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    erinnern wir uns gerne an unsere geliebte Malibu Küche Nach vergeblicher Ausschau auf Aldi Lidl oder Kaufland kamen wir schließlich zu unserem Übernachtungsziel Camping Harfenmühle im Idarwald Ein idyllischer Campingplatz mit Bächlein Mühlenteich und einem ansprechenden Haus in dem neben der Rezeption und Mühlenstube auch ein Gourmet Restaurant vorhanden ist das sogar im Gault Millau aufgeführt ist Nachdem wir uns einen schattigen Stellplatz gesichert haben fuhren wir zurück nach Fischbach und deckten uns beim Globus Großmarkt 20 Kassen für die nächsten drei Tage mit Proviant ein Zurück am Campingplatz steckten wir uns an das Stromnetz an und gönnten uns auf der hübschen Mühlenterrasse noch diverse Erfrischungsgetränke Nun ist es inzwischen 21 15 Uhr und die Sonne hat sich in dem Tal bereits verabschiedet Es ist eine angenehme Kühle und sie wird uns eine erholsame Nacht bescheren Samstag 4 Juli Ein heißer Tag Am Nachmittag um 15 30 Uhr haben wir uns in der Mühlenstube einen guten Platz gesichert Ab 16 Uhr lief auf dem großen Panorama Bildschirm das WM Spiel Deutschland Argentinien Vor dem Spiel zeigte der Sender die Festmeile in Berlin Der Sprecher sagte Hier ist Berlin und die Zuschauer in der Mühlenstube brüllten Und hier ist die Harfenmühle Deutschland schoss ein Tor nach dem anderen und als der Endstand 4 0 für Deutschland war kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr Wir speisten auf der Mühlenterrasse zur Siegesfeier Frikadellen mit dreierlei Dips Salat Brötchen und einigen Bierchen Während der Fussballübertragung ging ein heftiges Gewitter mit ausgiebigen Regen nieder aber wir hatten in weiser Voraussicht alle Fenster im Malibu geschlossen Leider fiel auch für einige Zeit die Fernsehübertragung aus aber wir haben nichts verpasst Sonntag 5 Juli Das Gewitter hat die Luft erfrischt und wir haben heute Ruhetag In der Malibuküche gab es Miracoli Montag 6 Juli Jetzt war es aber auch höchste Zeit an unser nächstes Ziel in Bad Münster am Stein Ebernburg zu denken Entlang der Nahe fuhren wir frei Schnauze Richtung Bad Kreuznach Bald kamen die ersten Weinberge in Sicht und gegen 13 Uhr waren wir bei dem idyllischen Campingplatz am Zusammenfluss von Nahe und Alsenz unterhalb der mächtigen Ebernburg und gegenüber des Rheingrafenstein mit seiner Burgruine Ein schattiger Stellplatz nette Nachbarn ein großes buntes Blumenbeet und über die kleine campingeigene Holzbrücke der Weinort Ebernburg mit zahlreichen Straußwirtschaften So ist die Lage Gleich in der Nähe ist ein Schwimmbad welches uns eine willkommene Erfrischung brachte Das Thermalbecken wird von einer Solequelle gespeist und ist mit 32 Grad temperiert Gegen 19 Uhr machen wir einen Fußmarsch in das angrenzende Ebernburg Dort haben wir in dem schattigen Innenhof der Traditionsgaststätte Zur alten Schule süffigen Nahewein getrunken und dazu leckere mit Schafskäse gefüllte Bärlauch Pfannkuchen und Salat gegessen Der Heimweg durch die angenehme Sommernacht beschloss den Tag Dienstag 7 Juli Die Pressluft Fanfare des Bäckerwagens weckte auch die letzten Schläfer und die Camping Bewohner kauften knusprige Körnersemmeln fürs Morgenfrühstück Danach machten wir einen Spaziergang zum Kurzentrum Bad Münster Ein hübscher Park mit bunten Rabatten und großen Bäumen und das nostalgische

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    Gut gelaunt machten wir uns wieder auf die Strecke Zunächst parkten wir den Malibu beim Friedhof und wir erforschten bergauf den Ortskern von Naumburg mit der stattlichen Kirche und begegneten nur wenigen Leuten Dass die weltberühmte Uta von Naumburg nicht hier sondern im Dom in Naumburg Saale steht hatte man uns schon an der Rezeption gesagt Dann fuhren wir bis Netze den gleichen Weg zurück und nach wenigen Kilometern sahen wir Waldeck auf einem Berg liegen Wir fuhren darauf zu um dann den Wegweisern zur Burg zu folgen Einen Parkplatz unterhalb der mächtigen Burgmauern haben wir für einen Euro gerade noch ergattert und dann steigen wir das letzte Stück zu Fuß hinauf Es hatte sich gelohnt es gab von der Terrasse aus einen herrlichen Weitblick über die bewaldeten Hessenberge und einen Großteil des Eder Stausees samt Staumauer Im Burghof gab es ein Schilderhäuschen wo Lothar mal kurz die Wache übernahm und aus dem Gebäude mit Uhrenturm kam ein frisch vermähltes Brautpaar welche durch ein Spalier Ärzte gehen mussten die mit Sonnenblumen herumwedelten und mit Operationskleidung Mundschutz und Infusionsständer ausgerüstet waren Danach fuhren wir runter an den Stausee Die kurvenreiche Strecke die Staumauer der extrem Niedrigwasserstand und das Mittagspicknick an der Strecke sind die Erlebnisse am Edersee Auf der B 252 erreichten wir Frankenberg Eine schöne alte Fachwerkstadt und wie der Name schon andeutet auf einem Berg gelegen Um die müden Knochen in Schwung zu bringen stärkten wir uns erstmal mit Capuccino und Espresso in einem kleinen Cafe das von zwei Damen bewirtschaftet wird Dann ging s weiter bergauf zum wunderschönen Rathaus mit einer riesigen Halle im Erdgeschoss dem Schieferdach mit Türmchen und Erker einmalig in seiner Art Auch die Liebfrauenkirche eine der ältesten gotischen Kirchen in Deutschland hatte eine Besonderheit aufzuweisen Vor dem Altar war ein Blütenteppich gelegt der aussah wie ein Gemälde und den heiligen Geist in Form einer Taube darstellt Zwei Perlen im Schatzkästlein von Hessen Im modernen Geschäftsviertel von Frankenberg unser Navi sagte auf dem Parkplatz von Aldi Sie haben ihr Ziel erreicht haben wir uns mit Lebensmittel und Mineralwasser versorgt um dann weiter über Battenberg nach Wetter und dann ins Lahntal nach Brungershausen zum Campingplatz Auenland zu fahren Hier auf dem parkähnlichen Gelände direkt an der noch jungen Lahn werden wir eine ruhige Campernacht verbringen Samstag 23 Juli Für den romantischen Auenland Campingplatz bezahlen wir 20 Euro ohne warme Duschen Auch in der Spülküche lief das warme Wasser nur mit Chipkarte und so wurde der Abwasch verschoben auf den nächsten Campingplatz Den absoluten Treffer landeten wir heute mit der Besichtigung von Marburg an der Lahn Auf Anhieb fanden wir in der Unterstadt einen Parkplatz in der Nähe des Aufzuges der uns zunächst 14 Stockwerke hoch zur Oberstadt brachte Dann mussten wir umsteigen und noch mal fünf Etagen höher schweben Auf dieser Höhe lag das Zentrum von Marburg mit einem prunkvollem Rathaus stattlichen Fachwerkhäusern und der noch höher liegenden Landgrafenburg Wir haben alles auf Schusters Rappen erkundet sind etwa 100 Treppenstufen zur Burg hinaufgestiegen und konnten dort weit über das Hessenland schauen Auf eine Führung verzichteten wir aus Zeitgründen und sahen uns dafür den Rosengarten an Als wir abstiegen läuteten die Mittagsglocken und wir verzogen uns am Markplatz in die Weinstube Weinlädele Wir hatten die richtige Wahl getroffen und wurden von der netten Bedienung mit geschmelzten Maultaschen und Salat verwöhnt dazu gab es ein viertel Rheingau Riesling und ein Flascherl Wasser für den Malibulenker Es wird uns in angenehmer Erinnerung bleiben das leckere Essen in dem hübschen Lokal Dann bummelten wir zurück sahen schöne Sachen in den Schaufenstern und fuhren wieder nach unten zum Parkplatz Für zweieinhalb Stunden haben wir 2 50 in den Automaten geworfen aber das war uns die schöne Universitätsstadt wert Nun wurde das Navi neu programmiert und wir machten die nächste Stadtbesichtigung in der Stadt Wetzlar Das Wahrzeichen und der Mittelpunkt ist der mächtige Dom gebaut in einem eigenartigen Stil verschiedener Zeitepochen Wir konnten im Zentrum auf dem Domplatz parken Lothar ließ sich von einer Biene in die Hand stechen wir besichtigten den Stadtkern den Dom und stiegen dann gerne wieder in unseren Malibu denn das Wetter war sehr kühl und regnerisch und wir sind auch in Marburg mit den warmen Fleecejacken unterwegs gewesen Nun fuhren wir noch nach Braunfels einer kleinen Bergstadt mit der gleichnamigen Burg darüber Beeindruckend der tadelloser Zustand die zahlreichen Türmchen und die wuchtige Größe Wir sind bis zum Burghof gelangt und haben uns die Gebäude angesehen und auch die Kellergewölbe mit den Toiletten Danach waren unsere Eindrücke befriedigt und wir wollten nur noch auf einen Campingplatz zum Ausruhen Bei der Stadt Weilburg liegt der Ort Odersbach und hier am Ufer der Lahn haben wir einen der letzten Stellplätze ergattert Vorne am Eingang war ein überdachter Platz wo am Abend ein Grillfest stattfinden soll Eine fünf Mann Kapelle de liwwe Jungs heizte lautstark mit alten Schlagern und Kölsche Lieder den zahlreichen Campern ein Es war ein höllischer Lärm Mit Steaks und Bitburger Pils setzten wir uns dazu und auf dem Heimweg zum Malibu begleitete uns noch das Lied von der Schwarzen Natascha Sonntag 24 Juli Zum Frühstück habe ich von der auch Sonntag geöffneten nahe gelegenen Bäckerei frische Kürbisbrötchen Croissant und Rosinenbrötchen gekauft Mit frisch gebrühtem Kaffee dazu war dieser sehr kühle und regnerische Sonntagmorgen dann doch ein guter Start für die geplanten Vorhaben Wir bezahlten 19 Euro Übernachtungsgebühr um dann die vier Kilometer entfernte Stadt Weilburg in Augenschein zu nehmen Vor dem Stadttor fand sich gleich ein Parkplatz und wir gingen eine Gasse hinauf zum großen Marktplatz mit Kirche und Schloss Die Stadt gleicht einer Insel in der Lahn und für Schiffe wurde ein Schiffstunnel gebaut Vom Land Hessen unter Denkmalsschutz gestellt ist vor allem der terrassenförmig angelegte Schlossgarten ein wahres Kleinod Die Blumenrabatten sind einmalig schön bepflanzt mit bunten Sommerblumen sowie Rasenflächen und Buchsbaumhecken Ringsum auf den Balustraden antike Deckelvasen mit viel Gold eine Meisterleistung der Landschaftsarchitekten Die nächste Sehenswürdigkeit war dann das Städtchen Butzbach mit seinen denkmalgeschützten bunten Fachwerkhäusern Der Marktplatz wurde zum schönsten des Landes

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    Euro pro Person inkl ein Glas Sekt Anschließend suchten wir auf dem Rückweg ein Frisörgeschäft auf das mir aber wegen Personalmangel keine Wasserwelle machen konnte Dasselbe passierte auch im zweiten Geschäft die arbeiten nur auf Vorbestellung Erst im dritten Salon nahm man mich an und die nette Friseuse brachte für 13 50 meine Haare wieder in Form Gegen halb fünf war ich fertig Lothar holte mich ab er hatte sich inzwischen mit einem Einheimischen über die Lage der Nation unterhalten und wir gingen zurück zum Schiffsanleger Die Wartezeit verbrachten wir bei Kaffee und Käsekuchen im daneben liegenden Lokal am Wehr mit italienischen Touch Pünktlich war die Reblaus wieder zur Stelle wir bestellten uns wieder zwei Viertel Gutedel von der Unstrut und schipperten zurück Der Fährmann brachte uns über die Saale und wir waren nach wenigen Schritten am Campingplatz Blütengrund wo wir sicher wieder eine ruhige Nacht verbringen werden Freitag 20 April Wir sind zeitig dran und verlassen bereits um 9 Uhr den Campingplatz Die bestellten Brötchen nehmen wir für unterwegs mit Unser erstes Ziel ist der Dom von Naumburg Unser Navi führt uns dazu auf einem Parkplatz beim Landesgericht in unmittelbarer Nähe zum Dom Wir lösen für eine Stunde ein Parkticket und gehen dann zu dem mächtigen Vier Türme Bauwerk Für 6 50 Euro Eintritt pro Person dürfen wir auf Besichtigungstour gehen und sind erstaunt von den vielen Andachts und Chorräumen mit kostbaren alten Gegenständen die man gesehen haben muss Besonders berühmt ist die Figur der Uta welche man im Westchor bewundern kann Die geschäftstüchtigen Naumburger verlangen für das Filmen in der Kirche 5 Euro aber wir waren allein drin und da ging das auch ohne Almosen Nach einer Stunde gingen wir zurück zum Malibu und hatten als Nachbarn ein Auto mit AS Kennzeichen unser Landkreis Amberg Sulzbach bekommen Ein junges Paar aus Hahnbach ebenfalls auf Erkundungstour an der Saale unterwegs sprach uns an uns es folgte eine längere Unterhaltung bis wir schließlich weiterzogen Das Wetter trübte sich ein und es nieselte stellenweise An der Unstrut Weinstraße fuhren wir nach Großjena zu den großen Steinmauern mit den Felsreliefs Es ist die steinerne Bibel Dieses 150 Meter lange Kunstwerk mit Weinbauszenen hatte ein Künstler um 1713 in den Sandstein geschlagen Danach kamen wir nach Freyburg und konnten die Unstrut Saale Weinstraße nicht weiterfahren da es viele Umleitungen und Straßensperrungen gab und uns das Navi nach einigen Irrfahrten zur Aufgabe zwang Den Winzer Böhme in Kirchscheidungen bei dem wir uns ein paar Flaschen Wein holen wollten mussten wir verschmerzen denn da führte kein Weg hin Wir fahren unter der drei Kilometer langen Unstrut Talbrücke der ICE Neubaustrecke Erfurt Leipzig durch und bewundern die fast 100 Meter hohen Pfeiler Jetzt geht es auf dem direkten Weg nach Nebra Dort wurde im Jahr 1999 die nun weltberühmte Himmelsscheibe gefunden bzw ausgegraben Es ist eine 30 Zentimeter große Bronzescheibe mit astronomischen Symbolen und ihr Alter wird auf 3600 Jahre geschätzt Der Versicherungswert liegt zurzeit bei 100 Millionen Dollar Die Arche von Nebra die wir nach

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    Auch ein platzeigenes Restaurant ist vorhanden Donnerstag 6 September Der Vormittag verging mit Fernsehkabel Reparatur Lothar brauchte einige Zeit bis er den Fehler gefunden hatte Stricken Gulaschsuppe warm machen Abwasch Danach folgte die Nachmittagssiesta und anschließend machten wir noch eine 12 km lange Radtour auf dem Murtal Radweg Zum Abendessen waren wir im Camping Restaurant Plaschkofel Plasch ist der Hausname des ehemaligen Bauernhofes der sich zu diesem tollen Gastronomiebetrieb und Campingplatz gewandelt hat Der gut gelaunte Wirt servierte uns einen halben Liter Weißburgunder zwei Mineralwasser zwei steirische Schnitzel mit Kürbispanade und Pommes dazu ein grüner Salatteller mit viel Kürbiskernöl und zum Abschluss noch zwei Zirbenschnapserl für insgesamt 38 Euro das war Genuss ohne Reue Im Malibu haben wir uns dann noch die Hafenkante und auf ORF die Rosenheim Cops angeschaut Die Nacht ist angenehm frisch und verspricht ein gutes Schlafklima Freitag 7 September Wir verabschieden uns gegen halb elf vom Komfort Campingplatz Fisching und bezahlen für zwei Nächte incl sechs Kornspitzstangen zum Frühstück 38 Euro Nach etwa sieben Kilometer sind wir in Judenburg Wir finden für 50 Cent einen Parkplatz in der Innenstadt und können uns zwei Stunden Zeit lassen Am Marktplatz gibt es den mit 75 Meter höchsten Stadtturm Österreichs Darin befindet sich ein gläserner Aufzug der uns zur Aussichtsplattform bringt Eine grandiose Rundumsicht bei klarem Herbstwetter auf das steirische Zirbenland und wir haben einen Platz an der Sonne in 75 Meter Höhe Eine Etage tiefer beherbergt der Turm ein bedeutendes Planetarium welches nur von Hamburg und New York überboten wird Leider fehlte uns die Zeit um mal mit dem Space Shuttle in den Weltraum zu fliegen Dafür haben wir auf dem Marktplatz in einem sonnigen Straßencafe Cappuccino und Aperol Prosecco getrunken Bevor es weiter geht haben wir uns bei Euro Spar mit Proviant eingedeckt und zwei Leberkäs Semmeln gegessen Unser nächstes Ziel das Lipizzaner Gestüt Piber erreichen wir auf den B 77 über die Gaberl Passhöhe auf 1547 Meter Höhe Es ist eine kurvenreiche Strecke mit herrlichen Ausblicken und bei Motorradfahrern eine beliebte Rennstrecke was auch die Gedenk Marterln an der Straßenseite beweisen Vor 15 Uhr kommen wir in Piber an Unser Malibu bleibt am Parkplatz zurück und wir steigen zur mächtigen Schlossanlage mit Stallungen Reithalle und weiteren Gebäuden auf An der Kasse kaufen wir zu je 11 Euro Eintrittskarten für die Besichtigung mit Führung Pünktlich um 15 Uhr geht es los wir folgen der fachkundigen Dame durch das Gelände und erfuhren dass nicht alle Lipizzaner weiß sind Während die Jungtiere den Sommer über auf der Alm waren und morgen Samstag 8 September mit allerlei Zeremonien in die Stallungen nach Piber zurückkommen waren nur die wertvollen Zuchttiere in den Ställen und im Freigehege die vierjährigen die noch abgeschirmt von der Masse aufwachsen Zutraulich ließen sich die majestätischen Geschöpfe streicheln Über Köflach ging es dann auf der B 70 weiter über Edelschrott und dann auf einer Nebenstraße nach Hirschegg ein kleines Dorf auf 900 Meter Seehöhe Unser Übernachtungsziel ist der Camping Hirschegg an einem Wildbach umsäumt von Laub und Nadelbäumen Das Sanitärgebäude erreicht man über die Bachbrücke und es ist sauber und modern ausgestattet Bezahlt haben wir 19 30 Die Verwalter dieses Platzes ist ein nettes Holländer Paar Im Radio haben wir übrigens gehört was ein Holländer ohne Anhängerkupplung ist Ein Heimatloser Es ist jetzt 20 Uhr und stockdunkel Im Radio gibt es fetzige steirische Volksmusik Samstag 8 September Es war eine kühle Nacht mit nur 6 Grad Wärme Auf dem Gras liegt noch der Tau als wir um 10 30 Uhr abfahren Unser nächstes Ziel ist die Autobahn nach Klagenfurt Wir kommen flott voran wechseln wieder auf die Bundesstraße fahren durch das Industriegebiet von Klagenfurt und entdecken einen OBI Baumarkt Die richtige Adresse um für die defekte Wandklappe im Malibu Schrauben und Muttern zu bekommen Das war schnell erledigt und schon ging es weiter nach Ferlach zur Lokalbahn Ferlach Weizelsdorf Dort finden heute die Dampfsonderzugfahrten statt bei denen wir mitmischen wollen Am Bahnhof fahren wir dank Navi erstmal vorbei aber in der nächsten Ortschaft haben wir zum Glück einen Einheimischen getroffen der uns Auskunft geben konnte Es blieb noch genügend Zeit um den Bahnhof und das Umfeld zu erkunden Unsere Zeitreise beginnt am Bahnhof Weizelsdorf Auf dem gegenüberliegenden Platz eines Sägewerkes konnten wir parken und eine Mittagsvesper machen Um 13 30 Uhr war die Abfahrt und wir konnten in aller Ruhe die Fahrkarten zu 28 kaufen Es wird alles von Hobby Eisenbahnern bewirtschaftet Drei Mann auf der Lok ein Schaffner eine Schaffnerin mit einem etwa achtjährigen Buben der dann die Fahrkarte knipste Außerdem war im Buffetwagen noch eine weibliche Thekenkraft bei der ich gleich mal einen Achtel Weißen und Muffins kaufte Das Dampfroß zog die vier Waggons schnaubend über die Schienen Als es dann bergauf ging wurde ein Fotohalt eingelegt Die Dampflokfreunde stiegen aus der Zug setzte zurück um dann bei der Scheinanfahrt an den Hobbyfilmer mit viel Rauch und Pfeiftönen vorbeizufahren Am Ziel wechselten wir in eine Nostalgie Straßenbahn die uns bis zum Historama brachte Das ist das zweitgrößte Verkehrsmuseum von Österreich und gehört auch dem Eisenbahnerverein Eine große Halle mit alten Autos Kutschen Motorräder Lastwagen Eisenbahnwaggons und vielerlei Sachen aus der guten alten Zeit Sogar einen alten DKW Schnellaster haben wir gesehen Um 15 Uhr war Rückfahrt und eine halbe Stunde später war der Ausflug zu Ende Nun war es Zeit noch einige Kilometer nach Gottschuchen zu fahren um auf dem schön gelegenen Campingplatz Rosental im Schatten der Karawanken einzulaufen Ein hübsches Restaurant ein Badesee und jede Menge schöne Stellplätze gibt es hier Es ist 19 Uhr die Abendsonne leuchtet noch zwischen den Bäumen durch und das Alpenglühen liegt auf den Felswänden Wir gehen jetzt mal die Restaurantküche testen Um 20 30 Uhr Test abgeschlossen und mit sehr gut bestanden Hähnchenbruststreifen mit Pesto und Kürbis Nusskruste auf Blattsalat mit Knoblauch Baquett Scheiben Dazu je ein viertel Blaufränkisch und Sodawasser Das gemütliche Lokal mit Terrasse hat uns gut gefallen und als weitere Gäste waren die Holländer in der Überzahl Sonntag 9 September Um halb elf verlassen wir

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    Campingplatz Storchencamp liegt vor dem Strandbad Rust mit Hafen und großem Terrassenrestaurant Wir bekommen einen guten Stellplatz mit kurzem Weg zum Sanitärgebäude Das Restaurant hatte Ruhetag und so fand das Mittagsmahl im Restaurant Malibu statt Es gab Nudeln mit Tomatensoße Am Abend radelten wir auf dem ebenen Radweg durchs Schilf in die Altstadt von Rust und beachteten unterwegs die Warnschilder Achtung Graugansfamilien überqueren die Straße Der Ort hat sich seit den Film Dreharbeiten des Winzerkönigs zu einer historischen Touristenhochburg gemausert An allen Häusern die Schauplatz waren gab es entsprechende Hinweistafeln Wir schoben unsere Räder den Markplatz hinauf wo bei der Fischerkirche das Gasthaus Stickler steht Das heißt jetzt wirklich so wie im Film Das Rathaus spielte auch eine Rolle mit dem fiesen Bürgermeister Georg Plattner der den Sticklers oft übel mitspielte Am unteren Ende der Hauptstraße lockte uns der Buschenschank Gabriel in seinen gastlichen Innenhof In langstieligen Gläsern verkosteten wir den süffigen gelben Muskateller mit zartem Rosenduft Vom Heurigenbuffet holten wir uns eine bunte Salatschüssel mit Schinken und einen Aufstrichteller mit sieben verschiedenen Brotaufstrichen Zur angeregten Unterhaltung kam ein Münchner Ehepaar an unseren Tisch die ebenfalls reiselustig viel erlebt hatten und die Frau professionell ihre Videofilme mit Musik und Text bearbeitete Der Nachhauseweg war problemlos mit den Kurzarm T Shirts zu schaffen die Luft war noch angenehm warm Freitag 6 September Wir wechseln heute zum Storchencamp nach Purbach Unterwegs halten wir an einem Penny Markt an und decken uns mit Vorräten ein bevor wir am neuen Standort einchecken Lothar erkundet mit dem Rad schon mal die Gegend während ich das Mittagessen zubereite Am Abend fuhren wir mit unseren Rädern ins Zentrum von Purbach Danach ging es durch das Türkentor zur Köllergassn Was ist eine Köllergassn Die Purbacher sagen higai und söwa schaun Zahlreiche Gäste saßen bereits vor den typischen Burgenländer Weinkellern und ließen sich das große Angebot der Eigenbau Weine und Spezialitäten aus der Küche von aufmerksamen Bedienungen serviert Zwei weiße und zwei rote Gspritzte dazu einen Liter Mineralwasser eine Hausplatte und zweimal Topfenstrudel mit Vanillsoße das war alles sehr gut Der Winzer und sein Junior begrüßten die Gäste mit allerlei spaßigen Reden und auch an unserem Tisch kannte er das Ehepaar das alljährlich von München zu Kellergassenfest kommt und in der Stadtmauer ein modernes Appartement bewohnt Eigentlich wollten wir gar nicht so lange bleiben aber in dieser warmen Spätsommernacht mit diesem südländischen Charme verging die Zeit viel zu schnell Es war schon lange dunkel als wir zum Campingplatz zurückradelten Samstag 7 September Wir haben lange geschlafen und den Vormittag mit schreiben lesen und essen verbracht Am Nachmittag waren wir im nahe gelegenen Schwimmbad Der Eintritt von acht Euro war für uns dank Gästekarte kostenlos Es ist sehr schön und gepflegt mit vielen Sitzmöglichkeiten und einer großen Liegewiese Das Schwimmbecken war aus Edelstahl und Solar beheizt Gegen 16 Uhr bestellt Lothar per Handy den Gmoa Bus Gemeindebus der uns kostenlos wieder mit Gästekarte zum Kellergassenfest bringt Es herrscht schon reger Betrieb An der Rückseite vom Gemeindehaus mit Vinothek befindet sich eine große Bühne auf der heute Abend ein Open Air Konzert der Jugendkapelle Purbach stattfindet Als Besondere Einlage tritt eine Stepptanzgruppe auf Zunächst sind wir auf Sitzplatzsuche um unseren Kalorienbedarf aufzufüllen Da auch nicht alle 40 Keller geöffnet haben und sich die meisten Gäste auf etwa zehn beschränkten die neben ihren Eigenbau auch ein gutes Speiseangebot haben So waren wir erstmal beim ersten in der Gasse Zwei Gespritzte und Mineralwasser ein Käsebrot und ein Verhockertes für zehn Euro waren die Grundlage Die Musik spielte ab 19 Uhr zum Teil bekannte Melodien und unsere Tischnachbarn aus der nahen Umgebung erzählten uns allerlei u a von den tollen Opernaufführungen im Steinbruch von St Margareten Vom Winzer erfuhren wir dass der Weinbaubetrieb Sandhofer nicht mehr existiert Franz Sandhofer der uns vor 13 Jahren in seinem Keller Wein verkauft hatte ist verstorben und seine beiden Töchter streiten jetzt um das Erbe Nach einiger Zeit machten wir noch mal den Versuch beim gestrigen Winzerkeller einzukehren doch es war kein Platz zu bekommen und wir mussten auf einen weniger gefragten ausweichen Die blonde Ungarin brachte uns Topfenauflauf mit Eischnee und Haselnüssen dazu noch zwei Gspritzte und damit war unsere kulinarische Rundreise durch die Köllergassen beendet Lothar bestellte den Gmoa Bus für die Heimfahrt Der nette Fahrer redete munter darauf los und wir waren die einzigen Fahrgäste als er einen Anruf bekam und dieser Mann innerhalb von fünf Minuten abgeholt werden wollte Das ließ sich aber unser Fahrer nicht gefallen mit den Worten Wenn ich da zu sein habe bestimme immer noch ich Nachdem er aufgelegt hatte meinte er zu uns Den sollte ich warten lassen Wir waren jedenfalls gegen 23 Uhr gut im Storchencamp angekommen und auch bald eingeschlafen da außer den Rosenheimcops nichts Interessantes im Fernsehen war Sonntag 8 September Sonnig und warm beginnt der Tag Wir sind bereits um 9 Uhr unterwegs nachdem wir in der Rezeption für zwei Nächte 41 Euro bezahlt haben An Eisenstadt vorbei geht es Richtung Graz in die Steiermark Wir fahren die Ausfahrt Bad Waltersdorf ab und gegen 10 30 Uhr treffen wir planmäßig am Thermenland Campingplatz Bad Waltersdorf ein und bekommen einen schönen Stellplatz nahe der Rezeption und Sanitärgebäude Lothar hat endlich Verbindung per Laptop nach Sulzbach Rosenberg wo heute der 28 ASC Cross Slalom stattfindet Vroni hat uns über alles informiert vor allem dass das Wetter gut ist und die Veranstaltung stattfinden kann Am Abend waren wir mit den Rädern im Dorf Heurigen einem gemütlichen Wirtshaus wo wir im Biergarten zwei Salatschüsseln und zwei Halbe Puntigamer von Fass für 20 Euro verkonsumieren Es ist jetzt 20 Uhr und bereits stockdunkel Lothar kämpft mit dem Laptop und ist begeistert weil sein Automobil Sport Club beim Cross Slalom 127 Starter gehabt hat Montag 9 September Ein Regentag von leicht bis mäßig Uns stört das allerdings nicht denn wir fahren um 10 Uhr mit dem platzeigenen Kleinbus kostenlos zur Therme Bad Waltersdorf die über dem Ort auf einer Anhöhe liegt Wir waren vor sieben Jahren schon einmal hier und es

    Original URL path: http://www.navc.de/navc/touristik/ao20131Burgenland-Steiermark-Adria.htm (2016-02-16)
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    und regnerisch Wir stellen unseren Malibu in Winterberg in einer Nebenstraße ab und besuchen die Innenstadt des Wintersportortes der jetzt im Frühjahr allerdings wie ausgestorben wirkt Also fahren wir weiter in Richtung Ohlsdorf und sehen am Straßenrand ein kleines Schild Ruhrtalquelle Nach zwei Kilometer kommen wir an die Stelle wo die Ruhr als rechtsseitiger Nebenfluss des Rheins entspringt Ein Naturwunder sind dann die Bruchhauser Steine oberhalb von Bruchhausen auf dem 727 m hohen Istenberg die wir schon aus der Ferne sehen Weiter geht es in Richtung Brilon und wir kommen auf kurviger Nebenstraße nach Obermarsberg Den Kirchturm sehen wir schon am Horizont und nachdem der Ort laut Landkarte als sehenswert angegeben ist fahren wir die ca drei Kilometer Serpentinen nach oben Ein Gasthaus war allerdings Fehlanzeige und so besuchen wir die Friedhofstoilette und die Kirche Einen weiten Rundblick über das Hochsauerland genossen wir noch bevor wir unser nächstes Ziel die Trendlburg im hessischen Bergland anpeilen Unser Navi schickte uns über Nebenstraßen und wir lernten die schönsten Dörfer kennen an denen man sonst auf der Hauptstraße vorbeigefahren wären Auf der Suche nach einer Bäckerei wurden wir in Körbecke fündig Wer kennt diesen Ort nicht Jedenfalls liegt Körbecke zwischen Daseburg und Buhne zwei von unzähligen Dörfern die wir durchfahren und wir haben gutes Brot bekommen In Trendelburg angekommen stellen wir fest dass die Hauptstraße eine Großbaustelle ist aber eine ortskundige Frau schickt uns von der hinteren Seite zur märchenhaften Trendlburg hoch die über dem Ort thront So kamen wir auf der Rückseite zum kleinen Parkplatz direkt an der Burg Die Trendelburg aus dem 13 Jahrhundert liegt zwischen Hofgeismar und Bad Karlshafen und ist auch durch den Rapunzelturm bekannt Das Kuriose war der Eingang durch die Burgmauer der nur etwa 1 60 Meter hoch war Das Restaurant mit angebautem Wintergarten war eine Wucht und alles passte für gehobene Ansprüche Allerdings störten uns Weltenbummlern nicht die in rot gold eingedeckten Tische mit sehr viel Gläsern und Porzellan Wir hängten unseren Rucksack in die Garderobe und bestellen Kaffee und Marzipantorte zum stolzen Preis von 18 Euro Aber was soll es da gibt es keine Wiederholung Nach einem Gespräch mit dem Ober kopierte er uns noch die Chronik der Burg Nun war es Zeit unseren Übernachtungsplatz unterhalb der Burg am Ufer der Diemel gelegen anzufahren aber außer einigen Dauercamper Behausungen war auch die Rezeption zugesperrt Also verließen wir den Gespensterort und fuhren zu dem 14 Kilometer entfernten Campingplatz Bad Karlshafen der uns bestens bekannt ist und auf dem wir an der Weseraue für 21 Euro einen guten Stellplatz bekamen Wir verbrachten den Rest des Tages im gemütlich warmen Malibu wir heizen heute mit Gas weil der Strom gesondert berechnet wird während der Regen auf das Dach prasselt Mittwoch 9 April Unsere Route geht nun in Richtung Harz Ein kurzer Streifzug durch Osterrode das ziemlich verlassen wirkte ein Besuch im Penny Markt für Mineralwasser und Kuchen und dann auf sehr guten Straßen weiter in Richtung Osten An einer größeren Kreuzungs Baustelle im Wald schickt uns das Navi

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    Himmel aber ein etwas kühler Wind Abends haben wir bei den Landsberger Campern noch einen Abschiedsbesuch gemacht die stehen schon seit zehn Jahren an der gleichen Stelle und für einen Euro eine Trommel Wäsche gewaschen und getrocknet Mittwoch 24 September Wir haben für zehn Tage Aufenthalt 256 5 Euro bezahlt in der Hauptsaison hätten wir für die gleiche Zeit 553 00 bezahlt Am Morgen war ich noch drei Socolettis holen und wurde von der Verkäuferin Manuela mit Küsschen verabschiedet Arrivederci bis nächstes Jahr die wartende Semmel Warteschlange war perplex Kurz vor der Abfahrt hat Lothar noch den Malibu gewaschen An der Ausfahrt unsere Ausweise abgeholt und die Camping Armbänder entsorgt Es war Halbelf als wir unser Urlaubsdomizil verließen Bis zur Autobahn brauchten wir eine dreiviertel Stunde Dann bretterten wir 241 Kilometer durch das Kanaltal Die Autobahn war kaum befahren und auch an der Zahlstelle 14 40 Euro Maut war nur ein einziger Wagen vor uns Nach zweieinhalb Stunden waren wir in Arnoldstein Dort kauften wir den Ösis für 8 50 Euro ein weiteres Piggerl ab um wieder die Autobahn befahren zu dürfen Kurz vor dem Villacher Kreuz bogen wir in Richtung Drobolla von der Autobahn ab weil wir dort eine günstige Shell Tankstelle wissen Wir tankten 60 Liter Diesel zu 1 33 das sind 12 Cent weniger pro Liter als auf der Autobahn Gut dass unser Malibu einen 80 Liter Tank hat Wir waren seit dem letzten Tanken auf dem Brenner schon 667 Kilometer gefahren und hatten immer noch 20 Liter im Tank Auf dem Weg zur nächsten Autobahn Auffahrt machten wir unsere Mittagsvesper unter dem markanten Nussbaum den wir im letzten Jahr entdeckt hatten Vorbei am schönen Wörthersee mit vielen Segelboten und Ausflugsschiffen ging die Fahrt durch Kärnten und die Steiermark vorbei an Graz bis nach Fürstenfeld Gegen 16 Uhr kamen wir auf dem idyllisch gelegenen Campingplatz Fürstenfeld an haben uns angemeldet gleich die Übernachtungsgebühr von 23 Euro bezahlt und von der netten Verwalterin zwei Marillen Begrüßungs Schnapserl bekommen Es sind schöne Stellplätze aber es ist ziemlich einsam hier das große Freibad Österreichs größtes Beckenbad hat bereits geschlossen und es sind nur ein paar Dauercamper zu sehen Nun werden die Fahrräder startklar gemacht und es ging ca zwei Kilometer zum Buschenschank Brantner in Altenmarkt Zuerst eine Fußgängerbrücke über die Feistritz und auf bequemen Radweg vorbei an großen Einkaufsmärkten kamen wir gerade noch rechtzeitig an bevor alle Sitzplätze im Buschenschank besetzt waren Bei vier Einheimischen setzen wir uns dazu und ignorierten ebenso wie sie das Reserviert Schildchen Die allgemeine Meinung war die solln se woandersch hisetzen jetzt san mir do Zwei achtel Weißburgunder ein Wasser und eine Brettljause mit Schinken Käse Kren Gurkerl Ei und Aufstrich Varianten sowie vier Scheiben Brot Wir wurden beide satt davon und bezahlten für alles zehn Euro Vor Einbruch der Dunkelheit i wül ham noch Fürstenfeld sind wir zurück geradelt und verbringen nun den Rest des Abends im Hotel Malibu Donnerstag 25 September Es ist kühl bei 6 Grad am Morgen und stark bewölkt Um 8 30 Uhr kommt der Bäckerwagen und ich kaufe einen Laib Schwarzbrot Sesamstangen Semmel und ein Zuckerkipferl Nach einem ausgiebigen Frühstück gehen wir wieder auf Tour und fahren etwa einhundert Kilometer auf Landstraßen mit tollen Ausblicken auf die burgenländische Landschaft Wir erreichen im Ortsteil Oberschützen den Thermen Campingplatz Bad Tatzmannsdorf Es sieht noch so aus wie vor ein paar Jahren als wir hier mal übernachten wollten Nur gibt es jetzt im Haus mit dem geschlossenen Restaurant eine Rezeption Hier erleben wir wieder eine Situation die Camping so interessant und lustig macht Ein älterer Mann mit langen grauen Haaren und Vollbart wie aus einem Bilderbuch man könnte ihn als Waldschrat bezeichnen sitzt hinter dem Schreibtisch Er hatte einen kleinen Fernseher und schaute sich gerade eine Talentshow an Das eintippen unserer Anmeldung dauerte eine gute halbe Stunde und er handhabte alles sehr umständlich dann fiel auch noch sein Drucker für die Rechnung aus und auf Lothars Rat zog er den Stecker raus und wieder rein und er funktionierte wieder Für eine Nacht berappten wir 25 Euro Nachdem wir ihm erzählten dass wir im nahe liegenden Spar Supermarkt einkaufen wollten fragte er bescheiden ob wir ihm eine Leberkäs Semmel mitbringen könnten und streckte uns ein zwei Euro Stück entgegen Aber wir hatten heute die Spendierhosen an und er ließ das Geldstück wieder in die Kasse fallen Mit gefüllter Einkaufstasche und den warmem Leberkässemmeln für uns natürlich auch welche waren wir bald zurück und lieferten die bestellte Ware ab Mit einem dankbaren Lächeln biss er zu und wir wünschten guten Appetit Nachdem sich das Wetter von tröpfelich bis leichten Regen zeigte machten wir uns nach dem Mittagsessen auf den kurzen Weg zur Burgenland Therme ca 500 Meter unterhalb des Campingplatzes Speziell für die Campinggäste ging der Weg durch ein altes Gatter mit einem verrosteten aber offenen Vorhängeschloss zum Bahndamm Auf der stillgelegten Strecke gingen wir neben den Gleisen über eine Brücke die über eine Bundesstraße führte Die seitlichen Bretter glänzten im Regen und manche waren schon etwas angebrochen es war fast ein bisserl lebensgefährlich Aber schließlich haben wir es geschafft und die noch ziemlich neue Thermenlandschaft erreicht Drei Stunden Aufenthalt kosten regulär pro Person 16 Euro wir bekamen Rentner Rabbat und so hatten wir beide für 28 80 Euro Gelegenheit diese Gesundheits Oase zu testen Gegen 18 Uhr waren wir wieder in unserer Behausung Der Elektroheizer trocknete die Badewäsche während wir Brotzeit machten und uns einiges im ORF Fernsehen anschauten Freitag 26 September Bevor wir den idyllisch gelegenen Campingplatz verlassen ist noch das komfortable saubere kreisförmig gebaute Sanitärhaus erwähnenswert welches man an der verwitterten Holz Außenverkleidung nicht vermutet hätte Der Waldschrat grinste beim vorbeifahren aus seinem Fenster und wünschte uns mit erhobenen Daumen gute Fahrt Wir fuhren in das Zentrum von Bad Tatzmannsdorf auf der Suche nach einem Frisör um mein Aussehen etwas zu verbessern Wir hatten Glück und fanden einen Salon der auf Anhieb passte Die nette Chefin die gerade eine Dame in meinem Alter frisierte sagte Sie können Platz nehmen in einer

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    Müllhalde trotzdem er fast leer war Nach dem Reisebericht schreiben endet der Tag um 23 30 Uhr Mittwoch 24 Juni Nach dem Frühstück bezahlen wir beim freundlichen Platzeigentümer 25 und unterhalten uns noch über die überall gestiegenen Camping Gebühren Dann erfahren wir interessante Sachen von diesem Naturparadies Als wir erzählten dass wir gestern Abend die Liegewiese aufgeräumt haben erzählte er uns dass die Übeltäter Waschbären sind die in den Abfallkörben nach Futter suchen und so alles versauen Ebenso erfuhren wir dass die Riesenvögel in großer Höhe Kraniche und Rotmilane mit einer Flügelspannweite bis zu 170 Zentimeter sind und den höchsten Bestandschutz in Deutschland haben Um einige Erfahrungen reicher ziehen wir weiter zum nächsten Erlebnis Die Lutherstadt Eisleben ist unser nächstes Ziel Wir kommen um die Mittagszeit an und finden Zentrumsnah einen Parkplatz und können auf Entdeckungstour gehen Wir sind überrascht von der einmalig schönen Altstadtsilhouette mit Rathaus Marktplatz mit Lutherdenkmal und Andreaskirche Zunächst halten wir Einkehr in der Ratsstube am Markt um uns mit einem mediterranen Nudelgericht zu stärken In der Tourist Info holen wir einen Stadtplan und finden damit das Haus in dem Luther 1542 im Alter von 59 Jahren verstorben ist Gegenüber sehen wir in der Andreaskirche die Kanzel von der Luther seinen letzten vier Predigten hielt und die nach 475 Jahren noch immer begehbar ist Nun suchen wir noch das Geburtshaus in dem Luther am 10 November 1483 geboren wurde und ein Einheimischer mit dem wir ein längeres Gespräch hatten zeigte uns den Weg Eine Innenbesichtigung wäre sicher sehr interessant gewesen aber unsere Parkzeit ging zu Ende Nun fuhren wir weiter und freuten uns einmal in unserem Leben die Geburtsstadt von Luther dem Reformator zum evangelischen Glauben besucht zu haben Wir steuern nun den Campingplatz Seeburg am Süßen See mit umliegenden Weinbergen im Mansfelder Land an Das Wetter bessert sich die Sonne kommt durch und wir haben einen schönen Stellplatz mit Seeblick bekommen Bevor wir heute das erste Mal im Urlaub einen Nachmittagsschlaf einlegen gibt es noch ein Eis am Stiel von Schöller Bei Sonnenschein Fernsehunterhaltung vom Queen Besuch in Deutschland und einer Brotzeit mit Rotkäppchen Spätburgunder haben wir einen schönen Abend Donnerstag 25 Juni Wir sind um acht Uhr reisefertig der Kaffee ist in die Thermoskanne gefiltert denn unterwegs wollen wir Brötchen kaufen und frühstücken Aber wir haben übersehen dass die Rezeption erst um 9 Uhr öffnet und leider haben wir nicht im Voraus bezahlt was wir eigentlich immer machen So warteten wir ungeduldig bis wir weiterkönnen Unser heutiges Ziel ist Weimar Auf Nebenstraßen kamen wir nach Röblingen und haben dort bei Aldi unsere leeren Wasserflaschen zurückgegeben und neue gekauft Nebenan bei EDEKA ist eine Bäckerei Filiale und wir kauften frische Semmel und geschnittenes Schwarzbrot Auf dem Parkplatz wurde dann gefrühstückt und danach ging es weiter Wir umfahren Querfurt mit der großen Burganlage Sie ist siebenmal so groß wie die Wartburg und wir hatten sie im Jahr 2012 schon einmal besucht Dann war die Straße nach Bibra gesperrt und wir mussten die Umleitung über Nebra nehmen

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