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  • Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland: Oper/Operette
    Ausdrucksweisen Als musikdramatische Form der Unterhaltungsmusik soll die Operette durch Humor und Witz unterhalten und durch Ironie und Satire die Laster der der Zeit aufdecken und politische Themen dem Spott und Gelächter preisgeben Text Musik und Schauspielerei bezwecken dies im Idealfall in ebenbürtiger Weise wobei jedoch nach wie vor das Hauptaugenmerk auf der Musik lag Der Tageserfolg und relative zeitlose Lebensdauer einer Operette hingen stets von der Vitalität der Melodie und des Rhythmus der Musik ab Diesen Vorrang des Melodischen und des Rhythmischen vor Harmonik Form und Klang kennzeichnet widerum das Volkstümliche einer Operette So kommt es dass die meisten Operetten nicht sehr anspruchsvoll gestaltet sind und auch die besseren Werke dieser Gattung nur durch ihre musikalischen Reize auffallen Jedoch rechtfertigt sie eben auch durch diese Leistungen seit fast 150 Jahren eingehende Beachtung in der Musik 2 Geschichtliches Als Geburtsstunde der Operette gilt der 5 Juli 1855 als Jean Jacques Offenbach seine kleine Bühne â žLes Bouffes parisiens auf dem Champs Elysà es uraufführte Jedoch waren diese Stücke nicht die ersten ihrer Gattung und Offenbach auch nicht der Erfinder des neuen Genres Schon ein bis zwei Jahre zuvor wurden ähnliche Stücke aufgeführt bei denen auch schon der aus Algier stammende Cancan beinhaltet war Dieser sollte bei Offenbachs späteren Werken ein wichtiges Tanzstück werden und zum Symbol entfesselter Lebenslust aufsteigen Dennoch scheint es legitim diesen Tag als Geburtstag der Operette zu bezeichnen da er den Anfang des Wirkens des wohl erfolgreichsten und genialsten Operettenmeisters Frankreichs bedeutete Offenbach wollte stets etwas zur Wiederbelebung der opà ra comique beitragen und wollte zurück zum â žgenre primitif et gai Dieser Versuch der Neubelebung führte zwar nicht zur Veredelung und Reinigung des Stils der komischen Oper wohl aber zur musiktheatralischen Neuform Operette mit ihren Eigenarten als launige freche oft frivole und possenhafte Abart der Bühnenkunst die von nun an als das enfant terrible außerhalb aller auf höhere Ziele ausgerichteten Tonkunst ihr lustiges Eigenleben führen wird Die heitere Theaterkunst der Operette ist von nun an in Frankreich eine populäre und moderne Form von spaßhaften und volkstümlichen Spielen die im Gegensatz zur seriösen dramatischen Kunst stehen und ihre Wurzeln schon in der antiken Komödie finden da auch dort schon auf Lieder und Tänze wertgelegt wurde und diese von satirischem und parodistischem Witz durchsetzt waren Die Zentren der Operetten zur damaligen Zeit waren u a Paris Wien und Berlin 3 Die Entwicklung der Operette in Frankreich Jean Jacques Offenbach gelangte in Frankreich und in der ganzen Welt mit seinen Antiken Parodien â žOrphà e aux Enfers und â žLa belle Hà là ne zu großem Ruhm Die Begabung des ursprünglich aus Köln stammenden Kantorensohnes kam in Paris voll zur Entfaltung und wirkte nachhaltig auf die Musikentwicklung ein In Frankreich fand Offenbach in dieser Scheinblütezeit um 1855 reichhaltig Stoff für sein musikdramatisches Talent Sein mehr als 100 Stücke umfassendes Gesamtwerk zeichnet sich in einer nie dagewesenen Übereinstimmung von Musik und Text aus die er vor allem seinen Librettisten z B Meilhac Crà mieux zu verdanken hatte Herausragende Werke Offenbachs

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  • Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland: Geschichte
    Exkursionen Historische Quelle Darstellung Unterricht 11 1 Halbjahr Deutsches Kaiserreich Unterricht 11 2 Halbjahr Weimarer Republik Unterricht 12 1 Halbjahr Revolutionen Unterricht 12 2 Halbjahr Nationalsozialistische Gewaltherrschaft Unterricht 13 1 Halbjahr Kalter Krieg Unterricht 13 2 Halbjahr Deutsche Geschichte nach 1945 Geschichtliche Fachbegriffe 11 1 Halbjahr Geschichtliche Fachbegriffe 11 2 Halbjahr Geschichtliche Fachbegriffe 12 1 Halbjahr Geschichtliche Fachbegriffe gesamte 13 Jahrgangsstufe Geschichtsreferate Anforderungen an einen Vortrag Arbeitsschritte zur Bild oder

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  • Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland: 11-1 Inhalte
    Vertretungspläne Förderverein Sitemap Impressum Kontakt Anfahrt Sie sind hier Bildungsmöglichkeiten Berufliches Gymnasium Aufgabenfelder Berufliches Gymnasium Geschichte 11 1 Inhalte Suche Copyright by Oberstufenzentrum Märkisch Oderland 2012 2016

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  • Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland: 11-1 Fachbegriffe
    Afrika und Amerika sowie deren Inbesitznahme durch überlegene Staaten insbesondere Europas seit dem 16 Jahrhundert Die Kolonialstaaten verfolgten dabei vor allem wirtschaftliche und militärische Ziele Konstitutionelle Monarchie In einer konstitutionellen Monarchie ist die Macht des Monarchen nicht mehr absolut also uneingeschränkt sondern von der Verfassung geregelt die Regierung wird aber weiterhin vom Monarchen und nicht von einer Volksvertretung gelenkt Ein Beispiel dafür ist das deutsche Kaiserreich 1871 1918 Kriegsanleihe Von den Bürgern direkt gezeichnete Anleihen die von einem Staat aufgenommen werden um Kriegskosten zu finanzieren Besonders wichtig waren die Kriegsanleihen die das Deutsche Reich während des Ersten Weltkriegs aufnahm und die wesentlich die Inflation der Nachkriegsjahre verursachten Kriegsschuldfrage Allgemein die Frage nach der Schuld und der Verantwortung für den Ausbruch eines Krieges Die wichtigste Kriegsschuldfrage betraf die Frage nach den Ursachen des Ersten Weltkriegs Im Versailler Vertrag wurde die Alleinschuld Deutschlands im Art 231 festgeschrieben In der Forschung ist die Kriegsschuldfrage von 1914 nach wie vor umstritten Kulturkampf Bezeichnung für die Auseinandersetzungen des Deutschen Reichs unter der Führung Bismarcks mit der katholischen Kirche in den 1870er Jahren Liberalismus lat liber frei Neben Konservatismus und Sozialismus eine der drei im 19 Jahrhundert entstandenen politischen Grundströmungen Er handelt sich beim Liberalismus um eine politische Weltanschauung die die Sicherung der Freiheit des Einzelnen und seine möglichst wenig eingeschränkte Entfaltung als vorrangig ansieht Liberale treten dafür ein dass sich der einzelne Mensch frei von gesellschaftlichen Zwängen und staatlicher Gängelung entfalten kann und sein Schicksal selbst in die Hand nimmt Verwirklichung der Menschen und Bürgerrechte Volkssouveränität und Gewaltenteilung gehörten von Anfang an zu den politischen Grundforderungen genauso wie auf wirtschaftlichem Gebiet der freie Wettbewerb der Unternehmer Wirtschaftsliberalismus Linke Aus der Sitzordnung des französischen Parlaments entstandene Bezeichnung für die von vorne gesehen links sitzenden Abgeordneten die gegen die Monarchie und für weitreichende soziale Änderungen eintraten Heute bezeichnet man als Linke im Allgemeinen diejenigen politischen Gruppierungen deren Grundlage eine sozialistische Programmatik ist Militarismus von lat den Kriegsdienst betreffend Übertragung militärischer Werte und Verhaltensmuster auf den zivilen Lebensbereich Vor allem um 1900 war der Militarismus meist in Verbindung mit nationalistischen Vorstellungen allgemein in Europa verbreitet Besonders im Deutschen Kaiserreich gab es ab 1871 ein Übergewicht des Militärs in Politik und Gesellschaft Untertanenmentalität und Obrigkeitstreue waren hervorstechende Phänomene der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg Mittelmächte Bezeichnung für die im Ersten Weltkrieg verbündeten Staaten Deutsches Reich und Österreich Ungarn wegen ihrer geografischen Mittellage zwischen den Gegnern in Westeuropa und Osteuropa auch für ihre Bündnispartner Osmanisches Reich und Bulgarien Modernisierung Prozeß der beschleunigten Veränderung einer Gesellschaft in Richtung auf einen entwickelten Status meistens verbunden mit dem in der Aufklärung entwickelten Fortschrittsbegriff und bezogen auf den Übergang von der Agrar zur Industriegesellschaft Kennzeichen der Modernisierung Verstädterung Urbanisierung Landflucht Säkularisierung Verweltlichung Abschwächung der Bedeutung der Religion Rationalisierung Vereinfachung von Produktions oder Verwaltungsvorgängen Erhöhung des technischen Standards Produktion von Gütern mit Maschinen permanentes wirtschaftliches Wachstum Ausbau und Verbesserung der technischen Infrastruktur Verkehrswege Massenkommunikationsmittel Verbesserung des Bildungsstandards allgemeine Schulpflicht Alphabetisierung Wissenschaft räumliche und soziale Mobilität Parlamentarisierung und Demokratisierung Nationalstaatsbildung Monarchie Staatsform in der ein Einzelner

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  • Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland: 13-1 Fachbegriffe
    für den Ausbruch des ersten Weltkriegs enthielt wurde der Versailler Vertrag von den meisten Deutschen abgelehnt Die rechtsradikalen Parteien diffamierten das Vertragswerk als Schanddiktat und geißelten die demokratischen Politiker die den Versailler Vertrag unterschrieben als Erfüllungspolitiker Alle Regierungen der Weimarer Republik betrieben eine Politik die auf eine Abänderung von Bestimmungen des Versailler Vertrags zielte Inhalt Alle Kolonien Elsass Lothringen Danzig das Memelland der polnische Korridor sind abzutreten nach Abstimmungen auch Eupen Malmedy Nordschleswig Teile Oberschlesiens Saargebiet wird besetzt Reparationen Höhe zunächst offen Heeresgröße auf 100 000 Mann festgelegt Marine 15000 Verbot à sterreich als Teil des Reiches zu integrieren Festschreibung der Kriegsschuld Deutschlands Folgen In Deutschland muss die Demokratie für die Folgen des gescheiterten Kaiserreichs eintreten Weimarer Koalition Regierungsbündnis zwischen SPD Zentrum und DDP seit der Weimarer Nationalversammlung schafft stabile Verhältnisse bis zum Verlust der absoluten Mehrheit 1920 Später durch Einbeziehung der DVP zur Großen Koalition erweitert 1923 1928 1930 Weltwirtschaftskrise Nach dem Crash des Black Friday an der New Yorker Wall Street Ende Oktober 1929 setzte in den darauffolgenden Jahren eine Wirtschaftskrise bis dahin unbekannten Ausmaßes ein die auf Grund der schon damals weltweiten Verflechtung von Wirtschaft und Industrie die weitaus meisten Staaten der Erde betraf Die Weltwirtschaftskrise führte zu einem immensen Produktionsrückgang und einer Massenarbeitslosigkeit die in vielen westlichen Industrieländern auf über 20 anwuchs Ende 1932 erreichte die Weltwirtschaftskrise ihren Höhepunkt Zentrum eigentlich Deutsche Zentrumspartei Bezeichnung der 1870 gegründeten und in Vorläufern seit 1852 bestehenden Partei des deutschen Katholizismus die im Kaiserreich nach 1918 und vor allem in der Weimarer Republik eine Schlüsselstellung innehatte und von 1919 bis 1932 an allen Regierungen beteiligt war 1933 löste sich das Zentrum auf Seine Neugründung nach 1945 blieb ohne politischen Einfluss Allerdings wurde die CDU von früheren Zentrumspolitikern wie Konrad Adenauer mitbegründet Der Nationalsozialismus Annexion Gewaltsame Aneignung eines fremden Staatsgebietes Anti Hitler Koalition Die Anti Hitler Koalition war ein informelles Zweckbündnis zwischen den USA Großbritannien und der UdSSR mit dem einzigen Ziel Hitler zu besiegen Die USA bauten seit 1939 ihre Neutralitätsgesetzgebung ab um Großbritannien und seine Verbündeten gegen Deutschland unterstützen zu können Trotz der Spannungen zwischen Großbritannien und der UdSSR kam es ab 1941 zur Zusammenarbeit zwischen den Großen Drei Seit Ende 1942 gewann die Anti Hitler Koalition die militärische Überlegenheit und Initiative im europäischen Krieg Auf mehreren Konferenzen während des Krieges z B Teheran 1943 Jalta 1945 stimmten die drei Alliierten ihr militärisches Vorgehen ab und berieten darüber wie Deutschland nach dem Krieg behandelt werden sollte Antisemitismus Ablehnung oder Bekämpfung von Juden aus rassischen religiösen oder sozialen Gründen Der Begriff wurde im Jahre 1879 geprägt aber Judenfeindschaft gab es schon in der Antike und im Mittelalter In der zweiten Hälfte des 19 Jh entwickelte sich ein rassisch begründeter Antisemitismus mit dem gesellschaftliche Konflikte auf die Juden als Feindbild übertragen wurden In der NS Ideologie bildete der Antisemitismus ein zentrales Element Das NS Regime setzte seinen Rassen Antisemitismus systematisch bis zum Völkermord um Appeasement engl Beschwichtigung Beruhigung Appeasement wird als Schlagwort gebraucht um in abwertendem Sinne eine Politik des ständigen Nachgebens und sogar der Feigheit besonders totalitären Staaten gegenüber zu bezeichnen Appeasement war ein polemischer Vorwurf an die britische Außenpolitik in den Jahren 1933 1939 insbesondere für den Versuch der Regierung Chamberlain seit 1937 durch Zugeständnisse an Deutschland und Italien den Frieden zu erhalten Es war eine Politik die dem aggressiven nationalsozialistischen Drängen ständig nachgab und in dem Münchener Abkommen gipfelte Als das Deutsche Reich im Frühjahr 1939 die Rest Tschechei annektierte scheiterte die Appeasementpolitik Bedingungslose Kapitulation englisch Unconditional Surrender von Roosevelt und Churchill auf der Konferenz von Casablanca 14 26 1 1943 beschlossen bedeutet vollständige militärische Niederlage der Achsenmächte Waffenniederlegung ohne politische Verpflichtungen der Sieger Nach Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation durch die deutsche Wehrmachtsführung ging die Souveränität über Deutschland an die Siegermächte Alliierter Kontrollrat über Deutsche Arbeitsfront Nach der Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 wurden die Arbeitgeber und Arbeitnehmerverbände in der deutschen Arbeitsfront DAF zwangsvereinigt Volksgemeinschaft Die Löhne und Arbeitsbedingungen wurden von Treuhändern der Arbeit also letztlich vom nationalsozialistischen Arbeitsministerium festgelegt Diktatur ein auf Gewalt beruhendes uneingeschränktes Herrschaftssystem eines Einzelnen einer Gruppe oder Partei In modernen Diktaturen ist die Gewaltenteilung aufgehoben alle Lebensbereiche werden staatlich überwacht jegliche Opposition wird unterdrückt Typische Merkmale von Diktaturen im 20 Jh sind staatliche Propaganda mit Aufbau von Feindbildern sowie Abschaffung der Meinungs und Pressefreiheit politische Machtmittel sind die Androhung und der die Ausübung von Terror und Gewalt Beispiele für Diktaturen sind der Nationalsozialismus in Deutschland der Stalinismus in der Sowjetunion die Alleinherrschaft Francos in Spanien oder die Herrschaft der SED in der DDR Wird die uneingeschränkte Staatsgewalt durch Befehlshaber der Streitkräfte ausgeübt spricht man von einer Militärdiktatur Junta Drittes Reich Ursprüngliche Bezeichnung aus der christlichen Heilsgeschichte für das Reich des Heiligen Geistes von Hitler und der NSDAP zeitweilig als Selbstbezeichnung für die eigene Diktatur benutzt seither allgemein übliche Bezeichnung für die Zeit des NS Staats in Deutschland zwischen 1933 1945 Einparteienstaat Gegenbegriff Mehrparteiensystem siehe auch Pluralismus Im Einparteienstaat sind außer der Staatspartei alle anderen Parteien verboten oder gleichgeschaltet Politische Macht ist im Einparteienstaat monopolisiert der Aufbau von Staat und Partei ist parallel Regierungsstellen werden zumeist von Parteifunktionären besetzt Beispiele NS Staat UdSSR und DDR Endlösung der Judenfrage Auf der Wannsee Konferenz 1942 wurde die Endlösung der Judenfrage beschlossen also die systematisch und fabrikmäßig organisierte Tötung der europäischen Juden Ermächtigungsgesetz Verzicht des Parlaments auf seine gesetzgeberischen Rechte zu Gunsten der Exekutive Das Ermächtigungsgesetz vom 23 März 1933 das so genannte Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Staat dem der Reichstag zugestimmt hatte gab der Regierung Hitler unumschränkte Vollmacht auf zunächst vier Jahre Damit war die Gewaltenteilung aufgehoben und faktisch die Diktatur eingeführt Seit 1937 wurde das Ermächtigungsgesetz mehrmals bis 1945 verlängert Euthanasie griech schöner Tod euphemistische also verschleiernde Bezeichnung für die Ermordung von behinderten Menschen oder Geisteskranken lebensunwertes Leben durch den NS Staat Führerprinzip Im 20 Jh ist die historische Bedeutung von Führer Führerprinzip und Führerstaat untrennbar verbunden mit den Diktaturen des Faschismus insbesondere des Nationalsozialismus und der Person Adolf Hitlers Der Führer vereint in sich die oberste vollziehende gesetzgebende und richterliche Gewalt

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  • Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland: 13-2 Fachbegriffe
    Wesensgehalt nicht aufzuheben sind Grundrechte sind die in den Verfassungen der jeweiligen Staaten aufgelisteten staatlich garantierten Freiheitsrechte des Individuums gegenüber der Staatsmacht Im engeren Sinn sind die Grundrechte die Menschen und Bürgerrechte im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Sie sollen die unantastbare Würde des Menschen schützen Art 1 Abs 1 Alle staatliche vollziehende Gewalt Gesetzgebung und Rechtsprechung sind an die grundrechte als unmittelbar geltendes Recht gebunden Art 1 Abs 3 d h Gesetze gelten nur wenn sie im Einklang mit dem Grundgesetz stehen Kontrollorgan zur Einhaltung der Grundrechte ist das Bundesverfassungsgericht Kalter Krieg war ein Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der USA und dem Ostblock unter Führung der Sowjetunion den diese von 1945 bis 1990 mit allen verfügbaren Mitteln aber unterhalb der Schwelle eines offenen das heißt â žheißenâ œ Krieges austrugen Dabei wurden jahrzehntelang auf beiden Seiten ökonomische politische propagandistische und militärische Anstrengungen unternommen bis hin zu Stellvertreterkriegen um den Einfluss des anderen Lagers weltweit einzudämmen oder zurückzudrängen Der Konkurrenzkampf beider Systeme zeigte sich vor allem an ihrem Wettrüsten aber auch an Entwicklungen in den Bereichen Wirtschaft Kultur Sport Wissenschaft und Technologie so an den Raumfahrtprogrammen beider Supermächte Höhepunkte des Kalten Krieges waren die Berlin Blockade 1948 49 und der Koreakrieg 1950 53 Die â žPolitik am Rande des Krieges â ž beherrschte bis zur Kubakrise 1962 die Weltpolitik und wurde dann von einer Phase der Entspannung siehe Entspannungspolitik abgelöst Koexistenz das Nebeneinander unterschiedlicher geistiger ökonomischer politischer und gesellschaftlicher Systeme  Nach der Machtübernahme durch N S Chruschtschow 1953 wurde die friedliche Koexistenz zur außenpolitischen Leitlinie der UdSSR und der von ihr geführten Staaten Sie besagte dass der gesellschaftliche Konflikt zwischen den  sozialistischen und  kapitalistischen Staaten ohne den Einsatz militärischer Mittel ausgetragen werden sollte Sie ging von der Vermeidbarkeit von Kriegen zwischen den Staaten unterschiedlicher Gesellschaftssysteme aus schloss aber  revolutionäre Volkserhebungen und  nationale Befreiungskriege gegen  kapitalistische und  imperialistische Systeme nicht aus Kontrollrat Vom 8 8 1945 bis 20 3 1948 amtierendes oberstes Organ der Alliierten in Deutschland bestehend aus den Oberbefehlshabern der vier Besatzungsmächte mit Sitz in Berlin Mußte seine Beschlüsse einstimmig fassen Was nicht vom Alliierten Kontrollrat geregelt wurde entschied jeder Befehlshaber für seine Zone allein Marschallplan Das 1947 auf Initiative vom damaligen US Außenminister G C Marshall zustande gekommene und nach ihm benannte Europäische Wiederaufbauprogramm European Recovery Program ERP das der US Kongress 1948 verabschiedete Das Hilfsprogramm des M umfasste materielle Waren technische Unterstützung und finanzielle Hilfen Sonderkredite die entscheidend zum Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg beigetragen haben Dieses Hilfsprogramm für Europa trug zur raschen Westintegration Westeuropas ebenso bei wie zur Spaltung Europas in zwei politisch ideologische Blöcke Es sollte im Sinne der Truman Doktrin und der Politik des â žContainmentâ œ ein weiteres Vordringen des Kommunismus verhindert werden Im Rahmen des ERP erhielten die westeuropäischen Staaten zwischen 1948 und 1951 gut 13 Mrd Dollar Nato North Atlantic Treaty Organization Nordatlantikpaktorganisation Westliches Verteidigungsbündnis mit gemeinsamer militärischer Planung unter Führung der USA gegründet am 4 4 1949 Beitritt der Bundesrepublik 1955 Das Bündnis ersetzt zweiseitige Verträge durch ein System â žkollektiver Sicherheitâ œ bei dem alle Partner gemeinsam den Schutz jedes einzelnen gewährleisten Nürnberger Prozesse Unter Leitung der Alliierten verhandelte ein Internationaler Gerichtshof 1945 46 in Nürnberg gegen 22 deutsche Hauptkriegsverbrecher die sich für die Planung und Führung von Angriffskriegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten sollten Der Gerichtshof verurteilte zwölf Angeklagte zum Tode andere zu Haftstrafen drei wurden freigesprochen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden als völkerrechtliche Verbrechen definiert 1946 bis 1948 folgten 12 weitere Verfahren gegen 177 Angeklagte vor US Militärgerichten in Nürnberg Ostblockstaaten ist ein Sammelbegriff für die Staaten des ehemaligen Ostblocks zu denen bis zum Ende des Ost West Konfliktes neben der Sowjetunion die Staaten Mittel und Osteuropas die DDR Polen die Tschechoslowakei Ungarn Rumänien Bulgarien zählten O wurde gelegentlich auch als Sammelbegriff für alle sozialistischen oder kommunistischen Staaten verwendet Ostpolitik O bezeichnet die auf Entspannung und Ausgleich zielende Außenpolitik der sozial liberalen Koalition 1969 82 gegenüber der UdSSR Polen der Tschechoslowakei und insbesondere der DDR Parlamentarische Demokratie ist eine Regierungsform des Parlamentarismus bei der die wichtigsten politischen Entscheidungen von einem aus freier Volkswahl hervorgegangenen Parlament getroffen werden Es leitet seine Berechtigung dieser Wahl durch das Wahlvolk ab die wahlberechtigten Bürger von denen als Souverän die Staatsgewalt ausgeht Die parlamentarische Demokratie ist eine Form der repräsentativen Demokratie die vom Volk gewählten Volksvertreter und nur sie repräsentieren das Volk Die repräsentative Demokratie ist die Alternativform zur direkten Demokratie bei der das Staatsvolk unmittelbar die grundlegenden politischen Entscheidungen in Abstimmungen trifft Allerdings kennen auch parlamentarische Demokratien einzelne Fälle von Entscheidungen des Wahlvolks in Volksabstimmungen Das Parlament kontrolliert die Regierung Es wählt den Regierungschef bisweilen auch die übrigen Mitglieder der Regierung und kann ihnen das Misstrauen aussprechen Die Regierung ist dem Parlament gegenüber verantwortlich Dem Parlament obliegt auch die Gesetzgebung legislative Gewalt Die Regierung kann als Verordnungsgeber nur eine vom Parlament abgeleitete legislative Gewalt ausüben Eine parlamentarische Demokratie kann sowohl eine Republik z B Deutschland Israel Ungarn Türkei als auch eine Monarchie z B die Niederlande Norwegen Spanien sein In der parlamentarisch demokratischen Republik wird das Staatsoberhaupt in der Regel vom Parlament nicht vom Volk gewählt In beiden Staatsformen hat es überwiegend repräsentative Aufgaben vor allem in der Vertretung des Staates nach außen Eine parlamentarische Demokratie ist grundsätzlich auf à ffentlichkeit angelegt Das Parlament debattiert und entscheidet vor dem Volk sein Plenum tagt stets öffentlich Die Abgeordneten in einer parlamentarischen Demokratie vertreten das Volk und sind in der Wahrnehmung dieses Auftrages frei nicht an Aufträge gebunden freies Mandat Vielmehr sind sie nur ihrem Gewissen verpflichtet und können wegen ihrer Entscheidungen von den Wählern nur durch Nicht Wiederwahl nicht durch Abberufung zur Verantwortung gezogen werden wie das in einer Rätedemokratie möglich ist Die Bundesrepublik Deutschland ist keine reine parlamentarische Demokratie weil der von den Länderregierungen nicht etwa von den Länderparlamenten besetzte Bundesrat Anteil an der Gesetzgebung hat Diese zentrale Form der Staatsgewalt hat also keine nur parlamentarische Grundlage Parlamentarische Monarchie Bei der parlamentarischen Monarchie hat der Monarch im Gegensatz

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  • Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland: Kompetenzen
    2 Methodenkompetenz Sie entnehmen Informationen aus Darstellungen z B Schulbuchtext oder historisches Sachbuch und anderen Quellen bzw Materialien historischen Text und Bildquellen Karten Tabellen Karikaturen stellen Fragen an sie und Sie deuten die Vergangenheit anhand der Quellen Dabei arbeiten Sie mit anderen zusammen Partner oder Kleingruppenarbeit und erwarben dabei die Fähigkeit weiteres Wissen aus Büchern und dem Internet zu beschaffen 3 Urteil und Orientierungskompetenz Sie unterscheiden Belegbares und Wahrscheinliches und

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  • Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland: Abiturtipps
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