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  • OBERHOFPREDIGER | Home
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  • OBERHOFPREDIGER | Projektvorstellung
    Arbeitsgespräch 2011 Sommerkurs Gastseminare AKTUELLES LINKLISTE E LEARNING MODUL Karte Zeitleiste Projektvorstellung Protestantische Hofprediger der Frühen Neuzeit agierten in einem Schnittfeld zwischen höfischer Seelsorge gelehrten theologischen Diskursen institutionalisierter Herrschaftsgestaltung Politikberatung und persönlichem Glauben Sie bildeten zweifellos eine besonders einflussreiche Gruppe im Spektrum frühneuzeitlicher Eliten deren nähere Erforschung das Verständnis für die politische Kultur die Ausbildung moderner Staatlichkeit und die Entwicklungen von Kirche und Theologie zwischen dem 16 und 18 Jahrhundert vertieft Der Frage nach den Aktionsfeldern Gestaltungsspielräumen und Handlungsbedingungen der Oberhofprediger des Fürstentums Braunschweig Wolfenbüttel wendete sich daher ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu das die Herzog August Bibliothek HAB Wolfenbüttel und das Interdisziplinäre Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit IKFN der Universität Osnabrück gemeinsam durchführten Gefördert wurde diese Kooperation von 2010 bis 2013 aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur MWK Im Rahmen des Projektes sind drei umfassende Fallstudien entstanden die sich den Hofpredigern Basilius Sattler 1549 1624 Joachim Lütkemann 1608 1655 sowie Eberhard Finen 1668 1726 widmen und damit Entwicklungslinien über rund 150 Jahre erkennen lassen Die Drucklegung dieser Arbeiten erfolgt Ende 2013 und im Laufe des Jahres 2014 Ein internationales Arbeitsgespräch diente dem wissenschaftlichen Austausch über die Hofgeistlichkeit im frühneuzeitlichen Europa und ermöglichte die Diskussion der Zwischenergebnisse

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  • OBERHOFPREDIGER | Joachim Lütkemann
    Lutherischer Oberhofprediger und irenische Landeskirche Die Rolle Joachim Lütkemanns 1608 1655 Joachim Lütkemann geboren 1608 im pommerschen Demmin studierte in Straßburg und Rostock Dort wurde er 1639 zum Diakon an der Jakobikirche gewählt Ab 1643 war er an der Universität als Professor der Physik und Metaphysik tätig 1648 wurde er zum Doktor der Theologie promoviert 1649 musste er Mecklenburg nach einem längeren Verfahren verlassen weil er in Disputationsthesen behauptet hatte Christus sei in den drei Tagen seines Todes kein wahrer Mensch geblieben was den heftigen Widerspruch des Professoris primarii Johannes Cothmann hervorrief Noch während der Konflikt in Rostock ausgetragen wurde hatte er allerdings schon den Ruf ins Fürstentum Braunschweig Wolfenbüttel erhalten wo er die Ämter des Generalissimus Superintendenten und des Oberhofpredigers bei Herzog August d J antrat Wesentliches leistete er für den Wiederaufbau der Kirche in diesem Herzogtum nach den Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges In Wolfenbüttel starb er 46jährig nach einer fiebrigen Erkrankung am 18 Oktober 1655 Die Rostocker christologischen Streitigkeiten zeigen einen kompromisslosen Vertreter lutherischer Orthodoxie der eine spitzfindige Auseinandersetzung mit seinen Kollegen führte Gleichzeitig galt Lütkemann den Pietisten als leuchtendes Vorbild in einer ansonsten dunklen Zeit so gehörten seine Erbauungsbücher zu den Standardwerken in den Collegia pietatis In

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  • OBERHOFPREDIGER | Eberhard Finen
    des Beichtvaters sowie des Hof und Schlosspredigers im Fürstentum Braunschweig Wolfenbüttel Geboren 1668 als Sohn des Kaufmanns und Ratsherrn Hans Finen in Braunschweig studierte Eberhard Finen Theologie an der Universität Jena 1698 übernahm er zunächst ein Diakonat an der Helmstedter St Stephani Kirche 1704 stieg er dann zum Prediger am Dom St Blasius zu Braunschweig auf wo er bis zu seinem Tod am 12 April 1726 wirkte 1706 folgte die Ernennung zum Superintendenten der Inspektion Campen und zwei Jahre später die Berufung zum Konsistorialrat in Wolfenbüttel ein Jahr darauf die zum Abt des Klosters Michaelstein bei Blankenburg Durch die Vielzahl seiner Ämter wurde Finen nicht selten in Auseinandersetzungen verwickelt Zu nennen sind vor allem die Konflikte mit dem Domkapitel von St Blasius der Stadtgeistlichkeit des Herzogtums sowie mit dem regierenden Wolfenbütteler Herzog Anton Ulrich Doch trotz all dieser Konflikte war Finen offenbar bis zum Tod des Herzogs einer der engsten fürstlichen Berater Auch nach dem Tod Anton Ulrichs 1714 blieb Eberhard Finen Hofprediger in Braunschweig Wolfenbüttel Gleichwohl verlor er an Einfluss was unter anderem daran erkennbar ist dass mit Gottlieb Treuer ein dem Rang nach höherer Oberhofprediger eingesetzt wurde der zugleich die vorher von Finen bekleidete Position des Beichtvaters des

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  • OBERHOFPREDIGER | Basilius Sattler
    Basilius Sattler HAB PS A 18745 Die Macht des Hofpredigers Basilius Sattler im Fürstentum Braunschweig Wolfenbüttel 1569 1624 Basilius Sattler 1549 1624 aus dem Württembergischen stammend gehörte zu einer Gruppe von Theologen die 1569 von Herzog Julius ins Fürstentum Braunschweig Wolfenbüttel berufen wurden weil bei Einführung der Reformation in diesem Territorium 1568 zunächst nicht genügend ausreichend qualifizierte protestantische Geistliche aus dem eigenen Land zur Verfügung standen Rhetorisch geschickt hochgelehrt und in hohem Maße konfliktfähig gelang es Sattler sich über einen langen Zeitraum als einer der führenden Theologen des Landes zu etablieren Nach ersten Anstellungen als Hauslehrer Diakon und Pfarrer gestaltete er ab 1577 als Professor für Homiletik und Vizerektor die Entwicklung der Universität Helmstedt in ihrer frühen Phase mit 1586 wurde er zum Hofprediger in die rasch expandierende welfische Residenz Wolfenbüttel berufen Nachdem er bereits zuvor mehrfach Mitglied des Konsistoriums gewesen war übertrug man ihm ab 1589 die Leitung dieser höchsten Kirchenbehörde Sattler kann als eine der maßgeblichen Figuren der lutherischen Konfessionsbildung sowie des Aufbaus einer evangelischen Landeskirche in Braunschweig Wolfenbüttel gelten Unter seiner Führung gewann das Konsistorium zeitweilig einen sehr hohen Grad an Autonomie gegenüber konkurrierenden Regierungseinrichtungen Neben der Seelsorge und der Arbeit als Konsistorialrat war auch die Politikberatung

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  • OBERHOFPREDIGER | Home
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  • OBERHOFPREDIGER | Aufgaben und Berufsrisiken eines Oberhofpredigers
    Der Titel Oberhofprediger bezeichnete mithin die leitende Position eines Theologen in einer funktional wie hierarchisch differenzierten Gruppe von Angehörigen der Hofkapelle Doch reichte der Aktionsraum der Oberhofprediger meist über den engeren seelsorgerischen Aufgabenbereich hinaus Insbesondere die Mitarbeit in politischen Gremien verlieh ihnen institutionalisierten Einfluss auf das politische und gesellschaftliche Geschehen Mancherorts waren sie Mitglieder des Hofrates in Territorien mit Konsistorialverfassung hatten sie oftmals Sitz und Stimme im Konsistorium In einigen Fällen standen sie dieser hohen geistlichen Regierungsbehörde auch vor Nicht selten berief man sie darüber hinaus in Synoden Generalkonsistorien und besondere Kommissionen wie solche zur Durchführung von Visitationen Insbesondere in kleineren Territorien lässt sich beobachten dass sich die geistlichen Aufgaben bei Hof und landeskirchliche Leitungstätigkeit in der täglichen Praxis oft überschnitten Viele Oberhofprediger gehörten überdies zur theologischen Elite ihres Landes betätigten sich schriftstellerisch lehrten an Universitäten und unterhielten enge Kontakte zu den intellektuell und politisch führenden Gestalten ihrer Zeit und entfalteten damit Wirkung weit über die Grenzen des jeweiligen Territoriums hinaus Aufgrund ihres hohen Bildungsstandes und ihrer moralischen Vorbildfunktion wirkten Hofprediger zudem oft als Erzieher des fürstlichen Nachwuchses in einigen Fällen übertrug man ihnen diese Aufgabe formal als Amt in anderen wurden sie informell als Ratgeber in Erziehungsfragen angesprochen Überhaupt spielten Hofprediger als Berater in theologischen politischen und sittlichen Fragen eine wichtige Rolle Nicht nur Fürsten nutzten deren Sachverstand sondern auch andere Mitglieder der Fürstenfamilien und Angehörige führender Regierungsbehörden Dabei konnten die Formen variieren mal suchte man mit den Hofpredigern das vertrauliche Zwiegespräch in anderen Situationen zog man sie zu größeren Beratungen hinzu oder forderte schriftliche Gutachten an Als akademisch ausgebildete und rhetorisch geschulte Experten setzten Fürsten ihre Hofprediger außerdem insbesondere in konfessionellen und kirchenpolitischen Verhandlungen als diplomatische Vertreter und Ratgeber ein Viele Hofprediger betrachteten es zudem als ihre Aufgabe auf Grundlage der biblischen Überlieferung über die Lebensführung sowohl der

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  • OBERHOFPREDIGER | Teilprojekte
    MITARBEITER Prof Dr Wolfgang Adam Dr Christian Deuper Jan Hendrik Evers M A Alexandra Faust M A Prof Dr Ulrike Gleixner Prof Dr Martin Jung Dr Matthias Meinhardt PD Dr Inken Schmidt Voges Dr Thomas Stäcker Olga Weckenbrock M A

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