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  • Interview SZ mit Manzurova - Mütter gegen Atomkraft
    sie zurückkehren könnten Als wir wussten dass die Halbwertzeit einiger Nuklide 300 Jahre betrug war klar dass dies unmöglich war Die Menschen mussten vieles zurücklassen selbst Geld und Gold In einer Klinik fand ich vier tote Kinder etwa sieben bis acht Monate alt Wir konnten nicht herausfinden ob sie lebend oder tot zurückgelassen wurden Bemerkenswert aber war dass die hohe Strahlung offenbar dazu geführt hat dass die Kinder mumifiziert waren Zwei Jahre nach der Katastrophe SZ Wie haben Sie reagiert Mansurowa Ich hatte mich innerlich so zurückgezogen dass ich gar nicht mehr emotional reagieren konnte SZ Aber irgendwie mussten Sie dies doch alles verarbeiten Mansurowa Ich habe damals gar nichts verarbeitet dazu hatte ich gar nicht die Zeit Es war ständiger Stress die gesamten Jahre gab es keine freie Minute Schwieriger war die nervliche Belastung Verantwortung für andere zu haben Daran hatte ich schwer zu tragen SZ Warum sind Sie überhaupt nach Tschernobyl gegangen Sie waren alleinerziehend hatten eine Tochter Mansurowa Vor dem Unfall hatte ich bereits zehn Jahre in einem Institut gearbeitet das sich mit der Auswirkung von radioaktiver Strahlung auf die Umwelt befasste Sobald die Nachricht von der Katastrophe eintraf musste das ganze Institut seine Sachen packen und wir fuhren nach Tschernobyl Sämtliche Männer wurden abgeordnet und alle Frauen über dem gebärfähigen Alter SZ Sie konnten also nicht ablehnen Mansurowa Das ging nur wenn man einen kranken Verwandten hatte SZ Sie selber hatten keine Zweifel Mansurowa Was meine Eignung angeht für diese Aufgabe so hatte ich nie Zweifel dorthin zu gehen Wenn ich aber heute sehe was ich in der Folge meiner Familie damit angetan habe meiner Mutter und meinem Kind dann sehe ich das anders Stünde ich noch einmal vor der Wahl würde wohl die Mutter über die Wissenschaftlerin siegen SZ Wussten Sie wie hoch die Risiken genau waren Mansurowa Damals haben ja die Fachleute selber gestritten wie viel freigesetzt wurde Die Zahlen differierten zwischen drei und dreißig Prozent des im Reaktor enthaltenen radioaktiven Materials Wir wussten natürlich von den Risiken aber auch wie wir sie vermindern konnten Ein großes Problem aber war der Mangel an Dosimetern Es kam so weit dass wir mit den wenigen Messinstrumenten über das Gelände gingen und mit Kreide Striche und Kreuze machten wo man stehen und sich hinsetzen durfte und wo nicht Ich bat um Einweg Dosimeter damit die freiwilligen Helfer die es ja auch gab selber messen konnten Die Politik aber war so dass man den Leuten gar nicht sagen durfte in welcher Strahlungsumgebung sie sich befanden Denn hätte man es ihnen gesagt so wären sicher einige sofort gegangen Dann hätten neue Leute geholt werden müssen die wiederum verstrahlt worden wären und so hätte sich die Zahl der Strahlenopfer der Verbrannten erhöht SZ Hat auch Geld eine Rolle gespielt Mansurowa Ja Allerdings hate ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können wie viel es sein würde Ich verdiente damals 120 Rubel und dachte na gut dann bekomme ich vielleicht 300 oder so Als ich dann das erste Mal 1100

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  • Pressekonferenz - Mütter gegen Atomkraft
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  • Konzert - Mütter gegen Atomkraft
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  • Mahnwache - Mütter gegen Atomkraft
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  • Aktionen - Mütter gegen Atomkraft
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  • Kiew - Mütter gegen Atomkraft
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  • Abschlussbericht Röhr - Mütter gegen Atomkraft
    erläuterte Ulrike Röhr Herausgeberin des neuen Buchs Frauen aktiv gegen Atomenergie wenn aus Wut Visionen werden Es bietet eine Plattform für Frauen die heute wie damals gegen das atomare Risiko kämpfen Der Atomunfall in Tschernobyl war nicht die erste atomare Katastrophe in der damaligen Sowjetunion Natalia Manzurova erinnert sich Schon 1957 gab es einen schwerwiegenden Unfall im Industriekombinat Majak nahe der Stadt Ozersk in der Natalia Manzurova aufwuchs Ozersk im südlichen Ural ist bis heute eine geschlossene Stadt errichtet als Hauptproduktionsstätte für atomwaffenfähiges Plutonium Nach diesem Zwischenfall wurde ein Wissenschaftsteam gebildet das Grundlagenforschung zum Umgang mit der Atomenergie betrieb Manzurova bedauert dass die Untersuchungsergebnisse geheimgehalten wurden Das hätte nie geschehen dürfen Sie wären für die Bevölkerung russische wie internationale Wissenschaftler von unschätzbarem Wert gewesen Dabei seien die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen bei ziviler wie militärischer Nutzung die gleichen Ihr Fazit Tschernobyl zeigt dass eine atomare Explosion immer überregionale Folgen hat Sofort nach dem Atomunfall von Tschernobyl schickte die Regierung das Wissenschaftsteam von Ozersk an den Ort der Katastrophe Ab dem vierten Mai 1986 untersuchten die Wissenschaftler die Auswirkungen des Reaktorunglücks auf Tiere und Pflanzen in der 30 km Sperrzone um den Unfallort Manzurova leitete als Liquidatorin die Aufräumarbeiten Große Sorge bereitete es verstrahltes Material aus den mehr als 400 temporären Lagerstätten in die Endlager für mittel bis schwer verstrahltes Material zu bringen Nach viereinhalb Jahren Einsatz in Tschernobyl war Natalia Manzurova Invalidin Zusammen mit anderen überlebenden Liquidatoren fordert sie seit Jahren einen Lehrstuhl zur Erforschung der Folgen von Atomunfällen Sie kämpft trotz ihrer Krankheit gegen Atomenergie und gegen das Vergessen Die Opfer sollen nicht vergebens gestorben sein Sie kritisiert vehement dass die russische Regierung 2005 mit dem Gesetz 122 die Invalidenrente für Überlebende gestrichen hat Ulrike Röhr von genanet Leitstelle Geschlechtergerechtigkeit Umwelt Nachhaltigkeit dokumentiert in ihrem Buch Frauen aktiv gegen

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  • Buch Röhr - Mütter gegen Atomkraft
    Wut Visionen werden berichten Frauen von ihren Erinnerungen und ihrem Engagement für eine atomfreie Zukunft in Deutschland und Europa aber auch am Ort des Geschehens in der Ukraine in Weißrussland und in Russland 20 Jahre nach Tschernobyl wollten wir wissen wie nachhaltig die Veränderungen durch Tschernobyl waren erklärt Herausgeberin Ulrike Röhr von der Leitstelle Gender Umwelt Nachhaltigkeit genanet Und wir möchten mit dem Buch zeigen welche wichtigen Beiträge Frauen zu einer gerechteren Ressourcen schonenderen und friedlicheren Welt leisten Im ersten Teil des Bandes rufen Beiträge von Frauen aus Deutschland und Österreich historische Reden und Interviews das Reaktorunglück und die unmittelbaren Reaktionen darauf ins Gedächtnis zurück Eine Betroffene die zum Zeitpunkt des Unfalls in der Stadt Pripjat bei Tschernobyl lebte berichtet bewegend von den Ereignissen und ihren Folgen am Ort des Unglücks Die damaligen und heutigen Aktivitäten der in Folge der Reaktorkatastrophe gegründeten Gruppen von Müttern gegen Atomkraft MgA werden im zweiten Teil beschrieben Engagierte Frauen berichten vom Kampf um Informationen über das Ausmaß der Belastung und ihren Aktivitäten gegen Atomkraft und gegen das Vergessen Der dritte Teil zeichnet nach welche Spuren die Erfahrungen mit Tschernobyl hinterließen z B in Form von Frauenprojekten zu erneuerbaren Energien neuen Forschungsansätzen oder zivilgesellschaftlichem Engagement in der Ukraine Mit Blick auf die aktuelle Atompolitik wird schließlich im vierten Teil des Buches analysiert ob aus den Folgen von Tschernobyl wirklich Konsequenzen gezogen wurden Das Wort ergreifen unter anderem Heike Sabel Anja Röhl Antje Vollmer Beate Seitz Weinzierl Kristin Mühlenhardt Jentz MgA Nürnberg Cornelia Stadler MgA München Heike Mahlke Gorlebenfrauen Regina Suhlig Heim statt Tschernobyl Anna Golubovska MAMA 86 Ukraine Rosemarie Rübsamen Irmgard Schultz ISOE Annegret Stopczyk Milya Kabirova Angelika Claußen IPPNW Ulla Klötzer Hiltrud Breyer MEP und Gotelind Alber Klima Bündnis Das Buch kann ist über den Buchhandel erhältlich oder kann über www libri de www

    Original URL path: http://www.muettergegenatomkraft.de/buch-roehr.html (2016-02-13)
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