archive-de.com » DE » P » PAPYRUS-MAGAZIN.DE

Total: 267

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Mozart
    Mozart Haydn F Schubert und G Mahler gespielt werden Die Saison der klassischen Musik beginnt mit einem Weihnachtskonzert am 4 1 2006 in dem Stücke von Corelli und Vivaldi zu hören sein werden Hassan Sharara spielt das Violinensolo Für Informationen zu weiteren klassischen Höhepunkten wenden Sie sich bitte an das Sakiat El Sawy Cultural Center in Zamalek Ein paar Worte noch zum Dirigenten Herr Mag Art Ahmed El Saedi ehemaliger Chefdirigent des Cairo Symphony Orchestra und Gründer des Philharmonic Chamber Orchestra trägt dem Gedenken an Mozart mit zahlreichen Konzerten auch in Kairo gebührend Rechnung Seine musikalische und künstlerische Ausbildung fand ihren Ausgang in Kairo und führte ihn ins Tschaikowsky Konservatorium nach Moskau und an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien Im Jahre 2003 gründete er das Philharmonic Chamber Orchestra Die Idee eines privaten Kammerorchesters ist ein altes Bedürfnis der ernsten Musikszene Ägyptens und des Maestros selbst Das Orchester hat mittlerweile erfolgreich an verschiedenen Schauplätzen in Kairo gespielt und sich unter dem Namen Egyptian Philharmonic Society zu einer NGO entwickelt Das El Sawy Cultural Center welches es sich zur Aufgabe gemacht hat nicht nur dem Klassikliebhaber in Kairo ein abwechslungsreiches Programm zu bieten sondern auch ein breites junges

    Original URL path: http://papyrus-magazin.de/archiv/2005_2006/januar/mozart.htm (2016-04-25)
    Open archived version from archive


  • Infos Österreich
    Erlebnisse eingegangen werden die Ägypter in Österreich sammeln Es soll erkundet werden welchen Eindruck die Begegnung mit Land und Leuten hinterlässt und wie das Leben dadurch beeinflusst wird Vorgestellt wird der in Österreich lebende ägyptisch sudanesischstämmige Autor Tarek ElTayeb dessen jüngster Roman Das Palmenhaus voraussichtlich im nächsten Jahr erscheinen wird Sein Werk bietet ein besonders schönes Beispiel für die anschauliche Verarbeitung der Begegnung mit dem Leben in Österreich Außerdem wird Dr Ibrahim Abouleish und seine Sekem Vision ganzheitlichen Lebens und Arbeitens vorgestellt Dr Abouleish Träger des Alternativen Nobelpreises 2004 Right Livelihood Award hat in Graz studiert lebte über 20 Jahre in Europa und sagt von sich selbst dass er geistig betrachtet in Österreich eine zweite Geburt erlebt hat SEKEM der Name leitet sich von einer altägyptischen Hieroglyphe ab begann 1977 als erstes biodynamisches Landwirtschafts unternehmen Ägyptens umfasst heute auch die Produktion von pflanzlichen Pharmazeutika und organischen Textilien und beschäftigt rund 2 000 Mitarbeiter Auch die arabische Erstübersetzung eines Gedichtes von Rainer Maria Rilke der Ägypten besuchte hatte und sich vom Land begeistert besonders intensiv mit seiner Kultur auseinander setzte ins klassische arabische Versmaß von Naser Abdelwahab ist in der Online Ausgabe zu finden Darüber hinaus wird im Bereich Religion der

    Original URL path: http://papyrus-magazin.de/archiv/2005_2006/november/information-austria.htm (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • West-östlicher Seiltanz
    Arabische und deutschsprachige Schriftsteller Journalisten Wissenschaftler und Künstler haben Beiträge beigesteuert Ein Schwerpunkt des Buches ist dem Themenkreis literarische Übersetzung gewidmet Hier kommt mit Peter Ripken ein Mann zu Wort der sich seit vielen Jahren für die Vermittlung außereuropäischer Literaturen in Europa engagiert Aus der Praxis berichtet der renommierte Übersetzer Stefan Weidner Claudia Ott erzählt von ihrer archäologischen Arbeit an 1001 Nacht vgl auch Papyrus 9 10 2005 und Manar Omar wirft einen Blick auf die durchaus ausbaufähige Situation deutschsprachiger Literatur in arabischer Übersetzung Vorträge die in den letzten Jahren auf Einladung des DAAD zu den großen Themen Reformperspektiven Bildung und Dialog gehalten wurden sind ebenso zu finden wie Artikel aus arabischsprachigen Zeitungen die eigens für das Buch ins Deutsche übersetzt wurden z B der nachdenkenswerte Diskussionsbeitrag vom Omar Kamil über Orient Okzident und den Weg zum Fortschritt Mut zur kontroversen Diskussion beweist die Redaktion mit dem Abdruck von Eckardt Czuckas Artikel über die Schule der Fundamentalisten Dieser Beitrag in dem der ehemalige Kairoer Gastprofessor fundamentalistische Bewegungen in der arabischen Welt als post moderne Reaktionen auf und gegen die Moderne bezeichnet ist seit seinem erscheinen im Jahr 2002 sehr kontrovers diskutiert worden Der nachgestellte Beitrag des Azhar Dozenten Sayed Fathalla

    Original URL path: http://papyrus-magazin.de/archiv/2005_2006/november/jahrbuch_daad.htm (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • Jugend musiziert
    ruhige Nacht um uns von den Reisestrapazen zu erholen Am nächsten Morgen fuhren wir wieder in die DSA Von dort aus wollten wir zum Olympiastadion laufen Fast alle kannten dieses nur von Bildern oder aus dem Fernsehen und es war toll es einmal in Wirklichkeit sehen Nachdem wir das Thema Olympia abgeschlossen hatten folgten wir unseren Führern aus der DSA zurück in die Schule Nun begann für die Bläser und Streicher der Wettbewerb Die anderen Teilnehmer die ja erst später dran waren rissen sich um die Probenräume um ihre Stücke noch einmal zu spielen Das war bei 80 Musikern aus vier Ländern Griechenland Italien Türkei und natürlich Ägypten gar nicht so einfach Am aufregendsten war dann natürlich das Vorspielen vor der Jury Mit klopfendem Herzen mussten wir die einstudierten Stücke vorspielen Nachher weiß man gar nicht mehr wie man das vor so viel Publikum und unter den strengen Blicken der Juroren geschafft hat Zwischen den einzelnen Wettbewerben gab es verschiedene Workshops in denen man unterschiedliche Tänze lernen konnte In den nächsten Tagen erwarteten uns noch einige Überraschungen Nachdem die Wettbewerbe abgeschlossen waren machten wir einen Ausflug zur berühmten Akropolis Wir hatten schönes Wetter und besichtigten den Parthenon sowie das dortige

    Original URL path: http://papyrus-magazin.de/archiv/2004_2005/mai/jugend_musiziert.htm (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • Jazz Goethe Institut
    unbequem fand um Musik wirklich genießen zu können Warum war ich nur hierher gekommen Doch dann horchte ich auf und ließ mich von dem Stück aus Odilo Clausnitzers Feder fesseln Während des ganzen Abends konnte ich meine Aufmerksamkeit nicht von der Bühne losreißen Ein Waldhorn ein Kontrabass und eine Posaune drei Bassinstrumente sind nicht eben eine alltägliche Besetzung Den Freunden Odilo Clausnitzer Horn Markus Quabeck Kontrabass und Dietmar Kruse Posaune gelingt es die interessante Zusammenstellung der unteren Register durch einfallsreiche Kompositionen hervorzuheben und ihnen trotz des tiefen Ansatzes fröhliche Klänge zu entlocken Dem Trio musikalisch ein eingespieltes Team war anzuhören mit wie viel Erfahrung Freude und Hingabe sie die an diesem Abend überwiegend von Clausnitzer und Kruse stammenden Werke spielen Begeistert haben mich vor allem der Facettenreichtum der dargebotenen Musik und die Art der Percussion Da wurde das Waldhorn kurzerhand zum Blech Tambourin umfunktioniert das mal den Ton angab und sich dann wieder einfügte in die Gesamtkomposition Der Kontrabass das von mir bedauerte weil abgespeckte Elektronikinstrument wurde von Markus Quabeck sowohl gezupft und geschlagen als auch mit dem Bogen bearbeitet Mit Hilfe von Vokalisen verlieh Quabeck der Musik eine weitere Nuance Er erläuterte dem Publikum mit leicht rheinischem für mich nach Heimat klingendem Akzent das Programm des Abends und erklärte warum er den E Bass mitgenommen hatte weil der wegen seines Gewichts beim Flug als Hand und nicht als Übergepäck zählt Anlass für die Reise des Trios war das Erste Internationale Ägyptisch Deutsche Jugendmusikfestival mit Konzerten in Kairo und Alexandria bei dem es auch mit dem Streichorchester der Universität Bonn und der Egypt Brass Band auf der Bühne stand Unter den Zuhörern des Konzerts im Goethe Institut befand sich ein junger ägyptischer Musiker den die Bonner durch das Festival kennen gelernt hatten Für das letzte Stück des Abends holten sie

    Original URL path: http://papyrus-magazin.de/archiv/2004_2005/mai/jazz.htm (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • Skulpturen aus Sand und Palmholz
    Skulpturen zeigen von der Sonne und vom Wind gezeichnete Gesichter Die offenen Gesichtszüge der Älteren faszinieren ihn besonders weil sich das Leben selbst in ihnen offenbare und das ganz anders als es in einer Stadt wie Kairo der Fall sei meint er Mahmoud Eed stellte seine Werke bereits zum vierten Mal in der World of Art Gallery der Familie Mamdouh in Maadi 6 Road 77 c aus Am 15 Januar diesen Jahres fand die Eröffnung statt Farbenfroh gekleidete Musiker und Tänzer aus Bahariya bildeten mit ihren Rhythmen die ideale Begleitung für die Feier und sorgten für die richtige Einstimmung auf die Kunstwerke Diesmal hatte Mahmoud Eed nicht nur die lebensecht wirkenden Wüstenschiffe und die für ihn charakteristischen verschmitzt dreinschauenden Skulpturen der Oasenbewohner aus Ton mitgebracht mein Favorit ist ein alter Mann in Galabyya den ich mir z B auf einem Regalrand vorstellen kann wo er mit lachenden Augen die Arme auf den Knien entspannt die Beine mit seinen lustig hoch gereckten Zehen baumeln lässt sondern auch seine Sandgemälde Den Sand den der Künstler in verschiedenen Hell und Dunkeltönen verwendet gestaltet er auf Holz zu zarten Gemälden die Szenen aus dem Oasen und Wüstenleben darstellen Das Lehmhüttendorf war ein Blickfang der Ausstellung nicht nur wegen seiner exponierten Anbringung und weil die Hütten so liebevoll windschief arrangiert sind nein weil die Ausmaße des Bildes richtig schräg sind Es ließ mich an Fotos von alten Dörfern denken die ich nur aus Büchern kenne Das liegende Kamel vor dem Schutzzelt neben dem ein Kochfeuer schwelt zog ebenfalls gleich meine Blicke auf sich Eine weitere Seite seines Talents zeigte der Künstler in den Holzarbeiten aus Palmblatt Von Palmholzresten die nach dem Schnitt der Pflanzen übrig bleiben lässt sich Mahmoud Eed zu Phantasietieren und gebilden animieren Ich habe einen Vogel erstanden dem die Federn der linken

    Original URL path: http://papyrus-magazin.de/archiv/2004_2005/maerz/skulpturen.htm (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • Junge Geigerin
    anderem beim Musikwettbewerb Cita Paraletta in Italien Zahlreiche weitere Erfolge und Auszeichnungen folgten Noch besucht die junge Dame die Volkschule Grundschule in Weyer wo sie von Lehrerschaft und Direktion in ihrem Talent nach Kräften unterstützt und bestärkt wird Deshalb ist es ihr auch möglich im Zuge einer Tournee des Franz Schmidt Kammerorchesters Ägypten bereits zum zweiten Mal zu bereisen Der Dirigent des Orchesters Herr Adolf Winkler fügt hinzu dass Lili bereits achtmal gemeinsam mit seinem Ensemble Konzerte gegeben hat Auch mit dem Konzertmeister des Brucknerorchesters Herrn Liu Chan stand sie in Linz bei einem Benefizkonzert auf der Bühne Vor ihrer Reise hat sich Lili übers Internet Informationen über das Land der Pharaonen eingeholt Die Pyramiden das Nationalmuseum und die Zitadelle hat sie bereits besichtigt wobei sie von den Pyramiden am meisten beeindruckt war Das Tal der Könige in Luxor und den Khan el Khalili würde die kleine Künstlerin noch gerne besichtigen ein guter Grund nochmals ins Land am Nil zu kommen Bei einer täglichen Übungszeit von drei bis vier Stunden die sie auch in Ägypten konsequent einhält ist das nicht so einfach Danach gefragt ob sie denn jeden Tag gleich gerne übe kam ja als spontane Antwort In der Klassischen

    Original URL path: http://papyrus-magazin.de/archiv/2004_2005/maerz/geigerin.htm (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • Gespräch Heiko Flottau
    Zum ersten Mal bin ich Weihnachten 1985 in den Libanon gereist Ich habe mich zunächst erkundigt ob man überhaupt fahren kann denn es war schon gefährlich zu dieser Zeit Wenn man erstmal dort ist bleibt einem nicht viel anderes übrig als sich vorzusehen und dann seine Arbeit zu machen wie gewohnt Die Kollegen vor Ort haben mir dankenswerter Weise viel geholfen Ich habe damals im Hotel Commodore gewohnt wo alle Journalisten wohnten und bin zwischen Ostbeirut und Westbeirut gependelt Natürlich gab es immer wieder Schießereien es lief dann aber alles gut ohne böse Zwischenfälle Ich bin mit den verschiedenen Bürgerkriegsgruppen in ihre jeweiligen Gebiete gefahren Jede Bürgerkriegsgruppe stellte damals einen eigenen Journalistenausweis aus und man musste an den Checkpoints gut aufpassen dass man nicht den falschen Ausweis herauszog also nicht den der Schiiten bei den Maroniten oder umgekehrt Danach waren Sie endlich richtig in Kairo wie war das Leben hier damals Das Alltagsleben war für einen Europäer viel schwieriger als heute Es gab ja noch nicht die großen Supermärkte es gab nur ranzige Butter nach einem Glas Wein bekam man Kopfschmerzen Wenn man Glück hatte kannte man jemanden der Sachen aus Deutschland besorgen konnte Für Ausländer hat sich das Leben hier inzwischen sehr verbessert für den durchschnittlichen Ägypter ja nun gar nicht Als Stadt fand ich Kairo immer schon sehr hektisch Damals gab es zwar weniger Autos aber dafür auch weniger Tunnel und Überführungen Die Luftverschmutzung war auch schon erheblich Also ich fand die Stadt zunächst sehr gewöhnungsbedürftig ich hatte meine Schwierigkeiten und war oft froh wenn ich reisen konnte Aber inzwischen nach so langer Zeit ist Kairo mit Abstrichen mein Zuhause geworden Wie hat ein Journalist damals hier gearbeitet in der Zeit vor Satellitenfernsehen und Internet Wir saßen in einem ziemlich fürchterlichen Büro in der Kasr el Nil Straße Was uns damals zur Verfügung stand waren Telefon und Fernschreiber Die Telefone funktionierten nur sehr schlecht also haben wir unsere Beiträge durchtelefo niert oder wir haben eben uns an den Fernschreiber gesetzt mühsam ein Band getippt dieses Band haben wir dann so nach und nach durchlaufen lassen Irgendwann gab es dann ein Faxgerät Das fand ich großartig denn das ging natürlich viel besser Aber zunächst war die Arbeitsweise schon recht urtümlich Es folgte eine Zeit in Polen und teilweise auch in Ihrem früheren Berichtsgebiet Jugoslawien Mein eigentliches Gebiet umfasste Polen das Baltikum Weißrussland die Ukraine In Jugoslawien herrschte damals schon Bürgerkrieg da bin ich dann immer wieder hingefahren um den dortigen Kollegen zu entlasten Es war natürlich sehr spannend diese Zeit in meinem früheren Berichtsgebiet mitzuerleben in Belgrad Milosevic Tudjman all diejenigen die ich aus meiner früheren Zeit dort kannte Das Schreckliche für mich war die Erkenntnis dass all diejenigen die ich in meinen früheren Artikeln als Dissidenten gefeiert hatte sich letztlich als Nationalisten geoutet haben was sie immer waren und was wir nicht gemerkt haben oder nicht merken wollten dass sie sich dann gegenseitig bekriegt und so zu dieser Situation maßgeblich beigetragen haben Das war sehr enttäuschend und ich

    Original URL path: http://papyrus-magazin.de/archiv/2004_2005/januar/Heiko%20Flottau.htm (2016-04-25)
    Open archived version from archive



  •