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  • Fastenmonat Ramadan
    Gazzali dem großen Theologen und Mystiker ist das Fasten das Tor zum Gottesdienst Er unterscheidet drei Arten des Fastens Das Fasten der Allgemeinheit das Fasten der Heiligen und das Fasten der Propheten Das normale Fasten beschränkt sich auf die Enthaltung von Essen Trinken Rauchen und Geschlechtsverkehr Die höhere Art des Fastens schließt auch die Ent haltung von geistigen und seelischen Unsitten und Gebräuchen ein Dadurch wird das Fasten zum Dschihad an Nafs zum Kampf gegen die eigene Triebseele wobei die umfassende spirituelle Reinheit und Perfektion angestrebt werden soll Somit gewinnt das Fasten erst dann seine religiöse Tiefe wenn zum Fasten des Leibes die Übung verschiedener Tugenden hinzu kommt z B die Zügelung der Augen der Ohren der Zunge das Vermeiden von Lüge und Verleumdung Nach islamischer Auffassung führt das Fasten die Gläubigen zur Übung der Geduld und stärkt ihre Kraft zur Überwindung der Widerwärtigkeiten des Lebens Im Koran 2 183 f wird Fasten im Ramadan ausdrücklich als Weg und Anleitung zu Frömmigkeit und Gottvertrauen vorgeschrieben Immer wieder wird in der islamischen Überlieferung die starke soziale Komponente des Fastens im Ramadan betont Nach vollbrachtem Fasten soll man sich nicht der Völlerei hingeben sondern an die ärmeren Mitbürger denken Darum werden die Fastenden angewiesen Speisen und Lebens mittel an die Bedürftigen weiterzugeben Das Fasten soll auch im Wohlhabenden das Mitgefühl für den Armen erzeugen und ihm den Geschmack des Hungers vor Augen führen So kann man im Ramadan in verschiedenen Stadtteilen Kairos beobachten wie manche Geschäftsleute Tische und Stühle auf die Gehwege stellen manche im bunten Zelt damit alle Armen oder Obdachlosen oder diejenigen die nicht rechtzeitig nach Hause können wie z B Taxifahrer Polizisten oder Straßenreiniger zum Zeitpunkt des Fastenbrechens in den Genuss einer warmen Mahlzeit kommen Außerdem unterhalten so gut wie alle Moscheen und sonstigen religiösen oder karitativen Institutionen in Ägypten einen eigenen Armentisch im Ramadan genannt Ma idat ar Rahman Berühmt sind die großen Armentische im Kairiner Stadtviertel Mohandessin wo Tausende Menschen gleichzeitig mit einem warmen Menü verköstigt werden Der islamische Fastenmonat wird von der Mehrzahl der Muslime geradezu sehnsüchtig erwartet Nicht so sehr aus selbstquälerischen Motiven sondern weil der ganze Mensch im Ramadan wie die Gläubigen selbst sagen in seiner geistigen wie in seiner körperlichen Erscheinungsform angesprochen wird und dadurch zu einer Einheit und Vollkommenheit gelangt wie zu keiner anderen Zeit des Jahres Immer mehr Gläubige nehmen den Monat Ramadan zum Anlass den Koran vollständig von Anfang bis Ende zu lesen manchmal sogar mehrmals Das lebhafte gesellschaftliche Leben am Abend und während der Nacht ist ein wirksamer Ausgleich für die meditative Atmosphäre des Tages Es sollen zwar die spirituellen Dimensionen im Ramadan überwiegen die weltlichen Vergnügungen dürfen deshalb aber nicht zu kurz kommen Das ägyptische Leben im Fastenmonat ist von alten Traditionen und Bräuchen geprägt Man kann sogar von einer eigenen Ramadan Kultur sprechen So gibt es spezielle Ramadanspeisen und getränke außerdem eine Vielzahl an Süßigkeiten Die Folklore kennt eine Menge von Ramadan Liedern die von Kindern und Erwachsenen gesungen werden Die Straßen und Plätze wurden früher vor

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  • Deir Abu Hinnis
    der Engel der Maria und Josef sagt dass sie zurück können Herodes sei tot Als Letztes ist die Rückkehr nach Palästina dargestellt Das Fresko ist leider nicht gut erhalten aber mit einigen Hinweisen kann man es erkennen Wir gehen dann oben am Berg entlang vorbei an den vielen Höhlen Die Berge der weite Blick die Abendstimmung allein das wäre die Fahrt wert gewesen Der Abstieg erweist sich als schwierig Inzwischen ist es dunkel geworden und der Weg ist steil und steinig aber alle kommen wohlbehalten unten an Wir fahren ins Dorf zurück Abu Hinnis ist ein rein christlicher Ort mit einer besonderen Atmosphäre die geprägt ist von seinen christlichen Einwohnern von den beiden Klöstern und der alten Kirche Diese Kirche ist unser nächstes Ziel Sie stammt aus dem 5 Jahrhundert und ist etwas tiefer gelegen ein niedriger Bau mit gedrungenen Säulen Über den drei Durchgängen zum Altarraum sieht man schöne alte Steinreliefs Von der Kirche fahren wir zum Nonnenkloster die Nonnen haben für uns gekocht Nach dem leckeren Abendessen kehren wir zur Fähre zurück auf der anderen Seite wartet der Bus auf uns Wir schlafen in Mallawi im Gästehaus der koptisch orthodoxen Kirche Am nächsten Morgen müssen wir früh aufstehen um rechtzeitig zur Prozession zu kommen und zur gleichen Zeit wie Bischof Demitrius von Mallawi den Nil zu überqueren Durch üppiges Fruchtland und hübsche Dörfer erreichen wir den Nil Hochbetrieb herrscht an der Anlegestelle Viele Jugendliche in weißen Messgewändern legen gerade ihre rot goldenen Schärpen an rücken sie zurecht Sie tragen Stöcke mit Kreuzen oder Wimpeln einige führen Bilder mit sich Auf vielen Wimpeln und Bildern erkenne ich immer wieder die Heilige Familie in ihrem Boot Dazwischen stehen die Geistlichen in ihren schwarzen Gewändern mit roten goldenen oder weißen Schärpen Und wir mittendrin Es herrscht eine Stimmung freudiger Erwartung Zwei große Fähren fahren in schnellem Wechsel hin und her sie sind voller Menschen die alle zur Prozession hinüber wollen Die Felukke für den Bischof liegt auch schon bereit mit einem großen hellblauen Segel auf dem sich ebenfalls ein Bild von der Heiligen Familie im Boot befindet Unsere Gruppe verstaut man auf dem Polizeiboot Da der Bischof mit Verspätung eintrifft drehen wir zunächst einige Warteschleifen Der Nil ist hier nicht sehr breit aber es ist ein malerisches Fleckchen besonders das Ostufer Schließlich kommt der Bischof mit seinem Gast dem Bischof Daniel von Ma adi Die Überfahrt beginnt Wir beobachten wie der Bischof und sein Gast gleichmäßig hinüber gerudert werden zum Ufer von Deir Abu Hinnis das voller Palmen und erwartungsfroher Menschen ist Auch auf dem Fluss ist es voll der Bischof ein altes verrostetes Boot mit zwei Reportern auf dem Dach zwei Segelboote die große Fähre und wir auf dem Polizeiboot Dr Hulsmann ermahnt uns still zu stehen Nur nicht die Balance verlieren Am Ostufer angekommen beginnt dann gleich die Prozession von den Palmenhainen geht es hinaus bis zum Dorf durch das Dorf zu einem großen roten Zelt das man außerhalb auf dem kahlen Gelände vor den Bergen aufgebaut hat Dort

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  • Mythologie der Bäume
    verwundet geweiht dem Odin ich selbst mir selbst Also selbst der Gott Odin muss sich an den Baum hängen dem Tode ausgesetzt um höchste Erkenntnis zu erlangen der Meditierende und Einzuweihende muss auf die Steigerung seiner eigenen Energien verzichten und sie austilgen um die kosmischen Einflüsse besser empfangen zu können Die Esche war dem Gott Odin geweiht die Eiche dem Gott Donar dem Donnergott Noch Jahrhunderte lang fand das Gericht bei Germanen Kelten Slawen Esten und Finnen im Schatten einer alten Eiche statt Ein byzantinischer Historiker berichtet dass im 10 Jahrhundert die christianisierten Russen zu einer großen Eiche auf die St Georgsinsel kamen um zu opfern Die Priester sangen ein Te Deum und verteilten Zweige des heiligen Baumes an die Anwesenden Die Priesterinnen und Priester unserer germanischen und keltischen Vorfahren die Druiden lebten an geheimnisvollen und versteckten Orten in heiligen Wäldern Es waren würdevolle Menschen mit tiefer religiöser Begabung und ehrfurchtsvoller Naturverbundenheit Sie kleideten sich in helles Leinen Leider weiß man sehr wenig von der keltischen Religion Doch ist überliefert dass die Ausbildung zum Druiden lange Jahre dauerte und die Leviten sehr viel mündlich Überliefertes auswendig lernen mussten was manche nicht durchhielten und deshalb wieder heimkehrten Es wird vermutet dass die Feen und Weisen Frauen späte Abkömmlinge der gallischen Priesterinnen waren die das Leben in Einsamkeit der Bekehrung vorgezogen hatten Sie mussten sich in abgelegene Gegenden flüchten und in Höhlen oder Dolmen wohnen also in alten Wohnstätten heidnischer Gottheiten deren Kult sie heimlich aufrecht erhielten Dort konnten sie sich geschützt fühlen abergläubische Furcht hielt die Menschen vor solchen Plätzen fern Sie kannten die geheimen Heilkräfte der Pflanzen verschiedene Arten der Zukunftsdeutung und konnten Zauberbann über Feinde verhängen Schicksal des Baumkultes bei der Missionierung Als die christlichen Missionare mit der Bekehrung der heidnischen Völker begannen war es eine ihrer ersten Aufgaben den Baumkult abzuschaffen und die heiligen Wälder zu zerstören Das Konzil von Arles erließ im Jahr 452 Gesetze gegen die Anbetung von Bäumen die Konzilien von Tour 567 und Nantes 568 wetterten gegen die Menschen die an wilden Orten tief im Wald verborgen einen gotteslästerlichen Kult betrieben und gegen die den Dämonen geweihten Bäume Häufig tadelten die Geistlichen in ihren Predigten noch im Mittelalter manche ihrer Pfarrkinder öffentlich deswegen Auch bei den Völkern im Norden hatten die Missionare große Mühe den Baumkult auszurotten St Bonifazius ließ die dem Gott Thor geweihte Eiche von Geismar fällen und 50 Jahre später zerstörte Karl der Große die Irminsul einen gewaltigen Baumstamm der das Himmelsgewölbe stützte Der Kampf ging lange weiter Noch im Jahr 1258 gab Bischof Anselm den Befehl eine heilige Eiche zu fällen und 1355 ließ Johannes I Hochmeister des Deutschen Ritterordens in Preußen eine Eiche zersägen unter der sich das Volk zum Beten versammelte Auch die Gründung von Klöstern im tiefen Wald und die Lichtung und Rodung und Pflege des Waldes dienten dazu die teuflischen Kräfte zu bannen und die Atmosphäre zu reinigen Nach einer Notice archéologique von 1854 gab es im Département l Oise noch 253 Bäume die verehrt wurden 74 Ulmen 27 Eichen 24 Weißdornsträucher 15 Nussbäume 14 Buchen 14 Linden Heilige Wälder waren in Gallien zahlreich und ausgedehnt Jahrhunderte lang waren in ihrem Inneren die Heiligtümer und die heiligen Versammlungsstätten der Kelten geborgen Manche Wälder waren personifiziert und vergöttlicht so z B die Vogesen der Schwarzwald der Ardennenwald Reminiszenzen an die Heiligkeit dieser Wälder lebten bis ins späte Mittelalter weiter Manchmal wurden heilige Bäume auch christianisiert und Maria oder einem Heiligen geweiht In der Bretagne hielten sich die alten Bräuche am längsten Die Bretagne war damals mit undurchdringlichem Eichenwald ganz bedeckt und bot Flüchtlingen vor den Angeln und Sachsen Schutz Sie lebten darin vielfach als Einsiedler zwar christianisiert aber gleichzeitig Erben der Druiden und der Barden und sogar Anhänger der alten keltischen Mythologie St Patrick der im 5 Jahrhundert in Irland das Evangelium verkündete hatte mit ihnen einen Bund geschlossen und manche von ihnen sogar als Priester geweiht Mythologie der drei heiligen Feigenbaumarten die in Ägypten wachsen Ficus Sycomorus oder Pharaofeige ägyptisch Gammez Die Sycomore war im Alten Ägypten beheimatet wo sie zu den mächtigsten und weit ausladendsten Bäumen gehörte Aus ihrem dicken Stamm von fast unverweslichem Holz wurden die Mumiensärge geschnitzt Ihre Äste verzweigen sich zu einer hohen und breiten Krone Ihre essbaren Feigenfrüchte die nicht ganz so süß sind wie die der Essfeige Ficus carnica sitzen auf kurzen Stielen in ganzen Nestern über die Äste verteilt Die Rinde ist in fleckigen und malerischen Mustern ausgebildet der Stamm knorzig und gedrungen und verzweigt sich schon in Kopfhöhe in mächtige Äste Schöne alte Sycomoren stehen in Maadi entlang dem Club Auf dem Land werden sie immer weniger Als Welten und Lebensbaum ragt die Sycomore in der Mythologie mitten in einem mit dem Urgewässer Nun gleich zu setzenden See auf und stützt den Himmel und garantiert damit die Erhaltung der Schöpfung Der östliche Horizont aber der durch den täglichen Sonnenaufgang ein Ort der Wiedergeburt ist wird von den beiden Sycomoren aus Türkis flankiert zwischen denen der Sonnengott Re hervorgeht Die Himmelsgöttin Nut die mit der Baumgöttin gleichgesetzt wird beschreiben die Pyramidentexte als fürsorgliche Mutter Aber die Sycomore wird auch oft mit Isis und Hathor den anderen pharaonischen Muttergottheiten gleichgesetzt Mit einem Arm und einer weiblichen Brust versehen wird der Baum zum Sinnbild der nährenden Mutter So war die Sycomore mit den göttlichen Mächten und der Hoffnung auf eine ewig währende Erneuerung an der Seite der Götter verbunden Seit Thutmosis III ist die Darstellung der Sycomore beliebt aus deren Stamm herauswachsend und zwischen den Zweigen versteckt die Göttin mit ihren Gaben erscheint Die Göttin kann dabei auch die Gestalt einer Dattelpalme annehmen Das Bild der Baumgöttin die den Verstorbenen Speise und Trank direkt aus ihrer Hand anbietet gibt Absicherung für die ewige Versorgung im Totenreich Hier wird die pflanzliche Natur zu Gott selbst der durch sie handelt und alles wird zur Erscheinungsform des lebensspendenden Austauschs zwischen Gott und Mensch Die Abbildung auf der vorangegangenen Seite stellt diese Versorgung der Verstorbenen durch die Baumgöttin dar Hier ist es die Himmelsgöttin Nut

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  • Ägypten_Algerien_Fußball
    Kairo und ägyptische Einrichtungen in Algier schützen Eine nüchterne Bewertung der Ereignisse fällt angesichts der emotionalen Aufladung der Situation und den typischerweise widersprüchlichen Medienberichten schwer Sicherlich hat die Fußballrivalität Tradition Bei der Qualifikationsrunde für die WM 1990 hatte sich Ägypten siegreich gezeigt und seitdem gab es bei jedem Aufeinandertreffen ägyptischer und algerischer Mannschaften Krawalle Dennoch liegt die Berichterstattung in Deutschland die nur den sportlichen Aspekt beleuchtet und Ägypten einfach als schlechten Verlierer darstellt falsch Bevor nämlich die Nachrichten über die Eskalation der Lage im Sudan Kairo erreichte hatten ägyptische Zeitungen bereits Glückwunschbotschaften an das siegreiche algerische Team gedruckt von denen einige zur Empörung der Leser auch erschienen weil die Auslieferung nicht mehr gestoppt werden konnte Bei aller Enttäuschung analysierten Experten die schwache Leistung der eigenen Mannschaft nüchtern und kritisch Beide Nationen haben Grund genug zur gegenseitigen Wertschätzung Ägypten unterstützte in den 60er Jahren den algerischen Freiheitskampf und Algerien unterstützte Ägypten im 1973er Krieg gegen Israel Die Sängerin Warda als kulturelle Ikone in Ägypten verehrt hatte mit ihren legendären Liedern die größten Erfolge auf ägyptischen Bühnen und stammt aus Algerien Diese historischen Momente brüderlicher Gemeinsamkeit sagen aber der jungen Generation der Gegenwart aus der sich die Fans rekrutieren wenig bis gar nichts Für die war entscheidend was aktuell geschah und hier hatten Medien eine höchst unrühmliche Rolle gespielt Nach dem ersten Hinspiel in Algier erfuhren die entsetzten Ägypter aus ihrer Presse von Todesopfern unter ägyptischen Fans Nach dem Spiel in Kairo berichteten algerische Zeitungen von Morden an algerischen Fans und lösten damit grenzenlose Wut aus Beides war gleichermaßen schlicht die Unwahrheit Die Dementis der jeweiligen Botschafter vor Ort wurden aber von den angestachelten Massen gar nicht mehr zur Kenntnis genommen Extrem war und ist der online Schlagabtausch in Facebook und den diversen Blogs Besonders die moderierende Israelpolitik Ägyptens und die Schließung

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  • fussball
    WM Atmosphäre und intensives Fußballfieber bei Zuschauern und teilnehmenden Schülerinnen und Schülermannschaften Herr Kobler der Leiter der Deutschen Botschaft Kairo und Herr Baab der Direktor der DEO hielten die Eröffnungsreden und gaben den Anstoß Am Donnerstag den 23 März 2006 fand das Mädchenturnier statt Am Start waren die Teams der Deutschen Schule der Borromäerinnen Alexandria DSB Alexandria der Deutschen Schule der Borromäerinnen Kairo DSB Kairo des Lycée Francais du Caire des African Hope Learning Center AHLC und der DEO Bei starker und schweißtreibender Hitze gaben die Mädchen alles und wurden vom mitfiebernden Publikum angefeuert Die Mädchen des Lycée Francais und der DEO qualifizierten sich für das Finale Die Jungen spielten am Freitag den 24 März Außer der DSB Alexandria und der DSB Kairo nahmen auch hier die Mannschaften aller oben genannten Schulen teil Auch die Jungs setzten ihre ganze Kraft ein Bei ihnen ging es etwas härter zur Sache doch alle Wettkämpfe liefen fair ab Ins Finale der Jungen gelangten die Schüler der Orman School und wie bei den Mädchen die Mannschaft der DEO Die Finals fanden in der Atmosphäre des Spring Festivals am Samstag den 25 März 2006 im Stadion der GUC statt Die Organisation des Schulsportwettbewerbs wurde seitens

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  • Pharaonic Race
    Uhr erreichten wir die Hawara Pyramide bei der ein werbewirksames Starttor aufgebaut war Alle rannten in die nächsten Sandmulden um überflüssigen Ballast loszuwerden In der Nähe patrouillierten Bewacher mit alten Vogelflinten oder was man noch so in der Wüste finden kann Noch ein paar letzte Photos Nett die Japan Girlies und Interviews Cheese ein Schuss Nur Probe und dann ging es wirklich los Die Rennpferde voran Anke dahinter Warum beherzigte sie nicht unseren Rat sich an Martins Ferse festzubeißen Sie wollte die erste Strecke 20 Kilometer laufen weil man nie weiß wie es einem im Verlauf des Rennens in den zu passierenden Dörfern ergeht Unser Team hatte die Nummer 40 und wir folgten im Tross An strategischen Punkten warteten wir feuerten die 19 Teams und 9 Einzelläufer 100 Kilometer alleine Die müssen verrückt sein an reichten Wasser oder Bananen und bauten Anke auf Nur noch 10 Kilometer du siehst noch gut aus Am Frauengefängnis vorbei durch die Hügel vom Fayum näherte sich unser Mädchen dem ersten Wechsel der mein Schicksalspunkt werden sollte Anke kam Oh Gott sah die noch gut aus klatschte ab und ab ging s mit dem jungen Hengst zumindest am Anfang Vorbei an den Müllhalden immer die Meidum Pyramide vor mir setzte ich Schritt um Schritt als ob es nichts Leichteres geben könnte Fans an der Straße und die Einheimischen die gerade vom Friedhof nach Hause eilten bellende Hunde die mich überlegen ließen ob ich mich nicht mit Steinen bewaffnen sollte aber das Gewicht erleichterten den Weg DOCH DANN Die Hälfte hatte ich und war am Sakkara Kanal Da kam dieser kalte Gegenwind und die Schrittfrequenz wurde kleiner und kleiner Die Hüfte schmerzte die Achillessehne zwickte und das Knie wollte auch nicht mehr Warum tu ich mir das an Frisch sah ich sicher nicht mehr aus aber

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  • Marathon in Ägypten
    Nadelöhr Aber so ersparte man sich wenigstens das Tragen von Zeitmesschips J Nach dem ersten Kilometer sorgten einfallsreiche Läuferinnen schon für Erstaunen Anstatt die S Kurve auszulaufen wurde der kürzeste Weg gewählt Eine allzu verführerische Abkürzung der Lauf der besonderen Art hatte nun richtig begonnen Die Marathonläufer hatten vier Runden vor sich die sie am Tempel des Amenophis am Eingang zum Tal der Königinnen am Tempel des Ramses III den Memnon Kolossen ca 2 km am El Fadlya Kanal entlang und wiederum ca 2 km aufwärts zum Ausgangspunkt der sich am Taleingang zum Tempel der Hatschepsut befand vorbeiführten Die Halbmarathon Läufer durften sich diese antiken Schätze nur zwei Mal ansehen In verschiedenen Disziplinen erreichte die folgende Anzahl an TeilnehmerInnen erfolgreich das Ziel Marathon 42 195 km W 15 M 79 In line Skate 42 195 km W 9 M 21 Rollstuhl 42 195 km M 18 Halbmarathon 22 289 km W 25 M 67 Ramsis Lauf 12 336 km W 94 M 53 Wo und wann immer man wollte konnte und durfte man seine bewunderswerten Lauffreunde anfeuern Die gesamte Strecke war gegen den Uhrzeigersinn einspurig befahrbar Ganz besonders praktisch war das für die schon müden ägyptischen Läuferinnen die nach und nach auf dem von ihnen gestoppten Pick up Platz nahmen um sich so ein bisschen das Leben zu erleichtern Es waren keine Preisträgerinnen dabei davon konnte man rein optisch gesehen ausgehen Außer den Läufern Walkern In Line Skatern und Rollstuhlfahrern tummelten sich auf dem abgesperrten Fahrstreifen noch Esel Pferde Busse Autos Kutschen Polizei und jede Menge Kinder Besonders erwähnenswert scheint mir dass diese einheimischen Kinder die Läufer über lange Wegstrecken hinweg über die gesamte Dauer des Laufes anfeuerten und begleiteten Die Volksfeststimmung war entlang der ganzen Strecke anhaltend groß und ausgelassen Einer dieser Fans war besonders hartnäckig Das Mädchen lief über mehrere Kilometer in Gummischlapfen flip flap flip flap zwischen meinen Freunden her um sie zu unterhalten Ohne dabei den Atem zu verlieren erbat das Kind Zuckerln Kugelschreiber und Bakschisch der Erfolg blieb freilich aus wer läuft schon mit Gepäck Ein großes Lob gebührt den Organisatoren Entlang der Strecke und rund um den gesamten Ablauf klappte die Versorgung und Betreuung bestens der Spießrutenlauf schien niemanden sonderlich zu irritieren Alle 2 5 Kilometer erwartete die Tapferen Wasser und Bananen Die Teilnehmer aus 24 Nationen kamen mit den klimatischen Unterschieden anscheinend gut zurecht Die größte Hürde bei diesem Lauf nämlich der stetig ansteigende Zieleinlauf mit Blick auf den Hatschepsut Tempel das Ziel bzw der Gipfel kommt einfach nicht näher wurde zum Glück nicht auch noch durch übermäßige Hitze erschwert Vielen Läufern hilft es sich von den Massen mitreißen zu lassen hier fiel diese Hoffnung leider flach Wurde kein gleich starker Mitläufer gefunden war man über weite Strecken mit sich selbst allein Alle die das Ziel erreichen sind Gewinner Wer einmal dieses Gefühl gespürt hat weiß wie unbeschreiblich schön dieser Sieg über sich selbst ist Wenn man sich nicht mehr erinnern kann wieso man noch sprinten konnte wenn der Körper abwechselnd von Kälte

    Original URL path: http://papyrus-magazin.de/archiv/2002_2003/maerz/3_4_2003_egyptianmarathon.html (2016-04-25)
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  • 25 Jahre Pyramidenlauf
    meisten TeilnehmerInnen dieses Volkslaufes hielten es mit dem olympischen Motto Dabei gewesen sein ist alles Nicht wenige TeilnehmerInnen laufen nur dieses eine Mal im Jahr eine längere Strecke und dann galt es gleich acht Kilometer zu bewältigen Für manche wurde es dann auch eher ein Spaziergang als ein Lauf egal denn Bewegung und Freude an ihr hatten die Läufer und Läuferinnen allemal ob sie nun 4 oder 75 Jahre alt untrainiert oder sportlich aktiv waren Als Start und Ziel diente der Parkplatz vor der Mykerinos Pyramide Um 9 Uhr fiel der Startschuss wegen des großen Gedrängels bei der Aufstellung wurde die Startlinie kurzerhand nach vorne verlegt Nachzügler nahmen das Rennen erst auf als die ersten Urkunden bereits ausgestellt waren Vier Kilometer ging es bergauf zunächst auf der Straße den letzten Kilometer bis zum Wendepunkt durch Wüstensand Die Versorgungsstationen mit Wasser am Straßenrand wurden in diesem Jahr weniger frequentiert als in anderen Jahren Es blieb kühl und die Sonne wollte sich auch nicht zeigen Nach rund einer Viertelstunde Laufzeit galt es für die Mehrzahl der Läufer und Läuferinnen die sich noch auf dem Hinweg befanden auf die rechte Seite der Straße auszuweichen denn nun kamen ihnen bereits die schnellsten Läufer und Läuferinnen entgegen 24 Minuten brauchte der Schnellste für die acht Kilometer die letzten LäuferInnen kamen erst ins Ziel als die Zeitnahme nach rund zwei Stunden bereits beendet war Schade nur dass manche TeilnehmerInnen sich zwischendurch im Auto befördern ließen Sie beschummelten auch sich selbst denn jeder der die Strecke aus eigener Kraft geschafft hatte konnte stolz auf die eigene Leistung sein Besonders stolz waren die SiegerInnen hier stellvertretend die Namen der Ersten der verschiedenen Kategorien Ahmed Abdel Mayud Männer Amany Helmy Khalil Frauen Maged Mahrous Ehemalige Uwe Wöller Lehrer Anke Nolte Lehrerinnen Mohamed Madhat Moussa Jungen bis 18 Khushbu Patel

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