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  • mobilogisch! 1/2013 - Februar 2013
    Verkehr 19 BUVKO Organisatorisches Programm Freitag 15 März20 Samstag 16 März23 Sonntag 17 März29 Programm Übersicht Heftmitte Fußverkehr 17 Mitgliederversammlung des FUSS e V Fußwegeachsen und Kinderwegekonzept Kiel Sicherheit und Senioren Sind Sie sich sicher Beruhigung Begegnungszonen in Österreich Klima Die Kommunalrichtlinie als Förderpaket für Mobilitätsprojekte im kommunalen Klimaschutz Straßenbau Den Bundesverkehrswegeplan aufs richtige Gleis setzen Umwelt Weniger ist mehr Salz auf der Straße Luftverkehr Klimaschutzabgabe Beim Fliegen bleibt die

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  • mobilogisch! 4/2012 - November 2012
    und ihre Kompensation im Rahmen von Verkehrsprojekten Basta oder Bürgerbeteiligung in der Verkehrsplanung Wenn dieselben nicht dieselben sind Was misst eigentlich ein Panel Verkehrsmittelnutzung bei residenzieller Multilokalität Fußverkehr Nicht nur ganz Berlin ist ein Gehwegschaden Walk21 in Mexiko Stadt Radverkehr Kampagnen neu denken Rad und Fußkonflikte Reden wir drüber Wirtschaft Transparenz Hinter verschlossenen Türen Sicherheit Blitzerwarner Aufregung soll ablenken von echten Problemen Ordnungswidrigkeiten werden immer kostengünstiger Bahn Fernbusse Unnötige Konkurrenz

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  • Eingriffe in Natur bei Verkehrsinfrastrukturprojekten kompensieren
    der Planung nehmen sich erst im Nachgang der vorher verschleppten Themen an Hieraus entsteht eine Planung die zwangsläufig auch Fragmente der Ursprungsplanung enthält und qualitativ immer nur eine Notlösung sein kann Zur zeitlichen und flächenmäßigen Größenordnung Für den Bau der Neubaustrecke von Köln nach Frankfurt Köln Rhein Main wurden durch die reinen Gleisanlagen rund 200 ha Fläche in Anspruch genommen rechnet man hier die Böschungen und Seitenwege hinzu beläuft sich der beanspruchte Grund auf rund 700 ha Der hierfür geplante und inzwischen auch geleistete Kompensationsumfang belief bzw beläuft sich auf 2 000 ha Als Mitte der 90er Jahre mit dem Bau der Trasse begonnen wurde stellte sich heraus dass 80 der überwiegend auf landwirtschaftlichen Flächen geplanten Kompensationsmaßnahmen nur gegen den Widerstand der Eigentümer umzusetzen gewesen wäre Da theoretisch mögliche Enteignungen in dieser Größenordnung von keinem der Projektpartner gewollt waren nahm die Suche nach tatsächlich realisierbaren Naturschutzmaßnahmen die Durchführung von Planänderungsverfahren die Erarbeitung von Umsetzungskonzepten und letztendlich die Realisierung der Maßnahmen nahezu 20 Jahre in Anspruch so dass der letzte Baum tatsächlich erst in diesem Herbst gepflanzt werden kann Die Qualität der oft mit den ortsansässigen Landwirten umgesetzten Einzelmaßnahmen ist bislang durchweg gut Aus den Zwängen heraus jedes überhaupt verfügbare Stück Land beplanen zu müssen entstand jedoch eine Planung die hunderte von Kleinstmaßnahmen umzusetzen hatte Unzählige Streuobstwiesen Feldgehölze und andere Kompensationsmaßnahmen sind z T kilometerweit voneinander entfernt angelegt worden die Kontrolle dieser Maßnahmen wird zukünftig eine enorme logistische Leistung verlangen Aktuelle Erfordernisse und neue Hierarchien im Naturschutzgesetz Nun hat sich seit Anbeginn der Planungen von Köln Rhein Main doch einiges geändert so ist es für Vorhabenträger seit Einführung von FFH Verträglichkeits und Artenschutzprüfung noch dringender geworden Kompensationsmaßnahmen nicht nur umzusetzen sondern auch frühzeitig für die Funktionsfähigkeit garantieren zu können einfach weil die Genehmigungsfähigkeit eines Bauprojekts vom Funktionieren der vorgesehen Maßnahmen abhängen kann Darüber hinaus hat der Gesetzgeber in der Novelle des Bundesnaturschutz Gesetz BNatschG 2010 auch auf die grundsätzlichen vorgenannten Vollzugsdefizite reagiert So wird die Möglichkeit der Kompensation dadurch erleichtert dass der bisherige Vorrang von funktional gleichartigem Ausgleich vor nur gleichwertigem Ersatz entfällt Die Flächensuche wird von der Nähe zum unmittelbaren Eingriffsort gelöst und durch die Möglichkeit großräumig erleichtert im selben der deutschlandweit bestehenden 73 Naturräume 3 zu kompensieren Weiterhin werden explizit Möglichkeiten ohne nennenswerten Flächenbedarf nämlich zur Entsiegelung zum Rückbau und für Maßnahmen der Biotopverknüpfung geschaffen Neben diesen Erleichterungen gibt es aber auch echte Herausforderungen für Vorhabenträger und Behörden Zum einen muss der Vorhabenträger schon zum Zeitpunkt der Planung und nicht erst irgendwann Jahre später die Verfügbarkeit der beplanten Flächen nachweisen Zum anderen sind bei der Inanspruchnahme von land und forstwirtschaftlich genutzten Flächen vorab die neugeschaffenen Möglichkeiten der Entsiegelung etc tatsächlich auch zu prüfen Alle Daten zu Kompensationsmaßnahmen sind außerdem den Landesbehörden zu übergeben die hierfür in den vergangenen Jahren Datenbanken eingerichtet haben Dies ist insofern bedeutsam als der Wortlaut des Gesetzes in diesem Zusammenhang eine strikte Prüfungspflicht der Behörden gegenüber den Vorhabenträgern nicht nur vorsieht sondern über die Datenbanken erstmals auch überhaupt ermöglicht Das ist auch im Einklang des

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  • Urteil zur Verkehrssicherungspflicht auf Gehwegen
    genug auf Schäden geprüft wurde Eine allgemeine Regel wie oft geprüft werden muss gibt es jedoch nicht Die Frequenz richtet sich nach der Bedeutung der Art und dem Umfang der Nutzung des Gehweges Aus dem oben Gesagten lässt sich wahrscheinlich bereits erkennen dass es selten einen eindeutigen Schuldigen gibt die Rechtsprechung beruht auf der genauen Betrachtung der jeweiligen konkreten Umstände Rechtliche Grundlage bei Klagen Ansprüche von geschädigten Verkehrsteilnehmern hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht erfolgen auf der Grundlage von 823 BGB Bürgerliches Gesetzbuch Neun der 16 Bundesländer haben in ihren jeweiligen Straßengesetzen festgelegt dass die Amtshaftung formal diese Anspruchsgrundlage nach 839 BGB verdrängt Inhaltlich ändert sich für den Klageführenden dadurch jedoch nichts Urteil der höchsten Instanz Das Urteil des Bundesgerichtshofs BGH könnte die Rechte der Fußgänger gegenüber den Verkehrssicherungspflichtigen stärken Aktenzeichen Bundesgerichtshof III ZR 240 11 Auch in diesem Fall kann dies jedoch nicht so allgemein gesagt werden denn auch dieses Urteil behandelte konkrete Umstände So war der Tatort kein normaler Gehweg sondern der Übergang bei einem Mittelstreifen der auf seiner gesamten Breite Schäden aufwies Außerdem beruhte das Urteil auf dem Berliner Straßengesetz 7 und ist daher nur bedingt auf andere Bundesländer übertragbar Der BGH formulierte jedoch auch allgemeine Grundsätze So darf die zuständige Behörde nicht davon ausgehen dass allein der Umstand dass die Gefahrenquelle schon sehr lange bestehe und daher als bekannt vorausgesetzt werden dürfe nicht ausreicht die Verantwortung auf die Nutzer zu übertragen Vielmehr seien gravierende Schäden nicht mehr beherrschbar selbst wenn diese individuell dem Geschädigten bekannt waren Schließlich stelle gerade der vom Beklagten zur Entlastung vorgetragene Umstand dass die Schäden bereits lange vorhanden waren eine Pflichtverletzung der Behörde dar Sie hätte schon lange für Abhilfe sorgen müssen insbesondere da an dieser Kreuzung viele Senior innen die Fahrbahn zu einem Einkaufszentrum queren müssten Der Verweis des beklagten Landes auf seine Finanzsituation wurde vom Gericht nicht anerkannt Außerdem sei es Verkehrsteilnehmern nicht zuzumuten die Gefahrenstelle großräumig zu umgehen Das BGH bestätigte im vollen Umfang den vom Landesgericht Kammergericht Berlin erkannten Schuldanteil des Landes Berlin bzw des zuständigen Bezirks von 90 Stand der Technik zur Qualität von Gehwegen Die Empfehlungen für Fußgängeranlagen EFA gelten wie alle Richtlinien und Empfehlungen der Forschungsgesellschaft Straßenverkehr als Stand der Technik sind jedoch nicht von Bürger innen gegenüber der Behörde einklagbar Gehwege sollten laut Empfehlungen zumindest in der Gehbahnmitte einen glatten Belag haben und stets in einwandfreiem Zustand gehalten werden EFA 4 2 Stand der Praxis Legal oder illegal abgestellte Kfz auf Gehwegen zerstören die Gehwegfläche und den Unterbau Wenn Falschparker verstärkt kontrolliert werden würden gebe es nicht so viele Stolperfallen Co auf Gehwegen die für diese Lasten nicht ausgelegt sind Das sind sie auch nicht dort wo die Behörden Gehwegparken mit Zeichen 315 StVO angeordnet haben Die Richtlinie EFA besagt Das Abstellen von Fahrzeugen auf Gehwegen ist grundsätzlich verboten StVO und insbesondere bei Parkdruck baulich zu unterbinden EFA 3 1 3 Die Straßenbeleuchtung ist meist auf die Fahrbahn und nicht auf den Gehweg ausgerichtet Dadurch kann es hier im Dunkeln häufiger zu Stürzen kommen Die Richtlinie EFA

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/archiv-ausgaben/41-ml/artikel/140-urteil-zur-verkehrssicherungspflicht-auf-gehwegen.html (2016-02-09)
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  • Walk21 in Mexiko-Stadt 2012
    2 300 Meter über dem Meer führt u a dazu dass die Verbrennungsmotoren der Fahrzeuge die Kraftstoffe nur suboptimal verbrannten Hinzu kommt die Kessellage den Luftaustausch beeinträchtigt Die Stadt hatte sich mit Fahrverboten bezogen auf das Kfz Kennzeichen beholfen Auch heute noch dürfen private Fahrzeuge an einem Werktag in der Woche nicht bewegt werden Alle sechs Monate müssen Fahrzeuge zur Abgaskontrolle Alle haben Katalysatoren und es gibt nur noch bleifreies Benzin In den letzten 10 15 Jahren wurden auch tatsächlich große Fortschritte erzielt Schwarze Dieselrußwolken aus den Auspuffen von Lastwagen oder Bussen sind nicht mehr zu sehen Die Feinstaub Blastung in Mexiko Stadt liegt unter der anderer mexikanischer Großstädte wie Toluca Monterrey Mexicali und Ciudad Juarez Allerdings Würde Mexico Stadt in Europa liegen gäbe es an 300 Tagen im Jahr Ozon Alarm Das Luftmessnetz mit 36 Stationen in Mexiko Stadt hat übrigens die GTZ GIZ aufgebaut Zu Fuß und mit dem Rad Um die Situation zu vergessen hat Mexikos Umweltministerin Martha Peraltea auch eine umfassende Fahrradstrategie entwickelt Hierfür ist ein Radverkehrsnetz im Aufbau Gemäß dem Vorbild New York gibt es bereits einige grün eingefärbte Radfahrstreifen In der Zona Rosa dem Geschäftszentrum und im historischen Zentrum ist seit wenigen Jahren ein öffentliches Fahrradverleihsystem Ecobici Ökorad mit festen Stationen in Betrieb mit dem inzwischen ca 10 000 Fahrten pro Tag zurückgelegt werden Moderne Fahrradrikschas sind schon seit längerem im Einsatz um den Taxis auf kurzen Strecken Konkurrenz zu machen Mit dem Motto Muévete en bici Beweg Dich mit dem Rad hat Martha Delgado in den letzten drei Jahren hat vier Mio Mexikanerinnen und Mexikaner in der Freizeit aufs Rad gebracht Für das Radeln in der großen Gruppe werden Sonntags von acht bis 14 Uhr Straßen für den Kfz Verkehr gesperrt Dazu gehört auch ein Abschnitt des 12 spurigen Paseo de la Reforma Martha Delgado wurde dafür bereits 2011 mit einem Preis der WHO bedacht und wurde am Ende der Konferenz auch für Ecobici und Muévete en bici in zwei verschiedenen Kategorien mit dem neu eingeführten Preis für Movilidad amable freundliche Mobilität ausgezeichnet Der Erfolg blieb auch auf der Straße nicht aus Vereinzelt sieht man inzwischen auch Radfahrerinnen und Radfahrer in Buisiness Kleidung durch Mexiko Stadt radeln vor einigen Jahren undenkbar Im historischen Zentrum in dem auch die Tagung stattfand wurde die Stadt auch für die Fußgänger aktiv und darum geht es ja bei Walkt 21 in erster Linie Vom Hauptplatz Zocalo Plaza de la Constitución bis zum Alameda Park und dem benachbarten Aussichtsturm Torre Latinamericano erstreckt sich eine ca ein Kilometer lange Fußgängerzone in der Calle Francisco I Madero die Ihre Fortsetzung auf dem deutlich verbreiterten südlichen Gehsteig der Avenida Juarez findet der gerade zur Konferenz fertiggestellt wurde Nach der großzügig neugestalteten Querung des Paseo de la Reforma geht es über einem im Sinne der Idee von Shared Space gestalteten Bereichs weiter zur etwas höher gelegenen Plaza de la Revolucion Der Bürgersteig befindet sich hier auf Fahrbahnniveau von ihr abgetrennt mit massiven Steinpollern Damit die Autos langsam fahren werden sie zu Beginn

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  • Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr: Reden wir drüber
    nebeneinander Schon ein Schritt auf dem Radweg oder ein Überholmanöver auf dem angrenzenden Gehweg führen nicht selten zu brenzligen Situationen Wahrnehmung des Konfliktes Konflikte im Straßenverkehr haben in letzter Zeit in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich an Raum eingenommen Der Spiegel titelte beispielsweise im September 2011 Der Straßenkampf Rüpel Republik Deutschland Aber auch im direkten Gespräch mit Bürgern wird diesem Konflikt viel Bedeutung beigemessen In einigen Städten wird diese Auseinandersetzung nun gezielt durch Kampagnen angesprochen oft mit dem Ziel ein besseres und entspannteres Miteinander zu fördern Einige Kampagnen möchte ich an dieser Stelle kurz vorstellen München Sicherheitsjoker und Broschüre Im Rahmen der Kampagne Radlhauptstadt München die seit 2010 für mehr Radverkehr und mehr Sicherheitsbewusstsein wirbt gibt es zwei Elemente die in diesem Kontext erwähnenswert sind Als einer der ersten Bausteine wurde der Radl Sicherheitsjoker mit der Foto Intention eingesetzt eine Figur direkt im öffentlichen Raum agieren zu lassen So sollte er durch sein markantes Äußeres und auffällige Sprüche die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer auf sich ziehen Ohne ein Ersatzpolizist zu sein oder auch in den Verkehr einzugreifen war es seine klare Rolle Menschen auf eine sympathische Art und Weise für das Thema Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren Ein zweites Element ist die in 2012 erschienene Broschüre Entspannt Mobil Sicher unterwegs ein gemeinsames Produkt der Stadt München und des Polizeipräsidiums In dem Flyer sind knapp und übersichtlich die wichtigsten Regeln zusammengefasst die für ein entspanntes Miteinander zwischen Fußgänger Radfahrer und Autofahrer wichtig sind 1 Berlin und Freiburg Rücksicht im Straßenverkehr Die Kampagne startete 2012 mit einer zentralen fiktiven Figur Christophorus dem Schutzpatron der Reisenden hier personifiziert als smarter junger Mann im hellblauen Anzug und zurückgegelten Haaren Er ist verzweifelt da er seine Aufgabe die Menschen sicher von A nach B zu begleiten nicht mehr erfüllen kann Nun trifft Christophorus auf junge Werber und ändert sein Image und seine Herangehensweise er möchte Rücksicht nun als Produkt verkaufen Über Videoclips auf youtube Broschüren Auftritte im Internet und weitere öffentlichkeitswirksame Maßnehmen erklärt er gängige Gefahrensituationen und wie man diese mit mehr Rücksicht entschärfen kann 2 Wien tschuldigen ist nie verkehrt Ebenfalls in 2012 startete die Kampagne tschuldigen ist nie verkehrt initiiert durch die Stadt Wien Besonders hervorzuheben ist die sehr breit gefächerte Partnerstruktur Kuratorium für Verkehrssicherheit Verbände wie den Auto Motor und Radfahrerbund Österreichs ARBÖ Österreichischer Automobil Motorrad und Touringclub ÖAMTC Verkehrsclub Österreich VCÖ Arbeitsgemeinschaft umweltfreundlicher Stadtverkehr ARGUS IG Fahrrad Walk Space Taxi Innung FahrlehrerInnen Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer Wiener Linien Österreichischer Rollsport und Inline Skate Verband und Red Biker Diese breite Aufstellung an Partnern ermöglicht es alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen und glaubwürdig anzusprechen In Wien wurden vor Beginn der Kampagne in Workshops die einzelnen Problemfelder erarbeitet die daraufhin die Grundlage der Kampagne bildeten Zu den Punkten gehören unter anderem Rücksichtslosigkeit Wettkampfdenken und Zeitdruck Den aktuellen Verlauf den Kampagne kann man auf der Webseite verfolgen 3 Lörrach Wir schieben wenn s eng wird Im Rahmen der Initiative RadKULTUR die unter anderem in Lörrach 2012 startete wurde in der Fußgängerzone für mehr Rücksicht zwischen Radfahrern und Fußgängern geworben Das

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  • mobilogisch! 3/2012 - August 2012
    Niedergang der Mobilitätserhebung Baden württembergisch grün rote Verkehrspolitik Senioren Der Fußgängercheck Gemeinsam Mobilitätsbarrieren auf der Spur Senioren im Unruhestand machen für Kerpen mobil Was wünschen sich ältere Menschen von Ihrer Stadt Sicherheit Bereits jetzt gemeldet Die Unfallzahlen der Zukunft Erst im Juli 2012 gemeldet Die Unfallzahlen 2011 Bahn Schön rechnen statt gut fahren Stuttgart 21 Murks bleibt Murks Fußverkehr Walk21 nächstes Jahr in München Bremen Fußverkehr im Aufwind Gesundheit Ist

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  • Der „Fußgängercheck“: Gemeinsam Mobilitätsbarrieren auf der Spur
    und Ortskenntnisse der beteiligten Engagierten sowie der kommunalen Vertreter sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Projektabwicklung Die Koordination und Begleitung des Prozesses erfolgt von Seiten der Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement Verkehrssicherheit beim Verkehrsverbund Rhein Sieg VRS welche das Projekt konzipiert und ins Leben gerufen hat Vorerfahrungen sammeln der Seniorenwegeplan für Gangelt Erste Projekterfahrungen mit dem Fußgängercheck konnte die VRS Koordinierungsstelle 2009 und 2010 im Kreis Heinsberg sammeln In enger Zusammenarbeit zwischen Kommunal und Kreisverwaltung sowie engagierten Seniorinnen und Senioren wurde hier in der Gemeinde Gangelt ein Seniorenwegeplan erarbeitet der barrierefreie Routen zu wichtigen Alltagszielen aber auch Problembereiche aus Betroffenensicht aufzeigt Für diese Bereiche wurden im Dialog Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und teilweise konnten Maßnahmen direkt umgesetzt werden Landrat Stephan Pusch äußerte sich zu Projektende positiv hinsichtlich des Ansatzes die Bürger als Fachleute für ihre eigenen Belange in Planungsprozesse einzubeziehen und betonte dass dieses Vorgehen sowohl zeit als auch ressourcenschonend sei Nachahmer gesucht Wettbewerbsausschreibung Vor diesem Hintergrund hat die Koordinierungsstelle im vergangenen Jahr mit finanzieller Unterstützung der Eugen Otto Butz Stiftung einen Wettbewerb unter den Mitgliedskommunen des Netzwerkes Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Rheinland das von der Koordinierungsstelle betreut wird ausgelobt Insgesamt sechs Kommunen wurden im Herbst 2011 im Rahmen einer Jurysitzung zur Durchführung des Fußgängerchecks ausgewählt und werden seitdem durch die Koordinierungsstelle bei der Projektumsetzung begleitet Von der Untersuchung vor Ort zur Karte Versorgung und Aufenthaltsmöglichkeiten werden geprägt durch den Nahbereich Der Fußgängercheck erfasst detailliert für die Zielgruppe wichtige Alltagsziele in einem abgegrenzten Untersuchungsgebiet betrachtet die Wegbeziehungen zwischen diesen und benennt die Stärken und Mängel im Wegenetz Als anschauliches Resultat werden die Ergebnisse in einem Seniorenwegeplan grafisch aufgearbeitet Der Plan und der Prozess des Erstellens erfüllen maßgeblich zwei Ziele Er dient als Orientierungshilfe für ältere Menschen da er Informationen über wichtige Hauptrouten von Seniorinnen und Senioren aufweist sowie Infrastrukturelemente im Straßenraum und alters relevante Alltagseinrichtungen wie Einkaufsgelegenheiten Ärzte Apotheken öffentlich nutzbare Toiletten sowie Ausruhgelegenheiten Gleichzeitig ist er eine Orientierungshilfe für Planer da er Hinweise zur Verbesserung der Barrierefreiheit und zu Gefahrenstellen im öffentlichen Raum liefert Generationen gemeinsam die Großelternbefragung Die Erfassung der in der Karte umgesetzten Ergebnisse erfolgt auf drei verschiedenen Wegen Einerseits wird eine Großelternbefragung durchgeführt Der ursprünglichen Projektplanung entsprechend befragen bei dieser qualitativen Erhebungsmethode Schülerinnen und Schüler anhand standardisierter Fragebögen ihre eigenen Großeltern bzw ältere Menschen aus dem Bekannten oder Familienkreis hinsichtlich ihres Mobilitätsverhaltens Die Großelternbefragung dient einerseits dazu auch einer stillen Mehrheit die Möglichkeit zu geben ihre Bedürfnisse einzubringen Darüber hinaus wird auf Schülerseite das Verständnis für die Belange älterer Bevölkerungsgruppen gestärkt Die Großelternbefragung wurde in den sechs derzeit in der Umsetzung des Fußgängerchecks befindlichen Kommunen überwiegend in der Art realisiert dass die Fragebögen über einbezogene Schulen an die Schülerinnen und Schüler weitergegeben wurden Diese befragten ihrerseits in ihrer Freizeit Angehörige und Bekannte In Bonn wurde alternativ eine Befragung in der Bad Godesberger Fußgängerzone durchgeführt Auf diesem Weg konnte eine hohe Zahl von Rückläufen realisiert werden Überdies wurde das Projekt von Passanten wahrgenommen und somit zusätzliche Öffentlichkeit geschaffen Die Erfahrungen mit dieser Form der Durchführung wurden positiv bewertet Barrieren auf

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