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  • Annington: Börsen-Exit gescheitert - Jetzt Wohnungen und Service verbessern!
    gekoppelte Umschuldung von verbrieften Hypotheken zu Gunsten von nicht besicherten Anleihen im Umfang von 2 5 Mrd kann damit wohl nicht wie geplant umgesetzt werden Eine entsprechende Kreditvereinbarung mit den Konsortialbanken war an den Erlös aus der Emission der Neuaktien gebunden Nach Meinung vieler Beobachter waren überzogene Preise der Grund für die geringe Attraktivität der neuen Aktie Der geforderte Preis der Aktie bei 18 bis 21 Euro pro Aktie Zwar lag der im Börsenprospekt mitgeteilte Nettoinventarwert EPRA NAV so hoch dass 21 27 auf eine Aktie entfiel aber offensichtlich hielt der Markt diese Bewertung für überzogen Gemessen am aktuellen Eigenkapital wären nur ca 16 80 auf die Aktie entfallen Dabei stammen 62 des Eigenkapitals aus aufsummierten bilanziellen Gewinnrücklagen die vor Steuern wiederum zu 70 aus den kumulierten bilanziellen Wertberichtigungen der Jahre seit 2005 entstanden sind Aus Sicht der Mieter hat die Absage des Börsengangs positive und negative Seiten Der Kauf überteuerter Aktien des potentiell überbewerteten Unternehmens hätte zu hohen Rendite Erwartungen der Aktionäre geführt Diese Erwartungen hätte das Unternehmen möglicher Weise nicht oder nur auf Kosten der Mieter und der Substanz erfüllen können Auf der anderen Seite hätten der Zufluss frischen Kapitals und die beschleunigte Umschuldungen der Gesellschaft Spielräume für

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002490 (2016-02-11)
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  • Börsenprospekt: Deutsche Annington plant Verkauf von einem Fünftel ihrer Wohnungen
    Wohneinheiten 12 5 des Bestandes will der Konzern gewinnbringend als Eigentumswohnungen vermarkten Es handelt sich im Querschnitt um Wohnungen mit für Annington Verhältnisse durchschnittlichen Mieten und leicht überdurchschnittlichen Leerstandsquoten Hier meint die Annington offenbar bei einem Verkauf deutlich höhere Wertsteigerungen realisieren zu können als mit einer Vermietung Sollte diese Planung umgesetzt werden und nicht nur der Verbesserung der Bilanz dienen bedeutet dies für die Mieter die Gefahr von Verdrängungen Auf den entsprechenden Märkten kann es auch zu einer Verknappung von preisgünstigen Mietwohnungsangeboten kommen Auf der anderen Seite stehen 14 125 Wohnungen die die Annington als Belastung ansieht Non Core und deshalb loswerden will Dieses Wohnungssegment weist deutlich unterdurchschnittliche Mieten eine Leerstandsquote von 12 und niedrige Verkehrswerte auf Es dürfte sich um zukünftige oder bereits bestehende Problemimmobilien mit einem hohen Instandhaltungsstau in zum Teil schwierigen Lagen handeln Durch die Einstufung als Non Core ist auch ohne Weiterverkauf eine weitere Vernachlässigung durch mangelnde Investitionen zu befürchten Strategien im Vermietungsbestand Trotz ihrer überraschend umfassenden Verkaufsziele will die Annington auch nach dem Börsengang vor allem mit der Wohnungsvermietung Gewinne machen Nach Jahren unzureichender Investitionen in den Bestand will der Konzern nun angeblich mehr Geld in die Hand nehmen um den Wert eines Teils der Wohnungen und damit die Mieten oder auch nur die Gewinnerwartungen und damit die Aktienkurse zu steigern Ihren bundesweit für die langfristige Vermietung vorgesehenen Teilbestand von 143 669 Wohnungen gliedert die Annington in drei Untersegmente mit sehr unterschiedlicher Investitionsstrategie Aufwertung zu Seniorenwohnungen Ein erstes Portfolio bundesweit 21 368 Wohnungen in NRW 12 017 soll gezielt für die Vermietung als altengerechte Wohnungen umgebaut werden Denn dafür hält der Konzern seine relativ kleinen Werkswohnungen als besonders geeignet Für die seniorengerechte Herrichtung will die Annington in den nächsten Jahren 300 Mio investieren und dabei ein Verzinsung von 7 erzielen Dies könnte Mieterhöhungen pro Wohnung

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  • Annington auch nach Börsengang bei den Mietern in der Pflicht
    Kontrolle über das Großunternehmen nicht ab Vor dem Börsengang will das Unternehmen die Finanzierungsstruktur vollständig umstellen Die Verbindlichkeiten aus der Großverbriefung GRAND sollen durch eine Darlehensvereinbarung in Höhe von 2 5 Mrd abgelöst werden Dies verschafft der Annington eventuell ein für die Finanzierungskosten günstiges Rating Diese Umstrukturierung sowie die geplante Kapitalerhöhung von 400 Mio über die Börse geben der Deutsche Annington außerdem neue Gestaltungsspielräume im Immobiliengeschäft Restriktionen etwa bei der Veräußerung von Beständen oder der Finanzierung von Bestandsinvestitionen fallen weg Aus Mietersicht ist u a zu befürchten dass die offenbar beabsichtigten wertsteigernden Investitionen vor allem in mietsteigernden Modernsierungen bestehen werden an Standorten wo diese Mieterhöhungen durchsetzbar sind In den letzten zwei Jahren hätten sich zwar die mieterhöhungsrelevanten Modernisierungsinvestitionen verdoppelt die Instandsetzungsaufwendungen seien 2012 gegenüber 2011 aber sogar zurückgegangen Mieterforum Ruhr fordert dass die Annington neu entstehende Handlungsspielräume unter anderem auf den Abbau des enormen Instandhaltungsstaus nutzt der seit vielen Jahren aufgelaufen ist Instandhaltungsaufwendungen ohne wert und mietsteigernde Modernisierungen von 10 81 qm Jahr Euro pro Quadratmeter und Jahr 2011 reichen nach Ansicht der Mietervereine bei weitem nicht aus den Rückstand aufzuholen Darüber hinaus gehende Modernisierungen müssten sozialverträglich und in Abstimmung mit den Mietern erfolgen Mieterhöhungen müssten begrenzt und der Service

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  • Deutsche Annington: Inkasso-Tochter stellt Arbeit ein
    Deutschen Immobilien Unternehmens bedeutet das leider nicht dass Gebühren Abzocke und unberechtigte Mahnungen damit Vergangenheit sind Denn die Deutsche Annington beauftragt mit den Mahnungen vermeintlich oder tatsächlich säumiger Mieter jetzt eine Berliner Anwaltskanzlei die JHS LEGAL Die berechnet ihre Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz RVG und das ist noch teurer als die bereits schikanösen Gebühren der Deutschen Wohn Inkasso Für Mieterforum Ruhr steht fest dass auch dieses Verfahren einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten wird Das Amtsgericht Dortmund hat im August 2012 eindeutig geurteilt dass ein Großvermieter wie die Deutsche Annington in der Lage sein muss das Mahnwesen selbst und mit geringen Gebühren durchzuführen hält Dr Tobias Scholz von Mieterforum Ruhr fest Schließlich seien Mahnungen standardisierte EDV Schreiben die mit geringem Aufwand und Kosten zu erstellen seien Generell sei es Vermietern nicht erlaubt unnötige Kosten zu produzieren Das so Scholz trifft auf die Beauftragung von Anwalts Kanzleien genauso zu wie auf die von Inkasso Büros Mieterforum Ruhr fordert alle Annington Mieter auf sich nicht ins Bockshorn jagen zu lassen Wer Mahnungen bekommt sollte zunächst prüfen ob die Forderung überhaupt berechtigt ist rät Scholz Ganz oft ist das nicht der Fall weil der Mieter wegen Mängeln die Miete mindert oder wegen einer falschen

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002479 (2016-02-11)
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  • Aktionsbündnis von Mietern und Nachbarn der Deutschen Annington gegründet
    manchen Siedlungen werden die Außenanlagen nicht gepflegt in anderen notwendige Reparaturen nicht getätigt Aktuell gibt es einige Probleme mit dem neu eingeführten Kabelanschluss Manches davon mag Missmanagement sein grundsätzlich ist der Hintergrund die systematische Gewinnstrategie des Finanzfonds kontrollierten Unternehmens Etlichen betroffene Mieterinnen und Mieter reichte es vor einigen Monaten Verschiedene Initiativen und Mietervereine gründeten nach einigen Diskussionen das NRW weite Aktionsbündnis von Mietern und Nachbarn der Deutschen Annington Mit dabei ist der Deutsche Mieterbund NRW das Mieterforum sowie mehrere Annington Mieterinitiativen aus dem Ruhrgebiet Das Aktionsbündnis wird sich bemühen die Probleme und Vernachlässigung von Wohnungsviertel systematisch mit öffentlichen Aktivitäten anzugehen Das Aktionsbündnis verlangt von der Annington u a die Verbesserung der Bestandsverwaltung durch vor Ort zuständige kostenfrei zu erreichende Ansprechpartner für alle Bereiche und eine ordnungsgemäße Instandhaltung der Wohnungsbestände Auch an die Politik werden Forderungen nach einer sozialen Wohnungspolitik erhoben So wird erwartet dass Wohnungen nicht zum Spielball von Finanzspekulationen werden Von der Politik soll verhindert werden dass Häuser und Siedlungen verroten dürfen ohne dass die Eigentümer dafür belangt werden Landesweit findet alle zwei Monate ein gemeinsames Treffen in Düsseldorf statt Im Ruhrgebiet sollen nach der Sommerpause zu einem regionalen Treffen alle Mieteriniativen an einen Tisch kommen Mieter und Initiativen

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002480 (2016-02-11)
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  • Mieter am Höffken sind immer mehr auf sich selbst angewiesen
    Mietstreiks nicht reagieren sollten direkte Verträge zwischen MieterInnen und den Stadtwerken abgeschlossen und die laufenden Kosten aus der zurückbehaltenen Miete beglichen werden So weit kam es nicht Kurz nach den ersten Mitteilungen zu den Zurückbehaltungen an den Vermieter erhielten die Stadtwerke einen Anruf von der Atera die nun plötzlich die Zahlung der rückständigen Kosten versprach Am nächsten Tag erhielt der MieterInnenverein einen Telefonanruf von der Geschäftsführung der Atera in Frankfurt und dem Chef des Unternehmens Rosebud in Tel Aviv das Hauptgesellschafter des Eigentümer Fonds BSB VIII GmbH ist Der Chef entschuldigte sich lud scherzhaft zum Kaffee nach Griechenland ein und versicherte dass die erste Rate an die Stadtwerke bereits unterwegs sei Auch die Gartenpflege solle in Kürze wieder aufgenommen werden Außerdem seien sogar Reparaturen geplant Die Stadtwerke aber trauten den Ankündigungen noch nicht Sie wollten eine Entscheidung zur Aufhebung des Lieferstopps erst nach dem Geldeingang fällen Erst nach weiteren Ultimaten ging die Zahlung schließlich bei den Stadtwerken ein Die streikenden MieterInnen überwiesen verlässlich die zurückbehaltene Miete Die 46 Mieterhaushalte hatten innerhalb weniger Tagen mehr als 14 000 Euro zurückbehalten So ein Druckmittel macht auch denkfaule Heuschrecken erfinderisch SCHÄDEN HÄUFEN SICH Mit diesem Teilsieg der MieterInnen ist die Vernachlässigung der Wohnanlage am Höffken aber leider noch lange nicht überwunden Schon im Herbst 2010 mussten die BewohnerInnen die Entsorgung des Laubes selbst erledigen weil die Gartenpfleger des Vermieters ihre Dienste eingestellt hatten Im ganzen Jahr 2011 schickte der Vermieter nicht einziges Mal die Rasenmäher Wenn trotzdem das wuchernde Gras geschnitten wurde erledigten Mieter das selber mit geliehenen Rasenmähern oder der alten Sense aus der Gartenlaube Wegen zugewucherter Vorgärten beschwerten sich inzwischen auch Nachbarn Der Außenbereich kann bei noch besserer Organisation vielleicht von den Mietern in Schuss gehalten werden Aber was ist mit Schäden an Wohnungen und Gebäuden In vielen Wohnungen kommt es

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002281 (2016-02-11)
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  • Höffken: Stadtwerke heben Androhung der Wassersperrung vorläufig auf
    einmal zahlen Allerdings haben die Stadtwerke dem Vermieter eine zweite Frist zum 17 Mai gesetzt um seine Restschulden zahlen Erfolgt diese Zahlung nicht wollen die Stadtwerke erneut den Vertrag mit dem Vermieter kündigen und eine Wassersperrung verhängen Der Mieterverein bemüht sich um Absprachen damit die Mieter in diesem Fall eine ausreichende Frist haben um ihre erneute Zurückbehaltung vorzubereiten Knut Unger Sprecher des MieterInnenvereins Wir können erst einmal aufatmen Eine wirkliche

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002113 (2016-02-11)
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  • Fristlos gekündigt vom GAGFAH-System
    Schreiben des MieterInnenvereins sagte die GAGFAH im August endlich eine Beseitigung des Schadens zu Um die Arbeiten zu ermöglichen musste Frau Agethen allerdings das Wohnzimmer komplett leerräumen Nach Reparatur des Schadens wurde ein Trocknungsgerät aufgestellt und Ende September auch wieder abgeholt So weit so gut Aber dann geschah nichts Fristsetzungen des MieterInnenvereins zur Verlegung eines neuen Bodens blieben unbeachtet Stattdessen erhielt die Mieterin Mahnschreiben Denn wegen der Unbenutzbarkeit des Wohnzimmers minderte sie die Miete Mit Recht Als die GAGFAH eine letzte Frist zum 4 12 2012 versäumt hatte beauftragte Frau Agethen endlich eine auch sonst für die GAGFAH tätige Firma mit der Vornahme der Arbeiten Als sie ihr Wohnzimmer wieder beziehen konnte war schon ein neues Jahr angebrochen Um die vorgestreckten Kosten der Arbeiten ca 1258 ersetzt zu bekommen behielt Frau Agethen wie ihr vom MieterInnenverein geraten wordem war die Mieten für die Monate Dezember bis Februar ein So wie es ihr gutes Recht war Ende gut alles gut Leider nicht Anstatt sich zu bedanken dass die Mieterin bei der notwendigen Reparatur in Vorkasse gegangen war kündigte die GAGFAH wegen angeblichen Zahlungsverzugs Fristlos Die lange Auseinandersetzung um den Schaden wird in dem Schreiben gar nicht erwähnt Diese fristlose Kündigung ist absolut lächerlich erklärte Rechtberaterin Susanne Flöter vom MieterInnenverein Die GAGFAH hat alle gesetzten Fristen verstreichen lassen Die Einbehaltung der Miete war völlig rechtmäßig Ich weiß ja ich bin im Recht sagte Frau Agethen Aber verunsichert war sie doch Gemeinsam mit dem MieterInnenverein alarmierte sie die Medien Schnell machte die GAGFAH diesen gegenüber einen Rückzieher Es habe Verzögerungen bei der Kommunikation zwischen Firmen des Konzerns und der Versicherung gegeben Die fristlose Kündigung sei aus dem System heraus generiert worden da die Mieterin mehr als zwei Monatsmieten einbehalten habe Man sei bereit die fristlose Kündigung zurückzuziehen und werde den Fall komplett aufklären

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002447 (2016-02-11)
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