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  • Wittener Kommunalpolitiker stimmen für unbegründete Mieterhöhungen | Mieterverein Witten
    II und SGB XII Grundsicherung Trotzdem und trotz der Erhöhung der Grundsteuern ist eine Anhebung der zuletzt im Oktober gesenkten Angemessenheitsgrenzen aber nicht vorgesehen In manchen Fällen werden wahrscheinlich wieder die Betroffenen mit den Kosten belastet In der Regel aber wird der Kreis als Grundsicherungsträger die erhöhten Kosten übernehmen müssen Dies wären bei einer 50qm Wohnung 120 Euro im Jahr Bei nur 500 Mieterhöhungen um 10 Euro Monat würde der Kreis und über die Umlage die Stadt bereits um 60 000 Euro zusätzlich belastet genug für einen gründlichen Ausbau der Erwerbslosenberatung oder auch einige Umzugskostenzuschüsse für Hartz IV Mieter in schlechten und überteuerten Wohnungen Nach Ansicht des MieterInnenvereins wären diese zusätzlichen Belastungen des kommunalen Haushalts vermeidbar Denn zum einen ist schon der bisherige Mietspiegel überhöht Er kann nicht als qualifiziert angesehen und muss deshalb auch nicht fortgeschrieben werden Und außerdem sind entgegen der nicht belegten Behauptung der Stadtverwaltung die Mieten in Witten in den letzten zwei Jahren höchstwahrscheinlich auch nicht um 4 durchschnittlich gestiegen Und damit würde sich die vorgenommene Fortschreibung nach dem Lebenshaltungskostenindex des Bundesgebietes verbieten Nach dem Wohnungsmarktbericht 2012 der NRW Bank sanken die Angebotsmieten in Ennepe Ruhr Kreis zwischen 2005 und 2011 um bis zu 0 5 Der MieterInnenverein hat beobachtet dass aufgrund von Vermietungsschwierigkeiten leerstehende Wohnungen nicht selten günstiger vermietet werden Dies führt dazu dass vor allem bei eher einfachen Wohnungen aus den 50 und 60er Jahren die Mieten im Durchschnitt stagnieren obwohl aufgrund des Mietspiegels im Bestand auch Mieterhöhungen durchgesetzt werden Der städtische Mietspiegel bestraft vor allem Mieter die nicht nur vorübergehend in den an Finanzinvestoren verkauften Werkssiedlungen der 50er und 60er Jahre ausharren sagt Knut Unger Sprecher der MieterInnenvereins also zum Beispiel Sozial RentnerInnen MirgantInnen mit Kindern und Erwerbslose Denn die können sich Umzüge schlecht leisten Gemessen an den vom MieterInnenverein Witten für realistisch

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/top/miete/index.php/art_00002473 (2016-02-11)
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  • Ratschlag gegen das Wittener Streichkonzert - mit Vertretern von Verdi-Musik | Mieterverein Witten
    im Landtag verabschiedet Die Beschlussfassung zum Haushaltsplan der Stadt Witten für das Jahr 2012 musste daraufhin gestoppt werden Denn das neue Gesetz ist für eine überschuldete Stadt wie Witten mit verschärften Spar auflagen verbunden Bevor der Haushalt genehmigt werden kann muss die Stadt nun einen neuen Sanierungsplan vorlegen Und damit darf die Stadt zumindest bis dahin keine Ausgaben für freiwillige Aufgaben tätigen Viele hoffen dass nach Genehmigung des Sanierungsplans alle kulturellen Einrichtungen und auch die Kammermusiktage wieder gesichert sind Das ist nach offiziellen Aussagen das Ziel der Stadt Allerdings stehen zwei große Fragezeichen dagegen Erstens wird natürlich längst in den Kultureinrichtungen der Stadt gekürzt und gestrichen Und zweitens ist äußerst fraglich ob der Sanierungsplan der Stadt angesichts der horrenden kommunalen Defizite überhaupt genehmigungsfähig ist Gerade erst am letzten Mittwoch 25 4 2012 hat der Verwaltungsrat des Kulturforums Witten eine umfangreiche Sparvorgabe für die nächsten Jahre beschlossen die noch einmal über bereits beschlossene Kürzungen bei Personal und Einrichtungen hinausgeht Offen wird eingeräumt dass die Personaleinsparungen schon jetzt zu einem erhöhten Krankenstand bei den Beschäftigten führen Der Verkauf der Bücherei Hauptstelle an der Ruhrstraße soll zu einer Entlastung von Renovierungskosten in Höhe von 1 5 bis 2 38 Millionen Euro führen Die personell ausgedünnte Bücherei soll in das Märkische Museum integriert werden Zweigstellen sollen aufgegeben werden obwohl ein Bürgerbegehren für die Entwicklung einer Alternative zu diesem Schrumpfungskurs großen Zuspruch erhalten hatte Was die Musik betrifft so soll es durch Wegfall von Stellen zu 130 000 Minderausgaben für die Musikschule kommen Eine frühzeitige Festlegung auf die Konsequenz dass dann der Einzelunterricht entfallen wird wurde durch lautstarke Proteste von Musikschüler innen ihren Eltern und den Beschäftigten in der letzten Woche verhindert Bei den Veranstaltern außerhalb des Kulturforums vor allem den beiden Theatergemeinden ist es ebenfalls zu existenzbedrohenden Einbrüchen der zugesagten Zuschüsse gekommen Künstler innen und Theaterleute aus der freien Szene protestieren gegen die Kürzungen der Kulturausgaben der Stadt und die Perspektiv und Phantasielosigkeit die sich allenthalben in den Kulturinstituten der Stadt breit macht Zukunftsängste und Ratlosigkeit gibt es aber nicht nur bei der Kultur Bis 2016 erhält die Stadt Witten als überschuldete Kommune jährlich 7 2 Mio Euro Sonder hilfen aus den Stärkungspaktmitteln des Landes Sie selbst muss 23 30 Mio im Jahr auftreiben deutlich mehr das Dreifache der Landeshilfen um das Defizit zu decken Dabei beträgt das gesamte Haushaltsvolumen der Stadt nur gut 250 Mio und der allergrößte Teil dieser Ausgaben ist gesetzlich verpflichtend Trotzdem verlangt der Stärkungspakt verbindlicher als je zuvor dass die Stadt Witten bis 2016 einen Haushalt ohne Defizit vorweisen muss Zu dem vorgeschriebenen Sanierungsplan gelangen die Infor ma tionen in Witten nur stückchenweise an die Öffentlichkeit Er soll ausgerechnet einen Tag nach der Landtagswahl in den Rat eingebracht werden In der Presse war zu lesen dass u a weiterer Personalabbau verschlechterter Bürgerservice und eine Erhöhung der Grundsteuer um 25 beabsichtigt sind Die Stadtwerke und die Sparkasse sollen mehr Gewinne an die Stadt abführen mit ungewissen Folgen für Tarife und Leistungen darunter auch das Kultursponsoring Da all das bei weitem

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/kommune/finanzen/index.php/art_00002351 (2016-02-11)
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  • Aufruf: Für das Recht auf Kultur und Stadt! | Mieterverein Witten
    Öffentlichkeit vor der Ratssitzung und damit vor der Landtagswahl die Details dieses Kürzungspaktes vorenthalten würden wäre dies ein Skandal für sich Niemand weiß genau wo die in jedem Jahr fehlenden 23 30 Mio her kommen sollen Denn das gesamte Haushaltsvolumen der Stadt beträgt nur gut 250 Mio Der größte Teil dieser Ausgaben ist gesetzlich verpflichtend Trotzdem wurden und werden auch in diesen Bereichen Ausgaben dadurch gesenkt dass weniger Personal zu schlechteren Bedingungen in weniger Räumen arbeitet was zu Lasten der Qualität geht Zu den freiwilligen Leistungen die gestrichen werden können gehören grundsätzlich Maßnahmen der Stadtentwicklung der offenen Jugendarbeit der Sportförderung der Erwachsenenbildung und der Kultur Für viele kommunale Betriebe und Leistungen werden immer wieder Privatisierungen oder Teilprivatiserungen eingeleitet oder diskutiert Wegen vergangener Kürzungen oder perspektivlosen Personalabbaus wurden in Witten schon viele Leistungen gestrichen oder verschlechtert Viele Einrichtungen in Witten zum Beispiel die Musikschule der Saalbau oder die Siedlungsgesellschaft sind aufgrund vorhandener Kürzungsvorgaben oder Personalreduktionen auf einen Tod auf Raten programmiert Weil es keinen genehmigten Kommunalhaushalt in Witten gibt ist es in den letzten Monaten außerdem bereits zu massiven Einschränkungen bei Kulturveranstaltungen Volksbühne Wittener Tage für Neue Kammermusik gekommen Zu dem eigentlichen Kürzungsplan der im Rathaus hinter verschlossenen Türen beraten wird gelangen die Informationen nur stückchenweise an die Öffentlichkeit Nach einer Vorlage des Kulturforums werden für die Musikschule und die Stadtbücherei zu massive Einschränkungen geplant In der Presse war u a zu lesen dass zwei Grundschulen geschlossen werden könnten Durch weiteren Personabbau soll sich der Service für die BürgerInnen verschlechtern gleichzeitig soll aber die Grundsteuer um 25 erhöht werden Die Stadtwerke und die Sparkasse sollen mehr Gewinne an die Stadt abführen mit ungewissen Folgen für diese Unternehmen ihre Leistungen und Tarife Da all das bei weitem nicht ausreicht einen Haushaltsausgelich herzustellen werden voraussichtlich zusätzlich vage wirtschaftliche Prognosen und Erwartungen in den

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/kommune/finanzen/index.php/art_00002346 (2016-02-11)
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  • Haushaltssanierung in Witten: Weiter abwärts | Mieterverein Witten
    das perspektivlose personelle Ausbluten beendet werden Eine weitere Bedingung wäre dass die Beschäftigten und die KundInnen der kommunalen Ämter und Betriebe viel stärker als Stakeholder der Planung und Entwicklung der unterschiedlichen Geschäftsfelder beteiligt würden Die in der Stadt und Kulturverwaltung anzutreffende Einschüchterung oder Furcht vor Repressalien bei freier Meinungsäußerung müsste ein für alle Mal zurück gewiesen werden KULTURFORUM IM ABWICKLUNGSZWANG Es ist zu begrüßen dass die Führung der Stadtverwaltung erneut betont dass nicht beabsichtigt sei irgendeine der vorhandenen Kultureinrichtungen in Witten zu schließen Indes dies bedeutet nicht dass nicht schon längst ein Sterben auf Raten eingesetzt hätte Die Organisationsform des Kulturforums könnte theoretisch zu einem Mehr an Koordination und Kooperation und damit in manchen Bereichen zu einer höheren Produktivität führen Voraussetzung dafür wäre aber dass es sowohl im investiven als auch im personellen Bereich des Kulturforums sowie bei der Förderung der freien Kultur überhaupt ausreichend relevante Handlungsspielräume für die Entwicklung neuer zukunftsweisender Konzepte und Projekte gäbe Dies ist aufgrund der ständigen Kürzungsvorgaben aber schon seit langem nicht mehr der Fall In einer Vorlage des Kulturforums zur Verwaltungsratssitzung am 25 4 2012 wird der perspektivlosen Herunterwirtschaftung des Kulturforums nicht widersprochen Vielmehr wird den Kürzungserwartungen entsprochen indem z B erneut einer Zusammenlegung von Stadtbücherei und Museum als Sparmaßnahme und einer einschneidenden Reduktion der Musikschulangebote das Wort geredet wird Um den Abbau von Kultur und Bildung in Witten zu beenden wäre eine umfassende zukunftsorientierte Neubestimmung des Stellenwertes der Leistungen und Einrichtungen des Kulturforums erforderlich und nicht zuletzt eine nach Vorne gerichtete Personalentwicklung die die Beschäftigten motiviert in Kooperation zum Beispiel mit der freien Szene nach neuen Möglichkeiten der Kulturentwicklung zu suchen Erst dann wäre es berechtigt von einem Sparen und nicht einfach von einem Abbau zu sprechen SCHRUMPFBIBLIOTHEKEN SIND KEINE WISSENSZENTREN Die Versorgung mit Bibliotheken in der Stadt ist nicht in erster Linie deshalb gefährdet weil das Gebäude an der Ruhrstraße vom Kultforum seit Jahren vernachlässigt wird Sondern weil das für die Bibliotheken im gesamten Stadtgebiet vorgesehene Personal immer weiter ausgedünnt wird und weil s o unter diesen Voraussetzungen keine Innovation mehr möglich ist Die sozialen und kulturellen Versorgungsaufgaben des Bibliothekssystems in der Fläche sind durchaus sehr verschieden von denen eines Museums Wenn nicht die erforderlichen Ressourcen für die Aufrechterhaltung beider Einrichtungen zur Verfügung stehen ist die Rede von den Synergie Effekten bloßes Geschwätz das den weiteren Abbau der kommunalen Leistungen vernebeln soll Solange für umfangreiche Bauinvestitionen am Standort Husemannstraße keine Finanzmittel zur Verfügung stehen dient das Wissenszentrum nur als Vorwand weiterer Untätigkeit Übrigens wären in etlichen Stadtteilen soziale Wissen und Kulturzentren kleinerer Ausmaße weitaus erforderlicher als eine kostspielige Konzentration unterschiedlicher Zentraleinrichtungen an einem Ort PROGNOSEN UND LUFTBUCHUNGEN Zusätzlich zu den oben erwähnten politischen Forderungen enthalten die Spar Elemente der Stadtverwaltung offensichtlich auch etliche Annahmen von denen keineswegs gewiss ist dass sie auch so eintreten werden So wird wegen sinkender Defizite eine verringerter Zinsaufwand von 2 Mio Euro erwartet Noch aber sind sinkende Defizite kaum in Sicht Und dass die Zinsen für überschuldete Kommunen steigen ist ebenso gut möglich Ähnlich bilanzschönend wird auch

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/kommune/finanzen/index.php/art_00002350 (2016-02-11)
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  • Kommunalhaushalt: Kahlschlag im Hauruckverfahren? | Mieterverein Witten
    veröffentlicht werden Es drohe ohnehin schon ein beispielloser Kahlschlag im Hauruckverfahren Denn für eine demokratische und öffentliche Debatte über die Kürzungspläne werde die Zeit immer knapper Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der vom Stärkungspakt des Landes verlangte Sanierungsplan erst in der Ratssitzung am 14 Mai vorgelegt werden Bezeichnenderweise ist das genau einen Tag nach der Landtagswahl am 13 Mai Soll hier eine kritische Debatte über die problematischen Folgen eines Landesgesetzes verhindert werden fragt der MieterInnenverein Für die komplette Beschlussfassung über den mehrjährigen Sanierungsplan und den Haushalt stehen dann kaum 6 Wochen zur Verfügung Denn Ende Juni müssen die dann vom Rat beschlossenen Kürzungspläne bereits der Bezirksregierung zur Genehmigung vorgelegt werden In diesem kurzen Zeitraum ist nach Ansicht des MieterInnenvereins keine hinreichend solide Beratung in den öffentlichen Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse möglich Erst recht können die BürgerInnen nicht ernsthaft beteiligt werden Das voraussichtlich dramatischste Kürzungskonzept in der Nachkriegsgeschichte der Stadt Witten droht in einem undemokratischen Hauruckverfahren durchgesetzt zu werden Inhaltlich besonders alarmiert ist der MieterInnenverein Witten über Andeutungen in der Lokalpresse wonach der Verkauf von Anteilen der kommunalen Stadtwerke und der Siedlungsgesellschaft in Gesprächen zwischen CDU und SPD Ratsfraktion nicht einmal mehr ein Streitfall sei Damit stünden nach der Kultur

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/kommune/finanzen/index.php/art_00002345 (2016-02-11)
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  • Bürgerantrag: Kommunalfinanzierung an lokalen sozialen Rechten orientieren! | Mieterverein Witten
    dringend eines Korrektivs welches das Recht auf kommunale Selbstverwaltung und die sozialen Rechte EinwohnerInnen sichert Dazu gehört die Wiederherstellung der demokratischen Transparenz die bereits in den letzten Haushaltssicherungen verloren gegangen war Wir fordern wir Sie daher auf bei dem Erlass von Durchführungsbestimmungen zum Stärkungspaktgesetz Regelungen zu treffen die den folgenden Zielen entsprechen Es wird auf Kürzungen verzichtet die zu Schließungen sozialer Einrichtungen zu einer weiteren Ausdünnung erforderlichen Personals zu einem Verlust an erforderlichen kommunalen Angeboten zu Privatisierungen von Einrichtungen und Töchtern zu nicht gerechtfertigten Renditeerwartungen an Beteiligungen zu städtebaulich nicht förderlichen Grundstücksverkäufen zu langfristigen Folgekosten oder zu einem weiteren Verlust von kommunalen Steuerungsmöglichkeiten führen Zu dieser Tabu Liste wird eine Bestandsaufnahme vorgenommen an der die betroffenen Beschäftigten NutzerInnen und EinwohnerInnen sowie Organisationen beteiligt werden Unter Berufung auf das Stärkungspaktgesetz soll nur dann eine begrenzte Erhöhung der Grundsteuer B verlangt werden wenn das zusätzliche Steueraufkommen für zusätzliche Maßnahmen im Interesse der EinwohnerInnen eingesetzt wird und wenn diese Maßnahmen im Rahmen eines öffentlichen Erörterungsprozesses mit Einwohner und Verbändebeteiligung bestimmt werden Landesregierung Stadt Kreis und Bezirksregierung treten in einen öffentlichen Beratungsprozess unter Beteiligung der BürgerInnen und lokalen Organisationen ein in dem Eckpunkte einer bedarfsgerechten und solidarischen Finanzierung der lokalen Aufgaben bestimmt werden Das Land verstärkt die direkte Förderung nachhaltiger und sozialer Projekte und Einrichtungen in den überschuldeten Städten In Witten böten sich zum Beispiel Maßnahmen im Bereich der offenen Ganztagsschule der offenen Jugendarbeit des sozialen Quartiersmanagements und des Stadtumbaus der Wohnungsaufsicht des Denkmalschutzes oder der energetischen Gebäudesanierung an Dabei sollen auch innovative Modellprojekte erprobt werden zum Beispiel soziale Sanierungskonzepte für vernachlässigte Wohnimmobilien oder dezentrale Wissens und Kulturzentren für alle Generationen in den Stadtteilen Diese Maßnahmen sind ebenso wie bereits vom Land geförderte Projekte mit 100 zu fördern solange die Stadt zu Übernahme von Eigenanteilen nicht in der Lage ist Die Deckungslücken der Stadt

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/top/nrw/index.php/art_00002316 (2016-02-11)
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  • OFFENER BRIEF an Innenminister Jäger: Für einen solidarischen Stärkungspakt ! | Mieterverein Witten
    der Verfassung garantierte kommunale Selbstverwaltung ist unter dem Zwang der Ausgabenkürzung immer mehr zu einer Abwicklungswicklungsverwaltung verkommen Haushaltspläne werden in nicht öffentlichen Kommissionen von Stadt VertreterInnen mit der Kommunalaufsicht des demokratisch nicht direkt legitimierten RP ausgehandelt Der gewählte Stadtrat kann kaum mehr tun als diese Vorlagen abzunicken Wenn es zu weiteren Kürzungen kommt müssen wir befürchten dass auch der Verfassungsgrundsatz der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zunehmend verletzt wird Es droht zu Komplettausfällen in Leistungsbereichen zu kommen die für Stadt und Menschen notwendig sind aber nicht den Status einer Pflichtaufgabe genießen 3 Zugleich hat keines der vergangenen und geltenden Haushaltssicherungskonzepte die Stadt Witten einem dauerhaft ausgeglichenen Kommunalhaushalt näher gebracht All diese Opfer waren vergeblich Die unablässigen Kürzungen haben neben der sozialen Gerechtigkeit auch der Attraktivität und den wirtschaftlichen Reserven der Stadt geschadet Sie haben die Leistungsfähigkeit und Innovations kraft der Stadt untergraben 4 Wir müssen nun befürchten dass sich an diesen negativen Perspektiven durch das im Dezember im Landtag beschlossene Stärkungspaktgesetz leider nichts ändern wird Stattdessen soll die Stadt durch das Gesetz schärfer als jemals zuvor dazu gezwungen werden mit Streichungen und Steuererhöhungen ihren Haushalt auszugleichen Es kommt in den letzten Wochen zu immer wieder neuen Prognosen so dass wir uns mit Zahlenangaben hier lieber zurück halten Jedoch erscheinen in Aussicht gestellte befristete Landes Mittel in einer Größenordnung von 7 2 Mio Jahr angesichts eines drohenden jährlichen Haushaltsdefizits in drei vier oder gar fünffacher Höhe völlig unzureichend um der Stadt Witten aus ihrer chronischen Unterfinanzierung heraus zu helfen Eine Kürzung des Haushalts in der geforderten Größenordnung von je nach Prognose 12 15 oder gar fast 20 bis 2016 ist unmöglich Der möglicherweise geplante Ausweg eine Vervielfachung der Grundsteuer B ist zutiefst unsozial weil diese Steuer unabhängig vom Einkommen von allen bezahlt werden müsste 5 Wir fordern Sie daher dringend auf die Regelungen des Stärkungspaktes einer kritischen Überprüfung zu unterziehen Das Stärkungspaktgesetzt fordert dass der Haushaltsausgleich nur in der Regel bis 2016 erfolgen muss Diese Regel kann soviel scheint sicher ohnehin nicht eingehalten werden Wäre es da nicht sinnvoller den Haushalt einer Stadt wie Witten von vornherein von den Sanierungsanforderungen des Gesetzes auszunehmen und eine andere Regelung zu finden die die Stadt nicht zu sinnlosen und kontraproduktiven Streichungen zwingt 6 Die im Stärkungspakt angelegte von übergeordneten Staatsorganen dekretierte Sparpolitik benötigt aus unserer Sicht dringend eines Korrektivs das die Rechte der EinwohnerInnen auf lokaler Ebene sichert Es sollte zu Regeln und Verfahren kommen die die lokalen sozialen Rechte beachten schützen und einbeziehen Dazu gehört nicht zuletzt die Wiederherstellung der demokratischen Transparenz die bereits in den letzten Haushaltssicherungen verloren gegangen war 7 In diesem Sinne fordern wir Sie auf bei dem Erlass von Durchführungsbestimmungen zum Stärkungspaktgesetz Regelungen zu treffen die den folgenden Zielen entsprechen Es wird auf Kürzungen verzichtet die zu Schließungen sozialer Einrichtungen zu einer weiteren Ausdünnung erforderlichen Personals zu einem Verlust an erforderlichen kommunalen Angeboten zu Privatisierungen von Einrichtungen und Töchtern zu nicht gerechtfertigten Renditeerwartungen an Beteiligungen zu städtebaulich nicht förderlichen Grundstücksverkäufen zu langfristigen Folgekosten oder zu einem weiteren Verlust von kommunalen Steue

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/top/nrw/index.php/art_00002317 (2016-02-11)
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  • Migration | Mieterverein Witten
    03 2007 Schulen Solidarität statt Privilegien Seit Monaten macht in Witten der Widerstand gegen die Schließung der Grundschule in Durchholz Furore Unterstützt von der CDU und ihren Abspaltungen der WBG und der Freien Liste sammelten die InitiatorInnen nach eigenen Angaben 13 000 Unterschriften für den Erhalt der Zwergschule am äußersten Rande Wittens Die Bürger sehen die gute pädagogische Versorgung gefährdet befürchten weitere Wege für die Kinder und eine dauerhafte Schwächung der kleinen Ortschaft Vom Rat der Stadt wurde das Begehren mit den Stimmen von SPD und Grünen unter Hinweis auf die Haushaltslage als unzulässig abgelehnt Mehr lesen MieterInnenverein Witten 28 11 2006 Notunterkünfte Weniger Heime Höhere Gebühren Die Bevölkerungszahlen gehen in allen Gruppen zurück gerade auch bei den NeueinwanderInnen Zum 1 1 2007 sind alle Wittener Übergangsheime für Aussiedler aufgelöst Noch vor 15 Jahren mussten Schulen als Massenunterkünfte herhalten Heute können fast alle Menschen eine normale Mietwohnung bewohnen Mehr lesen Neue Abfrage MieterInnenverein Witten u Umg e V Schillerstr 13 58452 Witten Öffnungszeiten Mo u Di 13 00 19 00 Uhr Do 10 00 13 00 Uhr 14 00 17 00 Uhr Fr 10 00 14 00 Uhr Tel 02302 51793 Konto Nr 42887 BLZ 452 500 35 Sparkasse Witten

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