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  • 1658 - 1714: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    hatte und sich durch ein weiteres Gewerbe seinen Lebensunterhalt verdienen konnte StA Amberg Amt Parkstein 599 25 In Parkstein entscheidet das Los über die zukünftige Zugehörigkeit von Pfarrhof und Schule Mit der Ankunft der Kapuziner wird auch eine Teilung des bisherigen Pfarr und Schulhauses vorgenommen Das Glück ist den Kapuzinern hold sie erhalten den bisher vom evangelischen Geistlichen genutzten Pfarrhof und beziehen denselben im Sommer 1663 Bisher hatten sie wie ihre Vorgänger die Jesuiten in des Lieutenant Suttner s Haus logiert Pastor Pollmann muss den Pfarrhof verlassen und in dem bisherigen nun neu reparierten Schulhaus seine Wohnung aufschlagen 5 Während im Jahr 1663 der gesamte Kirchenbesitz geteilt wird bleiben die Pfarrkirche St Pankratius und der Friedhof im gemeinsamen Besitz der Konfessionen Mit dem unglücklichen Losentscheid des Jahres 1663 setzte der Niedergang des evangelischen Kirchenwesens in Parkstein ein Bereits damals war die Zahl der evangelischen Gemeindeglieder nicht mehr sehr bedeutend Sie schrumpfte dann weiter durch Übertritte und durch ein Verbot das den Evangelischen Grunderwerb und Erlangung des Bürgerrechts in Parkstein verwehrte Christian Gottfried Oertel Vollständiges Corpus Gravaminum Evangelicorum mit doppelten Registern Regensburg 1772 Dritte Abtheilung Num XXXV Die Evangelischen erduldender harter Gewissens Zwang und Verfolgung im Pfalzgräflich Sulzbachischen S 646 810 26 1665 Im Jahr 1665 gab es nur in der Stadt Weiden und im Markt Parkstein katholische Seelsorger Während der Seelsorgetätigkeit des Pater Superior Justinus von 1665 bis 1684 in Parkstein traten 108 Personen zum katholischen Glauben über allerdings hatte zu dieser Entwicklung ein Verbot beigetragen das den evangelischen Christen Parkstein s den Grunderwerb und die Erlangung des Bürgerrechts verwehrte 1669 nahmen die Kapuziner mit der Pfarrkirche da dieselbe seit ihrem 31jährigen Bestehen schon dem Einsturze drohte einen ganzen Neubau vor wozu sie von den beiden Landesfürsten zu Sulzbach und Neuburg namhafte Unterstützungen an Geld und Holz ebenso auch eine Collecturbewilligung im Lande des bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria endlich noch viel andere Beihilfe von katholischen und protestantischen Wohlthätern erhielten 27 1669 erfolgte ein erster Umbau des provisorischen Kirchenbaues Da die Pfarrkirche dem Einsturz nahe war begannen die in der Parksteiner Seelsorge tätigen Kapuziner diese im Jahre 1669 zu erneuern Um die Mittel für den Kirchenumbau aufzutreiben wurden sowohl private als auch allgemeine Sammlungen abgehalten Kurfürst Ferdinand Maria bewilligte ein Kollektur aufgrund derer Pater Justinus mehrere hundert fl zusammenbrachte Die beiden Landesfürsten von Neuburg und Sulzbach stifteten das zum Umbau erforderliche Holz An der Stirnseite des Gebäudes wurde ein Turm angebaut Die Kirche wurde mit neuem Tafelwerk Kirchengestühl und Kanzel versehen 4 1670 Freiherr von Weveld stiftet einen neuen Hochaltar für die Pfarrkirche St Pankratius 1671 Am 11 April 1671 wird in einem Weiher zwischen Parkstein und Meerbodenreuth eine Muttergottesstatue gefunden in feierlicher Prozession in die Kapelle zum heiligen Brunnen geleitet und dort aufgestellt Im August 1671 renovieren die Kapuziner die Kapelle zum heiligen Brunnen 1674 Kapuzinerpater Superior Justinus gelingt die Einführung der Bruderschaft des heiligen Rosenkranzes in Parkstein Ein Lieb Frauen Bruderschafts Altar wird errichtet 4 April 1674 Der ledige Bürgerssohn Simon Müller stiftet eine Glocke 460 kg für die

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  • 1714 - 1759: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    1759 1788 1 13 1788 1802 1 14 1802 1823 1 15 1823 1850 1 16 1850 1871 1 17 1871 1901 1 18 1901 1920 1 19 1920 1956 1 20 1956 1982 1 21 1982 2001 1 22 2001 2006 1 23 2007 1 24 2008 1 25 2009 1 26 2010 1 27 2011 1 28 2012 1 29 2013 2014 2 Priester 3 Kirchen Kapellen 4 Pfarrhof 5 Kapuzinerhaus 6 Pfarr und Jugendheim 7 Benefizium Schwesternhaus Rathaus 8 Friedhof 9 Marterln Kreuze 10 Quellenangaben Lorem ipsum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat 1714 1759 1714 wird der Pfarrhof aus dem Jahr 1610 restauriert sein Äußeres ist seitdem nicht mehr verändert worden 1714 1714 wird der Pfarrhof restauriert sein Äußeres ist seitdem nicht mehr verändert worden 5 Einwohner im Jahr 1714 76 Bürger 9 Inwohner 9 1721 In den Jahren 1721 bis 1724 sind drei Kapuzinerpatres BZAR als Seelsorger tätig Provisor Pater Leontius Kapuziner aus Traunstein sowie Kooperator Pater Florinus und Kooperator Pater Firminus

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  • 1759 - 1788: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    Basaltsäulen überhängend oder senkrecht emporstrebt scheinen die Wohngebäude der Burg gleich ei nem Horst aus dem Fels zu wachsen Hier ist eine Wehrmauer entbehrlich gewesen Es sind dort Palas die Räume des Burgherren mit dem Saal und die heizbaren Kemenaten Frauengemächer die wir an den hohen Ka minen erkennen Mehrere Erker für Sitzni schen hängen an den vierstöckigen Wohnge bäuden die mit zahlreichen Doppelfenstern ausgestattet sind und in einem steilen Dach ihren Abschluß finden In den Wohnräumen die durch hölzerne Stiegen an der Innen seite des Hofes zu erreichen sind befindet sich auch eine Fürstenstube und in der kleinen Kemenate es sind auch große vorhanden ist die Wohnung des Forstmeisters 1528 Gründliche Reparaturen der Kemenaten wer den zu dieser Zeit durchgeführt Im Innenhof befindet sich die Schloßkapel le St Bonifatius Dort steht auch der mit einem Spitzdach gekrönte Bergfried der als großer Turm in den Archiven bezeichnet wird Da ist auch noch der Turm worauf die Schildwach gehalten wird sowie der mas sive Pulverturm Die schönsten Quadersteine dieses Turmes wurden nach seinem Verfall zum Wiederaufbau des im Jahre 1759 einge stürzten Pfarrkirchenturms in Weiden ver wendet Schon im 14 Jahrhundert hat man zu Füßen der Burg Häuschen der Bauern er baut die hier ihre Hube bearbeiten können Herzog Rudolf von Sachsen seit 1341 Pfandinhaber von Parkstein hat im Jahre 1342 den Ansiedlern bei der Burg Besitzrecht und die Rechte des Marktes Erbendorf verliehen Karl IV hat sie im Jahre 1347 Friedrich von Brandenburg und Pfalzgraf Johann haben sie bestätigt 1435 Sowohl im Innenhof der Burg als auch im äußeren Mauerring be fanden sich Stauungen Im unteren Hof wa ren auch die übrigen Wirtschaftsgebäude Im Jahre 1631 war die Veste schon ziemlich heruntergekommen Diese Schäden dürften jedoch noch vor der Belagerung durch schwe dische Abteilungen behoben worden sein sonst hätte die Burg der Belagerung nicht wi derstanden Es fehle an der Bedachung Die Tore sind nicht eingehängt siehe auch Merian Stich Das Fallgitter Schneller das vor vielen Jahren nach Weiden zur Reparatur ge bracht worden ist noch nicht zurückgekehrt Es sei nicht ein einziges Stuck Kanone vor handen sondern nur 15 Doppelhaken seien da Büchsen die zu nichts nutz wären Am Turm für die Schildwach am Schnecken und an den hölzernen Altanen seien weitere Reparaturen notwendig So meldet Vize kanzler von Labrique im Juli 1631 an den Pfalzgrafen Johann Wilhelm Die Burg wi dersteht zwar der schwedischen Belagerung aber sie erleidet durch die Beschießung grö ßeren Schaden der sich erst in späteren Jah ren auswirkt Die Mauern der beiden Zwin ger sind reparaturbedürftig geworden Die Stiege bei der Fürstenstube stürzt ein Auf dem Turm über dem Eingang des ersten To res wird ein Blockwerk errichtet 1660 Im Jahre 1712 wird ein Weidener und ein Kaltenbrunner Maurermeister mit der Ab gabe eines Gutachtens wegen des eingestürz ten äußeren Rundels Rondells beim sog Schanzl beauftragt Nach Auflösung des Stadtrichteramtes in Weiden im Jahre 1745 wird im Jahre 1747 die Wohnung des Landrichters in der Veste eingerichtet Inzwischen geht die Burg unaufhaltsam ihrem Verfall

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  • 1788 - 1802: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    Kapellen 4 Pfarrhof 5 Kapuzinerhaus 6 Pfarr und Jugendheim 7 Benefizium Schwesternhaus Rathaus 8 Friedhof 9 Marterln Kreuze 10 Quellenangaben Lorem ipsum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat 1788 1802 1788 1789 Erbauung der jetzigen Pfarrkirche St Pankratius 1788 gibt es noch zwei evangelische Haushaltungen in Parkstein 26 1788 1789 Da bei der inzwischen immer größer werdenden Seelenzahl der Pfarrei Parkstein die Pfarrkirche zu klein wurde und überdies auch sehr baufällig war so schritt man zur Erbauung des jetzigen neuen Gotteshauses Die geschah auch in den Jahren 1788 und 1789 Durch Anleihe einiger Capitalien und durch Kirchen Collecten wobei die in Altbayern unternommenen die beträchtlichsten waren brachte man das Werk zur Vollendung Der Thurm der alten kleinen Kirche ließ man stehen woher es kommt dass er jetzt nicht viel höher als die Kirche ist auch blieb außer der großen Glocke noch Orgel und Musikchor Presbyterium sammt den Altären dem katholischen Cultus allein reserviert weil die Protestanten zu dem neu angekauften Hochaltar nichts und zu dem übrigen Kirchenbau

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  • 1802 - 1823: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    mehrere Feld und Wiesengrundstücke besessen haben die jedoch von den Kapuziner patres ohne höhere Konsens Einwilligung verkauft oder an die Pfarrkirche möglicherweise auch an den Schullehrer veräußert wur den So gab es in hiesiger Gegend einen ganzen Distrikt genannt der Stockweiher der ehemals der Pfarrgeistlichkeit gehörte und den die Bürgerschaft gestiftet hatte aber von der Gemeinde als Kammergut benützt und zuletzt vom Marktmagistrat als Eigentum an die Bürgerschaft verkauft wurde Wegen dieses eigenmächtigen Vorgehens kam es zu langwierigen Streit mit der Ordensgeistlichkeit Und als Pater Genesius Sept 1794 Sept 1797 die Parksteiner in diesem Zusammenhang als Diebe und Schelme bezeichnete war das Faß zum Überlaufen voll Die Gemeinde forderte die unverzügliche Abberufung des Paters aus der Pfarrei Parkstein Die gegenseitig erhobenen Anschuldigungen führten zu umfangreichen langatmigen Schriftwechseln zwischen der Gemeinde der Hofkammer in Amberg und der Klosterobrigkeit Die teilweise beschwichtigenden im Unterton jedoch mit Drohungen versehenen Schreiben führten letztlich zu keinem Resultat verliefen im Sand anders herum gesagt sie gingen aus wie das Hornberger Schießen Wenige Jahre später im Jahre 1802 mußten die Kapuziner Patres die Pfarrei Parkstein für immer verlassen 18 Weitere Einnahmen der Pfarrei Parkstein Der Getreidezehent Getreideart Schock Garbe Weizen 4 50 Korn 12 20 Gerste 2 42 Gemischt 6 30 Hafer 1 58 Summe der verschiedenen Getreidearten 25 200 25 60 200 1700 Garben Anmerkung Garbe mundartlich Büscherl 1 Büscherl entsprach dem Strohinhalt den man mit einem Bündel 20 bis 30 Strohhalmen gerade noch einbinden konnte 12 solcher Garben wurden zu einem Mandl zusammengestellt und dann eine Woche zum Austrocknen auf dem Acker stehen gelassen 10 bis 15 Mandl entsprachen ungefähr 150 Garben 1 Fuder Getreide 1700 Garben entsprachen 11 Fudern Getreide Troid Wenn man pro Fuder zur damaligen Zeit von 5 bis 7 Zentner Getreide ausgeht ent sprach dies einer Getreidemenge von 65 70 Zentnern Ferner erhielt das Pfarramt 6 Schock Flachs und 2 Fuder Kraut Den Zehent an Rüben Dorschen bekamen die Parksteiner Bürger Dafür ga ben sie dem evangelischen Pfarrer in Wildenreuth 7 Gulden und 30 xr Kreuzer dem katholischen Pfarrer das erforderliche Brennholz und 10 Säcke Kartoffel Die Bauernhöfe zu Kotzau die eigentlich der Pfarrei Parkstein den Zehent hätten zahlen müssen lieferten diesen 12 Jahre nach Weiden Nach einem Prozeß am kurfürstlichen Hofgericht mußten die Kotzauer den Zehent wieder an das Pfarramt Parkstein entrichten Auch in Ham merles gaben zu Zeiten der Kapuziner nur noch zwei Höfe ihren Ze hent in Parkstein ab wozu aber alle Höfe verpflichtet gewesen wären Der deßwegen geführte Prozeß wurde eingestellt nachdem sich die Ka puziner zuwenig darum bemüht hatten Damit waren diese Einnahmen für die Pfarrei für immer verloren Für Messen Bücher Christenlehrabhaltungen etc nahm das Pfarr amt jährlich über 30 Gulden 1 Gulden fl 60 Kreuzer xr ein Vom kurfürstlichen Zehent erhielt der Pfarrer jährlich 100 Gulden Dieser Betrag war für Waldzins und Umgeld bestimmt reichte aber dafür nicht aus Karl Neumann Parkstein Band 2 Pfarrarchiv Parkstein 101 Die jährlichen Ausgaben der Pfarrei Parkstein Der Unterhalt des Kooperators betrug 350 fl der des Supernumerär kaplans

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  • 1823 - 1850: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    eingegeben werden und besonders in Hörung der Beichten und Kommunion zu tragen hat so daß sich sämtliche Gemeinden und Ortschaften aus den Pfarreien Pressath auch auf geschehene Ermahnung bei allen und die den größten Beichtkonkursen den hie sigen Pfarrgeistlichkeiten nicht zu beweisen lassen Sollte aber der jetzige Pfarrer zu Pressath auf keine Weise dahin vermacht werden können die Gemeinde Schwand Niederndorf und Ham merles mit allen Rechten an die Pfarrei Parkstein abzudecken so kläre ich mich hindurch daß ich mich im Falle der Zuteilung die ser Gemeinden mit dem bloßen Bezuge der Stohlgebühren bis zum Abgang des kath Pfarrers Gruber begnügen wolle für mich und meinen Nachfolger jedoch mit der gleichzeitig allerhöchsten Entscheidung als dann auch die Zehentrechte an hiesige Pfarrei fallen In Anziehung der Kosten zur Instruierung und Entscheidung dieser meiner untertänigsten Bitte will ich diese für mich und meinen Nachfolger ohne Gefährte zur Hälfte übernehmen so mit die sup prezierenden Gemeinden die andere Hälfte willig tragen Bei Abgabe dieser Erklärung wird das königliche Landgericht zugleich gehorsamst gebeten das bestmögliche zur Realisierung mei ner ebenso gerechten als untertänigsten Bitte beizutragen In welch getrösteter Hoffnung sich um der vorzüglichsten Hochach tung verharrend empfiehlt gehorsamster Diener Pfarrer Michael Weiß Im Namen seiner Majestät des Königs Bayreuth den 30 Januar 1823 Seine königliche Mayestät haben durch allerhöchsten Regierungsres kript vom 27 Januar 1823 auf den von der königlichen Regierung er statteten Bericht die mit demselben vorgelegte Erinnerung des bi schöflichen Ordinariats zu Regensburg allergnädigst genehmigt daß die Einwohner der Orte Niederndorf Hammerles Sogritz Hagen Pin zenhof Neumühl von der Pfarrei zu Pressath getrennt und der nahe liegenden Pfarrei zu Parkstein einverleibt werden Das nämliche wollte seine königliche Mayestät auch in Anziehung der Einwohner von Schwand und Pfaffenreuth geschehen lassen wenn die Einwohner auf ihr Ver langen nach Parkstein ausgepfarrt zu werden verlangen Mit der Um pfarrung gehen aber nur die Stohlgebühren auf den neuen Pfarrer und Kirchner ohne Entschädigung für das vorige Kirchenpersonal über Alle übrigen Fixen und Bezüge bleiben dem bisherigen Pfar rer nachdem die Überweisung bereits verfügt ist so wird das Pfarramt zur gleichmäßigen Nachahmung und Kenntnis gesetzt und die Ausgleichung der Schulverhältnisse noch vorbehalten Königliche Regierung des Obermainkreises Kammer des Inneren Alle Ortschaften auch Schwand waren mit der Einpfarrung nach Parkstein einverstanden Nur Pfaffenreuth wollte bei Pressath bleiben und so geschah es auch 18 30 Januar 1823 Einpfarrung aus Pressath von Hagen Hammerles Dorf Neumühle Niederndorf Pinzenhof Schwand und Sogritz Pfa Die zur selben Zeit vorgesehene Umpfarrung von Pfaffenreuth Friedersreuth Glasern Kohlhütten und Waldmühle von Pressath nach Parkstein unterblieb aber Niederndorf Sogritz Hagen und Pinzenhof wollten zwar 1836 wieder in erstere Pfarrei zurück fanden aber bei den zuständigen Behörden kein Gehör 5 1833 Zum katholischen Pfründebesitz gehören nach der auf Befehl des königlichen Landgerichts angefertigten Beschreibung der Kirchen Pfarrhäuser und Nebengebäude im Jahre 1833 der simultane Zehntstadel ein Viehstall mit Futterboden ein Bierkeller mit Oberdach 1835 Großbrand in Parkstein am 8 Juni 1835 30 Häuser und die Kapelle zum Hl Brunnen werden Opfer des Feuers Einen besonders herben Schlag

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  • 1850 - 1871: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    1 29 2013 2014 2 Priester 3 Kirchen Kapellen 4 Pfarrhof 5 Kapuzinerhaus 6 Pfarr und Jugendheim 7 Benefizium Schwesternhaus Rathaus 8 Friedhof 9 Marterln Kreuze 10 Quellenangaben Lorem ipsum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat 1850 1871 bis 1854 Pfarrer Joseph Edenhofer 1850 1854 Pfarrer Joseph Edenhofer Pfarrer Joseph Edenhofer geb 27 September 1807 in Apoig Pfarrei Hunderdorf Priesterweihe 26 Juli 1833 Von August 1850 bis März 1854 Pfarrer in Parkstein gestorben am 26 März 1855 in Parkstein Ab August 1850 war Pfarrer Joseph Edenhofer in der Pfarrei Parkstein seelsorgerisch tätig Mit seinen 43 Jahren war dieser Pfarrer voller Elan und begann schon nach kurzem Wirken mit dem Bau der 14 Nothelfer Kirche Er knüpfte offensichtlich viele Kontakte denn nur so war es möglich in so kurzer Zeit die notwendigen Mittel für den Sakralbau aufzubringen Unermüdlich trieb er das Werk voran Tatsächlich waren seine Bemühungen von Erfolg gekrönt denn am 18 Oktober 1852 wurde das Kirchlein eingeweiht Zur Ruhe kam Pfarrer Edenhofer nicht denn er verfasste im selben Jahr noch eine umfangreiche Chronik über Parkstein Seine Schaffenszeit war leider sehr kurz Pfarrer Edenhofer starb am 26 März 1855 im Alter von 47 Jahren in Parkstein Dieser großartige Mann bleibt durch seine Leistungen in Parkstein unvergessen Die Marktgemeinde hat den Bergaufgang dem Erbauer der Bergkirche gewidmet und im Jahr 2004 in Joseph Edenhofer Weg umbenannt 1851 1852 Erbauung der Bergkirche St Marien zu den 14 Nothelfern Sie genießt eine wallfahrtsartige Verehrung und war ursprünglich als Hostienwallfahrt über einem Brunnen im Markt entstanden 1852 Am Montag den 18 Oktober 1852 weiht Pfarrer Joseph Edenhofer die Bergkirche zu Ehren

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  • 1871 - 1901: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    Pfarrer Schüller 1803 wird die Ein pfarrung von Kriegshut und Glasern am 6 Juni 1871 genehmigt Das bischöfliche Ordinariat Regensburg eröffnet dem kath Pfarramt Parkstein daß wir nach Abschluß der mit der königl Regierung ge pflogenen Verhandlungen die Umpfarrung von Glasern und Kriegshut aus der Pfarrei Pressath in die Pfarrei Parkstein unter Zuteilung zu den Simultankirchen Filiale Kirchendemenreuth und unter der Bedingung hiermit oberhirtlich genehmigt daß nur die Stohlgefälle der neuen unbeschadet der Zehentrechte und der Zehentbaulast an den Pfarrer von Parkstein übergeben sowie das von beiden Ortschaften die herkömmlichen Läutgaben auch nach der Umpfarrung an den Mesner von Pressath auf dessen Dienstdauer fortgeleistet werden 18 1873 1876 Pfarrer Alexander Maurer 1876 1885 Pfarrer Anton Ertl Pfarrer Anton Ertl geb 17 12 1834 in Wörth a d Donau gestorben am 12 09 1885 in Parkstein Von November 1876 bis 12 September 1885 Pfarrer in Parkstein Seit November 1876 Pfarrer dahier in Parkstein Geboren am 17 12 1934 in Wörth a d Donau zum Priester geweiht am 2 Juni 1861 verschied dahier plötzlich infolge Herzschlags am 12 September 1885 Tags zuvor war er noch nach Altenstadt gefahren um dort seine Beichte abzulegen Am 12 September einem Samstagnachmittag pflückte er auf der obersten Terrasse des Gartens Äpfel sank aber nach kurzer Zeit zu Boden und hauchte seine Seele aus während ihn die von seiner Tante herbeigerufenen Männer ins Haus trugen Er wurde da er ein edler und liebenswürdiger Priester war von seinen Pfarrkindern viel beweint und betrauert Wurde unter großer geistlicher Assistenz ausgesegnet und nach Wörth in seine Heimat gebracht Sein Andenken wird stets gesegnet sein R I P 1886 1888 Pfarrer Franz Xaver Greil 1888 1891 Pfarrer Franz Xaver Schindlbeck 1891 Bau einer Lourdesgrotte Priester Johann Baptist Röger geb 29 12 1866 geweiht 1891 ein geborener Parksteiner lässt zum Dank für

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