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  • 292
    man muss sich schon der Mühe unterziehen einmal nachzuschauen Sich einmal zu erinnern versuchen Optimismus ist die unverzichtbar treibende Kraft die den Menschen zum Herrn dieser Erde gemacht hat Optimismus wird den anderen Tieren zu Rechten verhelfen und die Anmaßung Vermessenheit und Herrschsucht des Menschen in die Schranken weisen Aus Gründen der Einsicht der Vernunft des Gewissens der Zwangsläufigkeit der Ökonomie der Ökologie des Klimas des persönlichen Profits der persönlichen

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  • 041
    ausgeschöpft wird Bei 94 6 der Fälle gab es Freisprüche Einstellungen oder das Absehen von Strafe Von Tierschutzorganisationen wird allgemein erwartet dass sie neben ihren traditionellen Tätigkeiten auch Verantwortung für die Durchsetzung der Tierschutzgesetzgebung und die rechtliche Vertretung tierlicher Anliegen übernehmen Wirksam tun können sie dies jedoch nur wenn ihnen hierfür geeignete Rechtsinstrumente namentlich die Möglichkeit sich beim Gesetzesvollzug als vollberechtigte Partei in die entsprechenden Verfahren einzuschalten zugestanden werden d h wenn ihnen die Rechtsordnung die Vertretung tierlicher Interessen explizit aufträgt oder zumindest gestattet Diese Befugnis bleibt Tierschutzorganisationen bislang jedoch verwehrt Letztlich erschwert die Tatsache dass Vertretern tierlicher Interessen die Mitwirkung in straf und verwaltungsrechtlichen Verfahren und der entsprechende Instanzenzug versagt bleiben über Fragen grundsätzlicher Bedeutung wegleitende Präjudizien in Form höchstrichterlicher Urteile zu erwirken A Goetschel G Bolliger Das Tier im Recht Orell Füssli 2003 S 223 f Das Verbandsklagerecht so wie es der obengenannte Gesetzentwurf vorsieht würde eine solche Anwaltsfunktion für die Tiere ermöglichen Mit dem Klagerecht könnten sich die dafür legitimierten Organisationen bei Verstößen gegen Strafnormen ihres Rechtsbereichs in eigenem Namen und im Interesse der Allgemeinheit stellvertretend für die Geschädigten am Strafverfahren beteiligen oder als Privatkläger ein solches einleiten und daran als Partei teilnehmen Eine Rechtmäßigkeitskontrolle im Bereich des Tierschutzes wäre ermöglicht was um so dringender ist weil individuelle Klagemöglichkeiten oder ein Prozesserzwingungsrecht zugunsten von Tieren fehlen Das Verbandsklagerecht würde zum dringend erforderlichen Abbau von Vollzugsdefiziten beitragen und die Verwaltungen zu einem umsichtigeren Umgang mit der Ausführung des Tierschutzrechts veranlassen und zu einer sorgfältigeren Vorbereitung und Begründung ihrer Entscheidungen motivieren Die Einsprüche der Vertreter der tierexperimentellen Forschung wegen befürchteter Einschränkung dieser Forschung bestätigen nur dass das Recht der Tiere auf artgemäße Haltung und Behandlung in den Forschungslaboren nicht gegeben ist Das Klagerecht bezieht sich aber lediglich auf die Einhaltung des 2 des Tierschutzgesetzes wonach die gehaltenen Tiere ihrer

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  • 998
    im Bereich der Geldstrafen nur sehr mangelhaft ausgeschöpft wird Bei 94 6 der Fälle gab es Freisprüche Einstellungen oder das Absehen von Strafe Aber auch wenn tierschutzrechtliche Bestimmungen uneingeschränkt gelten scheitert oft ihre praktische Anwendung Dies liegt letztlich daran dass unsere Mitgeschöpfe in ihrer Wehrlosigkeit die Einhaltung der Normen die sie schützen sollen nicht einfordern oder gar einklagen können Staatlichen Stellen die für die Überwachung der einschlägigen Gesetze verantwortlich sind fehlt es häufig an den notwendigen personellen und finanziellen Möglichkeiten Menschen können gegen sie belastende Behördenentscheidungen auf gerichtlichem Weg vorgehen Tiere aber nicht Das Problem ist Wo kein Kläger ist bleiben Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und anderes Tierschutzrecht unsanktioniert wenn die personell und finanziell schlecht ausgestatteten Behörden das Tierschutzgesetz und die Verordnungen nicht vollziehen Soll das Staatsziel Tierschutz keine verbale Luftblase bleiben muss die Mitwirkungs und Klagemöglichkeit anerkannter Tierschutzver bände eingeführt werden im Interesse der Gewährleistung der artgemäßen Lebensbedingungen der Tiere Von Tierschutzorganisationen wird allgemein erwartet dass sie neben ihren traditionellen Tätig keiten auch Verantwortung für die Durchsetzung der Tierschutzgesetzgebung und die rechtliche Vertretung tierlicher Anliegen übernehmen Wirksam tun können sie dies jedoch nur wenn ihnen hierfür geeignete Rechtsinstrumente namentlich die Möglichkeit sich beim Gesetzesvollzug als vollberechtigte Partei in die entsprechenden Verfahren einzuschalten zugestanden werden d h wenn ihnen die Rechtsordnung die Vertretung tierlicher Interessen explizit aufträgt oder zumindest gestattet Diese Befugnis bleibt Tierschutzorganisationen bislang jedoch verwehrt Letztlich er schwert die Tatsache dass Vertretern tierlicher Interessen die Mitwirkung in straf und verwal tungsrechtlichen Verfahren und der entsprechende Instanzenzug versagt bleiben über Fragen grundsätzlicher Bedeutung wegleitende Präjudizien in Form höchstrichterlicher Urteile zu erwir ken A Goetschel G Bolliger Das Tier im Recht Orell Füssli 2003 S 223 f Verfassungsrechtlich ergibt sich die Notwendigkeit des Verbandsklagerechts auch aus dem Prinzip der Gewaltenteilung Gewaltenhemmung und Gewaltenkontrolle Die Gewaltenteilung per Kontrolle durch anerkannte Verbände muss sein weil die Exekutiven z B Ordnungsämter bei den Zoo Geschäften Gewerbeaufsicht bei den Speditionen der Tiertransporte und der Veterinärämter oft versagen Gegen vermeintlich zuviel Tierschutz kann immer vor den Verwaltungsgerichten geklagt werden oder auch durch Berufung oder Revision auch in Strafsachen Forscher wegen Forschungsfreiheit fromme Schächter Agrarleute gegen Auflagen Züchter gegen Auflagen und Verbote usw Gegen zuwenig Tierschutz dagegen kann nicht geklagt werden Das Verbandsklagerecht so wie es der obengenannte Gesetzentwurf vorsieht würde eine Anwalts funktion für die Tiere ermöglichen Mit dem Klagerecht könnten sich die dafür legitimierten Organi sationen bei Verstößen gegen Strafnormen ihres Rechtsbereichs in eigenem Namen und im Interesse der Allgemeinheit stellvertretend für die Geschädigten am Strafverfahren beteiligen oder als Privat kläger ein solches einleiten und daran als Partei teilnehmen Eine Rechtmäßigkeitskontrolle im Be reich des Tierschutzes wäre ermöglicht was um so dringender ist weil individuelle Klagemöglich keiten oder ein Prozess Erzwingungsrecht zugunsten von Tieren fehlen Das Verbandsklagerecht würde zum dringend erforderlichen Abbau von Vollzugsdefiziten beitragen die Verwaltungen zu einem umsichtigeren Umgang mit der Ausführung des Tierschutzrechts veran lassen und zu einer sorgfältigeren Vorbereitung und Begründung ihrer Entscheidungen motivieren Die durch Verbandsklage ausgelöste gerichtliche Kontrollmöglichkeit würde die Weisungsabhängig keit der Veterinärämter zugunsten des Tierschutzes vermindern

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  • BVET - Tiertransporte
    Startseite Themen Tierschutz Tiertransporte Ende Navigator zur Druckversion Drucken Print Service Tiertransporte Transporte sind für Tiere immer eine Belastung Sie sollen daher auf das notwendige Minimum beschränkt und von fachkundigem Personal begleitet werden Die Fahrzeit ab Verladeplatz darf in der Schweiz nicht länger als 6 Stunden dauern Aktuell Information des BVET für Beteiligte an Tiertransporten Mit Inkrafttreten der revidierten Tierschutzgesetzgebung auf den kommenden 1 Januar 2014 werden Personen welche Tiere transportieren verpflichtet die benötigte Fahrzeit zu dokumentieren Information des BVET für Beteiligte an Tiertransporten Letzte Änderung 23 12 2013 Grösse 159 kb Typ PDF Neue Fachinformation Abschlussgitter bei Tiertransporten Am Heck von Transportfahrzeugen und Anhängern für Rinder Schweine Schafe und Ziegen muss ein Abschlussgitter angebracht sein Die neue Fachinformation gibt Auskunft darüber welche Eigenschaften Abschlussgitter aufweisen müssen und wie sie realisiert werden können dass sie den gesetzlichen Anforderungen genügen Sie richtet sich an alle Personen die am Transport von Klauentieren beteiligt sind Tiertransport Abschlussgitter gesetzeskonforme Ausführungen Letzte Änderung 21 10 2013 Grösse 452 kb Typ PDF Gemäss Tierschutzverordnung dürfen Tiere nur transportiert werden wenn zu erwarten ist dass sie den Transport ohne Schaden überstehen Die Tiere sind in geeigneter Weise für den Transport vorzubereiten und während des Transports schonend zu behandeln Rampen zum Be und Entladen der Transporter müssen gleitsicher sein Der Boden von Transportfahrzeugen muss eingestreut sein Ist der Platz auf dem Transporter zu gering drohen Auseinandersetzungen mit fremden Tieren Ist der Platz zu grosszügig bemessen werden die Tiere in Kurven herumgeschleudert Die Fahrzeit ab Verladeplatz darf in der Schweiz nicht länger als 6 Stunden dauern Wer Tiere gewerbsmässig transportiert muss für die Aus und Fortbildung der MitarbeiterInnen sorgen Für jeden Tiertransport muss eine Person bezeichnet werden die für das Wohlergehen der Tiere während des Transportes verantwortlich ist Die Fahrzeugführer und Tierbetreuer von Tiertransportern müssen über eine praktische und

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  • 11. März 2014: Tierversuche - Tierschutzgesetz verstößt gegen EU-Recht: Menschen für Tierrechte verlangen sofortige Änderung
    für Tierrechte begrüßen Maßnahmen zur Förderung der tierversuchsfreien Forschung 16 Dezember 2013 Weihnachten ohne Tierquälerei Menschen für Tierrechte servieren Rezepte und Tipps 13 Dezember 2013 Soeben veröffentlicht EU Tierversuchszahlen Menschen für Tierrechte kritisieren Deutschlands Spitzenstellung 02 Dezember 2013 Bundesregierung verleiht Tierschutz Forschungspreis 22 November 2013 Menschen für Tierrechte fordern Konkrete Maßnahmen für tierversuchsfreie Forschung in den Koalitionsvertrag 21 November 2013 Appell an internationale Investoren Stoppen Sie Patente auf Schimpansen 05 November 2013 Menschliche Zellen statt Tierorgane Menschen für Tierrechte stellen neue tierversuchsfreie Verfahren vor 28 Oktober 2013 Soeben veröffentlicht Tierversuchszahlen 2012 überschreiten 3 Millionenegrenze 25 Oktober 2013 Affenversuche Auslagerung nach Mauritius droht Menschen für Tierrechte rufen zu Online Protest Aktion auf 23 Oktober 2013 Koalitionsverhandlungen SPD soll Tierschutzprogramm durchsetzen 22 Oktober 2013 NRW fördert tierversuchsfreie Stammzellforschung 17 Oktober 2013 Menschen für Tierrechte fordern Stopp der Tauben Tötung in München 02 Oktober 2013 Zum Welttierschutztag Bundesregierung muss Staatsziel Tierschutz gerecht werden 19 September 2013 Bundesrat stimmt über Verordnung zur Kaninchenhaltung ab 18 September 2013 Landtag Rheinland Pfalz berät über Tierschutz Verbandsklage 09 September 2013 Landtagswahl in Hessen Parteien zum Tierschutz 04 September 2013 Wahlprüfstein Tierschutz Menschen für Tierrechte präsentieren 5 Minuten Video 27 August 2013 Pressemitteilung Landtagswahl in Bayern Parteien zum Tierschutz 22 August 2013 Grillsaison Rezeptportal bietet fleischlose Alternativen 08 August 2013 Tierschutz Forschungspreis Berlin Brandenburg für Hautmodell mit Immunreaktion 25 Juli 2013 EU weite Aktionswoche gegen Botox Tierversuche Fa Merz noch immer ohne Testverfahren 17 Juli 2013 Zur Bundestagswahl Menschen für Tierrechte präsentieren Wahl Spezial 26 Juni 2013 Saarland stimmt für Tierschutz Verbandsklage und Tierschutzbeauftragten 20 Juni 2013 Tierversuchsfrei Expertensystem simuliert Stoffwechselprozesse 18 Juni 2013 Verbandsklage NRW Tierschutzaktion Presse Einladung Mitteilung und Fototermin 12 Juni 2013 NRW Tierschutz Verbandsklage weiter auf der Zielgeraden 07 Juni 2013 Zum Tag des Hundes Hunde leiden noch immer in Tierversuchen 31 Mai 2013 Zum Tag der Milch Milchkonsum bedingt Tierleid und ernährungsbedingte Krankheiten 15 Mai 2013 Bundesrat berät zu Tierversuchen Menschen für Tierrechte Verbote sind rechtlich zulässig 03 Mai 2013 Keine Manipulation von Schimpansen mit künstlichem Erbgut 25 April 2013 Saarland Landesregierung will Tierschutz Verbandsklage 22 April 2013 Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche Menschen für Tierrechte fordern von Parteien einen Paradigmenwechsel 18 April 2013 Bundesregierung versagt beim Schutz von Zootieren 27 März 2013 Hennen und Eier Bundesregierung und Verbraucher weiter gefordert 20 März 2013 Versuchstier des Jahres 2013 Der Hund 19 März 2013 Saarland berät über Tierschutz Verbandsklage 08 März 2013 Erfolg einer Bürgerbewegung EU weites Aus für Kosmetik Tierversuche 07 März 2013 Einspruch gegen Patent auf menschliche Affen Breites Bündnis geht erneut gegen Patente auf Schimpansen vor 01 März 2013 Bundesrat berät zu Tierversuchs Verordnung Menschen für Tierrechte fordern Nachbesserungen 27 Februar 2013 Bayern Rechtsausschuss berät zur Tierschutz Verbandsklage 26 Februar 2013 Hessen CDU und FDP sollen Tierschutz Verbandsklage unterstützen 31 Januar 2013 Endlich Keine Tierversuche für Kosmetik 31 Januar Zur Entscheidung am 1 Februar Bundesrat soll Tierschutzgesetz stoppen 17 Januar 2013 Bundesrat soll Aigners Tierschutzgesetz aufhalten 16 Januar 2013 Landtagswahl in Niedersachsen Parteien zum Tierschutz 18 Dezember 2012 Weihnachtsbraten

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  • 287
    anpassungsbereit freundlich treu und tolerant ausserordentlich dankbar für kleinste Aufmerksamkeiten Versucht mal zu sehen zu erkennen und zu verstehen Und versucht mal nicht die Hasskampagne der Tierversuchler zu unterstützen Alles was die Ratte wünscht ist als Tier unter Tieren anerkannt und nicht verteufelt zu werden Kabel 1 strahlte eine bemerkenswerte Dokumentation über die Ratte über ihre wissenschaftliche Erforschung implizit derer geistiger und körperlicher Fähigkeiten aus die eher sparsam mit den üblichen Vorurteilen und Hass und Hetzeindrücken gemäß der dem Fernsehen immanenten Ideologie untermalt wurde was geradezu ein Novum darstellt Erfrischend dass einmal ein Tierversuchler das Versuchsobjekt Ratte eindringlich verteidigte und deren Vorzüge und Wahrheiten herausstellte während der Sender sich bemühte das sorgsam im Sinne der Tierversuchswissenschaft über Jahrzehnte aufgebaute Ekelbild des Tieres nicht zu sehr beschädigen zu lassen und dieses mit von der Zuchtanstalt bereitwillig gelieferten Rattenhorden und der stets präsenten Kanalröhre einschließlich der üblichen Hysterietante die zwar nichts Gescheites zu sagen hatte aber ausgiebig zu Wort und Mime kommen durfte Auch der Verweis dass Ratten Schnupfen bekommen könnten durfte freilich nicht fehlen Und natürlich wurde der stereotype Arztbesuch angemahnt im Falle eines Bisses Die Argumente sprachen gegen den Sender Aber ein Bild ersetzt tausend Worte und bleibt dauerhaft prägnant Auf der relevanten Webseite wurde wie nicht anders zu erwarten auch sofort zu Gegenmaßnahmen gegriffen und dem Zuschauer die Vernichtung der Pest mit den aktuell modernsten Giften der Industrie nahegelegt Dass der Ratte als meistverbrauchtem Versuchsobjekt nunmehr zumal mit Denk und Empfindungsvermögen in ihrer Eigenschaft als Wohltäter des Menschen speziell von der tierversuchsgläubigen Presse Dank zu schulden wäre kommt dieser nicht in den Sinn und wäre auch geschäftsschädigend Die Gründe liegen auf der Hand Würde der Ratte die Publizität und Zuneigung des Hundes zuteil wären Tierversuche im gegebenen Stil und Umfang in China möglich nicht aber mehr hier Insofern liegt

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  • 318
    Lebens eine Würde zukommt die es Menschen verbietet sie zu Objekten und Mitteln zu degradieren Tierethik bedeutet anzuerkennen Tiere nicht nur in ihrem Nutzen für den Menschen zu sehen sondern zu erkennen dass sie unabhängig von menschlichen Zwecken ein eigenständiges Grundrecht haben sich so zu entfalten wie es ihrer Art entspricht Den Versuchstieren ist es nicht möglich ein artgemäßes Leben zu führen In steriler unnatürlicher Umgebung zwangsweise gehalten auf engem Raum untergebracht haben sie nicht den nötigen Freiraum zum Ausleben ihrer physischen und sozialen Bedürfnisse Tierversuche sind moralisch unstatthaft weil sie Grundbedürfnisse auf barbarische Art verletzen Auch wir würden uns auf unseren Eigenwert berufen kämen uns an Stärke und Intelligenz überlegene außerirdische Wesen auf die Erde um mit uns so umzugehen wie die Experimentatoren mit den Tieren bei ihren Versuchen Leidensfähigkeit der Kreatur Tiere sind keine beweglichen Maschinen sondern sie besitzen eine dem Menschen analoge Schmerz und Angstfähigkeit Ihre Leiden sind wegen der fehlenden Sprache und Vernunft sogar größer als die der Menschen Diese können Leiden annehmen und intellektuell verarbeiten ihnen einen Sinn geben und beim Schmerz dessen Ende absehen oder um den längerfristigen Vorteil wissen Tiere dagegen sind Schmerzen in ähnlich hilfloser Weise ausgeliefert wie Kleinkinder Sie können das Leiden nicht verstehen nicht die Sinnfrage stellen es nicht einordnen und bewältigen Der Schmerz füllt sie völlig aus Sie sind der dumpfen Angst hilf und sprachlos ausgeliefert Sie haben keinen Trost keine Hoffnung oder Zuversicht Da das Leiden der Versuchstiere insofern noch schwerer wiegt als menschliches ist das Experimentieren mit ihnen um so verwerflicher Ein erzwungenes Leiden für andere ist ethisch nicht zulässig weil das Tier kein freiwilliges Opfer bringen kann und niemand einen anderen zu Opfern zwingen darf Prof Dr Gotthard Teutsch Gleichheit und Gerechtigkeit Wenn Interessen auf der Empfindungs und Schmerzfähigkeit beruhen dann sind sie unabhängig von der Gattungsgrenze gleich zu berücksichtigen Der Gleichheits und Gerechtigkeitsgrundsatz verlangt dass das Tier überall da wo es gleiche oder ähnliche Bedürfnisse hat wie der Mensch auch entsprechend gleich oder ähnlich behandelt wird und dass es da wo es andere Bedürfnisse hat dieser Andersartigkeit gemäß leben kann Gerechtigkeit verlangt dass jedem das Seine gewährt wird wie es den Gesetzmäßigkeiten Lebensansprüchen und Empfindungsfähigkeiten der Lebewesen entspricht Bei in diesem Sinn gleichen Rechten von Mensch und Tier gibt es keine guten Gründe Leiden und Qualen von Millionen Mitgeschöpfen herbeizuführen Denn es ist ungerecht anderen sensitiven Wesen allein deshalb die Anerkennung ihrer Bedürfnisse und Rechte zu versagen und sie zu rechtlosen Versuchsobjekten zu erniedrigen weil sie Tiere sind Die zwischen Mensch und Tier bestehende Gemeinsamkeit in der Leidensfähigkeit verbietet die Tierquälerei in gleicher oder doch ähnlicher Weise wie die Misshandlung unterlegener Mitmenschen Wie können Versuche an Tieren zulässig sein wenn eine entsprechende Behandlung von Menschen abgelehnt wird und zwar auch von solchen Menschen die in ihren geistigen Fähigkeiten behindert sind Da sowohl geistig Schwerbehinderte und Föten wie Tiere nicht zustimmungsfähig sind verbieten sich Experimente mit ihnen Das Recht zu Tierversuchen aus der Zugehörigkeit zur menschlichen Spezies abzuleiten ist nach den Maßstäben der Gerechtigkeit ebenso verwerflich

    Original URL path: http://www.paktev.de/318-3.html (2016-04-27)
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  • 415
    Phänomene denn als klinische Empfehlung interpretiert werden 3 Schwarz Herten Sager Wieland Becker Histological and immunohistochemical analysis of initial and early osseous integration at chemically modified and conventional SLA titanium implants preliminary results of a pilot study in dogs Aug 2007 Frank Schwarz Monika Herten Jürgen Becker Westdeutsche Kieferklinik HHUD Martin Sager Tierversuchsanlage HHUD Marco Wieland Michel Dard Institut Straumann AG Basel Schweiz Straumann stellt die Test Implantate zur Verfügung Für diesen Tierversuch wurden vier weibliche Foxhounds im Alter von drei Jahren auf dem Altar der Wissenschaft geopfert The animals were sacrificed Vor der Opferung zogen die Experimentatoren jeder Hündin insgesamt 16 Zähne im Ober und Unterkiefer um nach drei Monaten in die Löcher entweder das konventionelle Straumann Implantat SLA oder das modifizierte Nachfolge Modell SLActive einzusetzen Am Tag 1 4 7 oder 14 nach dieser Operation wurde jeweils eine Hündin durch Überdosis eines Barbiturats geopfert und durch die Halsschlagadern eine Formalinlösung gespült um das Blut aus dem Gewebe zu verdrängen Aus den Kiefern wurden Proben heraus geschnitten und untersucht Ziel des Versuchs war es anfängliche und frühe Reaktionen des Gewebes auf SLA Implantate im Vergleich zu SLActive Implantaten zu untersuchen wobei SLActive wieder besser abschnitt als sein Vorgängermodell SLA Schwarz et al machten keine Aussage dazu ob die tierexperimentellen Daten sicher oder überhaupt auf den Menschen übertragbar sind kündigten aber weitere Tierversuche an um noch frühere Zeitpunkte für das Einwachsen von SLA und SLActive Implantaten in den Hunde Kieferknochen bestimmen zu können 4 Schwarz Herten Sager Wieland Dard Becker Histological and immunohistochemical analysis of initial and early subepithelial connective tissue attachment at chemically modified and conventional SLA titanium implants A pilot study in dogs Sep 2007 Frank Schwarz Monika Herten Jürgen Becker Westdeutsche Kieferklinik HHUD Martin Sager Tierversuchsanlage HHUD Marco Wieland Michel Dard Institut Straumann AG Basel Schweiz Straumann stellt die Test Implantate zur Verfügung Die vier Hündinnen Foxhounds die nach diesem Tierversuch getötet und deren Kiefern auseinander geschnitten wurden waren drei Jahre alt Die Experimentatoren zogen jeder Hündin 20 Zähne und nach einer dreimonatigen Heilungsphase wurden ihnen jeweils 16 Implantate eingesetzt entweder das herkömmliche Straumann Modell SLA oder das leicht oberflächenveränderte neue SLActive Implantat Ziel des Tierversuchs war es erste und frühe subepitheliale Bindegewebsanheftungen bei SLA und SLActive Implantaten gewebekundlich zu untersuchen Schwarz et al zogen folgendes Resümee aus dem Tierversuch Innerhalb der Grenzen einer solchen Pilotstudie könnte man darauf schließen dass modifizierte SLA Titan Oberflächen d h SLActive Implantate das Potential besitzen könnten subepitheliale Bindegewebsanheftungen um das Implantat zu fördern 10 Die Straumann AG deklarierte derart vage Vermutungen als Tatsachen Es zeigte sich eine erhöhte Anlagerung und Vermehrung der Epithelzellen und Fibroblasten die zu einem Weichgewebe Attachment mit gut organisierten Kollagenfasern und Blutgefäßen führten Straumann Backgrounder 2009 wobei Schwarz et al ausdrücklich darauf hingewiesen hatten dass es gegenwärtig keine gewebekundlichen histologischen Daten gebe die die klinische Relevanz der Anheftung von Kollagenfasern unterstützen würden Die Düsseldorfer Tierexperimentatoren betonten in ihrer Studie die Einschränkungen durch die nur kleine Tierzahl und die Notwendigkeit in weiteren Studien eine größere Anzahl von Tieren zu benutzen um die gegenwärtigen Ergebnisse zu bestätigen insbesondere bei der offenen Einheilung von Titan Implantaten non submerged titanium implants 5 Schwarz Ferrari Herten Mihatovic Wieland Sager Becker Effects of surface hydrophilicity and microtopography on early stages of soft and hard tissue integration at non submerged titanium implants an immunohistochemical study in dogs Nov 2007 Frank Schwarz Daniel Ferrari Monika Herten Ilja Mihatovic Jürgen Becker Westdeutsche Kieferklinik HHUD Marco Wieland Institut Straumann Basel Schweiz Martin Sager Tierversuchsanlage HHUD Straumann stellt die Test Implantate zur Verfügung In diesem Tierversuch erhöhten Schwarz et al die Zahl der Tieropfer auf 15 Beagles alle zwischen 20 und 24 Monate alt Ziel der Studie war es den Einfluss der Oberflächenbeschaffenheit auf frühe Phasen der Weich und Hartgewebeintegration bei offener Einheilung von Titan Implantaten non submerged titanium implants im Hundemodell zu untersuchen In ihrer vierten Publikation zu SLA vs SLActive zitierten Schwarz et al mehrfach sich selbst indem sie auf die von ihnen festgestellten positiven Ergebnisse zur Knocheneinheilung und Gewebeintegration der neuen SLActive Implantate in ihren vorangegangenen Tierversuche hinwiesen2 4 allerdings ohne ihre vorher geäußerten Zweifel an deren Übertragbarkeit zu wiederholen Nicht nur dass auch bei diesem Tierversuch wieder Marco Wieland mitarbeitete Vize Präsident der Forschungsabteilung des Instituts Straumann das Institut Straumann subventionierte den Tierversuch auch und Dr Frank Schwarz erhielt für seine Arbeit den Andrè Schroeder Forschungspreis 2007 der seit 1992 jährlich von der Straumann AG verliehen wird dotiert mit einem Preisgeld von 20 000 CHF und einer Goldmedaille Auf der Grundlage der Beobachtungen unabhängiger Forschungsteams in der ganzen Welt sind wir davon überzeugt dass SLActive der neue Goldstandard für Dentalimplantate wird heißt es im Straumann Geschäftsbericht 2006 Ergebnis der von Straumann preisgekrönten Studie 15 tote Beagles mit zersägten Kiefern und die mögliche Schlussfolgerung dass die Weich und Hartgewebeintegration mehr durch Hydrophilie als durch die Mikrotopographie der Implantat Oberfläche beeinflusst werde 6 Schwarz Sager Ferrari Herten Wieland Becker Bone regeneration in dehiscence type defects at non submerged and submerged chemically modified SLActive and conventional SLA titanium implants an immunohistochemical study in dogs Jan 2008 Frank Schwarz Daniel Ferrari Monika Herten Jürgen Becker Westdeutsche Kieferklinik HHUD Martin Sager Tierversuchsanlage HHUD Marco Wieland Institut Straumann Basel Schweiz Straumann stellt die Test Implantate zur Verfügung Dieser zweite Tierversuch mit standardisierten Löchern im Kiefer sog Dehiszenzdefekte kostete vier Beagles im Alter zwischen 20 und 24 Monaten das Leben Die Düsseldorfer Experimentatoren zogen jedem Hund 16 Zähne und bohrten ihnen nach einer Heilungsphase standardisierte Löcher in den Ober und Unterkiefer um Kieferknochenschäden zu simulieren die ein Problem beim Einsatz von Implantaten bei Patienten sind Allerdings zeigt der durch chronisch entzündliche Erkrankungen geschädigte Kieferknochen eines Menschen ein anderes Heilverhalten als der künstlich verletzte gesunde Kieferknochen eines Hundes Ziel des Tierversuchs war es die Knochenheilung von Kieferknochendefekten beim Einsatz von SLA und SLActive Implantatoberflächen bei gedeckter submerged und offener non submerged Einheilung zu vergleichen Für diesen Tierversuch wurden die Düsseldorfer Experimentatoren von der ITI Stiftung gefördert die finanziell von der Straumann AG abhängig ist Auch bei diesem Tierversuch bezweifelten Schwarz et

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