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  • NGAC: Sprachen
    your language from the menu on the left side FRANÇAIS Bienvenue sur le site web de la paroisse néerlandaise de la Confession d Augsbourg NGAC Il nous est malheureusement pas possible de vous présenter ce site en plusieurs langues Mais en cliquant sur la langue recherchée dans le menu à gauche vous avez accès à des informations de base concernant la NGAC NEDERLANDS Welkom op de website van de Niederländische

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  • NGAC: Downloads
    www ngac de Downloads Downloads Hier finden sie alle Dokumente die die NGAC zum öffentlichen Download vorhält Gemeindestatuten der NGAC Download Datei Aufnahmeformular für die NGAC Download Datei Letzte Änderung

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  • NGAC: Sitemap
    Einführung Aktuelles Mitgliedschaft Gemeindesatzung Geschichte der NGAC Teil 1 Von Antwerpen nach Frankfurt am Main Teil 2 Von der Niederländischen Flüchtlingsgemeinde zur Altfrankfurter Französischen Gemeinde Teil 3 Von der Kultusgemeinde zur Privatgesellschaft lutherischer Glaubensgenossen Teil 4 Vom Unterstützungsverein auf Gegenseitigkeit zur stillen Wohltäterin Frankfurts Teil 5 Rückblick und Ausblick Anhang 1 Gebäude Mobiliar und Archiv der NGAC Anhang 2 Der Peterskirchhof in Frankfurt am Main Zeitleiste Liste der Vorsteher Publikationen

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  • NGAC: Teil 2: Von der Niederländischen Flüchtlingsgemeinde zur Altfrankfurter Französischen Gemeinde
    allem in den von ihr verwendeten Sprachen Die Gottesdienste wurden in französischer Sprache gehalten Das gab es sonst im alten deutschen Reich bei lutherischen Gemeinden nur noch im württembergischen Montbéliard und in einigen Gesandtschaftskapellen Das gotische Gebäude der Weißfrauenkirche wurde bis zum Ende des 18 Jahrhunderts als die Französische Kirche bezeichnet In den französischen Gesangbüchern die zwischen 1674 und 1740 in sechs Auflagen speziell zum Gebrauch der Frankfurter Niederländer gedruckt wurden wird der Gottesdienst der Flüchtlinge und ihrer Nachkommen als L Eglise Françoise qui est à Frankfort sur le Mein angesprochen Gesangbuch von 1673 Während also für den Gottesdienst die Bezeichnung Französische Kirche in Gebrauch war haftete der Begriff Niederländische Gemeinde allein am Almosenkasten und der zur Wahl seiner Vorsteher jährlich einberufenen Versammlung Bei der Verwaltung des Almosenkastens hat sich die niederländische Sprache auch am längsten gehalten Allerdings schon im Jahre 1636 1637 wechselten die Wahlbücher vom Niederländischen ins Hochdeutsche Anders als das Erscheinungsbild der Gesangbücher nahelegt war die Französische Kirche weiterhin nicht selbständig Sie war nur eine der sieben lutherischen Predigtkirchen Frankfurts an denen 14 Prediger die Seelsorge für die gesamte lutherische Bevölkerung versahen Gesangbuch von 1721 Rechtlich bildeten diese aber nur eine einzige große Gemeinde Zwar feierten die Niederländer in der Weißfrauenkirche gemeinsam das Abendmahl Zu den kirchlichen Amtshandlungen wie Taufe Konfirmation und Hochzeit mussten sie aber weiterhin in die Frankfurter Hauptkirche gehen die Barfüßerkirche bauliche Vorgängerin der Paulskirche Angebote der Niederländer diese Verpflichtung durch eine großzügige Geldzahlung abzulösen wurden wiederholt zurückgewiesen Johann Balthasar Ritter Der Rat berief weiterhin die Pfarrer und lenkte sogar langfristig die Personalpolitik an der Weißfrauenkirche indem er junge Theologen mit dem sogenannten Französischen Stipendium ausstattete um im Ausland ihre Französischkenntnisse zu vervollkommnen Die meiste Zeit amtierten zwei Geistliche nebeneinander die beide den Titel Teutsch und Frantzösischer Prediger trugen Frei von Bevormundungen des Rates

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  • NGAC: Teil 3: Von der Kultusgemeinde zur Privatgesellschaft lutherischer Glaubensgenossen
    Im Jahr 1788 wurde zum letzten Mal französischer Gottesdienst in der Weißfrauenkirche gefeiert Nach dem Tod des letzten französischen Predigers wurde seine Stelle gemäß dem Gutachten des Lutherischen Predigerministeriums nicht wieder besetzt Zu den jährlichen Generalversammlungen der Niederländischen Gemeinde erschienen in diesem Jahrzehnt zwischen 80 und 106 Haushaltsvorstände am Abendmahl in der Französischen Kirche aber nahmen zur gleichen Zeit kaum 20 Personen teil Das allein war noch kein Zeichen entkirchlichter Frömmigkeit denn die Mitglieder der Niederländischen Gemeinde besuchten inzwischen auch in anderen Frankfurter Kirchen den lutherischen Gottesdienst Ursächlich für die vom Predigerministerium vorbereitete und vom Rat angenommene Entscheidung die Stelle eines französisch lutherischen Predigers nicht neu zu besetzen war vielmehr zweierlei der Gottesdienst in französischer Sprache war zum Anachronismus geworden da kaum ein Nachkomme der Flüchtlinge mehr gefunden werden konnte der nicht der deutschen Sprache mächtig gewesen wäre Zweitens hatte das orthodoxe Luthertum im Zeichen der Aufklärung eine wesentliche Erweichung Dechent Frankfurter Kirchengeschichte 1921 Bd 2 S 235 erfahren so daß dem Bedürfnis nach einem französischen Gottesdienst anscheinend auch durch die zur gleichen Zeit innerhalb der Mauern Frankfurts erlaubte französisch reformierte Predigt hinreichend entsprochen wurde Waisenhaus im Hirschgraben Während die Niederländer zukünftig nur noch einmal im Jahr zur Predigt zusammenkamen

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  • NGAC: Teil 4: Vom Unterstützungsverein auf Gegenseitigkeit zur stillen Wohltäterin Frankfurts
    mehrfach veränderte Grundbesitz der Gemeinde überstand alle politischen und wirtschaftlichen Erschütterungen der Folgezeit Bis in die Mitte des 20 Jahrhunderts diente die Gemeinde mit ihrem Stiftungsvermögen als zusätzliche soziale Absicherung ihrer Mitglieder selbst wenn die meisten ihrer Angehörigen nicht zum Kreis der Bedürftigen zählten Die Überschüsse der Stiftung wurden besonders nach 1945 zunehmend außerhalb des Kreises der Mitglieder zu wohltätigen Zwecken innerhalb Frankfurts verwendet ohne persönliche Bindungen und Beschränkungen Als

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  • NGAC: Teil 5: Rückblick und Ausblick
    5 Rückblick und Ausblick Anhang 1 Gebäude Mobiliar und Archiv der NGAC Anhang 2 Der Peterskirchhof in Frankfurt am Main Gerade wegen der langen Geschichte der Niederländischen Gemeinde sind Wandlungen unvermeidlich gewesen Setzte die Mitgliedschaft ursprünglich neben regelmäßigen Beiträgen und den konfessionellen sowie verwandtschaftlichen Voraussetzungen auch das Frankfurter Bürgerrecht voraus so ist diese Bedingung 1876 gefallen Die ursprünglichen niederländischen Familiennamen der Gründer sind fast alle erloschen einer der letzten heute noch existierenden Gründernamen ist Bernoulli Bernoully Meist wurden die niederländischen Familien in weiblicher Linie fortgesetzt Für die Mitglieder sind nunmehr neben der niederländischen Herkunft auch andere Herkunftslinien erinnerbar und lebendig Mag es dem Einzelnen aus familiärer Überlieferung selbstverständlich geworden sein als Frankfurter Niederländer zu gelten Nicht selten wird es ihm schwer fallen diese Tradition historisch für den eigenen Fall präzise herzuleiten Indem die niederländischen Vorfahren nur noch mit Mühe erinnert werden konnten wandelte sich auch die kollektive memoria In der Erinnerung der Niederländischen Gemeinde ist heute die gemeinsame Frankfurter Geschichte wohl der wichtigste Bezugspunkt in höherem Grade als das ferne Flüchtlingsschicksal und das konfessionelle Ringen der glaubensstarken Gründerväter Mag man dieses als Anzeichen einer allmählichen Säkularisation bedauern wird man jenes als Ausdruck einer in Jahrhunderten glücklich vollzogenen Integration gutheißen Die

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  • NGAC: Anhang 1: Gebäude, Mobiliar und Archiv der NGAC
    Unterstützungsverein auf Gegenseitigkeit zur stillen Wohltäterin Frankfurts Teil 5 Rückblick und Ausblick Anhang 1 Gebäude Mobiliar und Archiv der NGAC Anhang 2 Der Peterskirchhof in Frankfurt am Main Gebäude der NGAC Das Doppelhaus nahe dem Goethehaus im Hirschgraben 68 69 das 1778 von der Witwe Magdalene Margarethe Andreae zur Gründung eines Waisenhauses gestiftet worden war wurde 1865 verkauft Stattdessen wurde ein Gebäude in der Seilerstraße 18 bezogen das neben dem Waisenhaus auch die Gemeinderäume beherbergte Die Seilerstraße ursprünglich eine schmale Altstadtgasse wurde im Zuge der Altstadtsanierung nach dem 2 Weltkrieg verbreitert Die Stadt Frankfurt übernahm die Liegenschaft im Jahre 1965 und ließ die Gebäude die den Krieg überdauert hatten abreißen Vom Kauferlös erwarb die Gemeinde 1969 70 eine Liegenschaft im Oberweg 16 Im ersten Stock befanden sich zunächst weiterhin die Gemeinderäume Sitzungssaal Büro Archiv dort tagte der Vorstand und es fanden die jährlichen Mitgliederversammlungen statt Heute wird das Gebäude als Mehrfamilienhaus vermietet und dient mit zur Sicherung des Stiftungsvermögens Der dort im Eingang eingelassene Portikus im Stil des Klassizismus aus dem Jahre 1799 der aus dem Eingangsflur des Hauses Seilerstraße stammt und vor dessen Abriss sichergestellt werden konnte erinnert an Anna Maria Andreae die große Wohltäterin der Niederländischen Gemeinde Mobiliar

    Original URL path: http://www.ngac.de/gemeinde/geschichte-der-ngac/anhang-1-gebaeude-mobiliar-und-archiv-der-ngac/ (2016-04-25)
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