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  • Niederndorf Mutter-Anna-Kapelle: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    der Kapellenbau zügig voranschritt Nur Facharbeiten wie Dachstuhl Malerei Fenster Altar Turmkreuz und Figuren wurden an Firmen bzw Einzelpersonen übergeben Das Bauholz wurde aus dem Dorfwald bei Pinzenhof entnommen Die Dachstuhlarbeiten wurden durch die Firma Josef Hauer aus Parkstein ausgeführt Das Turmkreuz wurde von Heinrich Schnödt aus Parkstein gefertigt von Hans Reisner finanziert Die Innenputzarbeiten erledigte Albert Busl aus Sogritz Die Malerarbeiten wurden durch Michael Stilp aus Schwarzenbach ausgeführt Die Fenster fertigte Georg Prößl sen aus Hammerles Den Altar entwarf und gestaltete Karl Schreiner aus Hammerles Pächter der Schreinerei Neidhardt ebenso fertigte er den Boden Pfarrer Otto Pichl aus Schwarzenbach stiftete die Bilder der Kreuzwegstationen und Anton Lang aus Niederndorf die dazugehörigen Bilderrahmen Die Heiligenfiguren Muttergottes Hl Anna Hl Joachim Hl Florian Hl Wendelin wurden vom Herrgottschnitzer von Hammerles Baptist Beßenreuther entworfen gestiftet wurden sie von Karl Rupprecht So gesehen konnten alle Beteiligten mit Freude und auch etwas Stolz an der Einweihung ihrer Kapelle im Juli 1953 teilnehmen Ein großer Festgottesdienst mit Fahnenabordnungen gab dazu den würdigen Rahmen 26 Juli 1953 Benediktion der Mutter Anna Kapelle Niederndorf Am Fest der Hl Mutter Anna am 26 Juli 1953 wurde von Pfarrer Karl Scherm unter Assistenz von zwei großen Studenten von Parkstein Hans Dorner Absolvent d Hum Gymnasiums und Richard Busch 7 Klassist die neue Kapelle benediziert Die liturgischen Gesänge vollführten die zwei Studenten eine große Menge Gläubiger aus der Umgebung nahm an der schönen Feier teil Drei weiße Mädchen Fanny Pschierer Maria Bäumler Ottilie Thumfart sagten entsprechende Gedichte vor und nach der Feier Der Bläser Chor Parkstein spielte während des Gottesdienstes schöne kirchliche Weisen Der Pfarrer hielt am Eingang die Predigt Am Schluß sprachen Landrat Christian Kreuzer von Neustadt a d WN und Bürgermeister Johann Bauer von der Gemeinde Hammerles War eine schöne harmonische Feier 52 Weihe des Kreuzwegs in der Mutter Anna Kapelle Niederndorf Pfarrei Parkstein Am Nachmittag führte H H Expositus von Schwarzenbach Otto Pichl eine Prozession nach Niederndorf betete zum ersten Mal dort die Kreuzwegandacht nachdem er den neuen Kreuzweg mit den kleinen hölzernen Kreuzchen geweiht hatte Die Kreuzwegbilder waren erst die letzten Tage gekommen so daß nicht mehr nach Regensburg um die Vollmacht geschrieben werden konnte und so haben wir die Erlaubnis praesumiert dann nach Regensburg berichtet Es wären wohl nie mehr so viel Gläubige zusammengekommen als am 26 VII 52 In der von Sr Excellenz H H Erzbischof Michael ihm 11 8 53 verliehenen Vollmacht hat Unterfertigter Pfarrer die Weihe des Kreuzweges in der Kapelle in Niederndorf am 17 8 53 vormittags 10h nach dem im Rit Rom² enthaltenen Ritus erigendi Stationes Viae crucis³ vorgenommen 52 ² Rituale Romanum Römisches Ritualbuch ³ Ritus für die Errichtung der Kreuzwegstationen 1958 1958 stiftete Franziska Bäumler aus Dankbarkeit die Figur der Hl Rita welche neben dem Eingang zu finden ist Der Anlass dazu ist fast wie ein Wunder zu deuten Als Maria die Tochter von Franziska Bäumler im Jahr 1958 an Wundstarrkrampf erkrankte versammelten sich die Niederndorfer sechs Wochen lang jeden Abend trotz Erntezeit in der Kapelle beteten den

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  • Schwand Kapelle Mariä Verkündigung: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    Kreuzweg ausgestattet den die Kunstanstalt Josef Müller in München lieferte 5 Schreiben vom Bischöfl Ordinariat Regensburg J Hierl vom 25 Oktober 1911 Auf das Gesuch vom 18 d M hin erteilen wir die oberhirtliche Erlaubnis und Vollmacht zur Weihe der neuerrichteten Kapelle in Schwand Bei der Weihe welche ganz einfach ohne besondere Feierlichkeit vorgenommen werden soll zu der Herr Pfarrer auch einen anderen Priester abordnen kann ist die Kapelle unter Abbetung des Ps Miserere innen und aussen mit Weihwasser zu besprengen und ist die Oratio DEUS QUI LOCA RIT ROM pg 160 zu beten Wir erteilen auch Herrn Pfarrer Mühlfenzl die Vollmacht den Kreuzweg in genannter Kapelle zu errichten und zu weihen setzen jedoch voraus daß jede Kreuzwegstation mit einem hölzernen Kreuze versehen ist Nach Errichtung und Weihe des Kreuzweges ist uns eine Abschrift der Errichtungsurkunde zu unseren Akten in Vorlage zu bringen 5 1942 Während des Krieges sollte die Glocke der Dorfkapelle durch die Wehrmacht entfernt werden um das Material zur Munitionsproduktion zu verwenden Da die Glocke durch die Turmfenster nicht zu entfernen war sollte der Glockenturm abgerissen werden Durch den massiven Widerstand von Josef Weidner konnte die Glocke schließlich doch erhalten werden 48 1967 1967 wurde bei der Kapelle der Stromanschluß mit elektrischem Läutwerk hergestellt In den 70er Jahren wurde die Kapelle durch den SPD Ortsverein Parkstein unter Leitung von Werner Gersch frisch getüncht und der Altar restauriert 48 1976 Im Jahre 1976 wurde die Dorfgemeinschaft Schwand gegründet die sich die Ortsverschönerung sowie den Erhalt der Kulturgüter Dorfkapelle Scheyerer Kreuz zur Aufgabe gemacht hat Bis 6 10 1981 war Franz Zimmerer Ortsspecher der Dorfgemeinschaft 1981 Von 11 12 1981 30 04 1990 war Lorenz Hösl Ortsprecher der Dorfgemeinschaft 1983 1983 wurde das elektrische Läutwerk erneuert 48 1985 wurde die Dorfkapelle von der Ortschaft Schwand vollständig renoviert Unter Leitung von Architekt Josef Schöberl und Ortssprecher Lorenz Hösl wurde 1985 die Kapelle außen und innen generalsaniert Das Dach wurde abgedeckt der Dachstuhl ausgebessert und mit neuen Dachziegeln in Eigenregie versehen Durch ein Absinken der vorderen Fundamente ging quer durch die Kapelle ein Riss Dieser musste durch einen Ringanker zusammengefasst und das gesamte Gebäude unterkeilt werden Der Außenputz wurde in seiner ursprünglichen Form völlig erneuert der Turm wurde neu mit Kupfer eingeblecht Regenrinnen angebracht und an der Turmspitze ein Kreuz montiert anstelle der früheren Wetterfahne Problematisch gestalteten sich auch die Innenrenovierungsarbeiten Die Holzpodeste mussten erneuert und der Altar renoviert werden Die Kirchenstühle wurden ausgebessert und das Kirchenportal in seinen ursprünglichen natürlichen Zustand versetzt Sehr gut passt sich auch der alte jetzt renovierte Kreuzweg der vor einigen Jahren einer Ornamentmalerei weichen musste in die Kapelle und ihren Stil ein Die Dorfgemeinschaft Schwand erbrachte ca 1000 Stunden an freiwilligen Leistungen Dank galt auch den vielen Organisationen und Familien die für die Renovierung einen Betrag von 5562 87 DM spendeten Architekt Josef Schöberl arbeitete unendgeltlich und spendete auch noch den Farbanstrich und den Edelputz Der Rest von den Gesamtkosten in Höhe von 26278 21 DM steuerte die Gemeinde Parkstein mit 9762 22 DM und

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  • 100 Jahre Kapelle Schwand: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat 100jähriges Bestehen der Dorfkapelle Mariä Verkündigung in Schwand Parkstein Schwand D N T hjs Boten des Glaubens sein Viele Gläubige feiern in Schwand 100 jähriges Bestehen der Dorfkapelle Hunderte Gläubige aus der Pfarrei St Pankratius feierten am Sonntag in Schwand zusammen mit den Dorfbewohnern das 100 jährige Bestehen der Dorfkapelle Die Jugendblaskapelle Parkstein unter Dirigent Alfons Steiner spielte die Haydn Messe Am Altar vor dem Scheyerer Kreuz und unter dem jahrhundertealten Naturdenkmal Linde zelebrierten Kaplan Josef Hausner und Pfarrer Jakob Eder den Festgottesdienst Seit Monaten hatte sich die Dorfgemeinschaft intensiv auf den Festtag vorbereitet Fleißig und fachmännisch arbeiteten die Schwander mit Ortssprecher Michael Hösl unter kostenloser Anleitung des Parksteiner Architekten Josef Schöberl nicht nur an der Verschönerung des Dorfes allgemein sondern unterzogen die Kapelle einer Generalsanierung und gestalteten das Umfeld neu wir berichteten Für die Renovierung der Kapelle brachte die Dorfgemeinschaft rund 10 000 Euro und rund 500 ehrenamtliche Arbeitsstunden auf Die Arbeit war nicht vergeblich Das kleine Gotteshaus am Eingang des idyllischen Dorfes erstrahlt wie neu und lädt die 120 Dorfbewohner und Besucher weiterhin zur stillen Andacht ein Altarbild Mariä Verkündigung Im Altarbild der Kapelle ist festgehalten wie der Engel Gabriel der Jungfrau Maria die Botschaft der Empfängnis des Gottessohnes verheißt Darum legte Kaplan Hausner seiner Predigt Die Verheißung der Geburt Jesu im ersten Kapitel des Lukas Evangeliums zugrunde So wie der Engel Gabriel der damals 100 bis 120 Einwohner zählenden Stadt Nazareth eine gute Nachricht überbrachte so bedeute das Evangelium auch heute eine frohe Botschaft Leider spiele der Glaube in unserem Leben eine gewisse Nebenrolle die er aber nicht sei Die Botschaft Christi kann durch nichts

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  • Predigt Josef Hausner 22.08.2010: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    14 Nothelfern 3 3 Kreuzigungsgruppe neben Bergkirche 3 4 Kreuzweg zur Bergkirche 3 5 Hammerles Bruder Konrad Kapelle 3 6 Friedhofskapelle 3 7 Niederndorf Mutter Anna Kapelle 3 8 Schwand Kapelle Mariä Verkündigung 3 8 1 100 Jahre Kapelle Schwand 3 8 1 1 Predigt Josef Hausner 22 08 2010 3 8 2 Schwand Scheyerer Kreuz 3 9 Lourdesgrotte 4 Pfarrhof 5 Kapuzinerhaus 6 Pfarr und Jugendheim 7 Benefizium Schwesternhaus

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  • Schwand Scheyerer Kreuz: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    Landwirt in Schwand der letzte Zeitzeuge verstarb im Jahr 2009 1942 Der Zahn der Zeit nagte allerdings arg an dem Scheyerer Kreuz und so sah man sich veranlasst 1942 das Kruzifix zu renovieren 5 1962 Bis 1962 wurde das Scheyerer Kreuz von der Familie Haueisen gepflegt Durch den Abbau von Kies der für die Straße von Schwand nach Parkstein benötigt wurde musste das Kreuz das bereits völlig verwittert war entfernt werden 48 1942 Der Zahn der Zeit nagte allerdings arg an dem Scheyerer Kreuz und so sah man sich veranlasst 1942 das Kruzifix zu renovieren 5 1962 Bis 1962 wurde das Scheyerer Kreuz von der Familie Haueisen gepflegt Durch den Abbau von Kies der für die Straße von Schwand nach Parkstein benötigt wurde musste das Kreuz das bereits völlig verwittert war entfernt werden 48 Scheyerer Kreuz Schwand Korpus von 1935 1979 Im Jahr 1979 beschloss die Dorfgemeinschaft Schwand unter Leitung von Franz Zimmerer ein neues Scheyerer Kreuz nach dem Vorbild eines Photos des ursprünglichen Kreuzes zu errichten und unter der Linde am Ortseingang aufzustellen 48 1980 Am Samstag 10 Mai 1980 erfolgte die Segnung des neuen Scheyerer Kreuzes der aus Eiche geschnitzte Herrgott stammt noch vom früheren Kreuz im Rahmen einer Maiandacht durch Geistlichen Rat Pfarrer Andreas Greger aus Parkstein Seit dieser Zeit obliegt die Pflege des Kreuzes den Bürgern der Ortsgemeinschaft Schwand 48 Einladung von Ortsvorsitzendem Franz Zimmerer am 5 Mai 1980 In der Ortschaft Schwand wurde das von der Witterung zerstörte Scheyerer Kreuz das unter Denkmalschutz stand von den Bürgern der Ortschaft Schwand neu erbaut Aus diesem Anlaß wird am kommenden Samstag den 10 Mai 1980 um 20 00 Uhr dieses Kreuz im Rahmen einer Maiandacht durch Geistl Rat Pfarrer Andreas Greger geweiht Anschließend treffen sich die Bürgerinnen und Bürger der Ortschaft Schwand mit ihren Gästen in der Gastwirtschaft Melzner in Schwand zu einem Essen mit gemütlichem Beisammensein Es ergeht herzliche Einladung insbesondere an unsere liebe Jugend 5 D N T Samstag 10 Mai 1980 Attraktion in Schwand Scheyerer Kreuz Vorbildliche Dorfgemeinschaft Alle halfen mit Am Samstag Maiandacht mit Segnung Schon viel Erfreuliches gab es über die vorbildliche Dorfgemeinschaft in der kleinen Ortschaft am Fuße des Parksteiner Basaltkegels zu berichten Ein weiterer Stolz des Dorfes mit Gemeinderat Franz Zimmerer an der Spitze ist seit einigen Tagen ein am Ortseingang stehendes Scheyerer Kreuz mit Doppelbalken und Marterwerkzeugen das es in ganz Bayern nur noch einmal gibt in Niederbayern Als 1850 in Schwand die Milbenseuche ausgebrochen war stellten die Bürger drei Kreuze auf 1935 wurden diese durch das Scheye rer Kreuz ersetzt Initiator war der Bürger Max Haueisen Noch im gleichen Jahr wurde diese kostbare Seltenheit unter Denkmalschutz ge stellt Der Zahn der Zeit nagte allerdings arg an diesem Kreuz und so sah man sich veranlaßt 1942 das Kruzifix zu renovieren 1964 brach aber das Kreuz ganz zusammen und ver schwand von seinem Standort nördlich des Ortseinganges in Richtung Altenparkstein In den monatlichen Zusammenkünften der Dorfgemeinschaft werden neben aktuellen Dorfproblemen auch alte Bräuche ausgegra ben und man erinnerte sich der

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  • Lourdesgrotte: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    um die von ihm errichtete Grotte angenommen Nie aber ist es dem ehrfurchtvollst Unterzeichneten in den Sinn gekommen sich als Eigentümer der Grotte zu betrachten oder zu gewinnen zumal dieselbe auf Gemeindegrund steht also Eigentum der Gemeinde ist Der beste Beweis dafür ist wohl daß der gehorsamste Berichterstatter die der Opferkünfte schon im August 1891 dem Kirchenpfleger überwies der von da an allein den Schlüssel führte und alles In den Händen des Unterfertigten blieb nur der Schlüssel zur Gittertüre Seit jener Zeit hat niemand außer dem Kirchenpfleger auch nur einmal die Opferbüchse entleert oder sonstige Gaben entgegengenommen es ist also unwahr vom Herr Pfarrer Schraml behauptet die Mutter des gehorsamst Unterzeichneten habe die Büchse öfters entleert dieselbe hat dies auch nicht einmal getan Unwahr ist ferner die Unterstellung des Herrn Pfarrer Schraml als habe man ihm absichtlich einen Einblick in die Geldverhältnisse vorenthalten Herr Schraml hat sich aber nie darum gekümmert Hätte er während seines Aufenthaltes in Parkstein nur einmal Einblick in die Kassa verlangt so hätte ihm der Kirchenpfleger denselben jederzeit bereitwilligst gewährt Im Gegenteil zeigte Herr Schraml nicht das geringste Interesse an der Grotte Den Beweis hierfür liefert er selbst da er schreibt daß er erst auf Drängen mehrerer Männer erfuhr daß 86 M Opfergeld vorhanden sei Unwahr ist daß dieser Betrag auf Befehl des gehorsamst Unterzeichneten admassiert werden sollte Derselbe hat mit Juni vorigen Jahres wo er Parkstein verließ keinerlei Anordnung in Bezug auf die Grotte gegeben außer daß er seinen Angehörigen auftrug dieselbe an Festen zu schmücken Von der Höhe des Geldbetrages in betreff dessen er niemandem gegenüber irgendwelche Anordnung getroffen erhielt der ehrerbietigst Unterzeichnete erst bei seiner letzten Anwesenheit in Parkstein Kenntnis Gegen eine Verwendung der Gelder bei der Pfarrkirche erklärte sich derselbe deshalb entschieden weil die Grotte selbst verschiedener Reparaturen bedarf und manche Verschönerung angezeigt wäre jedoch erachtet er es als entsprechend wenn der kleinere Teil des Betrages auf Kirchenbedürfnisse verwendet würde Um jedoch allen Grund der Streiter zu entfernen hat der gehorsamst Unterzeichnete dem Herrn Pfarrer Schraml erklärt daß er in Zukunft voll und ganz für den Unterhalt der Lourdes Grotte tragen werde somit die Aufstellung einer Sammelbüchse fürderhin überflüßig sei In amtlicher Weise hat derselbe diese Erklärung am 29 März schriftlich wiederholt Aus obigem dürfte hervorgerufen daß dem Herrn Pfarrer Schraml das Aufsichtsrecht über die Grotte von niemand am allerwenigsten vom gehorsamst Unterzeichneten bestritten wurde da er bisher keinerlei Anspruch darauf erhoben hatte sondern im Gegenteil durch seine steten Nörgeleien in der von seinen Pfarrkindern eifrig verehrten Grotte häufig Ärgernis erregte Es ist Herrn Schraml auch nicht um das Aufsichtsrecht über die Grotte selbst zu thun sondern wie aus seinem Schreiben hervorgeht lediglich um die Opferbüchse Hätte derselbe darum nicht erfahren daß ein verwendbarer Geldbetrag vorhanden war würde er sich in Zukunft wohl ebenso wenig um die Lourdes Grotte bekümmert haben wie seit seiner Anwesenheit in Parkstein Euer bischöflicher Gnaden Ehrerbietigst gehorsamster Johann Röger Benefiziumsprovisor Anmerkung die Angelegenheit wurde durch das Generalvikariat Regensburg bereinigt Anfang der 90er Jahre hat die Marktgemeinde im

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  • Bau des Leichenhauses: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    Leichenhauses wird ausserdem von der Erfüllung folgender Auflagen abhängig gemacht 1 Beidseitige volle Giebelausbildung mit durchgehendem Satteldach 2 leichte Erhöhung der Dachneigung über 45 3 Belichtung des Aufbahrungsraumes von der Stirnseite mit 1 Rundfenster und von der Fuss seite durch eine verglaste leicht vergitterte zweiflüglige Eichenholztüre 4 Fußbodenbelag im Vorraum und Aufbahrungsraum mit Solnhofer bzw Granitplatten von nicht weniger als 40 40 cm 5 glatten frei aufgetragenen dreilagigen Putz der nicht scharf gegen die aufgehende rauhe Bruchsteinmauer abgegrenzt werden darf Färbung des Putzes lichter Ton aus gebr Siena 6 und Einfügung von Fenstern in den Geräteraum Der Baubeginn ist mit dem beiliegenden Vordruck sofort dem Landratsamt über die Gemeindebehörde anzuzeigen Die Bauvollendung ist längstens binnen 8 Tagen nach derselben über die Gemeindebehörde dem Landratsamt anzuzeigen Kreuzer Landrat 1951 Neustadt a d Waldnaab den 18 Mai 1951 Landratsamt Neustadt a a Waldnaab An die Regierung der Oberpfalz in Regensburg Betreff Bau eines Leichenhauses in der Gemeinde Parkstein Zur RE II 1 Nr 2824 an 7 vom 5 April 1951 Im Nachgange zum Bericht L 9 3353 vom 24 4 1951 Der Kreisbaumeister hat nach Besichtigung des neuerstellten Leichenhauses in Parkstein unterm 17 5 1951 berichtet Eine am 16 Mai 1951 erfolgte Ortsbesichtigung ergab daß das Leichenhaus unterdessen fertiggestellt und in Benützung genommen wurde Die vom Landbauamt gemachten und im Genehmigungsbeschluß aufgenommenen Auflagen wurden bei der Fertigstellung nicht beachtet Weiter wurde über den von der Gemeinde eingereichten Plan hinausgehend noch ein Vordach angebaut welches den Bau noch weiter verunstaltet Um eine noch einigermaßen befriedigende Lösung zu erreichen erscheint es notwendig daß bei einer gemeinsamen Tagfahrt mit dem Landbauamt Amberg die erforderlichen Maßnahmen an Ort und Stelle besprochen und festgelegt werden Das Notwendige zur Durchführung der angeregten Tagfahrt wurde mittlerweile veranlasst gez Kreuzer Landrat Neustadt a d Waldnaab den 9 Juli 1951 Landratsamt Neustadt a d Waldnaab An die Marktverwaltung Parkstein Betreff Bau eines Leichenhauses in der Gemeinde Parkstein Anlässlich der durch den unterzeichneten Landrat stattgefundenen Besichtigung des dortigen Leichenhauses wurde festgestellt daß die Bauarbeiten nicht plangerecht ausgeführt wurden Das Landratsamt erwartet nunmehr daß sich die Gemeinde unverzüglich über Ihr Verhalten rechtfertigt Den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Tekturpläne sind mit vorzulegen Kreuzer Landrat Parkstein 15 August 1951 An das Landratsamt Neustadt WN Bau eines Leichenhauses in der Gemeinde Parkstein Zur Vfg v 9 Juli 1951 Der Leichenhausbau in der Gemeinde Parkstein musste mit wenig vorhandenen Mitteln durchgeführt werden nachdem die Erbauung ohne Zuschuss und nur aus freiwilligen Spenden der Gemeindeeinwohner erfolgte Die Erbauung konnte somit nach dem vom Landbauamt angefertigtem Tekturplan nicht eingehalten werden da diese Bauweise der Gemeinde erhöhte Kosten verursacht hätte und somit bei einer plangerechten Bauausführung wegen der finanziellen Notlage der Gemeinde das Projekt nicht verwirklicht werden hätte können Entsprechende Tekturpläne werden in Kürze nachgereicht werden Bodenmeier Bürgermeister Neustadt a d Waldnaab den 22 August 1951 Landratsamt Neustadt a d Waldnaab An die Marktverwaltung Parkstein Betreff Bau eines Leichenhauses in der Gemeinde Parkstein Zum Bericht Nr 608 vom 15 8 1951 Der Bericht vom 15 8 51 ist keine Rechtfertigung für das gesetzwidrige Verhalten der Gemeinde Würde hier der Standpunkt der Gemeinde wer bezahlt schafft an gebilligt werden so würde in Zukunft nicht nur jede Gemeinde sondern auch jeder private Bauherr dort und das bauen wo es und was ihm am angenehmsten wäre es würden sich Zustände entwickeln die jede Ordnung zu Fall bringen würden Gerade aber die Ordnung haben wir angesichts des allgemeinen Mangels an Geld und Gütern als einzige Möglichkeit um aus der Not herauszukommen zu einem Dasein das wenigstens jeden das Notwendigste gibt Ich erwarte demgemäß erneuten und eingehenden Bericht warum wiederum von den vorgesehenen Linien abgewichen wurde war und was hier die Veranlassung gab und wer hierfür die Verantwortung trägt Kreuzer Landrat Neustadt a d Waldnaab den 25 September 1951 Landratsamt Neustadt a d Waldnaab An die Marktgemeinde Parkstein Betreff Bau eines Leichenhauses in der Gemeinde Parkstein Der Verfügung L 9 vom 22 8 51 ist zu entsprechen Das Landratsamt erwartet daß sich die Gemeinde nun endlich mit dem gebührenden Ernst der Sache widmet Es wird nicht dulden daß durch die säumige Geschäftsbehandlung das eintritt was die Gemeinde offenbar zu erreichen versucht eine stillschweigende Anerkennung der Ausführung der Baumaßnahme Kreuzer Landrat Parkstein 3 Oktober 1951 An das Landratsamt Neustadt WN Bau eines Leichenhauses in der Gemeinde Parkstein Zur Verfügung v 22 8 1951 Der Gemeinde wurde mit Verfügung vom 7 6 1949 L 9 nahegelegt infolge der Überbelegung des Ortes wenigstens ein Leichenhausprovisorium zu errichten Die Gemeinde ging aber von dem Standpunkte aus gleich ein Leichenhaus für die Dauer zu erbauen Kurz vor Beginn der Bauausführung musste nochmals eine Gemeindeversammlung wegen der endgültigen Finanzierung einberufen werden In dieser Versammlung brachte die Mehrzahl der Erschienenen zum Ausdruck dass die Bauausführung nach dem heutigen Stande zu erfolgen habe Sollte nun die Errichtung eines Leichenhauses in der Gemeinde Parkstein verwirklicht werden so blieb dem Gemeinderat nichts anderes übrig als sich dem Wunsche der Mehrzahl der Bevölkerung die ja schliesslich einen entscheidenden Beitrag zu leisten hatte anzuschliessen Die Verantwortung über die jetzige Bauausführung liegt deshalb sowohl bei der Bevölkerung als auch beim Gemeinderat Dem Gemeinderat lagen die Verfügungen des Landratsamtes vom 9 7 und 22 8 51 L9 in seiner Sitzung vom 30 9 51 vor Dieser erklärte hierzu Wegen der nicht plangerechten Bauausführung müsste eine Aussprache zwischen dem Landratsamt und der Gemeinde an Ort und Stelle erfolgen Wenn dann trotz der erfolgten Aussprache die jetzige Bauausführung wieder Anlass zu Beanstandungen geben sollte müsste eben von Seiten der Aufsichtsbehörde der Auftrag ergehen dass der ordnungswidrige Bauzustand beseitigt d h das Leichenhaus weggerissen wird Dass bei einer solchen Massnahme eine nochmalige Erbauung eines Leichenhauses unter den gegebenen Verhältnissen für die Gemeinde unmöglich ist braucht nicht eigens erwähnt zu werden Der Marktgemeinderat Neustadt a d Waldnaab den 12 Oktober 1951 Landratsamt Neustadt a d Waldnaab An die Marktgemeinde Parkstein Betreff Bau eines Leichenhauses in der Gemeinde Parkstein Zum Schreiben Az 621 v 3 10 51 Es wolle im Nachgang zum Bericht vom 3 10 51 noch der wiederholt angeforderte Bauplan vorgelegt werden der

    Original URL path: http://www.pfarrei-parkstein.de/historisches/friedhof/bau-des-leichenhauses.html (2016-02-08)
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  • Pfarrblatt: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    der Pfarrgemeinde 3 Termin Kalender Lorem ipsum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat Pfarrblatt In der wöchentlichen Ausgabe unseres Online Pfarrblattes erfahren Sie von der Pfarrgemeinde St Pankratius Parkstein und Expositur St Johannes der Täufer Kirchendemenreuth die

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