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  • Chronik der Ortsgruppe Nieder-Roden
    des Biotops Kalksandsteinwerk 1981 1987 Der Jahrhundertregen war Ursache für eine weitere Kapriole der Natur Reste des bereits zugeschütteten Gänsesees füllten sich mit Wasser und zogen in den folgenden Jahren regelmäßig ein Flußregenpfeiferpärchen an Als das Gebiet wieder austrocknete flüchten sie auf das Dach der Fa Interform wo sie zunächst auch mit Erfolg ihr Brutgeschäft verrichteten Doch die Bedingungen wurden immer schlechter Die letzten Jungen zog der leider viel zu früh verstorbene Engelhard Ehresmann wie schon zahlreiche andere Vögel zuvor in seinem Wohnzimmer auf 1982 1986 Am 7 Mai 1982 stellte Armin Hönig von der Ortsgruppe Dudenhofen den Antrag das Lachetal zum Naturschutzgebiet zu erklären Die Ortsgruppe unterstützte diesen Antrag mit zahlreichen Gutachten und Öffentlichkeitsarbeit Als dort der äußerst seltene Pillenfarn entdeckt wurde konnten auch die zahlreichen Gegner die Feststellung zum Naturschutzgebiet Lache am 13 Oktober 1986 nicht mehr verhindern Wendelin Schüler Armin Hönig Förster Herbert Klee und weitere Naturschützer feierten diesen Erfolg vor Ort mit einer Flasche Sekt Erdarbeiten um das Wasser zu Stauen Die Lache das neue Naturschutzgebiet Im Jahr 1983 stand der Verein auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft und feiert sein 25 jähriges Jubiläum Ein Riesenerfolg war die Ausstellung im Sozialzentrum vom 19 bis 24 April zum Thema Vogelschutz Naturschutz Umweltschutz an der sich der BUND Greenpeace Förster Manfred Gerhard Gerhard Wolf und die Buchhandlung Werner beteiligten Sie wurde von über 1000 Besuchern und 27 Schulklassen gesehen Am 13 August wurde die von Ruth Happel in 210 Arbeitsstunden genähte Vereinsfahne in der St Matthias Kirche feierlich Wendelin Schüler bei der Ansprache zum 25 Jubiläum der Ortsgruppe Fahnenweihe im Jubiläumsjahr 1983 Landrat Karl Martin Rebel überreicht dem Vorsitzenden der NABU Ortsgruppe Nieder Roden Wendelin Schüler den Umweltpreis des Kreises Offenbach 1984 geweiht Es folgten der gemeinsam mit den örtlichen Vereinen veranstaltete Festabend am 20 August sowie ein Frühschoppen und Tanztee am nächsten Tag Am 20 März 1984 überreichte der damalige Landrat Rebel im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit im Bürgerhaus der Ortsgruppe Nieder Roden den Umweltschutzpreis des Landkreises Offenbach Im gleichen Jahr konnte der üblicherweise hier häufig vorkommende Feldsperling nicht nachgewiesen werden Ein Phänomen das in ganz Hessen in ähnlicher Weise auftrat Man stellte als wahrscheinliche Ursache die Vergiftung des Getreides mit Pflanzenschutzmitteln fest Erst 1989 wird der Feldsperling als wieder ansässig festgestellt 1985 1993 Nachdem die Auffahrt zur B 45 neu fertig gestellt war stellte die Ortsgruppe fest dass die Trasse ein Krötenwanderungsgebiet durchschnitt Deshalb wurde ein Krötenzaun gebaut und die Amphibien umgesiedelt Bis einschließlich Frühjahr 1993 wurden 9 986 Amphibien darunter so seltene Arten wie Kreuzkröte Moor und Laubfrosch Kamm und Bergmolch jeden Morgen mit Eimern geborgen und in anderen Feuchtgebieten ausgesetzt Einsammeln am Krötenzaun Rudi Keller begleitet die Arbeit mit Aufnahmen zum Heimatfilm In den Jahren 1984 und 1985 erreichte die Massenvermehrung der Forleule eine Raupenart ihren Höhepunkt Ohne Anhörung des Naturschutzbundes wurden bundesweit Vernichtungsmittel eingesetzt Viele Naturschützer waren der Auffassung die Landesregierungen hätten dabei dem Drängen der Chemieindustrie nachgegeben Trotz Verharmlosungsappelle öffentlicher Stellen die Mittel seien für andere Lebewesen harmlos blieben die Nistkästen im vergifteten

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/chronik_teil3.htm (2016-04-24)
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  • Chronik der Ortsgruppe Nieder-Roden
    Satzung da wegen leerer Kassen der öffentlichen Hand auch gemeinnützige Vereine vom Finanzamt genau überprüft wurden und eine Satzung Voraussetzung für die Ausstellung der Gemeinnützigkeitsbescheinigung war Am 11 Mai 1993 wurde die heute gültige Satzung von der Mitgliederversammlung beschlossen Gleichzeitig wurde die Eintragung im Vereinsregister beantragt da der Verein zwecks Erwerbs von Grundeigentum rechtsfähig werden musste Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 29 Juli 1993 beim Amtsgericht Seligenstadt In der Folgezeit wurden 3 Ackergrundstücke gekauft und andere angepachtet Hier entstanden Mager und Streuobstwiesen die zahlreichen Pflanzen und Tierarten als Rückzugsgebiete dienen und langfristig die genetische Vielfalt und Lebensqualität in Nieder Roden erhöhen sollen Mit der Anmietung und dem Ausbau zweier ehemaliger Trafostationen der HEAG verbesserte die Ortsgruppe den Vogel und Fledermausschutz innerhalb der bebauten Gemarkungsfläche Anlegen der ersten Streuobstwiese in der Gemarkung Flitzenflor Herrichten der Trafostation an der Bachgasse In den Jahren 1993 und 1994 konnte ein Gifteinsatz verhindert werden als die Raupen des Schwammspinners erhebliche Fraßschäden verursachten und eine Bekämpfung auch für unseren Wald in Betracht gezogen wurde Dank rechtzeitiger Aufklärungsarbeit seitens der Naturschützer an der sich auch die Ortsgruppe Nieder Roden beteiligte waren die öffentlichen Entscheidungsträger sensibilisiert So wurden Gifte nur selten im Nieder Röder Wald gar nicht

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  • Chronik der Ortgsruppe 2003 - 2006
    nach Naturschutzvorgaben gemäht Um sich Gehör zu verschaffen und den Naturschutz voranzubringen ist ihm der Kontakt zu anderen Institutionen und Behörden sehr wichtig So konnte eine Informationsveranstaltung mit Vertretern der politischen Parteien im Jahr 2006 mit dazu beitragen dass das Hessische Naturschutzgesetz vor seiner Verabschiedung noch einmal zugunsten der Bestandserhaltung von Streuobstwiesen verbessert wurde Unter seiner Führung wurden die regelmäßigen Feste und Aktivitäten die von den Vorgängern schon ins Leben gerufen wurden fortgesetzt und intensiviert Besonders erfolgreich war das Apfelkelterfest das inzwischen großes Interesse in der Bevölkerung auch über die Grenzen von Nieder Roden hinaus findet Wegen der zahlreichen weiteren Aktivitäten sollen hier nur die wichtigsten in chronologischer Reihenfolge aufgelistet werden m Jahr 2003 konnte erstmals ein Vertrag mit einem Landwirt zur Pflege der von der Gruppe Nieder Roden betreuten Wiesen abgeschlossen werden Wie bereits oben dargestellt werden die Wiesen heute mit Schafen beweidet und so im Kreislauf der Natur bewirtschaftet Im Jahr 2004 wurde in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Arbeitskreis für Heimatkunde Nieder Roden e V über die Tradition der Werzborre einem Strauß aus Wildkräutern zum Schutz vor Krankheit dem Bösen und Naturkatastrophen mit einer kirchlich historischen Bewertung durch Pfarrer Dr Eckstein und einen botanischen Beitrag von Josef Lach berichtet Dank der guten Zusammenarbeit mit Förster Wolfgang Röhser konnte mit der NABU Gruppe Dudenhofen eine Einsichtsplattform am Naturschutzgebiet Kalksandsteinwerk gebaut und finanziert werden die von den interessierten Vogelbeobachtern rege genutzt wird Im Jahr 2005 wurden die naturkundlichen Veranstaltungen erweitert Bei einem Besuch in Külsheim bei Wertheim am Main zu einer Orchideenexkursion wurde Kontakt zur dortigen NABU Gruppe geknüpft und im Laufe der Jahre ausgebaut Daneben wurde der Besuch des Schachbrettblumenfestes in Altengronau im Sinntal im Spessart mehrmals wiederholt da der Teppich aus Schachbrettblumen in den dortigen Wiesen ein Erlebnis darstellte und die Teilnehmer immer wieder begeisterte Einigen Mitgliedern

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/chronik_teil5.htm (2016-04-24)
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  • Chronik der Ortgsruppe Dudenhofen
    er Kontakte mit anderen Naturschützern und Organisationen und Forschungsstellen Für sein Engagement erhielt er im Jahr 1993 das Bundesverdienstkreuz Die wichtigsten Anliegen des Vereins waren die Verbesserung der Flora und Faunahabitate sowie Öffentlichkeits und Jugendarbeit aber auch die Geselligkeit zur Förderung des Zusammenhaltes und der Motivation Zur Verbesserung der Fauna und Flora hat die Gruppe schätzungsweise 1000 Nist und Fledermauskästen aufgehängt Mehr als die Hälfte davon wurde von den Mitgliedern kontrolliert und unterhalten Ab dem Jahr 1986 wurden mit finanzieller Hilfe des Kreises Offenbach und der Stadt Rodgau über 3000 hochstämmige Obstbäume verschenkt mit dem Ziel die Struktur der Natur nachhaltig zu verbessern Nachdem im Jahr 1995 die NABU Gruppe ins Vereinsregister eingetragen wurde konnte der Verein zwei Grundstücke kaufen und darauf Streuobstobstwiesen anlegen Weitere Streuobstwiesen wurden auf Pachtgelände angelegt und betreut Außerdem wurden Vogelschutzhecken angelegt und Feucht und Steinbiotope betreut Herausragend war die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins mit über 100 Vorträgen die von eigenen Mitgliedern oder namhaften externen Fachleuten gehalten wurden Diese wurden als Naturschutz mit Multiplikationseffekt verstanden Sie dienten sowohl der eigenen Weiterbildung als auch der Werbung für Naturschutz und Verein Daneben veranstalteten die Mitglieder zahlreiche Exkursionen gleichsam als Vorträge vor Ort wobei gerade in den letzten Jahren Familien mit Kindern angesprochen wurden Große Resonanz in der Öffentlichkeit fand regelmäßig die Beteiligung an den Osterausstellungen der VHS Rodgau mit der Präsentation von Informationsständen zu naturkundlichen Themen wie Streuobstwiesen Wespen und Hornissen die Rodau Schmetterlinge Libellen Ameisen Bienen Fledermäuse Natur am Haus Wildblüten Nistkästen und ihre Bewohner Mehlschwalben Mauersegler Mit bunten Informationstafeln die von privaten Firmen Vereinen und Behörden gesponsert wurden versuchte der Verein Menschen zu informieren und für den Naturschutz zu motivieren Im Jahr 2003 beteiligte sich die Gruppe an der Herausgabe eines Monatskalenders durch den NABU Kreisverband zu Ehren von Herbert Klee Die Jugendarbeit wurde von der Fledermausexpertin

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/chronik_teil6.htm (2016-04-24)
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  • Chronik derGruppe Rodgau ab 2007
    im Gasthaus Zur Krone an dem auf Nieder Röder Seite der Vorsitzende Heribert Klee Groh mit Edgar Krausch und Walter Weiland und auf Dudenhöfer Seite neben deren Vorsitzendem Alwin Kröck Gerlinde Rapp und Herbert Schick teilnahmen Schnell war man sich einig dass sich die Vereine als gleichberechtigte Partner verschmelzen möchten um die Traditionen beider Vereine fortzusetzen und als Gruppe Rodgau aufzutreten Nach diesem Gespräch wurden die Mitglieder beider Vereine brieflich über das Vorhaben informiert Gleichzeitig lud die Ortsgruppe Nieder Roden zur Jahreshauptversammlung am14 3 06 ein in der der Vorstand per Beschluss beauftragt wurde entsprechende Gespräche mit dem Ziel der Verschmelzung und der Ausweitung der Aktivitäten auf die Gemarkung Rodgau zu führen Bereits nach 3 Gesprächen waren sich die Verhandlungsführer einig und hatten eine Satzung entworfen In den außerordentlichen Mitgliederversammlungen der Ortsgruppe Nieder Roden am 12 9 06 im Sozialzentrum und der Gruppe Dudenhofen am 14 9 06 im Gasthaus Zur Krone wurden den Mitgliedern der Verschmelzungsbericht der Verschmelzungsvertragsentwurf und die Satzung vorgelegt und anschließend die Fusion beschlossen Im Anschluss an die Versammlung in Dudenhofen wurde der Verschmelzungsvertrag von den beiden Vorsitzenden unterschrieben und von Notar Bernhard Koser notariell beurkundet Die erste Mitgliederversammlung wählte am 14 11 2006 Heribert Klee Groh zum Vorsitzenden sowie Alwin Kröck und Edgar Krausch zu zweiten Vorsitzenden Am 1 1 2007 nahm der Verein die Geschäfte auf und wurde am 7 5 2007 ins Vereinsregister beim Amtsgericht in Offenbach eingetragen Herbert Funk wurde wegen seiner Verdienste um den Verein und als langjähriger Vorsitzender der Gruppe Dudenhofen zum Ehrenvorsitzenden ernannt und im Rahmen der Weihnachtsfeier am 8 12 07 feierlich geehrt Vereinbarungsgemäß werden heute die Traditionen und Aktivitäten beider Vereine fortgeführt Von der Landschaftspflege über Vogelbeobachtungen und Kartierungen bis zu Informationsabenden mit allen Themen des Umwelt und Naturschutzes und der Heranführung von Kindern an die Natur

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/chronik_teil7.htm (2016-04-24)
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  • Hilfe für Fledermäuse
    es den entkräfteten Tieren Wasser anzubieten Hierzu können Sie mit einer sauberen Pipette kleine Wassertröpfchen an das Maul der Fledermaus halten Das Tier wird es auflecken Bitte achten Sie darauf dass kein Wasser in die Nasenlöcher gelangt Da Fledermäuse reine Insektenfresser sind ist eine Ernährung der Tiere recht schwierig Als Ersatz für die gewohnte Nahrung können Mehlwürmer dienen Mitunter wollen die Fledermäuse diese Käferlarven aber nicht annehmen Hier hilft es

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/fledermaus_hilfe.htm (2016-04-24)
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  • satzung
    werden wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen der Gruppe verstößt Das Ausschlußverfahren richtet sich nach den Vorgaben der Satzung des Landesverbandes Vom Bundesverband wird ein Beitrag festgesetzt und eingezogen Von diesem Beitrag bekommt die Gruppe den vom Bundesverband festgelegten Anteil 4 Organe Organe der Gruppe sind die Mitgliederversammlung der Vorstand 5 Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gruppe Sie findet jährlich im 1 Halbjahr statt und ist vom Vorstand mindestens 2 Wochen vorher durch Veröffentlichung in der Lokalpresse unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen Zeit und Ort bestimmt der Vorstand Anträge auf Satzungsänderung sind den Mitgliedern mindestens 2 Wochen vor der Versammlung schriftlich zuzustellen Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden wenn es das Interesse der Gruppe erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens 1 3 der von der Gruppe betreuten Mitglieder verlangt wird Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde Sie wird in der Regel von der dem Vorsitzenden oder einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes geleitet Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Wahl des Vorstandes die Wahl der Rechnungsprüfer innen und Stellvertreter innen Bestätigung des der Jugendsprechers in die Entgegennahme von Rechenschaftsberichten und die Entlastung des Vorstandes die Behandlung von Anträgen der Mitglieder Satzungsänderungen die Auflösung der Gruppe vorbehaltlich der Zustimmung des Landesvorstandes Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet vorbehaltlich anderweitiger Bestimmungen in dieser Satzung die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2 3 der anwesenden Stimmberechtigten Wahlen und Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen Dem Verlangen nach geheimer Stimmabgabe ist stattzugeben wenn dies von mindestens einem Drittel der anwesenden Stimmberechtigten verlangt wird Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen das von dem der Schriftführer in und mindestens einem weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes unterschrieben wird Die Mitgliederversammlung kann verdienstvolle Mitglieder zu Ehrenmitgliedern oder Ehrenvorsitzenden ernennen 6 Vorstand Der geschäftsführende Vorstand besteht

    Original URL path: http://www.nabu-rodgau.de/texte/satzung_2006.htm (2016-04-24)
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