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    Aufschwimmens stark erhöht sei Da dies zum Allgemeinwissen der Autofahrer gehöre wurde die Auszahlung des Wiederbeschaffungswertes aus der Kaskoversicherung abgelehnt DVW L D Krise bei Opel Suche nach den Schuldigen Als General Motors GM die amerikanische Mutter von Opel kürzlich verlauten ließ man müsse dringend Kosten und Personal bei Opel reduzieren gab es unverzüglich einen Aufruhr bei der Belegschaft bei den Gewerkschaften und im Blätterwald Der Gewerkschaftsboss Herr Peters tat sehr überrascht Wusste aber trotzdem sofort wer schuld sei Natürlich nicht die Gewerkschaft die bei Opel im Laufe der Jahre Haustarife erkämpft hat die ca 20 Prozent über den Flächentarifen liegen sondern die Opelmanager die nicht rechtzeitig attraktive neue Modelle geplant hätten Ohnehin seien die Geschäftsführer und Aufsichtsräte allemal inkompetent wobei Peters geflissentlich darüber hinwegsah daß der Aufsichtsrat zur Hälfte paritätisch aus von der Belegschaft delegierten Gewerkschaftern besteht Außerdem hat Herr Peters schon vergessen daß Opel in Rüsselsheim immerhin vor einigen Jahren einen hervorragenden Manager namens Ignazio Lopez hatte der als Sparkommissar einen so guten Ruf hatte daß Herr Piech von VW ihn unbedingt haben wollte und ihn schließlich auch bekam Piech bekam dann auch eine Klage von GM an den Hals weil Lopez wichtige Betriebsgeheimnisse von Opel mitgenommen haben sollte Tatsächlich beruhten die Sparerfolge von Ignazio Lopez im wesentlichen darauf daß er die Zulieferer von Opel gnadenlos im Preis drückte Opel hat besonders viele Zulieferer weil Opel im Gegensatz zu Daimler und VW keine eigenen Gießereien hat So ergab sich ein großes Sparpotential beispielsweise bei Zylinderköpfen und bei Bremsscheiben Welche Fakten führten nun zur Krise bei Opel Erstens hat Opel in den letzten zehn Jahren 7 Marktanteil in Deutschland verloren Das liegt zumindest teilweise daran daß BMW und Mercedes die traditionell nur Wagen der Mittelklasse und Oberklasse bauten plötzlich auch Kleinwagen anbieten BMW wiederbelebte sehr erfolgreich den Mini Mercedes hat nach Anfangsschwierigkeiten Elchtest mit der A Klasse ebenfalls Erfolg Sogar der Smart verkauft sich überraschenderweise inzwischen auch gut Wenn anerkannte Premiummarken wie BMW und Mercedes mit Kleinwagen kommen so haben sie es leichter als die Volumenhersteller wie Opel Ford und FIAT Der Imagebonus von BMW und Mercedes ist einfach unschlagbar Dagegen wurde Opel gelegentlich das Opfer von Witzemachern Irgendwann tauchten die Hefte mit Witzen von Manta Manni auf Dumme Sprüche wie Jeder Popel fährt einen Opel machten die Runde Dagegen sind die Werbeabteilungen fast machtlos Neben den verlorenen Marktanteilen ist die fehlende Rendite beim verbleibenden Marktanteil der zweite Hauptgrund für die Opelkrise Zwar ist Opel nicht der einzige Autobauer der an den verkauften Wagen nichts mehr verdient aber Opel hat kein zweites Standbein wie es zum Beispiel VW mit der Volkswagenbank hat Die Volkswagenbank ist ebenso wie die Daimler Chrysler Bank zur Zeit lukrativ Hauptgrund für die fehlende Rendite beim Wagengeschäft ist möglicherweise die Abschaffung des Rabattgesetzes Dieses Gesetz erlaubte Rabatte nur in strikt begrenzten Zeiträumen wie zum Beispiel Sommerschlußverkauf oder bei Neueinführung eines Produktes oder bei Barzahlung Das Rabattgesetz wurde 1933 erlassen wegen Auswüchsen in der ersten Weltwirtschaftskrise Nun wurde es gestrichen um den Handel zu beleben und

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    wird also der ansonsten so beliebte linke Fahrsteifen freiwillig vorzeitig geräumt Nun kommt ein etwas mutigerer Verkehrsteilnehmer und fährt auf der geräumten linken Spur 500 und mehr Meter bis zur Verengung setzt den rechten Blinker und setzt zum Einfädeln in die rechte Spur an Das ist völlig korrekt gefällt jedoch einem Fernfahrer nicht der von seinem erhöhten Sitz rechtzeitig gute Übersicht hat Dieser setzt sein Fahrzeug nun rittlings auf die Markierung zwischen den beiden Fahrstreifen und blockiert nun beide Fahrstreifen Das ist absolut unkorrekt aber der Fernfahrer ist des sich Beifalls der auf den rechten Fahrstreifen befindlichen Fahrer sicher Sicher ist auch der Stau der durch die vorzeitige Nichtnutzung der endenden Spur ebenso vorzeitig eintritt Ganz anders ist es bei der Auffahrt auf die Autobahn Hier gilt das Reißverschlusssystem absolut nicht Der Auffahrende hat dem fließenden Verkehr Vorfahrt zu gewähren Leider vertrauen viele Fahrzeuglenker die schon auf der Autobahn sind den Auffahrenden nicht so ganz und versuchen nach links auszuweichen wobei schnellere Fahrzeuge eventuell behindert oder sogar gefährdet werden Bei dichten und zähflüssigem Verkehr ist das Einfädeln für die Auffahrenden oft ziemlich schwierig Wem es bis zum Ende des Beschleunigungsstreifens nicht gelungen ist Einzufädeln muss nach den Vorschriften anhalten Dann wird es natürlich noch schwieriger da man aus den Stand nur bei ganz leerer rechter Spur einfahren kann Ich finde diese Vorschrift Anhalten zu müssen nicht gut Ich habe keinerlei Unrechtsbewusstsein wenn ich nach Verbrauch des Beschleunigungsstreifens einige Meter der Standspur zum Einfädeln nutze A O Blitzer Boom und Blitzer Stopp Im Landkreis Aachen hält der Blitzer Boom an in der Stadt Darmstadt wurden die stationären Blitzer abgeschaltet Wieso diese unterschiedliche Philosophie Natürlich geht es ums Geld Im Landkreis Aachen spielten die stationären und die mobilen Blitzer in 2005 insgesamt 4 75 Millionen Euro und der Landrat muss das Geld mit niemanden teilen Die Stadt Darmstadt darf vom Blitzergeld nur 20 behalten 80 muss sie an das Land Hessen abführen Da Darmstadt die Unterhaltskosten komplett alleine tragen muss bleibt von den 20 nicht genug übrig so dass man es besser fand die stationären Blitzer einfach abzuschalten A O Tiefensee trotzt der EU Der neue Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee verteidigte mit Erfolg die deutsche Tradition dass ein Führerschein lebenslänglich gilt Die ominösen Herren und Damen bei der EU in Brüssel wollten die etwas älteren deutschen Damen und Herren die noch den alten grauen Lappen besitzen zwingen diesen kostenpflichtig gegen eine EU Scheckkarte zu tauschen die dann nicht mehr gut deutsch Führerschein heißt sondern auf den blöden Namen Fahrerlaubnis hört Herzlichen Dank Wolfgang Tiefensee Bleiben sie weiter skeptisch gegenüber allem was die EU Kommissare vorschlagen Es ist äußerst selten etwas gutes darunter Dänemark Frankreich Österreich und Polen haben sich dem deutschen Veto angeschlossen A O Stress im Kreisverkehr Kreisverkehre werden allerorten mehr und mehr gebaut Manchmal gewinnt man den Eindruck dass die knappen Geldmittel die für den innerörtlichen Straßenbau zur Verfügung stehen hauptsächlich für die Anlage neuer Kreisverkehre und für den Rückbau von Straßen zur Verkehrsberuhigung verbraucht werden Jeder Bürgermeister der in seinem

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    Einzelkämpfer Er hat die Grünen als geschlossene Gruppe zum Mitkämpfen aber auch in den anderen Parteien hat er Freunde Stavros ist ein kluger und hartnäckiger Mann Das Hochrechnen des Temperaturanstiegs bis zum Jahre 2100 mit der Konsequenz dass Teile der Niederlande und Belgiens dann unter Wasser stehen steht auf tönernen Füßen Zuverlässige Werte zum Füttern der Computer fehlen völlig aus Afrika und Südamerika Tatsache ist dass die Gletscher Jahr für Jahr kürzer werden allerdings schon ab etwa 1910 Wer langfristig denkt weiß dass es schon eine Eiszeit gab Da ist doch eine geringe Erwärmung das kleinere Übel Dass die Leute in Rotterdam Antwerpen und Hamburg ertrinken ist Panikmache Erstens kann man mit den heutigen Baumaschinen die Deiche bequem erhöhen und Städte unter dem Meeresspiegel gibt es schon länger wie zum Beispiel Wilhelmshaven Überhaupt ist der Anteil des Straßenverkehrs an der gesamten Kohlendioxidbildung eher gering Durch verfaulende Pflanzen wird bedeutend mehr Kohlendioxid produziert Wer sagt dass die deutsche Automobilindustrie den Hybridantrieb verschlafen hat hat keine Ahnung Vielleicht weiß er gar nicht wovon er redet Jedenfalls hat Professor Stefan Pischinger Inhaber des Lehrstuhls für Verbrennungskraftmaschinen in Aachen wohl eher Ahnung Er sagt der Dieselmotor ist doppelt so teuer wie der Ottomotor und der Hybridantrieb ist viermal so teuer wie ein Ottomotor Er sagt ferner die deutschen Hersteller sind weltweit führend in der Dieseltechnologie Weiterhin sagt er die deutschen und die übrigen Hersteller sind seit vielen Jahren an der Hybridtechnik dran Der Vorwurf einer defensiven Haltung der deutschen Firmen ist überhaupt nicht gerechtfertigt Was ist eigentlich ein Hybridantrieb Hybrid ist da lateinische Wort für das deutsche Wort Bastard oder Bankert Da der Begriff Bastard in Deutschland und besonders in Amerika negativ belegt ist hat man den Bastard aus Verbrennungsmotor und Elektromotor Hybridantrieb genannt Zum Beispiel treibt bei einem Schienenfahrzeug ohne Oberleitung ein Dieselmotor einen Generator an mit dessen Strom die Elektromotoren für den Achsantrieb versorgt werden Das hat man auch für Omnibusse versuchsweise gemacht Für PKW ist der Hybridantrieb erst interessant geworden als es gelang leichtgewichtige Akkumulatoren zu konstruieren und digitale Technik narrensicher zu machen Im Augenblick ist ein Auto mit Hybridmotor wesentlich teurer als ein Auto mit Dieselmotor und als ein Auto mit Ottomotor Wer etwas für die Verminderung des Kohlendioxidausstoßes tun will sollte sich ein Auto mit Dieselantrieb kaufen A O Woher kommt das Rohöl nach Deutschland Die deutsche Rohölförderung ist vernachlässigbar gering der Löwenanteil muss importiert werden Im Jahre 2005 kam das meiste Öl aus Russland nach Deutschland nämlich ca 37 Millionen Tonnen Zweitgrößter Lieferant war Großbritannien mit 19 Millionen Tonnen Die Nummer Drei war Norwegen mit 17 Millionen Tonnen vor Libyen mit11 5 Millionen Tonnen Algerien mit 4 5 Millionen Tonnen Saudi Arabien mit 4 Millionen Tonnen und Syrien mit 3 Millionen Tonnen Das war nicht immer so 1990 wurde folgende Reihenfolge notiert Großbritannien vor Libyen vor Norwegen vor Nigeria vor Saudi Arabien vor Russland und Venezuela Und 1970 war es noch ganz anders Großbritannien und Norwegen zählten noch gar nicht zu den Erdölländern Libyen stand an erster Stelle

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    Ehrenzeichen verliehen und mit dreimal Hurra ist die Parade zu Ende Pfingstsonntag 30 Mai Die Sonne scheint als wir um 9 Uhr aus den Betten krabbeln Dann sahen wir die Karawanen vorbei ziehen die zum Festplatz der Highland Games wollten Nun hatten wir es auch eilig und nach einem kurzen Weg entlang der Lindenallee waren wir schon da Am Zaun wurden 6 Pfund abkassiert und wir konnten zusammen mit der Atholl Highlander Kapelle und den Akteuren der Spiele in das Festgelände einziehen Am Spielfeldrand ein nach vorne offenes Zelt für den Duke und seinen Clan und um das Spielfeld und dem steilen Hang der wie eine Tribüne gute Sichtverhältnisse bot lagerten die Zuschauer Mit einer Salve aus der Regimentskanone wurden die Spiele eröffnet Junge starke Männer in Schottenröcken zeigten ihre Kraft beim Weitwurf von Steinen Gewichte wurden rückwärts über eine Latte geschwungen Mannschaften kämpften im Tauziehen und an anderer Stelle wurde auf einer Bühne ein Wettbewerb in Schottisch Schautanz vorgeführt Auf Bestzeit mussten 125 kg schwere Steinkugeln auf bereitstehende Tonnen gehievt werden und als Höhepunkt gab es das Tossing the caber der wohl wunderlichste Punkt der Spiele Ein Mann sprintet los mit einem entasteten Baumstamm im Arm bleibt stehen und wirft in gerader Richtung so dass er auf 12 Uhr liegen bleibt Dieser Kraftakt gelang nur wenigen Da wurden komplette Jeep Hinterachsen mit Rädern hochgestemmt und dazu dudelten den ganzen Nachmittag die Dudelsäcke Pfingstmontag 31 Mai Um 9 Uhr sind wir und der Malibu reisefertig und wir verlassen Blair Atholl auf der A 9 in Richtung Inverness Kurz vor einem Parkplatz begrüßt uns ein Schild Willkommen in den Highlands Unsere Route geht nach Westen durch bergiges Heidekrautgelände und einigen Lochs Bald landen wir auf dem Großparkplatz der Nevis Range wo wir auf Bergschuhe umrüsten und von dem uns für 14 Pfund eine Kabinen Bahn in die Höhe der Skiregion bringt Von der Bergstation aus wandern wir entlang des Hanges und wir können dann aus nächster Nähe Großbritanniens höchsten Berg den 1344 m hohen Ben Nevis betrachten auf dessen Gipfel sich noch Schneereste zeigen Tief unter uns liegt die kleine Touristen und Bergsteigerstadt Fort Williams Der Camping Platz liegt etwas außerhalb im Glen Nevis Tal umgeben von grünen Bergen Am nächsten Morgen ist es regnerisch Gut ausgerüstet geht es weiter auf der A 830 nach Mallaig die letzten 10 Meilen auf einer der berüchtigten Single Track Roads Gleich vorweg in ganz Schottland gab es viele dieser schmalen einspurigen Straßen mit Ausweichplätzen den sogenannten Passing Place Meine Aufgabe als Beifahrer bestand darin den entgegenkommenden Fahrzeugen zu winken ob wir oder sie stehen bleiben oder auch zurückfahren Auf englisch würde man sagen Should I stay or should I go So hatte ich den ganzen Tag viel zu tun und bekam von meinem Mann den Titel Wink August verliehen Am Fähranleger in Mallaig kauften wir für 23 Pfund die Tickets zur Hebriden Insel Skye wobei wir die Dame am Schalter erst überzeugen mussten dass unser Car kein Home Mobil sondern nur ein smal Camping Car sei und wir somit den Preis von 32 Pfund auf 23 Pfund herabdrücken konnten Unterwegs sahen wir etwas für uns neues An einer mit Ampel geregelten Baustelle fuhr bei Grün ein Führungsfahrzeug ein sogenanntes convoy vehicle durch die kilometerlange Baustelle voran und bremste so den Tross auf ca 20 km h herab Das haben wir dann noch mehrmals in Schottland erlebt Nach kräftigen Regenschauern wir zitierten das schottische Sprichwort gefällt dir das Wetter nicht dann warte fünf Minuten kamen wir bei Sonnenschein nach Dunvegan dem heute noch bewohnten Stammsitz der Mac Donnalds Ein mächtiges Castle am Loch Dunvegan mit einem schönen Landschaftsgarten den wir für 9 Pfund besichtigten Nun fuhren wir weiter nach Norden und hatten entlang des Atlantik tolle Ausblicke von einigen Parkplätzen dieser einzigartigen Single Track Road Vorbei an bizarren Bergen und Felsformationen die auch im Wilden Westen von Amerika sein könnten mein Mann meinte sogar Indianer gesehen zu haben kamen wir auf einer Anhöhe mit weitem Blick über das Meer zu einem einsamen Friedhof den wir nach einem kurzen Fußmarsch erreichten Unter einem großen Keltenkreuz ist das Grab von Flora Mac Donald 1722 1790 jener legendären Heldin die nach der verlorenen Schlacht der Schotten den mit Kopfgeld gesuchten Bonnie Prince Charlie in Frauenkleidern als ihre Zofe nach Frankreich schleuste und ihm somit das Leben rettete Nachdem wir die Spitze der Insel umrundet hatten liefen wir in den Abendstunden in den Campingplatz Staffin ein Ein abfallende Wiese mit einem kleinen Toiletten und Shower Häuschen ringsum grasende Schafe und die Farmerfrau ging reihum und kassierte bei den neuankömmlichen ten Pound fifthy for one Night Wir haben uns in der Bordküche zwei Lachsfilets gebraten dazu gab es schottischen Kartoffelsalat aus Fort William und badischen Wein aus Deutschland Ein schöner Urlaubstag mit Sonne und Regen geht zu Ende als zum Tagesabschluss ein englischer Düsenjäger mit infernalischem Getöse von See her kommend in ca 100 Meter Höhe über uns hinweg heulte Am frühen Morgen scheint uns schon die Sonne ins Gesicht und wir sind bereits um 9 Uhr unterwegs Nach wenigen Kilometern besichtigen wir die Steilküste die mit ihren geriffelten Felsen an die Plissee Falten eines Schottenrocks erinnert und deshalb den Namen Kilt Rock erhalten haben Tief unter uns spült der Atlantik an die Steine Bei unserer Weiterfahrt entlang einer Bergkette sehen wir auch den Old Man of Storr eine 50 Meter hohe Felsnadel im gewaltigen Storr Massiv Gegen 11 Uhr erreichen wir die Insel Hauptstadt Portree Malerisch gelegen über dem Fischerei Hafen mit hübschen bunten Häusern und kleinen Geschäften Bei Kyle of Lochalsh bezahlten wir 5 70 Pfund Maut und verließen über die neue Skye Bridge die Insel Nun machten wir einen Abstecher zu einem schottischen Touristenziel der Burg Eilean Donan Castle aus dem Jahr 1220 Nachdem sie 1719 durch englische Fregatten gewissenhaft zerstört und zur Ruine wurde baute sie der McRea Clan ab 1913 wieder originalgetreu auf und dient nun als Wohnsitz Touristenattraktion und Filmkulisse für einige Historienfilme Wir haben erst im Coffeeshop zwei Gemüsesuppen gegessen die berühmte Erbsensuppe mit Minze Geschmack gab es heute leider nicht und dann mit zwei Tickets die Burg gestürmt Dann fuhren wir zum Teil auf gut ausgebauten Straßen zum Teil wieder Single Track Road ca 90 Kilometer nordwärts Gegen 17 Uhr erreichten wir den Ort Gairloch und nach etwa vier Kilometer auf schmaler Straße den Campingplatz Sands Holiday Centre am Loch Gairloch mit Dünen und Sandstrand Nach Vorlage unseres NAVC Mitgliedsausweises bekamen wir Rabatt Wir etablierten uns auf der kleinen Anhöhe inmitten der großen Rasenflächen und haben so einen tollen Ausblick auf Inseln Meer und Campingplatz Der Morgen ist sehr windig und regnerisch Auf der A 832 der einzigen Verbindungsstrasse zur Nordküste fahren wir nach Norden Die Besichtigung des subtropischen Inverewe Garden mussten wir wegen des heftigen Regens aufgeben und so betrachteten wir die Landschaft durch die Windschutzscheibe unseres Malibu Berge Moor braunes Heidekraut und dazwischen immer wieder grüne Oasen mit vielen Schafen und wenigen Häusern Zur Abwechslung kamen wieder Single Track Roads und eine große Baustelle mit einem Quad als Convoy vehicle das uns durch die Baustelle loste In Ullapool machten wir halt und spazierten zum Hafengelände mit Fähranleger Kneipen und Läden Unser Malibu parkte auf dem Parkplatz eines Supermarktes wo wir uns versorgten und auch gleich unser Mittagspicknick hielten Bevor wir den Ort verließen haben wir bei Shell noch 42 Liter Diesel für 38 Pfund getankt Das sind 1 41 pro Liter Diesel Der teuerste Kraftstoff den wir je getankt haben Bei Laxford Bridge kommen wir in den Distrikt North West Sutherland und die letzten 35 Kilometer bis Durness fahren wir auf Single Track Roads durch unbewohntes Gebiet Nun stehen wir an der Sango Bay in Durness auf dem Campingplatz Sango Sands Caravan and Camping Site an der Nordküste von Schottland Der weite Blick über den Atlantik ist einfach überwältigend Unter den Klippen ist ein herrlicher Sandstrand und man sieht jetzt bei Ebbe die freiliegenden Zackenfelsen die bei Flut in der Brandung stehen Es sieht aus wie an der Algarve nur hier braust der Wind gewaltig um die Wohnmobile und Zelte Wir heizen heute mit Gas denn die wenigen Stromanschlüsse sind schon belegt als wir gegen 16 Uhr eintreffen Es war eine stürmische Nacht Der Wind rüttelte an unserem Malibu das es uns fast an die Fahrt über die Nordsee erinnerte Auch am Morgen und den ganzen Tag über hatten wir Regen und viel Wind Hier hätte der Wetterbericht von BBC Scotland recht gehabt der da sagt Showers in the morning and more organized rain in the afternoon Am Morgen nur Schauer Nachmittag regnet es dann endlich vernünftig Die Straße entlang der Nordküste zog sich von Durness bis John O Groats auf 170 km teils auf ausgebauten Straßen aber auch viel auf den typischen Schmalspurstraßen dahin Zu sehen gab es schöne Sandstrände viel Moorlandschaft Berge mit braunem Heidekraut und gelben Stechginster Schafe Rinder und einzelne bewohnte oder verfallene Häuser An einem baumlosen Strand haben wir einen Kuckuck rufen hören Einige Stunden später kamen wir zu der kleinen Stadt Thurso wo gleich am Ortseingang ein neuer Lidl Markt war In den Regalen fand man viel deutsche Ware u a Liebfrauenmilch von Rhein Schinken aus dem Schwarzwald oder Müllermilch Joghurt Nach weiteren Kilometern bogen wir in Dunnet auf eine Seitenstraße ein und erreichten nach 8 km das schottische Nordkap Dunnet Head der nördlichste Punkt Großbritanniens Zu unserem statistischen Erfolg wir waren da hatten wir auch hier Sturm und Regen Unsere Outdoor Jacken leisteten gute Dienste und wir konnten noch den kleinen Trip zur Aussichtsplattform gehen bis alles im Nebel verschwand Bald erreichten wir dann unser Tagesziel den Campingplatz John o Groats am letzten Haus von Schottland Ein kleines feines Visitorcentre mit Hotel im Castle Stil ein Wegweiser Lands end ein Fähranleger zu den Orkney Inseln und ein schön angelegter Campingplatz auf dem wir uns bei dem netten Verwalterehepaar eingemietet haben Der Sturm hat sich gelegt Wir fahren nun an der Ostküste nach Süden Unser erster Halt wenige Kilometer nach John o Groats ist das Duncansby Head Wir parken den Malibu und wandern eine Meile zu dem Canyon an dem unzählige Seevögel brüten Ein Stück weiter kommen wir zu den Stacks of Duncansby zwei große spitze Felsen im Meer vor der Steilküste Auf der gut ausgebauten Küstenstraße kommen wir nun gut voran und sind in der Mittagszeit in der kleinen Stadt Wick Ein großer Parkplatz bei einem Safeway Stores war leicht zu finden und wir konnten einkaufen und einen Stadtrundgang machen Das nächste Ziel war das Dunrobin Castle des Sutherland Clans das heute zum Teil bewohnt und der Ahnentrakt zur Besichtigung freigegeben ist Wir machten für 5 40 Pfund pro Person einen Rundgang durch das feudale Schloss welches mit kostbaren Stuckdecken Holzvertäfelungen Gemälden und Mobiliar ausgestattet war und jeder Raum mit frischen Blumen geschmückt war Wir wandelten durch den herrlich angelegten Garten der sich auf der Seeseite befand Als wir genug gesehen hatten ging es entlang des Loch Fleet zu unserem Übernachtungsplatz in Embo Der Grannie s Heilan Hame Holiday Park ist ein 24 ha großes Wiesen und Dünengelände direkt am Meer Am Eingang ein repräsentatives Ferienzentrum mit Restaurant und Hallenbad Es hat jetzt um 21 30 Uhr noch 16 Grad Wärme und es herrscht eine himmlische Ruhe Draußen vor der Tür lauern heute die kleinen Midges Mücken aber durch unsere Spezialnetze haben sie keine Chance uns zu piesacken Der Morgen brachte zwar leichten Sprühregen aber als wir um 9 30 Uhr abreisten waren die Straßen schon wieder trocken Das erste Ziel war die Bucht von Moray Firth wo die Flut gegen 13 Uhr kommt und wir Delphine und Robben beobachten wollen Wir sind zur Landzunge gelaufen wo das Wasser zusehens höher wurde und die Flippers mit ihrem Schwanz und Rücken sichtbar wurden Auch einige Robben guckten aus dem Wasser Dann fuhren wir durch kleine Ortschaften und über Bergrücken mit 15 Anstieg und Gefälle und kamen zu Schottland bekanntesten See dem Loch Ness Bald waren wir auch am Urquhart Castle welches als Ruine eine echte Touristenattraktion ist Hier ist alles vermarktet und ohne Ticket kommt man nicht an diese malerischen Überreste der Burg heran Nessie war wahrscheinlich gerade im Urlaub und so war nach ausgiebiger Besichtigung unser nächstes Ziel ein Übernachtungsplatz Auf einer zum Teil vierspurigen Straße kamen wir über viele Roundabouts zügig durch die Großstadt Inverness Von einer Brücke hatte man einen schönen Ausblick auf die Altstadt Es war noch ein gutes Stück Weg bis Aviemore wo wir den Campingplatz mit dem schönen Namen Coylumbridge House Caravan and Tent Park aufsuchten In einem Wald gelegen totale Ruhe ein Bächlein und ein nagelneues Sanitärgebäude machen unseren Aufenthalt angenehm Wir sind erst um 8 Uhr aufgestanden und müssen uns sputen denn um 10 15 Uhr ist die Abfahrt mit der Dampfeisenbahn von Aviemore nach Broomhill und zurück Strathspey Steam Railway heißt sie und sie ist eine echte Attraktion Der Nostalgie Bahnhof in viktorianischen Stil ganz aus Holz der Fahrkartenverkaufsschalter der Warteraum mit rotem Plüschsofa und alles hübsch restauriert Pünktlich fuhr das Dampfross mit sechs Wagen an der Platform ein und nachdem die Lok umrangiert war dampften wir ab Nach einer Stunde Fahrt ging es wieder zurück wir nahmen im Speisewagen Platz und ließen uns vom Ober Tee mit Scone und Cake servieren Der Clou ist dabei die Clotted Cream eine milchig cremige Masse die mit Butter und Marmelade auf diese bröselichen Backpulverbrötchen gestrichen wird Zum Tee gab es braunen Farinzucker very britisch Nach zwei Stunden war der Spaß vorbei und wir rollten wieder über die Landstraße Bei Broomhill ließen wir den Zug noch mal an uns vorbei fahren und der Lokführer grüßte uns mit seiner Dampfpfeife Jetzt schlugen wir die nordöstliche Richtung ein und machten in Ballindaloch einen Abstecher zum Castle und dem schönen Garten Weiter ging es auf dem Malt Whisky Trail der auf einer Route von ca 100 Kilometer zu unzähligen Whisky Brennereien führt Nun verfielen wir in einen wahren Kaufrausch In Aberlour kauften wir im Fabrikverkauf bei der weltbekannten Firma Walter schottische Shortbreads mit 30 Butteranteil Weiter auf der Whisky Route steuerten wir in der Mainstreet von Keith einen Tesco Store an indem wir uns mit Lebensmittel eindeckten Wir folgten dann den braunen Hinweisschilder zur Strathisla Distillery die etwas abseits der Straße in einem malerischen Winkel liegt Gegründet wurde sie bereits im 17 Jahrhundert und im hübschen nostalgischen Präsentationsraum kaufen wir einen 12 Jahre alten Strathisla Whisky Unsere Shoppingtour beenden wir dann in Fochabers wo wir bei der weltbekannten Suppenfirma Baxter Halt machen Auf dem Fabrikgelände gibt es ein Visitor Centre das Baxter Highland Village ein Hazienda Restaurant mit Springbrunnen im Hof und eine ganze Reihe von Shops in denen es nicht nur Dosensuppen gibt Mit sechs Suppendosen in der Einkaufstüte darunter die berühmte Cullen Skink beenden wir unsere Einkaufstour und fahren schnurstracks zur Spey Bay an die Nordseeküste um dort Delfine und Robben zu sichten Leider war das Warten vergebens und so fuhren wir nach Buckie wo wir in dem Einheitsgrau der Stadt zumindest zwei farbige Häuser sehen ein gelbes und ein rosa Über die Costal Route kamen wir in das hübsche Fischerstädtchen Findochty Nun haben wir direkt am felsigen Ufer des Campingplatzes einen Super Stellplatz mit Blick auf das Meer Zum Tagesabschluss sitzen wir um 23 Uhr deutscher Zeit auf einer Bank bei einem Glas Whisky und schauen zu wie die Sonne ins Meer versinkt Der Himmel war total zugezogen als wir am nächsten Morgen diese idyllische Ecke von Findochty verließen Das Schmuddelwetter hielt dann den ganzen Tag an Nur wenige Kilometer weiter fanden wir an der Steilküste den seltsam geformten Torbogen Bow Fiddle Rock im Meer und in Portsay besichtigten wir den historischen Hafen aus dem 17 Jahrhundert mit der urigen Kneipe Short Inn Mit unserem Fish and Chips Essen wurde es aber wieder nichts denn an der Tür stand Sorry the Kitchen is closed Also wurde im Restaurant Malibu geluncht und zwar auf dem View Point Crovie Car Park der sich wie ein Aussichtsbalkon über der malerischen Häuserzeile von Crovie befand Am 31 Januar 1953 hatte ein Orkan diesen kleinen Ort weggespült und viele Menschen ertranken in den Fluten der Nordsee Nach einigen Einmündungen führte uns dann die A 90 direkt in die Hafen und Industriestadt Aberdeen Ein Wahnsinnsverkehr und das mit Linksfahren Über ein Dutzend zum Teil dreispurige Kreisverkehre ging es mit Karacho um Aberdeen herum in Richtung Dundee Bei Stonehaven zweigten wir ab zum Dunnottar Castle und kamen durch einen Buchenwald zu einem gewaltigen Felsen auf dem die Ruine der einst riesigen Burganlage stand Die 178 Stufen bis zum Burgeingang und dann noch mal 30 innerhalb des Areals waren ganz schön anstrengend Der Pförtner knöpfte uns 8 Pfund Eintritt ab dafür war der Eintritt ins Toilettenhäuschen frei Wir haben ausgiebig besichtigt und konnten uns ein gutes Bild von dieser Festung hoch über der Nordsee machen Nun hatten wir nur noch ein Ziel über die schöne Stadt Banchory zu unserem angepeilten Übernachtungsplatz in Aboyne zu kommen Ein nieseliger grauer Morgen wir ziehen weiter Balmoral die Sommerresidenz der Queen steht heute auf dem Besuchs Programm Im Gebiet der Cairngorm Mountains liegt eingebettet von Wäldern und Weiden das Schloss an dem Gebirgsfluss River Dee Auf dem Turm weht die schottische Flagge als wir nach dem Ticketkauf 4 Pfund pro Person die breite Zufahrt mit vielen alten Bäumen entlang gingen Wir waren früh genug da und Busse waren noch nicht zu sehen So konnten wir in Ruhe die Außenanlagen samt Tearoom Giftshop und Toiletten besichtigen Im Schloss selber ist nur der Ballroom zugänglich und so gesehen ist der Eintrittspreis in Höhe von 8 Pfund überzogen Über ein paar Stufen gelangen wir in den Raum mit der schönen bunten Holzdecke und den vielen bedeutsamen Gemälden aus der Zeit von Queen Victoria In Vitrinen sind Schmuckstücke Figuren Dosen und vieles mehr ausgestellt Dominierend ist an der Stirnseite ein Gemälde der Königin Viktoria im Alter von 80 Jahren Nach zwei Stunden hatten wir genug Eindrücke gesammelt und fuhren weiter über Braemar und dann südlich durch baumloses Hochland welches zu einer Skiregion zählt und in der verlassene Bergbahnen und Hotels zu sehen sind Dazwischen

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    Art Geisterbahn stehen bis zum Rand der Klippen Die Küste ist eine Naturschönheit die den Reiz Cornwalls maßgeblich ausmacht Nach einigen Kameraschwenks und ausgiebigen Rundblick ziehen wir auf der Küstenstraße 83315 weiter bis wir das braune Schild minack Theatre erspähen Eine Stichstraße bringt uns zu dem Ort Porthcurno wo wir auf einem Parkplatz bleiben wollen um zu Fuß zu dieser Sehenswürdigkeit zu gehen Zum Glück hat uns der freundliche Parkwächter weitergeschickt denn mit unseren smal Car könnten wir die nur 2 5 Meter breite und mit Ausweichstellen versehene steile Straße bis nach oben fahren Die Straße war allerdings mit dichten hohen Hecken gesäumt und äußerst unübersichtlich Als wir oben waren bot sich unseren Augen eine neue wunderbare Küste mit türkisfarbenem Meer eine weiße Sandbucht schroffe Klippen und das einmalige Amphitheater im Klippengarten der Schauspielerin Rowena Cade Von Treppen kleinen Balkonen und einer kleinen Tribüne sieht man hinunter auf die Bühne die gerade für die Abendvorstellung hergerichtet wurde Den Hintergrund bildet der Atlantische Ozean Dazwischen an den Felsspalten farbenfrohe Blumen und Sträucher Einer Aufführung beizuwohnen wäre sicher ein ganz großes Erlebnis Nach diesem Highlight steuern wir den Campingplatz Liskey Touring Park bei Greenbotton an Glücklich und zufrieden haben wir den Platz gefunden einen schönen Stellplatz bekommen und nun lassen wir diesen Tag Revue passieren Unsere heutige Tour begann bei Truro wo wir uns schon das erste Mal verfransten und an einem Krankenhaus umkehren mussten In der nächsten größeren Stadt Wadebridge fuhren wir in die City Das schöne Stadtbild zog uns schon von weitem an Über eine alte Bogenbrücke kamen wir direkt zu einem Parkplatz mit Supermarkt in der Nähe Ein hilfsbereiter Gentleman schenkte uns sein noch eine Stunde gültiges Parkticket Wir machten einen Spaziergang durch die lebhafte Geschäftsmeile und haben bei Coop eingekauft Die Weiterfahrt über den Atlantik Highway unterbrachen wir als die Hinweisschilder nach Tintagel zeigten Über eine superschmale Küstenstraße die auf beiden Seiten mit bewachsenen Böschungen fast zugewachsen war erreichten wir die Ortschaft und finden einen zentralen Parkplatz Mit Pay and Display für 1 Pfund könnten wir den ganzen Tag parken Auf einem schmalen Pfad wandern wir steil bergab und dann wieder bergauf um zu den Mauerresten von König Artus ehemaliger Burg zu kommen Hoch über dem Atlantik hat sie einst gestanden und trotzte jedem Angriff Darüber gibt es viele Legenden und der Ort auf dem Hochplateau profitiert noch heute davon Im Ort kauften wir in einer Country Bäckerei noch eine Teigtasche gefüllt mit Lammfleisch Erbsen Kartoffeln und Minze Eine heiße cornische Spezialität Als nächstes Ziel stand der romantische Fischerort Clovelly auf dem Plan der nördlich an der Bideford Bay liegt Auf dem großen Besucher Parkplatz stellten wir fest dass die geschäftstüchtigen Einwohner die ganze Ortschaft abgeriegelt hatten Man konnte nur durch ein Visitor Center in den Ort gelangen Allerdings verlangte man für einen Besuch 4 Pfund pro Person Wir ärgerten uns dass man schon für ganzen Ortschaften Eintritt bezahlen soll und so mussten die Einwohner auf 8 Pfund von uns verzichten Der Abend auf dem Campingplatz in Umberleigh

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    fuhren wir zurück zu dem erst ein Jahr alten Campingplatz Inmitten von viel Grün einem Badeteich und einem nagelneuen Sanitärgebäude können wir ruhig und sicher schlafen Freitag 25 Mai Wir fahren schon vor halb zehn in die Stadt Jever Dann besuchten wir den reich bestückten Wochenmarkt und beobachteten die Leute So hörten wir zu wie ein Mann zwei Hühnereier kauft Der Verkäufer wird das reichen Der Kunde für mich reichts Der Verkäufer Dann hast du aber nicht viel vor heute Abend Um 11 30 Uhr waren wir am Treffpunkt des Jever Shops zur Brauerei Besichtigung Eine etwas leise sprechende Dame führte uns zunächst durch das Brauerei Museum in dem uns die vielen Gerstensäcke mit der Aufschrift Malzfabrik Erich Baumgärtner 8458 Sulzbach Rosenberg auffielen In der modernen Brauerei war besonders der große Leitstand mit vielen Bildschirmen beeindruckend von dem aus alle Vorgänge gesteuert und überwacht werden Vorbei an großen Bottichen ging es zur gigantischen Flaschenabfüllanlage die in einer Stunde 50 000 Flaschen befüllt Zum Abschluss bekamen wir in einem Gastraum verschiedene Biersorten und Brezen angeboten und außerdem jeder einen Bierkrug mit Jever Aufdruck Die zweistündige Führung und das schwüle Wetter machte uns ziemlich müde aber mit der Malibu Klimaanlage war es kein Problem noch zum Campingplatz Wattenlöper nach Cuxhaven Duhnen zu fahren Dicht an dicht stehen hier die Wohnmobile und wir haben gerade noch eine Ecke bekommen Wir haben uns für zwei Nächte angemeldet Samstag 26 Mai Der Tag begann morgens um vier Uhr mit Regenprasseln auf dem Dach und wir sind bis halbzehn im Bett gelegen Gegen Mittag waren wir mit den Rädern bei Plus im Zentrum und haben Lachs und Salat gekauft der dann mit Kräuterbutter und Salzkartoffeln auf den Tisch kam Der Nachmittag wurde dann wieder verpennt Lothar fuhr mit dem Rad zur Kugelbacke und nach Cuxhaven zur Alten Liebe Abends war Grillfest am Campingplatz Wir waren dabei Ein Ehepaar aus Osnabrück ließ uns mit an ihren Tisch Je zweimal eine Riesenbockwurst und Pommes dazu zwei Bier für 11 Euro Pfingstsonntag 27 Mai Es ist kühl und trocken Gegen 10 Uhr entfliehen wir der Enge und fahren in Richtung Hamburg Über Belum Cadenberger auf der B 73 nach Hemmor und Stade Dann entlang der grünen Küstenstraße nach Jork dem Kern des alten Landes Uralte historische Fachwerk Klinker Reetdachhäuser wie aus einem Andersen Märchen Haben einen Rundgang durch diesen plattdeutschen Ort gemacht und sind dann zum Mittagessen im urigen Sievers Hotel gewesen zum Matjes Essen in Altländer und Hausfrauen Art Dann ging es weiter bis zur Stadtgrenze von Hamburg durch unüberschaubare Obstplantagen Hier reifen Äpfel Birnen und Kirschen in Massen wenn es keine Hagelschäden gibt Im Bereich der neuen Landebahnen am Airbus Gelände schwächelte unser Navi Gerät da überall neue Landebahnen und Straßen entstehen jedoch wieder auf der Autobahn führte es uns durch den Elbtunnel nach Schnelsen Nord zum Campingplatz Um 14 Uhr sagte uns die Stimme Sie haben ihr Ziel erreicht Leider standen wir dann zwei Stunden vor der Schranke denn die Mittagsruhe dauert hier bis 16 Uhr Da haben wir halt unseren Mittagsschlaf gemacht und nun stehen wir mitten im Grünen auf einem ca 100 m großen Stellplatz und haben erst mal einen Gewitterregen vorbeiziehen lassen Pfingstmontag 28 Mai Um 9 45 Uhr zehn Minuten Fußmarsch zur Bushaltestelle Dornröschenweg Glück gehabt als wir wenige Meter vor der Haltestelle waren fuhr der 191er Bus gerade in die Haltebucht Bis die sechs Personen eingestiegen sind haben wir es auch geschafft Ein Tagesticket für ganz Hamburg hatten wir schon an der Rezeption gekauft Dann geht es zur U Bahn Niedorf Markt dort mit der U 2 bis Schlump Dann wechseln wir zur U 3 und steigen in Baumwall aus Nach einem kurzen Fußmarsch sind wir in der Speicherstadt Hier im Miniatur Wunderland befindet sich die größte Modelleisenbahn Ausstellung der Welt Wir finden den Aufgang in den 3 Stock und stellen uns in die Eingangschleife Wir haben uns aber aus Versehen in eine andere Warteschleife gestellt und somit eine ganze Busbesatzung hinter uns gelassen Im Wunderland ist gerade Nacht und ringsum hat alles die entsprechende Beleuchtung Als erstes sehen wir die neu gebaute Abteilung Amerika mit dem Grand Cannon Florida den Everglades und Las Vegas bombastisch Dann folgt Skandinavien mit dem Bergwerk in Kiruna und der Erzbahn Narvik Anschließend die Schneelandschaft bis zu den Eisbergen in liebevollen Details Sogar kleine Eisbären bewegen sich in der Landschaft Norwegen im Herbst geht über zu den Fjorden samt Preikestolen Die großen Schiffe fahren in Echt Wasser die Fähr und Containerschiffe an den Hafenanlagen fantastisch dargestellt und täuschend echt Nun geht die Landschaft über in sanfte Hügel und Weideland Schweden Schloss Gripsholm Liebevolle Erinnerungen an unseren Skandinavienurlaub In der weiträumigen Bistro Ecke haben wir zu Mittag gegessen Fischfilet mit Kartoffelsalat für 5 10 sehr gut und preiswert Gegen 14 Uhr beendeten wir unseren Besuch und bummeln durch eine Kafferösterei zum Kehrwiederhöft zu den Landungsbrücken und dem Michel Zum Rathaus war leider kein Durchkommen schwerbewaffnete Polizei schirmte das Treffen der Außenminister aus den Oststaaten ab welche eine Konferenz im Rathaus abhielten Wie wir später aus der Zeitung erfuhren gab es dabei viel Randale Wir bestaunten nun den Fuhrpark mit den Panzerlimousinen und die schweren Wasserwerfer des übergroßen Polizeiaufgebotes Gegenüber dem Rathaus haben wir Cola getrunken und unsere Beobachtungen gemacht Unsere Frage an einen Polizisten warum die ausgerechnet im Hamburger Rathaus tagen beantwortete der die suchen sich immer so lauschige Plätzchen aus An der Alster sind wir in die U Bahn mit der wir bis zum Eppendorfer Baum fuhren Unser Ziel war die Dittsche Grillstation am Eppendorfer Weg 172 der Drehort des WDR Kultserie mit Dittsche Olli und Schildkröte Zunächst haben wir die Eppendorfer Landstraße vermessen von Hausnummer 3 bis 174 Eine ältere Hamburgerin meinte dass es auch einen Eppendorfer Weg gibt Also wieder zurück nur ging es mit den Hausnummern anders herum so dass wir nochmals 100 Häuser vor uns hatten Wir gaben aber nicht auf und hatten unser Ziel erreicht nachdem uns schon Zweifel gekommen waren ob nicht alles frei erfunden war Nun standen wir davor und der Grill den es wirklich gab hatte Ruhetag Zum Glück gibt es gegenüber den Griechen der ebenfalls bei Dittsche eine Rolle spielt Wir haben einen schönen Platz bekommen und die blonde Anna freute sich weil wir sie als Fernsehstar bezeichneten Zweimal Gyros und eine halben Liter roten Demestica aus der Kellerei Claus in Patras da waren wir schon rundeten den Tag toll ab Mit der U Bahn dem Bus und zu Fuß ging s dann zurück zum Campingplatz den wir um 22 Uhr erreichten Ein schöner erlebnisreicher und anstrengender Tag lag hinter uns Dienstag 29 Mai Um 10 30 Uhr lassen wir uns vom Navi Gerät zum Eppendorfer Weg lotsen es sind zehn Kilometer Stadtverkehr Alles klappt prima nur einen Parkplatz finden wir zunächst nicht Nach drei Runden um einen Häuserblock konnten wir den Malibu gut und sicher abstellen Nun stehen wir im Eppendorfer Grill einfach toll Anstelle von Ingo stand zwar ein Ausländer hinter der Theke der uns sehr freundlich bediente mit Frikadellen Speck Kartoffelsalat und Bier sehr lecker Auch der Chef kam zum Vorschein Wir sagten dass wir Dittsche Fans aus Bayern sind und bekamen zwei Autogrammkarten Ab Oktober gibt es neue Folgen Nun fuhren wir zur Autobahn in Richtung Flensburg und kamen nach 160 Kilometer mit viel Regen und Nebel am nördlichsten Campingplatz Deutschlands in Holnis an Kurz vor dem Ostseecamp Glücksburg Holnis haben wir uns bei Aldi und Edeka reichlich mit Lebensmitteln eingedeckt und bei der angrenzenden Sparkasse holten wir 500 aus der Cashmaschine Soweit ist alles bestens Wir haben einen schönen Stellplatz die Ostsee ist nur einige Meter entfernt Wir haben im Restaurant Malibu toll zu Abend gegessen und im platzeigenen Waschsalon für acht Euro zwei Trommeln Wäsche gewaschen und getrocknet Das Wetter allerdings ist total mies ein Gewitter folgt dem anderen und der Regen prasselt vom bleigrauen Himmel Hoffentlich fegt morgen der Wind das Tief Marion weg und wir sehen wieder die Sonne Mittwoch 30 Mai Tief Marion hat uns nicht enttäuscht und hatte sich heute Morgen schon verabschiedet Wir hatten einen sonnigen Tag Vormittags gab es einiges an Bord zu ordnen und nach einer schnellen Erbsensuppe zu Mittag waren wir startklar die Stadt Glücksburg zu erkunden Mit dem Förde Bus konnten wir kostenlos dank Ostsee Card Kurtaxe ab Campingplatz mitfahren Die Attraktion in Glücksburg ist das Wasserschloss derer von Glücksburg Sonderburg erbaut im 17 Jahrhundert Der jetzige Erbe hat es zur Besichtigung freigegeben und vermarktet es auch durch die Fernsehserie Der Fürst und das Mädchen Der gesprächige Butler im Eingangsbereich konnte uns einiges von den Dreharbeiten berichten und auch das Maximilian Schell als Fürst Thorwald pro Drehtag 20 000 bekam Nun lässt ihn das ZDF sterben weil er zu teuer ist Auch der Adel von Holland Dänemark und Norwegen war in dem Schloss zu Gast Die Burgkapelle im Keller und die große Eingangshalle beeindruckten mit mächtigen reich verzierten Gewölbe Die Gemächer im 1 Stock durften wir nur in großen Filzpantoffeln betreten Auf den spiegelblanken Böden bewegte man sich damit wie Schlittschuhläufer Anfänger Sehenswert waren vor allem die kostbaren Wandteppiche und Gemälde vergangener Generationen Im Schloßkeller haben wir uns nach der Besichtigung Kaffee und Käsekuchen gekauft und dabei überlegt wer von den Schauspielern in den Drehpausen hier schon gesessen ist Als wir gegen 16 Uhr zurückfahren wollten war der Bus schon weg und wir mussten über eine Stunde auf den nächsten warten und der fuhr dann eine andere Strecke Dafür haben wir noch einiges Neues bis hin zum Leuchtturm an der Nordspitze von Deutschland gesehen Donnerstag 31 Mai Diese schöne Nordspitze von Schleswig Holstein kennen wir nun bei Regen und Sonnenschein Wir wollen neues sehen und ziehen deshalb weiter Auf der B 199 kommen wir nach 40 Kilometer in Kappeln an Für den Malibu finden wir in einer ruhigen Straße ein schattiges Plätzchen und wir machen einen ausgiebigen Spaziergang durch das hübsche Städtchen an der Schlei Überwiegend Gaststätten und kleine Häuser mit viel Blumenschmuck geben ein gemütliches Flair Dominierend auf dem Platz zum Hafen ist die alte Kirche mit einem stattlichen Turm Wir wenden uns dem Hafen zu und schnuppern nach Fischbrötchen Erst bestaunen wir die Straßenbrücke die gerade für einige Jachten hochgeklappt wird Dann finden wir an der Hafenpromenade ein kleines Bistro mit Sonnenschirmen und wir brauchen nicht lange zu überlegen Herrlich blauer Himmel viel Grün und vor uns die Schlei Das gehört zum Urlaubsfeeling ein saftiges Matjesbrötchen und ich probiere mal die frischen Ostseekrabben Dazu zwei kühle Bierchen einfach himmlisch bei diesem schönen Sommerwetter Als nächstes haben wir uns noch eine Urlaubsrosine ausgesucht Es ist Arnis die kleinste Stadt Deutschlands mit 352 Einwohnern Ein ehemaliges Fischerdorf an der Schlei mit einer Hauptstraße uraltem Holperpflaster und wunderschönen Rosenbäumchen an den kleinen Häusern Auf der Suche nach einer Eisdiele wurden wir nicht fündig und so nahmen wir unser nächstes Ziel den Campingplatz in Klein Waabs in Angriff Wir erreichen das Ziel gegen 15 Uhr uns können uns am Schwanenweg den besten Platz aussuchen Große Stellplätze mit Strom und Frischwasser abgegrenzt durch Hecken und ein großzügiges Sanitärgebäude in der Nähe Ein kleiner Imbiss der nach altem Frittierfett riecht ein großer Einkaufsmarkt am Platz mit eigener Bäckerei Metzgerei und einem großen Lebensmittelangebot Außerdem gibt es eine Kneipe einen Waschsalon ein Restaurant Pizzeria ein Hallenbad weißen Sandstrand und viele Heckenrosen Voraussichtlich werden wir hier vier Tage bleiben Freitag 1 Juni Mittags gibt es Blumenkohl mit Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln Nachmittag am Strand gesonnt Nachts um halbdrei den Vollmond beguckt Samstag 2 Juni Im Camping Waschsalon Lothars Jeans und Handtücher gewaschen und getrocknet pro Trommel 2 Mittags Pellkartoffel mit dänischen Heringshappen in Tomatensauce Nachmittag Kaffee und Maikringel leckeres Marzipangebäck Abends nach dem Essen im Lokal auf einer Großbildleinwand das Fußballspiel Deutschland gegen San Marino angeguckt Einer der norddeutschen Fans erzählte dem anderen das San Marino bei Monaco liegt Ha ha ha Sonntag 3 Juni Frühstück mit weich gekochten Eiern und Kürbiskernbrötchen in der Morgensonne auf der Malibu Terrasse Mittag gab es Königsberger Klopse und nach dem Mittagsschlaf den restlichen Maikringel Dann Spaziergang an der Steilküste und mit den Fernglas die Kieler Förde beobachtet Viele Frachter und ein großes weißes Kreuzfahrschiff nahmen Kurs zur offenen Ostsee Wo geht die Reise wohl hin Abend Vorbereitungen für die morgige Weiterfahrt nach Fehmarn Welchen Campingplatz nehmen wir Wir entscheiden uns für den Strandcamping Wallnau im Campingführer war für diesen Platz ein Gutschein für eine Übernachtung Montag 4 Juni Bedeckter Himmel und angenehme Wärme Wir verlassen Kleinwaabs gegen 10 30 Uhr Unser Ziel ist die Ostseeinsel Fehmarn Auf der mit Bäumen gesäumten Landstraße und einem Stück Autobahn kommen wir nach Eckernförde Kiel Lütjenburg Oldenburg und über die Sundbrücke zur Insel Auf schmalen Straßen führt uns unser Navi nach Lemkenhafen zur Aalkate Es ist Mittagszeit und der Parkplatz ist fast besetzt An der Theke herrscht Massenandrang Reisebus vor der Eingangstür Wir suchen uns einen gemütlichen Sitzplatz und lassen alles etwas abebben Dann hole ich eine Schillerlocke ein Matjes eine Räuchermakrele Schwarz und Weißbrot zwei Flensburger Bier mit Schnappverschluss und einen Aalborg mmh so schmeckt es einem nur in der Aalkate auf Fehmarn Bevor wir den Campingplatz aufsuchen fahren wir noch zum Niobe Denkmal wo im Jahr 1932 acht Kilometer vor der Küste das Segelschulschiff Niobe gesunken ist und 69 Seeleute den Tod fanden Für zwei Nächte haben wir uns nun im Camp Wallnau angemeldet Dienstag 5 Juni Bedeckter Himmel windstill und etwas schwül Am Vormittag sind wir eine Stunde zum Naturschutzgebiet den Deich entlang gewandert Nach dem Mittagessen Spargel mit Schinken und zwei Stunden Mittagsschlaf fuhren wir mit den Fahrrädern zum Naturschutzzentrum und zum Bojendorf nach Wallnau Morgen ziehen wir weiter in Richtung Wismar Mittwoch 6 Juni Die Sonne scheint durch die Ritzen und die Vögel pfeifen in allen Tonlagen Wir sind schon um halbsieben wach und räumen die Betten weg Heute gibt es nämlich auf dem Platz nur bis neun Uhr Wasser da eine neue Leitung verlegt wird Wahrscheinlich haben die in den Monaten März April wenn der Platz leer ist dafür keine Zeit Jedenfalls haben es die Camper eilig zu den Waschräumen zu kommen und jeder will seinen Haushalt in Ordnung haben bevor das kostbare Nass abgestellt wird Wir schaffen es locker und sind bereits um 9 Uhr reisefertig Strom brauchen wir auch nicht zu bezahlen und so hatten wir mit 14 50 für zwei Nächte die billigste Übernachtung Über die Fehmarnsundbrücke verlassen wir die Insel und fahren auf der B 207 nach Oldenburg Mitte Die Bundesstraße über die Insel wird bereits als Autobahn ausgebaut da irgendwann mal eine Brücke über den Belt gebaut werden soll Bei Shell tanken wir 50 Liter Diesel und fahren weiter über Heringsdorf nach Göhl und weiter auf der Göhler Landstraße wir haben das Straßenschild gefilmt nach Dahme wo wir auf unserer Hochzeitsreise vor 47 Jahren eine Woche verbracht hatten Ein gepflegter Ort mit schönem Strand wie damals 1960 Auf der Küstenstraße fahren wir nun durch die bekannten Ostseebäder wie Kellenhusen Grömitz nach Neustadt Holnstein Hier parken wir am Hafen und gehen zur Altstadt wo wir im Stadtcafe Currywurst mit Kartoffelsalat essen Auf der Weiterfahrt wieder bekannte Seebäder Scharbeutz Timmendorfer Strand und Travemünde Das Segelschulschiff Passat beherrscht noch immer das Hafenbild und die vielen weißen Yachten bieten ein schönes sommerliches Bild vom Norden Deutschlands Mit der Fähre in Prinwall setzen wir über und kommen auf schmaler Straße durch das ehemalige Sperrgebiet der DDR Bei Dassow fahren wir auf der B 105 über Grevesmühlen zum Campingplatz in Zierow Wir sind eine halbe Stunde vor 15 Uhr da und da die Rezeption noch Mittagsruhe hat nützen wir die Zeit und besichtigen den Platz und den Strand Der Eingangsbereich hat noch viel von den alten DDR Zeiten aber im erweiterten Bereich steht ein tolles neu eröffnetes Sanitärgebäude Die großzügige Eingangshalle ist in beige und apricot gehalten da gibt es ein Damen und Herrenbereich Familienbäder Waschsalon und in der Spülküche ist alles aufs feinste mit Edelstahlspülen usw Wir stehen in der Nähe auf einem großen kurzgeschorenen Rasenstück und werden hier zwei Nächte verbringen Heute Abend gab es neue Kartoffel mit Hering und Quark und hinterher frische Erdbeeren Wir hatten sie unterwegs an der westdeutschen Küstenstraße bei einem Bauern gekauft Auf dem alten DDR Gebiet haben wir keine solchen Angebote gesehen Die Landschaft besteht hier aus riesigen Raps und Getreidefeldern dazwischen einige Bauernhöfe und alte verwahrloste LPG Gebäude Donnerstag 7 Juni Heute ist Fronleichnam aber in Mek Pom kein Feiertag Es ist wieder ein schöner sonniger Tag und wir fahren mit dem Malibu wegen schlechter Busverbindung nach Wismar In der Nähe des Hafens parken wir im Schutz von vier Wasserwerfern der Bundespolizei Heute ist ein großes Polizeiaufgebot in Wismar da die Damen der G 8 Präsidenten einen Ausflug von Heiligendamm nach Wismar unternehmen Wir sind erstaunt was der Aufschwung Ost hier geleistet hat Die schönen Giebelhäuser in der Altstadt und am Markplatz der einer der größten in Deutschland ist wurden alle restauriert und es gibt eine Menge von Geschäften und Gaststätten Zuerst besuchten wir die Nikolaikirche ein roter Backsteinbau aus dem 12 Jahrhundert im gotischen Stil Das Mittelschiff hat eine Länge von 85 Meter und eine Höhe von 37 Meter und es wurde drei Millionen Ziegel verbaut Im Zweiten Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt und es wird seitdem an der Wiederherstellung gearbeitet Eine sehenswerte Kirche die auch auf dem Besuchsprogramm der Präsidentengattinnen steht und deshalb schon Vormittag von der Polizei bewacht wird Hier ist auch Polizei aus Bayern im Einsatz und so haben wir uns mit zwei Polizisten aus dem Fichtelgebirge unterhalten und einiges über ihren Einsatz gegenüber den Demonstranten zum G 8 Gipfel erfahren Wir haben in der Mittagszeit einen schattigen Platz unter einem großen Sonnenschirm gefunden und uns beim Lokal Schwedenwache am Markplatz mit Bauernfrühstück Schopskasalat Bier und Eisschokolade gestärkt Danach haben wir die Straßenzüge der Altstadt durchstreift St Marien mit dem weithin sichtbaren Turm welchem das Langhaus fehlt da es im Krieg völlig zerstört wurde und die in der Nähe liegende und im Wiederaufbau befindliche Kirche St Georgen Von 15 Uhr bis 18 30 Uhr haben wir dann noch gewartet bis die Promis am Rathaus eintrafen Die

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    Mitglied aus Landau Der Mann ist jetzt noch NAVC Mitglied und kennt Lothar aus den NAVC Clubnachrichten Besonders hätte ihm Lothars NAVC Chronik in den Clubnachrichten gefallen Zufälle gibt es Wieder zurück haben wir beim Arnold im Hof Fleschknepp gegessen und sind am Abend noch mal in den Lindenhof gegangen wo uns Herbert in den Garten führte und wir als Bayern mal einen Rebknorzen Spießbraten direkt vom Grill probieren durften Unser Malibu stand hinter dem Weingut unter einem Dach und wir haben zehn Stunden Hervorragend geschlafen Montagmorgen kauften wir vom Arnold 30 Flaschen Wein und starteten in Richtung Elsass Durch Bad Bergzabern kamen wir zum Weintor in Schweigen und essen dort Leberkäs und Zwiebelkuchen Über Wissembourg Hagunau Hochfelden und Molsheim erreichen wir das auf einem hohen Berg gelegene Kloster St Odile die meistbesuchteste Sehenswürdigkeit des Elsass Von hier aus hat man eine herrliche Sicht über die Rheinebene bis hin zum Schwarzwald Weiter ging es über Barr nach Mittelbergheim wo wir den Weinbauer Rohrer suchten von dem uns Bekannte schon viel erzählt hatten Nach einigen Irrfahrten durch die engen Gassen standen wir vor seinem Hof und wir kauften uns für 88 00 Euro 18 Flaschen Wein Außerdem bekamen wir einen Korb Weintrauben geschenkt Nun ging es auf dem kürzesten Weg die Zeit war schon fortgeschritten über Selestat und Colmar nach Turkheim wo wir in dem uns bereits bekannten Campingplatz Les Cigognes eincheckten Hier waren noch die Störche auf dem Platz unterwegs und abends gingen wir in das nur 800 Meter entfernte mittelalterliche Städtchen und saßen in einem Gasthaus bei Wein und Flammekuchen Früh bezahlten wir 14 79 Campinggebühr warum eigentlich 79 Cent und fuhren auf der alten Straße nach Munster Wir fanden einen Parkplatz und besichtigten die Innenstadt Dabei kauften wir auf dem Bauernmarkt Munsterkäse und zwei Hartwürste eine mit Ente eine mit Wildschwein und bekamen einen Euro Rabatt weil wir zwei Würste gekauft hatten Über Metzeral und Sondernach ging es nun auf schmaler Straße zur Ferme Auberge Rothenbrunnen unterhalb des Petit Ballon Hier waren wir im Jahr 1996 schon mal wegen schneeglatter Straße zu Fuß den sieben Kilometer langen Anstieg gegangen Diesmal ging es mit dem Malibu leichter und wir saßen sofort in der alten Gaststube der Ferme Auberge Bergbauerngasthof und ließen uns Roigabrageldi Kartoffeln mit Speck und Zwiebel dazu eine Art Kasseler schmecken Als Nachtisch haben wir Süß Käse mit Kirschwasser bekommen Anschließend kämpften wir uns bei Sturm und blauem Himmel zum Gipfel des Petit Ballon kleiner Belchen hoch Vor hier aus hat man den schönsten Rundblick über die Vogesen Nachdem es noch früher Nachmittag war beschlossen wir über den Col Platzerwasel zum Grand Ballon zu fahren Es war sehr warm und bei dunkelblauem Himmel hatten wir von den Bergrücken immer wieder herrliche Aussicht über die Vogesen und in die Täler Nur einmal kurz von einem Almabtrieb aufgehalten kamen wir über den großen Belchen zum Museum des Hartmannsweiler Kopfs der im ersten Weltkrieg vier Jahre lang umkämpft wurde und dabei 60 000 Soldaten gefallen waren Gegen Abend erreichten wir

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    8 Mai Strahlend blauer Himmel und wir beeilen uns denn heute geht es nach Delfi Eine letzte Dusche im schönen blau weißen Badezimmer Kurz vor 9 Uhr bezahlen wir an der Rezeption für vier Nächte 64 Euro und bekommen unsere deutschen Euro Cent in neue griechische umgetauscht Die zwei Schwestern verabschieden uns mit Händedruck und wir verlassen dieses schöne Fleckchen Erde am Rande des Pilion Gebirges Flott geht es auf der Küstenstraße nach Volos Der Malibu wird noch mit Diesel versorgt und dann halten wir Ausschau nach der Abzweigung der 30er Richtung Athen Wir haben sie allerdings verpasst und so kommen wir nach kurzer Zeit auf die Autobahn die sich etwa 100 km lang durch ein breites Tal zieht Etwas eintönig und wir finden nur eine einzige Raststätte die wir sofort aufsuchen um uns mit Frappee zu erfrischen und die Toiletten zu inspizieren Nach weiteren 30 km wechseln wir auf die Landstraße und der Malibu klettert über viele Serpentinen in die Berge Wir kommen in eine grüne Gegend mit gut ausgebauten Straßen und hübschen Ortschaften Als wir einige Radrennfahrer überholen merken wir dass hier ein Radrennen läuft In der nächsten Ortschaft Gravia ist das Ziel mit vielen Zuschauern und einem Festplatz mit Tribüne viel Prominenz und Popen Griechische Folkloremusik und Volkstanzgruppen alles ist im vollem Gange und wir mussten unseren Malibu etwas außerhalb des Dorfes parken Es war eine farbenprächtige Darbietung mit den schönen Trachten Immer wieder krachten Schüsse die aus den alten Handfeuerwaffen abgegeben wurden Dann wurde ein Siegertreppchen aufgestellt und die erfolgreichen Radfahrer geehrt Die Festversammlung löste sich auf es war Mittag und wir trachteten weiter auf der Suche nach einem schattigen Picknickplatz um ein deftiges Mittagsmahl zu genießen Nun war Endspurt nach Delfi angesagt Gegen 15 Uhr erreichten wir den Touristenort und die weltberühmten Überreste aus der Antike Steine Säulen Tempelreste in einer schönen Landschaft Man kann es kaum glauben was die Menschen damals geschaffen haben um ihre Götter zu ehren oder auf das Orakel zu hören Es ist beeindruckend diese große Kultstätte in natura zu sehen und sich in diese Zeit zurückzusetzen Auf dem nahegelegenen Campingplatz Delphi mit herrlichem Blick auf die schneebedeckten Berge des Peloponnes dem Golf von Korinth und die Stadt Itea geht wieder ein schöner Urlaubstag zu Ende Eine sternenklare Nacht und unter uns liegen die erleuchteten Orte Neben uns ein Womo aus GB und rechts neben uns ein Holländer mit einem kleinen Biwak Zelt und einer Harley Davidson der uns um Mitternacht das Fürchten lehrte Ob er schlecht geträumt hatte wussten wir nicht aber er gab schauerliche Töne von sich es hörte sich an wie Wolfsgeheul Wir lugten aus dem Fenster ob etwa Dracula draußen herumgeistert Montag 9 Mai Die Sonne kam gegen 8 Uhr Ortszeit über die hohen Berge Wir machten Frühstück mit frischem knusprigem Weißbrot und verpackten unsere Utensilien klappersicher im Malibu An der Rezeption bezahlten wir 17 Euro und kauften für 70 Cent noch ein Weißbrot und für einen Euro eine Bildzeitung die erste seit Urlaubsbeginn Wir fuhren wieder durch Delphi mit nochmaligen Blick auf die Tempelstätten und kommen durch den schönen Ort Arahova den wir dann von außerhalb filmten da in den Gebirgsdörfern kein Platz zum parken ist Dann bogen wir bei Distomo auf eine Nebenstrasse ab und besuchten das Kloster Osios Loukas Eine Klosterburg aus dem Jahr 950 gegründet vom Eremiten Loukas Im Mittelpunkt die Kirche mit vielen Erkern und der byzantinischen Kuppel ein Kleinod das seinesgleichen sucht Die sehr gut erhaltenen Mosaikbilder aus dem Leben Jesu sind weltberühmt Wir machen einen ausgedehnten Rundgang und sind ziemlich allein auf weiter Flur Einige Steinmetze renovieren die verschiedenen Gebäudeteile und wir machen oberhalb des Klosters auf einem schattigen Parkplatz unsere Mittagsrast Unter uns wässert ein Pope seine Sträucher wobei er ständig mit dem Handy telefoniert und nicht einmal merkte dass sein Wasserschlauch undicht ist Dann geht es weiter denn wir haben noch 180 km bis nach Athen Die letzte Passstrasse vor Athen war sehr mühsam mit viel Brummi Verkehr Die Lastwagen überholten sich gegenseitig an den unmöglichsten Stellen und wir waren heilfroh als wir die richtige Schnellstraße gefunden hatten die nach Athen reinführt Als wir dann auch noch das Meer sahen fiel uns die Orientierung etwas leichter Lothar fragte an einer Tankstelle nach dem Camping Athens und bekam die Antwort two kilometers left Es stimmte aber es war überall verboten links abzubiegen Also machten wir es wie die Griechen und bogen trotz Verbots einfach ab Die blonde Griechin an der Rezeption erklärte uns auf Englisch den Bustransfer zur Innenstadt und zeigte uns unseren Stellplatz für zwei Tage Es ist ziemlich laut mitten in der Stadt aber wir stehen im Schatten von Olivenbäumen und sind glücklich dass wir die heutige Strecke so gut geschafft haben Dienstag 10 Mai Blauer Himmel über Athen Wir hören dass am Tag vorher in ganz Athen die öffentlichen Verkehrsmittel bestreikt wurden Da hätten wir ganz schön alt ausgesehen So besorgen wir uns an der Rezeption zwei Bus Tickets für 90 Cent und hechten todesmutig über die sechsspurige Schnellstraße ohne Fußgängerüberweg zur gegenüberliegenden Busstation Mit dem A 15er Bus fahren wir im rasanten Tempo zur Endhaltestelle steigen in den Untergrund der U Bahn kaufen zwei Day Tickets für jeweils 3 Euro die für den gesamten Verkehrsverbund gelten und fahren mit der nagelneuen Metro bis zum Haltepunkt Akropolis Die U Bahn wurde 2004 zur Olympiade fertiggestellt und ist ein Glanzstück der griechischen Metropole Als wir wieder ans Tageslicht kommen sehen wir Sie auf uns herabblicken die Akropolis In der zunehmenden Wärme des Vormittags steigen wir zu den Felsen empor um dann erst einmal Eintritt zu bezahlen Nach Vorzeigen unseres Personalausweises bekommen wir 50 Senioren Ermäßigung und bezahlen so zusammen 12 00 Euro statt 24 00 Allerdings durften wir noch nicht rein denn der Aufseher sagte uns etwas über eine bag station Aha Rucksack abgeben und Lothar trug nun die Kamera in der Hand Wir stiegen die hohen Marmorstufen empor zu den gewaltigen Säulen und hatten einen herrlichen Blick über die Stadt Tempel und Ausgrabungsstätten Der bekannte Athener Smog war heute nicht anwesend und er soll sich seit den Umbauten der Olympiade auch gebessert haben Es war anstrengend bei zunehmender Hitze auf dem glatten Marmorpflaster zu laufen und nach einem Rundgang durch die Säulenhalle des Attalos und um den Theseion Tempel suchten wir die Plaka das Altstadtviertel auf Unzählige Geschäfte und Tavernen gibt es hier mit zum Teil orientalischem Flair Unter einem Sonnenschirm einer Taverne bestellten wir Mythos Bier und Grillwürstchen auf Pita Danach ging es uns wieder besser und mit Stadtplan suchten und fanden wir das Parlamentgebäude wo zu jeder Stunde die Efzonen Palastwache zur Wachablösung paradierte Es war ein eigenartiger Schritt der Soldaten mit den langen gewickelten Beinen und den beschlagenen Schnabelschuhen mit den schwarzen Pompons auf der Spitze Bei brütender Hitze setzen wir uns in ein Straßencafe in einem schattigen Park wo wir uns zwei eisgekühlte Frappees genehmigen Dann suchen und finden wir die riesigen Markthallen die mit frischem Fleisch Geflügel und Fisch gut bestückt war jedoch jetzt am Spätnachmittag gesäubert und aufgeräumt wurde Auf dem daneben liegendem Gemüsemarkt kauften wir für 39 Cent drei große Fleischtomaten und für 1 20 große blaue Oliven Nun hatten wir unser Programm hinter uns wir kauften an einem Kiosk noch die Bildzeitung von Montag um dann endgültig mit der Metro und Bus zum Campingplatz zurück zu fahren Anzumerken ist noch dass wir auch hier in Athen die silbernen Hilfsdienstwagen der europ accistance gesehen haben In Deutschland ist diese europ assistance der Vertragspartner des Deutschen NAVC Mittwoch 11 Mai Trotz des nahen Verkehrslärms haben wir bis halb neun geschlafen Zwei Stunden später waren wir abfahrbereit Wir bezahlten für zwei Nächte 46 Euro der teuerste Campingplatz im ganzen Urlaub und suchten dann das Weite um dem Höllenlärm zu entkommen Auf der Autobahn in Richtung Korinth beobachteten wir ein viermotoriges Militärflugzeug das über der Wüste Fallschirmjäger absetzte Der Kanal von Korinth der das Festland vom Peloponnes trennt ist auf mehreren Stahlbrücken zu überqueren Ein großer Parkplatz ermöglichte dass wir von der Fußgängerbrücke in den tiefen Canon blicken können In der Nähe ist auch ein Supermarkt wo wir unsere Wasserreserven auffüllten und auch ein knuspriges Gockerl zum Mittagessen kauften Nun ging die Strecke in Richtung Epidauros ziemlich bergig am tintenblauen Saronischen Golf entlang Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch Direkt an der Straße eine Zufahrt zum Strand wo wir ein drittel des Hähnchens verputzten und eine gemütliche Rast machen Eine kleine Taverne und ein paar Badegäste ergänzten die Idylle Gegen 14 30 Uhr waren wir bereits in Palea Epidavros wo es zwei Nikolas Campingplätze gab Der erste in einem Orangenhain gelegen war uns etwas zu eng und wir fuhren drei Kilometer weiter und sind nun auf dem Platz der im Campingführer empfohlen wird An einem Hang gelegen mit vielen Bäumen sah er am Eingang noch sehr unbewohnt aus Wir hatten die freie Auswahl und stellten uns direkt am Strand auf Einige Deutsche sind hier und es ist total ruhig Den Nachmittag haben wir zum sonnen und lesen genutzt und abends gab es das zweite drittel Hahn mit Tomatensalat Nun ist es um 21 30 Uhr stockdunkel und es hat noch 20 Grad Wärme Lothar pennt schon mal und ich werde noch Kreuzworträtsel lösen Donnerstag 12 Mai Wir verabschieden uns von den Camping Nachbarn einem Ehepaar aus Friedrichshafen bezahlen 16 Euro und bekamen einen weiteren Stempel in unseren Sunshine Paß und eine Fläschchen Ouzo als Prämie Den Sunshine Paß haben wir auf der Fähre erhalten Bei den im Pass aufgeführten Campingplätzen erhält man 20 Rabatt und jeweils einen Stempel der mit weiteren Vergünstigungen verbunden ist Auf der schmalen Straße gesäumt von Orangenhainen kommen wir zur Hauptstraße nach Nafplio Bei einem fröhlichen Straßenhändler der nur noch einen Zahn hatte hielten wir an und kauften für drei Euro etwa drei Kilo 15 Stück Orangen Dafür machte er einige Späße ließ sich filmen und erzählte dass er mehrere Jahre in Montana gelebt hat und mehrere Sprachen spricht Allerdings nicht deutsch Nach einiger Zeit kommen wir zum weltberühmten und am besten erhaltenen Theater Griechenlands in Epidauros In dem 15 000 Personen fassende Theater aus dem 4 Jahrhundert v Chr werden in den Monaten Juli und August in den Abendstunden antike Dramen aufgeführt Wir konnten uns von der einmaligen Akustik überzeugen als ein kleiner Chor wahrscheinlich Südtiroler unter anderem das Volkslied am Brunnen vor dem Tore zum Besten gab und dafür reichlich Applaus bekam Nun haben wir noch das Museum besichtigt wo viele kopflose Statuen und Mauerstücke zu sehen waren Zur nächsten Sehenswürdigkeit fuhren wir auf Nebenstrassen eine enge Gebirgsstrecke nach Mykene Auf dem Parkplatz war unter den vielen Bussen auch ein Oberpfälzer aus Cham und wir unterhielten uns mit dem Fahrer dem die Fahrerei offensichtlich Spaß machte Wir machten mit Blick auf die mächtige Burg des Agamemnon unsere Mittagsvesper bevor wir in großer Hitze zu den Ausgrabungen aufstiegen Beeindruckend und gut erhalten das Löwentor mit den zwei kopflosen Löwen dann die Königsgräber die von Heinrich Schliemann erst 1876 ausgegraben wurden Die dabei gefundenen Goldschätze mit 14 kg Gewicht sind heute im National Museum in Athen zu sehen Von oben hat man einen weiten Blick über die bergige Landschaft mit den unzähligen Olivenbäumen die ganz Griechenland beherrschen Damit ist unser Geschichtsprogramm beendet und es geht schnurgrade zur und durch die Stadt Nafplio in Richtung Tolo wo wir etwas außerhalb auf dem Campingplatz Kastraki einchecken Er liegt an einer schönen Badebucht und wir werden uns hier für ein paar Tage niederlassen um uns von den vielen Eindrücken etwas zu entspannen Es ist ein schöner Platz unter Pinien direkt am feinen Sand Kies Strand und mit ordentlichen Sanitär Einrichtungen Die Taverne ist erst zu Hauptsaison geöffnet aber nur 600 m außerhalb ist eine schöne Taverne am Meer in der wir schon mal einen Frappee getestet haben Neben unserem Stellplatz kam abends noch ein älteres Ehepaar aus England mit einem großen Zelt oberhalb steht ein Holländer und links von uns eine ganze Karawane aus Belgien Freitag 13 Mai Den ganzen Tag Sonne und Strand Wir brauchen Badeschuhe wegen der Kiesel am Strand Lothar hat vormittags schon mal die Entfernung zum Touristenort Tole dem griechischen Rimini abgelaufen und eine Bildzeitung mitgebracht Es ist etwa einen Kilometer bis dahin Wir trampen abends noch mal rein und kaufen Badeschuhe pro Paar 12 Euro nach feilschen nur noch 8 Euro wir sind zufrieden Für mich noch eine Illustrierte und dann sind wir in eine Taverne mit Meeresblick eingekehrt Zweimal Mythos zweimal Brot und Butter und zweimal Mousaka für 18 Euro Gut war s und schön war s Samstag 14 Mai Wir haben bis halbneun geschlafen Dann Frühstück mit frischem Weißbrot aus dem Campingplatz Laden Mittags die letzten deutschen Kartoffeln gekocht mit Königsberger Klopse und Tomatensalat Nachmittag im Meer die neuen Badeschuhe ausprobiert super ein herrliches klares Meerwasser mit angenehmer Temperatur und sehr salzig Abends Körperpflege und Einkaufsbummel nach Tolo wir brauchen Tomaten und Zwiebeln zum griechischen Salat im Camping Laden gibt es das nicht Sonntag 15 Mai Pfingsten Am Nachmittag nach Tole spaziert Bildzeitung und Honig mit Walnüssen als Mitbringsel gekauft Es ist warm Abends gelesen und für Montag geplant Montag 16 Mai Wir ziehen weiter Für vier Nächte auf dem Campingplatz Kastraki haben wir 90 Euro bezahlt zweitteuerste Campingplatz der Verwalter schenkt uns eine Flasche Retzina weil der Vorgänger den Stempel im Sunshine Paß in das falsche Kästchen gestempelt hatte und verabschiedete uns mit Jassu Jassu auf Deutsch tschüss grüß dich usw Die Straße nach Nafplio war gut beschildert Wir folgten den Anweisungen unseres Womoführers und bogen unterhalb des mächtigen Burgfelsens scharf nach links und erklommen in steilen Serpentinen das Hochplateau mit der gewaltigen Burgruine Palamidi Wir bezahlten 2 Euro Rentner Eintritt und haben grandiose Ausblicke über die 220 Meter tiefer liegende Stadt das Meer und die nahen Gebirge Ein Teil der Festungsanlage war gut erhalten und man konnte sich gut vorstellen dass Angreifer kein leichtes Spiel hatten Nun führte unsere Strecke entlang der Bucht weiter nach Süden in das Gebiet der Mani An den Berghängen der Küstenstraße ergaben sich immer wieder sehr schöne Bilder Leider waren Rastplätze an dieser Steilküste Mangelware und wir mussten lange auf unser Mittagessen warten bis wir einen schattigen Platz an einem Aussichtspunkt gefunden hatten der sogar mit einer Wasserstelle ausgestattet war Danach führte die Straße weg vom Meer und die Ortschaft Leonidio war der Vorgeschmack auf eine alpine Landschaft wie wir sie noch nicht erlebt haben Manchmal waren wir im Zweifel ob wir überhaupt noch auf der richtigen Strecke sind Auf der überaus engen Straße zunächst mit vielen rosa Oleander gesäumt war dann die Straße in höheren Regionen mit leuchtend gelbem Ginster schon ziemlich zugewachsen Plötzlich tauchte an einer steilen Felswand klebend das Nonnenkloster Elonis hoch über uns auf Der Malibu kletterte tapfer über die extrem kurvige Strecke und wir kamen an dem Zugang zum Kloster vorbei der nur als Fußweg weiterging Die nächste Überraschung war das Bergdorf Kosmas Die engen Gassen waren gerade mal so breit wie unser Malibu und mündeten zunächst auf dem malerischen Dorfplatz mit einer mächtigen Platane im Mittelpunkt Wir staunten nicht schlecht über einige geparkte Autos und sogar einen Omnibus die allerdings von der anderen ausgebauten Seite heraufgekommen waren Die Leute saßen an den reichgedeckten Tischen vor der Taverne Schade dass wir keinen Parkplatz für den Malibu fanden Wir schlängelten uns aus dem Dorf hinaus und es wurde nun wieder überschaubar als wir auf einer breiten neuausgebauten Straße ins Tal fuhren Vor der Ortschaft Githio waren wir wieder am Meer Auch einen Supermarkt haben wir gefunden und uns für die nächsten Tage eingedeckt Gegen Abend erreichten wir den Campingplatz Mani Beach am Ort Navrovouni Die Sanitäreinrichtungen sind einfach aber sauber und heißes Wasser gibt es auch überall Der Strand ist kilometerlang teils mit Sand und teils mit Kies Dienstag 17 Mai Ruhetag Wir haben mit unseren neuen Badeschuhen in der Ägäis gebadet Mittwoch 18 Mai Ausflug in die Landschaft der Mani Wir fahren an der Ostküste des mittleren Finger des Peloponnes durch die wilde Bergwelt Zum Teil neue von der EU geförderte breite Straßen die aber oft in Engstellen münden wenn es durch die alten Mani Dörfer mit den typischen Wohntürmen geht Auch sind auf diesen Straßen viele Esel als Lasttiere unterwegs Hier sind fast alle Wegweiser nur in griechischer Schrift vorhanden und wir mussten aufpassen um nicht immer wieder in Sackgassen zu gelangen Zwei Orte am unteren Zipfel der Mani waren besonders schön und wir haben sie auf Video festgehalten Am Kap Tenaro das den südlichsten Punkt des griechischen Festlandes darstellt endete die Straße an einer Taverne und wir erfrischten uns mit Frappee Lothar erkundete das Kap über den steinigen Fußweg und fand auch das uralte Stern Mosaik Auch Reste eines Apollon Tempel sind noch vorhanden Tolle Zeugen der Menschheit vor über 3000 Jahren Ein starker warmer Wüstenwind weht vom Meer her über die Hänge Auf dem Rückweg fahren wir die Westküste der Mani entlang und kommen nach 30 km in Pirgos Dirou an die Abzweigung zu den Tropfsteinhöhlen von Glifada Zuerst hatten wir die Straße verpasst weil wir die Schilder nicht lesen konnten Lothar fiel aber auf dass an dieser Stelle einige Souvenirgeschäfte waren und sicher an dieser Stelle viel Touristen vorbeikommen Er hat Recht behalten Wir kamen nach einigen Kilometern an das Meer und auch an die Zahlstelle dieser schönsten Seen Tropfsteinhöhle der Welt Der Eintritt in Höhe von 14 Euro pro Person ist nicht gerade ein Schnäppchen aber es war für uns ein einmaliges Erlebnis Es war nur noch ein Ehepaar mit zwei kleinen Mädchen da die zu uns in das Ruderboot stiegen Erst wurden wir mit Rettungswesten ausgestattet bevor wir durch diese geheimnisvolle Unterwasserwelt gestakt wurden Von großen Unterwasserlampen erhellt glitt der Kahn zwischen schmalen Durchgängen wieder in größere Höhlen mit wunderbaren Tropfsteinen Leider hatte das kleine Mädchen Angst bekommen und schrie so laut das man das eigene Wort nicht mehr verstanden hat Nach 1200 Meter im Boot musste man aussteigen und etwa eine viertel Stunde zu Fuß auf gut gesicherten Weg zum Ausgang zu gehen Wir waren die letzten Besucher Nach ca 40 km sind wir wieder

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