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  • 1642 - 1835: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    der Hochedle und Gestrenge Herr Fredericus de la Haye fürstl Neuburgischer Festungskommandant und Landrichter der Hochedle und Gestrenge Herr Walterus de Labrique Fähnrich der Hochw und Wohlgelehrte Herr Rupertus Turl Pfarrkuratus Herr Lieutnant Suttner Herr Johann Wager Gerichtsschreiber und Pfalzneuburgischer Forstmeister Herr Leonhard Rudolph Richter die Herren Simon Hahn Stephan Klug und Georg Hausner alle drei Bürgermeister Herr Johannes Kaiser Schulmeister Diese Kapelle hat schon im Jahr 1646 einen eigenen Verwalter Quirin Bäumler und kommt von da an auch in den Kirchenrechnungen vor 20 1649 Als Anfang April 1649 Pfalzgraf Christian August die Wiedereinführung der evangelischen Glaubenslehre anordnet und die katholischen Pfarreien auflöst fordert die Vertreibung des Pfarrherrn den Unmut und Zorn der katholisch gebliebenen Bürgerschaft geradezu heraus die daraufhin die Kirchentüre der Pfarrkirche absperrt und die Schlüssel trotz massiver Proteste nicht mehr herausgibt so dass weder die Katholiken noch die Protestanten die Kirche zu Gottesdiensten benutzen konnten In einer Art Gegenreaktion wird die Fronleichnamskapelle im hinteren Markt beschädigt 1649 52 In der kurzen protestantischen Periode von 1649 bis 1652 verfällt die Kapelle so sehr daß sie 1658 erneuert werden muß 1658 Am 11 Juni 1658 wird mit der Wiederherstellung der in Verfall geratenen Fronleichnamskapelle begonnen und zwar noch unter dem letzten Pfarrkuratur der Jesuiten Pater Richard Haug Am 15 September 1658 übernehmen die Kapuziner die Seelsorge in Parkstein und die Baumaßnahme wird unter dem ersten Pfarrkurator der Kapuziner Pater Stanislaus noch im gleichen Jahr abgeschlossen Die Kapelle hat nur einen Altar auf dem sich ein gemaltes Bilde unseres Erlösers Jesus Christus mit seinen fünf Wunden befindet über einem Brunnen stehend in den sein allerheiligstes Blut fließt Rings herum sind die hl 14 Nothelfer abgebildet 19 1671 Am 11 April 1671 wird in einem Weiher bei Kotzau zwischen Parkstein und Meerbodenreuth eine aus Holz gefertigte Muttergottesstatue entdeckt und anschließend in

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  • 1852 - 1952: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    hier am Altare stehen Der Herr Maurer und Zimmerermeister alle beid sie haben diesen Bau geführt recht klug und gescheid Darum sie auch hoch leben müssen Stimmt ein ihr alle die da stehn zu meinen Füßen Nun wünsch ich noch daß euch allen mein Spruch hätt recht gefallen Und daß den Knaben und Mädchen klein stets der heutige Tag möchte in Erinnerung sein Und daß wir alle zufrieden und gesund erleben möchten den Tag und die Stund wo wir beiwohnen können dem ersten Gottesdienst für unsere Müh und Arbeit als Lohn und Gewinnst Und daß wir endlich nach unseren irdischen Leiden erlangen möchten die himmlischen Freuden Nun fliege dieses Glas das ausgebracht so viele Hochs hinunter in euere Mitte nach unserer alten Zimmermannssitte Beim Neugirg auf Wiedersehn 1852 Im Frühjahr 1852 wurde eine Baumpflanzung von nahezu 500 Stämmchen um den Berg herum und denselben hinan angelegt Chronik Pfarrer Joseph Edenhofer 1852 18 Oktober Die Bergkirche wird benediziert Unter großer Mithilfe der umliegenden Ortschaften Buch Meerbodenreuth Schwarzenbach Hammerles Kotzau Niederndorf Schwand Altenparkstein Hagen Glasern und Süßenlohe konnte die Bergkirche bereits 1852 fertig gestellt und am 18 Oktober 1852 eingeweiht werden Der Bau wird massiv und solid geführt und die Kapelle wegen ihrer exponierten Lage schon damals mit einem Blitzableiter versehen Den Turm schmückt man mit einem goldenen Kreuz Kirche und Turm werden mit Schiefer gedeckt Die Außenfassade und der würdevolle Innenraum sind im neuromanischen Stil gestaltet Der Plafond Decke der kleinen Kirche ist mit Stukkaturrippen verziert Chronik Pfarrer Joseph Edenhofer Die im byzantinischen Style gehaltene 46 F lange 28 F breite und 39 F hohe Kirche ist gleich dem 72 F hohen Thurme mit Schiefer gedeckt und mit einem Blitzableiter versehen Auf der von vier Frontispicien umgebenen fränkischen Thurmspitze prangt ein 5 ½ F hohes vergoldetes Kreuz Thurm und Kirche standen noch im Laufe desselben Jahres nach unglaublicher Anstrengung und seltener Opferwilligkeit sowohl von Seiten der Pfarrei Parkstein als anderen nahegelegenen Ortschaften vollendet da Große Wohltäter waren Landrichter Karl Reisner Freiherr v Lichtenstern das Hüttenamt Weiherhammer Fabrikbesitzer Reichenberger in Grötschenreuth das rühmlichst bekannte Mitglied des Benedictinerstiftes Metten und noch viele weitere Spender aus nah und fern Im Frühjahr 1852 wurde eine Baumpflanzung von nahe 500 Stämmchen um den Berg herum und denselben hinan angelegt und nachdem man noch den Plafond der Kirche reichlich mit Stuckatur Rippen sowie den Musikchor mit einer kleinen Orgel versehen und einen schönen Altar in byzantinischer Form errichtet hatte als der ganze Bau von innen und außen würdevoll ausgestattet war konnte am 18 Oktober am Montag nach der Kirchweihgedächtnißfeier der Pfarrkirche dem neuen Gotteshause die religiöse Weihe erteilt werden Am Montag den 18 Oktober 1852 weiht Pfarrer Joseph Edenhofer die Kapelle zu Ehren der allerseligsten Jungfrau Maria und der hl 14 Nothelfer In festlicher Prozession mit dem Allerheiligsten unter Begleitung mehrerer Geistlicher sowie des königlichen Landrichters Freiherr von Lichtenstern tragen die Jungfrauen die uralte aus den Flammen gerettete geschmückte Muttergottes Statue nebst dem wertvollen Altarbild der Hl Nothelfer in die neue Kirche auf dem Berg Beide die Mutter Gottes und die Nothelfer werden hier in gleicher Weise verehrt und von vielen Menschen in Notlagen angerufen Bayerisches Volksblatt Ausgabe vom 2 November 1852 Aus Parkstein in der Oberpfalz wird dem Volksblatte geschrieben Wenn der 18 Oktober für das ganze deutsche Vaterland ein Tag dankbarer Erinnerung ist so war er dießmal um so mehr ein Tag der Wonne und heiligen Freude für die Einwohner des Marktes Parkstein und der Umgegend als an diesem Tage der vom schönsten Wetter begünstigt war die auf der Kuppe des Schloßberges daselbst neuerbaute allgemeinen Beifall ärntende Kirche zu Ehren Mariens und der 14 heiligen Nothhelfer auf das Feierlichste eingeweiht wurde Um 12 10 Uhr zog nach abgehaltenem Veni Sancte Spiritus unter dem Dröhnen der Böller und den erhabenen Melodien des wohlbesetzten Musik und Sängerchors wobei die benachbarten Herren Lehrer bereitwilligst Antheil nahmen eine festliche Prozession mit dem Allerheiligsten unter Begleitung mehrerer Herren Geistlichen der Umgebung so wie auch Seiner Hochfreiherrlichen Gnaden des Herrn Landrichters von Lichtenstern des königl Assessors Sanftl und einer fast zahlosen Volksmenge von der Pfarrkirche aus den Schloßberg hinan Den Zug eröffneten die Schulkinder und Jungfrauen welche eine auf das herrlichste dekorirte uralte und hochverehrte Muttergottesstatue die man mit dem kunstreichen Altarblatte die 14 Heiligen vorstellend aus der im Markte gestandenen und beim großen Brande 1835 vernichteten Nebenkirche mit genauer Noth den Flammen entrissen hatte in ihre neue Wohnstätte trugen Auf der Spitze des Berges angelangt wurde das Sanktissimum in den bereits benedizirten Tabernakel eingesetzt und die Weihe der Kirche von Außen und Innen nach Ritualsvorschrift vollzogen worauf nun außerhalb der Kirche auf dem geebneten mit Fahnen Guirlanden Inschriften und Kränzen gezierten Festplatze ein hochgeschätzter Gastprediger einen tiefeingreifenden Vortrag hielt indem er den sich darbietenden reichen Stoff der Rede so meisterhaft und gemüthlich behandelte daß kein Auge thränenleer geblieben Nachdem noch ein levitirtes Hochamt zelebrirt worden war bewegte sich der Festzug mit dem Leibe des Herrn wieder in schönster Ordnung herab durch den neuerbauten Theil des Marktes in die Pfarrkirche zurück in welcher die vierstündige Feier mit Te Deum laudamus geschloßen wurde Auf dem Kirchplatze wurde endlich noch ein von einem hiesigen studierenden Bürgerssohne verfaßtes Festgedicht an die Anwesenden ausgetheilt Die schöne Bergkirche welche seit ihrer Grundsteinlegung am 20 Juni vorigen Jahres ungeachtet aller Aengstlichkeiten ob des Zustandekommens derselben in so kurzer Zeit erbaut war ragt nun sammt ihrem mit einem vergoldeten Kreuze geschmückten Thurme kühn und schlank über die alten Festungsruinen empor blickt als neue Mitschwester freundlich hinüber zu den am Horizonte ringsum liegenden Wallfahrtskirchen in Fuchsmühl auf dem Fahrenberge dem Eichselberge dem Mariahülfsberge dem Frohnberge und ist zugleich eine prächtige Zierde weitaus für einen großen Theil der Oberpfalz und besonders für den Markt Parkstein welcher wie ein Halsband seinen berühmten Basaltbergkegel umschlingt Nächst der göttlichen Hülfe gebührt aber auch inniger Dank für ihre rege Theilnahme an dem Baue dem oben erwähnten allverehrten kgl Landrichter von Neustadt a d W N dem kgl Hüttenpersonale in Weiherhammer dem verdienten Marktsgemeindevorstande Sölch dem Maurermeister Bauer mehreren Wohlthätern in Neustadt Weiden und in

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  • 1952 - Heute: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    Hauptquartier verfügt nicht über Hubschrauber die in der Lage wären diese Art von Arbeit durchzuführen Der Neue Tag am 20 September 1963 Der Turm der Bergkirche auf dem Parkstein der einzustürzen drohte wird zur Zeit hergerichtet Die Balken waren seit der Erbauung im Jahre 1852 nicht mehr ausgewechselt worden Es ist erfreulich daß damit ein Wahrzeichen unserer schönen Heimat erhalten bleibt 1979 In der Bergkirche wird eine elektrische Glockenläuteanlage installiert 41 1985 Außen und Innen Renovierung der Bergkirche unter Pfarrer Leonhard Schinner Bauleitung Architekt Josef Schöberl Der Neue Tag 21 08 1985 Die ersten Arbeiten am Parksteiner Wahrzeichen dem Bergkircherl sind bereits vollendet Unter der Bauleitung von Architekt Josef Schöberl wird das Gotteshaus mit einem Kostenaufwand von mindestens 200 000 00 DM umfassend restauriert Beim Abklopfen des Sockels hat man überraschend festgestellt daß das Kirchlein auf Sandquadern und nicht auf Basalt steht Erneuerung des gesamten Außenputzes und Wiederherstellen der Granitgesimse Eindeckung mit Naturschiefer neue Blitzschutzanlage Ausbesserungsarbeiten am Turm neue Jalousien an den 4 Turmseiten Dach und Einblechung Erneuerung der gesamten Dachrinnen einschl Außenfensterbleche Ausführung in Kupfer Renovierung der zum Teil brüchigen Kirchenfenster Erneuerung der Eingangstüre unter Verwendung der vorhandenen schmiedeeisernen Beschlagteile Erneuern des schadhaften Innenputzes z T Ausbesserung der Gesimse und Stuckornamente Tünchen des Kirchenraumes mit Stuckvergoldung Umgestaltung und Erneuerung der Emporetreppe Stufen aus Kiefernholz Windfangabschluß mit schmiedeeisernem Gitter Umgestaltung des Turmaufganges von der Empore aus teilweise Erneuerung der Elektroinstallation Lampen Steckdosen usw Erneuerung der Altarstufen Holz Ausbesserung des z T in schlechtem Zustand befindlichen Kirchenbodens teilsweise Holzfußboden im Bereich der Kirchenbänke mit Solnhofener Platten da auch bereits bei der Erbauung Solnhofener Platten verwendet wurden Erneuerung der 12 Kirchenbänke unter Wiederverwendung der alten Seitenwangen Restaurierung Hochaltar verschiedene Holzteile müssen erneuert und neu marmoriert werden Restaurierung der Figuren des Hl Josef 3 888 00 DM und der Muttergottes 4 173 00 DM Zwei Einbauschränke im Altarraum neu angebracht Restaurierung des Altarbildes der 14 Nothelfer 4 788 00 DM durch die Fa Peter Pracher Würzburg 41 Altarbild Hl 14 Nothelfer vor Restaurierung Altarbild Hl 14 Nothelfer nach Restaurierung 1995 Die Kreuzigungsgruppe neben der Bergkirche wird restauriert die Fassade der Bergkirche ausgebessert 2002 150 Jahre Bergkirche 2002 Am Sonntag den 15 September 2002 werden 150 Jahre Bergkirche gefeiert 8 30 Uhr Kirchenzug mit Fahnenabordnung ab Rathaus 9 00 Festgottesdienst mit Pfarrer Jakob Eder vor der Bergkirche 9 45 Baumpflanzung 10 00 Frühschoppen mit der Jugendblaskapelle im historischen Burghof 10 45 Auftritt Student Neugirg und Zimmermann Prologe von 1852 werden nachgestellt Die Parksteiner feiern zum Jubiläum eine große Bergkirchweih Zu Ehren Mariens und der 14 Nothelfer Ein prächtiger Festzug zieht den Basaltkegel hinauf auf dem Plateau zelebriert Pfarrer Jakob Eder vor 500 Gläubigen eine eindrucksvolle Messe Pfarrer Jakob Eder erinnert an den Initiator Pfarrer Joseph Edenhofer der vor 151 Jahren den Bau dieser Kirche vorantrieb Der Kirchenchor unter Organist Josef Hausner und die Jugendblaskapelle Parkstein mit Dirigent Alfons Steiner verleihen der Messe ihren würdigen Rahmen Pfarrer Joseph Edenhofer hätte seine größte Freude wenn er heute 150 Jahre später die vielen Leute sehen würde die

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  • Kreuzigungsgruppe neben Bergkirche: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    00 DM 3 750 00 DM 5 5 MwSt Insgesamt belaufen sich die Kosten auf Restaurierung Fa Hugo Preis Parsberg 3 956 00 DM Neues Eisenkreuz Fa Andreas Burkhard Parkstein 1 080 00 DM Montagearbeiten 1 200 00 DM Fuhrlohn der Statuen nach Parsberg und Rücktransport 1 300 00 DM Sockenherstellung und Stufen 1 300 00 DM Schweißarbeiten 500 00 DM Betonfundamentherstellung 1 700 00 DM Helferstunden 3 000 00 DM Unvorhergesehenes Materialien 1 000 00 DM Gesamt 15 036 00 DM Mit Eifer werden die Steinplatten auf den Betonsockel gesetzt Freiwillige Helfer Robert Lukas Dütsch Hans jun Dütsch Wolfgang Reiß Manfred Wessolowski Rainer Beer Hans Pausch Hans Lukas Josef Simmerl Heinrich Wittmann Herbert Schraml Karl Pschierer Michael Sollfrank Michael Bauer Michael Trescher Oswald Pausch Max Ritter Hans Ritter Manfred Bodenmeier Hans sen Raiffeisen Burkhard Andreas Zacharias Hans sen Dütsch Hans sen Scharl Josef Reichold Alfons Wittmann Hans Götz Richard Obige freiwillige Helfer sind alle namentlich auf der Urkunde genannt die Ende Mai 1973 unter dem Sockel der Johannesfigur in einer Kupferhülle eingelassen worden ist Der Text der Urkunde wurde von der Verkäuferin Biener Veronika aus Meerbodenreuth in Druckschrift verfaßt Parkstein 1 6 1973 Pfr Andreas Greger Pfarrer Andreas Greger legt unter geistlicher Assistenz von H H Geistl Rat Johann Scharl und unter fachmännischer Begutachtung der freiwilligen Helfer die in einer Kupferröhre aufbewahrte Urkunde in eine kleine ausgesparte Grube des Betonsockels Urkunde Dieses Fundament wurde errichtet im Mai 1973 Helfer bei Eigenleistung siehe Blatt Spenden insgesamt 9 000 00 DM Kosten für neues Kreuz Renovierung der beiden Figuren Maria und Johannes sowie Vergoldung des gekreuzigten Herrn betragen einschließlich Eigenleistung etwa 15 000 00 DM Pfarrer Andreas Greger Kommorant Bischöfl Geistl Rat Johann Scharl Pfarrgemeinderatsvorsitzender Bauer Michl techn Fernmeldeamtmann Kirchenpfleger Robert Lukas Bäckermeister Ihm gebührt der größte Dank 1998 Die Kreuzigungsgruppe

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  • Kreuzweg zur Bergkirche: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    consectetuer adipiscing elit sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat Kreuzweg In 14 Stationen den Berg hinauf 1853 Ein Wohltäter aus Würzburg lässt von einem dortigen Maler 14 Kreuzwegstationen auf starkem Eisenblech malen und schenkt sie der Bergkirche in Parkstein Sie werden in granitene Säulen eingesetzt und am Schloßberg zur Bergkirche hinauf aufgestellt 1909 ersetzt Pfarrer Johann Mühlfenzl die eisernen Kreuze der Kreuzwegstationen zur Bergkirche durch solche aus Eichenholz um damit eine Vorbedingung für die Erlaubnis zur Benediktion und die Gewährung von Ablässen zu erfüllen Die Benediktion nimmt der Pfarrer selbst am 4 April 1909 vor 1932 werden die Kreuzwegstationen zum Berg hinauf erneuert Neue gedruckte Bilder werden eingesetzt Auf Grund der mir vom General des Franziskanerordens unterm 1 Mai 1930 erteilten Fakultät bevollmächtige ich den Priester Herrn Karl Scherm Pfarrer in Parkstein zur Errichtung des Kreuzweges in Parkstein vom Markt auf den Berg Diese Vollmacht ist auf andere Priester nicht übertragbar Regensburg den 9 Juli 1932 Michael Am 24 Juli 1932 wird der Kreuzweg von Pfarrer Karl Scherm geweiht 1959 Die schadhaft gewordenen gedruckten Kreuzwegbilder an den Kreuzwegstationen zum Berg hinauf können nicht mehr restauriert werden Der Wurzer Künstler Karl Salzbauer fertigt Mosaikbilder zu den Stationen Kosten 3 000 00 DM Schreiben an den Erzbischof Michael Regensburg 26 02 1960 Der ehrfurchtsvollst Unterzeichnete meldet Euer Exzellenz hiermit untertänigst die Erneuerung der Kreuzwegstationen auf dem Weg zum Berg hinauf Bei den alten Stationsbildern unter Glas war das Glas vielfach mutwillig eingeworfen die Bilder selber waren zumeist bis zur Unkenntlichkeit verblaßt und teilweise zerfetzt Herr Salzbauer aus Wurz hat nunmehr die Kreuzwegbilder zum besseren Schutz gegen Witterung und gegen mutwillige Beschädigung sehr ansprechend in der

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  • Hammerles Bruder-Konrad-Kapelle: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    großen Eigenleistungen und Spendern aus der Bevölkerung sowie auch von auswärts erhielt der Bürgermeister außerdem Mittel vom Bund von der bischöflichen Finanzkammer vom Bezirk und vom Kreis Den Rest hofft der agile Bürgermeister voll Freude über das gelungene Werk noch durch Spenden zu erhalten Mit beigetragen haben auch die heimischen Handwerker die die Malerarbeiten das Anfertigen der Fenster das Streichen der Festerrahmen den Einbau der Bänke sowie das Verlegen der Bodenplatten innen und außen ausführten Allen spricht Josef Sparrer seinen Dank aus Zur Verschönerung der Kapelle tragen die Außenanlagen bei die sicherlich erst im nächsten Jahr voll zur Geltung kommen werden Mit dem Vorplatz der Kapelle wurde gleichzeitig eine Möglichkeit geschaffen dem Kriegerdenkmal das seit dem Ersten Weltkrieg bescheiden neben der früheren Gastwirtschaft Plößner stand einen würdigen Platz zu verschaffen Den Transport und die Wiederaufstellung besorgte unter Anleitung eines Fachmanns die Panzer Pionier Kompanie 100 aus Weiden Der Granitstein in seiner natürlichen Form versehen mit zwei Platten die die Namen der Gefallenen der Ortschaft aus den beiden Weltkriegen tragen rundet das Bild der Außenanlagen hervorragend ab 43 26 Oktober 1975 Benediktion der Sankt Konrad Kapelle in Hammerles durch H H Prälat Konrad Müller D N T 28 10 1975 Die kleine Ortschaft Hammerles beging am Sonntag 26 Oktober 1975 die Einweihung der neuen Kapelle Es war ein kirchlicher Festtag für den gesamten Parksteiner Raum und von nah und fern kamen Besucher um an der großen Freude der Bevölkerung von Hammerles teilzunehmen Unter den Ehrengästen sah man neben Regionaldekan Prälat Konrad Müller aus Weiden MdB Dr Max Kunz MdL Willibald Moser Landrat Christian Kreuzer stellvertretenden Landrat Franz Weig Bürgermeister Josef Sparrer mit den Gemeinderäten Bürgermeister Karl Lukas aus Parkstein mit den Gemeinderäten Bürgermeister Anton Binner aus Neustadt Sparkassendirektor Heinrich Ascherl Architekt Ferdinand Hasl und die Familie Karl Hofbauer aus Altenstadt die sehr eng mit der neuen Kapelle verbunden ist Bürgermeister Josef Sparrer li Pfarrer Andreas Greger re Bei herrlichem Sonnenschein zogen unter Vorantritt der Kapelle Steiner die Vereine aus Parkstein und Hammerles mit ihren Fahnen und Standarten vom Café Julia aus zur festlich geschmückten Kapelle um dort Aufstellung zu nehmen Der Parksteiner Kirchenchor unter der Leitung von Hans Dotzler leitete den Weiheakt mit dem Lied Lasset uns frohlocken ein Pfarrer Andreas Greger beglückwünschte die Bevölkerung zu dem Gotteshaus In der Kapelle werde auch eine Reliquie des Bruder Konrad den Gott zum Dienst an Wallfahrern und Notleidenden berufen habe ruhen In seiner Festansprache sagte Prälat Müller der beim Gottesdienst von Pfarrer Greger und Expositus Pichl aus Schwarzenbach assistiert wurde dass Gott immer mehr ignoriert werde Die so sehr mit Gott verbundene Bevölkerung von Hammerles habe sich dennoch eine Kapelle geschaffen als Denkmal des Friedens als sichtbares Zeichen des Glaubens und als Stätte des Gebetes Das Gotteshaus solle aber auch von der friedlichen Vollendung der Flurbereinigung künden Mit der Kirche sei Bruder Konrad zum Patron der ganzen Ortschaft geworden und gerade deshalb sollte sich die ganze Ortschaft zum gemeinsamen Rosenkranz zum Gebet bei Todesfällen und auch allein zur Besinnung in der Kirche einfinden

    Original URL path: http://www.pfarrei-parkstein.de/historisches/kirchen-kapellen/hammerles-bruder-konrad-kapelle.html (2016-02-08)
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  • Guthammerles Schlösserer-Kapelle: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    das Wohn und Geburtshaus der Scheidler In dem Schloss erblickte Johann Nepomuk Scheidler am 14 Mai 1853 das Licht der Welt Sein Vater Georg Johann Scheidler verstarb am 27 Oktober 1872 im Alter von 62 Jahren Mit 20 Jahren übernahm Johann Nepomuk den Hof Als junger Landwirt erbaute er 1872 73 die kleine Kapelle 1874 wurde ein Altar aufgestellt Historisch belegt ist dies durch das folgende Schreiben welches das Bischöfliche Ordinariat Regensburg im Juni 1874 an das kath Pfarramt schickte Da die diesseitigen Aktenverhandlungen über die Erbauung einer Kapelle im Dorf Guthammerles nicht enthalten so beauftragen wir Herrn Pfarrer Maurer in Parkstein in folge seiner bezüglichen Eingabe vom 16 des Monatsbetreffs zu berichten mit welcher Bewilligung die fragliche Kapelle erbaut worden sey wer dieselbe erbaut habe und wem deren bauliche Unterhaltung obliege auch ist nachdrücklich ein Grundplan und Aufriß Eurer bischöfl Gnaden derselben anhier in Vorlage zu bringen Kapelle in Guthammerles betr Exh 4260 Daraufhin antwortete der Parksteiner Pfarrer Alexander Maurer an das Bischöfliche Ordinariat Regensburg Im Sommer des verflossenen Jahres wurde im Dorfe Guthammerles eine Kapelle erbaut die nun benediciert werden soll Der ehrerbietigst gehorsamst Unterzeichnete stellt deshalb die ehrfurchtsvollste Bitte Euer Bischöflichen Gnaden wollen ihn die facultas capellan benedicendi huldvollst erteilen Exh 4260 Danach erreichte folgende Genehmigung zum Benediciren der Hofkapelle das kath Pfarramt Parkstein Der wiederholten Bitte des Herrn Pfarrers Alexander Maurer in Parkstein wird hiermit die oberhirtliche Bewilligung erteilt dass die von dem Schloßbauer Joh Scheidler in Guthammerles erbauten Kapelle welche lediglich zur Übung der Privatandacht dienen soll nach Anweisung der kleineren Diozösan Ritual pag 326 einfach benedicirt werde Übrigens hat der Pfarrer dem Erbauer der Kapelle zu veranlassen dass er die Pflicht der baulichen Unterhaltung derselben alda noch gerechtlich seinem Hofgute versehen lasse Exh 4500 Pfarrer Alexander Maurer beschrieb die Kapelle dem Bischöflichen Ordinariat folgendermaßen Die Kapelle im Dorfe Guthammerles wurde 1872 mit Bewilligung des Kgl Bezirksamtes Neustadt WN p p 2 Juli 1872 roh erbaut 1873 verputzt und 1874 mit Altar und im Inneren verziert Sie wurde von Joh Scheidler Schloßbauer in Guthammerles auf dessen Grund gebaut Die bauliche Unterhaltung besorgen die Erbauer und dessen Nachkommen Liegt ein Grundplan und Aufriß bei freilich weil ein Maurermeister hier einfach und kunstvoll doch ziemlich genau bearbeitet Hierbei wagt der ehrerbietigst gehorsamst Unterzeichnete neuerdings die Bitte Euer Bischöfl Gnaden wollen ihm die facultas benedicendi huldvollst erteilen Exh 4260 Diese 1872 durch Johann Nepomuk Scheidler erbaute Kapelle wurde 1873 verputzt und erhielt im Sommer 1874 die Erlaubnis zur Segnung Der Ortsgeistliche Pfarrer Maurer segnete das Kirchlein Nun war sie die Stätte des gemeinsamen Gebetes für die Familie Scheidler Die Kapelle ist hufeisenförmig aus Klinkersteinen gemauert das Satteldach wurde mit Biberschwanzziegeln eingedeckt Zwei Sprossenfenster sorgen für eine ausreichende Belichtung Durch eine hölzerne Flügeltüre tritt man ein Der Plafond Decke ist schlicht mit einer Stuckleiste versehen Im Inneren befindet sich der gemauerte Altar ein einfaches Kreuz schmückt die Vorderseite Über dem Altar hängt das Gnadenbild der Muttergottes von Amberg An beiden Seiten stehen zwei Heiligenfiguren auf kleinen Holzpodesten links die

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  • Friedhofskapelle: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    7 1975 Es handelt sich um eine Barockanlage mit Altartisch und Altaraufbau Altaraufbau mit 2 Säulen In der Rückwand eingebaut 4 kleine Bilder mit Ornamentrahmen Reiches Antependium mit Rankenornamentik Ausführung An allen vergoldeten Teilen wird die vorhandene Vergoldung vorsichtig abgenommen Es erfolgt vollkommen neuer Aufbau auf Kreidegrund Neuvergoldung auf rotem Eierpoliment Verwendung von bestem Doppelgold 23 Karat Ausführung in Glanz und Mattgold An den Architekturteilen Aufbau mit Säulen und Gesimsen erfolgt Neugestaltung nach Originalbefunden soweit vorhanden Gründliche Behandlung aller Teile mit Wurmtötungsmittel und Festigung von morschen Holzteilen 1 Neufassung und Neuvergoldung des Altares DM 2 750 2 Restaurierung der 4 Bilder DM 850 3 Zwei Leuchter Neuvergoldung á 130 DM 260 4 Bildhauerarbeiten ca DM 1 200 5 Kreuz mit Christus Neuanfertigung ca DM 1 200 Summe DM 6 260 5 5 MwSt DM 344 30 Gesamt DM 6 604 30 Die Anbringung eines Kreuzes mit Christus im Mittelteil des Altares wird vorgeschlagen Die Gestaltung eines Kreuzaltares wäre in der Friedhofkapelle sinnvoll und eine gute Lösung 49 Auch brachte er an der Außenwand der Kapelle eine Gedenktafel an Zum Gedenken der Familie Hermann ehemals Besitzer der Scharlmühle sowie Frau Anna Hofbauer geb Hermann Gewidmet A D 1975 Karl Hofbauer Fabrikant Zwei weitere Grabplatten ließ er an der Außenwand der Friedhofskapelle anbringen Epitaphum aus dem Jahr 1614 Grabschrift des alten Herrn Laurentzi Wagers seligen weiland zum Hohen Barckstein Hier liegt und ruhet sanft in Gott Laurentz Wager des Lebens satt sein Alters achtundachtzig Jahr Fünfzig und fünf ein Ratsherr war Führt sieben Jahr das Richteramt lebt mit sein Weib wohl in Ehestand Fünfzig und sieben Jahr daneben Gott hat ihm auch neun Kinder geben Endlich beschloß er sein Leben gar im sechzehnten hundert vierzehnten Jahr Dem Gott bescher fröhlich erstandt und uns allen ein selig End Wappen mit Krebs darunter mit

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