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  • OBERHOFPREDIGER | Linkliste
    1576 1810 Erforscht werden akademische Haushalte am Beispiel Helmstedts als Orte sozialer ökonomischer und kultureller Reproduktion sowie wissenschaftlicher Produktion Helmstedter Drucke Online Bibliographische Erschließung Image und Volltextdigitalisierung der in Helmstedt gedruckten Werke die sich in der Herzog August Bibliothek befinden Historische Methode und Arbeitstechnik der Magdeburger Zenturien Kirchengeschichtsschreibung in einem gelehrten Netzwerk im 16 Jahrhundert Erforschung der Magdeburger Zenturien als erste universal angelegte protestantische Kirchengeschichtsschreibung Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Fruchtbringende Gesellschaft Die deutsche Akademie des 17 Jahrhunderts Forschungs und Editionsprojekt zur Fruchtbringenden Gesellschaft 1617 1680 Universität Erfurt Katalogisierung der Reformationshandschriften der Forschungsbibliothek Gotha Erfassung der theologischen und kirchenhistorischen Handschriften der Forschungsbibliothek Gotha Universität Erfurt Goethe Universität Frankfurt am Main Religion und Politik in protestantischen Predigten des 16 und 17 Jahrhunderts im thüringisch sächsischen Raum Tiefenstrukturanalyse und Erschließung von gedruckten und handschriftlichen politischen Predigten der Forschungsbibliothek Gotha Georg August Universität Göttingen Die Reformation und ihre Folgen in Niedersachsen Untersuchungen zur nordwestdeutschen Geistlichkeit bei Einführung und Festigung des evangelischen Glaubens Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Controversia et confessio Projekt zur Erforschung der innerprotestantischen Streitigkeiten nach dem Augsburger Interim und dem Leipziger Landtagsentwurf von 1548 Institut für Europäische Geschichte Mainz Neuedition der Bekenntnisschriften der evangelisch lutherischen Kirche BSELK Projekt zu einer die aktuelle Forschungslage spiegelnden kommentierten Neuedition des deutschen Konkordienbuchs von 1580 Einrichtungen zur Erforschung frühneuzeitlicher Hofkultur Residenzen Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen Arbeitsstelle Kiel Rudolstädter Arbeitskreis zur Residenzkultur e V Arbeitskreis zur Erforschung der mitteldeutschen Residenzen und Höfe vor allem unter kulturgeschichtlichen Aspekten Quellensammlungen Datenbanken zum Forschungsfeld Gesamtkatalog deutschsprachiger Leichenpredigten GESA Datenbank der Forschungsstelle für Personalschriften an der Philipps Universität Marburg zu Leichenpredigten und sonstigen Trauerschriften aus Sammlungsbeständen deutscher Archive und Bibliotheken Virtuelle Fachbibliothek Theologie und Religionswissenschaft VirTheo Fachportal zur Online Recherche für Theologie sowie Allgemeine und Vergleichende Religionswissenschaft Digitale Bibliotheken mit

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  • OBERHOFPREDIGER | Projektvorstellung
    der Universität Osnabrück gemeinsam durchführten Gefördert wurde diese Kooperation von 2010 bis 2013 aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur MWK Im Rahmen des Projektes sind drei umfassende Fallstudien entstanden die sich den Hofpredigern Basilius Sattler 1549 1624 Joachim Lütkemann 1608 1655 sowie Eberhard Finen 1668 1726 widmen und damit Entwicklungslinien über rund 150 Jahre erkennen lassen Die Drucklegung dieser Arbeiten erfolgt Ende 2013 und im Laufe des Jahres 2014 Ein internationales Arbeitsgespräch diente dem wissenschaftlichen Austausch über die Hofgeistlichkeit im frühneuzeitlichen Europa und ermöglichte die Diskussion der Zwischenergebnisse aus den Teilprojekten in einem Raum und Konfessionen vergleichenden Zugriff Die Ergebnisse dieser Tagung werden Ende 2013 in einem Sammelband publiziert Durch einen umfangreichen Digitalisierungsanteil sind zudem wichtige Schlüsselquellen zum Thema erschlossen und der Forschung online zugänglich gemacht worden Gastseminare ein Sommerkurs und ein E Learning Modul bildeten darüber hinaus didaktische Komponenten des Projektes durch die wissenschaftlicher Nachwuchs an dieses wichtige Forschungsfeld herangeführt wurde Weitere Informationen zum Amt des Hofpredigers in der Frühen Neuzeit finden Sie hier DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen in den 1620er Jahren Dieses Gebiet erstreckte sich vom Steinhuder Meer und Deister bis zum Elm vom Solling bis zum Harz Es setzte sich zusammen aus den Fürstentümern Wolfenbüttel Calenberg und Göttingen aus großen Teilen des Stifts Hildesheim ferner den Grafschaften Blankenburg und Hohnstein Daneben sind auf der Karte im Norden aber auch Besitzungen der Lüneburger Linie des welfischen

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  • OBERHOFPREDIGER | Projektvorstellung
    rund 150 Jahre erkennen lassen Die Drucklegung dieser Arbeiten erfolgt Ende 2013 und im Laufe des Jahres 2014 Ein internationales Arbeitsgespräch diente dem wissenschaftlichen Austausch über die Hofgeistlichkeit im frühneuzeitlichen Europa und ermöglichte die Diskussion der Zwischenergebnisse aus den Teilprojekten in einem Raum und Konfessionen vergleichenden Zugriff Die Ergebnisse dieser Tagung werden Ende 2013 in einem Sammelband publiziert Durch einen umfangreichen Digitalisierungsanteil sind zudem wichtige Schlüsselquellen zum Thema erschlossen und der Forschung online zugänglich gemacht worden Gastseminare ein Sommerkurs und ein E Learning Modul bildeten darüber hinaus didaktische Komponenten des Projektes durch die wissenschaftlicher Nachwuchs an dieses wichtige Forschungsfeld herangeführt wurde Weitere Informationen zum Amt des Hofpredigers in der Frühen Neuzeit finden Sie hier 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen in den 1620er Jahren Dieses Gebiet

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  • OBERHOFPREDIGER | Aufgaben und Berufsrisiken eines Oberhofpredigers
    und landeskirchliche Leitungstätigkeit in der täglichen Praxis oft überschnitten Viele Oberhofprediger gehörten überdies zur theologischen Elite ihres Landes betätigten sich schriftstellerisch lehrten an Universitäten und unterhielten enge Kontakte zu den intellektuell und politisch führenden Gestalten ihrer Zeit und entfalteten damit Wirkung weit über die Grenzen des jeweiligen Territoriums hinaus Aufgrund ihres hohen Bildungsstandes und ihrer moralischen Vorbildfunktion wirkten Hofprediger zudem oft als Erzieher des fürstlichen Nachwuchses in einigen Fällen übertrug man ihnen diese Aufgabe formal als Amt in anderen wurden sie informell als Ratgeber in Erziehungsfragen angesprochen Überhaupt spielten Hofprediger als Berater in theologischen politischen und sittlichen Fragen eine wichtige Rolle Nicht nur Fürsten nutzten deren Sachverstand sondern auch andere Mitglieder der Fürstenfamilien und Angehörige führender Regierungsbehörden Dabei konnten die Formen variieren mal suchte man mit den Hofpredigern das vertrauliche Zwiegespräch in anderen Situationen zog man sie zu größeren Beratungen hinzu oder forderte schriftliche Gutachten an Als akademisch ausgebildete und rhetorisch geschulte Experten setzten Fürsten ihre Hofprediger außerdem insbesondere in konfessionellen und kirchenpolitischen Verhandlungen als diplomatische Vertreter und Ratgeber ein Viele Hofprediger betrachteten es zudem als ihre Aufgabe auf Grundlage der biblischen Überlieferung über die Lebensführung sowohl der Fürsten wie des Hofes zu wachen und für die Gesellschaft verbindliche Normen zu formulieren Auch die Regierungspraxis wurde durchaus kritisch begleitet Wo sie Verstöße gegen den christlichen Tugendkatalog ausmachten reklamierten sie das Recht durch Mahnung und Kritik korrigierend einzugreifen Dies konnte vertraulich im Gespräch oder in der Korrespondenz wie auch öffentlich über die Predigt oder in Druckschriften geschehen Nicht von jedem wurde den Hofpredigern dieses Wächteramt zugestanden insbesondere öffentliche Kritik stieß nicht selten auf wenig Wohlwollen Immer wieder gerieten Hofprediger dadurch in Konflikte und verloren die Gunst ihrer Fürsten Ein sonderlich hohes Maß an Obrigkeitshörigkeit kann man den meisten lutherischen Hofpredigern dabei kaum nachsagen vielmehr beharrten sie auffallend häufig auf ihrer Kritik Hier ist ein wichtiger Grund dafür zu finden dass nicht wenige von ihnen ihr Amt bei Hof freiwillig aufgaben und in andere Stellungen wechselten manch einer büßte seine Kritik auch mit Haft Entlassung oder Ausweisung Riskanter noch als die Wächterfunktion konnten sich theologische Kontroversen und konfessionelle Konflikte auswirken Als Ratgeber in Fragen der Religion streitbare Autoren leitende Geistliche im Ritus und Prediger in hervorgehobener Stellung exponierten sie ihre theologischen Überzeugungen besonders häufig und deutlich Sie konnten daher auch schnell in den Verdacht der Heterodoxie des Kryptocalvinismus oder des Kryptokatholizismus etwa geraten ein Vorwurf der sie ebenfalls rasch die berufliche Position kosten auch Hab und Gut zuweilen gar Leib und Leben bedrohen konnte 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne

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  • OBERHOFPREDIGER | Projektvorstellung
    rund 150 Jahre erkennen lassen Die Drucklegung dieser Arbeiten erfolgt Ende 2013 und im Laufe des Jahres 2014 Ein internationales Arbeitsgespräch diente dem wissenschaftlichen Austausch über die Hofgeistlichkeit im frühneuzeitlichen Europa und ermöglichte die Diskussion der Zwischenergebnisse aus den Teilprojekten in einem Raum und Konfessionen vergleichenden Zugriff Die Ergebnisse dieser Tagung werden Ende 2013 in einem Sammelband publiziert Durch einen umfangreichen Digitalisierungsanteil sind zudem wichtige Schlüsselquellen zum Thema erschlossen und der Forschung online zugänglich gemacht worden Gastseminare ein Sommerkurs und ein E Learning Modul bildeten darüber hinaus didaktische Komponenten des Projektes durch die wissenschaftlicher Nachwuchs an dieses wichtige Forschungsfeld herangeführt wurde Weitere Informationen zum Amt des Hofpredigers in der Frühen Neuzeit finden Sie hier 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen in den 1620er Jahren Dieses Gebiet

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/index.php?article_id=3&wWidth= (2016-02-14)
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  • OBERHOFPREDIGER | Teilprojekte
    1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen in den 1620er Jahren Dieses Gebiet erstreckte sich vom Steinhuder Meer und Deister bis zum Elm vom Solling bis zum Harz Es setzte sich zusammen aus den Fürstentümern Wolfenbüttel Calenberg und Göttingen aus großen Teilen des Stifts Hildesheim ferner den Grafschaften Blankenburg und Hohnstein Daneben sind auf der Karte im Norden aber auch Besitzungen der Lüneburger Linie des welfischen Gesamthauses sowie von West nach Ost zudem die Grafschaft Schaumburg das sog Kleine Stift Hildesheim das zu dieser Zeit lüneburgische Fürstentum Grubenhagen die Grafschaften Wernigerode und Stolberg sowie das Stift Halberstadt zu erkennen Den dieser Karte zugrundeliegenden Kupferstich schuf Ende der 1620er Jahre Caspar Dauthendey ca 1639 40 der am Hofe des Herzogs Friedrich Ulrich in Wolfenbüttel als Mathematiker Landvermesser Architekt und Bauverwalter tätig war Die Karte wurde seit Mitte der 1630er Jahre von den Amsterdamer Kartographen und Verlegern

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/index.php?article_id=4 (2016-02-14)
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  • OBERHOFPREDIGER | Leichenpredigten
    Zeitalters abgelöst Dem entspricht eine erkennbare soziale Exklusivität der Gattung Die ersten Leichenpredigten enthielten noch keine biographischen Informationen über die Verstorbenen Im Verlauf des 17 Jahrhunderts gewannen die teilweise immer ausführlicheren Viten zunehmend an Bedeutung Anfangs wurden viele dieser Predigten in späthumanistischem Neulatein verfasst später setzte sich die deutsche Sprache durch so dass eine breitere Leserschaft erreicht werden konnte Der gattungsspezifische Aufbau kann mit Hilfe des von Rudolf Lenz und Maria Fürstenwald für die Leichenpredigten des 17 Jahrhunderts erstellten texttheoretischen Rasters beschrieben werden Dieses gliedert die Predigt in Titelblatt Widmung Predigttext Biographie Abdankung Standrede Aufzählung der Teilnehmer Zeugnisse aller Art Trauerkompositionen Epicedien Trauergedichte sowie bildliche Darstellungen Vielfach weichen die Leichenpredigten jedoch von diesem Schema ab einige Elemente werden ausgelassen andere wiederum hinzugenommen Leichenpredigten als Quelle Leichenpredigten sind in den vergangenen Jahren stärker ins Zentrum der historischen Forschung gerückt Sie werden dem personalen Gelegenheitsschrifttum und den Funeraldrucken zugeordnet Gleichwohl sind sie nicht nur für Literaturwissenschaftler und Historiker von Interesse sondern werden zunehmend auch für Fragen der Medizin Pharmazie Musik Kunst und Kirchengeschichte herangezogen Das unterstreicht ihren Wert als multi und interdisziplinäre Quelle anhand derer sich vielfältige Aspekte der frühneuzeitlichen Lebenswelten erschließen lassen Hinsichtlich der Quellenkritik gilt es zu beachten dass sich hinter personenbezogenen Aussagen die jeweiligen Prediger mit ihren rhetorischen Fähigkeiten und Intentionen verbergen Als akademisch ausgebildete Kleriker sahen sie sich in der Rolle des Wächters und Mahners die ihren Mitmenschen das Wort Gottes vermittelten und auf deren Glauben und Moral zu achten hatten Gerade aufgrund dieses Selbstverständnisses kam ihnen in besonderem Maße die Aufgabe zu das Leben der jeweiligen Verstorbenen zu bewerten dabei ging es in erster Linie darum einen gottgefälligen Lebenswandel hervorzuheben ohne dabei moralisch fragwürdige Seiten der Person und ihrer Lebensführung zu verschweigen Nicht zuletzt deshalb wiederholen sich bestimmte Themenfelder und Metaphern Generell besitzt die Gattung der Leichenpredigten einen topischen Charakter Die Hofprediger standen hierbei vor einer besonderen Herausforderung Zum einen sollten sie den verstorbenen Regenten in der Leichenpredigt als Idealbild eines Herrschers präsentieren und dessen Handeln als besonders tugendhaft charakterisieren Zum anderen musste die verstorbene Person darin noch in ihrer Vielschichtigkeit und Ambivalenz erkennbar bleiben um sinnstiftend wirken zu können Fürstliche Leichenpredigten hatten zum Teil eine hohe Auflage und wurden nicht nur in der eigenen Residenz verteilt sondern auch an andere Höfe verschickt Daher unterlagen sie in besonderem Maße der höfischen Zensur und wurden zum Teil von Familienmitgliedern eigens überarbeitet Viele Verstorbene gaben aber bereits zu Lebzeiten einen eigenen Text oder die auszulegende Bibelstelle vor an die sich der Prediger zu halten hatte Ausufernde Kritik am Verstorbenen konnte somit vorzeitig unterbunden werden Die am Grab gehaltene Predigt entsprach oft nicht der endgültigen Druckfassung die entweder vom Verstorbenen selbst testamentarisch bestimmt worden war oder seitens der Familienangehörigen in Auftrag gegeben wurde um dem Toten neben dem Grabmal gleichsam ein weiteres Denkmal zu setzen Da in den Leichenpredigten tugendhafte Züge einer Person betont werden sollten wurde die Gattung von Zeitgenossen kontrovers diskutiert und oft als Lügenpredigt bezeichnet Den Geistlichen wurde vorgeworfen nichts anderes als Lob für die Verstorbenen zu

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  • OBERHOFPREDIGER | Quellenprofil
    Braunschweig Rostock Stuttgart Tübingen und Wien 1570 1580 1590 1600 1610 1620 1630 1640 1650 1660 1670 1680 1690 1700 1710 Herzog Julius 1528 1589 Herzog Heinrich Julius 1564 1613 Herzog Friedrich Ulrich 1591 1634 Herzog August der Jüngere 1579 1666 Herzog Rudolf August 1627 1704 Herzog Anton Ulrich 1633 1714 Johann Malsius Basilius Sattler 1549 1624 Petrus Tuckermann 1580 1651 Heinrich Wideburg Joachim Lütkemann 1608 1655 Christoph Specht Brandanus Daetrius 1607 1688 Justus Cellarius 1649 1689 Johann Lucas Pestorff 1638 1693 Christian Specht 1647 1706 Eberhard Finen 1668 1726 Nicolaus Selnecker Ludwig Hahne Nicolaus Großcurdt Andreas Overbeck Christoph Hardtkenius Justus Lüders Johann Niekamp Gottlieb Treuer 1657 1729 Herzöge Oberhofprediger Hofprediger Schließen X DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen in den 1620er Jahren Dieses Gebiet erstreckte sich vom Steinhuder Meer und Deister bis zum Elm vom Solling bis zum Harz Es setzte sich zusammen aus den Fürstentümern Wolfenbüttel Calenberg und Göttingen aus großen Teilen des Stifts Hildesheim ferner den Grafschaften Blankenburg und Hohnstein Daneben sind auf der Karte im Norden aber auch Besitzungen der Lüneburger Linie des welfischen Gesamthauses sowie von West nach Ost zudem die Grafschaft Schaumburg das sog Kleine Stift Hildesheim das zu dieser Zeit lüneburgische Fürstentum Grubenhagen die Grafschaften Wernigerode und Stolberg sowie das Stift Halberstadt zu erkennen Den dieser Karte zugrundeliegenden Kupferstich schuf Ende der 1620er Jahre Caspar Dauthendey ca 1639 40 der am Hofe des Herzogs Friedrich Ulrich

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