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  • 437
    werden entwickeln in der Stallhaltung gleiche Krankheiten wie intensiv gehaltene Geflügelarten Die Geflügelpestverordnung toleriert hier eklatante Verstöße des Tierschutzes Die Begründungen für die immer noch bestehende generelle Stallpflicht sind längst durch Fakten widerlegt denn nie konnte eine Übertragung des hochpathogenen Virus durch Wildvögel nachgewiesen werden in allen aufgeklärten Fällen führte die Spur in die Intensivtierhaltung www wai netzwerk phoenix net Doch es gibt einen Interessenkonflikt Das für die Risikobewertung bezüglich der Geflügelpest zuständige Friedrich Loeffler Institut FLI arbeitet gleichzeitig an einem Impfstoff gegen die Geflügelpest der den Patentinhabern Mitarbeitern des FLI bei der für 2017 erwarteten Marktreife Ruhm und Karriere und dem Institut Geldmittel einbringen soll Für das Institut selbst ist ein wenig Panik also eher förderlich Zwar schätzt selbst das FLI Wildvögel als Risiko momentan gering ein und weist auf die Möglichkeit der Übertragung durch illegale Importe und die zumeist in engen Ställen betriebene Entenhaltung hin doch suggeriert es durch irreführende Zahlenspiele Freilandtiere seien stärker gefährdet Laut der jüngsten Risikobewertung des FLI vom haben 6 von 8 H5N1 Ausbruchsbetrieben auch Freilandhaltung betrieben Dabei wird verschwiegen was vom FLI an anderer Stelle zugegeben wird Dass in einem Fall Wermsdorf die Puten in Stallhaltung erkrankten während das Virus bei den Freilandgänsen nicht nachgewiesen werden konnte Dass in weiteren drei Fällen Brandenburg nach Angaben des FLI die Übertragung durch Verfütterung von Innereien von Tiefkühlgeflügel aus einer infizierten Enten Stallhaltung stattfand Hier lag die Ursache also definitiv auch nicht bei Wildvögeln Statt der sechs von acht H5N1 Ausbruchsbetrieben bei denen laut FLI Wildvögel das Virus übertragen haben könnten sind es also nur zwei von acht Zudem liegen in beiden Freiland Fällen nur sehr unsichere einzelne positive Befunde unter vielen negativen vor Solche deuten eher auf Laborfehler hin wie kritische Wissenschaftler bemerkten www wai netzwerk phoenix net Laborfehler und in Ställen würde wohl noch

    Original URL path: http://www.paktev.de/437-1.html (2016-04-27)
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  • Arme Sau - Leben und Sterben für die Mastindustrie | Telepolis
    als wenn tausende Sauen zu unterschiedlichsten Zeiten abferkeln Ob Geschlechtsreife Rausche oder Brunst alle Faktoren die irgendwie von der Norm abweichen können werden mittels Hormone gesteuert So werden die Geburten von rund 80 Prozent aller Sauen künstlich mit Hilfe von Prostaglandinen eingeleitet Den Jungsauen werden Regumate PMSG und Maprelin verabreicht um Östrus Brunst und Ovulation zu stimulieren Mit Hilfe von Hormonpräparaten und Analogverbindungen ist es kein Problem die Ferkel an bestimmten Arbeitstagen termingerecht bis auf 15 bis 20 Stunden nach der Applikation zur Welt kommen zu lassen Bei den fünf Prozent der Sauen die sich trotz allem mit ihrer Abferkelung verspäten empfiehlt der Hersteller zusätzliche Oxytocin Gaben Wie all diese Stoffe im tierischen Stoffwechsel umgesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf die Menschen haben die das Fleisch der Tiere essen dazu findet man nichts auf den Beipackzetteln von Intergonan Ovogest Cyclix Porcine und Regumate Immer mehr Ferkel in immer kürzerer Zeit Die genetisch fruchtbaren Hybridsauen müssen ihre Wurfleistung Jahr für Jahr steigern So wirft die moderne Zuchtsau jährlich rund 30 Ferkel Damit noch mehr Würfe erzielt werden lässt man die Ferkel statt sechs nur noch vier Wochen bei der Mutter saugen Denn je schneller das zeitraubende Säugen beendet wird umso eher wird die Sau wieder trächtig und umso mehr Ferkel kann sie gebären Nicht selten ist deren Anzahl höher als die Sau mit ihren 14 Zitzen säugen kann Zudem muss sie eine immer höhere Milchleistung erbringen was ihren Organismus stark belastet Sie magert ab was wiederum ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigt Mit steigender Ferkelzahl pro Wurf werden auch die Jungen immer kleiner und schwächer wodurch sie schneller auskühlen und leichter erdrückt werden können Bei größeren Würfen sterben absolut gesehen demnach mehr Ferkel als bei kleineren Die männlichen Ferkel werden ohne Betäubung kastriert damit dem Fleisch später kein lästiger Ebergeruch anhaftet Gezüchtet gequält weggeworfen Überzählige Ferkel oder solche die zu klein und zu schwach sind werden gewohnheitsmäßig kurz und kräftig auf den Boden oder gegen das Metallgestänge geschleudert Ihre Kadaver landen in einer dafür bereitgestellten Tonne Manche Ferkel röcheln danach noch Laut Vorschrift müssen die Tiere zwar mit einer Spritze getötet werden doch das dauert den Mitarbeitern zu lange Es gilt die Arbeitszeit effizient zu nutzen und pünktlich Feierabend zu machen Nach vier Wochen werden die Ferkel im Aufzuchtstall auf ein Gewicht von 30 kg gemästet Nach zwölf Wochen beginnt die eigentliche Mast in der jedem Tier etwa ein halber Quadratmeter zur Verfügung steht Innerhalb von drei Monaten muss es ein Gewicht von 110 kg erreichen Ihr Leben lang saufen die Tiere Flüssigfutter aus Soja und Getreide Sie drängeln sich in den Buchten auf strohlosen Vollspaltenböden ohne jegliche Rückzugsmöglichkeiten In jeder Bucht hängt eine Eisenkette zum Spielen Es fehlt an Stroh oder sonstigem organischen Material in dem die Tiere wühlen und arttypische Bedürfnisse befriedigen können Zwar hat man den Ferkeln vorsorglich die Schwänze ohne Betäubung mit der Zange abgekniffen und die Zähne abgeschliffen Dennoch kauen sie sich aus lauter Langeweile gegenseitig die Ohren und die kupierten Schwanzstummel ab Nach einem halben Jahr führt

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/Word_Dokumente/Arme_Sau_-_Leben_und_Sterben_f_r_die_Mastindustrie_Telepolis.html (2016-04-27)
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  • Schweine in der Massentierhaltung - Albert Schweitzer Stiftung
    Ruhen auf sauberem Untergrund Gehen Laufen Erkunden sowie vielfältige mit der Nahrungsbeschaffung und aufnahme verbundene Verhaltensweisen wie das Wühlen und Scharren in weichem Untergrund In der konventionellen Schweinehaltung insbesondere bei der Einzelhaltung von Sauen wird das Ausleben der meisten Grundbedürfnisse stark oder vollständig unterdrückt a Nahrungssuche In natürlicher Umgebung verbringen Schweine etwa 7 Stunden pro Tag damit intensiv nach Nahrung zu suchen und diese zu verspeisen Da Schweine in Intensivhaltung jedoch energiereiches Leistungsfutter in Form von Brei Mehl oder Pellets bekommen brauchen sie für die Nahrungsaufnahme lediglich 10 20 Minuten pro Fütterung Ihre Bedürfnisse Nahrung aufzuspüren z B Wühlen und zu manipulieren z B Abbeißen Abreißen bleiben vollständig unbefriedigt bei der Fütterung von Brei entfällt sogar das Kauen Werden den Tieren als Ersatz für fehlende Einstreu und strukturarmes Futter keine akkuraten Beschäftigungsmöglichkeiten z B frisches Stroh angeboten dann führt das Defizit im Erkundungsverhalten bereits im Ferkelalter zu Ersatzhandlungen an Stallgegenständen und Körperteilen von Artgenossen Bei Sauen in Einzelhaltung kommt es regelmäßig zu Bewegungsstereotypien wie dem Leerkauen und Stangenbeißen Bei Schweinen in Gruppenhaltung entstehen Verhaltenstörungen wie Schwanz und Ohrenbeißen Treten beim Schwanzbeißen Verletzungen mit Blutaustritt auf werden auch andere Artgenossen dazu angeregt in die Wunde zu beißen was letztlich zu Kannibalismus und im schlimmsten Fall zum Tod des Tiers führt Das als Gegenmaßnahme durchgeführte Schwanzkürzen stellt lediglich eine Behandlung der Symptome dar beseitigt jedoch nicht die Ursachen Schweine mit kupierten Schwänzen werden mitunter Opfer anderer Fehlhandlungen wie dem Gelenk oder Scheidenbeißen b Körperpflege Das Ausführen des natürlichen Körperpflegeverhaltens trägt bei Schweinen erheblich zum Wohlbefinden bei es dient der Thermoregulation der Hautpflege und dem Abwehren von Juckreiz Das Kratzen und Scheuern an Bäumen Pfählen Bürsten o ä kann von den in Kastenständen und Abferkelbuchten gehaltenen Sauen überhaupt nicht ausgeführt werden Fehlen in der Gruppenhaltung entsprechende Einrichtungsgegenstände bleiben auch hier die Bedürfnisse der Tiere unbefriedigt Da Mast und Zuchtschweine nur wenige Schweißdrüsen haben können sie überschüssige Körperwärme nur schlecht ableiten und benötigen externe Abkühlungsmöglichkeiten Unter naturnahen Bedingungen suhlen sich die Tiere im Schlamm um sich Kühlung zu verschaffen und um Parasiten abzuwehren dies ist in konventioneller Haltung unmöglich Sind die Besatzdichten so hoch dass den Schweinen auch das seitliche Abliegen auf dem kühlen Boden versagt bleibt besteht die Gefahr dass die Tiere überhitzen c Ruheverhalten Nicht nur während ihrer aktiven Zeit sondern auch während des Ausruhens und Schlafens halten sich die sozialen Tiere in der Gruppe auf Bei Kälte suchen Schweine Körperkontakt und ruhen dicht nebeneinander gedrängt in Bauchlage wobei die Kontaktfläche zum Boden gering gehalten wird Bei Hitze und zum völlig entspannten Schlafen legen sie sich auf die Seite und strecken die Gliedmaßen von sich Ist die Besatzdichte zu hoch dann ist nicht genügend Bodenfläche gegeben um allen Tieren gleichzeitig das Ruhen in der Seitenlage zu ermöglichen Sauen in Einzelhaltung wird das artgemäße Ruhen in Gruppen vollständig verwehrt Zudem ist für sie das Einnehmen der Seitenlage permanent unmöglich sofern der Kastenstand nicht auf ihre Größe abgestimmt ist Schweine sind sehr reinliche Tiere die unter natürlichen Bedingungen strikt darauf achten ihren Liegebereich von ihrem Kot und Harnplatz zu trennen wenn möglich mit einem Abstand von über 5 m Sauen in Einzelhaltung hingegen können sich nicht von der Stelle bewegen und sind gezwungen ihr Geschäft an ihrem Schlafplatz zu verrichten Auch in Gruppenhaltung mit den üblichen Besatzdichten ist eine Trennung von Kot und Liegeplatz kaum möglich Bei der gängigen Haltung auf Spaltenboden hat dies zur Folge dass sowohl die Liegefläche als auch die Tiere selbst permanent mit Kot verschmutzt sind da in den Bodenspalten Kotreste hängen bleiben Durch das ständige Liegen über den Exkrementen sind die Tiere einer hohen Ammoniakbelastung ausgesetzt weshalb sie oft unter Husten und Lungenschäden leiden Aufgrund der harten Liegeflächen ohne Gummimatten oder Stroh erleiden viele Schweine auch Hautschäden d Sozialverhalten Sauen in Kastenständen können praktisch kein Sozialverhalten ausüben da sie sich kaum bewegen können und über das Metallgestänge das sie umgibt von ihren Artgenossen getrennt sind Die Isolation ist für die sozialen Tiere ein gravierender Einschnitt und führt wie bereits erwähnt nicht selten zu Verhaltensstörungen Schweine in Gruppenhaltung können ihr Sozialverhalten insgesamt deutlich besser ausleben doch auch hier kann nicht von einem natürlichen Sozialleben die Rede sein da die zum Aufbau und zum Erhalt der Rangordnung notwendigen Ausweich und Rückzugsmöglichkeiten fehlen Bedingt durch die hohen Besatzdichten und fehlenden Raumstrukturen kann es zu schwerwiegenden Auseinandersetzungen zwischen den Tieren kommen Die tägliche Fütterung ist hierbei besonders problematisch Sind nicht genügend Fressplätze vorhanden die das gemeinsame Fressen ermöglichen kommt es zu starkem Konkurrenzverhalten und aggressiven Auseinandersetzungen wie dem Beißen in die Vulva einer Artgenossin Körperliche Leiden und Schäden In der Intensivtierhaltung erfahren Schweine regelmäßig die folgenden Schmerzen Leiden und Schäden die aus einer Kombination aus Überzüchtung Qualzucht und mangelhaften Haltungsbedingungen z B eingeschränkte Bewegungsfreiheit Haltung auf Vollspaltenboden entstehen Herz Kreislaufversagen und Muskeldegenerationen Beinschwächesyndrom Magengeschwüre Klauenverletzungen und Hautschäden durch Haltung auf Spaltenboden Atemwegserkrankungen durch Schadgasemissionen in der Gülle Schürfungen und Verletzungen bei Haltung im Kastenstand Gebärmutterentzündung Metritis Gesäugeentzündung Mastitis Knoten und Geschwülste am Gesäuge Strahlenpilzerkrankung Ödemkrankheit Flüssigkeitsansammlungen z B am Nasenrücken im Magen in der Lunge Bewegungsstörungen Lähmungen durch Infektionen verursacht Dem unnatürlich schnellen Wachstum der Muskulatur sind das jugendliche Skelett das erst mit 3 4 Jahren ausgereift wäre und der restliche Organismus der Mastschweine nicht gewachsen was nicht selten zum Tode durch Herzversagen führt Die stark eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten führen zudem zu gravierenden Bewegungsstörungen Mastschweine sind gegen Ende der Mast generell kaum noch fähig zu gehen Bei Zuchtsauen können Erkrankungen der Geschlechtsorgane oder des Gesäuges d h der Milchdrüsen und Zitzen zum Ausscheiden aus der Produktion und somit zur frühzeitigen Schlachtung führen Ferkel haben eine sehr hohe Sterblichkeit eine Sterblichkeitsrate von ca 14 ist üblich Besonders bei unzureichender Stallhygiene sterben sie häufig an Durchfall verursacht durch Infektionen Schlachtung der Schweine In Deutschland werden jedes Jahr über 58 Mio Schweine geschlachtet Zur Betäubung sind unterschiedliche Methoden gängig wobei die Betäubung durch Vergasen oder durch Elektroschock am weitesten verbreitet ist Bei der CO 2 Betäubung werden die Schweine zu mehreren Tieren in automatisch betriebene Gondeln verfrachtet durch die sie zu einer Kammer oder Grube befördert werden

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/Word_Dokumente/Schweine_in_der_Massentierhaltung_-_Albert_Schweitzer_Stiftung.htm (2016-04-27)
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  • 255
    Ferkeln und des Schwanzkürzens Die Stellungnahme von PAKT zum Entwurf von 2003 bleibt weiterhin aktuell In der Schweiz ist die Kastration ohne Schmerzausschaltung ab 2009 verboten in Norwegen und anderen Ländern ist sie ganz abgeschafft Die sehr schmerzhaften Ferkelkastrationen sollen den hormonell bedingten Ebergeruch verhindern aufgrund von Marktforschungen wird dieser von den Verbrauchern nicht akzeptiert Die Kastration durch Herausreißen der Hoden ist nach der letzten Neufassung des Tierschutzgesetzes 2006 erlaubt solange das Ferkel nicht älter als eine Woche ist Die DVD Videodokumentation Das Schreien der Ferkel wenn Schweine betäubungslos kastriert werden kann vom Deutschen Tierschutzbüro bezogen werden Telefon 0221 20463862 Neuerdings hat die EU Kommission einen Impfstoff für männliche Schweine zugelassen der die Entstehung des Ebergeruchs unterbinden kann Damit steht nun auch in Deutschland eine Alternative zur Kastration zur Verfügung Der Impfstoff unterdrückt die Hodenfunktion und damit die Produktion der für den Ebergeruch verantwortlichen Hormone Die Impfung ist nun in insgesamt 52 Ländern zugelassen Eine Studie der britischen Compassion in World Farming CIWF 2008 stellte im März 2009 bei verdeckten Ermittlungen fest dass die Mehrzahl der intensiv haltenden Schweinemastbetriebe in den wichtigsten EU Schweinemastländern die Tierschutz bestimmungen missachtet Auch in Nordrhein Westfalen und Niedersachsen wurde vor Ort ermittelt In 15

    Original URL path: http://www.paktev.de/255-1.html (2016-04-27)
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  • 422
    geachtet werden Fleisch sollte grundsätzlich nur durcherhitzt verzehrt werden So inaktiviert man nicht nur die Salmonellen sondern auch andere mögliche Krankheitserreger Salmonellen sind häufig Erreger von Infektionen des Magen Darm Traktes des Menschen Ein großer Teil dieser Infektionen wird durch den Verzehr von Lebensmitteln verursacht die mit Salmonellen verunreinigt sind Neben Eiern und Geflügelfleisch ist Schweinefleisch eine der häufigsten Quellen solcher Infektionen Bei den 2008 in den Zuchtschweinebeständen nachgewiesenen Salmonellen wurden nach Angaben des am BfR angesiedelten Nationalen Referenzlabors für Salmonellen 17 verschiedene Serovare identifiziert Am häufigsten wurden die Serovare Salmonella Derby 8 4 Prozent und Salmonella Typhimurium 3 6 Prozent nachgewiesen Salmonella Typhimurium ist der zweithäufigste Erreger von Salmonellosen des Menschen Er wurde bei einer Studie über Salmonellen bei Schlachtschweinen über welche die EFSA und das BfR im Jahr 2007 berichteten am häufigsten nachgewiesen In mehr als der Hälfte der Zuchtbestände in denen Salmonellen nachgewiesen wurden waren nur eine oder zwei der zehn untersuchten Sammelkotproben Salmonella positiv Dies deutet darauf hin dass nur ein geringer Teil der Tiere in den Beständen Träger der Salmonellen ist und diese ausscheidet Größere Bestände waren häufiger Salmonella positiv als kleinere Bestände Die Infektion mit Salmonellen ist bei Schweinen meistens nicht mit einer Erkrankung

    Original URL path: http://www.paktev.de/422-1.html (2016-04-27)
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  • 254
    Wildtieren wie Nerzen und Füchsen rechtfertigen könnte und obwohl 70 der Bevölkerung die Pelztierhaltung ablehnt Nunmehr stehen einem Fuchs drei qm einem Nerz und einem Iltis je ein qm Grundfläche zu Nerze und Iltisse müssen ein Wasserbecken erhalten Drahtgitterböden bleiben erlaubt Forderungen den Tieren Naturboden größere Käfige und tiergerechte Fütterung zu gewähren sowie die Übergangsfristen für bestehende Betriebe von zehn auf ein Jahr zu verkürzen wurden verworfen In zehn Jahren

    Original URL path: http://www.paktev.de/254-1.html (2016-04-27)
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  • Kaninchen in der Massentierhaltung - Albert Schweitzer Stiftung
    in der herkömmlichen Käfighaltung in der Regel nicht gegeben Bei Tieren in Käfighaltung ist daher deutlich seltener ein entspanntes Liegen zu beobachten zur Schonung der Pfotenunterseiten vor dem einschneidenden Gitterboden nehmen die Tiere unnatürliche Liegestellungen ein die sie sonst nicht einnehmen würden c Sozialverhalten Für ein gesundes und arttypisches Sozialverhalten brauchen Kaninchen die Möglichkeit zu Nähe und Distanz d h die Gelegenheit des gezielten Aufsuchens eines Artgenossen und des zeitweiligen Rückzuges voneinander So sind rangniedere Tiere unter natürlichen Lebensbedingungen etwa stets darum bemüht beim Fressen genügend Abstand zu den ranghöheren Gruppenmitgliedern einzunehmen In den unstrukturierten Käfigen der kommerziellen Kaninchenhaltung sind jedoch keinerlei Rückzugsorte wie z B Häuschen oder erhöhte Ebenen vorhanden Aufgrund des Zusammenlebens auf engstem Raum ohne Ausweichmöglichkeiten können sich gehäuft aggressive Auseinandersetzungen zwischen den Kaninchen ergeben die sich mit dem Erreichen der Geschlechtsreife gegen Ende der Mast verschärfen Hierbei kann es zu Verletzungen sowohl der männlichen Hodenbisse als auch der weiblichen Tiere Bisswunden an den Ohren kommen Die unnatürlich hohe Aggressivität kann bei rangniederen Tieren sozialen Stress auslösen der wiederum mit einer höheren Anfälligkeit gegenüber Magen Darm Parasiten einhergehen kann Körperliche Leiden und Schäden der Kaninchen In der Intensivtierhaltung erfahren Mastkaninchen regelmäßig die folgenden Schmerzen Leiden und Schäden die in erster Linie infolge der artwidrigen Haltungsbedingungen z B eingeschränkte Bewegungsfreiheit Haltung auf Gitterboden entstehen Knochenschwäche schmerzhafte Knochenbrüche Störungen in der Bewegungskoordination bis hin zum Verlust der Hoppelfähigkeit Technopathien z B wunde Läufe Pododermatitis Wirbelsäulenverkrümmungen Sohlengeschwüre Knochengewebshypoplasie Fütterungsbedingte Erkrankungen z B Kokzidiose diverse Infektionskrankheiten Die in der kommerziellen Kaninchenhaltung häufig kursierenden Infektionskrankheiten deren Verbreitung unter anderem durch mangelnde Stallhygiene offene Wunden oder die Haltung der Tiere auf zu engem Raum begünstigt wird können bei Kaninchen tödlich enden Insbesondere infektiöse Erkrankungen des Verdauungstraktes wie akute Dysenterie Diphteroide Dünndarmentzündung Clostridien Enterotoxämie zählen zu den Hauptursachen von starken Verlustraten innerhalb der konventionellen Mastbestände Durchschnittlich sterben etwa 7 aller Mastkaninchen schon vor dem Ende der Mast Schlachtung der Kaninchen In Deutschland werden nach Schätzungen der Welternährungsorganisation FAO jedes Jahr etwa 22 Millionen Kaninchen geschlachtet Stand 2011 Betäubt werden sie bei der industriellen Schlachtung am häufigsten per Elektrobetäubung und etwas seltener auch über die Bolzenschussmethode Bei der Elektrobetäubung werden dem Kaninchen Elektroden am Kopf angesetzt und es wird Strom durch das Gehirn geleitet Dies führt zu einer schweren Störung der Gehirnfunktionen ähnlich einem epileptischen Anfall Bei der Bolzenschussmethode wird mit einem Bolzenschussgerät auf den Kopf des Kaninchens gefeuert wobei ein Bolzen das Schädeldach des Kaninchens durchschlägt Hierbei kommt es zu einer schweren Gehirnerschütterung und einer mechanischen Zerstörung von Teilen des Gehirns Nach ihrer Betäubung werden die Tiere mit den Hinterläufen in eine Förderkette eingehängt die sie zu den verschiedenen Schlachthofstationen befördert Zunächst werden sie der Reihe nach entblutet indem ihnen entweder die Halsschlagader durchschnitten oder der Kopf abgetrennt wird Danach folgen das Abziehen des Fells das Abschneiden der Pfoten und die Entnahme der inneren Organe Abschließend werden die Tiere in die handelsüblichen Teilstücke Rücken Brust und Keulen zerteilt Generell kann es vorkommen dass die Betäubung fehlerhaft durchgeführt wird und die Tiere dadurch große Schmerzen

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/Word_Dokumente/Kaninchen_in_der_Massentierhaltung_-_Albert_Schweitzer_Stiftung.htm (2016-04-27)
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  • Kaninchenmast bleibt Qual - Albert Schweitzer Stiftung
    vor Diese Meinung hat der Agrarausschuss des Bundesrats offenbar in Ansätzen geteilt denn er schlug zumindest mehrere kleine Verbesserungen vor denen sich der Bundesrat fast ausnahmslos anschloss Bemängelt werden muss aber dass die Bundesregierung die Chance vertan hat die Käfighaltung für Mastkaninchen abzuschaffen Eckpunkte der Vorschriften zur Kaninchenmast Mehr Platz Bislang ist es üblich jedem Mastkaninchen nur 400 cm² Platz zu gewähren Zum Vergleich ein DIN A4 Blatt hat 624 cm² In Zukunft wird der Platzbedarf stufenweise geregelt Für das erste bis vierte Kaninchen 1 500 cm² für das fünfte bis zehnte Kaninchen 1 000 cm² für das elfte bis 24 Kaninchen 850 cm² ab dem 25 Kaninchen 700 cm² Beispiel Wenn sechs Kaninchen in einem Käfig gehalten werden muss das Platzangebot 4 1 500 2 1 000 cm² 8 000 cm² also 0 8 m² betragen Kein Drahtgitter mehr Bislang werden Mastkaninchen in der Regel auf einem Drahtgitterboden gehalten der sich in die Pfoten der Kaninchen einschneidet In Zukunft müssen die Trittflächen mindestens so groß sein wie die Löcher Zudem muss mindestens ein Drittel der Fläche zu maximal 15 perforiert sein Das wird die entsprechenden Probleme zumindest reduzieren Erhöhte Flächen und Rückzugsmöglichkeiten Während in der Kaninchenmast bislang vor allem karge Käfige zum Einsatz kamen müssen jetzt erhöhte Flächen und abgedunkelte Flächen bereitgestellt werden In den Käfigen werden diese Bereiche aber wohl nur jeweils einem Kaninchen Platz bieten Zudem wurden eine Mindestkäfighöhe und ansonsten vor allem Marginalien festgelegt Umstellungsfristen Während zukünftig gebaute Kaninchenzucht und Mastanlagen die o g Kriterien von Anfang an erfüllen müssen greift für bestehende Anlagen eine Art Bestandsschutz Zwischenschritte der o g Punkte müssen ab der Gültigkeit der neuen Vorschriften sofort umgesetzt werden also beispielsweise sofort etwas mehr Platz aber die Mäster erhalten zehn Jahre Zeit die neuen Vorschriften komplett umzusetzen Zum Inkrafttreten der Regelungen ist noch

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/Word_Dokumente/Kaninchenmast_bleibt_Qual_-_Albert_Schweitzer_Stiftung.htm (2016-04-27)
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