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  • Besserwisser vs. Mehrheit, Teil II
    nervig aber weniger problematisch als wenn die Bordsteinradwege zugeparkt werden und man dann eigentlich absteigen müsste Von Protected Bike lines oder geschützten Radfahrstreifen halte ich nicht viel Sie würden bei schmalen Radfahrstreifen das Überholen verhindern Und die Radfahrer vielleicht wieder mehr träumend durch die Gegend fahren lassen Im Ausland werden sie auch oft viel zu schmal und als Beidrichtungsradweg angelegt Das geht ja gar nicht Viel wichtiger wären Radfahrstreifen in Breiten von 2 50 bis 3 25 pro Richtung Breit genug zum Überholen nebeneinander fahren Lastenrad oder Anhänger fahren Kinder begleiten Dann kann man leicht Abstand zu den parkenden Autos halten Lösungsansätze informell Wissen ist Macht auf freiwilliger Basis Mehr würde wahrscheinlich eine Informationskampagne des Staates bringen die alle Verkehrsteilnehmer auf ihre Pflichten hinweist Eine Wiederaufnahme des 7 Sinns der Fernseh Inforeihe aus den 70er Jahren wäre eine Möglichkeit die nicht zu viel kostet Wissen ist Macht mit Schulbankdrücken Hauptproblem ist jedoch dass die meisten Menschen wenn überhaupt nur ein rudimentäres Wissen über die als Fahrradfahrer zu beachtenden Verkehrsregeln aus ihrer Grundschulzeit besitzen Sinnvoll wäre eine verbindliche Fahrradfahrerlaubnis Prüfung in der die Kenntnisse der StVO abgefragt werden ggf nach jeder StVO Änderung neu Wird diese obligatorisch im Zusammenhang mit Schadensersatzforderungen oder Schmerzensgeld bei Fahrradunfällen müsste eigentlich jede Person die ein Fahrrad fahren möchte selbst daran interessiert sein diese Prüfung abzulegen Eine solche Prüfung könnte bereits im Rahmen der Schulzeit erworben oder auch später in einer Fahrschule nachgeholt werden Vorenthalten von Informationen und Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen sind Mobbing Das Vorenthalten von Informationen ist deutlich daran zu erkennen dass der größte Teil der Bevölkerung noch nichts von der StVO Novelle 1997 gehört hat Demzufolge werden Menschen in dem Glauben gelassen dass alles was irgendwie wie Radweg aussieht auch benutzt werden muss Was sind die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen Z B werden auf Gehwegen mit Schild Radfahrer frei Separationslinien und Fahrradsymbole aufgemalt die mangels Wissen und teils unter Anwendung von Gewalt natürlich zu benutzen sind Die Bundesanstalt für Straßenwesen BASt kann keinen Radweg nennen auf dem das Fahren nachweislich sicherer ist als das Fahren auf der begleitenden Fahrbahn Demnach ist es rechtlich unmöglich eine Radwegebenutzungspflicht anzuordnen Drucksache des Bundestages 16 15317 Frage 121 Fast alle Beiträge die Lösungsansätze anboten sprachen sich für flächendeckend Tempo 30 in den Kommunen aus Lösungsansätze klassisch Weiter wie bisher Es muss erlaubt sein dass sich der Radfahrende je nach Situation oder Sicherheitsempfinden seinen Weg aussuchen kann Wer sich auf der Fahrbahn unsicher fühlt sollte auf Radwegen oder freigegebenen Gehwegen fahren dürfen Wer sich auf Radwegen oder kombinierten Fuß Radwegen behindert fühlt darf ohne Wenn und Aber die Fahrbahn benutzen Ein anderer Leser fordert zielgruppengerechte Informationen für je Rad und Autofahrer Behörden und Politik ein weiterer meint Das Radfahren auf dem Gehweg bzw gemeinsamen Geh und Radwegen wurde über Jahre entwickelt Auf kurzen Abschnitten Radfahrer auf die Straße zu nehmen ist nicht sinnvoll es müssen Achsen gebildet werden Kollateralschäden Die Diskussion über die Radwegepflicht geht vollkommen an den Tatsachen in den Städten vorbei Die Radfahrer benutzen die Fußwege und werden

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/aktuell/41-ml/artikel/207-radweg-oder-fahrbahn-antworten.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-02-09)
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  • „Falschparken ist Freiheitsberaubung“
    Die Zugangsdaten werden nur auf dem eigenen Smartphone gespeichert und nicht mit übertragen Dem Ordnungsamt helfen Der Nutzer kann über die App eine e Mail mit Vorfall Nummernschild und Bild an das Ordnungsamt schicken Bei der Mail ans Ordnungsamt müssen Nutzer ihre persönlichen Daten angeben da sonst dem Hinweis gar nicht erst nachgegangen wird Alle anderen Aktionen über die WegeHeld App sind anonym Je nach Sicht und Betroffenheit bedauerlich oder erfreulich Die Mail ans Ordnungsamt ist juristisch gesehen keine Anzeige Ursprüngliche Pläne der Macher ließen sich aus rechtlichen Gründen nicht verwirklichen Zwar bezieht sich die inhaltliche Argumentation auf der Website überwiegend auf den Radverkehr jedoch sind in der Nutzungsfunktion Fuß gänger gut vorgesehen z B sind alle Arten von Behinderungen durch Falschparker in der Aus wahl vorhanden Reaktionen von Ordnungsämtern Das Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main ist nicht begeistert von der neuen Smartphone Anwendung Eine Zusammenarbeit könne man sich nicht vorstellen Für den Leiter des Straßen verkehrsamts sind die eingehenden Nachrich ten der Wegeheld Nutzer nicht anders zu be handeln als die täglichen Anrufe von erbosten Bürger innen Denen gehen wir sofern es unsere personellen Kapazitäten zulassen nach Das Ordnungsamt der Stadt ist sich noch unsicher wie man damit umgehen soll Hingewiesen wird jedoch dass bereits jetzt viele Bürger innen Fotos per Mail an das Amt schicken Die App sei nur ein halbwegs neues Medium Das Ordnungsamt von Berlin Pankow dagegen zeigte sich anfangs interessiert und kooperationsbereit wurde jedoch später von oben zurückgepfiffen Erfolg Die App polarisiert und Diejenigen die die Funktion als denunziatorisch denunzieren agie ren lauter als die die die App nutzen Es wird die Angst geäußert dass das Agieren mit der App das Klima zwischen Autofahrern Fuß gängern und Radfahrern verschlechtert werden würde Das alte Spiel Der Bote der schlech ten Nachricht ist schuld Nicht dass Sie jetzt

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/aktuell/41-ml/artikel/199-aktionen-gegen-schwarzparker.html (2016-02-09)
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  • ROT-GRÜN: Ziel ist eine Fußgänger-Signalisierung im „Design für Alle“
    Hälfte der Städte wenden zumindest teilweise auch die Mindestgrünzeit von 5 s an Gute Regelkenntnis geringe Regelakzeptanz Die Befragung von 600 zu Fuß Gehenden jeweils 200 im Bereich der Fallbeispiele mit Rot Grün Signalisierung Fußgänger Gelb und Grünblinken hat gezeigt dass in Deutschland die Regelkenntnis sowohl in den Städten mit der Standardsignalisierung als auch in Düsseldorf mit der Gelbsignalisierung sehr hoch ist 98 In Zürich nehmen immerhin 10 der Befragten irrtümlicherweise an dass bei Gelb noch ein Überquerungsvorgang gestartet werden darf Knapp 50 der Befragten in Graz und Eindhoven sind dagegen ebenso fälschlicherweise der Meinung dass bei Grünblinken nicht mehr gestartet werden darf Dieses Ergeb nis kann darauf hinweisen dass zusätzliche Signale nicht zum Regelverständnis beitragen zumindest wenn nicht wie beispielsweise in Düsseldorf eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit stattfindet Trotz des Regelwissens gaben in den Städten mit Rot Grün Signalen 60 bzw 40 an noch loszulaufen wenn es gerade Rot geworden ist oder das Signal schon länger Rot zeigt Auch in Düsseldorf räumten 50 und in Zürich 60 der Befragten ein bei Gelb den Überquerungsvorgang noch zu beginnen In den Städten mit Grünblinken gaben 80 an bei Grünblinken noch zu starten insbesondere Menschen ab 60 Jahren gaben aber vermehrt an dann nicht mehr zu überqueren Zu Fuß Gehende fühlen sich weitestgehend sicher trotz Konflikte In Deutschland wurde zusätzlich nach dem subjektiven Sicherheitsempfinden gefragt In Bonn und Bochum den Städten mit der klassischen Rot Grün Signalisierung stuften die Befragten auf einer Schulnotenskala das Sicherheitsempfinden an den Signalanlagen als Fußgänger mit den Noten 1 9 bzw 2 0 als sicher ein In Düsseldorf wurde das Sicherheitsempfinden mit der Durchschnittsnote 2 7 schlechter eingestuft Als bereits erlebte Gefahrensituationen aufgeführt wurden dabei insbesondere Konflikte mit abbiegenden Kraftfahrzeugen sowie die Rotlichtmissachtung von Kraftfahrzeugen Bezüglich der potenziellen Konfliktsituation mit bedingt verträglichen Kfz Abbiegeströmen darf nicht unerwähnt bleiben dass knapp 17 der Befragten mit Führerscheinbesitz der Meinung sind dass man als abbiegender Autofahrer noch bei Fußgänger Rot auf der Fahrbahn befindliche Zu Fuß Gehende nicht mehr vorbeilassen muss Auch in diesem Bereich erscheint zumindest mit bestehender Signalisierungsform eine Öffentlichkeitsarbeit und ggf eine nachhaltigere Fahrerausbildung angebracht Auffällige Unfallzahlen mit bedingt verträglichen Abbiegern Für Düsseldorf wurde eine makroskopische Un fallanalyse für einen 5 Jahres Zeitraum durchgeführt Beachtenswert ist dass von der Polizei als zweithäufigste Unfallursache 28 von insgesamt 931 Fußgängerunfällen an Signalanlagen ein falsches Verhalten gegenüber Fußgängern beim Abbiegen registriert wurde was auf die Bedeutung des Konflikts mit bedingt verträglichen Kraftfahrzeugströmen hinweist Der Vergleich mit Ergebnissen früherer Untersuchungen in NRW zeigt dass es in Düsseldorf deutlich mehr getötete oder schwer verletzte Fußgänger pro 100 Lichtsignalanlagen gibt als in anderen Städten in Nordrhein Westfalen oder im Landesdurchschnitt Dies kann als Hinweis gedeutet werden dass das Fußgänger Gelb in Düsseldorf zumindest keinen sicherheitsfördernden Einfluss ausübt Laufen gegen Rot auch bei Anzeige der Räumzeit Die videogestützte Verhaltensuntersuchung hat gezeigt dass die klassische Rot Grün Signali sierung die höchste Regelakzeptanz bei den zu Fuß Gehenden aufweist Lediglich 3 4 der beobachteten Verkehrsteilnehmer startete den Überquerungsvorgang bei Rot Bei den Fallbeispielen mit zusätzlichen Signalen lagen die

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/aktuell/41-ml/artikel/198-forschung-fussgaenger-an-lichtsignalanlagen.html (2016-02-09)
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  • Behördliche Anordnungen zum Gehwegparken sind “out”
    geänderte Verwaltungsvorschriften Was muss die zuständige Behörde bei der Anordnung beachten In den Verwaltungsvorschriften VwV der StVO steht seit der Fassung vom 17 Juli 2009 zum Zeichen 315 Das Parken auf Gehwegen darf nur zugelassen werden wenn genügend Platz für den unbehinderten Verkehr von Fußgängern gegebenenfalls mit Kinderwagen oder Rollstuhl fahrern auch im Begegnungsverkehr bleibt die Gehwege und die darunter liegenden Leitungen durch die parkenden Fahrzeuge nicht beschädigt werden können und der Zugang zu Leitungen nicht beeinträchtigt werden kann Nach den gültigen Straßenbau Richtlinien muss ein solcher Gehweg rest mindestens 2 20 in der Regel 2 50 Meter breit sein Die o g Einschränkungen und die Breitenangabe haben unseres Erachtens weitreichende Fol gen die bisher von den Verwaltungen nicht ausreichend gewürdigt wurden In vielen Kommunen sind die Gehwegbreiten spätestens nach der Anordnung des Geh wegparkens unter dem in den Straßenbau Richtlinien geforderten Mindestmaß von 2 20 Meter Regelbreite 2 50 Meter und entsprechen damit nicht den aktuellen Vorschriften für die anordnenden Behörden Die bauliche Ausführung vieler Gehwege im Ober und Unterbau ist nicht für das Gewicht von Kraftfahrzeugen ausgelegt Daher werden die Gehwege wie auch die darunter liegenden Leitungen beschädigt wenn dort das Parken von Kfz genehmigt wird Ein wei terer Verstoß gegen die aktuelle Verwaltungs vorschrift Weitere Aspekte Diese aktuellen Vorschriften sind auch ein gewichtiges Argument gegen das in vielen Kommunen praktizierte Tolerieren der Behörden des Falschparkens auf Gehwegen solange Autofahrer eine bestimmte Passagenbreite Restgehwegbreite freilassen Dabei wird oft von 1 20 bis 1 50 Meter Breite als Richtwert für eine Duldung durch die Mitarbeiter der Ordnungsämter ausgegangen In vielen Kommunen stehen auch die Bestimmungen der jeweiligen Baumschutzverordnungen bzw satzungen einer Anordnung des Gehwegparkens entgegen Insbesondere wenn das Parken auf unbefestigten Flächen zwischen den Bäumen zugelassen wird verfestigt sich dort der Boden durch das Gewicht der Fahrzeuge so stark

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/aktuell/41-ml/artikel/197-fehlende-anordnungen-gegen-gehwegparker.html (2016-02-09)
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  • Radschnellweg Ruhr soll bis 2020 gebaut werden
    das Projekt im nächsten Schritt auch in der Öffentlichkeit kommuniziert werden Gut informierte Kreise berichten dass allein die Machbarkeitsstudie eine hohe vierstellige Druckauflage haben soll Insbesondere in Dortmund sind schließlich noch deutliche Widerstände in der Lokalpolitik zu überwinden die sich im Gegensatz zum radfahrenden Oberbürgermeister auf breiter Basis nicht mit dem Projekt anfreunden will Der Regionalverband aber will keine Teilstücke sondern den Weg als Ganzes realisieren Doch am Ende wird es so wurde es in der Pressekonferenz angedeutet bis 2020 dann doch erst einmal nur ein Teilstück werden Auf www rs1 ruhr steht die Machbarkeitsstudie zum Download bereit Kommentar Der Radschnellweg Ruhr setzt wie angekündigt Maßstäbe aber leider in die falsche Richtung Wer bei einem Radschnellweg an ein Äquivalent zur Autobahn denkt sollte seine Erwartung schnellstens herunterschrauben Es wurde eine im Bau befindliche multifunktionale Freizeittrasse auf einer alten Bahnstrecke im westlichen Ruhrgebiet genommen und versucht diese irgendwie durch das Ruhrgebiet fortzusetzen Schon jetzt zeichnet sich ab dass sich insbesondere in Dortmund und Bochum am Ende die Kreuzungspunkte mit dem lokalen Verkehr in engen Innenstadt Vierteln aneinander reihen 90 Grad Kurven und Umwege keine Ausnahme sind und auch ansonsten in der irgendwann realisierten und dann sicherlich um die Brücken über Hauptstraßen abgespeckten Variante nicht viel mehr als ein paar neue Fahrradstraßen und eine Wegweisung übrig bleiben wird Man kann durchaus diskutieren ob die Separierung des Straßenverkehrs sinnvoll ist aber wenn sie erfolgt dann bitte richtig Die von der FGSV empfohlenen 4 50 Meter sollte man als das ansehen was sie sind Mindestmaße und keine Wäre schön Maße Dass man in NRW selbst das Mindestmaß für den Fußverkehr statt bei 2 50 Metern bei 2 00 Metern für beide Richtungen ansetzt zeigt welchen Stellenwert der nicht motorisierte Verkehr in NRW hat Die Autobahnen wären auch nie erfolgreich geworden wenn man in jeder Stadt die Innenstadt durchqueren müsste zwischen den Städten wegen Wartungsarbeiten am benachbarten Kanal regelmäßig mit Streckenvollsperrungen konfrontiert werden würde und regelmäßig langsamere Verkehrsteilnehmer wie Trecker die Trasse queren würden Dabei liegt das Problem sicherlich nicht bei den Planern der Machbarkeitsstudie sondern bei der Politik die unter großem Getöse eine Revolution ankündigte es aber höchstens zu einem Quantensprung gebracht dem Übergang zu dem nächstmöglichen Zustand Sie verhält sich wie Eltern die zu Weihnachten ein nagelneues Mountainbike in Aussicht stellen und am Ende gibt es doch nur Opas altes Rad mit Dreigang nabe Nichts gegen Opas Dreigang Fahrrad aber cool ist halt doch etwas anders Damit man mich nicht falsch versteht Natürlich ist es gut dass die Politik sich dem Radverkehr zuwendet Wenn man aber nicht bereit ist wirklich etwas zu verändern sollte man auch dazu stehen Visionär und wegweisend ist der RS1 nicht genau genommen geht es darum den Standard exemplarisch umzusetzen der längst flächendeckend da sein sollte Arbeitspapier der FGSV zu Radschnellwegen Anmerkungen zur Planung und Gestaltung von Radschnellwegen Definiert werden Radschnellwege von der Arbeitsgruppe als Verbindungen wichtiger Ziele und Quellen innerhalb einer Kommune aber auch Verbindungen mit dem Umland Die Arbeitsgruppe verwendet statt des gängigen Begriffes Radschnellwege Radschnellverbindungen Planungsgrundsätze

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/aktuell/41-ml/artikel/196-radschnellwege-in-deutschland.html (2016-02-09)
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  • Parteien in Bremen entdecken den Fußverkehr
    man zunächst irritiert Muss man über das Gitter steigen um weiter zu kommen und auf der Fahrbahn gehen was mit gewissen Risiken verbunden ist oder soll man in eine Art Hinterhof abbiegen der ziemlich privat aussieht Was tun Wieder umkehren Wie ärgerlich Die Lösung Man kommt über den Hinterhof weiter aber nur wenn das Tor am anderen Ende nicht geschlossen ist Offiziell handelt es sich lediglich um den Zugang zu einem Parkhaus vornehmlich für Konzerthaus oder Dombesucher von der anderen Seite aus Der Bereich ist tatsächlich privat Bei der öffentlichen Diskussionsrunde wurde zur Einstimmung der Kurzfilm Der letzte Fußgänger mit Heinz Erhardt gezeigt und ein Buch von Johann Günther König vorgestellt das sich mit dem Phänomen befasst dass die Evolution den Menschen mit zwei Füßen und nicht mit vier Rädern ausgestattet hat In der anschließenden Diskussion mit ca 30 Teilnehmern kam deutlich zum Ausdruck dass eine Fußverkehrslobby dringend notwendig ist Die Aktivitäten der Grünen und des FUSS e V wurden begrüßt Presseecho Die Presse hat durchweg positiv berichtet mit Ausnahme der Bildzeitung die sich darüber mokierte dass die Fußverkehrslobby die Abschaffung des Grünen Pfeils fordert Dr Joachim Steinbrück der blinde Behindertenbeauftragte von Bremen kam in der Presse ausführlich zu Wort Er forderte wie der FUSS e V auch Hindernisse wie Schautafeln und andere Gegenstände aus dem Weg zu räumen Desweiteren müssten Lieferwagen besser gesichert sein er sei schon manchmal an die offene Klappe eines Lieferwagens geraten mit dem Blindenstock sei dieses Hindernis nicht zu ertasten Er forderte außerdem einen barrierefreien fußgängerfreundlichen Zugang zur Glocke Bremer Konzertsaal von der Straßenbahnhaltestelle an der Domsheide aus Den Bericht über die Diskussionsveranstaltung titelte der Weserkurier mit Fußgänger als Maßstab Eigentlich sollte das Gehen als natürlichste Fortbewegungsart des Menschen für sich sprechen aber die Konkurrenz puncto Werbung ist groß Die Schuhe ausziehen und barfuß laufen

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/aktuell/41-ml/artikel/139-parteien-in-bremen-entdecken-den-fussverkehr.html (2016-02-09)
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  • Verkehrssicherheitsprogramme für Senioren auf dem Prüfstand
    für ältere Erwachsene des ADFC Berlin bei dem das Beheben von Unsicherheiten beim Radfahren im Vordergrund steht Knapp ein Drittel der Projekte nutzen diesen Ansatz Bei den Projekten werden die Verkehrsteilnehmergruppen Autofahrer Fußgänger gleichmäßig berücksichtigt Einzig die Gruppe der motorisierten Zweiradfahrer wird in keinem Projekt als spezielle Zielgruppe genannt Dies gilt auch für die in letzter Zeit in Mode kommen den Pedelecs und E Bikes Des Weiteren gibt es einige Veranstaltungen die speziell auf durch körperliche Defizite mobilitätseingeschränkte Menschen Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollatoren ausgerichtet sind Angebote für Senior innen die aufgrund des Nachlassens ihrer kognitiven Fähigkeiten mobilitätseingeschränkt sind wurden beim Recherchieren nicht entdeckt Diskussion über die Zielgruppe Aus unseren Befragungen ging hervor dass viele Anbieter eine Ausrichtung auf eine spezifische Altersgruppe Betagte Hochbetagte für nicht sinnvoll erachten da Unterschiede in der körperlichen und geistigen Verfassung unter den Senioren unabhängig von ihrem Alter bestünden So könne ein 75 jähriger Mensch heutzutage die Verfassung eines 60 jährigen haben wenn er einen gesunden Lebensstil pflege Auch spiele eine eventuelle Altersdiskriminierung eine bedeutende Rolle Viele der Senioren fühlten sich trotz ihres Alters wesentlich jünger und würden daher von einem Projekt etwa für Hochbetagte nicht angesprochen Die meisten Anbieter halten eine Einbeziehung der Teilnehmer sowohl verbal als auch im aktiven Sinne für sinnvoll Die Tatsache dass vorgetragene oder durch eigenständiges Lesen aufgenommene Informationen besser im Gedächtnis bleiben wenn sie im Anschluss diskutiert oder praktisch angewendet werden ist sicher unbestreitbar Um Senioren zur Nutzung neuer Möglichkeiten zu ermutigen wird es außerdem seitens der Anbieter für effektiv erachtet ihnen die Chance zum verbalen Austausch mit anderen Senioren zu geben um eventuellen Bedenken und Ängsten entgegen zu wirken Nach Angaben eines Anbieters sei auch das Einbeziehen von Senioren in die Entwicklung des Projekts sehr wirkungsvoll Die Tatsache dass die Teilnehmer dabei selbst als Experten agieren und das Projekt auf ihre Vorstellungen ausrichten können motiviere sie und gebe ihnen Selbstvertrauen Möglichkeiten der Verbreitung 95 der Anbieter werben über das Internet bzw stellen dort ihre Maßnahme vor Nach unterschiedlichen Quellen nutzen etwa 40 der Senioren über 65 Jahren in Deutschland das Internet Wenn rund die Hälfte der Anbieter von Senioren Maßnahmen ausschließlich das Internet zur Werbung nutzen dann verzichten sie entweder auf einen großen Teil ihrer Zielgruppe oder sie wollen explizit nur internet affine Multiplikatoren ansprechen Beim Einsatz von Werbung sind grundsätzlich zwei Ansätze möglich Entweder eine direkte Ansprache der Zielgruppe via Medien oder eine Kontaktaufnahme über Multiplikatoren Die meisten der untersuchten Internet Angebote gehen einen Mittelweg Die Texte sind von Stil und Duktus eher für Multiplikatoren gedacht d h es wird meist über Senior innen geschrieben und nicht auf Augenhöhe mit ihnen kommuniziert Jedoch werden auch keine konkreten Handlungsanleitungen an die Multiplikatoren gerichtet Es ist erstaunlich dass sich nur wenige Veranstalter in Zahlen zwei für die Wirksamkeit und Attraktivität ihrer Angebote interessieren FUSS e V hatte bei diesem Thema einen niedrigen Erwartungshorizont da nicht erwartet werden kann dass kleinere finanzschwache Organisationen sich extern evaluieren lassen Jedoch sollte ein kurzer schriftlicher Fragebogen oder ein mündliches Kurz Interview mit den

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/aktuell/41-ml/artikel/141-verkehrssicherheitsprogramme-fuer-senioren-auf-dem-pruefstand.html (2016-02-09)
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  • Müssen Gehwege gebaut oder Autos gezähmt werden?
    die Entfernung definiert werden Dabei wurde die doppelte durchschnittliche Fußwege Entfernung als künstliche Grenze gesetzt Das sind in Halle 2 2 km und es gibt selbstverständlich Menschen bei denen auch bei einer größeren Entfernung das Gehen noch eine reale Alternative darstellt Die tatsächlichen Potentiale sind demnach größer als hier gezeigt Aber auch so verbleiben 9 aller Wege bei denen ausschließlich ein subjektiver Grund vor allem die Überschätzung der tatsächlichen Wegedauer die Nutzung der eigenen Füße verhindert Könnte man also nur die subjektiven Hinderungsgründe ausräumen wäre der Fußgänger Anteil von Halle wieder auf dem Stand von Anfang 1990 Ein subjektiver Grund ist besonders interessant Es gibt natürlich Wege bei denen die Menschen keinen Sachzwang und die objektive und subjektive Wahl haben Sie könnten also beispielsweise genauso gut zu Fuß gehen oder mit dem Auto fahren Das nennen wir wahlfrei Aber die Menschen müssen dennoch von den beiden Verkehrsmitteln die sie gleichermaßen nutzen könnten eines wählen Interessant dabei ist wie hoch der Anteil der Wahlfreien überhaupt ist und wie groß der Anteil derer ist die sich dann für ein jeweiliges Verkehrsmittel entscheiden Wir sehen in Halle ein typisches Bild für Zu Fuß und ein partiell typisches Bild für Fahrrad Insgesamt jeder neunte Weg der Hallenser 11 ist wahlfrei gegenüber zu Fuß Einmal vor dieser Wahl entscheidet sich die große Mehrheit 9 von 11 vier Fünftel für die eigenen Füße Vergleichbare Relationen finden wir überall nicht nur in Deutschland und nicht nur in Europa Dagegen sind nur 6 aller Wege wahlfrei gegenüber dem Fahrrad Das ist ungewöhnlich niedrig sogar in Ländern mit Fahrrad Anteilen im unteren einstelligen Bereich wie Australien England und USA liegt dieser Wert in der Größenordnung von einem Zehntel Sind die Hallenser aber vor die Wahl gestellt entscheiden sie sich mit großer Mehrheit zwei von drei gegen das Fahrrad Das ist wiederum Ausnahme Niederlande fast überall so Die Welt ist voll von Menschen die Radfahren könnten das auch eigentlich wollen und es dann doch nicht tun Das ist schade denn der potentielle Beitrag des Zu Fuß Gehens zur Reduzierung des Autoverkehrs in unseren Städten ist beträchtlich und wird besonders gerne unterschätzt In Halle hat knapp jeder vierte Weg als Pkw Fahrer keinen Sachzwang gegen zu Fuß und Fahrrad und ist auch in einem Bereich der die doppelte durchschnittliche Entfernung von Fuß und Radwegen nicht übersteigt Nur subjektive Gründe verhindern die Nutzung nichtmotorisierter Verkehrsmittel Dabei bieten sich für jede dieser 22 Pkw Fahrten im Schnitt 1 2 Alternativen und 7 aller Pkw Fahrten könnten bereits heute im bestehenden System durch zu Fuß ersetzt werden Das würde den Anteil der Pkw Fahrten deutlich unter 30 drücken Zufriedenheit Das im Rahmen der eingangs skizzierten Untersuchungen entwickelte Verfahren zur Messung der Kundenzufriedenheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln basiert auf drei Kenngrößen Wie zufrieden sind die Bürger innen mit den jeweils vorhandenen Einrichtungen und den angebotenen Dienstleistungen welche Erwartungen haben sie an sie und welche Erfahrungen machen sie bei ihrer Nutzung Dabei beschränken sich unsere Aufträge auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel den Rest machen wir freiwillig Deshalb

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/aktuell/41-ml/artikel/143-neue-ansaetze-zur-untersuchung-des-fussgaengerverkehrs.html (2016-02-09)
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