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  • Stadt Osterburg: Erxleben
    Besitzungen in Erxleben der Familie von Bartensleben auf Wolfsburg von welcher er 1746 47 an die Familie von der Schulenburg überging An das Kirchenpatronat beider Familien erinnert die noch heute in Teilen erhaltene historische Ausstattung der Erxlebener Kirche darunter der aufwändig verzierte Altaraufsatz mit den Initialen E W B Mitte 17 Jahrhundert die Kanzel um 1718 und ein Taufengel 1729 sowie die um 1860 70 errichtete Westempore mit der Orgel 1882 Der durch eine einzigartige Chor Längs tonne dominierte Innenraum beeindruckt darüber hinaus mit Resten einer mittelalterlichen Ausmalung und Relikten eines gotischen Schnitzaltars Äußerlich weist die im Kern romanische und in der Gotik nochmals umgebaute vierteilige Feldsteinkirche trotz weiterer baulicher Veränderungen darunter der barocke Sakristeianbau interessante romanische Relikte auf Dazu zählen insbesondere das noch heute benutzte qualitätvoll gearbeitete Hauptportal auf der Nord und ein später vermauertes Portal auf der Südseite Polkau wurde im Jahre 1282 erstmals urkundlich erwähnt und ist ein typisches Straßendorf Nach dem Ort nannte sich eine ritterliche Familie die bereits für das Jahr 1200 bezeugt ist aber spätestens seit dem ausgehenden 14 Jahrhundert nicht mehr hier ansässig war Im 17 18 Jahrhundert war Polkau Sitz einer der sechs kurfürstlich brandenburgischen Landreitereien in der Altmark Der Landreiter unterstand in der Altmark dem Landeshauptmann und war als berittener Bote für gerichtliche fiskalische und administrative Maßnahmen zuständig Polkau verfügt noch heute über zahlreiche typische Hofanlagen aus dem 19 Jahrhundert deren Fachwerkgebäude teils mit interessanten Bauinschriften versehen sind Von der mittelalterlichen Geschichte des Dorfes kündet demgegenüber nur noch die dreiteilige spätromanische Feldsteinkirche am westlichen Dorfrand Im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen ist hier ein Großteil der originalen Fensteröffnungen erhalten geblieben Die Bögen des ursprünglichen Hauptportals und der Priesterpforte auf der Nordseite von Schiff und Chor wurden bereits in Backstein ausgeführt Das vermutlich etwas später aufgesetzte Glockengeschoss hat spitzbogige ebenfalls aus Backstein

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  • Stadt Osterburg: Flessau
    mit einem Kreuz bildet In dem entsprechend dem Farbbefund von 1866 ausgemalten Innenraum beeindruckt vor allem der mit einem goti schen Kreuzrippengewölbe versehene Chor dessen Kuppel ein geschnitztes Relief mit der Mutter Gottes auf der Mondsichel um 1430 ziert Von der barocken Ausstattung erhalten geblieben sind der Patronatsstuhl der Familievon Bartensleben 1652 die Kanzel und ein hölzerner Opferstock sowie der reich verzierte Altaraufbau 1717 20 Kreuzigungsszene im Mittelbild 1930 Natterheide ist ein typisches Straßendorf aus großen mittleren und kleinen Höfen Von der mittelalterlichen Geschichte des bereits 1215 erstmals erwähnten Dorfs kündet nur noch die im Ursprung dreiteilige romanische Feldsteinkirche welche im 19 Jahrhundert großzügig umgebaut wurde Aus dieser Zeit stammt auch der größte Teil der heutigen Ausstattung Bemerkenswert ist das für die damalige Zeit moderne Schulhaus aus dem Jahre 1908 welches nach 1965 als Konsum genutzt wurde und heute als Wohnhaus dient Rönnebeck war einst durch sein Schloss bekannt welches von einem Park mit mehreren Teichen umgeben war Ein kunstvoller Springbrunnen aus italienischem Marmor und ein Mausoleum zählten zu den weiteren Attraktionen In den 1870er Jahren war das im Kern barocke Gutshaus unter seinen neuen Besitzern den Magdeburger Eheleuten Schmidt zu einem großzügigen Herrenhaus erweitert worden 1885 wurde die Familie unter dem Namen des erloschenen Geschlechts von Rönnebeck in den Adelsstand erhoben Schloss und Mausoleum wurden 1947 abgebrochen auch vom Park ist heute so gut wie nichts mehr erkennbar Der Neptunbrunnen befindet sich seitdem vor der Osterburger Nicolaikirche In Storbeck ist vor allem die dreiteilige spätromanische Kirche mit ihrem während der Bauzeit vorgenommenen Materialwechsel von Feld zu Backstein interessant Im Innern sind ein qualitätvoller spätgotischer Taufstein 1520 sowie der Altaraufsatz und die Kanzel aus dem Jahre 1712 sehenswert An die Zeit als Storbeck eine Durchfahrtsstation auf der Postkutschenroute Magdeburg Lenzen war erinnert ein historischer Wegweiser an der alten Wegegabelung Osterburg

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  • Stadt Osterburg: Gladigau
    Reste einer Turmruine waren noch 1832 vorhanden Diese Burg sicherte eine Furt deren Zoll 1287 erstmals erwähnt wurde Nach Gladigau benannte sich eine ritterliche Familie die ab 1290 mehrfach urkundlich erwähnt wurde und ihren Besitz im Dorf in der ersten Hälfte des 14 Jahrhunderts aufgab 1375 gehörte Gladigau dem Kloster Krevese und ging im Jahre 1562 an die Familie von Bismarck über welche seitdem das Kirchenpatronat inne hatte Darauf weist das von Bismarck sche Wappen am Schalldeckel des barocken Kanzelaltars 1694 in der im Kern romanischen Dorfkirche hin Aus demselben Jahr stammt auch die Westempore Die eindrucksvolle reich bemalte Kassettendecke erhielt ihre heutige Gestalt dagegen erst im Jahre 1952 Gegenüber der Kirche befindet sich auf der Nordseite der Dorfstraße das Pfarrgrundstück mit seinem spätbarocken Pfarrhaus von 1764 In dem zu besichtigenden Pfarrgarten gehört ein 1992 umgesetztes Backhaus aus dem Jahre 1796 Bei Backtagen kann man hier frisches Brot und Kuchen aus dem nach historischem Vorbild errichteten Ofen genießen Überregional bekannt ist Orpensdorf durch seine 1747 nach Plänen des Berliner Architekten und Gutsherren von Orpensdorf Friedrich Wilhelm Diterichs errichtete Rokokokirche mit ihrer unverändert erhaltenen Innenausstattung Die Kirche ist zugleich der einzige erhaltene Bestandteil eines baulichen Ensembles welches sie einst mit dem benachbarten Gutskomplex bildete Der Kirchsaal von achteckigem Grundriss bildet das Zentrum der Kirche die im Westen von einem Turmanbau und im Osten von einer Gruftanlage ergänzt wird Damit wirkt die Saalkirche äußerlich wie eine Langhausanlage Im Inneren der Kirche dominieren die Farben Weiß und Gold Das Epitaph auf der Ostseite weist auf die Baugeschichte der Kirche und die in der Gruft Bestatteten hin Neben dem Oberbaudirektor Diterichs ruhen dort dessen Gemahlin Anna Katharina Kraatz und deren erster Ehemann der Kriegs Domänen Hof und Obergerichtsrat Gustav Falcke Schmersau ist ein typisches Straßendorf mit einigen noch vollständig erhaltenen Vierseitenhöfen und teils recht

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  • Stadt Osterburg: Königsmark
    Königsmarck 1662 1728 Sie war eine Mätresse Augusts des Starken später Pröpstin des Stiftes Quedlinburg und für Voltaire neben Katharina II die berühmteste Frau zweier Jahrhunderte In Königsmark selbst deutet heute bis auf ein Wappen an der Kanzel 1596 der Kirche nichts mehr auf diese einst bedeutende Familie hin Das Rittergut wurde nach mehrfachen Besitzwechseln in den Jahren 1822 1850 endgültig aufgeteilt Das Gutshaus eine große Villa im eleganten Landhausstil wurde von den neuen Besitzern 1913 errichtet Die Königsmarker Kirche zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten unserer Gegend Vermutlich im ersten Viertel des 13 Jahrhunderts als dreischiffige turmlose romanische Backsteinbasilika errichtet erhielt sie erst später ihren gotischen Turmanbau Äußerlich durch den Abbruch der Seitenschiffe und mehrfache Wiederherstellungen im Gesamteindruck beeinträchtigt vermittelt vor allem der Innenraum ein Bild von ihrer einstigen Schönheit und der für eine Dorfkirche ungewöhnlichen Größe Rengerslage Wolterslage und Wasmerslage sind schon an ihren Ortsnamen als Gründungen jener niederländischen Kolonisten zu erkennen die im ausgehenden 12 Jahrhundert zur Nutzbarmachung der Wische ins Land gerufen wurden Sie brachten aus ihrer Heimat das Marschhufendorf mit welches u a durch seine weit auseinander liegenden Gehöfte auffällt Heute fällt es jedoch teils schwer die ursprüngliche Struktur dieser Orte zu erkennen Alte Höfe sind verschwunden neue darunter viele Siedlerstellen aus der Zeit nach 1945 hinzugekommen In Rengerslage bildet der Bereich um die Kirche und das ehemalige Gut mit seiner relativ geschlossenen kleinteiligen Bebauung einen wischeuntypischen Dorfkern Dieser ist aber erst seit der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts entstanden während sich das eigentliche alte Marschhufendorf in nördlicher Richtung erstreckt Im Dorf ist besonders die spät romanisch frühgotische Backsteinkirche mit ihrem Ziergiebel an der Chor Ostwand dem reich verzierten Kanzelaltar und einem Taufengel beide um 1730 sehenswert In Wolterslage lädt die kleine gotische Dorfkirche zu einem Besuch ein Sie bildet mit dem benachbarten ehemaligen Herrenhaus aus

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  • Stadt Osterburg: Krevese
    Herrenhaus und der Park wieder in Privatbesitz Das Haus dient Wohnzwecken als Designatelier und Stätte kultureller Begegnung Für Besucher haben die Hausherren im Park einen Rundweg ausgewiesen bitte respektieren Sie die Privatsphäre Die Klosterkirche ist im Ursprung ein spätromanischer Bau aus dem Ende des 12 Jahrhunderts eine dreischiffige Basilika ohne Querschiff Sie gilt als ein frühes Beispiel der Kombination von Feldstein und Backsteinbau erlebte später jedoch mehrfache Umbauten So wurde der markante Fachwerkturm mit seiner spätbarocken Haube erst 1598 aufgesetzt Zur eindrucksvollen barocken Ausstattung der Kirche gehören u a die nahezu im Originalzustand erhaltene Orgel 1721 der Kanzelaltar 1743 46 die verglaste Patronatsloge vor 1744 zwei Pfarrstühle und das Gestühl im Hauptschiff 1721 1746 Die historische Gansen Orgel erklingt jeweils am ersten Sonnabend im Juni Juli August und September im Rahmen des alljährlichen Kreveser Orgelsommers Dequede ist vor allem durch seinen Fernsehturm bekannt der 1956 59 als zweiter Fernsehturm Deutschlands und erster in Spannbetontechnik errichtet wurde Höhe 184 5 m Das Dorf gehörte im späten Mittelalter zum Kloster Krevese von welchem es 1562 an die Familie von Bismarck gelangte die den ehemaligen Klosterbesitz in ein Rittergut umwandelte Zu diesem Gut gehörte bis 1818 auch das unter Regie der Familie von Bismarck westlich von Dequede angelegte Vorwerk Röthenberg das erst im Laufe des 20 Jahrhunderts zu einer kleinen Siedlung gewachsen ist Neben dem Dequeder Fernsehturm ist auch die kleine Dorfkirche einen Besuch wert Sie erfuhr im 18 Jahrhundert einen größeren Umbau bei welchem der Chor auf Schiffsbreite erweitert und der ursprüngliche Glockengiebel durch einen Fachwerkturm über dem Westende des Schiffs ersetzt wurde Im Innern beeindruckt ein großer Kanzelaltar aus dem Jahre 1804 der mit seinen seitlichen Durchgängen die gesamte Ostseite des Kirchenraums einnimmt In Polkern direkt auf dem Ostrand der Arendseer Hochfläche gelegen lässt sich der beträchtliche Höhenunterschied zwischen Wische und

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  • Stadt Osterburg: Meseberg
    der Entstehungszeit des Dorfs sondern wurden später angelegt Gleiches gilt für Meierbusch und Kattwinkel Am Weg nach Kattwinkel befindet sich eine historische Windmühle welche durch den Heimat und Mühlenverein in Zusammenarbeit mit dem Meseberger Mühlentheater vor dem Verfall gerettet wurde Mehrere Schautafeln informieren über die Geschichte und Funktionsweise der Mühle Seine urkundliche Ersterwähnung fand Meseberg erst relativ spät im Jahre 1344 Auch die nach dem Dorf benannte ritterliche Familie tritt nur wenige Jahre früher erstmals in Erscheinung Sie war spätestens seit dem 15 Jahrhundert im Besitz des nahe der Kirche gelegenen adligen Gutes An sie erinnert neben dem Epitaph für David von Meseberg aus dem Jahre 1608 das 1746 auf der Nordseite des Chores angebaute Erdbegräbnis über dessen Tür eine Sandsteinplatte mit einem Ehewappen auf die letzten Glieder der Familie verweist den 1781 verstorbenen Samuel Christoph von Meseberg und dessen Ehefrau Charlotte Sophie Henriette von Borck gest 1780 Das nach dem verheerenden Brand von 1743 erbaute schlichte Meseberger Gutshaus bildet gemeinsam mit der Dorfkirche ein sehenswertes historisches Ensemble Nachdem jener Brand das halbe Dorf vernichtet hatte wurden umfangreiche Erneuerungsarbeiten an der Kirche in Angriff genommen Aus dieser Zeit stammen neben dem Erdbegräbnis auch der Turmaufbau über dem Schiff und der Kanzelaltar aus dem Jahre 1749 Damals wurden auch Chor und Apsis erhöht und deren Dächer abgewalmt Die Wetterfahne mit der Inschrift SCVM SFVR EWVR 1748 verweist auf die damaligen Kirchenpatrone Samuel Christoph von Meseberg Sigmund Friedrich und Erasmus Wilhelm von Redern Letztere hatten als Inhaber des Ritterguts Wolterslage auch in Meseberg erheblichen Besitz und teilten sich daher das Kirchenpatronat mit den Meseberger Gutsbesitzern Trotz der barocken Umbauten weist die im Ursprung dreiteilige romanische Backsteinkirche noch zahlreiche Relikte aus ihrer Entstehungszeit auf darunter das vermauerte Nordportal und die Pfarrtür auf der Südseite des Chores Wann der einst vorhandene gotische Westturm abgetragen

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  • Stadt Osterburg: Osterburg
    gesamte mittelalterliche Stadtkern auf einer dem ehemals inneren Wall folgenden um 1800 angelegten Promenade umrundet werden Von Osterburgs Blütezeit im 15 Jahrhundert als die Stadt auch Mitglied der Hanse war kündet die damals zu einer dreischiffigen Hallen kirche umgebaute Nicolaikirche während die ebenfalls gotischen Gebäude des Rathauses und Ratskellers dem Dreißigjährigen Krieg zum Opfer gefallen sind Auf die Zeit des Wiederaufbaus nach dem verheerenden Stadtbrand von 1761 verweisen neben der barocken Turmhaube der Nicolaikirche zwei Fachwerkhäuser mit Bauinschriften in der Kirchstraße Der wirtschaftliche Aufschwung welchen die Stadt in der zweiten Hälfte des 19 und zu Beginn des 20 Jahrhunderts erlebte prägt noch heute in weiten Teilen das Gesicht unserer liebenswerten Stadt die sich in jener Zeit auch als Schul und Spargelstadt einen Namen machte All jenen die mehr über die Geschichte der Hansestadt Osterburg und ihrer Ortschaften erfahren möchten sei ein Stadtspaziergang mit Besuch im Museum sowie eine Landtour über die Dörfer empfohlen Nähere Informationen zu Touren Führungen und Angeboten erhalten Sie in der Stadtinformation Krumke ist vor allem durch seinen überregional bedeutenden Gartenträumepark bekannt Der ausgedehnte Landschaftspark mit dem 1854 60 im neugotischen Stil nach englischen Vorbildern erbauten Schloss der barocken Orangerie dem Kavaliershaus ca 1913 der Remise und dem Steinkabinett sowie das ehemalige Rittergut prägen das eher kleinteilig strukturierte Dorf dessen leicht bogenförmig verlaufende Dorfstraße auf Schloss und Park ausgerichtet ist An ihrem Ende direkt gegenüber dem Park lädt die äußerlich eher schmuck lose u a mit einem aufwändig gestalteten Kanzelaltar 1722 und einem sehenswerten Taufstein 1612 ausgestattete Patronatskirche zu einem Besuch ein Das ganz in der Nähe an der nach Osterburg führenden Lutherallee gelegene Reitsportzentrum Krumke genießt inter nationales Renommee Dobbrun Eindrucksvoll erhebt sich am südlichen Dorf eingang auf einer leichten Anhöhe die vierteilige romanische Kirche Auf ihrer Südseite zeugen mehrere große Grabplatten von dem hier einst

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  • Stadt Osterburg: Rossau
    der Klosterkirche Krevese in Backstein fort In gotischer Zeit wurde der auf der Westwand des Saales aufsitzende Turm aus Feldstein angebaut im späten Mittelalter die Apsis der Traufhöhe des Chores angeglichen Auch in den folgenden Jahrhunderten gab es mehrfache Veränderungen Der Innenraum wird von zwei mächtigen Emporen dominiert darunter die aufwändig verzierte Südempore nach 1657 Neben dem zierlich wirkenden Hochaltar mit bogen förmigen Durchgängen 1784 und der prachtvollen Kanzel 1650 beeindrucken das spät barocke Gestühl und drei wohl aus der Mitte des 17 Jahrhunderts stammende Kastenstühle Besonders wertvoll ist die im Jahre 1490 gegossene Glocke deren Schöpfer der bedeutende niederländische Glockengießer Gerhard van Wou aus Kampen durch den Guss der Erfurter Gloriosa 1497 Berühmtheit erlangte Auf die Familie von Bismarck die seit dem ausgehenden 16 Jahrhundert auch das Patronat über die Kirche inne hatte weisen Inschriften an der anderen Glocke aus dem Jahre 1588 sowie an der Südempore hin In Klein Rossau ist die frühgotische Dorfkirche besonders sehenswert Ihr äußeres Erscheinungsbild ist zwar durch die barocken Fenstererweiterungen beeinträchtigt es finden sich jedoch noch einige spitzbogige Fenster mit Backsteingewänden und ein ebensolches Portal aus der Erbauungszeit Im Innern nehmen die bedeutenden den gesamten Kirchenraum umspannenden und erst zu Beginn der 1960er Jahre freigelegten Bilderwände aus der Mitte des 15 Jahrhunderts den Blick gefangen Der zweizonige Bilderzyklus beinhaltet neben Darstellungen aus der Genesis und der Kindheitsgeschichte Christi vor allem das Passionsgeschehen und schließt mit der Himmelfahrt Christi Unweit der Kirche befindet sich das historische Schulgebäude In dem langgezogenen Straßendorf mit seinen gepflegten Grundstücken gibt es noch mehrere Fachwerkhäuser aus dem 18 und 19 Jahrhundert mit interessanten Bauinschriften Schliecksdorf ist ein Angerdorf in dessen Zentrum die Kirche steht Der neogotische Backsteinbau wurde 1878 anstelle der abgebrochenen Feldsteinkirche errichtet seine bauzeitliche Ausstattung ist bis heute erhalten Das kleine Dorf besteht fast ausschließlich aus mittleren

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