archive-de.com » DE » O » OBERHOFPREDIGER.DE

Total: 152

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • OBERHOFPREDIGER | Lütkemanns „Positionum Metaphysicarum & Physicarum“ (1649)
    An Christus tempore mortis fuerit verus homo Ob Christus in der Zeit seines Todes wahrer Mensch gewesen sei Die Frage wird verneint propter absentiam istius entis quod praeter animan corpus ad esse hominis requiritur wegen der Abwesenheit seines Wesens das außer Seele und Leib zum Menschsein notwendig ist Im Tode wird bei jedem Menschen die Seele aus dem Leib genommen da aber zum Menschsein Leib und Seele in ihrer Vereinigung gehören endet mit dem Tod die Existenz des Menschen in diesem Sinne lautet Lütkemanns Argumentationsgrundlage Schlussfolgerung ist dass Christo der ganz Mensch war und wirklich den leiblichen Tod gestorben sein muss um die Erlösung des Menschen von Sünde und Tod zu vollbringen ebendies widerfahren sein muss Trennung von Leib und Seele und damit Aufhebung des wahren Menschseins Lütkemanns theologisches Interesse liegt also im Erweis des wirklichen nicht nur im doketistischen Sinne scheinbaren Todes Jesu um die soteriologische Wirkung seines Sterbens sicherzustellen Seine Gegner sehen allerdings die Verneinung der wahren Menschlichkeit Jesu als Problem denn seit den christologischen Bekenntnissen des 4 Jahrhunderts gilt Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich unvermischt und doch untrennbar Die Thesen Lütkemanns stellen in ihren Augen daher einen Verstoß gegen Schrift und Bekenntnis dar Nachweis Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel 1 Alt 22 Nr 192 fol 30 Zurück zur Übersicht Quellenbeispiel 2 DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen in den 1620er Jahren Dieses Gebiet erstreckte sich vom Steinhuder Meer und

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/?&article_id=38&showMap=1 (2016-02-14)
    Open archived version from archive


  • OBERHOFPREDIGER | Lütkemanns „Positionum Metaphysicarum & Physicarum“ (1649)
    Thomas Hofmannus Osnabr Westph Für eine Disputation die der Student Thomas Hofmann aus Osnabrück im April 1649 unter Lütkemanns Vorsitz führen soll stellt der Professor der Physik und Metaphysik Thesen auf über das Wesen der Dinge und der Natur im Geist und in der Sache über Form und Materie Dem fügt er drei Fragen an deren erste auf das Wesen des Menschen zielt zu dessen Definition der Leib die Seele und die Vereinigung dieser beiden gehören Die zweite Frage berührt die Christologie und wird zum Stein des Anstoßes aufgrund dessen Lütkemann nach einer langwierigen Auseinandersetzung im Streit mit seinem Landesherrn Mecklenburg verlassen muss und nach Wolfenbüttel geht Er fragt An Christus tempore mortis fuerit verus homo Ob Christus in der Zeit seines Todes wahrer Mensch gewesen sei Die Frage wird verneint propter absentiam istius entis quod praeter animan corpus ad esse hominis requiritur wegen der Abwesenheit seines Wesens das außer Seele und Leib zum Menschsein notwendig ist Im Tode wird bei jedem Menschen die Seele aus dem Leib genommen da aber zum Menschsein Leib und Seele in ihrer Vereinigung gehören endet mit dem Tod die Existenz des Menschen in diesem Sinne lautet Lütkemanns Argumentationsgrundlage Schlussfolgerung ist dass Christo der ganz

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/?article_id=38&showMap=0 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • OBERHOFPREDIGER | Visitationsbericht der Gemeinde Goldbach (1653)
    Schuld daran liegt in Lütkemanns Augen nicht beim spärlichen Besuch der Bet und Katechismusstunden durch die Leute sondern in der Faulheit des Pfarrers Zum Beweis greift er sich einen Jungen aus der Menge heraus bringt demselben durch Gottes gnade den grundt der sehligkeit bey und kann anschließend auch in der Menge richtige Antwort auf die Katechismusfragen finden Der Pfarrer wird darum öffentlich gescholten Neben diese Tätigkeit als Geistlicher tritt die bereits erwähnte Aufgabe als Vertreter der obrigkeitlichen Gewalt mit ganz weltlichen Problemen Weil es in den Filialdörfern seit einiger Zeit eigene Schulen gibt müssen die Einkommensverhältnisse der Schulmeister innerhalb der Gemeinde neu geregelt werden auch dies fällt in Lütkemanns Aufgabenbereich ebenso wie die Zusage dass dem Pastor eine Zulage aus Kircheneinnahmen zukommt solange sein alter Vorgänger noch aus Pfründen seinen Unterhalt gewinnt Darüber hinaus besorgt Lütkemann die Auslösung einer einst verpfändeten Wiese und ordnet an dass das vom vorigen Pastor auf eigene Kosten aufgerichtete Witwenhaus von der Gemeinde ausgelöst werde Auch sittliche Anstößigkeiten sind in Goldbach zu erkennen Ein Mann hat seinen Stiefvater geschlagen wofür er verhaftet wird eine Frau wurde durch den Pastor von der Beichte ausgeschlossen weil sie nicht zur Buße bereit war Nachweis Landeskirchliches Archiv Wolfenbüttel V1927 Visitationsberichte fol 145v 146v Bericht über die Visitation in der Inspektion Bevern und Holzminden Mai 1653 hier Gemeinde Goldbach 18 Mai 1653 Quellenbeispiel 1 Zurück zur Übersicht DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/?&article_id=42&showMap=1 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • OBERHOFPREDIGER | Visitationsbericht der Gemeinde Goldbach (1653)
    er alle Kirchengemeinden des Herzogtums in jeweils etwa zweiwöchigen Reisen die sich über das ganze Jahr verteilen Hierbei prüft er die Katechismuskenntnis der Gemeindeglieder den Fleiß der Pastoren Küster und Lehrer die Rechnungsbücher der Gemeinden die Pfründen der Ämter und der Kirche sowie den Zustand der Gebäude Darüber hinaus werden ihm punktuell von den Pfarrern oder von den Gemeinden Angelegenheiten vorgetragen die sich auf das sittliche Verhalten Einzelner Matrimonial oder Besitzstreitigkeiten beziehen und die er zu einer Lösung führen soll In weiten Teilen nimmt der Theologe also eine obrigkeitliche Aufsichtsfunktion wahr bei der ihn der Amtmann unterstützen muss Über seine Beobachtungen und Entscheidungen verfasst Lütkemann ausführliche Protokolle für Herzog August In schwerwiegenden Fragen wird diesem oder dem Konsistorium die Sachlage zur Beschlussfassung angelegt Wie die meisten Gemeinden setzt sich auch Goldbach aus mehreren Dorfschaften teils mit eigener Kapelle zusammen Der Kenntnisstand der Gemeindeglieder über ihren Glauben ist so schlecht das auch fast kein einiger wuste wer Jesus were Die Schuld daran liegt in Lütkemanns Augen nicht beim spärlichen Besuch der Bet und Katechismusstunden durch die Leute sondern in der Faulheit des Pfarrers Zum Beweis greift er sich einen Jungen aus der Menge heraus bringt demselben durch Gottes gnade den grundt der sehligkeit bey und kann anschließend auch in der Menge richtige Antwort auf die Katechismusfragen finden Der Pfarrer wird darum öffentlich gescholten Neben diese Tätigkeit als Geistlicher tritt die bereits erwähnte Aufgabe als Vertreter der obrigkeitlichen Gewalt mit ganz weltlichen Problemen Weil es in den Filialdörfern seit einiger Zeit eigene Schulen gibt müssen die Einkommensverhältnisse der Schulmeister innerhalb der Gemeinde neu geregelt werden auch dies fällt in Lütkemanns Aufgabenbereich ebenso wie die Zusage dass dem Pastor eine Zulage aus Kircheneinnahmen zukommt solange sein alter Vorgänger noch aus Pfründen seinen Unterhalt gewinnt Darüber hinaus besorgt Lütkemann die Auslösung einer einst verpfändeten

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/?article_id=42&showMap=0 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • OBERHOFPREDIGER | Finens Kritik an den Konversionsplänen des Herzogs Anton Ulrich (1710)
    die Kritik seines Hofpredigers Eberhard Finen in einem Schreiben vom 5 März 1710 verfasst unmittelbar vor Anton Ulrichs öffentlichen Konversion in Bamberg klar formuliert Er könne kaum glauben so Finen was umlaufende Gerüchte kolportierten In seinen Augen sei es unvorstellbar dass wie behauptet der bisher so gütige Fürst Anton Ulrich an einem römisch katholischen Ort reisen würde in Finens Augen ein höchst gefehrliches desein Ohne es explizit zu formulieren ist hierin zweifellos die Befürchtung einer Konversion des Herzogs zum Katholizismus angesprochen Mit einem solchen Schritt aber so Finen weiter würde Anton Ulrich seine Untertanen die dem katholischen Glauben äußerst ablehnend gegenüber standen bis auff den todt kränken Auch die Tatsache dass der Herzog Finen zu seinem Beichtvater auserwählt hatte lässt den Hofprediger an den Konversionsplänen Anton Ulrichs zweifeln hatte dieser doch bei der Ernennung Finens die Hoffnung geäußert jener möge der letzte in dieser Funktion sein was bei einem Konfessionswechsel natürlich nicht möglich wäre da dieser notwendigerweise die Berufung eines katholischen Beichtvaters hätte nach sich ziehen müssen Des Weiteren habe Anton Ulrich mehrfach verfügt dass weder er noch der Kronprinz jemals katholisch werden dürften Die Vorstellung des Konfessionsübertritts erfüllt Finen derartig mit Widerwillen dass er das Wort katholisch nicht zu Papier bringen mag stattdessen lässt er an dessen Stelle eine Lücke an dem Sinn der Passage kann aber keinerlei Zweifel bestehen Darüber hinaus sehe er nicht so Finen weiter was der Herzog politisch durch den Glaubenswechsel gewinnen könnte Weder Kaiser noch Papst hätten etwas zu bieten was den öffentlichen Ansehensverlust und die Gewissensqualen sowie die Seelengefährdung des Fürsten kompensieren könnte Auch ein Vergleich mit der Konversion Elisabeth Christines könne den geplanten Schritt des Herzogs nicht rechtfertigen Denn der Glaubenswechsel der Prinzessin erfolgte auf einen höheren Rat gemeint ist zweifellos der Wunsch des Herzogs und seiner Entourage nach der Konversion und den damit erhofften politischen Vorteilen und war eine Folge der Göttl ichen providence Davon könne im Fall Anton Ulrichs nicht die Rede sein weder könne er sich auf irgendjemand anderen berufen der zur Konversion geraten habe und göttliche Vorsehung sei bei dem geplanten Schritt nicht zu erkennen Anschließend bringt der Hofprediger vor dass viele formal dem Katholizismus Verpflichtete sich innerlich über ihre Religion mokierten und im Grunde lieber gar nichts alß allen tant der Pfaffen glaubten Eine solche Heuchelei traut Finen seinem Herzog nicht zu und so gibt er seiner Hoffnung Ausdruck dass Anton Ulrich alle diejenigen widerlegen werde die an eine Konversion glaubten Für seine Person hofft Finen dass seine Kritik ihm nicht zum Nachteil gereichen werde Er müsse sich aber in dieser Form äußern um seine Seele und sein Gewissen zu retten Hier finden wir den gleichen Begründungszusammenhang wie er bei den Protesten der Hofgeistlichkeit gegen den Glaubenswechsel Elisabeth Christines zu beobachten war Offensichtlich prägte die Verpflichtung gegenüber der lutherischen Konfession das Amtsverständnis derartig stark dass die Prediger bereit waren den Verlust der herzoglichen Gnade in Kauf zu nehmen eine Gefahr die durchaus real war wie die Entlassung Johannes Niekamps und Albrecht Fiedler Knopffs im Jahr 1705 zeigt

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/?&article_id=39&showMap=1 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • OBERHOFPREDIGER | Finens Kritik an den Konversionsplänen des Herzogs Anton Ulrich (1710)
    Dafür sprechen vor allem Äußerungen des Fürsten selbst in denen er sich gegen Vorhaltungen seiner engsten familiären und politischen Umgebung verwahrte dass sein Glaubenswechsel politisch motiviert gewesen sei Vielmehr seien es ausschließlich seine persönlichen Umstände und sein Gewissen die ihn diesen Schritt hätten ergreifen lassen Sind die wahren Beweggründe der herzoglichen Konversion somit bisher nicht eindeutig zu klären ist die Kritik seines Hofpredigers Eberhard Finen in einem Schreiben vom 5 März 1710 verfasst unmittelbar vor Anton Ulrichs öffentlichen Konversion in Bamberg klar formuliert Er könne kaum glauben so Finen was umlaufende Gerüchte kolportierten In seinen Augen sei es unvorstellbar dass wie behauptet der bisher so gütige Fürst Anton Ulrich an einem römisch katholischen Ort reisen würde in Finens Augen ein höchst gefehrliches desein Ohne es explizit zu formulieren ist hierin zweifellos die Befürchtung einer Konversion des Herzogs zum Katholizismus angesprochen Mit einem solchen Schritt aber so Finen weiter würde Anton Ulrich seine Untertanen die dem katholischen Glauben äußerst ablehnend gegenüber standen bis auff den todt kränken Auch die Tatsache dass der Herzog Finen zu seinem Beichtvater auserwählt hatte lässt den Hofprediger an den Konversionsplänen Anton Ulrichs zweifeln hatte dieser doch bei der Ernennung Finens die Hoffnung geäußert jener möge der letzte in dieser Funktion sein was bei einem Konfessionswechsel natürlich nicht möglich wäre da dieser notwendigerweise die Berufung eines katholischen Beichtvaters hätte nach sich ziehen müssen Des Weiteren habe Anton Ulrich mehrfach verfügt dass weder er noch der Kronprinz jemals katholisch werden dürften Die Vorstellung des Konfessionsübertritts erfüllt Finen derartig mit Widerwillen dass er das Wort katholisch nicht zu Papier bringen mag stattdessen lässt er an dessen Stelle eine Lücke an dem Sinn der Passage kann aber keinerlei Zweifel bestehen Darüber hinaus sehe er nicht so Finen weiter was der Herzog politisch durch den Glaubenswechsel gewinnen könnte Weder Kaiser noch

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/?article_id=39&showMap=0 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • OBERHOFPREDIGER | Leichenpredigt auf Herzogin Sophie Amalie von Braunschweig-Wolfenbüttel 1710
    personengeschichtliche Untersuchungen dar Des Weiteren äußerten die Geistlichen in ihren Predigten nicht selten mehr oder weniger deutliche Kritik an den Verhältnissen am Hof und im Territorium so dass die Texte auch in sozialgeschichtlicher Hinsicht äußerst aufschlussreich sein können Finen Eberhard Der Gläubigen Nicht untergehende Lebens Sonne Als Nach dem heiligen Willen des Allerhöchsten Ihro Königl Hoheiten Die weyland Durchlauchtigste Fürstin und Frau Frau Sophia Amalia Erbinn zu Dennemarck und Norwegen Des August Wilhelms Hertzogen zu Braunschweig und Lüneb Gemahlinn In einer den 30 Martii gehaltenen Leich und Gedächtniß Predigt Braunschweig 1710 Druck Johann Georg Zilliger Nachweis Herzog August Bibliothek H 44 Helmst Dr 2 Quellenbeispiel 1 Zurück zur Übersicht DVCATVS BRVNSVICENSIS fereq ue LVNÆBVRGENSIS Cum adjacentibus Episcopatibus Comit atibus Domin iis etc Die Herzogtümer Braunschweig sowie nahezu vollständig Lüneburg mit angrenzenden Bistümern Grafschaften Herrschaften etc ca 1630 Aus Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus Schauplatz des Erdkreises oder Neuer Atlas hrsg von Willem und Joan Blaeu Bd 1 Amsterdam 1645 Schließen X Die Karte zeigt in einem Maßstab von etwa 1 360 000 den von Wolfenbüttel aus regierten Teil der welfischen Besitzungen in den 1620er Jahren Dieses Gebiet erstreckte sich vom Steinhuder Meer und Deister bis zum Elm vom Solling bis zum Harz Es setzte sich zusammen aus den Fürstentümern Wolfenbüttel Calenberg und Göttingen aus großen Teilen des Stifts Hildesheim ferner den Grafschaften Blankenburg und Hohnstein Daneben sind auf der Karte im Norden aber auch Besitzungen der Lüneburger Linie des welfischen Gesamthauses sowie von West nach Ost zudem die Grafschaft Schaumburg das sog Kleine Stift Hildesheim das zu dieser Zeit lüneburgische Fürstentum Grubenhagen die Grafschaften Wernigerode und Stolberg sowie das Stift Halberstadt zu erkennen Den dieser Karte zugrundeliegenden Kupferstich schuf Ende der 1620er Jahre Caspar Dauthendey ca 1639 40 der am Hofe des Herzogs Friedrich Ulrich in Wolfenbüttel als Mathematiker

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/?&article_id=43&showMap=1 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • OBERHOFPREDIGER | Leichenpredigt auf Herzogin Sophie Amalie von Braunschweig-Wolfenbüttel 1710
    1710 Leichenpredigt auf Herzogin Sophie Amalie von Braunschweig Wolfenbüttel 1710 Die nebenstehende Abbildung zeigt das Titelblatt des Drucks einer Leichenpredigt auf Herzogin Sophie Amalie von Braunschweig Wolfenbüttel 1670 1710 aus der Feder des Hof und Schlosspredigers Eberhard Finen Das Verfassen und Halten derartiger Predigten für Verstorbene des Hofes insbesondere der herzoglichen Familie gehörte neben der Verkündigung des Gotteswortes der Spendung der Sakramente für die fürstliche Familie und die übrigen Mitglieder des Hofes der Durchführung der Gottesdienste bei öffentlichen Aktionen wie etwa Gedenktagen oder Huldigungen zu den zentralen Aufgaben der Hofprediger Unter anderem aufgrund der in ihnen enthaltenen biografischen Informationen über die Verstorbenen stellen Leichenpredigten eine Quellengattung ersten Ranges für personengeschichtliche Untersuchungen dar Des Weiteren äußerten die Geistlichen in ihren Predigten nicht selten mehr oder weniger deutliche Kritik an den Verhältnissen am Hof und im Territorium so dass die Texte auch in sozialgeschichtlicher Hinsicht äußerst aufschlussreich sein können Finen Eberhard Der Gläubigen Nicht untergehende Lebens Sonne Als Nach dem heiligen Willen des Allerhöchsten Ihro Königl Hoheiten Die weyland Durchlauchtigste Fürstin und Frau Frau Sophia Amalia Erbinn zu Dennemarck und Norwegen Des August Wilhelms Hertzogen zu Braunschweig und Lüneb Gemahlinn In einer den 30 Martii gehaltenen Leich und Gedächtniß Predigt Braunschweig 1710

    Original URL path: http://www.oberhofprediger.de/?article_id=43&showMap=0 (2016-02-14)
    Open archived version from archive