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  • Apfelkelterfest
    18 toten Tieren lag Als jüngster Pflegefall kam am Samstag den 11 Februar eine weitere Zwergfledermaus aus dem unterfränkischen Hörstein Dort fiel der kleine Flattermann aus seinem Tagesversteck Alle Tiere waren stark abgemagert und erfuhren von Birgit Emig eine Erstpflege d h die Tiere bekommen zunächst mit einer Pipette Wasser zum Trinken s Foto Danach erhalten die oft unter 5 Gramm wiegenden Winzlinge eine Aufbaukost der dann später feste Nahrung

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/rodgauFledermaeuse.htm (2016-04-24)
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  • Apfelkelterfest
    weit sondern stürzte ab Die besorgten Kinder retteten die Eule und brachten sie auf den nahe gelegenen Hof Das Tier war total apathisch und verweigerte selbst eine Maus die zuvor einer Katze abgejagt wurde Danach wendete man sich an den

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  • Wespen: Leben und leben lassen
    Gegensatz zu den Honigbienen fliegen sie auch bei kühleren Temperaturen und bestäuben somit bereits im zeitigen Frühjahr Obstbäume Sträucher und Blumen Bei der Brutpflege verfüttern die Familien der Wespen große Mengen eiweißreicher Beuteinsekten und sind somit ein wichtiges Regulativ bei der Vermehrung von Schadinsekten Spätestens wenn eine Wespenkönigin im Frühjahr zur Nestgründungszeit keine geeigneten Nistplätze Baumhöhlen verlassene Mäuse oder Maulwurfsbauten findet werden oft Unterkünfte in menschlicher Nähe besiedelt Hier werden dann Nistplätze wie Hohlräume in und an Häusern z B Zwischendecken Rollladenkästen unter Dächern Gartenlauben usw besiedelt Ab jetzt sind Konflikte mit besorgten Bürgerinnen und Bürgern vorprogrammiert Obwohl von den verrufenen Untermietern kaum eine Gefahr ausgeht möchten sie die meisten Betroffenen so schnell wie möglich wieder loswerden Hartnäckig halten sich spektakuläre Vorurteile und fast jeder kann mit eigenen Erlebnissen aufwarten um die Angriffslust der stachelbewehrten Insekten zu dokumentieren In der Hauptsaison Juni August steht das Telefon bei Feuerwehren Umweltämtern Wespenberatern und Imkern nicht mehr still Besondere Angst herrscht bei den Betroffenen im Umgang mit Hornissen Deshalb werden die an sich friedlichen Tiere oft unerbittlich bekämpft ihre Nester zerstört und ausgeräuchert Meist reichen aber einfache Verhaltensregeln im Nestbereich aus um ein Zusammenleben von Mensch und Tier zu ermöglichen Somit dezimierte sich der Hornissenbestand im Laufe der Jahre durch rigorose Verfolgung und gezielte Vernichtung mit chemischen Mitteln als auch mit mechanischen Geräten so stark das diese im Jahr 1984 in der Bundesrepublik Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Tier und Pflanzenarten unter der Schutzkategorie III Gefährdet gelistet wurden In manchen Teilen Deutschlands ist der Hornissenbestand bereits regional verschwunden oder sehr selten geworden Seit dem 01 01 1987 wurde die Hornisse als eine besonders geschützte Tierart in die Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung der BRD BArtSchV aufgenommen Auch die mittlere Wespe in ihrer Eigenschaft als Freinister leicht vom Menschen zu Entdecken ist in

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/wespen.htm (2016-04-24)
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  • Apfelkelterfest
    noch weitere Laubfrosch Gebiete in der Gemarkung gibt Bevorzugte Lebensräume sind lichte Auwälder mit feuchten Wiesen und Hecken Brombeer Hecken werden bevorzugt Auch sandige Biotope wie z B Kies und Sandgruben werden gerne genutzt Die grünen Frösche sind hervorragende Kletterer die sogar an Bäumen bis zu 25 Meter Höhe aufsteigen können In ruhigen und windarmen Nächten sind die lauten Balzrufe der Männchen oft noch in zwei Kilometern Entfernung zu hören

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/rodgauLaubfrosch.htm (2016-04-24)
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  • Themen rund um den Naturschutz
    erreicht werden kann so ist doch in den letzten 15 Jahren eine sichtbare Strukturverbesserung in der Gemeinde sichtbar Zahlreiche Landwirte und Grundstücksbesitzer haben sich an den Aktionen beteiligt Auch der NABU Gruppe Rodgau hat sich mit seinen beiden Vorläufer Ortsgruppen beteiligt und besitzt heute eine Reihe eigener Streuobstwiesen Lebensraum Streuobstwiese Eine Streuobstwiese ist das Beste was ein Acker aus ökologischer Sicht gesehen werden kann Streuobstwiesen sind sehr nützlich für die

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/streuobstwiesen.htm (2016-04-24)
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  • Biotopvernetzungsplanung in Rodgau-Süd
    Weitere 55 Projekte aus einer Liste mit rund 170 Einzelmaßnahmen hält die Untere Naturschutzbehörde für förderungswürdig Einige Kilometer weiter südlich in Rödermark sind mehrere Waldwiesenzüge freigelegt worden Ein großer Erfolg für den Naturschutzbund im Kreis Offenbach und seinen Kreisvorsitzenden Werner Weber Anschluss an Waldwiesen Auch zwischen Dudenhofen und Ober Roden gibt es geschützte Flächen unter anderem bei den Rodgauer Baustoffwerken und an der Nieder Röder Lache Doch bisher sind diese Gebiete nicht systematisch miteinander vernetzt Diese Lücke im Biotopverbund wollen wir jetzt schließen Vorsitzender Walter Weiland berichtet diese Initiative sei sowohl bei der Stadt als auch bei der Flughafen AG auf offene Ohren gestoßen Als wichtig bezeichnet Walter Weiland unter anderem die Wiesen zwischen der Gänsbrüh und dem Kalksandsteinwerk Dort existiere eine bislang unbekannte Artenvielfalt Jetzt wird dort endlich mal kartiert freut er sich In zwei Wochen findet ein erstes Arbeitstreffen mit Dr Wolfgang Göbel Groß Zimmern statt Der Biologe kennt sich in Rodgau aus Er hatte im Auftrag der Stadt bereits die Biotopvernetzungsplanung für Jügesheim und Dudenhofen erstellt Göbel soll ermitteln welche Grundstücke für den naturräumlichen Brückenschlag zwischen Dudenhofen und Ober Roden notwendig sind In einem nächsten Schritt streben wir eine Einigung mit den betroffenen Eigentümern an Walter Weiland

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/biotopvernetzungsplanung.htm (2016-04-24)
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  • Themen rund um den Naturschutz
    vorantreiben Der NABU will diesen erdbedrohenden Trend endlich umkehren Er will einen Beitrag dazu leisten dass vor allem in unserem Land aber auch in Europa und in den Ländern deren Umwelt wir beeinflussen eine Wirtschaft und Lebensweise einsetzt die auf Dauer im Einklang mit einer lebenswerten Umwelt steht Er will unseren Anteil am Weltnaturerbe an Tier und Pflanzenarten aber auch an natürlichen und gewachsenen Landschaften erhalten und entwickeln Er hat sich mittlerweile von einer Artenschutzorganisation mit überwiegendem Engagement im Vogelschutz zu einer allgemeinen Naturschutzorganisation mit Aktivitäten auch im Umweltschutz entwickelt Traditionell liegen seine Stärken aber im Arten Biotop und Landschaftsschutz Er tritt entsprechend konsequent gegen Eingriffe in Natur und Landschaft ein Nach seinem Verständnis reicht es nicht mehr aus Naturschutz auf bestimmte geschützte Gebiete zu begrenzen auch wenn diese zu einer unbeeinflussten evolutionären Entwicklung wichtig sind Weniger als 2 unserer Gesamtfläche ist ausreichend geschützt Natur und Umweltschutz muss deshalb überall stattfinden Dabei dürfen wir nicht vergessen dass der Mensch Teil der Natur und auf deren Nutzung im eigenen Interesse angewiesen ist Unsere Kulturlandschaft die einen großen Teil unserer Tier und Pflanzenarten beheimatet entstand erst durch menschliche Eingriffe in die Landschaft Es müssen aber Rahmenbedingungen geschaffen werden die garantieren dass Boden Wasser und Luft als Lebensgrundlagen menschlicher Existenz stets in gleichbleibender Menge und Qualität zur Verfügung stehen und nicht durch Missbrauch geschmälert werden Zukünftige Generationen und Menschen anderer Regionen dürfen durch unsere Lebensweise nach dem Selbstverständnis des NABU keinen Schaden nehmen Ein Schwerpunkt der Arbeit des NABU liegt in der Information Erziehung und Bildung Unser Verhältnis von Natur basiert auf einer kulturellen Entwicklung und ist einem steten Wandel unterworfen Die Chance die Wertschätzung der Gesellschaft für Natur und Umwelt zu erhöhen liegt darin das Wissen um natürliche Zusammenhänge rational und Schönheit und Faszination von Natur emotional zu vermitteln Um Fehleinschätzungen zu vermeiden hat sich der NABU einem Naturschutz auf wissenschaftlicher Basis per Satzung verpflichtet Denn immer noch bewertet der Mensch Tierarten nach ihrem Nutzen wobei dieser Nutzen auch oder vorwiegend im Sinn eines emotionalen Gewinns gesehen wird Es gibt Tiere denen unsere Zuneigung gilt und andere die wir nicht mögen die Gefühle der Angst oder gar des Ekels hervorrufen Dies führte in der Vergangenheit zu verheerenden Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen die manche Art an den Rand des Aussterbens brachte Ich möchte dies an zwei aktuellen Beispielen verdeutlichen Entgegen den Erkenntnissen und dem Rat ihrer eigenen Fachleute haben Politiker die Jagd auf Rabenvögel frei gegeben weil eine öffentliche Meinung glaubte Raben allen voran die Elster bedrohen den Bestand der Singvögel Der interessierte Leser der der gleichen Fehleinschätzung unterliegt sollte sich prüfen indem er schriftlich fixiert wann er einen erfolgreichen Nestraub der Elster beobachtete Er wird feststellen dass auch die Elster hart ums Überleben kämpfen muß Noch deutlicher wird die Emotionalität vieler Naturschützer rund um den Nationalpark Bayerischer Wald die den Hirsch füttern sog Schädlinge aber bekämpfen wollen Tatsächlich sind aber die Verbissschäden des rindenfressenden Hirsches um ein Vielfaches höher als die Schäden der Borkenkäfer An diesen Beispielen mag der Leser erkennen wie wichtig

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/naturschutz_heute.htm (2016-04-24)
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  • Themen rund um den Naturschutz
    oder das Lehmwespenweibchen die gelbschwarz gezeichnete Sandknotenwespe die auf Blüten und Blättern nach Rüsselkäfern sucht die sie für die Aufzucht ihres Nachwuchses benötigt Dagegen sind auch uns angenehmere Tiere unsere Gäste So z B der Hausrotschwanz der auf dem Dachfirst sitzend singend sein Revier markiert Auch der Igel ist bei uns gerne willkommen Man sollte nur daran denken dass man für Löcher im Zaun sorgt damit der Igel seinen Auslauf hat denn er ist viel beweglicher als man meint Rasen die grüne Einfalt oder Wiese das ist hier die Frage Drei Grasarten pflegen wir in unseren Gärten mit aller Raffinesse Sie bilden die grüne Monotonie in unseren Gärten wo wir dem Rasen einer Scheinnatur aus dem Gartenkatalog unseren Willen aufzwingen Mit Rasenschere Rasenmäher Rasenbesen Vertikutiergerät Unkrautstecher Kantenschere Düngerstreuer Beregner usw gehen wir ans Werk um seine Trittfestigkeit und sein Aussehen zu erhalten Schließlich braucht der monotone Teppich seine Pflege Mähen alle 5 12 Tage Bewässerung oft zweimal wöchentlich 10 Liter pro qm Einsatz von sogen Unkrautvernichtern dadurch werden Bodenorganismen und eine Menge von Insekten und deren Larven getötet Die Folge dieser Unkrautjagd Viele der Wiesenpflanzenarten werden so schon in den nächsten Jahren ausgerottet sein oder sind heute schon stark gefährdet Viele dieser gefährdeten Arten könnten dort wachsen wo jetzt Rasen ist Schließlich blühten einst 1 600 verschiedene Pflanzen auf unseren Wiesen Ein ungepflegter Rasen kostet weder Geld noch Arbeit und nutzt zudem vielen Denn in einer Wiese tut sich was Von ihrem natürlichen und bunten Reichtum leben fast fünfmal mehr Vogelarten als auf gepflegtem Rasen Die tiefe Durchwurzelung des Bodens die gestaffelte Entfaltung der Blüten im Jahresablauf bieten Hunderten von Tierarten Lebensraum und Nahrung Selbst auf einer kleinen Gartenwiese können 50 verschiedene Pflanzenarten leben Den Samen liefern Wind und Vögel an Wer es eilig hat kann ja Wildblumensamen säen den gibt es in guten Fachgeschäften Bilanz Eine bunte Vielfalt Kein Bewässern und Düngen kaum Lärm und höhere Kohlendioxyd Bindung geringere Kosten und vor allem Viel mehr Zeit für Naturerlebnisse vor unserer Haustür Lohnt es sich nicht doch einmal darüber nachzudenken ob der Zierrasen vor der Haustüre nicht doch sinnvoller als Wiese genutzt werden kann Mehr Lebensqualität durch mehr Natur am Haus Wer Steinläufer Zitronenfalter und Fledermaus eine Chance gibt tut sich selbst einen Gefallen Es ist vielfach bewiesen worden dass Natur in unmittelbarer Reichweite Balsam für unsere Seele ist da wir uns täglich mit einer Überfülle von Kunststoff und Beton konfrontiert sehen Welch ein Gewinn an Lebensqualität wenn inmitten unserer Welt aus Menschengeplantem wenigstens um unser Haus andere Gesetze reagieren wenn hier und dort ein Garten seine eigene Ordnung entwickeln darf Viele Tiere sind auf Wohnungssuche helfen wir ihnen Wir können die soziale Wohnungsbaugesellschaft sein Wir die Balkongärtner und Garteneigentümer Der unverschalte Dachboden könnte eine Heimstatt für Fledermäuse werden begrünte Hauswände Etagenwohnungen für Insekten aller Art eine Nische oder ein Nistkasten am Mauerwerk die Penthousewohnung für Hausrotschwanz und ein blühender Schlehenbusch die Snackbar für bis zu 135 Insektenarten Es gibt viele Möglichkeiten Tierarten Wohnungen vom Dach bis zum Keller zu

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/naturschutz_rund.htm (2016-04-24)
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