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  • „Falschparken ist Freiheitsberaubung“
    Account veröffentlichen oder twittern Die Zugangsdaten werden nur auf dem eigenen Smartphone gespeichert und nicht mit übertragen Dem Ordnungsamt helfen Der Nutzer kann über die App eine e Mail mit Vorfall Nummernschild und Bild an das Ordnungsamt schicken Bei der Mail ans Ordnungsamt müssen Nutzer ihre persönlichen Daten angeben da sonst dem Hinweis gar nicht erst nachgegangen wird Alle anderen Aktionen über die WegeHeld App sind anonym Je nach Sicht und Betroffenheit bedauerlich oder erfreulich Die Mail ans Ordnungsamt ist juristisch gesehen keine Anzeige Ursprüngliche Pläne der Macher ließen sich aus rechtlichen Gründen nicht verwirklichen Zwar bezieht sich die inhaltliche Argumentation auf der Website überwiegend auf den Radverkehr jedoch sind in der Nutzungsfunktion Fuß gänger gut vorgesehen z B sind alle Arten von Behinderungen durch Falschparker in der Aus wahl vorhanden Reaktionen von Ordnungsämtern Das Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main ist nicht begeistert von der neuen Smartphone Anwendung Eine Zusammenarbeit könne man sich nicht vorstellen Für den Leiter des Straßen verkehrsamts sind die eingehenden Nachrich ten der Wegeheld Nutzer nicht anders zu be handeln als die täglichen Anrufe von erbosten Bürger innen Denen gehen wir sofern es unsere personellen Kapazitäten zulassen nach Das Ordnungsamt der Stadt ist sich noch unsicher wie man damit umgehen soll Hingewiesen wird jedoch dass bereits jetzt viele Bürger innen Fotos per Mail an das Amt schicken Die App sei nur ein halbwegs neues Medium Das Ordnungsamt von Berlin Pankow dagegen zeigte sich anfangs interessiert und kooperationsbereit wurde jedoch später von oben zurückgepfiffen Erfolg Die App polarisiert und Diejenigen die die Funktion als denunziatorisch denunzieren agie ren lauter als die die die App nutzen Es wird die Angst geäußert dass das Agieren mit der App das Klima zwischen Autofahrern Fuß gängern und Radfahrern verschlechtert werden würde Das alte Spiel Der Bote der schlech ten Nachricht ist schuld

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/41-ml/artikel/199-aktionen-gegen-schwarzparker.html (2016-02-09)
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  • ROT-GRÜN: Ziel ist eine Fußgänger-Signalisierung im „Design für Alle“
    berechnet aber beinahe die Hälfte der Städte wenden zumindest teilweise auch die Mindestgrünzeit von 5 s an Gute Regelkenntnis geringe Regelakzeptanz Die Befragung von 600 zu Fuß Gehenden jeweils 200 im Bereich der Fallbeispiele mit Rot Grün Signalisierung Fußgänger Gelb und Grünblinken hat gezeigt dass in Deutschland die Regelkenntnis sowohl in den Städten mit der Standardsignalisierung als auch in Düsseldorf mit der Gelbsignalisierung sehr hoch ist 98 In Zürich nehmen immerhin 10 der Befragten irrtümlicherweise an dass bei Gelb noch ein Überquerungsvorgang gestartet werden darf Knapp 50 der Befragten in Graz und Eindhoven sind dagegen ebenso fälschlicherweise der Meinung dass bei Grünblinken nicht mehr gestartet werden darf Dieses Ergeb nis kann darauf hinweisen dass zusätzliche Signale nicht zum Regelverständnis beitragen zumindest wenn nicht wie beispielsweise in Düsseldorf eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit stattfindet Trotz des Regelwissens gaben in den Städten mit Rot Grün Signalen 60 bzw 40 an noch loszulaufen wenn es gerade Rot geworden ist oder das Signal schon länger Rot zeigt Auch in Düsseldorf räumten 50 und in Zürich 60 der Befragten ein bei Gelb den Überquerungsvorgang noch zu beginnen In den Städten mit Grünblinken gaben 80 an bei Grünblinken noch zu starten insbesondere Menschen ab 60 Jahren gaben aber vermehrt an dann nicht mehr zu überqueren Zu Fuß Gehende fühlen sich weitestgehend sicher trotz Konflikte In Deutschland wurde zusätzlich nach dem subjektiven Sicherheitsempfinden gefragt In Bonn und Bochum den Städten mit der klassischen Rot Grün Signalisierung stuften die Befragten auf einer Schulnotenskala das Sicherheitsempfinden an den Signalanlagen als Fußgänger mit den Noten 1 9 bzw 2 0 als sicher ein In Düsseldorf wurde das Sicherheitsempfinden mit der Durchschnittsnote 2 7 schlechter eingestuft Als bereits erlebte Gefahrensituationen aufgeführt wurden dabei insbesondere Konflikte mit abbiegenden Kraftfahrzeugen sowie die Rotlichtmissachtung von Kraftfahrzeugen Bezüglich der potenziellen Konfliktsituation mit bedingt verträglichen Kfz Abbiegeströmen darf nicht unerwähnt bleiben dass knapp 17 der Befragten mit Führerscheinbesitz der Meinung sind dass man als abbiegender Autofahrer noch bei Fußgänger Rot auf der Fahrbahn befindliche Zu Fuß Gehende nicht mehr vorbeilassen muss Auch in diesem Bereich erscheint zumindest mit bestehender Signalisierungsform eine Öffentlichkeitsarbeit und ggf eine nachhaltigere Fahrerausbildung angebracht Auffällige Unfallzahlen mit bedingt verträglichen Abbiegern Für Düsseldorf wurde eine makroskopische Un fallanalyse für einen 5 Jahres Zeitraum durchgeführt Beachtenswert ist dass von der Polizei als zweithäufigste Unfallursache 28 von insgesamt 931 Fußgängerunfällen an Signalanlagen ein falsches Verhalten gegenüber Fußgängern beim Abbiegen registriert wurde was auf die Bedeutung des Konflikts mit bedingt verträglichen Kraftfahrzeugströmen hinweist Der Vergleich mit Ergebnissen früherer Untersuchungen in NRW zeigt dass es in Düsseldorf deutlich mehr getötete oder schwer verletzte Fußgänger pro 100 Lichtsignalanlagen gibt als in anderen Städten in Nordrhein Westfalen oder im Landesdurchschnitt Dies kann als Hinweis gedeutet werden dass das Fußgänger Gelb in Düsseldorf zumindest keinen sicherheitsfördernden Einfluss ausübt Laufen gegen Rot auch bei Anzeige der Räumzeit Die videogestützte Verhaltensuntersuchung hat gezeigt dass die klassische Rot Grün Signali sierung die höchste Regelakzeptanz bei den zu Fuß Gehenden aufweist Lediglich 3 4 der beobachteten Verkehrsteilnehmer startete den Überquerungsvorgang bei Rot Bei den Fallbeispielen mit

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/41-ml/artikel/198-forschung-fussgaenger-an-lichtsignalanlagen.html (2016-02-09)
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  • Behördliche Anordnungen zum Gehwegparken sind “out”
    Zeichen 315 StVO hat geänderte Verwaltungsvorschriften Was muss die zuständige Behörde bei der Anordnung beachten In den Verwaltungsvorschriften VwV der StVO steht seit der Fassung vom 17 Juli 2009 zum Zeichen 315 Das Parken auf Gehwegen darf nur zugelassen werden wenn genügend Platz für den unbehinderten Verkehr von Fußgängern gegebenenfalls mit Kinderwagen oder Rollstuhl fahrern auch im Begegnungsverkehr bleibt die Gehwege und die darunter liegenden Leitungen durch die parkenden Fahrzeuge nicht beschädigt werden können und der Zugang zu Leitungen nicht beeinträchtigt werden kann Nach den gültigen Straßenbau Richtlinien muss ein solcher Gehweg rest mindestens 2 20 in der Regel 2 50 Meter breit sein Die o g Einschränkungen und die Breitenangabe haben unseres Erachtens weitreichende Fol gen die bisher von den Verwaltungen nicht ausreichend gewürdigt wurden In vielen Kommunen sind die Gehwegbreiten spätestens nach der Anordnung des Geh wegparkens unter dem in den Straßenbau Richtlinien geforderten Mindestmaß von 2 20 Meter Regelbreite 2 50 Meter und entsprechen damit nicht den aktuellen Vorschriften für die anordnenden Behörden Die bauliche Ausführung vieler Gehwege im Ober und Unterbau ist nicht für das Gewicht von Kraftfahrzeugen ausgelegt Daher werden die Gehwege wie auch die darunter liegenden Leitungen beschädigt wenn dort das Parken von Kfz genehmigt wird Ein wei terer Verstoß gegen die aktuelle Verwaltungs vorschrift Weitere Aspekte Diese aktuellen Vorschriften sind auch ein gewichtiges Argument gegen das in vielen Kommunen praktizierte Tolerieren der Behörden des Falschparkens auf Gehwegen solange Autofahrer eine bestimmte Passagenbreite Restgehwegbreite freilassen Dabei wird oft von 1 20 bis 1 50 Meter Breite als Richtwert für eine Duldung durch die Mitarbeiter der Ordnungsämter ausgegangen In vielen Kommunen stehen auch die Bestimmungen der jeweiligen Baumschutzverordnungen bzw satzungen einer Anordnung des Gehwegparkens entgegen Insbesondere wenn das Parken auf unbefestigten Flächen zwischen den Bäumen zugelassen wird verfestigt sich dort der Boden durch das Gewicht

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/41-ml/artikel/197-fehlende-anordnungen-gegen-gehwegparker.html (2016-02-09)
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  • Radschnellweg Ruhr soll bis 2020 gebaut werden
    Klärung der Finanzierung soll das Projekt im nächsten Schritt auch in der Öffentlichkeit kommuniziert werden Gut informierte Kreise berichten dass allein die Machbarkeitsstudie eine hohe vierstellige Druckauflage haben soll Insbesondere in Dortmund sind schließlich noch deutliche Widerstände in der Lokalpolitik zu überwinden die sich im Gegensatz zum radfahrenden Oberbürgermeister auf breiter Basis nicht mit dem Projekt anfreunden will Der Regionalverband aber will keine Teilstücke sondern den Weg als Ganzes realisieren Doch am Ende wird es so wurde es in der Pressekonferenz angedeutet bis 2020 dann doch erst einmal nur ein Teilstück werden Auf www rs1 ruhr steht die Machbarkeitsstudie zum Download bereit Kommentar Der Radschnellweg Ruhr setzt wie angekündigt Maßstäbe aber leider in die falsche Richtung Wer bei einem Radschnellweg an ein Äquivalent zur Autobahn denkt sollte seine Erwartung schnellstens herunterschrauben Es wurde eine im Bau befindliche multifunktionale Freizeittrasse auf einer alten Bahnstrecke im westlichen Ruhrgebiet genommen und versucht diese irgendwie durch das Ruhrgebiet fortzusetzen Schon jetzt zeichnet sich ab dass sich insbesondere in Dortmund und Bochum am Ende die Kreuzungspunkte mit dem lokalen Verkehr in engen Innenstadt Vierteln aneinander reihen 90 Grad Kurven und Umwege keine Ausnahme sind und auch ansonsten in der irgendwann realisierten und dann sicherlich um die Brücken über Hauptstraßen abgespeckten Variante nicht viel mehr als ein paar neue Fahrradstraßen und eine Wegweisung übrig bleiben wird Man kann durchaus diskutieren ob die Separierung des Straßenverkehrs sinnvoll ist aber wenn sie erfolgt dann bitte richtig Die von der FGSV empfohlenen 4 50 Meter sollte man als das ansehen was sie sind Mindestmaße und keine Wäre schön Maße Dass man in NRW selbst das Mindestmaß für den Fußverkehr statt bei 2 50 Metern bei 2 00 Metern für beide Richtungen ansetzt zeigt welchen Stellenwert der nicht motorisierte Verkehr in NRW hat Die Autobahnen wären auch nie erfolgreich geworden wenn man in jeder Stadt die Innenstadt durchqueren müsste zwischen den Städten wegen Wartungsarbeiten am benachbarten Kanal regelmäßig mit Streckenvollsperrungen konfrontiert werden würde und regelmäßig langsamere Verkehrsteilnehmer wie Trecker die Trasse queren würden Dabei liegt das Problem sicherlich nicht bei den Planern der Machbarkeitsstudie sondern bei der Politik die unter großem Getöse eine Revolution ankündigte es aber höchstens zu einem Quantensprung gebracht dem Übergang zu dem nächstmöglichen Zustand Sie verhält sich wie Eltern die zu Weihnachten ein nagelneues Mountainbike in Aussicht stellen und am Ende gibt es doch nur Opas altes Rad mit Dreigang nabe Nichts gegen Opas Dreigang Fahrrad aber cool ist halt doch etwas anders Damit man mich nicht falsch versteht Natürlich ist es gut dass die Politik sich dem Radverkehr zuwendet Wenn man aber nicht bereit ist wirklich etwas zu verändern sollte man auch dazu stehen Visionär und wegweisend ist der RS1 nicht genau genommen geht es darum den Standard exemplarisch umzusetzen der längst flächendeckend da sein sollte Arbeitspapier der FGSV zu Radschnellwegen Anmerkungen zur Planung und Gestaltung von Radschnellwegen Definiert werden Radschnellwege von der Arbeitsgruppe als Verbindungen wichtiger Ziele und Quellen innerhalb einer Kommune aber auch Verbindungen mit dem Umland Die Arbeitsgruppe verwendet statt des gängigen

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/41-ml/artikel/196-radschnellwege-in-deutschland.html (2016-02-09)
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  • StVO-Novelle 2011: 10 Jahre StVO-Novelle und kein bisschen weiser!
    Vorschlag unterbreitet dass beim Überholen von zu Fuß Gehenden und Rad Fahrenden der notwendige Sicherheitsabstand von mindestens 1 50 Metern durch die Pflicht zum Fahrstreifenwech sel sicherzustellen ist Darüber hinaus schlägt FUSS e V eindeutige Regelungen für das Abstellen von Fahrrädern in 12 Halten und Parken und das bislang noch nicht in der StVO explizit formulierte Parkverbot für Kfz auf Gehwegen vor Nutzungszuordnung der Inline Skater Die Zuordnung von Inline Skates gehört erst seit 2008 zum Gesetzespaket und wurde bei die ser Novelle sehr hoch gehängt und inkonsequent umgesetzt In 24 Besondere Fortbewegungs mittel wurden sie dem Fußgängerverkehr und in 31 dem Sport und Spiel zugeordnet Im Jahr 2000 hatte das Oberlandesgericht Oldenburg festgestellt dass von einer Ungefährlichkeit des Inline Skaten für Fußgänger nicht auszugehen ist Az 9U71 99 Die Skater Geschwindigkeit kann bis zu fünf Mal so hoch sein wie die der Fußgänger Das ist so als wenn in einer Tempo 30 Zone ein Kraftfahr zeug mit 150 km h fahren würde Statt der Neueinführung eines Zusatzzeichens nur für Skater hätte man schilderlos Inline Skaten in Straßenbereichen mit Tempo 30 oder weniger auf Fahrbahnen zu lassen und dafür auch mal ein paar Worte über die notwendige Rücksichtnahme gegenüber Fuß gängern formulieren können vgl mobilogisch 2 08 S 11 Geschwindigkeiten auf Sonderwegen Mit der geplanten Einführung einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km h für den fahrenden Ver kehr bei Zulassung durch Zusatzzeichen auf Gehwegen hat das BMVBS ein neues Ei ins Nest gelegt welches die verwirrenden Geschwindigkeitsangaben zu komplettieren scheint Wenn wir das richtig interpretieren sind folgende Regelungen vorgesehen Auf Radwegen Zeichen 237 soll es bei Zulassung durch Zusatzzeichen für Pkw und Krafträder keine zulässige Höchstgeschwindigkeit geben auf Gehwegen Zeichen 239 soll aber bei Zulassung durch Zusatzzeichen für Pkw Krafträder Pedelecs E Bikes mit Versicherungskennzeichen und Fahrräder eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 15 km h eingeführt werden Auf gemeinsamen Geh und Radwegen Zeichen 240 soll es für den Radverkehr und für schnelle Pedelecs keine Geschwindigkeitsangabe geben und bei Zulassung durch Zusatzzeichen einer an deren Verkehrsart des Fahrzeugverkehrs eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 15 km h Auf dem Gehweg des getrennten Rad und Gehweg Zeichen 241 darf es theoretisch keinen Rad und Kraftradverkehr geben und bei Zulassung durch Zusatzzeichen für Pkw eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 15 km h dagegen ist auf dem Radweg des getrennten Rad und Geh weg Zeichen 241 bei Zulassung durch Zusatzzeichen für Pkw und Krafträder keine zulässige Höchstgeschwindigkeit vorgesehen Würde auf einem getrennten Rad und Gehweg Zeichen 241 durch Zusatzzeichen Pkw s zuge lassen und würden diese beide Wegseiten benutzen was der Regelfall sein dürfte so müssen die se Fahrzeuge auf der einen Seite die Höchstgeschwindigkeit von 15 km h einhalten und auf der an deren nicht In Fußgängerzonen Zeichen 242 1 242 2 soll es bei Zulassung durch Zusatzzeichen für Pkw Krafträder und oder Fahrräder wiederum eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 15 km h geben während es in verkehrsberuhigten Bereichen Zeichen 325 1 325 2 bei der Schrittgeschwindigkeit für alle Fahrzeuge bleiben soll Zukünftig soll also in reinen Fußgängerzonen schneller

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/41-ml/artikel/118-stvo-novelle-2011-10-jahre-stvo-novelle.html (2016-02-09)
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  • Senioren - sicher - mobil: Verkehrssicherheitsarbeit und Gesunderhaltung hängen eng zusammen
    deutlich hervorgehoben dass Strukturen geschaffen werden müssen die es Menschen ermöglichen einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu führen Bedauerlicherweise sind die Träger das Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Ministerium für Gesundheit für Infrastrukturmaßnahmen nicht zuständig Vom Verkehrsministerium BMVBS ist nicht bekannt ob sie Kommunen in Vorhaben unterstützen diese Strukturen zu schaffen Verkehrssicherheitsberatung durch Ärzte Im Oktober 2010 legte nun der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesminister für Verkehr Bau und Stadtentwicklung in seiner Stellungnahme ein Gesamtkonzept zur Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit in Deutschland vor Im Hinblick auf die zunehmende Teilnahme älterer Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer im Straßenverkehr wird darin ausgeführt Da der Alterungsprozess sehr individuell verläuft und Defizite durch Erfahrung und Anpassung des Verkehrsverhaltens kompensiert werden können andererseits jedoch die Einsicht in zurückgehende Leistungsmöglichkeiten im Alter vielfach schwerfällt ist eine zielgruppengerechte und persönliche Beratung von zentraler Bedeu tung Älteren Kraftfahrern sollten Anreize gegeben werden zur verstärkten Prüfung ihrer Leistungsfähigkeiten Gestärkt werden sollte die Rolle der Ärzte in der Verkehrssicherheitsberatung Älterer da sie von den Senioren als kompetente und vertrauenswürdige Ansprechpartner geschätzt werden Auch hier wird also im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheitsarbeit nicht der Begriff Gesundheit verwendet aber immerhin mit den Ärzten der Gesundheitssektor angesprochen Übrigens Diese Verknüpfung reifte im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Weißbuches zur Straßenverkehrssicherheit 2011 2020 der Europäischen Kommission weil dort die deutsche Bundesregierung die Abgabe des Führerscheins aus Altersgründen verhindern wollte Die Einbindung des Gesundheitssektors in die Verkehrssicherheitsberatung war also nicht als allgemeine und logische Verknüpfung gedacht sondern als weicher Kompromiss für eine ganz individuelle Entscheidung über die eigene Verkehrstüchtigkeit Themenverknüpfung notwendig Aufgrund der eklatanten Zunahme der weltweit im Straßenverkehr getöteten Menschen 2004 1 27 Mio Prognose 2030 2 4 Mio Straßenverkehrstote pro Jahr schlug die Weltgesundheitsorganisation der UN WHO 2009 in einem weiter greifenden Ansatz die Koordination der Verkehrsunfallverhütung mit der Verletzungs und Schadensprävention in anderen Lebensbereichen vor z B Community Safety Programme Wesentlich ist bei diesem Ansatz die Kooperation mit Institutionen des Gesundheitswesens Im Dezember 2009 wurde z B das Land Brandenburg als erstes deutsches Bundesland als Mitglied des internationalen Netzwerkes der Safe Communities Sichere Gemeinden der Weltgesundheitsorganisation WHO zertifiziert in dem auch der FUSS e V mit Verkehrssicherheits Projekten integriert ist vgl Meldung in der mobilogisch 1 10 Mindestens ein E zu wenig Im Alter zwischen 50 und 60 Jahren verdrängen oder erkennen die meisten Menschen ihre ersten Anzeichen körperlicher Alterungsprozesse deutlicher als dies in den Lebensjahren davor war Häufig beginnt das mit dem Nachlassen der Seh z B im Nahbereich Blendempfindlichkeit etc oder Hörfähigkeit z B Probleme mit der Trennung gleichzeitiger unterschied licher Geräuschquellen Auch ermüden Körper schneller und die Aufmerksamkeit lässt eher nach Mit Hilfsmitteln Lesebrille Hörgerät Gehhilfen Veränderungen am Fahrzeug oder Verhaltensänderungen z B weniger bei Dunkelheit unterwegs bedächtigere Geschwindigkeiten usw lassen sich viele dieser ganz natürlichen Veränderungen ausgleichen Durch mehr Bewegung in der Freizeit und im Alltag z B Treppen steigen zu Fuß gehen Fahrrad fahren kann diese Entwicklung entschleunigt Prävention oder teilweise sogar rückgängig gemacht Therapie werden Diese Zusammenhänge werden auch in der zur Verminderung oder Behebung von Sicherheitsmängeln in allen

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/archiv/41-ml/artikel/114-senioren-verkehrssicherheitsarbeit-und-gesunderhaltung-haengen-engzusammen.html (2016-02-09)
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  • Eingriffe in Natur bei Verkehrsinfrastrukturprojekten kompensieren
    zeitlichen und flächenmäßigen Größenordnung Für den Bau der Neubaustrecke von Köln nach Frankfurt Köln Rhein Main wurden durch die reinen Gleisanlagen rund 200 ha Fläche in Anspruch genommen rechnet man hier die Böschungen und Seitenwege hinzu beläuft sich der beanspruchte Grund auf rund 700 ha Der hierfür geplante und inzwischen auch geleistete Kompensationsumfang belief bzw beläuft sich auf 2 000 ha Als Mitte der 90er Jahre mit dem Bau der Trasse begonnen wurde stellte sich heraus dass 80 der überwiegend auf landwirtschaftlichen Flächen geplanten Kompensationsmaßnahmen nur gegen den Widerstand der Eigentümer umzusetzen gewesen wäre Da theoretisch mögliche Enteignungen in dieser Größenordnung von keinem der Projektpartner gewollt waren nahm die Suche nach tatsächlich realisierbaren Naturschutzmaßnahmen die Durchführung von Planänderungsverfahren die Erarbeitung von Umsetzungskonzepten und letztendlich die Realisierung der Maßnahmen nahezu 20 Jahre in Anspruch so dass der letzte Baum tatsächlich erst in diesem Herbst gepflanzt werden kann Die Qualität der oft mit den ortsansässigen Landwirten umgesetzten Einzelmaßnahmen ist bislang durchweg gut Aus den Zwängen heraus jedes überhaupt verfügbare Stück Land beplanen zu müssen entstand jedoch eine Planung die hunderte von Kleinstmaßnahmen umzusetzen hatte Unzählige Streuobstwiesen Feldgehölze und andere Kompensationsmaßnahmen sind z T kilometerweit voneinander entfernt angelegt worden die Kontrolle dieser Maßnahmen wird zukünftig eine enorme logistische Leistung verlangen Aktuelle Erfordernisse und neue Hierarchien im Naturschutzgesetz Nun hat sich seit Anbeginn der Planungen von Köln Rhein Main doch einiges geändert so ist es für Vorhabenträger seit Einführung von FFH Verträglichkeits und Artenschutzprüfung noch dringender geworden Kompensationsmaßnahmen nicht nur umzusetzen sondern auch frühzeitig für die Funktionsfähigkeit garantieren zu können einfach weil die Genehmigungsfähigkeit eines Bauprojekts vom Funktionieren der vorgesehen Maßnahmen abhängen kann Darüber hinaus hat der Gesetzgeber in der Novelle des Bundesnaturschutz Gesetz BNatschG 2010 auch auf die grundsätzlichen vorgenannten Vollzugsdefizite reagiert So wird die Möglichkeit der Kompensation dadurch erleichtert dass der bisherige Vorrang von funktional gleichartigem Ausgleich vor nur gleichwertigem Ersatz entfällt Die Flächensuche wird von der Nähe zum unmittelbaren Eingriffsort gelöst und durch die Möglichkeit großräumig erleichtert im selben der deutschlandweit bestehenden 73 Naturräume 3 zu kompensieren Weiterhin werden explizit Möglichkeiten ohne nennenswerten Flächenbedarf nämlich zur Entsiegelung zum Rückbau und für Maßnahmen der Biotopverknüpfung geschaffen Neben diesen Erleichterungen gibt es aber auch echte Herausforderungen für Vorhabenträger und Behörden Zum einen muss der Vorhabenträger schon zum Zeitpunkt der Planung und nicht erst irgendwann Jahre später die Verfügbarkeit der beplanten Flächen nachweisen Zum anderen sind bei der Inanspruchnahme von land und forstwirtschaftlich genutzten Flächen vorab die neugeschaffenen Möglichkeiten der Entsiegelung etc tatsächlich auch zu prüfen Alle Daten zu Kompensationsmaßnahmen sind außerdem den Landesbehörden zu übergeben die hierfür in den vergangenen Jahren Datenbanken eingerichtet haben Dies ist insofern bedeutsam als der Wortlaut des Gesetzes in diesem Zusammenhang eine strikte Prüfungspflicht der Behörden gegenüber den Vorhabenträgern nicht nur vorsieht sondern über die Datenbanken erstmals auch überhaupt ermöglicht Das ist auch im Einklang des novellierten BNatschG effektiv zum Abbau der vielfach konstatierten Vollzugsdefizite im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung beizutragen Es geht besser und funktioniert Die allgegenwärtige Planungspraxis basierend auf der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/41-ml/artikel/136-eingriffe-in-natur-kompensieren.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-02-09)
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  • Web-Auswertung: Themenwünsche zur nachhaltigen Mobilität 2012
    keine breite Themenauswahl zur Analyse zur Verfügung stand da bestimmte Themen vorgegeben wurden Aber erste wichtige Hinweise auf die Wünsche der Unterstützer von UMKEHR und FUSS e V liefern diese Daten schon jetzt Piwik misst Newsletter Resonanz Mit Piwiks Kampagnen Funktion kann gemessen werden wie oft die Empfänger unseres Newsletters auf einen der weiterführenden Links unter den verschiedenen Meldungen geklickt haben Wer die Kurzmitteilungen nur liest oder überfliegt wissen wir damit zwar immer noch nicht wohl aber wer ein vertieftes Interesse an einem Thema hat denn der wird mit großer Wahrscheinlichkeit ausführliche Informationen mit den Links aufrufen Ausgewertet wurden fünf Links unter insgesamt sieben Kurzmeldungen im Newsletter der Mitte Januar an ca 5 500 Personen Vereinigungen und Institutionen per Mail versandt wurde Auf den Link unter der Meldung Straßenbau Moratorium in Deutschland haben wir verzichtet da in der Meldung steht dass erst später auf der Website dazu Informationen zu finden sein werden Auch der Link auf einen Beitrag in einer zukünftigen mobilogisch Ausgabe zum Verkehrssicherheitsprogramm des Bundesverkehrsministers wurde nicht berücksichtigt Die Meldung Fahrspuren XXL enthielt keinen Link Wir haben gewartet bis drei Wochen nach dem Versand des Newsletters keine Rückfragen mehr eintrafen und dann alle Klicks addiert Mit dem Trierer Manifest das Strategien und Maßnahmen einer nachhaltigen Verkehrswende im Landverkehr mit Schwerpunkt auf den Personenverkehr benennt liegt ein breites Verkehrsthema ganz vorne in der Gunst der Newsletter Bezieher Fast gleichauf geht das Projekt Rückgewinnung der Gehwege bei dem u a ein Ratgeber zum Kfz Parken erstellt werden soll mit ebenfalls einem runden Drittel der Klicks durch die Ziellinie Auch Tempo 30 hat mit gut 20 Prozent noch eine ordentliche Resonanz Da der letzte BUVKO fast ein Jahr her ist und der nächste noch ein Jahr in der Zukunft liegt verwundert der eher geringe Anteil der BUVKO Klicks kaum Ebenfalls ein

    Original URL path: http://www.mobilogisch.de/41-ml/artikel/130-web-auswertung-themenwuensche-zur-nachhaltigen-mobilitaet-2012.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-02-09)
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