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  • tierschutzImUnterricht
    B mit Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen Menschen und Tieren mit den Gründen und Anlässen aus denen Tierversuche durchgeführt werden sowie mit den Pro und Contrapositionen dazu Sie überlegen ob die Entdeckung und Testung eines neuen Medikaments im Tierversuch beweist dass der Tierversuch der einzig mögliche schnellste und am besten verträgliche Beitrag zum Wohlergehen von Menschen ist Das Thema wirft vielfältige Fragestellungen auf Je nach Altersstufe werden unterschiedliche tierversuchsfreie Methoden angesprochen Die Vermeidbarkeit vieler Krankheiten z B durch gesunde Ernährung und Nichtrauchen ist ein ebenso wichtiges Thema Es wird auch darüber diskutiert in wie weit ein Lebewesen sich von uns unterscheiden muss damit wir glauben dass wir ihm Leiden zufügen dürfen wenn wir uns einen Nutzen davon erhoffen Statt den Schülerinnen und Schülern eine Meinung aufzuoktroyieren fußt das Konzept auf dem Prinzip alte Gewohnheiten kritisch zu beleuchten und interessengeleitete Behauptungen wie zum Beispiel dass Tierversuche sein müssen und sein dürfen nicht einfach als Tatsachen zu akzeptieren sondern nach Beweisen zu fragen Ein unverzichtbarer Aspekt ist ein Gespräch darüber dass wir uns nicht mit quälenden Gedanken und Bildern zermürben müssen um etwas für die Tiere in den Laboren tun zu können Mit anderen Tierfreunden zusammen aktiv zu werden gibt vielen Menschen Mut und Zuversicht und begründet häufig interessante und lebenslange belastbare Freundschaften Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können selbst kreative Ideen einbringen und wenn sie möchten auch gleich mit eigenen Aktivitäten zur Tat schreiten Begründung Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG welche Tierversuche umfangreich mit Steuermitteln fördert verteilt aufwendig gestaltete Werbematerialien für Tierversuche ohne Mengenbegrenzung an Schulen Die Tierversuchsproblematik wird Schülerinnen und Schülern zusätzlich durch Werbekampagnen der Chemie und Pharmakonzerne nahe gebracht In Städten in denen sich Tierversuchslabore befinden besuchen Schulklassen Veranstaltungen und Führungen dieser Institute wobei das Thema Tierversuche im Interesse des entsprechenden Institutes abgehandelt wird Dabei wird sinngemäß formuliert Ohne Tierversuche müssen Menschen sterben Tierversuche bei denen die Tiere leiden sind verboten usw Häufig wird bei solchen Gelegenheiten auch behauptet Tierversuche würden die Tiere nicht quälen wenn man sich an bestehende Gesetze hält Diese Auffassung wurde anlässlich eines Presseempfanges auch von Schülern geäußert die mehrere Monate mit Tierexperimentatoren an den Herzen geköpfter Rattensäuglinge herumexperimentiert hatten Projekt Herzschlag Hannover Das Tierschutzgesetz erlaubt das Zufügen extremster Leiden sofern der Experimentator sich davon eine ihm wichtig erscheinende Erkenntnis verspricht Insofern schließt Gesetzestreue die Qual der Tiere keineswegs aus Diese Tatsache wird Schülerinnen und Schülern von Tierversuchsbefürwortern nicht bewusst gemacht Tierversuche sind in Deutschland sogar für nichtmedizinische Zwecke erlaubt so z B in der Grundlagenforschung im Rahmen der Handyforschung oder wenn riskante Unkrautvernichtungsmittel vermarktet werden sollen Im Bereich der medizinischen Forschung wurde nie untersucht ob Tierversuche mehr schaden oder mehr nützen Schülerinnen und Schüler sollten darüber informiert werden dass Erfolg Misserfolg und Schaden von Tierversuchen weder veröffentlicht noch überprüft werden dass sie in keiner Datenbank einsehbar sind und nicht bekannt gemacht wird in welcher Höhe der Steuerzahler sie finanziert Tierversuchsfreie Methoden müssen vielfältige Hürden überwinden bevor sie anerkannt werden Hürden die der Methode Tierversuch nicht in den Weg gestellt wurden Diese Fakten kommen bei Führungen durch Tierversuchslabore

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  • 226
    der Arbeitskreis deutscher Tierschutzlehrer mit seinem Projekt Tierschutz im Unterricht Näheres bei PAKT Mitglied Elisabeth Petras Hamburg Tel 0178 4702016 E Mail EP 1965 gmx de Frau Petras hat einen Lehrgang in Graz absolviert www tierschutzimunterricht org und bietet selbst

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  • 227
    sehr oft kennen sie sich nur sehr wenig mit deren Bedürfnissen aus Die Übernahme der Verantwortung kann nur durch verantwortungsvollen Umgang nicht durch eine Mentalität in der das Kuscheltier in erster Linie dazu da ist die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen gelernt werden Dies sehen Kinder in der Regel leicht ein ja sie arbeiten mit Freude an den verschiedenen Lösungsansätzen mit Auch die Haltung unserer Nutztiere ja sogar das Thema Tierversuche beschäftigt die Kinder Stellen sie vorab Fragen wundern wir uns häufig wie tiefgehend diese sind wieviel Vorinformation und Unsicherheit hier vorhanden ist Kinder haben ein Recht auf ehrliche Antworten Lügen oder Beschönigungen helfen nicht weiter auch wenn die Information natürlich altersgerecht erfolgen muss Es gibt viel Raum für Fragen Diskussionen und Gespräche Wie gehen wir mit den aufkommenden Gefühlen um Wir dürfen auch weinen Es ist keine Schande sondern ein Zeichen für die Fähigkeit des Mitgefühls wenn jemand weinen kann Manchmal wird auch gelacht um keine Schwäche zu zeigen das sind aber eher die Ausnahmen Ein Hinweis auf die Gefühle der anderen und auf den Ernst der Situation reicht in der Regel um ein Veralbern zu verhindern Ganz wichtig ist der dritte Teil Hier werden gemeinsam Lösungen gesucht Plakate gemalt

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  • Europäische Union
    Deutschen Tierschutzbundes e V Format HTML deutsch Veröffentlicht 02 04 2014 Bewertung der Europäischen Union Ein Artikel von Edgar Guhde Format HTML deutsch Veröffentlicht 29 11 2012 Tierschutz in der Europäischen Union Ein Artikel der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt Format HTML deutsch Veröffentlicht 20 07 2012 Strategieplan der Europäischen Kommission zum Tierschutz 2012 2015 Ein Artikel der Europäischen Kommission Format PDF deutsch Veröffentlicht 15 02 2012 Tierschutz in

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  • Vegan Tierrechte Abolitionismus Saarland - Tierrechte vegan Abolitionismus
    andere als fade teuer oder elitär sondern die naturgemäße umweltschonendste tier und menschenfreundlichste Lebensweise des Menschen Falls Sie noch nicht vegan leben fangen Sie JETZT damit an Entgegen nahezu aller großen Tierschutz Unternehmen die permanent verlautbaren dass Veganismus schwer oder gar abschreckend ist ist es in Wirklichkeit sehr leicht Der Unterschied zwischen Menschen die behaupten vegan zu leben sei schwierig und jenen die behaupten vegan zu leben sei einfach ist der dass jene die es einfach empfinden aus Sicht der Opfer fühlen und jene die es als schwierig empfinden das auf sich selbst beziehen und die eigentlichen Opfer ausblenden Wie schwer auch immer Sie es finden mögen vegan zu leben bedenken Sie nur wie schwer es für die Tiere ist dass Sie nicht vegan leben Sie ändern lediglich eingefahrene Gewohnheiten Wenn Sie möchten beraten wir Sie gerne dabei Denn leider hindert die meisten Menschen sich vegan also naturgemäß zu ernähren mangelnde bzw falsche Information Unsere Rezeptseiten die ständig mit neuen veganen Gerichten ergänzt werden machen deutlich wie einfach und schmackhaft es ist sich völlig gewaltfrei und gesund zu ernähren Desweiteren können Sie uns unsere Zielsetzung unterstützen indem Sie AKTIV werden Werde Teil der Tierbefreiungsbewegung Unseren als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannten Verein mit ausnahmslos ehrenamtlichen Mitgliedern können Sie auch als Mitglied und oder durch aktiven Einsatz bei unseren zahlreichen Aktionen oder auf unserem Lebenshof unterstützen Wir würden uns allerdi ngs wünschen dass Ihre Spende Ihre vegane Lebensform beinhaltet sonst macht jedes weitere Engagement für Tiere einen sehr zweifelhaften Sinn Geldspenden nehmen wir aus diesem Grund von unveganen Menschen grundsätzlich nicht an d enn egal wie viele Tiere Sie meinen damit retten oder schützen zu können Sie vergessen dabei alle anderen Tiere die für Sie völlig sinnlos gequält und getötet werden Wir verstehen uns aus allen vorgenannten Gründen nicht als konkurrierende Organisation der Tierschutzverbände die grundsätzlich anthropozentrisch orientiert sind wir nehmen deutlichen Abstand von deren Manifestierung der Tierausbeutung durch halbherzige Tierschutzforderungen wir fordern keine schönere Tierausbeutung größere Käfige humanere Behandlung sondern das Ende der institutionalisierten und systematischen Gewalt gegen Tiere Tiere brauchen keinen Schutz sie brauchen Rechte Die Gründung der Tierversuchsgegner Saar e V erfolgte 1985 Anfangs als Gruppe befasste sie sich überwiegend mit dem Riesenspektrum Tierversuche weitete ihre Fachkompetenz und ihr Engagement auf alle tierrechtsrelevanten Bereiche aus und ist seit langer Zeit auf allen Gebieten im Saarland gesuchter Ansprechpartner und Motor vieler Aktionen landes sowie bundesweit Menschen für Tierrechte Tierversuchsgegner Saar e V suchen aktive und oder fördernde ehrlich interessierte Menschen die sich gerne für Tiere und deren Rechte einsetzen Wir betreiben einen kleinen Lebenshof veranstalten Aktionen und Veganbrunchs in Saarbrücken und Umgebung und versuchen immer dort zu helfen wo Tiere in Not sind Das Leiden der Schweine geht weiter Deutschland ist noch nicht einmal bereit den tierquälerischen EU Tierschutz standard einzuhalten 13 02 2013 RTL Ries mehr über Das Leiden der Schweine geht weiter Züchter missachten neue Tierschutzregeln RTL de bei www rtl de Das Leiden der Schweine geht weiter Züchter missachten neue Tierschutzregeln Lies mehr über Das Leiden

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/Word_Dokumente/Internationale_Tierrechtsbewegung_Vortrag_1_.htm (2016-04-27)
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  • Hohe Menschen und niedrige Tiere - Streifzüge - Magazinierte Transformationslust
    vor Natur ist und sich einbildet Nicht Natur zu sein Es ist ja bloß ein Tier Wie so viele andere durch den Neoliberalismus konditionierte Linke steht auch die Junge Linke nicht nur auf Verballhornungen des Historischen Materialismus sondern auch und vor allem auf leckeres Essen und coole Klamotten Das zur Geldmonade verkümmerte bürgerliche Subjekt findet es einfach geiler wenn man dumpfen Konsumismus irgendwie mit Marx oder so begründen kann Vorstellen kann es sich gesellschaftliche Naturverhältnisse nur die Gesetzmäßigkeiten der zweiten Natur der Klassengesellschaft hat es artig internalisiert und trachtet vorbewusst danach sie in der Herrschaft des Menschen über die Tiere zu verewigen als Verhältnis von oben zu unten Wenn man das Tier nicht zum Menschen erhöhen kann muss man den Menschen eben zum Tier erniedrigen attackieren die Junge Linken die Tierbefreiungsbewegung und werfen ihr Menschenfeindlichkeit vor Sie wollen nicht wahrhaben dass die Niedrigkeit der Tiere gesellschaftlich hergestellt und kein Naturgesetz ist Hierarchie war von je Zwangsorganisation zur Aneignung von fremder Arbeit Adorno im Fall der Tiere wie auch von menschlichen Sklaven zum Zweck der Zurichtung zu Produktionsmitteln und Waren Wir beuten Tiere nicht aus weil wir sie für niedriger halten sondern wir halten Tiere für niedriger weil wir sie ausbeuten räumt der marxistische Philosoph Marco Maurizi mit einem verbreiteten Irrtum auf Dass das Tier aber auch gesellschaftlich zum Tier erniedrigt wird um Menschen gesellschaftlich zum Tier erniedrigen zu können dieses von Adorno mit allen erschütternden Konsequenzen dargelegte Problem haben die offenbar auf der vom Sozialdarwinismus des 19 Jahrhunderts geprägten zoologischen Hierarchie der Brüll schen Pyramide und sonstigem Jägerlatein beharrenden Marxisten noch gar nicht in Erwägung gezogen Die stets wieder begegnende Aussage Wilde Schwarze Japaner glichen Tieren etwa Affen so Adorno in dem Aphorismus Menschen sehen dich an enthält bereits den Schlüssel zum Pogrom Aber dessen Möglichkeit entsteht eben nicht erst angesichts der zu Tieren erniedrigten Menschen sondern bereits in dem Augenblick in dem das Auge eines tödlich verwundeten Tiers den Menschen trifft und dieser sagt Es ist ja bloß ein Tier Minima Moralia 133 Die von Idealisten stets in Stellung gebrachte Behauptung einer fundamentalen Differenz zwischen Mensch und Tier die Missachtung der Tatsache dass der Mensch ein gesellschaftliches Tier Karl Marx ist so Adorno habe zur Folge dass Humanität unablässig droht in Inhumanität umzuschlagen Beethoven 123 Solidarität des Lebens Wer den Menschen als Antithese oder als das ganz Andere zum Tier setzt der leugnet auch den allen Menschen wie den Tieren innewohnenden mimetischen Impuls der sich in entwickelter und vergesellschafteter Form als Mitleid äußert Schopenhauer hatte eine kategoriale Auftrennung der Kantischen Einheit von Vernunft und Moral vorgenommen eine ursprüngliche Wesensgleichheit der intellektuellen Ausstattung von Tier und Mensch vorausgesetzt und das Mitleid aus gutem Grund als einzig sinnvollen Ausgangspunkt für eine Ethik begriffen die der vom blinden Selbsterhaltungstrieb motivierte bellum omnium contra omnes als ewig gültige höchste Ordnung der Dinge Grundlage kapitalismuskonformer Anthropologie nicht akzeptiert Die von Schopenhauer ausgehende Entzauberung des idealistischen Vernunftbegriffs durchzieht die Kritische Theorie als Kritik der instrumentellen Vernunft Schmid Noerr 157 Adorno und Horkheimer betrachteten das Mitleid

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/Word_Dokumente/Hohe_Menschen_und_niedrige_Tiere_-_Streifz_ge_-_Magazinierte_Transformationslust.htm (2016-04-27)
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  • Vom Tierschutz zum Tierrecht - Tierrechte vegan Abolitionismus
    menschlichen Gesundheit nutzen Doch Gebrauchsartikel die leiden können sind ein merkwürdiger Widerspruch Noch merkwürdiger ist dass ihre Leiden den menschlichen so auffallend ähnlich sehen So ganz anders sind die Tiere offensichtlich doch nicht Die Frage kam auf ob mensch diese Ähnlichkeit diese Gleichheit nicht künstlich übersieht um ohne Gewissensnöte konsumieren zu können Das Argument dass es immer schon so war stach nicht mehr recht Schon so manche tausendjährige Überzeugung war unter den moralischen Kategorien Gleichheit und Gerechtigkeit zerbrochen Gleiches gleich zu bewerten ist die Essenz dieser Prinzipien Warum sollten sie nur für die menschliche Spezies gelten Mussten auf dieser Grundlage nicht auch nichtmenschlichen aber leidensfähigen Lebewesen Rechte zur Sicherung ihrer elementaren Bedürfnisse zugestanden werden etwa das Recht auf körperliche Unversehrtheit Schon die klassischen TierschützerInnen wollten Tiere vor Leiden durch den Menschen schützen aber doch nur unterhalb der menschlichen Interessen An so etwas wie Gleichberechtigung für Tiere zu denken erschien ihm ebenso absurd wie dem Rest der Welt Sein Weltbild blieb anthropozentrisch Anfang der 80er Jahre traten plötzlich Menschen auf den Plan die Gerechtigkeit für Tiere forderten Sie wollten keine größeren Käfige keine ökologische Jagd keine sanften Dressuren im Zirkus keine auf das Notwendige beschränkten Tierversuche Sie wollten keine Bescheidenheit So rückten die neuen und neuartigen Tierschutzgesinnten die Interessen der Tiere in den Mittelpunkt und maßen sie nicht mehr an denen des Menschen Die Neuen fingen an sich lose zu organisieren viele unter dem Namen Tierversuchsgegner Doch sie realisierten mehr und mehr dass der Schutzgedanke allein nicht reicht Mitleidige Menschen und gestresste Tierheimangestellte würden sich bis ans Ende der Tage dabei aufreiben einzelnen armen Tieren aus der Not zu helfen während weitaus stärkere Kräfte Millionen Tiere ausbeuteten folterten und vernichteten Die grundsätzliche Anerkennung der Rechte der Tiere nicht die punktuelle Milderung ihrer Abhängigkeit wurde zum Ziel dieser neuen TierrechtlerInnen Idealistisch und unrealistisch Von Gandhi bis zum Vietnamkrieg und den Bürgerrechtsbewegungen hatte es sich immer um die Herausforderung einer scheinbar unüberwindlichen Übermacht gehandelt Ließ sich daraus nicht auch etwas für die entstehende Tierrechtsbewegung lernen Einige Aktive setzten auf die Tat und kündigten mit Tierbefreiungen aus Versuchslabors der Zerstörung von Foltereinrichtungen oder der Behinderung tierfeindlicher Tätigkeiten die Legalität des Unrechts auf Auch Sklavenhalter waren zu ihrer Zeit durch das Gesetz geschützt Die Tierbefreiungen lenkten den Blick medienwirksam auf das legalisierte Unrecht Und in der Bevölkerung brachten sie Sympathien Kalt ließ die TierbefreierInnen der von Teilen des organisierten Tierschutzes erhobene Vorwurf der Gewalt zu lächerlich angesichts der überdimensionalen Gewalt die den Tieren angetan wurde Aber das Band war ohnehin schon zerschnitten Tierschutz und Tierschutz war nicht mehr dasselbe Im Übrigen hat bis zum heutigen Tag nie jemand aus der Tierrechtsszene physische Gewalt gegen Lebewesen Mensch oder Tier angewandt Das ist Wunschdenken derer denen die ganze Richtung nicht passt Bei den legalen wie den illegalen Aktionen ging es zunächst darum Auf sehen zu erregen den Konsens von Verdrängung und Rationalisierung aufzubrechen Ein geschlossenes Konzept oder gar eine Ideologie lag all diesen sozusagen wild wachsenden Aktivitäten nicht zugrunde Doch war die Zeit schon reif Sie war

    Original URL path: http://www.paktev.de/mediapool/107/1071834/data/Word_Dokumente/Vom_Tierschutz_zum_Tierrecht_-_Tierrechte_vegan_Abolitionismus.htm (2016-04-27)
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  • 338
    und Klima Die zweitwichtigste Ursache für den Klimawandel ist die Fleisch produktion Vieh erzeugt 37 des Methan Ausstoßes das 23mal stärker zur Klimaerwärmung beiträgt als Kohlendioxid 65 der Lachgas Emissionen stammen aus der Viehzucht vor allem aus Stallmist Die industrielle Nutztier Haltung produziert mehr klimawirksame Gase als das gesamte Transportwesen Regenwälder Allein in Brasilien wurden seit 1960 70 der Wälder abgeholzt um für Weideflächen und den Soja Anbau Platz zu machen Der Zusammenhang mit der Welternährung ist offenkundig Die Importe der Getreideberge und Sojabohnen die Millionen von Rindern Schweinen Puten Masthühnern vorgeworfen werden entziehen den armen Ländern eine Lebensgrundlage das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen Ein Drittel der weltweiten Getreideernte wird an Vieh verfüttert Da die Weltbevölkerung und auch ihr Verlangen nach Fleisch weiter zunimmt ist eine noch größere Ernährungskrise vorprogrammiert Nach einer Prognose der FAO wird sich die weltweite Fleischproduktion bis 2030 verdoppeln Angesichts der zunehmenden Bevölkerung und der ebenso fortschreitenden Bodenerosionen angesichts der mit der Viehaltung verbundenen Tierschindereien kann der Fleischkonsum nur ein Schandtat genannt werden Ohne den exzessiven Verbrauch an tierischem Eiweiß könnte man mit den Anbauflächen die mehrfache Zahl an Menschen ernähren und zwar gesünder und umweltschonender Umweltschutz Menschenrechte und Tierschutz gehören zusammen Die wirkliche Frage ist ob wir mit dem vorhandenen Getreide Menschen oder Tiere versorgen wollen und darüber möchte kein führender Politiker sprechen Jeremy Rifkin Fleisch und Futtermittelbesteuerung als Teil der ökologischen Steuerreform Die ökologischen Kosten wie Verbrennung fossiler Brennstoffe Absenkungen des Grundwassers chemische Verseuchung der Böden Erzeugung von Ammoniak und Methangas auch Kosten für das Gesundheitswesen fließen nicht in die Fleisch Verbraucherpreise ein Wenn man diese Kosten den Fleischkonsumenten aufbürden würde müsste sich der Fleischpreis mindestens verdreifachen So das World Watch Institute Washington PAKT hatte bereits 2000 in seinen Agrarpolitischen Leitlinien Kap Neues Selbstverständnis der Nutztierhaltung als Bestandteil einer ökologischen

    Original URL path: http://www.paktev.de/338-1.html (2016-04-27)
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