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  • Vermieter planierte Mietergarten ? und die Polizei schritt nicht ein | Mieterverein Witten
    wichtiger Lebensinhalt für ihn Er war stolz auf seine Kirschbäume und Johannisbeeren Auch für die Ehefrau und die beiden erwachsenen Kinder ist es selbstverständlich dass der Garten zur Wohnung gehört Im Dezember 2003 verkaufte die in Viterra umbenannte Viterra 850 Wohnungen in Witten an eine Leasing Gesellschaft Auch das Haus am Hardel gehört dazu Im Juni 2004 wurden 220 Wohnungen an die gefürchtete Firma Häusserbau weiterveräußert Diese Firma verkauft daraufhin alle Häuser am Hardel an Einzeleigentümer weiter Mieterverein und Mieterbeirat Heven erreichen mit Unterstützung des EWK Betriebsrates dass fast allen Mietern Dauerwohnrechte zugesprochen werden dass Eigenbedarfskündigungen ausgeschlossen werden Als ehemaliger Werksangehöriger kommt auch Herr Cerejo in den Genuss dieser Regelung Sebstverständlich geht er davon aus dass auch der Garten zu seiner Wohnung gehört Immerhin wurde eine Terrasse ereichtet die direkt am Garten liegt Im Herbst 2006 wurde das Haus jedoch an ein Ehepaar verkauft das wenig später auch in eine Wohnung im Obergeschoss einzog Der Vermieter verlangte die Herausgabe des Gartens Diesem Ansinnen widersprach der MieterInnenverein mit rechtlichen Begründungen wiederholt schriftlich im Auftrag seiner Mitglieder Der Vermieter kümmerte sich um diese Darlegungen nicht sondern begann widerrechtlich mit der Zerstörung von einzelnen Pflanzen Zäunen usw Es kam auch zu Beleidigungen Auf das Angebot den Garten hälftig zu teilen reagierten die Vermieter nicht Die am 29 4 2007 von den Mietern herbeigerufene Polizei half den Mietern nicht Die Mieter trauten sich nicht mehr in den Garten Daraufhin erwirkte Mietervereins Anwältin Gertrad Cölsche beim Amtsgericht Witten am 16 Mai 2007 einen Eilbeschluss wonach der Vermieter das hinter dem Haus Hardel 15 gelegene Gartenstück an die Mieter herauszugeben den Besitz wieder einzuräumen und jedwede Besitzstörung zu unterlassen habe Dieser Beschluss wurde in mündlicher Verhandlung am 6 6 2007 bestätigt Der faktische Besitz des Mieters an dem Garten stehe zweifelsfrei fest bestätigte das Gericht Eigenmächtige Besitzstörungen durch den Vermieter seinen unzulässig Wenn er das Besitzrecht des Mieters bestreite müsse er dies durch eine ordentliche Herausgabeklage vor Gericht geltend machen Erneut gingen die Vermieter nicht auf Vergleichsangebote ein Trotz Kenntnis der Gereichts Beschlüsse orderten die Vermieter am 9 6 einen Bagger und rückten am Morgen zur Planierung des Gartens an Frau Cerejo stellte sich vor den Bagger Sohn Ricardo alarmierte die Polizei der auch die einstweilige Verfügung vorgelegt wurde Anfangs schienen die Polizeibeamten von den Miterrechten überzeugt zu sein Doch dann nahm der Vermieter sie beiseite Schließlich schritten die Polizeibeamten gegen die Planierung trotz Protestes der Familie Cerejo nicht ein Sie forderten die Mieter sogar auf ins Hause zu gehen weil sie sonst eine Anzeige wegen Hausfriedensbruches riskieren würden Die Mieter hatten eine halbe Stunde Zeit einige Habseligkeiten wegzuräumen Dann begannen die Vermieter mit Helfern samt Bagger ihr zerstörerisches Werk an dem in Jahrzehnten gewachsenen Obstgarten Kirschen und Obststräucher wurden kurz vor der Ernte gefällt und einfach auf einen Haufen geschmissen Alles wurde planiert Nur 3 große Bäume blieben übrig Zwei davon wurden inzwischen von den RWE gefällt angeblich standen sie zu Nahe an einer Stromleitung Am 12 6 erstatte die Mieteranwältin Strafanzeige gegen die Vermieter

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  • Kabelsalat und Vorgartenmoos | Mieterverein Witten
    UnityMedia keinen Kabelanschluss wollten Bezahlen muss Liedtke laut Mietvertrag trotzdem Was er aber keineswegs akzeptieren will Die von UnityMedia beauftragte Firma wollte wegen Installationsarbeiten in seine Wohnung Wände sollten aufgebrochen werden Möbel und Bücher mussten dafür verrückt werden Ich hab diese Kabel nicht bestellt Warum soll ich also mit dem Kram belastet werden fragte sich Liedtke und benachrichtige die Siedlungsgesellschaft Die können für ihr Kabel meinetwegen durch die Nachbarwohnung gehen Die steht ja seit langem leer Kabelärger Die Siedlungsgesellschaft mahnte daraufhin ihren Mieter die Arbeiten nicht zu verzögern Es handle sich um eine duldungspflichtige Modernisierungsmaßnahme Liedtke ging zum MieterInnenverein Der Kabelanschluss kann zwar eine duldungspflichtige Modernisierungsmaßnahme sein In diesem Fall ist bei erheblichen Baumaßnahmen aber nach dem Gesetz eine rechtzeitige Ankündigung erforderlich wussten die Rechtsexpertinnen dort Zwar hatte die Siedlungsgesellschaft ein allgemeines Rundschreiben an alle Mieter geschickt Dieses war aber nicht mit Adressen versehen Liedtke hatte es für ein unverbindliches Werbeschreiben gehalten und weggeworfen Der MieterInnenverein Das ist in diesem Fall kein Problem denn die Modernisierungsankündigung muss laut Rechtsprechung eindeutig adressiert sein Ohne korrekte Ankündigung muss der Mieter die Handwerker nicht in die Wohnung lassen Nach einem Brief vom MieterInnenverein gab die Siedlungsgesellschaft nach Die Leitung wird durch die Nachbarwohnung verlegt Die Mehrkosten will die SGW aber dem Mieter bei einem eventuellen Auszug von der Kaution abziehen teilte sie mit Unverschämt sagt Liedtke Denn erstens denkt er gar nicht daran auszuziehen Und zweitens hat sein Alternativvorschlag nicht mehr sondern weniger Kosten verursacht Denn für die Öffnung der Wand in der Wohnung hätte die SGW erst mal Möbelpacker schicken und anschließend neu streichen müssen Der Mieterverein hat dem Abzug von der Kaution vorsorglich widersprochen Außenreinigung Aber damit ist der Ärger noch nicht zu Ende Im März schickte die SGW eine Anhebung der Nebenkostenvorauszahlungen Die Mieter des Hauses würden ihrer Reinigungspflicht im

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/stadtteile/annen/index.php/art_00002101 (2016-02-11)
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  • Vormholz muss bewohnbar und bezahlbar bleiben | Mieterverein Witten
    für die zunehmenden Probleme im Stadtteil In der Ex HWG Siedlung in Vormholz Nord Ruhrhöhe Auf der Heide und Vormholzer Ring gibt es erheblichen Druck auf die Mieterinnen und Mieter Nach Auslaufen der öffentlichen Bindung verlangt der Vermieter eine Erhöhung der Miete um die maximal zulässigen 20 Viele MieterInnen wissen nicht wie sie die Miete bezahlen sollen Etliche MieterInnen vor allem ältere Frauen aber auch Alleinerziehende denken über einen baldigen Auszug nach da sie die Miete nicht tragen können bzw weil die Angemessenheitsgrenze bei Grundsicherung oder Erwerbslosigkeitüberschritten wird Eine geeignete z B barrierearme oder kindergeeignete bezahlbare angemessene Ersatzwohnung im Stadtteil zu finden ist sehr schwierig Eine geeignete z B barrierearme oder kindergeeignete bezahlbare angemessene Ersatzwohnung im Stadtteil zu finden ist sehr schwierig Die Leute wollen eigentlich in der Gegend wohnen bleiben auch wenn viele das Wegbrechen der sozialen Infrastruktur und Nahversorgung sehr beklagen Wenn es zu vielen Fortzügen kommt sind vermehrte Leerstände und eine Destabilisierung der teilweise noch bestehenden nachbarschaftlichen Strukturen zu erwarten Insgesamt ist völlig unklar was aus dieser Plattenbausiedlung die nicht mit Standardmitteln saniert werden kann werden soll Eine aktive kommunale Wohnungspolitik würde aktiv an den Eigentümer herantreten und im besten Falle versuchen mit ihm unter Beteiligung der Bewohnerschaft Zielvereinbarungen zu treffen Die Stadt sollte sich klar sein dass sie Druck und Lockmittel hat Es wird in Kürze das Wohnungsgesetz NRW in Kraft treten das ein prophylaktisches Handeln vorsieht im Zweifel aber auch die ordnungsrechtlichen Möglichkeiten der Kommune schärft Angesichts des Mangels an geeigneten Ausweichwohnungen wäre die Frage was die Kommune plant oder planen kann Wer könnte die Wohnungen bauen umbauen Darüber hinaus stallt sich aber auch die Frage welche Perspektiven der Stadtteil Vormholz überhaupt noch hat Die öffentliche Infrastruktur und Nahversorgung in Vormholz Nord ist in den letzten Jahren noch viel schlechter geworden als sie immer schon

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/stadtteile/herbede/index.php/art_00002537 (2016-02-11)
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  • Rüdinghausen: Wohnprojekt oder Investoren-Plan? | Mieterverein Witten
    echte Chance bekommen ihr Ziel zu erreichen Eine ökologisch orientierte Gemeinschaftssiedlung am Glasweg mit dem denkmalgerecht sanierten Günnemann Kotten als Nachbarschaftszentrum Inzwischen ist den Plänen ein anderer Investor in die Quere gekommen Vor allem weil das Konzept die Rettung des seit Jahren leerstehenden Gehöftes vorsah erklärte sich das Planungsamt bereit die Flächen am Glasweg in die Bauflächen des Flächennutzungsplan Entwurfs aufzunehmen Im Gegenzug wurde eine andere Grünfläche in Rüdinghausen vor der Bebauung bewahrt Auf dieser Grundlage erarbeitet die Bürgerinitiative einen Optionsvertrag mit der weitgestreuten Erbengemeinschaft der sowohl das Kotten Gelände als auch das angrenzende Grundstück am Glasweg gehört Nach diesem Vertrag hätte die Initiative zwei Jahre Zeit gehabt das Projekt zu entwickeln und zu einem festgesetzten realistischen Preis Käufer für die Grundstücke zu finden Kaum hatte sich diese Absicht jedoch in Rüdinghausen herumgesprochen trat ein lokaler Investor auf den Plan und bot der Erbengemeinschaft wesentlich mehr Geld als die Bürgerinitiative Fraglich ist allerdings ob dieser Investor auch ein gemeinschaftliches Wohnkonzept verfolgt wie er die Bürgerinitiative einbezieht und vor allem ob und wie er den Kotten retten will Zur Zeit laufen dazu noch interne Verhandlungen auch mit der Stadt Für die Entwicklung der kleinen Kotten Nachbarschaft mit ca 16 Wohneinheiten gibt

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/stadtteile/ruedinghausen/index.php/art_00001805 (2016-02-11)
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  • Chaos bei Annington: Eine Familie im Einzugskampf | Mieterverein Witten
    und anderen Wohnungsschäden Für erforderliche umfangreiche Schönheitsreparaturen erliess die Annington den MieterInnen für mehrere Monate die Miete Schönheitsreparaturen haben freilich wenig mit dem zu tun was in den nächsten Wochen an Instandsetzungsarbeiten auf die MieterInnen zukam Die junge Familie machte sich frisch ans Werk merkte aber bald dass sie den Aufwand unterschätzt hatte Bei der Reinigung der Heizkörper spritzte ihnen die Flüssigkeit der Heizkostenverteiler entgegen Lüftungsschächte waren von uralten Dreckansammlungen verstopft Die Toiletten waren auch mit großer Mühe nicht in einen annehmbaren Zustand zu versetzen Bei der Entfernung von Tapeten im Bad kam den Mietern der Deckenputz entgegen und die zu Tage tretende Betondecke was schwarz vor Schimmel Nur ein Teil der Schäden wurde von Mitarbeitern der DAIG ausgebessert Meistens war das Pfusch sagt Herr Absalon Schimmelschäden wurden nur notdürftig übertüncht An völlig unzureichend gedämmten Bauteilen wurden nur minimale Dämmprofile aufgebracht Versprochene Arbeiten an den Elektroinstallationen wurden offenbar nicht fachkundig ausgeführt Jedenfalls sprang die Sicherung schon bei Betrieb von zwei Elektrogeräten heraus Wir können nur machen wofür wir bezahlt werden sagte einer der beauftragten Handwerker Mehr als Mindestlohn zahle die Annington nicht Richtig unter Stress gerieten die jungen Leute aber erst als die Annington Mitte Juni diesen Jahres ihren neuen Kundenservice einführte Die MitarbeiterInnen mit denen die Mieter zuvor alle Absprachen getroffen hatten waren auf einmal nicht mehr erreichbar Die bundesweit verbindliche Servicenummer 01801 12 12 12 auch nicht Über mehrere Wochen bemüht sich Frau Paltian mehrmals am Tag die Reklamationen zu melden Aber immer wieder erreichte sie nur eine endlose Warteschleife Auch Briefe in denen die MieterInnen alle Mängel ordentlich auflisteten wurden nicht beantwortet Selbst als der MieterInnenverein Witten etliche Briefe und Faxe sandte in denen Mietminderungen die Aufrechnung der Miete mit den Eigenleistungen der MieterInnen Schadensersatzforderungen und eine fristlose Kündigung angedroht wurden verschwanden diese unbeantwortet im schwarzen Loch

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/stadtteile/stockum/index.php/art_00001963 (2016-02-11)
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  • Versprechungen in Haßlinghausen | Mieterverein Witten
    Service Impressum Sprockhövel Deutschland 15 12 2011 DRUCKVERSION Versprechungen in Haßlinghausen Auch nach Ausstieg der Schwelmer geht das Mieterleben in der betroffenen Siedlung weiter Bei einer Versammlung Ende Oktober stellten sich Angestellte der mit der Verwaltung betrauten Lohbeck Firma DOMO Immobilien vor Den äußert kritischen Mietern sagte der Firmen Justitiar Dr Scharmann unter anderem zu Notrufnummern für dringende Reparaturen an Wochenenden auszuhängen sich mehr um die Hausordnung zu kümmern und vorhandene Schäden zügig zu beseitigen Dem in einigen Wohnungen grassierenden Schimmelproblem soll der Hausarchitekt auf den Grund gehen Die Notrufnummern sind inzwischen ausgehängt aber auf die Erledigung der anderen Zusagen warten die Mieter noch Schließlich versprach Dr Scharmann auch Forderungen der Mieter nach einem Ausschluss von Eigenbedarfskündigungen im Mietvertrag würden bis Weihnachten geprüft Um der Forderung Nachdruck zu verleihen können die Mieter damit drohen die informellen Angebote der Schwelmer anzunehmen und in Wohnungen der Genossenschaft umzuziehen Dann hätte DOMO Lohbeck ein Problem mit zusätzlichen Leerständen Voraussetzung für das Schwelmer Angebot ist aber dass die Mieter weiterhin Genossenschaftsmitglieder bleiben Etliche sind eher erpicht darauf möglichst schnell ihre Anteile zurück zu erhalten Sie ärgert Wer in diesem Jahr kündigt wird erst Ende nächsten Jahres ausbezahlt Knut Unger MieterInnenverein Witten Links Genossenschaft gegen

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/stadtteile/sprockhoevel/index.php/art_00002418 (2016-02-11)
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  • Drei Könige: Mieterverein begrüßt Minderungsurteil | Mieterverein Witten
    eines von der Stadt gedulde ten illegalen Baustofflagers erreicht werden Nicht verhindert werden konnte aber die Errichtung von Einzelhandelsmärkten Aldi DM an der Herbeder Straße die aufgrund der Verkehrsführung und der Parkplätze zu einer Verschlechterung der Wohnqualität führten Nach Ansicht der MieterInnenvereins war die Baugenehmigung für diese Märkte aufgrund unzureichender Erschließung und fehlerhafter Lärmbegutachtung rechtlich fehlerhaft Leider aber haben Mieter keine Möglichkeit rechtlich gegen Baugenehmigungen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft vorzugehen auch wenn sie durch die Folgen stark geschädigt werden und die Baugenehmigung einer rechtlichen Prü fung nicht standhalten würde Dieses Recht haben nur die Eigentümer der Gebäude in diesem Falle also die Vermietungsgesellschaft damals die Firma ThyssenKrupp Immobilien Trotz Aufforderung unterließ es der Vermieter aber gegen die zweifelhaften Baugenehmigungen Einspruch einzulegen U a weil durch die Baumaßnahmen zusätzliche Lärm und Verkehrsbelastungen aufgetreten waren minderten einzelne betroffen Mietparteien ab etwa 2000 den Mietzins Der Eigentümer inzwischen die von einer französischen Immobilien AG kontrollierte Immeo klagte nun auf Zahlung der geminderten Beträge In einem der Fälle liegt nun das Urteil vor Das Amtsgericht Witten kam zu dem Schluss dass die Minderung in Höhe von 6 5 gerechtfertigt sei Maßgeblich für dieses Urteil war die Feststellung des Gerichtes dass die hinter dem Haus gelegenen Mietergärten zu den Wohnungen gehören Das Urteil ist für die Mieter aus mehreren Gründen von Bedeutung Es zeigt dass auch Mieter innen nicht völlig wehrlos sind wenn ihr Wohnumfeld durch verfehlte und willkürliche Baugenehmigungen verschlechtert wird Sie können immerhin eine kleinere Mietminderung erwirken Dies sollte Vermieter innen auch in Witten daran erinnern dass sie sich rechtzeitig gegen eine Wertminderung ihrer Wohnimmobilien durch Baumaßnahmen wenden müssen Der MieterInnenverein befürchtet u a dass es im Umfeld der StadtGalerie während und nach den Baumaßnahmen zu deutlichen Wohnwert minderungen kommen wird Die Stadt Witten wird hoffentlich dran erinnert dass Mieter innen keine Bür

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/stadtplanung/index.php/art_00001722 (2016-02-11)
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  • Mieterhöhungen für den Stadtbankrott? | Mieterverein Witten
    liegen die Steigerungen in verdichteten ehemaligen Werksiedlungen mit relativ kleinen Wohnungen Beispielrechnungen der Stadtverwaltung bewegen sich in einer ähnlichen Größenordnung Die Unterschiede in den Erhöhungsbeträgen erklären sich aus den unterschiedlichen Einheitswerten und der unterschiedlichen Anzahl der Wohnungen in einem Objekt Die Kostensteigerung für die BewohnerInnen von 1 und 2 Famlien Häusern liegt eher über den Werten der meisten MieterInnen Die Erhöhung der Grundsteuer trifft selbstnutzende EigentümerInnen und MieterInnen gleichermaßen In den allermeisten Fällen sehen die Mietverträge eine Umlage der Grundsteuern auf die Betriebskosten vor Überall auch bei Gewerberäumen bedeutet die geplante Anhebung des Hebesatzes eine Erhöhung der Grundsteuern um 25 1 Eine solche pauschale Anhebung von Steuern ist natürlich sozial ungerecht da die Belastung für Menschen mit niedrigem Einkommen höher ist Für die BezieherInnen von ALG II und Grundsicherung müssten die Kosten für die Unterkunft allerdings um die Erhöhungsbeträge angehoben werden Über die Kreisumlage ist die Stadt Witten an diesen erhöhten Kosten beteiligt Die Stadt Witten steigt durch den Satz von 590 v H in die Gruppe der Städte mit den höchsten Grundsteuern in NRW auf Großstädte mit weit größerem Service für ihre BürgerInnen weisen zum Teil wesentlich niedrigere Kosten auf z B Düsseldorf wo der Grundsteuersatz 440 v H beträgt Der MieterInnenverein ist trotz der Erhöhung erlichtert dass nicht eine Vervielfachung der Grundsteuer vorgeschlagen wurde Diese musste und muss auch weiterhin befürchtet werden weil eine wirkliche Deckung des kommunalen Haushaltshaltdefizites durch andere lokale Maßnahmen nicht möglich erscheint Die gegenwärtig bekannten Eckpunkte der Haushaltskonsolidierung basieren zu wesentlichen Teilen auf unsicheren Prognosen und auf politischen Gegenforderungen an das Land Der MieterInnenverein begrüßt dass die Stadtverwaltung den durch Land und Bund auf die Kommunen abgewälzten Verschuldungsdruck nicht ungebremst an die BürgerInnen weiter gibt Der von SPD Grünen und FDP beschlossene Stärkungspakt des Landes ist völlig unzureichend und ungeeignet um die Stadt Witten

    Original URL path: http://www.mvwit.de/de/vor_ort/kommune/index.php/art_00002355 (2016-02-11)
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