jahrhunderten um treiben Stollen in den Berg sprengen den Fels und planen nun eine Gartenlandschaft Aber der Piesberg hat nicht nur eine lange Geschichte es gibt auch viele Geschichten von ihm zu erzählen Man muss sie nur entdecken oder erfinden Den Anfang haben Studierende eines Projektseminars der Universität Osnabrück gemacht Die künftigen Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer wollen selbst den Berg verwandeln durch ihre Phantasie entstanden sind Märchen und Rätsel Geschichten und Gedichte Nachdenkliches und Lustiges Wir erfahren etwas von Wunsch und Alpträumen Träumen von Vergangenem und Zukünftigem von Naturereignissen und Zauberkräften Damit auch Andere solche Eindrücke gewinnen können haben wir an bestimmten Punkten schwarze Guckkästen aufgestellt elf auf dem Berg und fünf am Gesellschaftshaus Sie rahmen Bilder aus dieser Landschaft auf denen etwas Besonderes zu entdecken

    Original URL path: http://www.piesberger-gesellschaftshaus.de/index.php?article_id=225 (2016-04-29)
    Open archived version from archive

  • Druckseite
    Piesberg Geheimnis Der Piesberger Traumpfad ist ein Kooperationsprojekt des Piesberger Gesellschaftshauses und Prof Dr Jutta Wermke Uni Osnabrück Insgesamt sind Hunderte von Texten zum Piesberger Traumpfad entstanden Kinder Jugendliche und Erwachsene haben dem Berg etwas angedichtet Die Ordner mit diesen Texten sind im Piesberger Gesellschaftshaus einsehbar In diesem Jahr 2015 haben wir unsere BesucherInnen gebeten ihren persönlichen Kurzkommentar zum Piesberg zu schreiben Wir haben viele poetische amüsante lehrreiche Einsendungen erhalten

    Original URL path: http://www.piesberger-gesellschaftshaus.de/index.php?article_id=34&FORM[aid]=25 (2016-04-29)
    Open archived version from archive



  •