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  • quellenkunde
    die Teilnahme des böhmischen Königs aber den meisten Königswahlen nach 1122 urkundlich nachweisen Andererseits entfaltete der Paragraph seine Wirkkraft während der Braunschweiger Nachwahl des Jahres 1252 in der norddeutsche Fürsten und Herren die Wahl Wilhems von Holland nicht anerkannten weil die beiden norddeutschen Fürsten der Herzog von Sachsen und der Markgraf von Brandenburg nach dem Spiegel zur Wahl berechtigte Fürsten nicht an der Wahl teilgenommen hatten Anders als der böhmische König befanden sich die norddeutschen Fürsten auf einem Gebiet dessen Rechtsbräuche der Sachsenspiegel aufgezeichnet hatte Kaufhold An diesem Beispiel lässt sich zeigen das Rechtstexte wie der Sachsenspiegel gerne zur Grundlage der Legitimation herangezogen wurden wenn man einen Anspruch zu untermauern hatte ihre grundsätzliche Wirkkraft aber differenziert betrachtet werden muss Mehrfache Überarbeitung Wie der Text des Sachsenspiegels im Laufe der Jahre inhaltlich an die Bedürfnisse der Zeit angepasst wurde zeigt eine Schwabenspiegelhandschrift des 13 Jhs in die man den Königswahlparagraphen aufgenommen und passend politische Lage verändert hatte 1273 war der König von Böhmen nachträglich als Königswähler Rudolfs von Habsburg ausgeschlossen worden weil der Wahl als einziger Kurfürst nicht zugestimmt hatte Um Einigkeit zu erzielen zählte man 1273 statt der böhmischen die Stimme des Herzogs von Bayern Der Ausschluss des Böhmen wurde

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  • quellenkunde
    es sich beispielsweise an hagiographisches Schrifttum das vor der Etablierung eines formalisierten Verfahrens der Heiligsprechung verfasst wurde von solchen zu trennen welches bereits nach der Etablierung kanonischen Verfahrens der Heiligsprechung entstand Am direkten Scheitelpunkt dieser beiden Zeitabschnitte steht die Ulrichsvita Die Kanonistation des Ulrich vom 3 Februar 993 ist die erste uns überlieferte offizielle Kanonisation eines Heiligen durch einen Papst In der Abschrift einer Urkunde MGH SS 4 S 378

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  • quellenkunde
    die sterblichen Überreste des Heiligen noch nach dessen Tode bewirkte 3 Berichte über Wunder die sich bei der Erhebung oder Überführung Translationsberichte sterblicher Überreste eines Heiligen ereignen Dass solche Subgattungen mit Bezug auf einen Heiligen auch in einer Handschrift zusammenfließen können zeigt uns der als Beispiel herangezogene Text Er beschreibt in einem ersten Buch das Leben des Bischofs Ulrich und in einem zweiten Buch Wunder die sich am Grabe des

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  • quellenkunde
    musste der Text zahlreiche Voraussetzungen belegen von denen beispielhaft einige herausgegriffen werden sollen Die tadellose Herkunft des Heiligen und frühe Berufung für einen hohen christlichen Verdienst Die fromme Gesinnung des Heiligen die sich hier unter anderem in seinen Lehren abzeichnet Die Ausführlichkeit der Textstelle und das Vorwort legen es nahe dass die Schrift im geistlichen Unterricht unter Klerikern verlesen wurde und deren Inhalte zum Vorbild und zur Erbauung gereichten Ein verdienstreiches tadelloses Leben und die Wirkung von Wundern zu Lebzeiten Dies wird durch die besondere Nähe zu Christus ermöglicht welche in den beschriebenen Wundern erkennbar wird An der als Beispiel gewählten Textstelle lässt sich zeigen dass solchen Lebensbeschreibungen die meist bald nach dem Tod des Heiligen verfasst wurden als Primärquelle viele Informationen über alltagsgeschichtliche Beschaffenheiten vor Ort die politische Rolle des Bischofs in seiner Zeit oder über damalige Einstellungen und Vorstellungswelten entnommen werden können Sie nach dem Tode des Heiligen an dessen Grab erfolgten Wunder verweisen auf die Funktion der sterblichen Überreste des Heiligen als Bindeglied zu Gott Damit einher ging eine kulturelle wie wirtschaftliche Aufwertung der Stadt Augsburg in der die Gebeine begraben lagen die durch die offizielle Anerkennung des Heiligen durch den Papst noch verstärkt wurde Diesen Umstand

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  • Mittelalterliche Geschichte - Eine digitale Einführung in das Studium
    medie tempestatis tum veteres tum recentiores usque ad nostra tempora memoria retinebat Paul Lehman der diesen und weitere Quellenbelege zusammentrug hat gezeigt dass es zunächst italienische Humanisten waren die den Begriff Mittelalter einführten und prägten indem sie der angehenden Renaissance distanzierend eine vorangegangene Epoche kultureller Finsternis das Mittelalter gegenüberstellten Als dann der Nürnberger Hartmann Schedel für seine Weltchronik einen Eintrag über Nikolaus von Kues verfasste musste ihm die Textstelle aus

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  • Mittelalterliche Geschichte - Eine digitale Einführung in das Studium
    eine schriftliche Seminararbeit zu verfassen sollte sie damit beginnen die Literaturliste des Seminars auszuwerten Ihr entnehmen sie Titel wissenschaftlicher Schriften die einen Bezug zu ihrem Thema aufweisen Dem Einstieg in die Beschäftigung mit einer wissenschaftlichen Frage dienen auch Handbücher und Lexika in denen die einzelnen Kapitel Artikel durch Literatur und Quellenverzeichnisse abgeschlossen werden mit deren Hilfe sie sich weiterführend einarbeiten können Da Handbücher von Zeit zu Zeit neu geschrieben werden

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  • Mittelalterliche Geschichte - Eine digitale Einführung in das Studium
    aufgenommen deren erster Herausgeber der Jesuit Jan Bolland das Ziel verfolgte sämtliche enthalten älteren Heiligenviten der griechischen und katholischen Kirche abzudrucken Die in den Acta Sanctorum enthaltenen Quellen sind nach dem Heiligenkalender geordnet wobei für jeden Monat des Jahres mehrere Bände vorliegen die Tag für Tag die Viten der jeweiligen Tagesheiligen enthalten Die Vita Ulrichs wurde in den zweiten Band des Monats Juli gedruckt Die Acta Sanctorum umfassen insgesamt 70

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  • quellenkunde
    I Diplomata Nr 147 S 246 f Übersetzung Invocatio Die erste Zeile der Urkunde ist durch eine in die Länge gezogene Schrift Elongata gekennzeichnet Durch das C förmige Zeichen Chrismon und die Invocatio wird Gott angerufen Intitulatio Die Intitulatio nennt Namen und Titel des Ausstellers Promulgatio Bei der Promulgatio handelt es sich um eine Verkündungsformel Publicatio Die Begründung der Urkundenverleihung Nennung der Vermittler und Beweggründe der Verleihung Dispositio Der Rechts

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