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  • Höffken: Stadtwerke heben Androhung der Wassersperrung vorläufig auf | Mieterverein Witten
    Auf dem Höffken und Wannen 45 51 die Sperrung der Wasserversorgung zum 6 Mai angedroht Der MieterInnenverein organisierte daraufhin umgehend seine Mitglieder 46 Haushalte hielten ihre Miete für Mai komplett zurück um von den Beträgen zur Not die laufenden Abschläge an Stadtwerke zahlen zu können Auf diesen Druck hat der Verwalter der Wohnungen die Firma Atera aus Frankfurt nun reagiert Der Großteil der Rückstände ist heute bei den Stadtwerken eingegangen Die angedrohte Wassersperrung ist vorerst aufgehoben Die Mieter können ihre einbehaltene Miete an den Vermieter erst einmal zahlen Allerdings haben die Stadtwerke dem Vermieter eine zweite Frist zum 17 Mai gesetzt um seine Restschulden zahlen Erfolgt diese Zahlung nicht wollen die Stadtwerke erneut den Vertrag mit dem Vermieter kündigen und eine Wassersperrung verhängen Der Mieterverein bemüht sich um Absprachen damit die Mieter in diesem Fall eine ausreichende Frist haben um ihre erneute Zurückbehaltung vorzubereiten Knut Unger Sprecher des MieterInnenvereins Wir können erst einmal aufatmen Eine wirkliche Wassersperrung hätte die Gesundheit der vielen alten Menschen am Höffken ernsthaft bedroht Es ist ein Skandal dass die Mieter nach dem geltenden Recht für die mangelnde Zahlungsmoral ihrer Vermieter verantwortlich gemacht werden können Ein noch größerer Skandal ist aber dass derartig unfähige und undurchsichtige

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/top/verkauf/index.php/art_00002113 (2016-02-11)
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  • Fristlos gekündigt vom GAGFAH-System | Mieterverein Witten
    schadhaften PVC Boden des Vormieters ersetzen wollte fielen ihr starke Feuchtigkeitsschäden auf Nach vielen vergeblichen Telefonaten und einem Schreiben des MieterInnenvereins sagte die GAGFAH im August endlich eine Beseitigung des Schadens zu Um die Arbeiten zu ermöglichen musste Frau Agethen allerdings das Wohnzimmer komplett leerräumen Nach Reparatur des Schadens wurde ein Trocknungsgerät aufgestellt und Ende September auch wieder abgeholt So weit so gut Aber dann geschah nichts Fristsetzungen des MieterInnenvereins zur Verlegung eines neuen Bodens blieben unbeachtet Stattdessen erhielt die Mieterin Mahnschreiben Denn wegen der Unbenutzbarkeit des Wohnzimmers minderte sie die Miete Mit Recht Als die GAGFAH eine letzte Frist zum 4 12 2012 versäumt hatte beauftragte Frau Agethen endlich eine auch sonst für die GAGFAH tätige Firma mit der Vornahme der Arbeiten Als sie ihr Wohnzimmer wieder beziehen konnte war schon ein neues Jahr angebrochen Um die vorgestreckten Kosten der Arbeiten ca 1258 ersetzt zu bekommen behielt Frau Agethen wie ihr vom MieterInnenverein geraten wordem war die Mieten für die Monate Dezember bis Februar ein So wie es ihr gutes Recht war Ende gut alles gut Leider nicht Anstatt sich zu bedanken dass die Mieterin bei der notwendigen Reparatur in Vorkasse gegangen war kündigte die GAGFAH wegen angeblichen Zahlungsverzugs Fristlos Die lange Auseinandersetzung um den Schaden wird in dem Schreiben gar nicht erwähnt Diese fristlose Kündigung ist absolut lächerlich erklärte Rechtberaterin Susanne Flöter vom MieterInnenverein Die GAGFAH hat alle gesetzten Fristen verstreichen lassen Die Einbehaltung der Miete war völlig rechtmäßig Ich weiß ja ich bin im Recht sagte Frau Agethen Aber verunsichert war sie doch Gemeinsam mit dem MieterInnenverein alarmierte sie die Medien Schnell machte die GAGFAH diesen gegenüber einen Rückzieher Es habe Verzögerungen bei der Kommunikation zwischen Firmen des Konzerns und der Versicherung gegeben Die fristlose Kündigung sei aus dem System heraus generiert worden da die Mieterin mehr

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/top/finanzinvestor/index.php/art_00002447 (2016-02-11)
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  • MieterInnenverein lehnt Fortschreibung des Mietspiegels ab | Mieterverein Witten
    nicht aber zu den Wohnungen der Kleinvermieter Aus diesem Bereich gab es nur einen unzureichenden Rücklauf von Fragebögen Das Ergebnis aus der Kleinvermieterbefragung wies deutliche höhere Mieten als die Unternehmensstichprobe auf war aber so hatte auch das INWIS bestätigt nicht repräsentativ Trotzdem wurde diese Stichprobe auf der Grundlage ihres vermuteten Anteils am gesamten Mietwohnungsbestand zur statistischen Gewichtung des gesamten Datenbestandes verwendet Im Ergebnis führte dieses Vorgehen zu einer Anhebung der durchschnittlichen Mietspiegelwerte Zu besonders ausgeprägten Anhebungen über den belegten Durchschnitt kam es in der für Witten quantitativ sehr bedeutenden Baualtersklasse 1948 1969 Hier lag der Mittelwert der Mieten nach INWIS Methode um 33 Cent höher lag als tatsächlich durch die Daten belegt war Sein Vorgehen ließ sich das INWIS im Arbeitskreis Mietspiegel von den anwesenden Experten der Stadt und der Vermieterseite per Handzeichen bestätigen Der MieterInnenverein Witten verweigerte seine Mitwirkung an diesem seiner Meinung nach unzulässigen Verfahren Trotz ausführlicher Darstellung der Zusammenhänge beschloss der Haupt und Finanzausschuss dann im Juli 2011 den überhöhten Abstimmungsmietspiegel als qualifiziert anzuerkennen Dies bedeutet dass der Mietspiegel im eiterhöhungsverfahren vor Gericht eine höhere Beweiskraft erhält Erfahrungen Der erhöhte Mietspiegel wurde nach Beobachtung des MieterInnenvereins Witten in den letzten anderthalb Jahren weniger vor allem von privaten Wohnungsunternehmen genutzt um in ihrem Wittener Wohnungsbestand Mieterhöhungen durchzusetzen Darunter befinden sich vor allem die von transnationalen Finanzinvestoren kontrollierten Unternehmen Deutsche Annington LEG und Immeo Mit der Deutschen Annington befinden sich mehrere Mieter wegen der Mieterhöhungen im Rechtstreit wobei die Korrektheit des Mietspiegels eine wichtige Rolle spielt Die LEG unterlag in einem Rechtsstreit weil sie eine noch höhere Miete durchsetzen wollte als dem Mittelwert des Mietspiegels entspricht Diese Mieterhöhungen stehen in einem Missverhältnis zu dem schlechten Service und der schlechten Instandsetzung die diese Unternehmen in vielen Fällen bieten Bei ansässigen Wohnungsunternehmen wie der Genossenschaft Witten Mitte ist das Preis Leistungsverhältnis

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/top/miete/index.php/art_00002448 (2016-02-11)
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  • Deutsche Annington verkauft Häuser an der Billerbeckstr.43 -61 | Mieterverein Witten
    oder in Teilen selbst nutzen wollen erfolgt bevorzugt bei entsprechendem Leerstand Im Zuge der Veräußerung werden die Mieter umfassend über gesetzliche und ggf weitergehende Schutzrechte informiert Mietern die einer Kündigung nach 574 BGB berechtigt widersprechen könnten sichert Viterra vor einer Veräußerung des jeweiligen Mehrfamilienhauses auf Wunsch zu dass sie einen lebenslangen Schutz vor Kündigungen wegen Eigenbedarf und angemessener wirtschaftlicher Verwertung als schriftliche Ergänzung ihres bestehenden Mietvertrages erhalten Im Sinne dieser Sozialklausel sichert Viterra zu entsprechende Einzelfallregelungen mit den betroffenen Mietern zu treffen Viterra wird derartige Härtefälle großzügig behandeln und ggf mit dem entsprechenden Mieterbeirat abstimmen Nachdem der MieterInnenverein die Annington am 23 8 an die Selbstverpflichtungen erinnert hatte informierte die Annington alle betroffenen Mieter innen über die Verkaufsabsichten Sie entschuldigte sich für die teilweise unterbliebene Information und wies auf die Möglichkeit hin bei Vorliegen sozialer Gründe Kündigungsschutz Zusätze zum Mietvertrag zu beantragen Zwei vom MieterInnenverein vertretene Mietparteien erhielten draif hin einen Zusatz zum Mietvertrag der Kündigungen wegen Eigenbedarfs und nicht angemessener wirtschaftlicher Verwertung grundsätzlich ausschließt In den nächsten Tagen stellten weitere 13 Mietparteien mit Hilfe des MieterInnenvereins Anträge auf Kündigungsschutz Zu 8 dieser Anträge steht die Antwort noch aus aber fünf dieser Anträge lehnte die Annington ohne Begründung ab Einer alleinerziehenden Mutter deren Kinder in Stadtteil zur Schule oder zum Kindergarten gehen wurde der zusätzliche Mieterschutz ebenso verweigert wie einem im Viertel aufgewachsenen Mieter mit nahen Angehörigen ein paar Häuser weiter Besonders erstaunlich aber war die Ablehnung des Antrags einer 85jährigen Frau der 1961 mit ihrem Ehemann die Werkswohnung durch die Edelstahlwerke zugewiesen worden war Diese Mitteilung ist ein eindeutiger Verstoß gegen die Selbstverpflichtungserklärung antwortete der MieterInnenverein der Annnington postwendend per Fax und kündigte Öffentlichkeit an Wenige Stunden später bekam die 85 jährige Frau ihr lebenslanges Wohnrecht dann doch noch bescheinigt Das vorrangegangene ablehnende Schreiben sei ein Irrtum gewesen sagte der zuständige Sachbearbeiter der Deutsche Annington Vertriebs GmbH zur Entschuldigung Die anderen vier Ablehnungen sollen aber nicht korrigiert werden Wohndauer Angehörige Verankerung in Quartier schulpflichtige Kinder All das möchte der zuständige Sachbearbeiter nicht als Kriterium für Kündigungsschutz gelten lassen Er selbst habe auch 5 Kilometer zu Schule gehen müssen sagt der Sachbearbeiter Klare Vorgaben und Kriterien scheint es nicht zu geben Die Bewilligung oder Nicht Bewilligung des Wohnrechts erfolgt im Zusammenhang mit der Zusammenstellung der Unterlagen für den Verkauf Für die Annington scheint der Mieterschutz den Charakter eines Gnadenaktes zu haben den unvorbereitete Sachbearbeiter bei Zusammenstellung von Unterlagen ausüben kommentiert der MieterInnenverein Zusammen mit dem Mieterforum Ruhr fordert er eine klarere und großzügigere Auslegung der Selbstverpflichtung Es kann nicht sein dass die Wohnrechte einer alleinerziehenden Mutter der erst vor einem Jahr die Wohnung ohne Mitteilung der Verkaufsabsicht vermietet wurde nicht wenigstens für einige Jahre abgesichert werden Zum Beispiel bis die Kinder größer sind meint der MieterInnenverein Es kann auch nicht sein dass ein von seiner Frau getrennt lebender Vater der extra hierher gezogen ist damit er sich auch mal um die gemeinsamen Kinder kümmern kann in Kürze zum Umzug gezwungen sein könnte Und es kann erst recht nicht sein dass

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/top/verkauf/index.php/art_00002251 (2016-02-11)
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  • MieterInnenverein erkennt neuen Mietspiegel nicht an | Mieterverein Witten
    oft wurde dann aber nach der Wahl nicht wirklich engagiert an der Umsetzung gearbeitet wobei man sich in Witten natürlich immer wieder auf den maroden Haushalt berufen kann Aus Kostengründen stand diese Mietspiegelerstallung denn auch von Anfang an unter einem schlechten Stern Mit einem Budget von lediglich gut 10 000 Euro das von überwiegend lokalen Wohnungsunternemen dem MieterInnenverein und Haus Grund aufgebracht worden war konnte das beauftragte INWIS Institut keine vollständig professionelle Erhebung mit Stichprobenziehungen und Versand von ausreichend vielen Fragebögen finazieren Erforderlich wäre an sich der vierfache Betrag Das Institut half sich deshalb mit Daten aus Wittener Wohnungsunternehmen die Inforationen über ihre Miethöhen teilweise komplett zur Verfügung stellten Daneben versandte Haus Grund Fragebögen an seine Mitglieder und es lagen Fragebögen öffentlich aus Die letzten beiden Methode genügen aber nicht Anforderungen an die Repräsentativität einer Erhebung und sie führten auch nur zu einem geringen Rücklauf Im Ergebnis waren in der Erhebung Wohnungen diverser Wohnungsunternehmen stark überrepräsentiert Zugleich lagen die Mieten in der nicht repräsentativen wesentlich kleineren Teilerhebung im Kleineigentümermilieu erheblich über den Durchschnittswerten der umfangreichen Datenbestände aus den Wohnungsunternehmen Das INWIS Institut ging nun in einem fortgeschrittenen Stadium des Verfahrens dazu über die Ergebnisse der kleinen und teureren Erhebungsgruppe der Kleineigentümer 15 mal stärker zu gewichten als die Ergebnisse der Wohnungsunternehmen die alle ihre Daten zur Verfügung gestellt hatten Damit sollte ein statistisches Gleichgewicht zwischen den eindeutig erfassten Mieten der Wohnungsunternehmen und dem Rest des Marktes hergestellt werden Der MieterInnenverein kritisierte dieses Verfahren im Arbeitskreis Mietspiegel wiederholt als willkürlich und verzerrend Danach kam es zu intensiven Nachberechnungen durch das INWIS Institut Damit konnten immerhin völlig unplausible Mieterhöhungsmöglichkeiten in vernachlässigten Altbauwohnungen abgewehrt werden Am Ende konnte sich der MieterInnenverein aber nicht gegen die auf einen schnellen Abschluss des Verfahrens drängende Stadtverwaltung und die Überzahl der Vermieter in diesem Arbeitskreis durchsetzen Das IWNIS Institut holte in der letzten Sitzung des Arbeitskreises Mietspiegel von den anwesenden Vermietervertretern und einem Amtsrichter ein Votum ein wonach die nicht repräsentative Teilerhebung zu den Kleineigentümern und die starke Gewichtung die Marktbedingungen richtig darstelle Der MieterInnenverein beteiligte sich an dieser Abstimmung nicht da er sie für unvereinbar mit dem vom Gesetzgeber geforderten wissenschaftlich statistischen Verfahren hielt Auch die Sondersitzung des Ausschusses für Soziales Wohnen und Integration am 15 6 die nach kritischen Eingaben des MieterInnenvereins einberufen wurde führte nicht zu einer Klärung Alle Fraktionen bis auf Die Linke stimmten dem Mietspiegelentwurf als qualifizierten Mietspiegel zu Dabei hatte in der Ausschußsitzung Michael Neitzel vom beauftragten INWIS Institut erneut ausdrücklich betont dass das Ergebnis der Teilstichprobe der sog Einzeleigentümer nicht auf einer repräsentativen Methode beruhe Herr Neitzel stellte in der Sitzung auch dar was diese Form einer wissenschftlichen Erhebung die Mieterinnen und Mieter kosten kann Es geht im Ergebnis um einen Unterschied zwischen einer Durchschnittsmiete von 4 84 qm ohne Höhergewichtung der Einzeleigentümer und einer Durchschnittsmiete von 5 16 qm mit der vorgenommen Gewichtung Durch die Gewichtung der nicht repräsentativen Ergebungsgruppe kommt es also zu einer erheblichen durchschnittlichen Anhebung der Mietspiegelwerte um 0 32 qm Bei einer 62 qm Wohnung

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/top/miete/index.php/art_00002231 (2016-02-11)
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  • Kaufen oder raus?
    Die Mohamads verstanden nicht was dieser Zettel bedeutete luden die Herrschaften aber zum Tee in ihre Wohnung Schon nach zehn Minuten war das Treffen jedoch beendet Ihr alter Vermieter verwies die Neuerwerber mithilfe der Polizei des Hauses Für die Mohamads war damit klar wem die Miete zustand Am 16 3 2012 meldete sich ein Anwalt Thomas Tilch aus Dinslaken schriftlich für die S K Wohnungsbau Er forderte die Zahlung der Miete auf das Konto der neuen Eigentümer Dafür setzte er eine Frist von zehn Tagen Er übersandte auch eine Kopie des Zuschlagbeschlusses Dass sie damit den juristischen Beleg dafür erhalten hatten dass die S K tatsächlich der neue Eigentümer war war den Mietern nicht klar Sie waren der festen Überzeugung dass sie die Miete bereits an den richtigen Vermieter zahlten Sie überwiesen auch noch die April Miete an den alten Eigentümer Da meldete sich der Rechtsanwalt erneut Weil die Mieter nun bereits mit zwei Monatsmieten im Rückstand seien werde der Mietvertrag sowohl fristlos als auch fristgerecht gekündigt Vielleicht hätte es geholfen wenn sie die Miete sofort an die Neuen überwiesen hätten Aber der alte Hausherr setzte sie unter Druck die Miete weiter an ihn zu zahlen Er begleiche immerhin die Nebenkosten Als die Nachbarn die Familie Adam die Mai Miete nicht an ihn zahlen wollten stellte er ihnen sogar die Warmwasserversorgung ab Da die neuen Vermieter sich außerdem nicht mehr im Haus blicken ließen zahlten Mohamads auch im Mai an den alten Hauseigentümer Im Mai bestätigte das Landgericht Bochum dass die S K Wohnungsbau der rechtmäßige Eigentümer sei Der alte Vermieter verlor seine Wohnung Völlig kompromisslos verkündete Tilch nun noch einmal die fristlose hilfsweise die ordentliche Kündigung Unterdessen wurde am 2 10 2012 die Aufteilung des Hauses in Eigentumswohnungen abgeschlossen In zwei leerstehenden Wohnungen wurde sofort mit Umbauarbeiten begonnen In den zwei anderen waren die alten MieterInnen ein Hindernis Denn bundesweit sind Mieter nach dem erstmaligen Ver kauf der Eigentumswohnung für drei Jahre vor einer Eigenbedarfs kündigung geschützt Durch Zahlung an den falschen Vermieter hatten die Mieter den Umwandlern die Möglichkeit eröffnet sie vorzeitig beiseite zu räumen Nun stehen Kaufinteressierte für überteuerte Etagenwohnungen in Witten nicht gerade Schlange Die neuen Eigentümer versuchten deshalb die gerade gekündigten Wohnungen den alten MieterInnen mit einem besonders überzeugenden Argument anzudrehen Wenn sie die Wohnung nicht kaufen würden dann drohe die Zwangsräumung Auch die beauftragte Maklerin Ute Peuten aus Duisburg wiederholte das Angebot mehrfach Kaufen oder raus hieß die unmissverständlich Ansage gegenüber den beiden verbliebenen Mietparteien 69 Tsd Euro sollten die Wohnungen kosten ein gewaltiger Gewinn waren die vier Wohnungen des Hauses doch für nur 102 Tsd Euro ersteigert worden Die Eheleute Mohamad verdienen in der Küche und als Putzfrau zusammen kaum 1 700 Euro die Tochter geht noch zur Schule An einen Kauf war daher nicht zu denken Am 27 2 2013 erhob Tilch im Auftrag seiner Mandanten Räumungsklage Inzwischen wurde das Wohnen im Hause ungemütlich Bereits im Januar 2012 war die Heizung ausgefallen Die Umbauarbeiten in den Nachbarwohnungen waren laut und schmutzig Überraschungsbesuche

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002502 (2016-02-11)
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  • Gagfah zieht Kündigung zurück
    Behebung des Schadens in Höhe von 1258 53 werden wir selbstverständlich übernehmen In Zukunft geben wir darauf Acht dass es nicht mehr zu solchen Unstimmigkeiten kommt Der MieterInnenverein Witten hofft dass die Gagfah ihren Systemfehler behoben hat und in Zukunft keine fristlosen Kündigungen mehr ohne intensive Prüfung der Sach und Rechtslage sowie Rücksprache mit den Mietern vornimmt Im Fall der betroffenen Mieterin werden weitere 300 von der Miete einbehalten Es

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002454 (2016-02-11)
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  • Mietspiegel: Sozialausschuss stimmt unbegründeten Mietererhöhungsmöglichkeiten zu
    Methoden ermittelt wurde und zu nicht belegten Aufschlägen auf die tatsächlich im Jahr 2010 erhobenen Mieten führte Schon bei der letzten Abstimmung 2011 hat der Sozialausschuss die ausführlich dargelegten Argumente des MieterInnenvereins ignoriert und mit seinem Ja zu dem Tabellenwerk unbegründete Mieterhöhungsmöglichkeiten geschaffen Der MieterInnenverein Witten hatte im Vorfeld der Fortschreibung der Stadtverwaltung frühzeitig deutlich gemacht dass er die Fortschreibung des Mietspiegels selbstverständlich ablehne und sich deshalb auch nicht an

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/print.php?print=00002450 (2016-02-11)
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