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  • Chronik - Mütter gegen Atomkraft
    ehe eine Entschärfung des Konflikts im Nahen Osten möglich ist haben die alliierten Kriegstreiber schon Fakten geschaffen Angesichts des lautstark verkündeten Sieges stellt die Psychoanalytikerin Thea Bauriedl unangenehme Fragen Kann man die Aggression durch Aggression besiegen und sich danach wenn die scheinbare Ordnung wieder hergestellt ist wieder gut fühlen Bedrohlich bleibt auch das Problem des Atommülls der zu Wasser in der Luft auf der Schiene und der Straße tonnenweise verfrachtet wird An einem Atommülltransport Hearing im März 91 im Münchner Rathaus nimmt Mechthild Kaufmann Ott für die MÜTTER gegen ATOMKRAFT teil Darüber was auf ihrem eigenen dichtbesiedelten Gebiet an strahlendem Schrott bewegt wird haben die Kommunen kein Mitspracherecht das Bayerische Innenministerium und die Bundesbahn verweigern rechtzeitige Informationen über die Route der Castoren Zum 5 Tschernobyl Jahrestag tritt eine ukrainische Volkstanzgruppe auf dem Marienplatz auf die Arbeitsgruppe Kinder von Tschernobyl mit Irene Goltsche Hanni Schumeir und Susi Henning hat wieder mehrere Hilfstransporte bewältigt und persönlich in das Gebiet von Gomel in Weißrussland begleitet Aufbauend im wahrsten Sinne des Wortes sind die Erfahrungen von Familie Hopf mit der Solarenergie Welche Unterschiede es in der Technik gibt wie hoch die Kosten liegen und welche Wärmeausbeute sie mit den Kollektoren erzielt haben erklären sie ausführlich Da zu diesem Zeitpunkt das Wissen um Solartechnik bei den meisten Leuten eher mager ist sind solche privaten Tests ermutigend und eine nützliche Entscheidungshilfe Am 18 September 91 gründet sich die Bürgergemeinschaft gegen Atomreaktoren in Garching Die Sorgen über den geplanten neuen Forschungsreaktor FRM II und die Unsinnigkeit dieses bayerische Prestigeobjekt zu bauen legt der Biomediziner Professor Roland Scholz in der MÜTTER COURAGE 3 91 eindrücklich dar Selbst wenn es gelänge mit der geplanten Neutronenquelle einige Krebsarten etwas besser behandeln zu können als mit dem bereits vorhandenen therapeutischen Arsenal in den Kliniken so könnte solch eine teure und komplizierte Anlage niemals zur Therapie einer Volksseuche herangezogen werden Mich stört aber noch etwas anderes Mit dem Vorwand Krebs heilen zu wollen wird gleichzeitig das krebserregende Potenzial vermehrt 40 000 Menschen haben im Frühjahr 91 Einwendungen gegen den Einsatz von MOX Brennelementen im AKW Gundremmingen erhoben Es hat sich ein breites Bündnis aus Umweltgruppen zum Schutz vor Mox im Juli gegründet 1992 Die MÜTTER gegen ATOMKRAFT sehen ihre Aufgabe zunehmend darin zukunftsweisende Energielösungen vorzustellen und anzustoßen So ist ein Schwerpunkt ihrer diesjährigen Arbeit der kommunalen Energieversorgung gewidmet Was frau im Gemeinderat bewirken kann darüber berichtet Christina Claus die seit zwei Jahren das Ökogewissen im Olchinger Kommunalparlament aufrüttelt Einen noch zäheren Kampf mit den EVU Riesen liefert sich die Gemeinde Schönau Wie sie es schaffen wollen nicht nur ihren Strom sondern auch ihr Netz eigenständig zu betreiben erklärt der Initiator Dr Michael Sladek in der MÜTTER COURAGE Weitere Informationen finden Sie unter EWS Schönau Atomausstieg Selber machen Langsam aber unaufhörlich nimmt die Zahl der Windkraftanlagen zu Wesentlich fortschrittlicher ist man damit schon in Dänemark wohin eine Besichtigungsreise von Frauen führt Karin Wurzbacher hat daran teilgenommen und gibt ihre Erfahrungen weiter Ebenso setzen sich die MÜTTER gegen ATOMKRAFT für eine kostengerechte Vergütung von Solarstrom ein liefern dazu Berechnungen und politische Argumente gegenüber den öffentlichen Bedenkenträgern Aber auch Biogas ist mächtig im Kommen Bisher wird diese praktische Energieausbeute quasi als Abfallprodukt noch viel zu wenig genutzt wird weil die konsequente Förderung fehlt Vor allem im ländlichen Raum könnten Biogasanlagen zur Kraft Wärme Koppelung eingesetzt werden beschreibt Dorette Sprengel aus Dorfen Während die Energiewirtschaft bereits wieder auf großtechnische Anlagen am liebsten atomare setzt ist es ermutigend dass alle Meinungsumfragen auch unsere beim Umwelttag auf dem Münchner Marienplatz ein deutliches Mehrheits Nein zur Atomenergie ergeben Mehr als 100 Städte in Deutschland den Niederlanden Österreich und Italien sind dem Europäischen Klimabündnis beigetreten darunter auch München Nürnberg und Erlangen Sie alle haben sich zum Ziel gesetzt den Ausstoß von klimaschädlichem CO 2 schneller zu reduzieren Im Dezember 92 wenden sich einige Energieunternehmen darunter VEBA und RWE brieflich an Bundeskanzler Helmut Kohl mit dem Vorschlag einen möglichen Ausstieg aus der Atomenergie einzuleiten Grüne SPD FDP und BUND begrüßten diesen Vorschlag nur die Bayernwerke Vorläufer von E on die CSU und die bayerische Staatsregierung Umweltminister Peter Gauweiler fühlen sich überrumpelt Am 19 4 findet das erste einer Reihe von Konsensgesprächen im Bundeswirtschaftsministerium in Bonn statt Mit dabei Mona Summers von den Müttern gegen Atomkraft 1993 Im Januar 93 findet der Anhörungstermin des Bayerischen Umweltministeriums zum Einsatz von plutoniumhaltigen MOX Brennelementen in Augsburg statt Von einem Gleichgewicht der Kräfte die Betreiberfirmen RWE und Bayernwerke AG auf der einen Seite das Bündnis gegen MOX das die EinwenderInnen vertritt auf der anderen Seite kann nicht die Rede sein Die Verhandlungsleiterin des Bayer Umweltministeriums Edeltraud Böhm Amtmann gestaltet die Anhörung eher als demokratische Farce indem sie etwa die Einsichtnahme in die Genehmigungsunterlagen verweigert Zum Punkt 1 nimmt als Vertreterin der MgA Gio Göring Stellung Es macht mich fassungslos mit welcher Sicherheitsgläubigkeit Sie die unbewiesene Behauptung aufstellen deutsche Kernkraftwerke seien sicher Lassen Sie meine Damen und Herren der Betreiber doch einmal die Vorstellung zu GAU in Gundremmingen Ich kann Ihnen hier nur Mut zusprechen es zu versuchen Wenn Sie das geschafft haben sind Sie reif für die MÜTTER gegen ATOMKRAFT Bei diesen letzten Sätzen war das Mikrofon allerdings schon wieder abgedreht die Redezeit beendet Bei den folgenden Terminen der so genannten Konsensgespräche über einen Ausstieg aus der Atomenergie werden die Spannungen zwischen den Vertretern der Umweltverbände und der Grünen auf der einen Seite und der Bundesregierung auf der anderen stärker Welche Positionen zur künftigen Nutzung und Einsparung von Energie die Umweltverbände vertreten diskutieren die MÜTTER gegen ATOMKRAFT auf breiter Mitgliedsbasis Weil der ehemals sehr dichte Eiserne Vorhang durchlässig geworden ist können jetzt Umweltgruppen West mit neu entstandenen im früheren Ostblock Kontakt aufnehmen So reist MgA Mitglied Regine Metz im Mai 1993 mit einer BN Delegation in die Tschechische Republik Sie sieht dort riesige Braunkohlen Halden die ohne Umweltauflagen im Tagebau abgebaut und verfeuert werden Den konkurrenzlos billigen Strom beziehen dann die Bayernwerke während Siemens sich dicke Aufträge beim Ausbau tschechischer und slowakischer Atomkraftwerke erhofft Über die nuklearen Zeitbomben in Bulgarien kann sich MgA Frau Hanni Schumeir im Juli 93 ein sehr persönliches Bild machen Beeindruckt ist sie wie viel natürliche Energiequellen das Land besitzt zum Beispiel heiße Thermen die bisher kaum genutzt werden Das Gleiche gilt auch für bayerische Gefilde Längst ist wissenschaftlich bekannt welche geothermische Energien im Raum München schlummern Würde man sie nutzen könnten diese Quellen über 100 Jahre lang den Wärmebedarf von 600 Mio Tonnen Heizöl ersetzen Die Energiekonsensgespräche werden im Herbst 93 ergebnislos beendet Die Bundesregierung legt einen Gesetzentwurf vor der einen Zusammenhang zwischen Kohlesubvention und Atomrecht herstellt Rund 50 000 Einwendungen werden am 29 Dezember zum Ende der Einwendungsfrist gegen die Genehmigung des geplanten Reaktors FRM II in Garching beim Bayerischen Umweltministerium am Rosenkavalierplatz abgegeben Der bayer Umweltminister Dr Peter Gauweiler lässt sich aus terminlichen Gründen entschuldigen und schickt seine Fachbeamten für Kernenergie und Strahlenschutz vor Mit dabei ist auch ein Vertreter der Salzburger Plattform Plage 1994 Vorstandsfrau Dorette Sprengel hat die Idee Sorgenpüppchen zusammen mit einem Infobrief zum Thema Wir brauchen ein neues Energiekonzept an alle 650 Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu verschicken In einer ersten Auswertung zieht sie Bilanz über die Reaktionen der PolitikerInnen Einheitlich ablehnend reagieren die Mitglieder der CDU CSU auf den Vorschlag sich für einen Ausstieg aus der Atomkraft einzusetzen So antwortet die damalige Bundesministerin für Frauen und Jugend Angela Merkel dass auf die Atomkraft als Energiequelle gegenwärtig nicht verzichtet werden kann Aber Alle nur denkbaren Sicherheitsvorkehrungen sollten getroffen und andere Energiequellen erforscht werden sic Auch Volker Kauder betont den gewaltigen Energiebedarf in Deutschland Das Herbeireden von einem theoretischen Restrisiko als Hauptargument für das Abschalten von Atomkraftwerken ist in meinen Augen nicht ganz seriös Die meisten Antworten kommen von SPD Abgeordneten und die sprechen sich unisono für einen Ausstieg aus Diese Haltung seit 1986 wurde auch beim letzten Parteitag bekräftigt Zwei weibliche FDP Abgeordnete befürworten ebenfalls in ihrer Stellungnahme einen Ausstieg ebenso wie die Beantworter aus den Reihen der PDS und fraktionslose Über die Zahl und Reaktion der Grünen PolitikerInnen gibt der Bericht in der MC keine Auskunft Die Mütter gegen Atomkraft e V interessiert nicht nur die Meinung von Politiker innen Auch mit dem Vatikan treten sie in Kontakt und fragen nach der päpstlichen Meinung Da sich laut dpa Meldung der Gesandte des Kirchenstaates Mario Zenari bei der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO in Wien für den wahren Fortschritt durch den Einsatz der Atomenergie ausgesprochen hatte weist Gio Göring brieflich auf die Gefahren für die Menschheit hin und bittet Papst Johannes Paul II sich öffentlich gegen Atomkraft auszusprechen Der Redaktion für Das Notizbuch im Bayerischen Rundfunk überreicht eine Delegation der MgA die Auszeichnung Der goldene Apfel als Dank für die engagierte Berichterstattung in Sachen Atomkraft und alternative Energien Die Gegenleistung ist ein Bericht in der nächsten Notizbuchsendung 1995 Wie sehr es den MÜTTER gegen ATOMKRAFT um gründliche sachliche Aufklärung geht und nicht um Panikmache stellen sie in jeder Ausgabe von MÜTTER COURAGE unter Beweis Sie beschreiben was genau Plutonium ist und wie es wirkt Ein Kinderarzt erklärt wie Leukämie zu diagnostizieren ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt Offiziell wird der Zusammenhang zwischen Atomkraftwerken und Leukämie s KIKK Studie ja noch bestritten aber meiner Ansicht nach gibt es da keinen Zweifel dass das einen Einfluss hat Es gibt auch Untersuchungen dass Leukämie in der Nähe von Atomkraftwerken gehäuft auftritt und eine Statistik kann man ja auch manipulieren so die Einschätzung von Dr med Gerd Sparrer aus München Da immer wieder als Hauptargument für den Bau des atomaren Forschungsreaktors in Garching die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten von Tumorpatienten ins Feld geführt werden kommt dazu in einem Gastbeitrag der Kinderarzt Dr Hermann Gloning zu Wort Es gebe weitaus effektivere Möglichkeiten wenn eine Neutronenanlage ein sogenanntes Cyclotron auf dem Gelände des Klinikums der TU München gebaut würde Damit könnten die Patienten schonend und zeitsparend behandelt werden Diejenigen die einen Kernreaktor bauen und betreiben wollen könnten das jedenfalls mit dem Bedarf für eine Tumortherapie nicht begründen MÜTTER COURAGE 2 95 Die MÜTTER gegen ATOMKRAFT initiieren eine Postkartenaktion an die neue Bundesministerin für Umwelt Natur und Reaktorsicherheit Dr Angela Merkel kein russisches Waffenplutonium in Hanau zu Mox Brennelementen zu verarbeiten Allerdings berichtet Die Zeit vom 28 4 95 Frau Merkel habe auf die Sicherheitsdefizite bei der Castor Beladung angesprochen entgegnet Beim Kuchenbacken fällt ja auch mal Backpulver daneben In Bayern hat sich eine Bürgerinitiative Mehr Demokratie in Bayern e V gebildet Sie hat ein Volksbegehren eingeleitet um den Bürgerentscheid auf kommunaler Ebene einzuführen Dieses hat bei der Abstimmung am 1 Okt 95 Erfolg Seitdem haben bayerische Bürger und Bürgerinnen erheblich mehr Entscheidungsrechte in Städten Gemeinden und Landkreisen 1996 Die MÜTTER gegen ATOMKRAFT erinnern an den 10 Jahrestag Mit einer Podiumsdiskussion im Alten Rathaussaal Teilnehmer OB Christian Ude der Psychoanalytikerin Prof Thea Bauriedl Dr Dieter Brosche von der Bayernwerk AG die das AKW Isar 1 betreibt Dr Werner Müller für VEBA und Ruhr AG Professor Edmund Lengfelder Leiter des Otto Hug Strahleninstituts und Mona Summers für die MÜTTER gegen ATOMKRAFT e V Daneben eine Ausstellung im Volkstheater sowie eine Aufführung der Kiewer Kindertanzgruppe Kalynonka Gemeinsam mit vielen anderen Münchener Gruppen kirchlichen sozialen und ökologischen finden vom 26 April bis zum 12 Mai täglich Mahnwachen auf dem Odeonplatz statt Beteiligen kann sich jede und jeder der sich der Opfer von Tschernobyl erinnern will Am 27 April organisiert das Münchner Umweltinstitut eine Großdemo unter dem Motto Tschernobyl ist überall Sofortige Stillegung aller Atomanlagen Energiewende jetzt Sie gerät zur größten Münchner Anti Atom Demo seit Wackersdorf Vom Rotkreuzplatz führt sie die Nymphenburger Straße hinunter vorbei an der CSU Parteizentrale der Verwaltungszentrale der Bayernwerk VIAG und den Isar Amper Werken der TU München und der Siemens Hauptverwaltung dem Bayerischen Innenministerium am Odeonplatz und der Staatskanzlei Mit dabei ist Hubert Weiger vom Bund Naturschutz der kritische Astrophysiker Peter Kafka und Viktor Balakirev als Vertreter des Internationalen Begegnungszentrums in Minsk der über die Folgen des Reaktorunglücks für die Menschen von Weißrussland und der Ukraine spricht Die MgA Gruppe aus Pfaffenhofen Ilm protestiert gegen die Verbrennung von radioaktiv belastetem Molkepulver in der Sondermülldeponie Baar Ebenhausen im Landkreis Pfaffenhofen Mit über 5000 Unterschriften ziehen sie zum Sitz des bayerischen Umweltministers Thomas Goppel Der hatte sich für die rasche Beseitigungsaktion stark gemacht weil er zehn Jahre nach Tschernobyl dieses mit Hysterie behaftete Thema endlich vom Tisch haben wolle Eine noch längere Lagerung der 1900 Tonnen Molkepulver von 1986 5000 Becquerel Kilogramm könne man künftigen Generationen nicht aufbürden findet der Minister 1997 Kontakte aufbauen Netzwerke knüpfen damit sich alle die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen nicht alleine fühlen Sich Ideen und immer wieder neuen Schwung holen zum Beispiel bei den österreichischen Initiativen wie der PLAGE den Castor Gegnern aus Lüchow Dannenberg den Greenpeace Aktivisten oder B A U M dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e V Umgekehrt werben die MÜTTER gegen ATOMKRAFT immer wieder neu dafür bei Energiesparideen mitzumachen Schulen die sich am Fifty Fifty Modell beteiligen können damit kräftig die Kosten für Strom und Heizenergie senken und gleichzeitig üben die Schüler den Umgang mit kostbaren Ressourcen ein Wie Jugendliche und Lehrkräfte an solchen Projekten gemeinsam arbeiten hat Regine Metz an ihrer eigenen Realschule ausprobiert Die Förderung alternativer Energien soll nicht nur betuchten Hausbesitzern zugute kommen Wie viel Zähigkeit nötig ist dass in einer Gemeinde ein Blockheizkraftwerk gegen den Widerstand der großen Energieversorger und der Gegner im Gemeinderat durchgesetzt wird beschreibt Hanni Schuhmeier am Beispiel Neubiberg Aber sie lassen sich nicht mehr aufhalten die Windräder und die Sonnendächer die kommunalen Agenda21 Gruppen und die ökologisch orientierten Unternehmen Viele kleine Schritte so erhoffen sich alle Beteiligten führen zu einer wirksamen Energiewende 1998 Veränderungen beginnen im Kopf Aber bevor Menschen damit anfangen Appelle Warnungen und einleuchtende Argumente selbst zu verwirklichen ist das ein langwieriger manchmal schmerzhafter Weg Was blockiert neue Lebenskonzepte fragt Dorothea Schmolze Wer erkennt dass sich durch Veränderung Lebensqualität gewinnen lässt also ein persönlicher Nutzen damit verbunden ist wird seine Hemmschwelle überwinden Gerade deshalb kommt es darauf an dass es Initiativen gibt die solche Modelle vorleben und ihre positiven Erfahrungen weitergeben Tauschringe wie LETS oder Carsharing Modelle Bürgersolargemeinschaften oder Agenda Gruppen die in ihrer eigenen Gemeinde zukunftsfähige Politik vorantreiben Beispiele darüber beschreiben die MgA in ihrer Mitgliederzeitschrift MÜTTER COURAGE Etwa die Erfahrungen von Familien die Niedrigenergiehäuser gebaut haben Wo findet man Informationen und staatliche Förderung wie hoch sind die Kosten und die Einsparungen Seit April dieses Jahres können sich die Stromverbraucher auch ihren Stromversorger frei wählen das Stromliberalisierungsgesetz macht s möglich Doch weil die Unsicherheit groß und die Gegenmaßnahmen der Stromriesen ziemlich rüde sind ist bisher kaum Bewegung in den freien Strommarkt gekommen Im Wahljahr fragen die MÜTTER gegen ATOMKRAFT auch wieder die Parteien wie haltet ihr es mit dem Atomausstieg wie mit der Förderung regenerativer Energien und was halten die Kandidat innen von der Einführung der Ökosteuer Ergebnis alle im Bundestag vertretenen Parteien streben eine Reduzierung der CO 2 Emissionen bis 2005 um 25 Prozent an nur die Wege dorthin fallen unterschiedlich aus Die einen unter Einsatz von Atomenergie die anderen ohne besonders deutlich Bündis90 Die Grünen und die PDS Nach dem Wahlsieg und der Koalition von Rot Grün wird zunächst mit Hochdruck an einer Änderung des Atomgesetzes gearbeitet Vorgesehen ist der entschädigungsfreie Ausstieg aus der Kernenergienutzung Zweifel an der Durchführbarkeit sind angebracht Vor allem ist ein gesellschaftlicher Druck nötig damit die Betreiber der AKWs und die von der Wiederaufarbeitung profitierenden Unternehmen sich genötigt fühlen mitzumachen Sicher wird zwischen Regierung und E Wirtschaft um die Restlaufzeiten jedes einzelnen Meilers gerungen werden ahnt Dorothea Schmolze in ihrem Ausblick auf die künftige deutsche Energiepolitik MÜTTER COURAGE 3 98 1999 Seit Januar speist die eigene Photovoltaikanlage auf dem Gelände der Frohschammerstraße 14 solaren Strom ins öffentliche Netz Initiiert und finanziert haben das Gemeinschaftswerk vor allem Regine Metz und Marie Luise Hammerl Grabler unterstützt von einem Vereinsbeitrag der MÜTTER gegen ATOMKRAFT Durch ihr pädagogisches Engagement in Sachen Energiesparprojekte erreicht Regine Metz dass ihre Schule an einem bundesweiten Modellversuch Bildung für eine nachhaltige Entwicklung teilnimmt So ein Unterricht mit selbstgebauten Solarfahrzeugen macht den Schülern Spaß Regine Metz freut sich über eine persönliche Umweltauszeichnung der Stadt München In einem Briefwechsel zwischen der MgA Sprecherin Bettina Foltz und dem neugewählten Bundesminister für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit Jürgen Trittin macht letzterer eine interessante Ankündigung In der Atomrechtsnovelle die noch zur Beratung aussteht ist unter anderem vorgesehen dass keine Genehmigungen zur Errichtung und zum Betrieb von Atomkraftwerken mehr erteilt werden sollen Dies gilt auch für Forschungsreaktoren mit mehr als 1 MW Dauerleistung würde also auch zur Beendigung des Genehmigungsverfahrens für den Forschungsreaktor FRM II führen Soweit die Ankündigung vom 6 Januar 1999 Dass diese hoffnungsfroh stimmende Nachricht keinen Bestand hatte zeigt der weitere Genehmigungsverlauf für den Garchinger Reaktor Auch beim übrigen Ausstiegs Szenario der ersten Regierung Schröder erweisen sich die Widerstände der Kernkraftbefürworter im In und Ausland als wesentlich heftiger Frankreich und Großbritannien pochen auf die Einhaltung der Verträge die eine Wiederaufarbeitung der abgebrannten Brennelemente in La Hague und Sellafield für die kommenden sechs Jahre vorsieht Eine vorzeitige Kündigung der Atommülltransporte würde 1 4 Milliarden DM kosten und die wollen die deutschen Energieversorger nicht aus eigener Tasche bezahlen Aber da gibt es immer noch das Häuflein der Unbeugsamen die diese Erpressungsversuche nicht achselzuckend hinnehmen Prominente Vordenker und Mitstreiter gehören zu ihnen wie Carl Amery Klaus Traube Thea Bauriedl oder Hermann Scheer Sie alle finden bei den MÜTTER gegen ATOMKRAFT eine Plattform ihre kritischen Einsichten und Lösungsvorschläge vorzutragen Sie alle sparen nicht mit deutlichen Worten um die unbewegliche arrogante Haltung der Wirtschaftsgrößen anzuprangern 2000 Die Hilfsaktion Kinder von Tschernobyl gibt es nun seit zehn Jahren Seitdem haben die Mitglieder des Vereins jede Menge an Ideen Arbeitsleistung und Überzeugungskraft eingebracht damit sich das jährliche Sammelergebnis sehen lassen kann und für sinnvolle Hilfsprojekte verwendet wird So haben die MÜTTER gegen ATOMKRAFT bis 2000 die Summe von 850 000 DM zusammengebracht Sachleistungen wie Kinderkleidung oder Rollstühle noch gar nicht gerechnet Im Vergleich zum medizinischen Budget in Deutschland sind das geringe Beträge doch für die Kinderabteilung des onkologischen Instituts in Kiew ist diese Unterstützung von hohem Wert Was sich vor Ort verbessert hat und was gebraucht wird erfährt Susie Henning bei ihrem diesjährigen Besuch zusammen mit

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  • Mitmachen - Mütter gegen Atomkraft
    darüber berichten die Themen Atomgefahren Atomausstieg und Energiewende in die Öffentlichkeit tragen Hilfe bei unserer jährlichen Aktion Kinder von Tschernobyl Werbung für die Sammlung Kontakte zu Schulen Firmen und Kitas Sammelstellen betreuen Transport zur Spedition unterstützen Grafische Hilfe oder Aktualisierung der Webseite Wir bieten Zusammenarbeit mit engagierten Mitmenschen und natürlich Ruhm und Ehre Jeder ist willkommen Frauen Männer Söhne Töchter Nehmen Sie zu uns Kontakt auf oder unterstützen Sie die Arbeit unseres gemeinnützigen Vereins durch eine Spende Nach oben Chronik Zeitschrift MÜTTER COURAGE Über uns Navigation überspringen Kurzvorstellung Chronik Mitmachen Zeitschrift MÜTTER COURAGE Regionalgruppen Mitglied werden Sammelaktion für die Kinder von Tschernobyl Sammelaktion von 2015 Nächste Aktion November 2016 Alle Pakete der Aktion 2015 sind angekommen allen Spendern und Spenderinen herzlichen Dank Infos zur Aktion Termine und Aktionen 24 04 2016 30 Jahre Tschernobyl Wir laden Sie ein zur musikalisch nachdenklichen Matinee am Sonntag dem 24 April 2016 ins Wirtshaus im Fraunhofer Fraunhoferstraße 9 Es spielen spielen Hans Well und seine Wellbappn Weiterlesen 30 Jahre Tschernobyl 02 03 2016 Hibakusha Ausstellung in Fürth Fünf Jahre Fukushima Vortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum von Fürth Ottostraße 2 Beginn 19 Uhr Weiterlesen Hibakusha Ausstellung in Fürth 29 02 2016 Ostereierverkauf Vorankündigung Auch dieses Jahr verkaufen wir wieder traditionelle ukrainische Ostereier für die Kinder von Tschernobyl Weiterlesen Ostereierverkauf 18 02 2016 E Mobilität in München Die Umwelt Akademie München stellt am 18 Februar 2016 um 19 00 uhr im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe Mutbürger für Energiewende zwei Themen im Bereich E Mobilität vor in der orange bar Zirkus Krone Straße 10 München Weiterlesen E Mobilität in München 16 02 2016 Billiges Öl Motor oder Bremsklotz Billiges Öl Motor der Wirtschaft oder Bremsklotz der Transformation Unter diesem Motto findet in der orange bar Zirkus Krone Straße 10 GreenCity München ein Abend zum großen Thema Energie

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  • Zeitschrift MÜTTER COURAGE - Mütter gegen Atomkraft
    im Zeitschriftenlesesaal der Münchener Zentralbibliothek im Gasteig Ausgaben der MÜTTER COURAGE zum Download MÜTTER COURAGE 2012 ca 11 MB Zukunftsfähig leben Kostbarer Strom Widerstand wichtig Atom Gefahren grenzenlos Tschernobyl Hilfe MÜTTER COURAGE 2011 ca 13 MB Damals GAU in Tschernobyl Heute Super GAU in Fukushima Morgen MÜTTER COURAGE 2010 ca 5 MB Grünes Licht für AKW Atomare Ewigkeit Fortschritt für Erneuerbare MÜTTER COURAGE 2009 ca 4 MB 10 Lügen der Atomlobby Endlager Wahnsinn zum Beispiel Asse Jod Tabletten wer sie kriegt und wer nicht Vor der Wahl Großdemo in Berlin am 5 10 MÜTTER COURAGE 2008 ca 5 MB Klima WANDEL als Gefahr Energie WENDE als Chance Klima Energie Atomkraft Uranwaffen Kinder Krebs MÜTTER COURAGE 2007 ca 8 MB Anti Atom Klimawandel Energiewende Rückblick Hilfe MÜTTER COURAGE 2006 ca 15 MB Sonderheft 1986 2006 20 Jahre Chronik Erinnerung Opfer Umdenken Nach oben Mitmachen Regionalgruppen Über uns Navigation überspringen Kurzvorstellung Chronik Mitmachen Zeitschrift MÜTTER COURAGE Regionalgruppen Mitglied werden Sammelaktion für die Kinder von Tschernobyl Sammelaktion von 2015 Nächste Aktion November 2016 Alle Pakete der Aktion 2015 sind angekommen allen Spendern und Spenderinen herzlichen Dank Infos zur Aktion Termine und Aktionen 24 04 2016 30 Jahre Tschernobyl Wir laden Sie ein zur musikalisch nachdenklichen Matinee am Sonntag dem 24 April 2016 ins Wirtshaus im Fraunhofer Fraunhoferstraße 9 Es spielen spielen Hans Well und seine Wellbappn Weiterlesen 30 Jahre Tschernobyl 02 03 2016 Hibakusha Ausstellung in Fürth Fünf Jahre Fukushima Vortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum von Fürth Ottostraße 2 Beginn 19 Uhr Weiterlesen Hibakusha Ausstellung in Fürth 29 02 2016 Ostereierverkauf Vorankündigung Auch dieses Jahr verkaufen wir wieder traditionelle ukrainische Ostereier für die Kinder von Tschernobyl Weiterlesen Ostereierverkauf 18 02 2016 E Mobilität in München Die Umwelt Akademie München stellt am 18 Februar 2016 um 19 00 uhr im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe

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  • Regionalgruppen - Mütter gegen Atomkraft
    in Nürnberg Uranium is it a country 20 Jahrestag von Tschernobyl in Nürnberg Gegenveranstaltung zur Jahrestagung Kerntechnik Matinée 60 Jahre Atomzeitalter 17 Jahre nach Tschernobyl Das Ding am Deich Dokumentarfilm in Nürnberg Olching Kontakt Marion Wiegleb Telefon 08142 2912132 E Mail Petershausen Kontakt Doris Stadler Telefon 08137 4535 E Mail Info Wir sammeln vor Ort für die Kinder von Tschernobyl Teilnahme an der Päckchenaktion im November Verkauf von Weihnachtskugeln und Ostereiern Pfaffenhofen Kontakt Edith Breitmoser Telefon 08442 7579 E Mail Info Wir treffen uns in der Regel am 2 Mittwoch jeden Monats um 19 30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Pfaffenhofen Joseph Maria Lutz Straße 1 Veranstaltungshinweis Info Stand bei der Energie für Alle Messe vom 17 04 bis 21 04 2013 im Stocker Stadl Münchener Straße 84 85276 Pfaffenhofen Unsere Aktionen in 2012 Monatliche Sitzungen zu aktuellen Themen und Planungen Teilnahme an den Kontaktfrauen Treffen und der Mitgliederversammlung Ostereierverkauf für die Kinder von Tschernobyl mit Presseartikel Mahnwache zur Fukushima Katasthrophe am Hauptplatz mit Presseartikel Einzelaktionen zum Stromwechsel Teilnahme bei den Demonstrationen in München und Landshut mit Pressevorankündigung Besuch von Vorträgen zu den Themen Tschernobyl Folgen Fukushima Energiewende usw Infostand mit Stellwänden beim Energiewende Kongress in PAF vom 22 29 04 2012 Mitwirkung bei den Klimaschutz Konferenzen der Stadt PAF Mitwirkung bei den Bürgerwerkstätten und Workshops der Stadt PAF Jährliches Sommertreffen der Gruppe mit Spaziergang Weihnachtskugelverkauf über verschiedene Geschäfte für die Kinder von Tschernobyl mit Presseartikel Einzelspenden von Gruppenmitgliedern für die Kinder von Tschernobyl Weihnachtsfeier der Gruppe Unterschleißheim Kontakt Unterschleißheimer MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e V Renate Wolff Telefon 089 3105628 E Mail 2015 Transport für die Kinder von Tschernobyl gut angekommen Wir Mütter gegem Atomkraft können allen Spenderinnen und Spendern eine erfreuliche Mitteilung machen Der Transport mit nahezu 2000 Lebensmittelpaketen und Sachspenden ist gut in Rivne angekommen Von dort wird ein Teil der Ladung nach Kiew gebracht und am 6 Januar zum orthodoxen Weihnachtsfest an Kinder und Eltern verteilt Die Verteilung übernehmen wieder der ukrainische Pfadfinderbund und eine Frauengruppe Wir danken allen Helfern und Spendern für die Bereitschaft sich für die bedürftigen Kinder in und um Tschernobyl einzusetzen und ihnen eine große Freude zu machen Allein in Unterschleißheim Haimhausen und Oberschleißheim wurden in diesem Jahr 307 Lebensmittelpakete und 198 Umzugskisten voller warmer Kleidung Bettwäsche und Decken gespendet Wie jedes Jahr haben sich alle Klassen der Johann Schmid Schule beteiligt ebenso die Grundschule Haimhausen unterstützt vom Elternbeirat Die kleinen Buben und Mädchen des Löwenzahnkindergartens brachten ihre Pakete persönlich zum LKW und halfen tatkräftig beim Einladen Auch die Firma Baxter hat sich wie in jedem Jahr mit einer umfangreichen Spende an der Sammlung beteiligt Die Firma Avis stellte zu günstigen Bedingungen ihre Miet LKWs zur Verfügung Herzlichen Dank allen Beteiligten Renate Wolff Mütter gegen Atomkraft e V INFO Auslöser unserer Aktivitäten war das Reaktorunglück in Tschernobyl am 26 04 1986 die Auswirkungen auf unsere Kinder und uns und die Reaktion von Politikern und Behörden auf diese Katastrophe Eine Gruppe von überwiegend Frauen fand sich in Unterschleißheim zusammen schloss sich dem Verein MÜTTER GEGEN

    Original URL path: http://www.muettergegenatomkraft.de/regionalgruppen.html (2016-02-13)
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  • Hilfsaktion - Mütter gegen Atomkraft
    belasteten Regionen für ein paar Ferienwochen bei sich zuhause aufzunehmen Da die Kinder teilweise noch sehr jung waren reisten zusätzliche Begleitpersonen mit Obwohl die sprachlichen Probleme nicht immer einfach waren haben die Kinder diesen Ausflug in eine andere gesunde heile aufregende Welt sehr genossen und es wurden sogar längerfristige Beziehungen geknüpft Die direkten Kontakte zu mehreren ukrainischen Frauenverbänden und dem Samariterbund ebenso wie zu Medizinern der Kinder Krebsstation in Kiew machen es möglich die Hilfe gezielt einzusetzen Es werden immer nur Geräte und Medikamente besorgt die vor Ort auch gewartet werden können In den ersten Jahren mussten die Medikamente in Deutschland besorgt und verschickt werden später besserte sich die Lage sodass sich jetzt die medizinische Ausstattung einfacher in der Ukraine beschaffen lässt Dabei legen wir im Namen aller Spender innen großen Wert auf Transparenz der Hilfsaktionen Die Kosten für alle medizinischen Ausgaben werden mit Belegen bescheinigt ebenso bekommen wir Rechenschaft über die Verteilung der Lebensmittelpakete Die sehr schön gestalteten Dankesbriefe machen uns unsererseits Freude aber noch mehr die Fotos von den Kindern die ihre Päckchen zum ukrainischen Weihnachtsfest am 6 Januar in Empfang nehmen Es sind jedoch nicht immer strahlende Kinderaugen denn diese Bilder können nicht verbergen dass es den kleinen Patienten nicht gut geht Sie hängen an Infusionsapparaten sind geschwächt durch die Chemotherapie haben die Haare verloren ihnen und ihren Müttern fällt es schwer zu lächeln Ist so ein Paket mit Nougatcreme Zahnpasta und anderen Leckerbissen eben doch nur ein überflüssiger Tropfen der das Leid nicht mindert Die ins Deutsche übersetzten Briefe der Empfänger geben darauf eine klare Antwort Nein diese Weihnachtspakete empfinden viele als Lichtstrahl Die Familien sind durch ein behindertes oder schwer erkranktes Kind so stark unter Druck seelisch wie finanziell dass ein paar Lebensmittel als Geschenk verpackt sie hoffnungsfroher machen Deshalb haben wir die Sammelaktion über mehr als zwei Jahrzehnte aufrecht erhalten und hoffen dass sie weiter gehen wird Kreativität beim Spendensammeln Jede Aktion lebt vom Ideenreichtum der Sammler und Sammlerinnen so auch die Hilfe Kinder von Tschernobyl Zu ihren Gunsten finden Benefizkonzerte statt mit gespendeter Wolle hat eine alte Dame stapelweise Decken gehäkelt die dann per LKW zu ihrem ukrainischen Bestimmungsort gebracht wurden Am Marktstand und in Geschäften werden die kunstvoll gebatikten Ostereier angeboten deren Erlös wiederum der KvT Hilfe zugute kommt Besonders sinnvoll erscheint uns wenn Kinder in Kitas und Schulen sich an der Sammlung beteiligen Dann erfahren sie ganz nebenbei warum es anderen Kindern die weit entfernt leben so viel schlechter geht Kleine Patienten die zum Zeitpunkt des Reaktorunglücks noch nicht auf der Welt waren ebenso wie die Kinder in Deutschland die jetzt für sie die Pakete zusammenstellen Die warmen Winterstiefel die Bettwäsche aber auch die Rollstühle und Gehhilfen finden in den Kliniken und Waisenhäusern dankbare Abnehmer Ohne die große Zahl ehrenamtlicher Helfer die die Transporter be und bei der Spedition wieder entladen könnten die Sachspenden gar nicht auf die Reise geschickt werden Wo bei Großorganisationen ein enormer finanzieller und logistischer Einsatz dahinter steht ist bei allen die unsere Aktion unterstützen so viel

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  • Rückblick - Mütter gegen Atomkraft
    der kunstvollen Ostereier aus der Ukraine konnten wir unser Spendenkonto bereits im Frühjahr aufbessern In Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Pfadfinderverbund Deutschland e V haben wir wieder eine Sammelaktion von Hilfsgütern durchgeführt Auf zwei LKWs konnten ca 3000 Lebensmittelpakete Kindernahrung Krankenhausbedarf Rollstühle und Hilfsmittel sowie Winterkleidung und Spielzeug auf den Weg nach Kiew gebracht werden Der Frauenverband ZHINOTSCHA HROMADA war uns eine große Hilfe beim Verteilen der Hilfsgüter und Weihnachtsgeschenke an die Kinderkliniken für Onkologie Urologie und Endokrinologie an Waisenhäuser und Familien mit behinderten Kindern Wir möchten den Dank der Beschenkten ganz herzlich weitergeben an alle die uns so tatkräftig unterstützt haben In der Adventszeit wurden die von ukrainischen Künstlern bemalten Weihnachtskugeln erfolgreich auf Weihnachtsmärkten verkauft Ebenfalls ging der Erlös einer Tombola aus Starnberg auf unserem Spendenkonto ein Insgesamt konnten wir für die Kinder von Tschernobyl im Jahr 2005 einen Spendeneingang in Höhe von 30 700 verbuchen davon ca 4 300 Reinerlös durch den Verkauf von Ostereiern und Weihnachtskugeln Wie Olha Tkaczenko bei ihren Besuchen in Kiew feststellen muß wird die Situation der betroffenen Menschen in der Ukraine nicht besser Die Krebserkrankungen verlaufen bei den jungen Patienten agressiver und schneller Diese Kinder brauchen auch weiterhin unsere Hilfe Und wir brauchen Ihre Eure Hilfe Wir suchen für die geplante Herbstsammlung 2006 in allen Regionen zusätzliche Sammelstellen besonders München liegt brach Wer uns hier unterstützen kann melde sich doch bitte im Büro oder bei Renate Wussow Tel 08153 7524 Hilfsaktion 2004 Unsere Herbstsammlung konnten wir auch im Jahr 2004 wieder als großen Erfolg verbuchen Unter der Leitung von Olha Tkaczenko wurde in Zusammen arbeit mit dem Ukrainischen Pfadfinderverbund Deutschland e V eine Sammelaktion von Hilfsgütern durchgeführt Auf zwei LKWs konnten ca 3400 Lebensmittelpakete Kindernahrung Krankenhausbedarf Rollstühle und Hilfsmittel sowie Winterkleidung und Spielzeug auf den Weg nach Kiew gebracht werden Trotz der angespannten politischen Situation in der Ukraine hat unser Transport sein Ziel gut erreicht gerade noch rechtzeitig vor den Massendemonstrationen in Kiew Lediglich am Zoll wurde die Abfertigung wegen der strengen Kontrollen verzögert Die Freude und Dankbarkeit war groß als der Transport freigegeben wurde und die Pakete vom Frauenverband ZHINOTSCHA HROMADA als Weihnachtsgeschenke in den Kinderkliniken für Onkologie Urologie und Endokrinologie verteilt werden konnten Die übrigen Pakete wurden bei Nikolausfeiern in Waisenhäusern an behinderte Kinder und an kinderreiche Familien verteilt Wir möchten den Dank der Beschenkten ganz herzlich weitergeben an alle die uns wieder so tatkräftig unterstützt haben Unsere Bitte um eine freiwillige Transportspende ist positiv aufgenommen worden und es wurde so mancher Euro zusätzlich gespendet Insgesamt konnten wir für die Kinder von Tschernobyl im Jahr 2004 einen Spendeneingang in Höhe von 33 000 verbuchen Durch den Verkauf der von ukrainischen Künstlern bemalten Weihnachtskugeln auf Weihnachtsmärkten einer Tombola und einem Ostereiermarkt in Starnberg und dem Verkauf der nach alter Tradition bemalten Ostereier durch die Gruppen konnten wir unser Spendenkonto erheblich aufbessern Mit unseren Spenden haben wir die Einrichtung einer Spezialabteilung für Knochenmarkstransplantationen und Endoprothesen zum Knochenersatz bei fortgeschrittenem Knochenkrebs bei Kindern unterstützt Außerdem kommen wir für die Wartung der in den letzten Jahren

    Original URL path: http://www.muettergegenatomkraft.de/rueckblick.html (2016-02-13)
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  • Spenden und Verwendung - Mütter gegen Atomkraft
    Absprache mit den Ärzten in der Ukraine wurden dringend benötigte medizinische Geräte und Ersatzteile beschafft sowie Reagenzien gekauft Die Geräte werden alle in der Ukraine gekauft damit sie auch dort gewartet werden können Sachspenden gehen mit einem Sammeltransport von München nach Kiew und werden dort vom ukrainischen Frauenbund und den ukrainischen Pfadfindern nach folgendem Prinzip verteilt Familien mit kranken Kindern im Krankenhaus Familien mit alleinerziehenden Müttern und pflegebedürftigen Kindern Waisenhäuser Die Verteilung wird dokumentiert und die Antwortschreiben werden von unserer Verbindungsfrau in die Ukraine Maria Salak übersetzt und stehen auszugsweise auf der Homepage Mit der Aktion Kinder von Tschernobyl ist unser Verein seit Jahren ein verlässlicher Partner der Menschen dort und unsere Unterstützung wird mit großer Dankbarkeit angenommen Jede Spende lindert nicht nur die Not sondern ist auch ein Beitrag zum Frieden und zur Verständigung Spenden für Mütter gegen Atomkraft e V sind steuerlich abzugsfähig Nach oben Rückblick Aktuelle Sammelaktion Kinder von Tschernobyl Navigation überspringen Hilfsaktion Rückblick Spenden und Verwendung Aktuelle Sammelaktion Sammelaktion für die Kinder von Tschernobyl Sammelaktion von 2015 Nächste Aktion November 2016 Alle Pakete der Aktion 2015 sind angekommen allen Spendern und Spenderinen herzlichen Dank Infos zur Aktion Termine und Aktionen 24 04 2016 30 Jahre Tschernobyl Wir laden Sie ein zur musikalisch nachdenklichen Matinee am Sonntag dem 24 April 2016 ins Wirtshaus im Fraunhofer Fraunhoferstraße 9 Es spielen spielen Hans Well und seine Wellbappn Weiterlesen 30 Jahre Tschernobyl 02 03 2016 Hibakusha Ausstellung in Fürth Fünf Jahre Fukushima Vortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum von Fürth Ottostraße 2 Beginn 19 Uhr Weiterlesen Hibakusha Ausstellung in Fürth 29 02 2016 Ostereierverkauf Vorankündigung Auch dieses Jahr verkaufen wir wieder traditionelle ukrainische Ostereier für die Kinder von Tschernobyl Weiterlesen Ostereierverkauf 18 02 2016 E Mobilität in München Die Umwelt Akademie München stellt am 18 Februar 2016 um 19 00

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  • Aktuelle Sammelaktion - Mütter gegen Atomkraft
    von Hilfsgütern und gespendeten Weihnachtspaketen für die Kinder vor Ort Geldspenden Der Schwerpunkt unserer Hilfe liegt auch in diesem Jahr auf der Zusendung von Medikamenten und medizinischem Gerät sowie der Anschaffung von Reagenzien zur Bestimmung des Methotrexalspiegels im Blut für die Kinderonkologie in Kiew und Riwne Für einen Zeitraum von 8 Monaten sind allein für die Reagenzien etwa 10 000 notwendig Für medizinische Hilfe und Transportkosten bitten wir um Ihre Spende auf folgendes Konto Verwendungszweck Kinder von Tschernobyl Empfänger MÜTTER gegen ATOMKRAFT e V Kto Nr 412 422 BLZ 701 694 64 Genossenschaftsbank e G München IBAN DE25 7016 9464 0000 412422 BIC GENODEF1M07 Weihnachtspakete 2015 Wir Mütter gegen Atomkraft e V rufen auch in diesem Jahr wieder dazu auf den Kindern von Tschernobyl mit Lebensmittelpaketen und Sachspenden zu helfen Wir würden uns freuen wenn sich wieder so viele Spenderinnen und Spender an dieser Sammlung beteiligen wie in den letzten Jahren Seit einiger Zeit sind die Vorgänge in der Ukraine ein Quell der Sorge auch wenn sie derzeit aus den Schlagzeilen verschwunden sind Ist es sinnvoll sich unter den widrigen Verhältnissen noch zu engagieren Ja unbedingt Die Inflation ist hoch So ist der Kurs des Euro ist gestiegen die Versorgung krebskranker Kinder und armer Kinder hat sich nicht gebessert Unsere Hilfe ist daher unverändert notwendig Transporte in die Westukraine wie zu unseren Zielen Kiew und Rivne sind nicht gefährdet Durch die neue Regierung haben sich die Haltungen der zuständigen Kommissionen geändert Gemehmigungen werden wöchentlich durchgeführt was uns hoffen lässt dass die Päckchen noch vor Weihnachten verteilt werden können Im letzten Jahr gab es große Verzögerungen Daher findet unsere Sammlung für die Kinder von Tschernobyl unverändert statt Neben Lebensmittelpaketen Inhaltsliste unten sind Bettwäsche Decken Winterschuhe und Bekleidung für Kinder aber auch für Männer und Frauen sowie medizinische Hilfsmittel Krücken Rollstühle sehr willkommen Auch in diesem Jahr hat sich die Firma Schenker freundlicherweise bereiterklärt uns bei der Sammlung und beim Transport der Weihnachtspäckchen zu unterstützen Der Inhalt der Pakete sollte immer gleich sein die genaue Aufstellung veröffentlichen wir im September es hat sich einiges geändert Die Annahmetermine der einzelnen Ortsgruppen werden wir rechtzeitig bekanntgeben Annahmestelle und zeiten der Spedition Schenker Deutschland AG Neue Messe München Riem Einfahrt Tor 21 Systemstandhalle falls geschlossen Tor 1 Willy Brandt Allee Montag 16 11 bis Mittwoch 25 11 2015 jeweils von 7 00 bis 15 Uhr Annahmestellen für Ihre Spenden Bad Aibling Kontakt Naturkostladen Ährensache ausschließlich Lebensmittelpakete Annahme im Laden Bahnhofstr 11 Bad Aibling Montag 16 11 bis Samstag 21 11 2015 Fürstenfeldbruck Althegnenberg Kontakt Petra Lang Telefon 08202 8155 Annahme Althegnenberg Schulstraße 9 Samstag 14 15 11 2015 oder früher nach telefonischer Vereinbarung oder Kontakt bei Waltraud Promper Telefon 08141 27156 Mail Annahme Fürstenfeldbruck Aicher Straße 2 im Vorhaus durchgehend bis 15 11 2015 Hechendorf Kontakt Doris Pinögger Kirst Tel 08152 8837 Annahme Schönblickstr 1 Samstag 14 11 2015 10 bis 15 Uhr Montag 16 11 2015 17 bis 20 Uhr Mo 26 11 12 17 20 Uhr Di 22 11 12 15 18 Uhr

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