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  • 1398 - 1543: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    erbaut scheint nur ein bescheidenes Ausmaß gehabt zu haben denn im Visitationsprotokoll von 1508 wird es als Kapelle bezeichnet Die Betreuung erfolgte durch die Pfarrei in Pressath 5 1416 Im Salbuch des Jahres 1416 ist zu lesen Die Kirche zum Parkstein am Berg ist einzukirchen und gehört gen Pressath und muß sie der Pfarrer von Pressath besingen In einem Pfarrverzeichnis vom Jahre 1438 ist vermerkt daß zur Pfarrei Pressath auch ein Kaplan in Parkstein gehört 8 Kirchenbesitz ist für Parkstein schon 1416 nachzuweisen Der Heiligen Hofstatt hat 16 Morgen Ackers liegen um den Berg und hat auch 16 Tagwerk Wismad liegen gen Buch 4 Einwohner 1416 27 Hofstätten Hausbesitzer mit Gärten Äckern und Wiesen 9 1421 Nach Kaiser Ruprechts Ableben 1410 wurden die rhein und oberpfälzischen Territorien unter dessen vier Söhne vertheilt Pfalzgraf Johann erhielt auf seinen Theil den Nordgau die pfalzgräfische Oberpfalz 1421 kam Parkstein als Kriegsentschädigung und Eroberung an Friedrich von Nürnberg und den Pfalzgrafen Johann 7 1433 Unter der Regierung des Pfalzgrafen Johann wurde auch von obigen 12 Huben der ganze Zehent an die Pfarrei Pressat wohin Parkstein bisher eingepfarrt war gestiftet und dadurch 1433 in Parkstein eine Localcaplanei gegründet 7 Wappen Parkstein 1435 Nicht minder ertheilten auch die erwähnten gemeinschaftlichen Besitzer Parksteins dem aufblühenden Markte in einem noch in originali vorliegenden Briefe datirt Weiden Januar 1435 außer der nochmaligen Bestätigung der Marktsgerechtsame auch noch ein eigenes Wappen ein Wildschwein auf einem dreieckigen grünen Steine im rothen Felde 7 1440 Von ca 1440 an wurde Parkstein von einem Expositus einem Kaplan der Pfarrei Pressath betreut der an Sonn und Feiertagen die Gottesdienste abhielt Als Besoldung erhielt er 1 fl pro Woche 4 Anmerkung 1 fl 1 Gulden ca 60 Kreuzer Abkürzung xr Der Gulden abgeleitet von golden bzw gülden oder goldener ist eine früher gebräuchliche Münze ursprünglich

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  • 1543 - 1627: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    des Halbscheides am Gemeinschaftsamt Parkstein Weiden erzwingt von seinen katholischen Untertanen den Glaubensübertritt zum Protestantismus In Parkstein entsteht eine protestantische Seelsorgestelle 11 Um Michaelis 1543 erhielt der katholische Seelsorger seine jährliche Besoldung von 6 Gulden aus dem Kirchenvermögen zum letzten Male und um Michaelis 1545 genoß schon der erste protestantische Pfarrer dieses Einkommen Somit war die bisherige katholische Religion und Localcaplanei in Parkstein verschwunden und eine eigene Pfarrei natürlich eine protestantische errichtet 12 Die Lokalkaplanei Parkstein wurde zu einer eigenen protestantischen Pfarrei Die Kapelle St Pankratius unterhalb der Burg wurde Pfarrkirche Der erste protestantische Pfarrer war Hans von Kuthenbach aus Khoberg 4 Die Reformatoren bemühten sich um eine Verbesserung der kirchlichen Strukturen in der Oberpfalz es folgten zahlreiche Neugründungen von Pfarreien u a 1545 die Gründung einer evangelischen Pfarrei Parkstein Pfarrarchiv Wildenreuth R1 Kirchenrechnung Parkstein 1506 1605 S 28 u 30 Erster evangelischer Pfarrer war Hans von Khutenbach Glockner S 167 vermutet Parkstein sei deswegen aus der Pfarrei Pressath herausgelöst worden damit in Parkstein die neue Lehre früher eingeführt werden konnte Pressath lag ja in der offiziell noch katholischen Kurpfalz Doch sind die zahlreichen Pfarreineugründungen der Reformationszeit weniger auf konfessionspolitische Motive zurückzuführen sondern eher auf das Bemühen die Seelsorge zu verbessern Der Pfarrer wurde vom Parksteiner Rat im Benehmen mit den beiden Landesherren bestellt und vom Landrichter installiert Sein Seelsorgebereich umfasste neben dem Markt Parkstein die Mühle zu Hammerles das spätere Landsassengut nicht das Dorf die Scharlmühle und einen Hof auf dem Fürstenwald die Oed genannt Buch und Kotzau waren nach Altenstadt WN gepfarrt StA Amberg Amt Parkstein 17 13 1578 Mit dem evangelischen Pfarramt entstand in Parkstein auch eine Schule in die im Jahre 1581 bey 40 Knaben gingen Sie war im Pfarrhaus mit untergebracht das im Jahre 1578 von dem Gerichtsschreiber Willibald Fellner gekauft worden war Pfarrarchiv Wildenreuth

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  • 1627 - 1634: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    1 29 2013 2014 2 Priester 3 Kirchen Kapellen 4 Pfarrhof 5 Kapuzinerhaus 6 Pfarr und Jugendheim 7 Benefizium Schwesternhaus Rathaus 8 Friedhof 9 Marterln Kreuze 10 Quellenangaben Lorem ipsum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat 1627 1634 1627 Rekatholisierung Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm fordert von den Untertanen den Übertritt zur katholischen Religionsgemeinschaft 1627 Im Jahre 1627 fordert Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von den Untertanen des Gemeinschaftsamtes Parkstein Weiden den Übertritt zur katholischen Religionsgemeinschaft Der bis dahin amtierende protestantische Pfarrer Samuel Scheufelein wird aus Parkstein verwiesen den nichtwilligen protestantischen Bürgern die Ausweisung angedroht Im Verlauf der Rekatholisierung wird in Parkstein eine katholische Pfarrei errichtet Pfarrer Elias Schöderer 1627 1628 wird als erster katholischer Pfarrer eingesetzt 15 Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Neuburg trat im Jahre 1613 zum katholischen Glauben über und ordnete nach dem Tode seines Vaters die Bekehrung seiner Untertanen an Dies gelang ihm innerhalb weniger Jahre in seinen ihm direkt unterstellten Ämtern und Gerichten August Sperl Pfalzgraf Ludwig von Neuburg sein Sohn Wolfgang Wilhelm und die Jesuiten Ein Bild aus dem Zeitalter der Gegenreformation Halle 1895 Allein das väterliche Testament hatte für seine jüngeren Brüder August und Johann Friedrich zwei Erbfürstentümer geschaffen in denen zwar Wolfgang Wilhelm der Landesherr deren Nutznießung aber den Brüdern eingeräumt war August von Sulzbach und Johann Friedrich von Hilpoltstein widersetzten sich den Rekatholisierungsbemühungen Wolfgang Wilhelms vorläufig erfolgreich in ihren Gebieten und auch im Gemeinschaftsamt Parkstein das zur Hälfte dem Pfalzgrafen August eingeräumt war schlugen die Versuche Wolfgang Wilhelms fehl Erst die veränderte politische Lage Kurfürst Friedrich V von der Pfalz als anderer Hälfteinhaber von Parkstein wurde in die Reichsacht gesteckt ermöglichte den Erfolg

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  • 1634 - 1638: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    wagen zu können Trotz dauernder Beschießung mußten die Belagerten immer wieder die da und dort aufkommenden Brände im Keime ersticken Dazu kam der Wassermangel denn die Burg hatte keinen Brunnen und war auf das in Zisternen aufgefangene Regenwasser angewiesen Neben dem Durst machte sich bald auch der Hunger bemerkbar denn die Burg war mit Frauen und Kindern überfüllt Schon dauerte die Belagerung drei volle Monate Hunger Krankheit und Verzweiflung trieben die Not auf den Höhepunkt Schon wollte sich die Veste kampflos übergeben da entschloß man sich zu einer List Die letzten noch verbliebenen Weizenkörner wurden geopfert und mittels einer Kanone auf die Belagerer gefeuert Dabei ließen es die Söldlinge nicht an übermütigen Redensarten fehlen Dazwischen zogen sie ein Schwein das letzte welches noch am Leben war mehrmals in der Woche auf den Hof und ließen es kräftig schreien als ob es abgestochen würde Das alles hörten die nur wenige Meter unter der Burgmauer verschanzten Schweden und gelangten zu der Überzeugung daß die mit solchen Vorräten ausgestattete Besatzung die Burg sobald nicht übergeben werde und zogen auch wirklich ab Noch mehr aber werden die Schweden durch die Niederlage ihrer Hauptarmee bei Nördlingen am 27 August 1634 angetrieben worden sein die Belagerung Parksteins aufzugeben Jedenfalls herrschte eitel Freude unter den so glücklich Befreiten Feierlich läutete die Glocke der Kapelle auf der Burg zum Dankgottesdienst Die Pfarrkirche war halb zerstört und von den Schweden ausgeräumt worden Die Bewohner eilten nun den Berg hinab um zu sehen was von ihren Behausungen noch übrig geblieben war Hier sah es freilich schlimm aus Teils ausgebrannt teils ausgeplündert so boten sich ihnen ihre Heimstätten dar Da mischte sich manch bitterer Wermutstropfen in die Freude der wieder erlangten Freiheit Noch im selben Jahr schickten sich die Einwohner an ihre zerstörten Häuser wieder aufzubauen Im Grünthal unweit der Schweinenaab fand man auf einem frisch aufgeworfenen Grabhügel einen kleinen Eichenbaum gepflanzt Darunter sollte ein schwedischer General bestattet liegen Der heute mächtige Baum trägt im Volksmund noch den Namen Schwedeneiche Das alte Pankratiuskirchlein wurde abgerissen da man die Erfahrung gewonnen hatte daß ein Belagerer von hier aus der Burg argen Schaden zufügen könne Die kaiserlichen Truppen die den Schweden nachstießen schleiften es gleichzeitig mit dem Friedhof Der eigentliche Grund für die Auflassung des Friedhofs und die Verlegung der Begräbnisstätte an den östlichen Ortsausgang dürfte die in jenen Tagen so furchtbar hausende Pest gewesen sein Da wurde der kleine Friedhof auf dem Berghange zu eng um die vielen Toten aufzunehmen denn eine Erweiterung war hier oben nicht möglich 5 Die Pfarrkirche St Pankratius welche gleich oberhalb des jetzigen Pfarrhofes gelegen war brachte den Schweden welche sich bei der Belagerung der Festung darinnen hielten viel Vortheil darum wurde sie auch nach dem Abzuge derselben von kaiserl österreichischen Truppen sammt dem Gottesacker geschleift damit dadurch der Festung hinfüro kein Schaden mehr zugefügt werden könne Der Gottesdienst wurde nun einstweilen in der innerhalb der Festungsmauern sich befindlichen Kapelle St Bonifatius abgehalten 17 Die Religionsentwicklung im Markt Parkstein Seite 230 31 Pfarrarchiv Parkstein 101 Auch der

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  • 1638 - 1643: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    1 21 1982 2001 1 22 2001 2006 1 23 2007 1 24 2008 1 25 2009 1 26 2010 1 27 2011 1 28 2012 1 29 2013 2014 2 Priester 3 Kirchen Kapellen 4 Pfarrhof 5 Kapuzinerhaus 6 Pfarr und Jugendheim 7 Benefizium Schwesternhaus Rathaus 8 Friedhof 9 Marterln Kreuze 10 Quellenangaben Lorem ipsum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat 1638 1643 Am dritten Sonntag nach Pfingsten dem 13 Juni 1638 Einweihung der neuen Pfarrkirche bis heute Kirchweihtag 1638 erwarb der Marktmagistrat für 145 Gulden fl ein großes Haus Rensisches oder Regnersches Haus in der Mitte des Marktes Das frühere Gasthaus wurde zum Gotteshaus umgebaut 19 Schließlich wurde im Jahr 1638 eine neue Kirche von den ganz wenigen und armen Katholiken in diesem schrecklich armseligen Jahr errichtet und im gleichen Jahr im Auftrag und mit Zustimmung des Bischofs vom ehrwürdigen Jesuitenpater August Oswald am dritten Sonntag nach Pfingsten den 13 Juni 1638 eingeweiht An diesem Tag feierte man dort das erste heilige Meßopfer Diesen Tag

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  • 1643 - 1652: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    und eingegliedert nachdem die Pfarrei Windischeschenbach einen anderen gleichwertigen Ersatz erhalten hatte 1644 1649 Von Juli 1644 bis 1649 wirkt Pfarrer Michael Heinrich Kleehaupel als Seelsorger von Parkstein 21 1649 Anfang April 1649 wurde durch Pfalzgraf Christian August den Parksteinern der Augsburger Glaube wiederum aufgedrungen und Lorenz Pollmann als lutherischer Pfarrer hergeschickt während man den bisher katholischen vertrieb Doch mehrere Katholiken waren nicht mehr blindlings geneigt zumal da sie sich auf das Haus Neuburg stützten dem Religionsänderungsbefehl Christian Augusts mir nichts dir nichts gleich nachzukommen ja sie nahmen sogar den Kirchenschlüssel zu sich und gaben denselben nicht mehr heraus so daß nun weder die treugebliebenen Katholiken noch die neuen Protestanten die aus Furcht vor der katholischen Oberhoheit Neuburgs keine Gewalttätigkeiten zu unternehmen sich getrauten die Pfarrkirche zum Gottesdienste benutzen konnten 22 1650 Nach vielen gegenseitigen Reibungen nahm hierauf Pfalzgraf Christian August die Sache auf sich selbst kam nach Parkstein und es wurde in seiner Gegenwart und auf seinen Befehl die Kirche mit Gewalt am 14 Februar 1650 eröffnet und den Protestanten übergeben Zugleich setzte er am nämlichen Tage Laurentium Pollmann als ordentlichen Pfarrherrn installationsmäßig ein Ein schwedischer Dragoner Anmerkung Friedenschluss am 24 10 1648 am 10 11 1648 ersucht die Sulzbacher Regierung den schwedischen General Königsmark zur Aufrechterhaltung der Ordnung eine Garnison in Weiden zu belassen und Hans Häberl Schlossermeister von Weiden stiegen nämlich von oben Anmerkung der Turm war offen gebaut in die Kirche hinein und machten von innen die Thüre auf wofür sie als Entschädigung 1 fl 7 Kr erhielten überdies noch Hans Häberl mit der Anfertigung eines neuen Kirchtürschlosses sammt Schlüssels pro 1 fl 24 Kr beauftragt wurde 22 Nach dem Dreißigjährigen Krieg vertrieb Pfalzgraf Christian August ein Sohn des Pfalzgrafen August von Sulzbach alle katholischen Geistlichen aus dem Gemeinschaftsamt die Bevölkerung kehrte daraufhin größtenteils wieder zum

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  • 1652 - 1655: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    Kapuzinerhaus 6 Pfarr und Jugendheim 7 Benefizium Schwesternhaus Rathaus 8 Friedhof 9 Marterln Kreuze 10 Quellenangaben Lorem ipsum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat 1652 1655 Einführung des Simultaneums am 28 März 1652 1652 28 März 1652 Einführung des Simultaneums PfMatr P 3 HAB Evang Kirche 515 Im Ort Parkstein wird zehn Jahre früher als im übrigen Amtsbereich das Simultaneum eingeführt Erbprinz und Nachfolger von Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm Pfalzgraf Philipp Wilhelm hatte eingesehen daß durch die starre Haltung seines alten Vaters der Widerstand der Bürger und der protestantischen deutschen Fürsten immer hartnäckiger wurde und kam auf den Gedanken das ganze Kirchenvermögen ganz einfach zu teilen und das sogenannte Simultaneum einzuführen Die Gotteshäuser und Friedhöfe wurden von den beiden Konfessionen gemeinsam benützt die Pfarr und Schulhäuser sowie Grundstücke und Einkünfte geteilt Größere Waldungen blieben in der Regel gemeinsamer Besitz der beiden Glaubensgemeinschaften Der sulzbachische Landrichter Georg Andreas von Ehrenstein der zu Parkstein seinen Sitz hatte verkündet am 28 März 1652 die sofortige Einführung des Simultaneums 5 Am 22 2 1652 schlossen Pfalzgraf Christian August von Sulzbach und sein Vetter Philipp Wilhelm von Neuburg den sogenannten Kölner Vergleich der die Rechtsgrundlage für die Einführung des Simultaneums im Fürstentum Sulzbach bildete den beiden streitenden Konfessionen wurde der gemeinsame Genuß aller Gotteshäuser im Fürstentum eingeräumt die Pfarr und Schulhäuser sollten geteilt werden sowie alle anderen Einkünfte Da zu diesem Zeitpunkt allerdings noch die Kurpfalz Ansprüche auf das halbe Gemeinschaftsamt Parkstein stellte und diese durch eine Garnison in Weiden abgesichert hatte wurde die Einführung des Simultaneums im Gemeinschaftsamt vorläufig ausgesetzt Nur für Parkstein ordnete Pfalzgraf Christian August in einem Schreiben vom 11

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  • 1655 - 1658: Pfarrgemeinde St. Pankratius Parkstein (Pfarrei Diözese Regensburg)
    15 1823 1850 1 16 1850 1871 1 17 1871 1901 1 18 1901 1920 1 19 1920 1956 1 20 1956 1982 1 21 1982 2001 1 22 2001 2006 1 23 2007 1 24 2008 1 25 2009 1 26 2010 1 27 2011 1 28 2012 1 29 2013 2014 2 Priester 3 Kirchen Kapellen 4 Pfarrhof 5 Kapuzinerhaus 6 Pfarr und Jugendheim 7 Benefizium Schwesternhaus Rathaus 8 Friedhof 9 Marterln Kreuze 10 Quellenangaben Lorem ipsum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat Ut wisi enim ad minim veniam quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat 1655 1658 1655 waren die Orte Kirchendemenreuth Steinreuth Döltsch Obersdorf Wendersreuth Holzmühle Hammermühle Lenkermühle und Köstlmühle nach Parkstein eingepfarrt 1655 1655 waren die Orte Kirchendemenreuth Steinreuth Döltsch Obersdorf Wendersreuth Holzmühle Hammermühle Lenkermühle und Köstlmühle nach Parkstein eingepfarrt Der Filialbezirk Kirchendemenreuth gehörte erst seit 1643 zur Pfarrei Vorher war er der Pfarrei Windischeschenbach und für kurze Zeit etwa zwischen 1550 und 1557 der damaligen Pfarrei Wildenreuth jetzt Filiale von Erbendorf angeschlossen 5 1658 Unter dem letzten Pfarrkurator der Jesuiten Pater Richard Haug Sept

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