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  • WTO’s recognition of animal welfare as a moral ground to legislate on trade welcomed | Eurogroup For Animals
    are shared by those in other countries which have also introduced prohibitions on the trade in commercial seal products such as Russia Belarus Kazakhstan the US Taiwan and Mexico and Canada and Norway should recognize this Eurogroup for Animals is of the opinion that Canada and Norway should now close the dispute and not appeal the decision 6 Links WTO report Comments I fully support the WTO dispute panel on their decision to hold that animal welfare is a relevant consideration when legislating I would now like to see the EU going further to protect animals by creating a senior appointed person whose sole responsibility it would be to ensure sentient animal welfare across the union Their remit must include regulating transport of live animals farm animal welfare ending fur farming stop subsidising bull rearing for bull fighting greatly reduce animal experimentation end ritual slaughter exemption enforce standards of welfare on EU farms and in EU slaughterhouses There is a huge amount left to do in the EU Animals are more than property and the EU rapidly needs to move in this direction and to apply the precautionary principle in all animal welfare matters By Dr P Bowen Walker on 2013 11 27 Submit a comment Name Email Comment Latest Press Releases President of European Commission ignores blatant flouting of pig welfare law The use of subsidies which promote the export of live animals to thrid countries must be abolished Animal welfare must not be forgotten after European Union approves EU environmental action European Commission must protect consumers and animals and ban food from cloning in the EU Cooperation in Europe Eurogroup for Animals and the pig farming sector join forces Latest Publications Analysis of national legislation related to the keeping and sale of exotic pets in Europe Animals in

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/Word_Dokumente/WTOs_recognition_of_animal_welfare_as_a_moral_ground_to_legislate_on_trade_welcom.htm (2016-04-27)
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  • 268
    der Forderung nach Tierschutzstandards werden seitens der meisten WTO Mitglieder ungerechtfertigte Handelshemmnisse vermutet Der EU werden somit Beibehaltung und Durchsetzung ihrer Tierschutzstandards erschwert oder unmöglich gemacht sie kann keinen Import aus Tierschutzgründen z B Lebensmittel wie Nudeln in denen Käfigeier verarbeitet wurden verhindern Aktuell besteht die Gefahr dass die für 2012 vorgesehene Abschaffung der Batteriekäfige auf 2018 oder noch später verschoben wird Die EU Kommission hat sich gewissermaßen resignierend in letzter Zeit bei den WTO Verhandlungen nicht für Tierschutzbelange eingesetzt wohl auch weil sie bezüglich Tierschutz mit keiner Unterstützung durch die anderen 150 Staaten rechnen kann Nur bei bilateralen und regionalen Übereinkommen können gewisse Fortschritte erwartet werden Hinsichtlich der WTO sind EU Kommission Europäisches Parlament und Bundesregierung somit zu drängen den Tierschutz in die Verhandlungen der WTO beharrlich einzubringen Konkret Die finanzielle Förderung tiergerechter Haltungssysteme muss unter die sogenannte Green Box fallen also in einer Form erfolgen die keine Produktionsanreize gibt und den Markt nicht beeinflusst Die EU muss sich für die Möglichkeit der Kennzeichnung von Importen aus Drittländern einsetzen die Tierschutzgesichtspunkte und Herkunft berücksichtigt Forderung nach Rückführung längerfristig Abschaffung der Exportsubventionen für lebendes Vieh Fleisch und Milchprodukte Schaffung eines verbesserten Marktzugangs für Produkte mit hohen Tierschutzstandards durch Quotenregelungen um

    Original URL path: http://www.paktev.de/268-1.html (2016-04-27)
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  • Begründung man wolle Platz für eine neue Generation schaffen Nach Angaben der Direktorin des europäischen Zoo und Aquarienverbandes EAZA werden in den europäischen Zoos jedes Jahr bis zu 5000 gesunde Zootiere aus Managementgründen getötet Darunter seien nur ein paar hundert große Tiere wie Tiger Löwen Bären und Giraffen Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet es ein gesundes Tier ohne vernünftigen Grund zu töten Trotzdem ließ der Direktor des Zoos Magdeburg im Jahr 2008 drei gesunde Tigerbabys einschläfern nur weil sie nicht reinerbig und deshalb für die Zucht ungeeignet waren animal public erstattete daraufhin Strafanzeige gegen den Zoodirektor und konnte erreichen dass dieser nach einem mehrjährigen Gerichtsprozess wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zumindest verwarnt wurde Gelernt haben die deutschen Zoodirektoren aus diesem Urteil anscheinend nicht So gab der Verband Deutscher Zoodirektoren bekannt Mit der Tötung der Giraffe in Kopenhagen sind die meisten Zoodirektoren unseres Verbands einverstanden Und angesichts der Aussage des Nürnberger Zoodirektors man würde Murmeltiere und Präriehunde schlachten ist fraglich ob sich die deutschen Zoos wirklich alle an das Tierschutzgesetz halten Begründet wird die Tötung sogenannter überzähliger Zootiere gerne mit dem Artenschutz Ziel sei es eine genetisch gesunde Population zu erhalten Es stellt sich jedoch die Frage wofür Denn für Auswilderungsprogramme züchten die Zoos nicht Fakt ist süße Tierbabys bringen viel Geld und werden ausgewachsen zu einem echten Platzproblem das viele europäische Zoos mit Bolzenschuss und Schlachtmesser lösen Aus Sicht von animal public ist es daher an der Zeit die Frage zu stellen brauchen wir im 21 Jahrhundert wirklich noch Zoos Ist es wirklich ethisch zu rechtfertigen dass allein in Deutschland in hunderten Zoos zehntausende Wildtiere für Unterhaltungszwecke ein trauriges Dasein fern ihrer natürlichen Heimat fristen Wir finden nicht Passend zum Beginn der Zoosaison haben wir daher Aufkleber mit dem Slogan Artgerecht ist nur die Freiheit produzieren lassen Diese können Sie über

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/Word_Dokumente/Europ_ische_Zoos_t_ten_jedes_Jahr_5000_gesunde_Tiere.html (2016-04-27)
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  • 042
    im Bundesrat zu unterstützen u a aus folgenden Gründen Der häufige Transport der Tiere in winzigen sterilen Käfigen von einem Ort zum anderen ist tierquälerisch und kommt einem lebenslangen Tiertransport einer rollenden Inhaftierung gleich Elefanten sind zumeist angekettet noch dazu häufig unsachgemäß Großkatzen und Bären müssen den ganzen Tag in den engen in der Regel kahlen Käfigwagen ausharren Die Tiere werden durchschnittlich 8 Monate im Jahr über oft große Entfernungen in dunklen Anhängern und oft stickigen Behältern ohne Pause transportiert Sie wechseln bis zu 60mal jährlich ihren Standort Baumlose Parkplätze sind die Regel Auch seltene bzw vom Aussterben bedrohte Tierarten wie z B Panther Leoparden und Tiger werden für menschliche Neugier in enge Käfige gesperrt In der Manege werden sie dann oft zu Clowns degradiert und müssen wie Menschen aufrecht gehen bzw auf ihren Hinterbeinen stehen Bei allen Zirkustieren entsprechen die Leistungen die ihnen andressiert wurden in keiner Weise ihren natürlichen Verhaltensweisen und den arttypischen Bewegungsabläufen In der Enge ihrer Gefängnisse werden sie oft krank Die ganze Bandbreite des Wahnsinns wie Stereotypien Überaggressivität Apathie und jede Form von schweren Verhaltensstörungen Psychosen Neurosen Der Lebensraum besteht aus einer Lastwagenplattform deren Maße Länge Breite Höhe sich nur nach den Straßenverkehrsrechtsnormen oder gar

    Original URL path: http://www.paktev.de/042-1.html (2016-04-27)
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  • 315
    das Tierschutzgesetz gestützten Grundsätze der Tierhaltung gelten uneingeschränkt auch für Zirkustiere Die Grundsätze deren Existenz hier behauptet wird gibt es in der Vollzugs Wirklichkeit des Tierschutzgesetzes allenfalls für Hunde und Nutztiere nicht dagegen für Tiere die in Zirkussen mitgeführt werden Er ist deshalb ersatzlos zu streichen Die Aussagen über das Mitführen von Muttertieren sind gerade wegen der Formulierung wird grundsätzlich abgelehnt völlig verfehlt Was grundsätzlich abgelehnt wird kann im Einzelfall akzeptabel sein Diese Ausnahme betrachtung wird dann entsprechend auch mit nur dann eingeleitet wenn die Voraussetzungen sichergestellt ist muß heißen sind Die Formulierungen in diesem Bedingungsumfeld treiben dem Zirkuserfahrenen die Zornesröte ins Gesicht weil diese geforderten Bedingungen praktisch bei keinem umherziehenden Zirkus gegeben sind aber hier so geredet wird als seien sie darzustellen Hier wäre ein klares Wort gegen jede Zucht in einem Zirkus am Platz gewesen Auch die Ausführungen über die Bedeutung von Außengehegen so richtig sie sind erwecken den irrigen Eindruck als läge es im Ermessen der Zirkusunternehmer solche Vorteile durch Einrichtung von Veranden etc etc in Anspruch zu nehmen Dabei ist es nicht nur die Armut der meisten Zirkusunternehmer die solche Privilegien für die Tiere verhindern die Notwendigkeit schnellen Auf und Abbaus sondern auch die Beschränktheit der von den jeweiligen Standplatzverpächtern oder Kommunalbehörden eingeräumten Möglichkeiten sich an den jeweiligen Standorten auszubreiten Insofern ist der Satz über die Reduzierung des Auftretens von Stereotypien durch Außengehege zwar richtig aber in dieser Form empörend weil es nicht auf die Reduzierung von Symptomen der Verhaltensstörungen sondern auf deren Vermeidung ankommt Hier wird von den Verhaltensstörungen von Tieren im Zirkus Zirkustiere gibt es nicht Eine solche Formulierung ist eine tierfeindliche Denkverengung gesprochen als seien sie ein unvermeidbares Schicksal Ein Satz wie Es muß in jedem Zirkus genügend qualifiziertes Pflegepersonal vorhanden sein um die ordnungsgemäße Pflege und Versorgung der Tiere zu gewährleisten gehört nicht in eine Zirkusleitlinie die sich an Menschen richtet denen eine Behörde aufgrund bestimmter Qualifikationen zur Tierpflege eine Genehmigung nach 11 1 3 verliehen hat b Transport Der Hinweis auf die arttypischen Anforderungen der Tiere an Temperatur und Frischluftzufuhr ist dringend erforderlich und wäre extensiver auszuführen Leider fehlt hier ein vielleicht noch dringenderer Appell an ausreichende Lichtverhältnisse da viele Tiere während der häufigen Ortswechsel und teilweise schon lange vorher und nachher in ihren Transportbehältnissen vom Zugang zur Außenwelt abgeriegelt werden Der Hinweis auf die Transport Gewohnheit der Tiere wirkt zynisch weil eine solche Bemerkung den Druck nicht von den Tieren sondern vom Tierhalter wegnimmt Die akzeptablen Forderungen zu Ernährung Klima Spielfreier Zeit und zur tierärztlichen Betreuung der im Zirkus mitgeführten Tiere gehören ebenfalls nicht in eine Zirkusleitlinie weil durch diese Formulierungen beim Leser der irrige Eindruck hervorgerufen wird daß diese Forderungen von den Zirkusunternehmen auch erfüllt werden können was in der Regel nicht zutrifft III Erziehung Ausbildung und Training der Tiere Der hier folgende Text klingt besonders sympathisch und gaukelt möglicherweise aus der Perspektive eines verantwortungsbewußten Tierlehrers verfaßt die heile Welt des Dompteurs vor der seine Tiere liebt und schont Eine solch verlogene Passage gehört auf keinen Fall in die Zirkusleitlinien weil sie mit dem Tier Alltag der Zirkuswelt so wie sie sich in den ca 300 Kleinzirkussen die durch deutsche und europäische Lande ziehen und im wesentlichen ihre Existenz auf das Vorhandensein von Sozialhilfe stützen aber auch nicht das Geringste zu tun hat Von besonderem Interesse mag in diesem Zusammenhang die Formulierung sein dass elektrisierende Dressurgeräte abgelehnt werden Hier war wohl offensichtlich ein Betroffener in großen Nöten realisieren zu müssen daß elektrisierende Dressur hilfs mittel sprich Schmerz und Qualhilfen bei der Ausbildung von Hunden verboten sind bei der Wildtierdressur aber nur abgelehnt werden sollen Auch die Formulierung dürfen nur selten vorkommen im Zusammenhang mit Verhaltensmerkmalen die als Hinweissymptome für Leid Schmerz Stress und Angst bei Tieren gelten müssen verrät einen völlig falschen Beurteilungsansatz der der Verantwortungsperspektive wie sie in 1 und 2 des TierSchG zum Ausdruck kommt völlig entgegengesetzt ist Dieses falsche Denken ist im Keim mit der Vorstellung verknüpft der Mensch habe das Recht sein Dasein mit der Veränderung ja mit der Verbiegung des Verhaltens von Tieren zu finanzieren Auch die Formulierung Grundsätzlich ist die Öffentlichkeit zu den Proben zugelassen verrät daß hier der Verfasser die Bodenberührung zur Zirkuswirklichkeit der ca 300 Zirkusunternehmen in Deutschland entweder nie gehabt oder verloren hat Soll etwa hier das Hausrecht der Zirkusunternehmer aufgehoben werden IV Verbleib von Tieren Auch hier zeigt sich wieder daß die Verfasser der neuen Zirkusleitlinien sich ohne wirkliche Praxiskenntnis billigen Beifall herbeischreiben möchten Die Forderung nach einem Nachweis für den Verbleib von Tieren wird auch von den Tierschützern erhoben hat aber unter der politischen Perspektive der gegenwärtigen Regierung die die Tierschutzverhältnisse außerhalb des Nutztierbereichs auf keinen Fall mit Rechtsverordnungen regeln will keinerlei Chance Die Tiere die die Zirkusunternehmer mit sich führen sind entweder Eigenbesitz oder Leihgaben in Obhut aus Privathand Über Privatbesitz hat der Staat nach unserer Verfassung nur Verfügungsmacht aufgrund allgemeiner Gesetze Solange Privatleute im Auftrag des Ministeriums Texte nach eigenem Gusto verfertigen können die dann zum gefälligen Gebrauch oder Nichtgebrauch angeboten werden ohne daß die Nichtbeachtung sanktioniert werden kann ist die Verweigerung der Auskunft über einen eventuellen Verbleib von Tieren oder deren Todesursache die Regel V Nicht für die Haltung im Zirkus geeignete Tiere Ohne im einzelnen auf den Versuch der Verfasser einzugehen sich durch Einverständnis mit der Forderung der alten Leitlinien nach einem Verzicht auf Menschenaffen Tümmler Delfine Greifvögel Flamingos oder Pinguine und auf Tierarten die sich gegen eine art und tierschutzgemäße Haltung als resistent erwiesen haben fortschrittlich zu geben lehnen wir als Tierschützer das im neuen Entwurf repräsentierte Prinzip Weiter so kategorisch ab Daß die Verfasser des neuen Leitlinien Entwurfes sich nicht haben durchringen können außer auf Nashörner und Wölfe auf weitere Tierarten für eine mobile Haltung in Zirkussen zu verzichten disqualifiziert sie als Interessenvertreter der 300 kleinen Zirkusse und als Lobbyisten für die wenigen Großzirkusse die es noch in unserem Lande gibt Zirkusleitlinien haben die Interessen der Tiere nicht der Tierhalter zu formulieren Nicht die Zirkusfreunde nicht die Tierlehrer nicht die geselligen Wissenschaftler die sich gerne am Rande der Manege feiern lassen dürfen

    Original URL path: http://www.paktev.de/315-1.html (2016-04-27)
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  • 266
    und Schweden schon vor Jahren Haltungsverbote für Tierarten wie Affen Elefanten Großkatzen Robben Nashörner Wölfe beschlossen haben sachlich bedingt mit längeren Übergangsfristen Ggf ist in diesem Zusammenhang die Änderung der 13 Abs 3 und 16 Abs 5 Satz 2 Nr 5 Tierschutzgesetz zügig anzugehen Dass Haltung und Dressur von Tieren in Zirkussen nicht artgerecht und somit ein permanenter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sind ist offensichtlich Artgerecht wird in den österreichischen

    Original URL path: http://www.paktev.de/266-1.html (2016-04-27)
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  • 439
    Muttertieren sind wegen der Formulierung wird grundsätzlich abgelehnt verfehlt Was grundsätzlich abgelehnt wird kann im Einzelfall akzeptabel sein Diese Ausnahme betrachtung wird dann entsprechend auch mit nur dann eingeleitet wenn die Voraussetzungen sichergestellt sind Die Formulierungen in diesem Bedingungsumfeld sind zu kritisieren weil diese geforderten Bedingungen praktisch bei keinem umherziehenden Zirkus gegeben sind aber hier unterstellt wird als seien sie darzustellen Hier ist eine klare Bestimmung gegen jede Zucht im Zirkus erforderlich Auch die Ausführungen über die Bedeutung von Außengehegen so richtig sie sind erwecken den irrigen Eindruck als läge es im Ermessen der Zirkusunternehmer solche Vorteile durch Einrichtung von Veranden u ä in Anspruch zu nehmen Dabei ist es nicht nur die Armut der meisten Zirkusunternehmen die solche Privilegien für die Tiere verhindern die Notwendigkeit schnellen Auf und Abbaus sondern auch die Beschränktheit der von den jeweiligen Standplatzverpächtern oder Kommunalbehörden eingeräumten Möglichkeiten sich an den jeweiligen Standorten auszubreiten 3 Transport Der Hinweis auf die arttypischen Anforderungen der Tiere an Temperatur und Frischluftzufuhr ist dringend erforderlich und ist extensiver auszuführen Leider fehlt hier ein noch dringenderer Appell an ausreichende Lichtverhältnisse da viele Tiere während der häufigen Ortswechsel und teilweise schon lange vorher und nachher in ihren Transportbehältnissen vom Zugang zur Außenwelt abgeriegelt werden Der Hinweis auf die Transport Gewohnheit der Tiere wirkt zynisch weil eine solche Bemerkung den Druck nicht von den Tieren sondern vom Tierhalter wegnimmt Die zutreffenden Forderungen zu Ernährung Klima spielfreier Zeit und zur tierärztlichen Betreuung der im Zirkus mitgeführten Tiere sind mit der Feststellung zu verbinden dass ohne die Sicherstellung dieser Voraussetzungen die Tierhaltung im Zirkus nicht verantwortet und zugelassen werden kann Noch einzufügen Für die Transportfahrzeuge müssen hinsichtlich ihrer Eignung für den Tiertransport für die im Bestandsbuch aufgeführten Tiere Unbedenklichkeitszertifikate des TÜV vorgelegt werden Diese müssen unter anderem die Eignung der Transport fahrzeuge für das Be und Entladen der zu transportierenden Tiere für deren Standsicherheit für das Füttern und Tränken während des Transports feststellen Bis mindestens 14 Tage vor Antritt des Tiertransports ist unter Angabe der Zulassungsnummer der Beginn der Stations Tierhaltung am nächsten Tourneeplatz der zuständigen Veterinärbehörde mitzuteilen Wenn die untere zuständige Veterinärbehörde unbekannt oder nicht erreichbar ist kann die Meldung auch an die örtlich zuständige Polizeibehörde erfolgen Liegt der Platz der nächsten Stations Tierhaltung auf privatem Grund und Boden ist mit der Meldung eine gültige Zugangsgenehmigung z B Nutzungsvertrag vorzulegen 5 Klima Am Schluss ergänzen Spätestens bis zum 1 September eines jeden Jahres muss ein geeignetes und festes Winterquartier nachgewiesen werden entsprechend den Anforderungen des 4 Abs 1 Tierschutzgesetz III Erziehung Ausbildung und Training der Tiere Inakzeptabel ist die Formulierung dass elektrisierende Dressurgeräte abgelehnt werden statt sie als verboten zu stigmatisieren Angebracht wäre ein Hinweis darauf dass bei der Ausbildung von Hunden der Einsatz von Elektroschockern sog Teletakt geräten verboten ist Auch die Formulierung dürfen nur selten vorkommen im Zusammenhang mit Verhaltensmerkmalen die als Hinweissymptome für Leid Schmerz Stress und Angst bei Tieren gelten müssen verrät einen falschen Beurteilungsansatz der der Verantwortungsperspektive wie sie in 1 und 2 des Tierschutzgesetz zum Ausdruck kommt

    Original URL path: http://www.paktev.de/439-1.html (2016-04-27)
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  • Neues Säugetiergutachten - alte Missstände | PRO WILDLIFE
    die über die Minimalvorgaben des Gutachtens hinausgehen wurden von den Zooverbänden nicht einmal zur Verfügung gestellt Wirtschaftliche Interessen hatten hier eindeutig Vorrang vor dem Tierschutz Die Vorgaben erhalten häufig nur den Status Quo bereits vorhandener Anlagen Trotz aller Kritik wird sich z B an der alles andere als verhaltensgerechten Haltung von Delfinen und Elefanten in deutschen Zoos nichts ändern Hinter den Forderungen der Tierschutzverbände und den Vorschriften anderer europäischer Länder bleibt das Gutachten weit zurück Die Tierschützer hatten für etliche Tiere um ein Vielfaches größere Gehege gefordert so z B fast doppelt so große Außengehe für Elefanten und Orang Utans sowie drei bis zehnfach größere für viele Affen Katzen Fuchsarten Wölfe und Antilopen Die Innengehege in denen viele Tiere den Großteil ihres Lebens verbringen sind oft viel zu klein Verhaltensstörungen wie sich ständig wiederholende Bewegungsmuster regelmäßig zu beobachten bei Bären Elefanten Menschenaffen und vielen anderen Arten sind Ausdruck dafür dass Tiere leiden und ihre natürlichen Verhaltensweisen in häufig viel zu kleinen und unstrukturierten Gehegen nicht ausleben können Dies ist nicht im Einklang mit dem Tierschutzgesetz auch die neuen Vorgaben werden solche Verhaltensstörungen nicht abstellen Eine Folge unzureichender Haltungsbedingungen ist dass manchen Tieren z B Delfinen und Menschenaffen regelmäßig Medikamente und Psychopharmaka wie Valium verabreicht werden Eine weitere gut belegte Tatsache die das neue Gutachten völlig ignoriert Tierquälerische Methoden wie die stundenweise Ankettung und der Einsatz von Gewalt in der Elefantenhaltung Einzelhaltung sozialer Arten oder die Trennung von Mutter und Kind bei hochsozialen Tieren sind auch in Zukunft nicht ausgeschlossen Letzteres führt dazu dass im Zoo häufig intakte Sozialstrukturen fehlen Die oft unverantwortliche Zucht und Tötungspolitik der Zoos bei der es in der Regel nicht um die Erhaltung und Wiederauswilderung bedrohter Arten geht sondern oft darum mit niedlichem Nachwuchs Besucher anzulocken beenden die neuen Vorgaben nicht Teils werden verschiedene Unterarten miteinander

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/HTML/Neues_S_ugetiergutachten_-_alte_Missst_nde_PRO_WILDLIFE_1_.htm (2016-04-27)
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