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  • 223
    unter dem faktischen Vorbehalt stehen dass keine wirtschaftlichen Interessen beeinträchtigt werden Eine Tier Nutzung ist nur zulässig solange sie nicht mit Leiden und Schäden zugunsten erhöhter Leistung verbunden ist Nicht artgerechter Umgang mit den Tieren ist eine schwere Verletzung der Mitgeschöpflichkeit darunter die Intensivhaltung in großer Zahl auf engstem Raum als Folge agrarpolitischer Rahmensetzungen Die Methoden der sogenannten Tierproduktion haben auch dazu geführt dass immer weniger Menschen in der Landwirtschaft einen Arbeitsplatz finden Halteverordnungen sind so zu überarbeiten dass den artspezifischen Bedürfnissen der Tiere entsprochen wird Anforderungen an Haltung Transport und Schlachtung sind so zu erhöhen dass Fleisch teurer wird und der Preis in stärkerem Maß eine regulatorische Funktion erhält Die Zahl der Tierversuche ist fortlaufend zu senken Sie sind langfristig durch alternative Verfahren zu ersetzen Gentechnische Manipulationen an Tieren lehnen wir ab Die Tierschutzbemühungen in Deutschland dürfen sich nicht nur an den Mindeststandards der EU orientieren Um die Einhaltung der gesetzlich anerkannten Rechte der Tiere zu gewährleisten sind treuhänderische Kontroll und Klagebefugnisse weisungsunabhängiger Beauftragter und gemeinnütziger Verbände einzuführen Wir setzen uns dafür ein dass die Tierethik Bildungsinhalt an den Schulen und anderen Bildungseinrichtungen wird Kern einer Tierethik sollte sein den Missbrauch von Tieren und die Gewalt gegen Tiere fortschreitend

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  • 330
    sollte für sie ein Bündnis angestrebt und der zweite Schritt nicht vor dem ersten getan werden Das Gemeinsame ist vor dem Unterscheidenden intern wahrzunehmen und extern zu repräsentieren Zuvor haben sich die Koalitionspartner über ihr individuelles Ziel Klarheit zu verschaffen und untereinander zu verständigen Nicht anders stellt sich die Situation für die Tierschutzszene in Deutschland dar in der es nicht mehr Vereine als Ziele geben sollte und in der Koalitionen als Zweckbündnisse zur Erzielung übereinstimmender Teilziele politischer Fortschritte im Sinne der Paktierenden zu betrachten sind Zugleich mit dem offensichtlichen Erfordernis einer engeren Kooperation und Bündelung von Aufgaben ergibt sich auch hier die Notwendigkeit ein unverwechselbares Profil der eigenen Interessen des eigenen Zwecks herauszuarbeiten Der Zwang zur Kooperation ist mit der Chance zur Selbstbestimmung identisch beide gehorchen den politischen Gesetzen einer pluralistischen Gesellschaft in der selbstverständlich aufs Ganze gesehen die Grenzen aller Interessenbereiche ineinanderfließen Dialog Auseinandersetzung und Zusammenarbeit sollten und müssen daher zwangsläufig auch mit Interessenbereichen und vertretern jenseits des Tierschutzes gesucht werden In letzter Instanz muß selbst das neutrale und kontroverse gesellschaftliche Umfeld erörtert verstanden überzeugt und gewonnen werden Die nachfolgend vorgelegten Vorschläge des Politischen Arbeitskreises für Tierechte in Europa e V PAKT sollen Anregungen für eine Neuordnung im deutschen und europäischen Tierschutz vermitteln PAKT unterbreitet diese Vorschläge in Erfüllung seiner satzungsgemäßen Ziele im Geist partnerschaftlicher Gemeinschaftsarbeit für die Tiere und in dem Bestreben eine Neuorientierung im Mensch Tier Verhältnis zu erreichen Vertrauen schaffen Vertrauen zwischen den Tierschutzorganisationen ist nur aufzubauen wenn genügend zuverlässige Informationen über die jeweiligen anderen Organisationen vorhanden sind Solange sich jedoch Tierschutzverbände gegeneinander abschotten oder sogar diskriminieren ist keine Vertrauensbildung möglich Massnahmen Austausch von Informationsmaterialien zwischen den Verbänden Information in den Verbandszeitungen über die anderen Organisationen Gemeinsame ergebnisorientierte Seminare und Tagungen Tierschutzfeste Kooperation fördern Neben Information spielt Kooperation eine herausragende Rolle Bei gemeinsamen Aktionen lassen sich

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  • 331
    Waldspaziergänge bei Treibjagden organisieren Spezielle Abwehr und Vertreibungsmittel wie Düfte Geräusche Zäune um Wildschäden vorzubeugen Im Fall bestehender Pachtverträge für gemeindeeigene Jagdreviere die drastische Erhöhung der Pachtgebühren und das Auslaufenlassen der Pachtverträge beantragen Massentierhaltung Die quälerische Massen bzw sachlich korrekter Intensivtierhaltung ist vom Umfang her die verbreitetste Form der Tierausbeutung und quälerei Es liegt nicht in der Kompetenz der Kommunalpolitik diese Art der Massenquälerei abzuschaffen wohl aber dafür zu sorgen daß wenigstens die minimalen Tierschutzbestimmungen und Haltungsverordnungen eingehalten werden In der Regel kontrolliert der Amtstierarzt im Auftrag der Kommune diese Anlagen Auf geplante neue Intensivhaltungen darunter sogenannte Pelztierfarmen ist die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen Einwendungen sind im Rat und in der Presse vorzubringen Im Genehmigungsverfahren sollte den Einwendungen der örtlichen Tier und Naturschutzvereine mehr Gehör geschenkt und ein tragfähiger Kompromiß in Form von strengen Auflagen gefunden werden wenn die Errichtung einer solchen Anlage nicht zu verhindern ist Gegebenenfalls beantragen daß die Tierhaltungsbetriebe die Kosten der Tierkörperbeseitigung als Verursacher selbst tragen Intensivtierhaltungen und die damit verbundenen barbarischen Tiertransporte und Schlachthöfe sind natürlich nur möglich weil 95 der Bevölkerung die Produkte dieser Praktiken kaufen und essen Daher sind Vegetarismus und Veganismus zu fördern Darauf drängen daß bei kommunalen Veranstaltungen kein Hummer keine Krabben und Muscheln angeboten werden Tiere die einen besonders grausamen Tod erleiden müssen Pferdesport und Freizeit Pferdehaltungen Pferde bundesweit gibt es annähernd 2 Millionen Sport und Freizeitpferde werden als Sport und Wettkampfgeräte mißbraucht Den Tieren werden sinnlose und widernatürliche Höchstleistungen abverlangt mitunter unter Verwendung brutalster tierquälerischer Methoden und Zwangsmittel Unter dem Titel Pferdesport Verprügelt verschnürt verheizt berichtete ausführlich der Stern 20 97 wie auf deutschen Trabrennbahnen Tierschinder freie Hand haben Sie stecken den Pferden scharfkantige Metallgebisse ins Maul zurren die Zunge fest und drücken ihnen Gummistöpsel in die Ohren Ziel der Tortur das große Geld Die Tiere werden körperlich und seelisch kaputtgemacht und sind schon mit drei Jahren erledigt Die verbreitete Haltung einzelner Pferde in Boxen ist art und verhaltenswidrig Zu den gravierenden Missständen zählen Nicht artgerechte Stallbauten bzw Haltungsformen Billigställe zu enge Boxen mit zu langer Verweildauer mangelndes Bewegungsangebot falsche Fütterungen Vernachlässigungen durch Halter und Betreiber der Ställe mangelhafte Hufpflege ungenügende Inanspruchnahme der Tierärzte unzureichende Weidepflege und mangelhafte Kontrollen durch die Fachbehörden Zu nennen sind ferner das Fehlen von Sachkundenachweisen für Halter und private Pferdehaltungen ungenügende Kenntnisse und Sensibilität vieler Freizeitreiter Defizite bei der reiterlichen Ausbildung Folge Häufige Erkrankungen und zum Teil Dauerschäden wie Hufrehe Husten Kolik und akute Verhaltensstörungen Auf Abschaffung aller Pferdesportveranstaltungen drängen besonders die Poloturniere mit ihrer brutalen Dressur sind zu verbieten ebenso das Military Reiten Die sehr verbesserungsbedürftigen Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten vom 10 November 1995 liegen als Broschüre und im Internet vor und können beim BMVEL bezogen werden Schlachthöfe Hier werden am Fließband mit häufig nur angelerntem Personal allein in Deutschland jährlich rund 500 Millionen Tiere zu Tode gebracht Da dies im Akkord vor sich geht ist die Betäubung oft unvollständig und nicht lange genug anhaltend so dass die Opfer den nachfolgenden Schlachtschnitt bei vollem Bewusstsein erleiden Die Kontrollen der Schlachthöfe obliegen dem Veterinäramt sie sind aber völlig unzureichend Hier ist nachzuhaken ob diese entsprechend dem Tierschutzgesetz 4a und 4b hinreichend erfolgen Ein Amtstierarzt kann nicht gleichzeitig das ordnungsgemäße Entladen der Tiertransporter und das fachgerechte Betäuben der Tiere mit der Elektrozange überwachen Unangemeldete Kontrollen im Schlachthof durchführen Durchsetzen daß der örtliche Schlachthof nur Tiere annimmt die nicht länger als 150 km oder 2 3 Stunden herantransportiert wurden Das Schächten darf nur mit vorangehender Betäubung und unter tierärztlicher Aufsicht erfolgen Stadttiere Im Ökosystem Stadt leben neben den Haustieren sowie Tauben Enten oder Schwänen auch verschiedene Wildtierarten als Kulturfolger weil sie hier bessere Lebensbedingungen vorfinden als in der mehr oder weniger ausgeräumten und vergifteten Landschaft Eine Regulierung dieser Standortpopulationen durch den Menschen ist in der Regel nicht erforderlich Ihre Gewöhnung an die Stadt ist durch naturnahe Gestaltungen zu unterstützen Haus und Dachbegrünungen Baumpflanzungen Wildwiesen vernetzte Grünzüge Renaturierung von Gewässern usw Stadttauben Stadttauben verwilderte Haustiere Abkömmlinge entflogener Haustauben nahmen nach 1950 in allen größeren Städten Europas stark zu wo sie nun abhängig vom Menschen leben Regelmäßigen Zuwachs erhalten die Schwärme durch erschöpfte und verirrte Brieftauben Viele Stadtverwaltungen und ein Teil der Bevölkerung sehen die Tauben als großes Problem Zu Unrecht So werden ihnen Gebäudeverschmutzungen angelastet obwohl die durch Taubenkot bedingten Verunreinigungen in keinem Verhältnis zu den Schäden aufgrund von Luftverschmutzungen oder saurem Regen stehen Ebenso unzutreffend ist die noch immer verbreitete Annahme von Tauben gehe eine besondere Seuchengefahr aus Bereits 1989 teilte das damalige Bundesgesundheitsamt auf Anfrage mit daß eine potentielle Gesundheitsgefährdung durch Tauben überschätzt würde und nicht größer ist als durch Zier und Wildvögel sowie Nutz und Liebhabertiere Der bloße Umstand daß Krankheiten wie auf andere Weise so auch durch Tauben übertragen werden können sei kein Anlaß gegen diese vorzugehen Gleichwohl wird versucht die Tauben zu reduzieren mit Netzen Spießen Drähten Gittern Fallenfängen Flinten Gift und Betäubungsködern sowie verfehlten Ovulationshemmern Meist versucht man sich in Fütterungsverboten Nur selten machen sich die Stadtparlamentarier vor ihrer Entscheidung hinreichend sachkundig Wer ein Fütterungsverbot verordnet und konsequent überwacht nimmt in Kauf dass die Tauben erkranken hungern und verhungern besonders Nestlinge und Jungtauben Es werden dadurch nicht weniger Jungtiere ausgebrütet diese werden nur schwächer und kränker Ganzjähriges Brüten findet auch bei Nahrungsmangel statt Es handelt sich um eine gegen das Tierschutzgesetz verstoßende Tierquälerei denn diese Vögel auf den Lebensraum Stadt verwiesen besitzen nur einen geringen Flugradius und sind überwiegend auf die Fütterung durch Menschen angewiesen Eine Vertreibung der Tauben aus städtischen Gebieten ist ohnehin mit keiner Maßnahme zu erreichen Gifte gar die Blausäure führen zu einem qualvollen Tod und sind schon deshalb tierschutzwidrig und strafbar Ein konsequent durchgeführtes Fütterungsverbot ist eindeutig den Tötungsmethoden zuzurechnen Da Stadttauben einen beschränkten Aktionsradius von wenigen hundert Metern haben sind sie bei der Einstellung der Fütterung durch den Menschen dem langsamen Hungertod ausgeliefert Durch die jahrhundertelange Bindung an den Menschen und seine Städte sind sie in ihrem Nahrungserwerb völlig auf ihn angewiesen Ein Vertreibungseffekt ist durch Fütterungsverbote nicht zu erzielen da die Stadttauben an Gebäude gebunden sind und nicht in die freie Landschaft

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  • 213
    Erziehung der Tiere Tierhandel 10 Beim Verkauf ist zwingend zu beachten dass der Gesundheitszustand der Tiere gut ist und dass sie sauber und entsprechend den Gesundheitsvorschriften untergebracht werden Die Bestimmungen für die Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren ihre Ernährung ihren Transport sowie ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen während ihrer Schlachtung werden vom Ministerium für Landwirtschaft und Dorfangelegenheiten festgelegt Der Handel von wilden Tieren wird durch entsprechende Erlasse des Ministeriums geregelt werden Personen die mit Haus und Ziertieren handeln sind verpflichtet im Dienste der Gesundheit von Mutter und Jungtieren Maßnahmen zu treffen die für ihre anatomischen physiologischen und verhaltensbedingten Bedürfnisse notwendig sind Der Einsatz von Tieren für Handelszwecke in Filmen und in der Werbung bedarf einer Genehmigung Die dafür notwendige Prozedur und die Grundlagen werden nach Anhörung der betroffenen Institutionen von dem Ministerium durch eine Satzung bestimmt Tiere können nicht für Vorführungen Filmaufnahmen oder für Werbung eingesetzt werden durch die sie zu Schaden kommen Leid oder Schmerzen ertragen müssen Der Export und Import der Versuchstiere bedarf einer Genehmigung Diese wird nach Erlaubnis des Ministeriums von dem Ministerium für Landwirtschaft und Dorfangelegenheiten erteilt Ein krankes ein behindertes oder altes Tier ein unheilbar krankes oder ein leidendes Tier kann ohne eingeschläfert oder notgeschlachtet zu werden von einer anderen Person nicht übernommen oder an eine Person verkauft werden Erziehung 11 Bei Tieren dürfen keine erzieherischen Methoden angewandt werden die ihre natürlichen Fähigkeiten und Kräfte übersteigen durch die sie verletzt werden können unnötig leiden müssen oder durch die sie schlechte Gewohnheiten erlernen können Tierkämpfe sind verboten Folkloristische Vorstellungen die keine Gewalt beinhalten bedürfen nach Absprache mit dem Ministerium der Genehmigung der Tierschutzausschüsse der jeweiligen Städte 4 Teil Schlachtung und Tötung der Tiere und die Verbote Schlachtung 12 Schlachtung der Tiere Unter Berücksichtigung religiöser Grundsätze dürfen Tiere nur ohne daß ihnen Angst gemacht oder sie erschreckt werden unter größtmöglicher Vermeidung von Leid und gleichzeitig unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften geschlachtet werden Es muss gewährleistet sein dass für das Schlachten nur qualifizierte Personen eingesetzt werden Wer aus religiösen Gründen ein Tier opfern will muss das Opfertier den religiösen und den Gesundheitsvorschriften entsprechend unter größtmöglicher Vermeidung von Leid schlachten Die Schlachtplätze der Opfertiere die Qualifikation der Schlächter und alle anderen entsprechenden Bedingungen werden nach Meinungseinholung bei dem Ministerium und seinen zuständigen Institutionen von dem Ministerium festgelegt dem auch das Präsidium für religiöse Angelegenheiten untergeordnet ist Tötung der Tiere 13 Es ist verboten außer in gesetzlichen Ausnahmen und zu wissenschaftlichen Zwecken Tiere zu töten Personen und Einrichtungen die für die Tötung der Tiere verantwortlich sind müssen diese nach ihrem mit Gewissheit festgestellten Tod entsprechend entsorgen oder entsorgen lassen Bestimmungen und Grundsätze der Tötung werden durch Erlasse des Ministeriums geregelt Verbote 14 Verbote bezüglich der Tiere sind a Tiere vorsätzlich schlecht zu behandeln ihnen Schmerz und Grausamkeit zuzufügen sie zu schlagen verdursten oder verhungern zu lassen sie extremer Kälte oder Hitze auszusetzen ihre Versorgung zu vernachlässigen ihnen physisches oder psychisches Leid zuzufügen b Tiere zu Handlungen zu zwingen die offensichtlich ihre Kräfte übersteigen c Tiere an Personen zu verkaufen die keine Schulung bezüglich der Haltung von Haus und Ziertieren nachweisen können d Tiere an Personen unter 16 Jahren zu verkaufen e Eingriffe an Körpern von Tieren vorzunehmen bevor ihr Tod mit Gewissheit nachweisbar ist f Tiere entgegen den Bestimmungen des Schlachttiergesetzes und des Gesetzes Nr 4915 das die Rahmenbedingungen und Erlaubnisse zur Jagd sowie die Haltung von Wildtieren als Masttiere in Zuchtfarmen regelt zur Deckung des Fleischbedarfs zu töten und zu vertreiben g Tiere die nicht zur Schlachtung aufgezogen wurden als Preis Rabatt oder Prämie zu verteilen h nicht medizinisch begründbare unnatürliche Eingriffe durch Fremdmittel an Tieren ihren Föten oder Eiern mit Ausnahme der Entnahme von Kaviar vorzunehmen i kranke oder trächtige Tiere die zwei Drittel ihrer Schwangerschaft erreicht haben sowie Muttertiere die soeben geworfen haben zur Arbeit zu benutzen oder sie nicht artgerecht unterzubringen j Sexualverkehr mit Tieren oder Tierquälerei zu betreiben k Tiere außer aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit zur Nahrungsaufnahme zu zwingen ihnen unverträgliche schädliche oder Schmerz und Leid zufügende Nahrungsmittel zu verabreichen ihnen Sucht erzeugende Produkte wie Alkohol Zigaretten oder Drogen zu verabreichen l gefährliche Tiere wie Pitbull Terrier Japanese Tosa zu züchten sie zu vermitteln zu importieren zu verkaufen und für diese zu werben Tauschgeschäfte mit ihnen zu machen sie auszustellen und zu verschenken 3 Kapitel Tierschutzorganisationen 1 Teil Regionale Tierschutzausschüsse Organisation Pflichten und Verantwortungen Der städtische Tierschutzausschuß 15 In jeder Stadt wird ein städtischer Tierschutzausschuß eingerichtet der sich unter dem Vorsitz des Gouverneurs ausschließlich zur Beratung von Tierschutzbelangen und zur Diskussion der anliegenden Probleme versammelt An diesen Versammlungen nehmen teil a der Oberbürgermeister einer Großstadt der Bürgermeister einer Kleinstadt die an eine Grosstadt angegliedert ist oder der Bürgermeister einer Stadt die an keine Grosstadt angegliedert ist b der Leiter des städtischen Umwelt und Forstamtes c der Leiter der städtischen Landwirtschaftsbehörde d der Leiter des städtischen Gesundheitsamtes e der Leiter des städtischen nationalen Bildungsamtes f der städtische Mufti g der Leiter des städtischen Veterinäramtes h in Städten in denen sich eine Veterinärfakultät befindet die Zuständigen der Veterinärfakultät i höchstens zwei Vertreter eines der freiwilligen und in der Stadt vertretenen Tierschutzorganisationen die vom Gouverneur bestimmt werden j ein Vertreter der städtischen oder der regionalen Veterinärkammer Der Vorsitzende kann nach Bedarf zusätzliche Fachleute von anderen Einrichtungen zur Beratung miteinladen Das Sekretäriat des städtischen Tierschutzausschusses wird dem städtischen Umwelt und Forstamt unterstellt Seine Arbeitsergebnisse seine Politik und Strategie seine Errungenschaften und Beobachtungen meldet dieser Ausschuss dem Ministerium Gibt es in einer Stadt nicht alle oben aufgezählten städtischen Einrichtungen besteht der Ausschuss aus den anderen vorgeschriebenen Mitgliedern Der Ausschuss versammelt sich auf Einladung seines Vorsitzenden Arbeitsweise und Grundsätze des Tierschutzausschusses werden durch Erlaß des Ministeriums festgelegt Aufgaben des Tierschutzausschusses 16 Der Tierschutzausschuß ist zum Schutz der Tiere zur Feststellung der Tierschutzprobleme und zur Durchsetzung der dazu ausgearbeiteten Lösungen unter Berücksichtigung der Entscheidungen der Zentralen Jagdkommission bezüglich des Schutzes der Lebensräume für Jagd und Wildtiere und der Regulierung der Jagd für folgendes zuständig a Als Rechtsvertreter hat der Ausschuss die Verantwortung bezüglich des Tierschutzes und Tiergebrauches im Sinne diese Gesetzes b Im Hoheitsgebiet

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  • 217
    beschränkt bleibt Folgenloses Alibi oder realer rechtspolitischer Fortschritt Wie schon in den Auseinandersetzungen um die Aufnahme des Tierschutzes in bisher elf Länderverfassungen ertönt auch diesmal wieder das Lamento insbesondere der Organisationen der Tierexperimentatoren schwarzer Freitag die ihre Forschungsfreiheit bedroht wähnen und mit der Abwanderung ins Ausland drohen Hochgesteckte Erwartungen werden andererseits bei einem Teil der Tierschützer gehegt während auf Seiten der Juristen Skepsis und Zurückhaltung vorherrschen So wies der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes in Nordrhein Westfalen Johannes Nüsse darauf hin dass die Aufnahme des Naturschutzes in die Verfassung auf die Arbeit der ordentlichen Gerichte im Gegensatz zur Fachgerichtsbarkeit wie beispielsweise derjenigen für Verwaltungsrechts Streitfälle bislang wenig Einfluss gehabt habe In der Tat ist nicht erkenn oder nachweisbar dass der grundgesetzlich abgesicherte Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen einen Durchbruch in der Naturschutzpolitik bewirkt hat nimmt man beispielsweise die tägliche Bebauungsrate der freien Bodenfläche als realen Maßstab Sie liegt seit Jahrzehnten ziemlich konstant bei 125 Hektar vor und nach der Aufnahme dieses Artikels ins Grundgesetz Fest steht dass das zahnlose Tierschutzgesetz ein Fundament erhalten hat dass der Tierschutz bei der Abwägung mit den genannten Grundrechten künftig ein stärkeres Gewicht auf die Waage bringen kann Doch die Ursachen der tagtäglichen millionenfachen Tierschinderei wie egoistischer Materialismus Essgewohnheiten Gewinn und Karrierestreben werden weiterhin strukturell höchst wirksam bleiben Und die Pharmafirmen werden ebenso wenig ins Ausland abwandern wie die in der Schweiz wo die Würde der Kreatur seit 1992 Verfassungsrang hat Inwieweit die Grundgesetzergänzung tatsächlich Ausbeutung und Missbrauch der Tiere einschränkt kann vorerst nur spekulativ betrachtet werden Gut möglich ist dass etwa die Tierversuche künftig überzeugender begründet werden müssen oder dass mittel und längerfristig wirksamere Verwaltungsvorschriften zur Durchsetzung des Tierschutzgesetzes herauskommen ebenso dass die Verwaltungsgerichte strenge Maßstäbe bei den Ausnahmegenehmigungen für das Schächten zugrunde legen und darauf bestehen dass die Antragsteller wie vom Bundesverfassungsgericht verlangt substantiiert zwingende

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  • 341
    wird dargestellt gar vorwurfsvoll dass die Jäger etwa für die Ausrottung verantwortlich waren wenn sie als Heger nämliches Tier wieder einzubürgern versuchen Mit medialer Begleitung Auch fällt immer wieder auf wie genüsslich die Sender über Tierschutzgelder Veruntreuung berichten Nie jedoch über die erbrachten Leistungen Auflistungen dieser Art können endlos fortgeführt werden Fakt ist dass die öffentlich rechtlichen Sender einer linken Ideologie unreflektiert anthropolozentrisch verhaftet sind man sehe sich die Personen der Rundfunkaufsichtsräte nur genauer an und dass die Privaten von Werbung der Wurst Fleisch und Pharmakologie leben Warum wohl werden in öffentlichen Lesungen keine Tierschutz Bücher rezensiert Nicht weil es sich um Sachbücher handelt sondern weil es sich um Materie handelt derer sich jedermann bewusst schuldig fühlt und niemand bereit ist sich der wohligen Illusion der Selbstzufriedenheit zu entledigen Aber ein Lobbyist wird scheitern wenn er nicht am Ende des Horrors die erreichbare befriedigende Vision aufzeigt und vergisst diese eingangs zu präsentieren Das wesentliche Problem Medien kann so steht zu befürchten nur durch eine dauerhafte Gegenoffensive zu den bekannten Darstellungen gelöst werden die mit viel Zeit und großen Mitteln für Werbeschaltungen letztendlich auch auf dem ideologischen Feld Einbrüche erzielen könnten Um diese Mittel bereitzustellen empfehle ich die Gründung eines Investitionsfonds des Tierschutzes der im Termingeschäft durchaus mittelfristig das erforderliche Vermögen erwirtschaften könnte so ein Grundkapital von wenigen 100tsd zusammenkäme inkl Einlagen Dieser Fund wäre auch in der Lage zentral gesteuerte Werbemaßnahmen nicht existent in diesem Tierschutz außerhalb der Medien zu koordinieren und zu bezahlen Für beide Teile ließe sich rasch eine tragfähige Konzeption erstellen Lobbyarbeit Mit kontinuierlich hohem Mitteleinsatz unterhält die Industrie professionelle Büros mit fest angestellten sachverständigen Mitarbeitern die mit der Rückendeckung wirtschaftlich bedeutender Verbände und Konzerne in die Lage versetzt werden über Länderministerien die Kontakte zur Bundesregierung zu knüpfen zu halten und durch Einrichtung von Außenbüros am Regierungssitz zu vertiefen nicht im Vorbringen und Versorgen von selbstrelevanten Informationen sondern als nicht zu honorierende Berater und Mitarbeiter die in Detailkenntnis für detailfremde Entschei dungsträger generell unverzichtbar sind In diese Beratungsleistungen werden die Eigeninteressen pragmatisch eingeflochten Der Tierschutz wird in der Öffentlichkeit als gemeinnützig orientiert wahrgenommen mit all den mit diesem Begriff umschriebenen negativen Adjektiven Feierabendengagement arbeitsauf wändig fanatisch kompliziert verbissen freudlos unübersehbar im Sinne der Verpflechtung zersplittert jedes Kaff hat seinen eigenen Verein uneins zerstritten tendenziell menschen feindlich politisch mit geringem Einfluss unterschwellig aggressiv medial ohne Einfluss Im Vergleich des Vorstehenden lassen sich drei Schlusssätze formulieren Lobbyismus ist ein marktwirtschaftlicher Handel in dem Mittel ausschlaggebend sind und Moral eine nachgeordnete Rolle spielt Folgerungen Es bleibt festzustellen dass der Tierschutz über alle Resourcen und Themenhoheiten verfügt die sich eine Interessengemeinschaft zur Durchsetzung ihres Anliegens nur erträumen könnte Es bleibt weiter festzustellen dass ein Weiter wie bisher nicht ausreicht und dass der Tierschutz das Fehlen einer politischen Zentrale teuer bezahlt und sich selbst in allen außer seinen Kernbereichen des politischen Gewichts entledigt um einen status quo der politischen Bedeu tungslosigkeit anzustreben Als Abhilfe wäre eine Gemeinschaftsstiftung mit den entsprechenden Vollmachten und Mitteln anzustreben der alle Vereine angehören und die gleich der

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  • 340
    über die Tiere gebracht hat kann von einer ganzheitlichen Kultur des Menschen in und von einer gelebten Kultur in der vom Menschen beherrschten Natur nicht mehr die Rede sein und mit der Fließbandproduktion in den Fabriken mit der Entwicklung der Großstädte den Kranken Irren und Waisenhäusern den Gefängnissen und Schlachthöfen den Brotfabriken und Molkereien war die Gemeinsamkeit von Menschen und Tieren endgültig zu einem Ende gekommen Und so wie für die Kranken die Krankenhäuser für die Behinderten die Krüppel und Irrenhäuser für die Unangepassten die Gefängnisse für die Entwurzelten die Armenhäuser die Nachtasyle und Suppenküchen eingerichtet wurden haben dann die Obdachlosen sich der herrenlosen Tiere erbarmt und einige Wohlgesinnte sich der geschundenen Tiere erinnert und Tierasyle und Tierschutzvereine gegründet Von dort bis zur Verantwortung für die Tiere in unseren Tagen ist es noch ein gewaltiger Sprung weil nicht nur das Leiden der Tiere gewaltig zugenommen sondern zum Glück auch das Denken und Nachdenken einiger und einer zunehmenden Zahl von Menschen zugenommen hat und wir begonnen haben uns der Anfänge einer Gemeinsamkeit einer Solidarität und Koalition mit den Tieren aus den Anfängen der Welt des Lebens und der Natur zu erinnern Heute wächst die Zahl derer die die Tier Caritas zugunsten eines ganzheitlichen Lebens Natur und Weltbegriffes hinter sich lassen wollen die für die Tiere fordern was sie auch für sich selbst fordern ein artgerechtes schmerzfreies Leben in größtmöglicher Freiheit für die Tiere nach den Gesetzen der Natur für die Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den Grenzen der Gesetze und der Menschenrechte Nun weiß jeder Mensch wie schwer es ist ein selbstbestimmtes Leben für sich selbst zu erkämpfen in den Widrigkeiten des Lebens Anerkennung seiner Rechte zu erlangen oder zu behaupten Das hängt im Wesentlichen mit der Vereinzelung mit dem Verlust des Gemeinschaftsbewusstseins unter den Menschen zusammen Wir müssen für unsere

    Original URL path: http://www.paktev.de/340-1.html (2016-04-27)
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  • 280
    es auf vielfache Weise möglich sich aktiv für die Tiere einzusetzen ausführlich www paktev de Positionen Tierschutz in der Kommunalpolitik Städte und Gemeinden sind für die Genehmigung von Gewerbeansiedlungen und Veranstaltungen zuständig jeder Stadt und Gemeinderat kann also darüber entscheiden welchen Gewerbebetrieb und welche Veranstaltung er haben will oder nicht So kann man nicht nur aus tierschutzrechtlichen sondern auch aus gesundheitlichen Gründen oder solchen des Natur und Umweltschutzes die Errichtung von Intensivhaltungen Zirkusauftritten mit exotischen Tieren Tierversuchslabors usw zu unterbinden suchen oder wenigstens darauf dringen dass dafür kein kommunaler Grund zur Verfügung gestellt wird Beispiele In Kommunen mit Schlachthöfen sollte gefordert werden keine Schlachttiere anzunehmen die von weither angefahren werden weiter als 150 km oder mehr als vier Stunden Transportdauer Zur Lösung des Problems der Taubenplage ist die Einrichtung von leicht zugänglichen Nistplätzen zu fordern um durch den Austausch der Eier mit künstlichen den Bestand zu reduzieren Bestehende Fütterungsverbote sind aufzuheben Wichtigster Kooperationspartner auf kommunaler Ebene sind die neuerdings meist unter dem Begriff Verbraucherschutz oder Veterinärämter firmierenden Ämter denen auch der Tierschutz obliegt Diesen teils staatlichen teils kommunalen Ämter für Veterinär wesen und Lebensmittelüberwachung der Landkreise und größeren Städte obliegen die Kontroll und Vollzugsaufgaben im Tierschutz Ihr vielfältiges Aufgabengebiet reicht von der Bekämpfung von Tierseuchen bis zur Verfolgung von Tierquälerei Kontrolle von Tierbörsen Zoohandlungen und Zirkusbetrieben sowie der Tierhaltungen Zu Petitionen und Protesten gibt es immer wieder Anlässe Vorschläge für Schreiben an Politiker Fraktionsvorstände der Parteien Behörden Ministerien Unternehmen Botschaften der Staaten ausländische Regierungen an die EU usw finden sich in den Zeitschriften und Internetseiten der Tierschutzorganisationen Anlässlich der sich immer wieder mal bietenden Erfordernis bei Gesetzgebungen an die Politiker zu schreiben hier kurz dargelegt welchen Gang es geht wenn wie im Tierschutz häufig seitens eines Bundeslandes bzw des Bundesrats BR ein Gesetz per Initiative auf den Weg gebracht wird

    Original URL path: http://www.paktev.de/280-1.html (2016-04-27)
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