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  • Gerechte Mieten können nur politisch definiert werden
    Hürden gesetzt Am Grevenbroicher Weg in Düsseldorf Lörick verlangte die Deutsche Annington noch 2010 eine Kaltmiete von 6 46 qm Im Juni 2013 verlangte sie bei der Neuvermietung 9 80 qm Solche Mietensprünge kann nur der Gesetzgeber verhindern Als Sofortmaßnahme wird u a vom Deutschen Mieterbund gefordert dass Neuvermietungsmieten nicht mehr als 5 über dem Mietspiegel liegen Damit könnte eine stärkere Beschränkung der Mietensprünge erreicht werden Aber Durchschnittsmieten die jetzt schon unbezahlbar geworden sind würden durch die Maßnahmen nicht gesenkt Ein anders Problem ist dass die Mietspiegel die unverschämt teuren Mieten in Düsseldorf abbilden aber nicht die enormen Unterschiede in Vermieterleistung Wohnungsqualität oder Energiebedarf Nach einer eigentlich zu begrüßenden Abschaffung der Modernisierungsumlage könnte sich das Problem noch verschärfen Durch Änderungen an den Regeln für Mietspiegelerhebungen lasst sich das nicht ändern so lange an der Marktmiete festgehalten wird Eine gerechte Miete kann nur politisch definiert werden Auf Dauer brauchen wir ein System von örtlichen Miettabellen die wesentlich stärker die baulichen Qualitätsunterschiede der Wohnungen abbilden Entsprechende Mietrichtwerte könnten einen Ausgleich zwischen Vermieteraufwand für gutes Wohnen und Belastungsgrenzen der MieterInnen suchen Für die Ermittlung solcher Richtwerte müsste ein gesetzlicher Rahmen geschaffen werden am Ende würde die Miete aber politisch festgesetzt Das könnte wie

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  • Soziale Wohnraumförderung 2013: Mieterforum kritisiert Landesprogramm
    der Quartiersentwicklung und des studentischen Wohnens eingesetzt werden ist an sich sehr zu begrüßen Kritisch sehen wir aber dass damit begonnen wird Aufgaben anderer Bereiche z B der Städtebau oder Hochschulförderung aus den bislang zweckgebundenen Mitteln der Wohnraumförderung zu finanzieren Das Wohnungsbauvermögen des Landes darf nicht dazu missbraucht werden Haushaltslöcher die an anderer Stelle gerissen werden zu Lasten der sozialen Wohnungsversorgung zu stopfen Die Anhebung der Bewilligungsmieten im sozialen Wohnungsneubau auf bis zu 6 25 qm Einkommensgruppe A oder 7 15 qm Einkommensgruppe B in den Wohnungsnotmetropolen des Rhein und Münsterlandes halten wir für völlig verfehlt Das sind keine Mieten mehr die von der Zielgruppe des Sozialen Wohnungsbaus gezahlt werden können Diese Zielgruppe ist durch Niedriglöhne und Teilzeitbeschäftigung stark gewachsen Auch die Anhebung der Bewilligungsmieten im östlichen Ruhrgebiet um 25 Cent auf 5 10 qm Einkommensgruppe A auch bei Bestandsmaßnahmen sehen wir kritisch Die Sozialmieten müssen sich an der Leistungsfähigkeit der Sozialmieter orientieren und dürfen nicht der Anhebung des Marktmietenniveaus folgen Wir befürchten dass die Zurverfügungstellung der Fördermittel zu Null Prozent Zinsen Mietniveau 3 und 4 dazu führen kann dass das Wohnungsbauvermögen des Landes beschleunigt abgeschmolzen wird Ein besserer Weg die Attraktivität der Fördermittel zu erhöhen wäre es die Förderquote auf bis zu 90 der Baukosten zu erhöhen wenn sich die geförderten Wohnungsunternehmen langfristig binden Wir können nicht nachvollziehen dass bei der Förderung von Bestandsinvestionen in sogenannten städtischen Problemgebieten die Sozialwohnungen in Zukunft nicht mehr nur Personen mit geringem Einkommen vorbehalten sein sollen Gerade auch in solchen Gebieten gibt es einen Mangel an zeitgemäßen günstigen Mietwohnungen für Niedrigverdiener Diese drohen durch geplante Fehlsubventionierung von Besserverdienenden das Nachsehen zu haben In der beabsichtigten Form sehen wir die quartiersbezogene Neuausrichtung eines Teils der Förderung skeptisch Einerseits ergeben sich Chancen in herunter gewirtschafteten Wohnquartieren Verbesserungen im Wohnumfeld und in der sozialen Infrastruktur zu

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  • Mietspiegel: MieterInnenverein bittet Ausschüsse um Ablehnung der Fortschreibung
    Mietspiegel zu veröffentlichen sich dafür einzusetzen im Haushaltsplan die erforderlichen Finanzmittel für eine tatsächlich wissenschaftliche Erhebung bereit zu stellen Das Schreiben an Sozial und Hauptausschuß begründet diese Forderungen PDF DOWNLOAD Mietspiegel MieterInnenverein bittet Ausschüsse um Ablehnung der Fortschreibung Der MieterInnenverein Witten hat den Sozial und den Hauptausschuss gebeten die Fortschreibung des Wittener Mietspiegels und seine Anerekennung als qualifizierter abzulehnen Schon der bisherige Mietspiegel beruhe nicht vollständig auf objektiven Daten Vor

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  • Mieterverein sorgt sich um Siedlungsgesellschaft
    übernehmen ins Bauträgergeschäft einzusteigen und schließlich auf Druck der Stadtspitze umfangreiche Wohnungsbestände zu veräußern kam es vermehrt zu Problemen Wiederholt so weiß der MieterInnenverein wurden Häuser unter Druck verkauft damit am Ende des Jahres die Rendite für die Stadt stimmte Dass dabei Erlöserwartungen nicht immer erfüllt werden konnten ist ebenso wenig verwunderlich wie die Tatsache dass manche dieser Privatsierungsgeschäfte schief gingen und dass sie ohne jegliche Einebziehung und ausreichende Absichgerung der Mieter erfolgten Die Verantwortung dafür trägt nach Mienung des MieterInnenverein aber nicht die Geschäftsführung allein vielmehr waren der Aufsichtsrat und namentlich die Aufsichtsratsvorsitzende ein treibender Faktor Inwieweit es bei den vom Mieterverein immer wieder kritisierten Verkäufen darüber hinaus zu Unregelmäßigkeiten kamm entzieht sich vollständig die Kennnis des MieterrInnevereins Die Opferung von Armbrust scheint die bislang letzte Konsequenz einer Modernisierung der SGW zu sein zu der das alte sozialdemokratische Personal nicht mehr passt Stattdessen wird die Geschäftsführung nun an eine Person übertragen die sich bei Leuchtturmprojekten in Duisburg einen Namen gemacht hat Standortaufwertung statt soziale Wohnraumversorgung ist das nun die Zukunft der SGW Es ist selbstverständlich unbedingt erforderlich dass die SGW auch bis zur Findung eines neuen dauerhaften Geschäftsführers handlungsfähig bleibt Schon in den letzten Monaten ist es bei zugesagten Reparaturen zu Verzögerungen gekommen weil keine Aufträge vergeben werden konnten Nun hat der Aufsichtsrat in seiner letzten Sitzung die Einstellung eines vorläufigen Geschäftsführers beschlossen der bislang als nicht unbedeutender Gebietsleiter in dem ungleich größeren Wohnungsunternehmen THS tätig war Ohne auf Details einzugehen Solch eine solche Person ist sicherlich fachlich geeignet Soweit wir wissen hat der neue vorläufige Geschäftsführer der SGW seine Position bei der THS aber nicht gekündigt Wie wir erfahren haben wird er von der THS quasi ausgeliehen Wir müssen uns fragen welche Motive die THS für solch ein Ausleihen eines wichtigen Managers hat und ob die Besetzung der Geschäftsführung mit einem Manager des Konkurrenten THS mehr zu bedeuten hat als eine Notlösung Zwar kommt die zu 50 der IG BCE zu 50 der Evonik Industries gehörende THS von ihrem Anspruch dafür in Frage der SGW vorübergehend einen Geschäftsführer zur Verfügung zu stellen und so aus der Patsche zu helfen Allerdings hat auch die THS hat sich mit selbstherrlichen Modernisierungen und willkürlichen Verkäufen in Witten einen zweifelhaften Ruf erworben Vor allem aber befindet sich die THS im Moment in Fusionsverhandlungen mit dem Wohnungsunternehmen von Evonik Industries Erklärtes und beschlossenes Ziel der Evonik ist es die beiden Wohnungsunternehmen zusammenzuführen und dann möglicherweise über die Börse an den Kapitalmarkt zu bringen Dadurch würde eine weitere riesige Wohnungsheuschrecke mit über 110 000 Wohnungen entstehen die selbstverständlich nach weiteren Privatisierungsopfern Ausschau halten wird Die SGW könnte da ein gefundenes Fressen werden Garantie für eine solche Orientierung bei Evonik ist der Anteilseigner CVC Wie in den letzten Tagen in der Presse enthüllt wurde hat sich dieser Private Equity Fonds in geheimen Verträgen weitgehende Mitspracherechte in dem Evonik Konzern zusichern lassen Wir müssen davon ausgehen dass die vertraglichen Regelungen auch die Fusion und den Verkauf der THS umfassen Wir können bis zum Beweis des Gegenteils

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002125 (2016-02-11)
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  • Genossenschaft Witten-Mitte: Beliebte neue Sozialwohnungen Am Bahnhof
    Wohnungsbau Auf jeder Etage werden die Wohnungsgrößen gemischt 2 Raum Wohnungen die eher für Alleinstehende geeignet sind liegen neben 3 und 4 1 2 Raum Wohnungen die für Familien mit 4 Personen gedacht sind Früher hat man immer den gleichen Wohnungstyp in einem neuen Haus gebaut Heute machen wird das anders Der Wohnungsmix fördert die soziale Durchmischung und das Miteinander der Generationen erklärt Gerhard Rother hauptamtliches Vorstandsmitglied der Genossenschaft Das habe auch wirtschaftliche Vorteile Bewerbungen gibt es schon jetzt viel mehr als Wohnungen 40 InteressentInnen wollen bereits eine Wohnung in dem Objekt das am lauten Bahnhof liegt und für das gerade mal die Baugrube ausgehoben ist Die zentrale Lage und die Barrierefreiheit bei recht niedriger Mieter das sind hier die Trümpfe Aber rechnet sich das Projekt für die Genossenschaft auch wirtschaftlich Natürlich sagt Rother Etwa 1 8 Mio wird das Gesamtprojekt kosten Davon wird die Genossenschaft etwa 300 Tsd als Eigenkapital aufbringen ganz überwiegend durch Einbringung des Grundstückes Der Rest wird aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung von der NRW Bank gefördert Die Bedingungen sind so günstig wie nie Nur noch 0 5 an Bearbeitungsgebühren muss man für den öffentlichen Baukredit berappen Zinsen gibt es keine Günstige Finanzierung Dafür aber ist die Wohnraumförderung an soziale Bedingungen geknüpft Vor allem dürfen die Wohnungen nur an Menschen in den entsprechenden Einkommensgrenzen vermietet werden Bei einem 2 Personenhaushalt ist das zur Zeit ein Jahreseinkommen von etwa 21 700 netto Die maximal zustehende Wohnungsgröße richtet sich nach der Haushaltsgröße für zwei Personen sind es 65 qm Die Miete richtet sich während der Bindung nicht nach dem Mietspiegel Bei einer so günstigen Finanzierung wie gegenwärtig spielen die zeitweiligen Verwertungsbeschränkungen für ein mitgliederorientiertes Unternehmen wie die WM keine Rolle Wo vorher nur Parkplätze waren werden jetzt Mieten gezahlt Die Grundstückskosten dürften so in absehbarer Zeit erwirtschaftet sein

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  • Dienstleistungen im Gleis-Park?
    dem Gelände anzusiedeln und den größten Teil als Grünfläche zu erhalten Auch Büros brauchen freilich eine Zufahrt Wo die lang führen soll steht nach der Fehlansiedlung von Aldi Co in den Sternen Eine Planskizze sieht eine neue Straße ab Aldi Parkplatz vor Also noch mehr Verkehr über Drei Könige Naheliegend wenn auch aufwendig wäre eine verbesserte Erschließung von Parkplatz und Büros von der Herbeder Str In beide Fahrtrichtungen Knut Unger

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00001813 (2016-02-11)
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  • Annen braucht ein Quartiersmanagement
    Und gerade das ist etwas das jedenfalls beim Stadtteil Workshop besonders vermisst wird bei einigen Menschen in Annen und Witten Der Wittener Verein Zwischenraum sucht seit langem vergeblich nach Möglichkeiten seine Vorstellungen von Mehr Generationenwohnen zu verwirklichen Bislang scheiterte es an geeigneten Objekten oder dem lieben Geld für den Erwerb einer Immobilie Aber warum müssen Menschen die sich das nur unter größten Mühen leisten können eine Immobilie erwerben wenn überall im Stadtteil Wohnungen frei werden Sicher dafür müsste auch hier und da umgebaut werden Aber viel wichtiger wäre es wirkliche Nachbarschaften zu bilden und das geht nicht am grünen Tisch Ein intelligentes Belegungsmanagement für Annen das neue und alte Bewohner mitbestimmen lässt könnte hier vielleicht weiter helfen Andere Teilnehmer beklagten dass es in Annen und in Witten überhaupt an Wohnungen für Familien mit Kindern mangele Wir müssen irgendwo an den Stadtrand ziehen dabei wären wir viel lieber hier in Annen wo man um die Ecke Brötchen kaufen kann sagte ein Teilnehmer An anderer Stelle in Annen sind es die Umweltbedingungen die ein zukunftsfähiges Wohnen erschweren Wer will mit Kindern schon an eine laute und gefährliche Straße ziehen In solchen Bereichen kommt es inzwischen stellenweise zu einem regelrechten Bevölkerungsaustausch Arbeitslose statt

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00000564 (2016-02-11)
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  • Vermieter planierte Mietergarten ? und die Polizei schritt nicht ein
    Terrasse ereichtet die direkt am Garten liegt Im Herbst 2006 wurde das Haus jedoch an ein Ehepaar verkauft das wenig später auch in eine Wohnung im Obergeschoss einzog Der Vermieter verlangte die Herausgabe des Gartens Diesem Ansinnen widersprach der MieterInnenverein mit rechtlichen Begründungen wiederholt schriftlich im Auftrag seiner Mitglieder Der Vermieter kümmerte sich um diese Darlegungen nicht sondern begann widerrechtlich mit der Zerstörung von einzelnen Pflanzen Zäunen usw Es kam auch zu Beleidigungen Auf das Angebot den Garten hälftig zu teilen reagierten die Vermieter nicht Die am 29 4 2007 von den Mietern herbeigerufene Polizei half den Mietern nicht Die Mieter trauten sich nicht mehr in den Garten Daraufhin erwirkte Mietervereins Anwältin Gertrad Cölsche beim Amtsgericht Witten am 16 Mai 2007 einen Eilbeschluss wonach der Vermieter das hinter dem Haus Hardel 15 gelegene Gartenstück an die Mieter herauszugeben den Besitz wieder einzuräumen und jedwede Besitzstörung zu unterlassen habe Dieser Beschluss wurde in mündlicher Verhandlung am 6 6 2007 bestätigt Der faktische Besitz des Mieters an dem Garten stehe zweifelsfrei fest bestätigte das Gericht Eigenmächtige Besitzstörungen durch den Vermieter seinen unzulässig Wenn er das Besitzrecht des Mieters bestreite müsse er dies durch eine ordentliche Herausgabeklage vor Gericht geltend machen Erneut gingen die Vermieter nicht auf Vergleichsangebote ein Trotz Kenntnis der Gereichts Beschlüsse orderten die Vermieter am 9 6 einen Bagger und rückten am Morgen zur Planierung des Gartens an Frau Cerejo stellte sich vor den Bagger Sohn Ricardo alarmierte die Polizei der auch die einstweilige Verfügung vorgelegt wurde Anfangs schienen die Polizeibeamten von den Miterrechten überzeugt zu sein Doch dann nahm der Vermieter sie beiseite Schließlich schritten die Polizeibeamten gegen die Planierung trotz Protestes der Familie Cerejo nicht ein Sie forderten die Mieter sogar auf ins Hause zu gehen weil sie sonst eine Anzeige wegen Hausfriedensbruches riskieren würden Die Mieter hatten

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