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  • OBERHOFPREDIGER | Joachim Lütkemann
    einen kompromisslosen Vertreter lutherischer Orthodoxie der eine spitzfindige Auseinandersetzung mit seinen Kollegen führte Gleichzeitig galt Lütkemann den Pietisten als leuchtendes Vorbild in einer ansonsten dunklen Zeit so gehörten seine Erbauungsbücher zu den Standardwerken in den Collegia pietatis In Wolfenbüttel musste sich Lütkemann mit der die Landeskirche dominierenden Irenik Calixts auseinandersetzen im Konsistorium wurden seine Möglichkeiten durch die beginnende Kompetenzverlagerung auf andere Gremien und die Opposition des Kanzlers Schwartzkopff stark eingeschränkt Ziel des Teilprojektes ist es zunächst eine bisher wenig beachtete Theologenpersönlichkeit in ihren biographischen Handlungsfeldern sowie deren historische Kontexte zwischen lutherischer Orthodoxie Frühaufklärung beginnender Säkularisierung und Pietismus zu erhellen Vom Einzelfall ausgehend sollen darüber hinaus neue Erkenntnisse für die Erforschung der ersten Hälfte des 17 Jahrhunderts insonderheit in Hinblick auf den sogenannten Protopietismus gewonnen werden Dabei sind auch Paradigmen der Konfessionalisierungsforschung zu überprüfen 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von

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  • OBERHOFPREDIGER | Eberhard Finen
    Hofprediger in Braunschweig Wolfenbüttel Gleichwohl verlor er an Einfluss was unter anderem daran erkennbar ist dass mit Gottlieb Treuer ein dem Rang nach höherer Oberhofprediger eingesetzt wurde der zugleich die vorher von Finen bekleidete Position des Beichtvaters des nunmehr regierenden Fürsten August Wilhelm einnahm Dem jüngeren Bruder Ludwig Rudolph hingegen der das benachbarte Fürstentum Blankenburg inne hatte nahm Finen bis zu seinem Tod die Beichte ab und diente diesem als enger Ratgeber In dieser Studie wird anhand eines historisch biografischen Ansatzes der Hofprediger Eberhard Finen im Spannungsfeld der wechselnden und durchaus widerstreitenden Akteure und Institutionen dargestellt Die Identifizierung und Analyse der Konfliktfelder die Frage wie Finen sich in den jeweiligen Gemengelagen verhielt und welche Konsequenzen sein Handeln für ihn hatte geben Auskunft über die grundsätzlichen Perspektiven von Hofpredigern im 18 Jahrhundert Im Vergleich mit den Handlungsspielräumen von Hofgeistlichen in anderen Territorien des Reiches wird erkennbar werden inwieweit Finens Situation und sein Verhalten exemplarisch für Hofprediger zu dieser Zeit waren 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas

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  • OBERHOFPREDIGER | Eberhard Finen
    Hofprediger in Braunschweig Wolfenbüttel Gleichwohl verlor er an Einfluss was unter anderem daran erkennbar ist dass mit Gottlieb Treuer ein dem Rang nach höherer Oberhofprediger eingesetzt wurde der zugleich die vorher von Finen bekleidete Position des Beichtvaters des nunmehr regierenden Fürsten August Wilhelm einnahm Dem jüngeren Bruder Ludwig Rudolph hingegen der das benachbarte Fürstentum Blankenburg inne hatte nahm Finen bis zu seinem Tod die Beichte ab und diente diesem als enger Ratgeber In dieser Studie wird anhand eines historisch biografischen Ansatzes der Hofprediger Eberhard Finen im Spannungsfeld der wechselnden und durchaus widerstreitenden Akteure und Institutionen dargestellt Die Identifizierung und Analyse der Konfliktfelder die Frage wie Finen sich in den jeweiligen Gemengelagen verhielt und welche Konsequenzen sein Handeln für ihn hatte geben Auskunft über die grundsätzlichen Perspektiven von Hofpredigern im 18 Jahrhundert Im Vergleich mit den Handlungsspielräumen von Hofgeistlichen in anderen Territorien des Reiches wird erkennbar werden inwieweit Finens Situation und sein Verhalten exemplarisch für Hofprediger zu dieser Zeit waren 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas

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  • OBERHOFPREDIGER | Basilius Sattler
    sowie des Aufbaus einer evangelischen Landeskirche in Braunschweig Wolfenbüttel gelten Unter seiner Führung gewann das Konsistorium zeitweilig einen sehr hohen Grad an Autonomie gegenüber konkurrierenden Regierungseinrichtungen Neben der Seelsorge und der Arbeit als Konsistorialrat war auch die Politikberatung ein wichtiges Wirkungsfeld auf dem Sattler es verstand erheblichen Einfluss sowohl auf die Entscheidungen der Herzöge Julius Heinrich Julius und Friedrich Ulrich wie auch weiterer Mitglieder der fürstlichen Familie und verschiedener Herrschaftsinstitutionen des Landes zu gewinnen Ziel der Studie über Basilius Sattler ist es über den historisch biographischen Zugriff das politische Handeln eines Hofgeistlichen in einer an Umbrüchen Konflikten und strukturbildenden Aushandlungsprozessen reichen Zeit aus mikrosozialer Perspektive zu beschreiben und zu verstehen Die Theologenbiographie wird in diesem Ansatz zur Sonde in die politische Kultur und herrschaftliche Entscheidungspraxis um 1600 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von

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  • OBERHOFPREDIGER | Basilius Sattler
    sowie des Aufbaus einer evangelischen Landeskirche in Braunschweig Wolfenbüttel gelten Unter seiner Führung gewann das Konsistorium zeitweilig einen sehr hohen Grad an Autonomie gegenüber konkurrierenden Regierungseinrichtungen Neben der Seelsorge und der Arbeit als Konsistorialrat war auch die Politikberatung ein wichtiges Wirkungsfeld auf dem Sattler es verstand erheblichen Einfluss sowohl auf die Entscheidungen der Herzöge Julius Heinrich Julius und Friedrich Ulrich wie auch weiterer Mitglieder der fürstlichen Familie und verschiedener Herrschaftsinstitutionen des Landes zu gewinnen Ziel der Studie über Basilius Sattler ist es über den historisch biographischen Zugriff das politische Handeln eines Hofgeistlichen in einer an Umbrüchen Konflikten und strukturbildenden Aushandlungsprozessen reichen Zeit aus mikrosozialer Perspektive zu beschreiben und zu verstehen Die Theologenbiographie wird in diesem Ansatz zur Sonde in die politische Kultur und herrschaftliche Entscheidungspraxis um 1600 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/index.php?article_id=13&wWidth= (2016-02-14)
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  • OBERHOFPREDIGER | Startseite
    LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen in den 1620er Jahren Dieses Gebiet erstreckte sich vom Steinhuder Meer und Deister bis zum Elm vom Solling bis zum Harz Es setzte sich zusammen aus den Fürstentümern Wolfenbüttel Calenberg und Göttingen aus großen Teilen des Stifts Hildesheim ferner den Grafschaften Blankenburg und Hohnstein Daneben sind auf der Karte im Norden aber auch Besitzungen der Lüneburger Linie des welfischen Gesamthauses sowie von West nach Ost zudem die Grafschaft Schaumburg das sog Kleine Stift Hildesheim das zu dieser Zeit lüneburgische Fürstentum Grubenhagen die Grafschaften Wernigerode und Stolberg sowie das Stift Halberstadt zu erkennen Den dieser Karte zugrundeliegenden Kupferstich schuf Ende der 1620er Jahre Caspar Dauthendey ca 1639 40 der am Hofe des Herzogs Friedrich Ulrich in Wolfenbüttel als Mathematiker Landvermesser Architekt und Bauverwalter tätig war Die Karte wurde seit Mitte der 1630er

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  • OBERHOFPREDIGER | Aufgaben und Berufsrisiken eines Oberhofpredigers
    und landeskirchliche Leitungstätigkeit in der täglichen Praxis oft überschnitten Viele Oberhofprediger gehörten überdies zur theologischen Elite ihres Landes betätigten sich schriftstellerisch lehrten an Universitäten und unterhielten enge Kontakte zu den intellektuell und politisch führenden Gestalten ihrer Zeit und entfalteten damit Wirkung weit über die Grenzen des jeweiligen Territoriums hinaus Aufgrund ihres hohen Bildungsstandes und ihrer moralischen Vorbildfunktion wirkten Hofprediger zudem oft als Erzieher des fürstlichen Nachwuchses in einigen Fällen übertrug man ihnen diese Aufgabe formal als Amt in anderen wurden sie informell als Ratgeber in Erziehungsfragen angesprochen Überhaupt spielten Hofprediger als Berater in theologischen politischen und sittlichen Fragen eine wichtige Rolle Nicht nur Fürsten nutzten deren Sachverstand sondern auch andere Mitglieder der Fürstenfamilien und Angehörige führender Regierungsbehörden Dabei konnten die Formen variieren mal suchte man mit den Hofpredigern das vertrauliche Zwiegespräch in anderen Situationen zog man sie zu größeren Beratungen hinzu oder forderte schriftliche Gutachten an Als akademisch ausgebildete und rhetorisch geschulte Experten setzten Fürsten ihre Hofprediger außerdem insbesondere in konfessionellen und kirchenpolitischen Verhandlungen als diplomatische Vertreter und Ratgeber ein Viele Hofprediger betrachteten es zudem als ihre Aufgabe auf Grundlage der biblischen Überlieferung über die Lebensführung sowohl der Fürsten wie des Hofes zu wachen und für die Gesellschaft verbindliche Normen zu formulieren Auch die Regierungspraxis wurde durchaus kritisch begleitet Wo sie Verstöße gegen den christlichen Tugendkatalog ausmachten reklamierten sie das Recht durch Mahnung und Kritik korrigierend einzugreifen Dies konnte vertraulich im Gespräch oder in der Korrespondenz wie auch öffentlich über die Predigt oder in Druckschriften geschehen Nicht von jedem wurde den Hofpredigern dieses Wächteramt zugestanden insbesondere öffentliche Kritik stieß nicht selten auf wenig Wohlwollen Immer wieder gerieten Hofprediger dadurch in Konflikte und verloren die Gunst ihrer Fürsten Ein sonderlich hohes Maß an Obrigkeitshörigkeit kann man den meisten lutherischen Hofpredigern dabei kaum nachsagen vielmehr beharrten sie auffallend häufig auf ihrer Kritik Hier ist ein wichtiger Grund dafür zu finden dass nicht wenige von ihnen ihr Amt bei Hof freiwillig aufgaben und in andere Stellungen wechselten manch einer büßte seine Kritik auch mit Haft Entlassung oder Ausweisung Riskanter noch als die Wächterfunktion konnten sich theologische Kontroversen und konfessionelle Konflikte auswirken Als Ratgeber in Fragen der Religion streitbare Autoren leitende Geistliche im Ritus und Prediger in hervorgehobener Stellung exponierten sie ihre theologischen Überzeugungen besonders häufig und deutlich Sie konnten daher auch schnell in den Verdacht der Heterodoxie des Kryptocalvinismus oder des Kryptokatholizismus etwa geraten ein Vorwurf der sie ebenfalls rasch die berufliche Position kosten auch Hab und Gut zuweilen gar Leib und Leben bedrohen konnte 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne

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  • OBERHOFPREDIGER | Teilprojekte
    1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen in den 1620er Jahren Dieses Gebiet erstreckte sich vom Steinhuder Meer und Deister bis zum Elm vom Solling bis zum Harz Es setzte sich zusammen aus den Fürstentümern Wolfenbüttel Calenberg und Göttingen aus großen Teilen des Stifts Hildesheim ferner den Grafschaften Blankenburg und Hohnstein Daneben sind auf der Karte im Norden aber auch Besitzungen der Lüneburger Linie des welfischen Gesamthauses sowie von West nach Ost zudem die Grafschaft Schaumburg das sog Kleine Stift Hildesheim das zu dieser Zeit lüneburgische Fürstentum Grubenhagen die Grafschaften Wernigerode und Stolberg sowie das Stift Halberstadt zu erkennen Den dieser Karte zugrundeliegenden Kupferstich schuf Ende der 1620er Jahre Caspar Dauthendey ca 1639 40 der am Hofe des Herzogs Friedrich Ulrich in Wolfenbüttel als Mathematiker Landvermesser Architekt und Bauverwalter tätig war Die Karte wurde seit Mitte der 1630er Jahre von den Amsterdamer Kartographen und Verlegern

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