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  • DIN Sicherheit von Fahrtreppen und Fahrsteigen 2009: Kinderwagen auf Rolltreppen verboten
    Das deutsche Institut für Normung begründet die Veränderung mit dem Hinweis dass Unfälle mit Kinderwagen auf Fahrtreppen keine Seltenheit sind PR 20 1 2010 geht aber nicht näher auf die Dringlichkeit der Verhältnisprävention ein oder nennt gar Zahlen Das aber ist die spannendste Frage überhaupt Auf eine Pressenachfrage erwiderte die Sprecherin des Verkehrsunternehmens der größten deutschen Stadt Offenbar sei es in der Vergangenheit wenn auch nicht in Stationen der BVG zu Unfällen gekommen Der Tagesspiegel 29 1 22009 In den Stuttgarter Nachrichten gibt es auch keinen Hinweis zu örtlichen Unfällen Es komme immer wieder zu schweren Unfällen so die EU Stuttg N 1 1 2010 So zieht sich das durch die Medien Auf eine Nachfrage gab der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e V VDV bekannt dass keine Statistik über Unfalldaten der Verkehrsunternehmen auf Rolltreppen und deren Ursachen vorliegen 27 1 2010 Die Zu und Abgänge der öffentlichen Verkehrsmittel sind aber für uns das wesentliche Problem da z B in Kaufhäusern in der Regel auch Fahrstühle existieren In Berlin sind derzeit lediglich 40 aller BVG Stationen mit Aufzügen ausgestattet Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e V GDV der es wissen müsste und z B Straßenverkehrsunfälle deutlich genauer auswertet als die üblichen Unfallstatistiken meldete Uns liegen keine Daten vor Es ist also nichts an uns herangetragen worden dass es nennenswerte Schäden gibt 27 1 2010 Verbote sind nicht rechtswirksam Die juristische Sachlage ist eindeutig Wer das Schild missachtet und einen Kinderwagen mitnimmt macht sich nicht strafbar PR DIN 20 1 2010 DIN Normen sind private Regelwerke mit Empfehlungscharakter BGH 14 6 2007 Az VII ZR 45 06 NJW 2007 2983 RdNR 37 Insofern ist es auch erstaunlich mit welcher Geschwindigkeit z B einige Kaufhäuser reagieren so hat z B das Kaufhaus Alexa am Alexanderplatz in Berlin bereits Anfang 2008 Poller vor die Rolltreppen

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/archiv-ausgaben/41-ml/artikel/119-din-sicherheit-von-fahrtreppen-und-fahrsteigen-2009.html (2016-02-09)
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  • Fußgänger-Wartezeit Null an Grazer Ampelanlagen
    Alternativen gesucht diese Mängel an Fußgänger Druckknopfampeln zu beheben Modellversuch Fußgänger stört Grüne Welle Einer dieser Versuche wurde an der stark frequentierten Radroute Neubaugasse unmittelbar an einer Schule durchgeführt Fußgänger und Radfahrer mussten zum Queren der Keplerstraße bis zu 100 Sekunden warten weil die Druckknopfampel auf die Grüne Welle des KFZ Verkehrs mit einer wichtigen benachbarten Ampelanlage koordiniert war Als Zugeständnis an die Querenden wurde während des Tages die Grünphase ständig geschaltet ohne den Druckknopf betätigen zu müssen Damit konnte wenigstens den zufällig bei Grün eintreffenden Fußgängern eine sofortige Querung ermöglicht werden Wunsch der Politik war es die Wartezeit für Fußgänger Radfahrer auf maximal 50 Sekunden zu begrenzen Daher entschloss man sich für den Modellversuch diese Fußgängerampel aus dem Koordinierungsverband herauszunehmen und mit Druckknopfanmeldung zu betreiben Seitens der Autofahrerlobby herrschten naturgemäß Bedenken dass die kürzeren Intervalle der Fußgängerphase den ohnehin schon im Staubereich des benachbarten Knotens stockenden Verkehrsfluss unzulässig aufstauen würden Auswirkungen Statt bisher 35 fixen Grünphasen pro Stunde können sich nun Fußgänger Radfahrer bis zu 60 Grünphasen pro Stunde anfordern Die maximale Rotzeit für Fußgänger Radfahrer beträgt nur mehr maximal 50 Sekunden Neben diesen erwünscht positiven Auswirkungen auf Fußgänger Radfahrer wurden aber auch die Auswirkungen auf den KFZ Verkehr untersucht Erstaunlicherweise wurde durch die neue Schaltung in der Morgenspitze vor der Druckknopfampel ein um 10 kürzerer und in der Nachmittagspitze sogar ein um 35 kürzerer Rückstau gemessen Noch dazu war bei diesem Vorher Nachher Vergleich das Verkehrsaufkommen nachher um 30 bis 40 größer Dieses verblüffende Ergebnis wurde dadurch möglich dass besonders am Nachmittag nicht alle Grünphasen für den Querverkehr benötigt werden und daher der KFZ Verkehr zeitweise von Fußgänger Radfahrer ungestört fließen kann Die modellhaft neue Fußgänger Radfahren freundliche Schaltung hat also nicht nur den Fußgängern Radfahrern eine deutliche Verkürzung der Wartezeit sondern auch dem Verkehrsfluss des KFZ Verkehrs Vorteile gebracht Bisher ungenutzte Reserven konnten durch diese neue Ampelschaltung sinnvoll genutzt werden Folgeprojekte Inzwischen wurden 18 von 27 in Grünen Wellen gelegene Druckknopfampeln aus der Koordinierung genommen Dadurch konnten die sehr langen Wartezeiten durchwegs auf maximal 50 Sekunden reduziert werden An einigen dieser Anlagen wurde dieser Bonus für die Fußgänger jedoch nur außerhalb der Verkehrsspitzen freigegeben Die störenden Auswirkungen auf den Autoverkehr halten sich in Grenzen Wie beim Modellversuch werden nicht alle möglichen Fußgängerphasen ausgenutzt Grenzen für eine generelle Anwendung ergeben sich allerdings aus Verkehrssicherheitsaspekten bei sehr kurzen Abständen zu signalisierten Knoten und aus der Abwägung der Relation der Verkehrsstärken von KFZ und Fußgänger Radfahrern Modellversuch Dauergrün für Fußgänger Eine stark frequentierte Fußgänger Radfahrer Achse am Edeggersteg quert im Grazer Citybereich zwei wichtige Cityerschließungsstraßen Einbahnen Während in den Verkehrsspitzen die KFZ Verkehrsstärken höher sind dominiert am Abend und am Wochenende der querende nicht motorisierte Verkehr Daher bietet es sich geradezu an in Zeiten des schwachen Autoverkehrs die Prioritäten der Ampelschaltung zugunsten der Fußgänger umzudrehen Der Modellversuch wurde an beiden Kreuzungen ausgeführt Die neue Grundidee An herkömmlichen Fußgängerampeln werden Fußgänger ausgehend von einem Dauergrün für den KFZ Verkehr nur nach Anmeldung bedient Diese Priorität wird im Modellversuch umgedreht Grundzustand ist

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/archiv-ausgaben/41-ml/artikel/110-fussgaenger-wartezeit-null-an-grazer-ampelanlagen.html (2016-02-09)
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  • Alltagsumwelt Hauptverkehrsstraße – mehr als nur Verkehr
    die Identifikation mit dem Raum beinhalten sowie die Einflüsse des Straßenverkehrs auf die Wahrnehmung berücksichtigen sind selten Doch Handlungskonzepte müssen nicht nur physisch altersgerecht sein sondern auch die emotionale Dimension des Zufußgehens abdecken Es gilt integrierende alterssensible Strategien zu entwickeln Als wichtiges Handlungsfeld lässt sich die sichere Erreichbarkeit und Querbarkeit hervorheben Während der Spaziergänge wurden nahezu durchweg große und andauernde AngstBeitraggefühle beim Queren der Straße geäußert Auch Ampeln erzeugten für die begleiteten Fußgänger häufig nur eine Schein Sicherheit Freies Queren ohne Hilfseinrichtungen wie z B Lichtsignalanlagen wurde selbst bei großen und für die Gehgeschwindigkeit objektiv ausreichenden Lücken im Verkehrsfluss abgelehnt oder als gefährliches Risiko eingestuft Zufußgehen heißt auch Aufenthalt Von besonderer Bedeutung für alternssensible Konzepte ist darüber hinaus die Beschäftigung mit den Themen Aufenthalt und soziale Teilhabe gerade an Hauptverkehrsstraßen In Bezug auf ältere Menschen erhält der Begriff des Aufenthalts schließlich eine völlig neue Bedeutungsdimension wenn dieser nicht nur auf freiBeitragwillige Tätigkeiten begrenzt sondern auch auf unfreiwillige Aufenthaltszeit ausgedehnt wird Aufgrund von Einschränkungen in der Mobilität ist bei vielen hochaltrigen Fußgängern von einer deutlich verlangsamten Gehgeschwindigkeit und einem erhöhten Bedarf an Ruhepausen auszugehen Dadurch wird die Zeit die an einer Hauptverkehrsstraße verbracht werden muss z B im Vergleich zu jüngeren Personen merklich erhöht Der Fußweg entlang einer großen Verkehrsader kann für ältere Menschen also durchaus zum kleineren Aufenthaltserlebnis werden Neben Möglichkeiten für einen stressfreien Aufenthalt müssen darüber hinaus optimale Voraussetzungen für eine gute Orientierung und Identifikation mit dem Raum geschaffen werden Es geht darum Halt zu geben den Raum kontrollierbarer und anregender zu gestalten Schlüsselmaßnahmen sind hier sicher der Rückbau von oftmals überbreiten Fahrbahnen und eine Geschwindigkeit deutlich unter den momentan noch üblichen 50 km h Dadurch werden wichtige Voraussetzungen für eine verträglichere Abwicklung der verkehrlichen Belastungen geschaffen Weniger Lärm überschauBeitragbarere Fahrgeschwindigkeiten leichter querbare Straßenräume und vor allen Dingen mehr Raum für eine attraktivere Straßenraumgestaltung Doch viele Straßen lassen nur begrenzt Spielraum für großangelegte Umbauten Hier kommt es v a auf kompensatorische d h subjektiv ausgleichende Lösungen wie z B mehr Grün mehr Farbe oder einfach mehr AbwechsBeitraglung im Straßenraum durch ein attraktives Erscheinungsbild und lebendige Randnutzungen Schaufenster etc an Die Möglichkeit zur positiven Ablenkung zur Beschäftigung mit Aspekten außerhalb des Verkehrsgeschehens kann nicht hoch genug eingeschätzt werden was auch die Stadtspaziergänge nochmals bestätigten Auch kleine Pufferräume zur Fahrbahn z B durch eine Baumreihe können die Bedrohlichkeit der Verkehrskulisse mindern helfen Untrennbar verbunden mit dem Thema Aufenthalt ist auch der Bereich Kommunikation Gerade dieser Aspekt ist in diesem wichtigen Alltagsraum mit seinen zahlreichen Chancen auf Zufallstreffen von Bekannten besonders wichtig Ist jedoch kein Platz für großzügige Ruheinseln die die Verkehrskulisse zumindest subjektiv abmildern bieten alternativ die Mündungsbereiche der Nebenstraßen häufig große Potenziale z B Gehwegnasen Abseits des direkten Verkehrslärms und der Abgase doch immer noch in Sicht und Laufweite könnten auf diese Weise attraktive Ausweichräume für Kommunikation und neue Eindrücke geschaffen werden An historisch bedeutsamen Stellen oder in Sichtachsen zu stadtbildprägenden Gebäuden können darüber hinaus gezielt platzierBeitragte und attraktiv gestaltete Ruhebereiche zu identitätsstiftenden Erinnerungs und BeobachBeitragtungsräumen werden Im Einzelfall bleibt

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/archiv-ausgaben/41-ml/artikel/111-alltagsumwelt-hauptverkehrsstrasse-mehr-als-nur-verkehr.html (2016-02-09)
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  • Walk 21 in New York
    ließen sich vom Kopenhagener Architekten und Stadtplaner Jan Gehl beraten Es entstand ein neuer Straßengestaltungshandbuch street design manual und ein Platzprogramm Die bekanntesten Beispiele sind die Umgestaltung des Broadways und die neue Fußgängerzone am Times Square Auf dem Broadway wurden ein durchgängiger Radstreifen und punktuelle Aufenthaltsflächen auf Kosten von mindestens zwei Fahrspuren geschaffen Am Times Square gibt es nun eine große Platzfläche Viele Maßnahmen sind einfache Provisorien Die neuen Aufenthaltsflächen werden durch einen dünnen farbigen Belag hervorgehoben der auf den Asphalt aufgebracht wird Darauf werden Stühle Tische Sonnenschirme und große Pflanzkübel gestellt fertig Die Bordsteine bleiben zunächst wo sie sind Die New Yorker nutzen die neu entstandenen Gelegenheiten gerne und lassen sich vom Lärm vorbeibrausender Autos nicht stören Die neu geschaffenen Plätze und Aufenthaltsbereiche werden nach der einmaligen Herstellung durch die städtische Behörde an Bürger und Geschäftsstraßenvereine übergeben die sich um den Unterhalt kümmern und z T die Bereiche auch kulturell bespielen Sie beschäftigen ggf auch eigene Sicherheitskräfte Ein Vorgehen das für Öffentliche Räume in Europa wohl eher kein Vorbild ist Im Jahr 1990 galt New York mit 2 000 Morden als Hauptstadt der Kriminalität Bloombergs Vorgänger Rudolph Giuliani verfolgte konsequent seine Strategie Null Toleranz indem er auch kleinste Delikte ahndete und die Gerichte Straftäter innerhalb von 24 Stunden verurteilten Das füllte die Gefängnisse kostete viel Geld und führte verstärkt auch zu Übergriffen der Ordnungshüter Letztendlich war die Strategie jedoch erfolgreich New York ist heute die sicherste Großstadt der USA Bei einem Thema scheiterte Bloomberg dann doch Wenn die Autokolonne durchgefahren ist gehen New Yorks Fußgänger mehrheitlich bei rot über die Ampel Obwohl Radfahrerinnen und Radfahrer in New York nach wie vor eher noch exotisch sind hat das NYC Department of Transportation in den letzten drei Jahren 200 Meilen ca 320 km neue Radrouten errichtet Dies ist in den Straßen Manhattans die meist nur in einer Richtung befahren werden mittels großzügiger Radstreifen auf Kosten von Fahrspuren und Parkplätzen erfolgt Wenn in der Straße ein Bus verkehrt sind die farbig hervorgehobenen Streifen am linken Fahrbahnrand angeordnet sonst am rechten Ausdruck der New Yorker Sicherheitsphilosophie ist es dass der geradeausfahrende Radverkehr und abbiegender Kfz Verkehr nicht gleichzeitig grün bekommen Von Nutzern kritisiert wird die Tatsache dass die für Zweirichtungsverkehr ausreichend breiten Streifen nur in der Fahrtrichtung des Kfz Verkehrs befahren werden dürfen Mit der Einrichtung des Radstreifens werden in der Regel auch Lieferzonen vorgesehen um die Gefahr des Verparkens des Radstreifens zu verringern Zudem werden z T Bäume gepflanzt Fahrradständer und kleine Aufenthaltsbereiche sowie standardmäßig Mittelinseln errichtet um die Querungssituation für den Fußverkehrs zu verbessern Innerhalb der letzten drei Jahre hat die Zahl der New Yorker die zur Arbeit radeln um 45 zugenommen Am Rande der Klimakonferenz in Kopenhagen erhielt Bloomberg vom Europäischen Radfahrerverband ECF eine Auszeichnung für seine Fahrradförderung Bei so viel neuem Schwung für den Fuß und Radverkehr fand die Walk 21 zur richtigen Zeit am richtigen Ort statt Mit 530 Besuchern konnte sie einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen Während New York sich mit europäischen Städten messen kann ist das Zufußgehen

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/archiv-ausgaben/41-ml/artikel/112-walk-21-in-new-york.html (2016-02-09)
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  • Shared Space, Gemeinschaftsstraßen, SimplyCity - Rückschritt oder Weiterentwicklung?
    gering zu bezeichnen so dass der Kfz Verkehr im Straßenbild dominiert und es somit zu einer klassischen Straßenraumaufteilung kommt bei der sich Fußgänger und Radfahrer einen schmalen Bereich neben dem Leitstreifen teilen und die Straße eher selten und wenn dann zügig und auf direktem Weg überqueren Von einer Gastrolle des Kfz Verkehrs kann in Bohmte keine Rede sein Positiv zu sehen ist der Versuch blinde und sehbehinderte Menschen durch den Einbau eines Leitsystems nicht von der Nutzung des Straßenraums auszugrenzen Allerdings besteht sicherlich noch Verbesserungspotenzial Daher sollten die Erfahrungen aus Bohmte in folgenden Projekten zu einer Fortentwicklung genutzt werden Anwendungsbereiche von Shared Space Prinzipien Die Eignung potenzieller Straßenräume für eine Umgestaltung nach Shared Space Prinzipien ist auch unter Beachtung der Erfahrungen in Bohmte sowie weiterer in den oben aufgeführten Veröffentlichungen beschriebenen Beispiele aus Haren und Drachten in den Niederlanden Kevelaer Brühl und Duisburg in Deutschland sowie Bern Biel und Burgdorf in der Schweiz an die zur Verwendung kommenden Gestaltungsprinzipien gekoppelt So ist nach Ansicht der Autoren generell eine Eignung nur dann gegeben wenn folgende Ziele bei Shared Space Projekten beachtet werden die dann im Einzelfall in Gestaltungsvarianten umzusetzen sind 1 Planungsphilosophie Shared Space ist kein Planungsinstrument sondern eine Haltung mit dem Ziel der gegenseitigen Rücksichtnahme Anzustreben ist eine Gestaltung bei der sich Autofahrer als Gast fühlen und geringe Geschwindigkeiten wählen 2 Aufenthaltsqualität Shared Space hat das Ziel die Aufenthaltsqualität und Funktionalität von städtischen Straßen zu stärken Gefragt sind neue Gestaltungen die einzelne Abschnitte und Plätze durch eine wohltuende Atmosphäre vom übrigen Straßennetz spürbar abheben 3 Partizipation Shared Space wird mit den Bürgern vor Ort konzipiert Die Partizipation geht über die sonst üblichen Formen der Bürgerinformation hinaus und beteiligt die Bürger mit aufwändigen Instrumenten an der Planung 4 Raum für alle Shared Space berücksichtigt die Ansprüche aller Personen und Nutzergruppen Die entsprechenden Abschnitte werden barrierefrei und mit Rücksichtnahme auf die Anforderungen spezieller Gruppen wie Kinder ältere Menschen oder auch öffentlicher Verkehr Service Lieferverkehr und Feuerwehr gestaltet 5 Höhengleiche Ausbildung Shared Space arbeitet abschnittsweise mit höhengleichen Ausbildungen wobei gliedernde Elemente oder Flachborde eingesetzt werden können Eine Trennung der Fahrbahn vom Seitenraum und oder eine Kanalisierung des fließenden Verkehrs kann notwendig sein 6 Klare Regelung Shared Space kommt ohne Lichtsignalanlagen und weitgehend ohne Beschilderung und Markierung aus Shared Space Bereiche sollten bei geringen Verkehrsbelastungen als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden um dem Fußgängerverkehr auch rechtlich Vorrang zu geben geringe Geschwindigkeiten abzusichern und das Parken zu regeln Alternativ kann bei vorrangiger Verbindungsfunktion auch die Ausweisung als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich Tempo 20 10 Zone in Verbindung mit einem eingeschränkten Halteverbot für eine Zone in Frage kommen solange die empfehlenswerte Einführung eines neuen Verkehrszeichens entsprechend der schweizerischen Begegnungszone 7 8 noch aussteht Die Autoren dieses Beitrages raten davon ab Shared Space Bereiche nicht auszuschildern Nur mit einer verkehrsrechtlich eindeutigen Anordnung kann auch rechtlich gegen ein Fehlverhalten vorgegangen werden 7 Leistungsfähigkeit Shared Space setzt eine leistungsfähige und sichere Verkehrsabwicklung voraus Leistungsfähigkeit und Sicherheit werden im Rahmen der Planung mit entsprechenden Verfahren nachgewiesen 8 Sichtbeziehung Shared Space setzt hervorragende Sichtbeziehungen

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/archiv-ausgaben/41-ml/artikel/121-shared-space-gemeinschaftsstrassen-simplycity.html (2016-02-09)
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  • mobilogisch! 4/2009 - November 2009
    Bericht aus Dortmund Kopf an Bericht aus Bamberg Elektromobilität Eine weitere Sau wird durchs Land getrieben Bahn ITF der trojanische Takt für mehr Bürokratie Deutschland Takt Weichenstellung für die Zukunft Rampen Schräg praktisch gut Fahrstuhl oder Rampe Fußgänger StVO Novelle 1 09 2009 aus dem letzten Jahrhundert Probleme zwischen Rad und Fuß ansprechen Verkehrssicherheitsarbeit Straßenverkehrs Sicherheitsaudit nur durch Zertifizierte möglich Mobilitätshilfenverordnung MobHV in Kraft Tempo Emissionen Tempo 30 im Ballungsraum

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/archiv-ausgaben/40-ml/archiv/79-november-2009.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-02-09)
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  • mobilogisch! 3/2009 - August 2009
    Netzgestaltung Viel versprechend und von gestern ein Zwischenruf Die RIN Erfolg versprechend und für morgen eine Erwiderung Klima Europäische Städtevorreiter in nachhaltiger Mobilität Klima Autofrei Einziehen Aussteigen Klima retten Fußverkehr Parteien schlecht zu Fuß Strategisches Fußgängerverkehrsnetz in London Verkehrsberuhigung Shared Space ist kein Verkehrskonzept Das Netzwerk Slowmotion initiiert zu postfossilen Mobilitäts und Lebensstilen Klima Mobilitätsdienstleistungen Umweltentlastung durch CarSharing Erreichbarkeitsstrategien im ländlichen Raum ÖPNV Mehr Schein als Sein die neuen Fahrgastrechte

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/archiv-ausgaben/40-ml/archiv/80-august-2009.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-02-09)
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  • mobilogisch! 2/2009 - Mai 2009
    V fordert Begegnungszonen Spielstraßen Kommunal laufen national planen Fußgänger Masterplan auch für Deutschland Klima Energie Wie bewegen wir uns künftig Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft Elektroräder Einstieg in den Ausstieg des Radfahrens Bahn Wie klimafreundlich sind Bahn und Bus Können sie noch besser werden Fahrrad VCD Kampagne FahrRad Für s Klima auf Tour Mit dem Rad zur Arbeit Eine erfolgreiche Fahrrad Imagekampagne von ADFC und AOK Verkehrspolitik Yes we can

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/archiv-ausgaben/40-ml/archiv/81-mai-2009.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-02-09)
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