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  • Kochöfen und Herde (Spieker 2)
    die tischförmige Kochmaschine aus Eisen mit der Rauchgasnutzung zur unterschiedlichen Erwärmung mehrerer Kochstellen entwickelt Die Einbeziehung eines Backfaches in die Rauchgasführung erweiterte die Nutzungsmöglichkeit einer einzigen Feuerstelle Die Nutzung des kleinen Backfaches statt des massiven steinernen Backhauses erlaubte eine bessere Ausnutzung und Auswahl der Brennstoffe Die Rauchgasnutzung eine gute Regulierbarkeit und die Nutzung der Wärmeabgabe des Herdes für die Beheizung der Küche war ein beachtlicher Schritt zur Brennstoffersparnis und Energienutzung Die Ernährungskultur veränderte sich Der Einbau eines Wasserschiffs in die Rauchgasführung bewirkte dass die ungenutzte Energie die zwischen den Kochvorgängen vorhanden war in Form vorgeheizten Wassers gespeichert und genutzt werden konnte Der Bedarf an heißem Wasser war sehr groß Die Entwicklung zu möglichst kleinen Brennkammern optimierte eine sparsame Verbrennung Der Wärmeübergang verbesserte sich und wurde auf eine bestimmte Stelle konzentriert Die höhere Temperatur in nicht zu großer Brennkammer führte zu einer vollständigen d h schadstoff und rußarmeren Verbrennung Durch eine Umstellung von Winter auf Sommerbetrieb Kochen Heizen oder nur Kochen bei der das Feuerrost angehoben werden konnte ließ sich die Brennkammer anpassen Fehlte ein verstellbares Feuerrost konnte dieser Mangel durch spezielle Kochtöpfe ausgeglichen werden deren Böden weit in den Brennraum hineinreichten Sackkessel Bei nur kleinem Feuer Sommerbetrieb wurde so der Abstand vom Kochtopf zur Glut verringert Außerdem war die eingehängte Topffläche die die Hitze aufnehmen konnte größer Viereckige Wasserkessel die über die Feuerraumtüre in die Brennkammer hineinragten erfüllten ähnliche Zwecke Im Sommerbetrieb wurden oft die Kochherde stillgelegt Spiritus Petrolium Benzin oder Gaskocher wurden eingesetzt damit sich die Küchen nicht unnötig erwärmten Kombinationsherde verfügten über Kochstellen die mit Festbrennstoffen Holz und Kohle und alternativ auch mit Gas betrieben wurden Herde mit Wassertaschen und Rohrverbindungen zu Radiatoren ersparten Öfen in Nebenräumen Sie nutzten auch die Wärme zwischen den Kochvorgängen Kochherde wurden mit einem hinteren und einem oberen Ofenrohranschluss ausgestattet Bei ausreichendem Zug

    Original URL path: http://www.ofenmuseum.de/index.php/fachkundliche-beitraege/energieeffizienz/24-kochoefen-und-herde-spieker-2 (2016-04-29)
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  • Stubenöfen (Spieker 1 u. Torhaus)
    Raumklima ergaben sich bei der geschlossenen Feuerstätte viele Vorteile Der andauernde Verlust erwärmter Raumluft die durch Rauchlöcher im Giebel oder begehbare Kamine entwich wurde vermieden Das sehr unangenehme aber unverzichtbare Nachstömen kalter Außenluft fand nicht mehr statt Eine Steigerung des Kältegefühls durch Zugluft Verdunstungskälte auf der Haut entfiel Die Wärmeabgabe des Feuers konnte durch die regulierte Luftzufuhr dem Wärmebedarf genau angepasst werden Die Raumluftfeuchte ließ sich über Wassergefäße auf den Öfen beeinflussen Verglichen mit dem offenen Feuer führte die Trennung von Raumluft und Rauch geschlossenes Ofensystem zu einer enormen Effizienzsteigerung Diese Erkenntnis beflügelte wohl den Erfindungsgeist der Konstrukteure Auf der Suche nach mehr Effizienz entwickelten sich folgende Konstruktionsmerkmale Durch rinnenartige Oberflächenstrukturen Kannelierung vergrößerte sich die Oberfläche des Ofens erheblich Dies führte zu einer besseren Wärmeabstrahlung Säulenähnliche Ofentypen mit höher gelegenem Rauchabgang ließen die heißen Rauchgase länger an den Wänden vorbeistreichen bevor sie den Kamin erreichen konnten Bestanden die ersten meist klobigen Öfen nur aus einer Brennkammer erhielt sie später den Namen Holzfresser Der Fortschritt führte nämlich konsequent zu Öfen die den Namen Sparöfen verdienten und mit einem Bruchteil an Brennstoffen auskamen Bei den Produktionsstätten entstand ein Wettlauf um verbesserte Konstruktionen Statt der reinen Brennraumöfen wurden zweiteilige Öfen mit Brennraum und nachgeschalteten Rauchgaszügen entwickelt Senkrechte schräge waagerechte oder sogar herabfallende Rauchgasführungen in Zügen vergrößerten die Abstrahlfläche um ein Vielfaches In gewissen Grenzen galt nun Je größer der Ofen bei einer kleiner werdenden Brennkammer ist je geringer wird der Verbrauch Diese Konstruktion erhöhte den Brennwert für Feststoffe vergl Brennwerttechnik Die immer kleineren Brennkammern führten auch zu einer heißeren und damit vollständigeren und schadstoffarmeren Verbrennung mit geringerer Rußbildung und besserem Wärmeübergang Die Fächer zwischen den Rauchgaszügen Kochkacheln wurden bei den gusseisernen und irdenen Kachelöfen mit Türchen abgeschlossen hinter denen Kochgeschirr etc effektiver erwärmt werden konnte Schrank oder turmähnliche Kochaufsatzöfen nutzten die Wärme jetzt

    Original URL path: http://www.ofenmuseum.de/index.php/fachkundliche-beitraege/energieeffizienz/26-stubenoefen-spieker-1-u-torhaus (2016-04-29)
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  • Zusammenfassung
    zum Bestand Aushänge im MQ Zusammenfassung In Bezug auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung gab es bei der Entwicklung der Feuerstätten Verbesserungen die erheblich zur Brennstoffersparnis beitragen konnten Die Verlagerung des offenen Feuers in eine geschlossene Brennkammer und die Ergänzung des Brennraums mit Rauchgasaufsätzen gehörten zu den entscheidenden Entwicklungsschritten Diese Verbesserungen setzten sich regional unterschiedlich durch Es darf nicht unerwähnt bleiben dass zuletzt auch eine beachtliche Verbesserung bei der Isolierung von Gebäuden erreicht wurde Bei den heutigen Zentralheizungsanlagen wurde im Bereich von gasförmigen und flüssigen Brennstoffen eine Optimierung der Regeltechnik möglich Der Komfort alle Räume zu heizen erhöhte jedoch den Energieverbrauch In den letzten Jahren hat der Gebrauch von Kaminöfen stark zugenommen Mittlerweile dienen sie nicht nur gelegentlich einer schönen Atmosphäre sondern sie sollen im Dauerbetrieb Energie sparen Sie beheizen 15 Millionen Haushalte Tendenz steigend Auch die Holzindustrie und Biomassekraftwerke steigern den Bedarf nach Holz ebenso die steigenden Preise anderer Energieträger Zwar schützen Forstgesetze den Waldbestand aber die daraus zu erwartenden Preissteigerungen beim Holz gefährden jetzt einzelne Bäume der Alleen Landmarken in Gärten usw die nicht geschützt sind Diese Sauerstoffspender und Lebensräume für Tiere werden zunehmend ökonomischen Interessen geopfert Diese Entwicklung führt zu einem veränderten Landschaftsbild Nur wenn es gelingt den Wärmebedarf

    Original URL path: http://www.ofenmuseum.de/index.php/fachkundliche-beitraege/energieeffizienz/27-zusammenfassung (2016-04-29)
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