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  • Mieterverein Villingen-Schwenningen
    im Vorstand Geschäftsstelle Marion Joos Assistentin der Geschäftsstelle Axel Rieger Geschäftsführer Nathalie Cardillo Assistentin der Geschäftsstelle Vorstand Bernd Rüdiger Schenkel 1 Vorsitzender Norbert Miltenberger 2 Vorsitzender Heinz Dieter Brangenberg Schatzmeister Carl F Wittkämper 1 Beisitzer Jürgen Richter 2 Beisitzer Silvia

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  • Mietspiegel
    hergestellt werden Die Stadt kann nun einen Mietspiegel bei einem Fachbüro in Auftrag geben Dieses Büro würde in der Stadt die nötigen Daten erheben und einen qualifizierten Mietspiegel erstellen Die Kosten hätten sich Anfang der 2000er Jahre auf etwa 30 000 belaufen Diese Summe wollte die Stadt in jenen Jahren nicht aufbringen Es gab wohl Städte in denen Sponsoren Banken Sparkassen große Wohnbauunternehmen einen Großteil der Kosten übernommen hatten Bei einem Gespräch im Frühjahr 2005 hat Oberbürgermeister Dr Kubon angeregt auch in VS einen solchen Weg zu versuchen allerdings ohne Erfolg Ab dem Jahre 2007 traf sich der Arbeitskreis Mietspiegel zu dem auch unser Mieterverein gehörte und entwarf einen Filterfragebogen für die Erhebung eines Mietspiegels Dies geschah unter der Federführung der Gemeinde die daraufhin die Erstellung des Mietspiegels in Auftrag gab Das EMA Institut für empirische Marktanalysen wurde mit der Erstellung des Mitspiegels beauftragt Er trat zum 1 November 2011 in Kraft Hier eine Übersicht zur Entwicklung des Mietspiegels in den letzten 30 Jahren 1976 Ersterstellung einer Mietwerttabelle durch das Liegenschaftsamt aufgrund einer Abfrage Die Mietwerttabelle wurde im Gemeinderat beschlossen Konsenserklärungen durch Haus und Grundbesitzerverein und Mieterbund zu dieser Mietwerttabelle Vereinbarung einer Fortschreibung wenn sich der Index für Wohngebäude gegenüber dem Ausgangswert um 13 erhöhen sollte 1976 Übergang der Zuständigkeit für die Erstellung der Mietwerttabelle auf das Rechtsamt Sitz der Geschäftsstelle Gutachterausschuss 1980 Fortschreibung der Mietwerttabelle von 1976 Gültig bis 31 12 1980 Konsenserklärung durch Haus und Grundbesitzerverein und Mieterbund Beschluss durch Gemeinderat 1982 Schwierigkeiten bei vorangegangenen Verhandlungen deshalb erst ab diesem Zeitpunkt Fortschreibung der Mietwerttabelle Geltungsdauer 01 01 1982 31 12 1983 1984 Geltungsdauer 01 01 1984 31 12 1985 1986 Verlängerung der Mietwerttabelle von 1984 bis 31 12 1986 1987 Geltungsdauer 01 01 1987 31 12 1988 1989 Geltungsdauer 01 05 1989 31 12 1990 1991 Geltungsdauer 01

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  • News & Aktuelles
    Dass auch die Kosten im laufenden Jahr weiter steigen werden zeigt der Blick auf die Rohölpreise die seit Jahresbeginn erneut um 16 Prozent gestiegen sind Wie kann der Mieter aus dieser Preisspirale bei den Heizkosten herauskommen Für Bernd Schenkel den Vorsitzenden des Deutschen Mieterbundes hilft nur die energetische Sanierung der Mietobjekte Gerade die großen Baugenossenschaften der Stadt leisten hier eine Vorreiterrolle und haben in den letzten Jahren bis zu 70 Prozent ihres Wohnbestandes saniert Auf Bundesebene kämpft der Deutsche Mieterbund dafür dass die Bundesregierung die Mittel für Wohnungssanierung nicht kürzt Energetische Wohnungssanierung ist nicht nur das wichtigste Mittel die Heizkosten in den Griff zu bekommen sondern auch das wirkungsvollste Mittel zur CO2 Reduzierung 09 12 2010 Adventskaffee und Ehrung langjähriger Mitglieder Mieterverein ehrt seine treuesten Mitglieder Ohne Ihre jahrzehntelange Mitgliedschaft könnte der Mieterverein nicht überleben könnte er kein solch professionelles Dienstleistungsangebot machen Das war ein Kernsatz aus den Begrüßungsworten mit denen Bernd Schenkel seit 10 Jahren örtlicher Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes die langjährigen Mitglieder begrüßte Er wies darauf hin dass der Mieterverein allein von den Mitgliedern und ihren Beiträgen getragen werde und in keiner Form mit Staatsknete bezuschusst werde Selbsthilfe soziales Engagement und kompetente Beratung das sind so der Vorsitzende die Schlüsselbegriffe der Mietervereine seit über 100 Jahren Der Mieterverein hatte alle Mitglieder die 30 Jahre und länger dabei sind zu einem Adventskaffee eingeladen Einige mussten sich entschuldigen wie der langjährige Schriftführer Heinz Lörcher zehn fanden den Weg zum Gasthof Bertholdhöhe Gekommen war auch der Geschäftsführer des Mietervereins Rechtsanwalt Axel Rieger und sein Vorgänger Heinz Dieter Brangenberg der allen Anwesenden in guter Erinnerung war Auch die beiden Vorstandsmitglieder und Rechtsberater Birgitta Schäfer und Carl Wittkämper setzten sich dazu Bernd Schenkel hatte eine Präsentation zusammengestellt Wohnen im Alter seniorengerechte Wohnanlagen in Villingen Schwenningen Mit Bildern und Wohnungspreisen wurden zahlreiche Anlagen in den beiden großen Stadtbezirken vorgestellt Die vorbildliche neue Anlage des Spitalfonds in der Friedenstraße war vielen noch nicht bekannt Auch die im Bau befindlichen Seniorenwohnungen der Familienheim in der Roten Gasse und die Anlage der städtischen Wohnungsbaugesellschaft in der Riemenäckerstraße fanden Erwähnung Die Projekte wurden mit Interesse zur Kenntnis genommen Eines wurde im Gespräch jedoch deutlich Keiner der Anwesenden kann sich vorstellen seine Wohnung nochmals zu wechseln Man war mit seiner Wohnung zufrieden und wollte die bekannte Nachbarschaft nicht verlassen Auch wenn Irmgard Schifferdecker mit ihren 85 Jahren zugab dass die Kehrwoche zunehmend anstrengend werde sie will dort wohnen bleiben wo sie nun schon so viele Jahre gewohnt hat Mit einer Flasche Rotwein und einem Kirschkernkissen bedankte sich der Mieterverein bei den Anwesenden für ihre jahrzehntelange treue Mitgliedschaft Im Einzelnen wurden geehrt Leoni und Werner Hoch 43 Jahre Heinz Dieter Brangenberg 40 Jahre Irmgard Schifferdecker 38 Jahre Walter Zepf 36 Jahre Paul Büchin 35 Jahre Helga Büchin 35 Jahre Karl Wegner 32 Jahre Heinrich Hoffmann und Dorothea Hoffmann 31 Jahre Foto Zu einem Adventskaffee waren die langjährigen Mitglieder des Deutschen Mieterbundes zusammengekommen Im Hintergrund Geschäftsführer Axel Rieger links und sein Vorgänger Heinz Dieter Brangenberg 14 11 2010 Bericht über den Mietertag des Deutschen Mieterbundes Große und kleine Sorgen der Mieter kamen zur Sprache Deutscher Mieterbund informiert und stellt sich der Diskussion Wer zum Mietertag der Informationsveranstaltung des Deutschen Mieterbundes kam wollte meist auch ein sehr persönliches Problem zu Sprache bringen Deshalb wurde die allgemeine Information der anwesenden Anwälte eher kurz gehalten um die Zeit für Gespräch und Diskussion zu nutzen Rechtsanwalt Michael Müller der auch in Tuttlingen die Beratung des Deutschen Mieterbundes durchführt erläuterte die Grundzüge des Kündigungsrechts Rechtsanwalt Carl Wittkämper referierte über Mietmängel und das Recht zur Mietminderung falls Mängel in einer Wohnung nicht beseitigt werden Rechtsanwalt Axel Rieger hatte das Thema Heizkostenabrechnung vorbereitet Die von den Zuhörern angesprochnen Probleme waren vielfältig Das Ehepaar über 70 dem nach über 20 Jahren wegen Eigenbedarfs gekündigt wurde die Frau aus einer Kreisgemeinde die in eine inakzeptablen Wohnung eingewiesen worden war Die Fotos die sie zeigte riefen verwunderte Kommentare hervor Dass es solche Wohnungen heute noch gibt Da war die Mieterin die mit undichten Fenstern besorgt den kommenden Winter erwartet mit ungemütlicher Zugluft und hohen Heizkosten Vor allem das Vorstandsmitglied des Deutschen Mieterbundes Schwarzwald Baar Heuberg Günter Wunderle konnte mit seiner intimen Kenntnis der Tuttlinger Verhältnisse manch guten Rat geben Besonderes Lob erntete die Veranstaltung des Mieterbundes von Stadtrat Hellmut Dinkelacker Ich freue mich so der Stadtrat dass der Deutsche Mieterbund nach vielen Jahren der Abstinenz seine Beratungstätigkeit in Tuttlingen wieder aufgenommen hat Der Vorsitzende des Deutschen Mieterbundes in der Region Bernd Schenkel hatte in seiner Einführung darauf hingewiesen dass das Beratungsangebot im Tuttlinger Haus der Familie von den Mitgliedern gern genutzt werde Die Präsenz in Tuttlingen habe aber auch zu einem spürbaren Anstieg der Mitgliederzahl im Kreis geführt Dazu so der Vorsitzende trage auch der günstige Jahresbeitrag von 65 Euro inklusive Rechtsschutzversicherung bei Die Informationsveranstaltung hat den Deutschen Mieterbund darin bestärkt die Veranstaltung Mietertag jährlich durchzuführen abwechselnd in Villingen Schwenningen und Tuttlingen Foto Rechtsanwalt Michael Müller bei seinem Referat über das Kündigungsrecht 11 08 2010 Gassmann Der Mietwohnungsbau wird in BW vernachlässigt Deutscher Mieterbund informiert sich über die Baugenossenschaft Villingen Auf Einladung des Deutschen Mieterbundes Villingen Schwenningen verbrachte der Landesvorsitzende des Deutschen Mieterbundes Rolf Gassmann und der Landesgeschäftsführer Udo Casper einen sonnigen Tag in der Doppelstadt Krönender Ausklang war ein Spaziergang durch die LGS Rolf Gassmann der als langjähriger Landtagsabgeordneter schon viele Landesgartenschauen gesehen hat war begeistert Das ist eine herausragende Leistung vor allem wenn man die Gewerbebrache am Güterbahnhof gekannt hat Zuvor hatte sich die Landesspitze mit dem örtlichen Vorstand des Deutschen Mieterbundes dem Vorsitzenden Bernd Schenkel dem Geschäftsführer Axel Rieger und dem Schatzmeister Heinz Dieter Brangenberg getroffen Organisatorische Fragen standen hier im Mittelpunkt Der Nachmittag war einem Informationsbesuch bei der Baugenossenschaft Villingen eG vorbehalten Geschäftsführer Ulrich Heine und Klaus Münzer Leiter der Wohnungsverwaltung begrüßten die Gäste in der Geschäftsstelle in der Langstraße Zur Einführung warf Ulrich Heine einen Blick auf die Geschichte der Genossenschaft mit ihren 108 Jahren die älteste Baugenossenschaft der Stadt Am Stadtplan wurde deutlich dass der Wohnbestand überwiegend innenstadtnah ist der Bereich Goethestraße Goetheplatz der östliche Teil der Südstadt die Rietheimerstraße und die Schelmengasse Der Geschäftsführer erinnerte auch an die wirtschaftlich schwierigen 90er Jahre Inzwischen habe sich die Baugenossenschaft wirtschaftlich erholt und stehe solide da Nicht ohne Stolz verwies er auf die inzwischen abgeschlossenen Sanierungen in der Schelmengasse der Goethestraße und der Rietheimerstraße Siebzig Prozent des Wohnbestandes von zur Zeit 800 Wohnungen sind inzwischen saniert stellte er fest Für den Deutschen Mieterbund stellt sich vor allem die Frage was die Sanierungen für die Mieter bedeutet hat Die Baugenossenschaft saniert meist ganze Häuser in denen die Mieter zwischenzeitlich in Ersatzwohnungen umgesetzt wurden Bei der Sanierung Schelmengasse seien Ferienwohnungen angemietet worden um die Mieter während der Umbauzeit unterzubringen Im Ergebnis seien etwa ein Drittel der Mieter in die sanierten Häuser zurückgekehrt ein weiteres Drittel habe andere Wohnungen der Baugenossenschaft bezogen ein letztes Drittel habe anderen Wohnraum bezogen oft war es betreutes Wohnen oder eine Pflegeeinrichtung Nach einer Sanierung darauf verwies Klaus Münzer liegt der Mietpreis zwischen 6 00 und 7 00 Euro pro qm Zwei Dinge dürfe man bei diesem Preis nicht vergessen ergänzte Klaus Münzer der Wohnwert steige durch die Sanierung erheblich und der Energieverbrauch sinke um fast zwei Drittel im Vergleich zur unsanierten Wohnung Rolf Gassman interessierte sich für die Fördermöglichkeiten die von der Baugenossenschaft wahrgenommen werden Greifen Sie auf Landesmittel für geförderten Wohnungsbau also das was wir früher Sozialwohnungen nannten zurück Die negative Antwort von Geschäftsführer Ulrich Heine verwunderte wenig Rolf Gassmann verwies drauf das die Landeförderung im Wohnungsbau schwerpunktmäßig in den Eigentumserwerb also in Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen fließe Der geförderte Mietwohnungsbau sei seit vielen Jahren ein Stiefkind der Landesregierung Dies sei deshalb unsozial weil in den Ballungsräumen und Universitätsstädten bezahlbarer Wohnraum ohne Förderung nicht entstehen könne Vor Ort wurde die Goethestraße als Musterbeispiel für gelungene Sanierung in Augenschein genommen Auf der Vorderseite wurde der Denkmalschutz dieses Wohnensembles aus den 1920er 1930er eingehalten auf der Rückseite regiert der moderne Wohnkomfort mit vergrößerten lichtdurchfluteten Wohnzimmer und Terrassen Gehobener Wohnkomfort wird in einem Neubau in der Nähe der Goetheplatzes geschaffen dreifach verglaste Fenster Pellet Heizung Aufzüge Tiefgarage und als Besonderheit das stromlose Schlafzimmer Letzteres mussten sich die Gäste erläutern lassen Für Menschen die wenigstens nachts ohne Elektrosmog und elektromagnetische Wellen sein wollen ist das umsetzbar Für den Vorsitzenden des örtlichen Mieterbundes Bernd Schenkel geht die Baugenossenschaft den richtigen Weg Sanierung vor allem energetische Sanierung hat Vorrang Abriss und Neubau ist in Sonderfällen sinnvoll und hat den Vorteil dass eine leichte Verdichtung möglich ist Der Neubau in der Goethestraße nimmt zum Beispiel auf den Trend zu kleineren Hauhalten Rücksicht Bernd Schenkel ist froh dass keine neuen Baugebiete erschlossen werden müssen und die sinkende Bevölkerung bei durchaus noch steigender Haushaltszahl durch Binnenentwicklung eine gute Wohnversorgung vorfinden wird Die Baugenossenschaft trägt dazu bei dass innenstadtnahes urbanes Wohnen in allen Preissegmenten möglich Ist so sein Fazit des informativen Nachmittags Foto 1 Vor der Geschäftsstelle der Baugenossenschaft Villingen in der Langstraße von links Heinz Dieter Brangenberg Schatzmeister des Deutschen Mieterbundes VS Rolf Gassmann Landesvorsitzender der Deutschen Mieterbundes Ulrich Heine Geschäftsführer der Baugenossenschaft Bernd Schenkel Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes VS Klaus Münzer Leiter der Wohnungsverwaltung der Baugenossenschaft Axel Rieger Geschäftsführer der Deutschen Mieterbundes VS Foto 2 Vor dem Neubau mit 38 Mietwohnungen in der Goethestraße von links Ulrich Heine Geschäftsführer der Baugenossenschaft Heinz Dieter Brangenberg Vorstandsmitglied des Deutschen Mieterbunds VS Rolf Gassmann Landesversitzender des Deutschen Mieterbunds Bernd Schenkel Vorsitzender des Deutschen Mieterbunds VS Foto 3 Rolf Gassman Landesvorsitzender der Deutschen Mieterbundes Bernd Schenkel Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes VS Ulrich Heine Geschäftsführer der Baugenossenschaft Villingen Udo Casper Landesgeschäftsführer des Deutschen Mieterbundes Heinz Dieter Brangenberg Vorstandsmitglied des Deutschen Mieterbundes VS 14 06 2010 Bericht über die Jahreshauptversammlung des Deutschen Mieterbundes VS Der Deutsche Mieterbund VS verstärkt sein Beratungsangebot Wie reagiert der Wohnungsmarkt auf den Bevölkerungsrückgang Wann kommt endlich der Mietspiegel Diese Frage wurde an den Vorsitzenden des Deutschen Mieterbundes VS Bernd Schenkel noch vor Beginn der Jahreshauptversammlung gestellt Bernd Schenkel ging in seinem Bericht darauf ein Die Rahmenbedingen seien geschaffen der Gemeinderat habe schon vor über zwei Jahren die Mittel für die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels genehmigt mit dem EMA Institut erarbeite ein kompetenter Partner zusammen mit der Statistikstelle des Stadtplanungsamts den Mietspiegel Grund für die Verzögerung sei die knappe Personaldecke der städtischen Ämter Wie reagiert der Wohnungsmarkt auf den beginnen Bevölkerungsrückgang in Villingen Schwenningen und im Kreis Bernd Schenkel bezog sich dabei auf die Zahlen des statistischen Landesamtes das bis 2030 von einem kreisweiten Einwohnerrückgang von fünf bis sechs Prozent ausgeht Die Gemeinden werden davon unterschiedlich stark betroffen sein Während Triberg zwölf St Georgen sieben und Villingen Schwenningen vier Prozent ihrer Einwohner verlieren könnten kann Bad Dürrheim mit vier Prozent Zuwachs rechen Bernd Schenkel warnte allerdings vor der Hoffnung auf einen Wohnungsüberhang und sinkende Mieten Meist werde trotz sinkender Einwohnerzahl die Anzahl der Haushalte gleich bleiben oder sogar noch steigen Durch die höhere Lebenserwartung werde die Zahl der Ein und Zweipersonenhaushalte noch weiter zunehmen Wichtig sei dass der Mietwohnungsbau wieder auflebe nicht nur wegen der steigenden Zahl der Haushalte sondern auch weil für alte Wohngebäude die sich für eine Sanierung nicht mehr eignen Ersatz geschaffen werden müsse Als positives Beispiel für eine solche Entwicklung nannte Bernd Schenkel die Neubaupläne in der Roten Gasse in Villingen Der Wohnungsmarkt in VS und im Kreis ist aus der Sicht des Deutschen Mieterbundes ausgeglichen Für große Familien ist es allerdings weiterhin ein Problem angemessenen Wohnraum zu finden Als problematisch sieht es der Mieterbund auch an dass die Mietkosten für Hartz IV Empfänger vor fünf Jahren auf höchstens 4 60 Euro pro Quadratmeter festgelegt und seitdem nicht angepasst wurden Damit werde nicht berücksichtigt dass das Mietpreisniveau in diesen Jahren gestiegen sei Erfreuliches konnte der Geschäftsführer des Mieterbundes Rechtsanwalt Axel Rieger berichten Mit der Mitgliederzahl habe auch der Beratungsbedarf in Donaueschingen und Umgebung zugenommen Deshalb werde nicht mehr alle vierzehn Tage sondern wöchentlich immer dienstags ab 17 30 im Gebäude des Roten Kreuzes in Donaueschingen beraten Seit Jahresbeginn habe der Mieterbund VS auch in Tuttlingen eine neue Beratungsstelle eingerichtet und sei dort alle 14 Tage präsent Schatzmeister Heinz Dieter Brangenberg legte die Jahresabschlüsse für 2008 und 2009 vor Beide Jahre schlossen mit einem kleinen Überschuss ab Bei den Vorstandswahlen des Mieterbundes besteht ein rollierendes System Alle zwei Jahre wird die Hälfte des Vorstands neu gewählt die Amtszeit beträgt vier Jahre In ihren Ämtern bestätigt wurden der zweite Vorsitzende Harry Frey und die Schriftführerin Rechtsanwältin Birgitta Schäfer Neu als Beisitzer wurde Günter Wunderle aus Tuttlingen gewählt Er wird als ein Mann der die Tuttlinger Verhältnisse sehr gut kennt die Arbeit des Vorstands bereichern Zum Abschluss empfahl Vorsitzender Bernd Schenkel den kostenlosen Service der Firma co2online zu nutzen Die Firma erstellt den bundesweiten Heizspiegel und bietet zur Zeit ein kostenloses individuelles Heizkostengutachten an Antragsblätter gibt es im Internet unter www heizspiegel de Foto Der neu gewählte Vorstand des Deutschen Mieterbunds VS präsentiert sich am Ende der Jahreshauptversammlung in folgender Zusammensetzung von links Günter Wunderle Beisitzer Harry Frey zweiter Vorsitzender Birgitta Schäfer Schriftführerin Bernd Schenkel Vorsitzender Axel Rieger Geschäftsführer Heinz Dieter Brangenberg Schatzmeister Norbert Miltenberger Beisitzer 12 06 2010 Deutscher Mieterbund im Wohngebiet Welvert Die Mitgliederversammlung des Deutschen Mieterbundes fand dieses Wochenende im Café Welvert statt Es lag deshalb nahe dass der Vorsitzende des Mieterbunds Bernd Schenkel den Planer des neuen Wohngebiets den Architekten Gregor Braun einlud Gregor Braun berichtete über die Anfänge über die schwierigen Verhandlungen mit der Grundstücksverwaltung der Bundesrepublik Deutschland über die Beseitigung der Altlasten und dem Abriss der Garagen Werkstätten Kleiderkammern der ehemaligen Kaserne Lob erhielt der Architekt dafür dass er schon vor dem Einzug der ersten Bewohner eine Infrastruktur geschaffen hat Supermarkt Kinderspielplatz und das Cafe Welvert auch eine private Kinderbetreuung könnte bald dazukommen Lob auch dafür dass er die fünf großen solide gebauten Stabs und Mannschaftsgebäude der ehemaligen Boelcke Kaserne aus dem Jahre 1936 erhalten hat Bedauern äußerte so manches Mitglied des Deutschen Mieterbundes beim Rundgang darüber dass in diesem schönen Wohngebiet wohl nur wenige Mietwohnungen entstehen werden Vorsitzende Bernd Schenkel sieht im Wohngebiet Welvert dennoch eine große Bereicherung des Wohnungsmarkts der Stadt Wer hierher zieht macht in der Regel eine Mietwohnung frei und trägt dazu bei dass in Stadt und Kreis der Wohnungsmarkt ausgeglichen bleibt Foto Im Wohngebiet Welvert herrscht weiterhin rege Bautätigkeit Architekt Gregor Braun erläutert seine Konzeption und führt die Mitglieder der Deutschen Mieterbundes durchs Neubaugebiet In der Mitte Gregor Braun rechts zusammen mit dem Vorsitzenden des Mieterbundes Bernd Schenkel 22 10 2009 Mieterverein fordert zu nachbarlicher Rücksichtnahme auf Nicht überall ist Holzfeuerung erlaubt Muss ich den Rauch aus Nachbars Kamin akzeptieren Diese Frage wurde an den Mieterverein herangetragen und ist nicht mit einem klaren Ja oder Nein für die gesamte Stadt zu beantworten Es gibt im Stadtbezirk Villingen drei Baugebiete in denen das Verbrennen von festen und flüssigen Brennstoffen vom Bebauungsplan her untersagt ist Betroffen sind die Wöschhalde die Hammerhalde und das Baugebiet Altstadtsteig Kopsbühl Hintergrund für dieser Regelung im Bebauungsplan ist die Hanglage dieser Wohngebiete Hier ist es besonders leicht möglich dass der Rauch eines tiefer liegenden Hauses den Nachbarn des höher liegenden Hauses beeinträchtigt Es ist dabei nicht nur der Rauch der stört Bei Holzverbrennung entsteht etwa 3 000 mal mehr Feinstaub als bei Gasverbrennung Erhöhte Feinstaubwerte in der Luft bedeuten eine gesundheitliche Belastung Der Vorsitzende des Mietervereins Bernd Schenkel weist darauf hin dass vor allem für Menschen mit Herz Kreislauf Problemen für Menschen die mit der Lunge den Bronchien Probleme haben oder unter Asthma leiden Feinstaub ein zusätzliches gesundheitliches Risiko darstellt Der Mieterverein weist darauf hin dass in großen Heizzentralen auf der Basis von Holz oder Hackschnitzel meist eine doppelte Filteranlage dafür sorgt dass der Feinstaub nicht durchs Kamin entweicht sondern als Sondermüll entsorgt wird Auch bei sogenannten Kleinfeuerungsanlagen also offene Kamine Kaminöfen oder Kachelöfen werden durch die Verschärfung des Immissionsschutzes in Zukunft ohne Feinstaubfilter im Kamin die vorgeschriebenen Werte nicht einzuhalten sein Bernd Schenkel sieht hier schon heute eine zusätzliche Aufgabe für die Ofenbauer der Stadt ihren Kunden den Einbau solcher Filter nahe zu legen Vor zwei Jahren hatte es einen Vorstoß des Gemeinderats gegeben die Einschränkung in den genannten Baugebieten aufzuheben Bei der Offenlage zur geplanten Änderung der Bebauungspläne gab es jedoch so viele rechtlich begründete Einsprüche dass die Stadt das Verbot der festen und flüssigen Brennstoffe in diesen drei Wohngebieten unverändert aufrecht erhielt Bewohnern dieser Wohngebiete die sich durch Rauch aus benachbarten Häusern beeinträchtigt fühlen rät der Mieterverein das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen Eine Auseinandersetzung auf rechtlicher Ebene könne nur ein letzter Ausweg sein 27 07 2009 Ärger vermeiden vor allem im Urlaub Der Mieterverein VS gibt Tipps für Mieter Morgen ist der letzte Schultag Der Sommerurlaub steht vor der Tür Damit es während oder nach den schönsten Wochen des Jahres nicht noch Ärger gibt hat der Mieterverein Villingen Schwenningen die wichtigsten Tipps rund um die Wohnung zusammengestellt Der Mieter muss sicherstellen dass auch während der Ferien Zahlungstermine für Miete und Nebenkosten Strom Telefon Gas Versicherungen usw eingehalten werden Wer laut Mietvertrag das Treppenhaus reinigen oder den Rasen mähen muss muss während seines Urlaubs für Ersatz sorgen Am besten mit dem Nachbarn sprechen oder tauschen Vermieter Hausmeister oder Hausverwaltung haben keinen Anspruch auf einen Wohnungsschlüssel Es reicht aus wenn ein Zweitschlüssel bei Nachbarn oder Freunden deponiert wird Vermieter oder Hausverwaltung müssen lediglich informiert werden wer für Notfälle zum Beispiel bei einem Wasserrohrbruch einen Schlüssel für die Wohnung hat Urlaubsadresse oder Telefonnummer Handy können beim Vermieter oder der Verwaltung hinterlegt werden natürlich aber auch bei Nachbarn oder Freunden Bitten Sie Nachbarn oder Freunde nicht nur die Blumen zu gießen oder den Briefkasten zu leeren Sie können auch in unregelmäßigen Abständen die Jalousien auf und zuziehen oder das Licht ein und ausschalten als Schutzmaßnahme vor Einbrechern Bevor es losgeht Fenster und Türen schließen Wasseranschlüsse abdrehen Stecker von Fernseher Radio und sonstigen Elektrogeräten aus der Steckdose ziehen Nur so sind sie sicher dass kein Standby Strom verbraucht Der Anrufbeantworter sollte keinen Hinweis darauf geben dass die Bewohner verreist sind Ihre Adresse auf den Kofferanhängern sollte nicht offen lesbar sein Einbrecher die auf Flughäfen oder Bahnhöfen nach Opfern Ausschau halten haben sonst leichtes Spiel Für Mieter die zu Hause bleiben und den Urlaub auf dem Balkon genießen wollen gilt Stühle Bänke Tisch oder Sonnenschirm dürfen hier aufgestellt werden Auch ein Sichtschutz oder ein Rankengitter sind möglich Voraussetzung ist immer dass das Mauerwerk nicht beschädigt wird Vor dem Anbau einer Sonnenmarkise muss der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden Auf dem Balkon darf gegessen getrunken gefeiert geredet und geraucht werden allein mit der Familie oder mit Gästen 19 03 2009 Heizspiegel wichtiger als Mietspiegel Heizkosten häufiges Beratungsthema beim Mieterverein Bei der Kaltmiete kennen die Mieter meist ihren Quadratmeterpreis und können auch einschätzen ob sie günstig wohnen Der Mietspiegel den die Stadt gerade erstellen lässt wird es Mietern und Vermietern einfacher machen Mietpreise zu vergleichen und einen fairen Mietpreis auszuhandeln Schwieriger ist die Einschätzung ob eine Wohnung bei den Heiz und Warmwasserkosten im Durchschnitt liegt Im Augenblick bangen viele Hausbesitzer und Mieter der Rechnung der Stadtwerke bzw der Nebenkostenabrechnung des Vermieters entgegen Eines ist sicher Das Jahr 2008 wird teuer werden und Nachzahlungen für Mieter wie Vermieter sind vorprogrammiert Der Deutsche Mieterbund DMB dem auch der Mieterverein VS angehört hat zusammen mit co2online gemeinnützige GmbH einen Bundesweiten Heizspiegel erstellt Leider sind die Daten für 2008 noch nicht im Internet zu finden Die neueste Ausgabe gibt es ab sofort als gedrucktes Exemplar kostenlos beim Deutschen Mieterbund 10169 Berlin Stichwort Mietspiegel Bitte einen DIN lang Rückumschlag mit Porto 0 55 Euro beilegen Einige Informationen darauf weist Mietervereinsvorsitzender Bernd Schenkel hin bieten auch die Daten von 2007 die unter www heizspiegel de und www mieterbund de abrufbar sind Die Zahlen spenden auch etwas Trost meint Schenkel denn die Heizkosten sind 2007 gefallen und auch im Jahr 2009 werden aller Wahrscheinlichkeit nach die Heizkosten gegenüber 2008 geringer ausfallen Dies ändere allerdings nichts an der Tatsache Mittel und langfristig müssen wir uns auf immer höhere Energiepreise einstellen Für den Geschäftsführer des Mietervereins Axel Rieger bedeutet dies nicht automatisch höhere Kosten Durch Wärmedämmung und eine moderne Heizanlage können die Kosten für den Mieter trotz steigender Energiepreise sogar fallen Hier ist das Zusammenspiel Mieter Vermieter gefragt Für das Jahr 2007 wurde folgende Entwicklung errechnet Der aktuelle Bundesweite Heizspiegel weist aus dass im Kalenderjahr 2007 die Heizkosten für Mieter und Verbraucher bei mit Erdgas beheizten Wohnungen durchschnittlich um 5 6 Prozent bei mit Heizöl beheizten Wohnungen um 4 9 Prozent und bei Wohnungen mit Fernwärme um 3 2 Prozent gesunken sind Der Heizenergieverbrauch ging sogar um rund 7 Prozent zurück Ursache hierfür sind deutlich sparsameres Heizverhalten der Verbraucher der milde Winter 2007 und relativ stabile Energiepreise Im Jahresdurchschnitt wurde Gas um 2 9 Prozent teurer der Ölpreis sank um 1 4 Prozent Ob die zuletzt gezahlten Heizkosten im Durchschnitt lagen oder überhöht waren bzw wo und in welchem Umfang Sanierungsbedarf bestehen könnte zeigen der Heizspiegel und das kostenlose Heizgutachten auf das bei co2online angefordert werden kann Zusammen mit dem Heizspiegel erhalten die Verbraucher die sich detaillierter über ihre Heizkosten und Verbrauchswerte informieren möchten einen Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten Innerhalb 8 bis 10 Wochen erstellt co2online eine schriftliche Auswertung mit Empfehlungen für die nächsten Schritte Mieter erhalten außerdem eine fachliche Stellungnahme Damit können sie ihre Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren Eine aktuelle Nutzerbefragung hat ergeben dass über 70 Prozent der Mieter das Heizgutachten an ihren Vermieter weiterleiten Jeder vierte Vermieter reagiert daraufhin mit einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme Für den Mieterverein VS zeigen diese Ergebnisse dass das Zusammenwirken von Mieter und Vermieter in energetischen Fragen durchaus erfolgversprechend sein kann 18 02 2009 Schreiben an die Stadtwerke Mieterverein fordert billigeres Gas Sehr geehrter Herr Köngeter der Mieterverein ist die Interessenvertretung Tausender von Mietern im Schwarzwald Baar Kreis Die Nebenkosten der Mieter sind in den letzten Jahren eine Zweite Miete geworden und die Energiekosten spielen dabei eine immer gewichtigere Rolle Der Mieterverein beobachtet deshalb mit kritischen Augen die Entwicklung der Energiekosten der SVS und anderer Energieanbieter Die Gaspreis Erhöhung zum 1 Januar 2009 war für viele Kunden der SVS eine unerfreuliche Nachricht zumal andere Gasanbieter zu diesem Termin die Gaspreise leicht senkten Der Mieterverein konnte allerdings die Argumentation der SVS zum Teil nachvollziehen Die Stadtwerke hatten die Preise im Laufe des Jahres 2008 etwas langsamer und weniger stark erhöht als manche anderen Anbieter Darüber hinaus gilt die Regel dass der Gaspreis mit einem halben Jahr Verzögerung dem Ölpreis folgt Ein halbes Jahr vor dem 1 Januar 2009 also im Sommer 2008 hatten Rohöl und Benzin tatsächlich ihre Höchstmarke erreicht Seit August 2008 sank aber der Rohölpreis kontinuierlich und liegt seit Dezember etwa 70 unter den Höchstpreisen im Sommer 2008 An den Tankstellen ist der Treibstoff um etwa 30 billiger geworden Der Mieterverein und mit ihm die Gaskunden der Stadt erwarten nun in den nächsten Monaten eine Preissenkung die bis zum Sommer mindestens ein Volumen von 30 erreicht haben sollte Immerhin hat der Wettbewerber EnBW mit der angekündigten Gaspreissenkung zum 1 April im laufenden Jahr die Preise schon um etwa 20 gesenkt Die von der SVS zum 1 4 2008 angekündigte Gaspreissenkung von 10 ist völlig unzureichend und durch die Entwicklung auf dem Ölmarkt wie auch dem Gasmarkt überholt siehe die Preissenkung durch Gazprom Wir erwarten dass sich die Stadtwerke in den nächsten Wochen zu weiteren Preissenkungen äußern und den Kunden die Gewissheit vermitteln werden dass die Preissenkungen am Weltmarkt an sie weitergegeben werden Noch eine Bemerkung zu den Erdgas Lieferverträgen für Privatkunden Die zur Zeit laufenden SVSgas bestpreis Verträge haben gerade mal eine Laufzeit von 9 Monaten Wir halten es nicht für gut wenn alle paar Monate neue Vertragsunterlagen für Gas und Strom in die Haushalte flattern Wir wissen als Mieterverein wie schwer sich viele Bürgerinnen und Bürger mit Verträgen tun Es entsteht wir sahen das in unseren Beratungen schnell eine Verunsicherung Soll ich die Verträge unterschreiben Muss ich sie unterschreiben Was passiert wenn ich es nicht tue Stimme ich mit der Unterschrift einer Preiserhöhung zu Es gab Vertragsunterlagen in denen Sie darauf hinwiesen dass ohne Rückmeldung der Kunde vom best Tarif in den höheren allgemeinen Tarif gestuft werde Dies sind vermeidbare Verunsicherungen Der best Tarif sollte für Kunden zeitlich unbegrenzt gelten oder sich jährlich ohne weitere Formalitäten verlängern Informationsbedarf besteht aus unserer Sicht dann wenn eine Preiserhöhung oder eine Preissenkung dem Kunden gegenüber begründet werden muss Mit freundlichen Grüßen Bernd Schenkel 07 01 2009 Thema Warmwasser Wie warm muss das Wasser in Küche und Bad sein Während der kalten Tage letzten September gab es beim Mieterverein DMB schon Nachfragen zur Heizpflicht Jetzt wo es eiskalt geworden ist geht es immer öfter um die Warmwasserversorgung in Küche und Bad Wie warm muss das Wasser mindestens sein Muss es auch nachts verfügbar sein Wie lange muss ich das Wasser laufen lassen bis es warm ist Für den Mieterverein Villingen Schwenningen ist klar Vermieter oder Hausverwaltung müssen die zentrale Warmwasserversorgung des Mietshauses das ganze Jahr 24 Stunden am Tag in Betrieb halten Bei der Wassertemperatur das haben verschiedene Gerichtsurteile bestätigt ist eine Mindesttemperatur von 40 50 C angemessen Werden 40 C nicht erreicht so liegt ein Mietmangel vor Mietervereinsvorsitzender Bernd Schenkel weist darauf hin dass warmes Wasser bevor es in die Wohnungen geleitet wird aus hygienischen Gründen auf mindestens 55 C erhitzt werden muss Nur so können gesundheitsgefährdende Keime abgetötet werden Die häufigste Klage beim Thema Warmwasser ist nach Aussage des Mietervereins das lange Warten bis das Wasser angemessen warm aus dem Hahn fließt Eine Mieterin aus einer Kreisgemeinde berichtete in der Beratung Ein ganzer Eimer läuft mit kaltem und lauwarmem Wasser voll bis das Wasser endlich warm wird Hier sieht der Mieterverein eindeutig einen Mangel der behoben werden muss Geschieht das nicht ist eine Mietkürzung rechtens Axel Rieger Geschäftsführer des Mietervereins verweist auf ein Urteil des Landgerichts Berlin Dort wurde festgestellt dass das Wasser spätestens nach Ablaufen von drei Litern Wasser die Temperatur von 55 C erreicht haben muss Der Mieter hatte in diesem Fall die Miete um 3 5 gekürzt weil das Wasser erst nach 15 Litern warm wurde Das Gericht hatte diese Mietminderung als angemessen angesehen In einem extremen Fall konnte ein Mieter nachweisen dass er fünf Minuten warten musste bis das Wasser warm wurde Hier betrachtete das Gericht sogar eine Mietminderung von 10 als angemessen Der Mieterverein Villingen Schwenningen nennt als Faustregel Nach drei Litern und 10 Sekunden sollte das Wasser mindestens 40 C erreicht haben 04 12 2008 Schönheitsreparaturen Wer muss bezahlen Mieterverein verweist auf die neue Rechtslage In den meisten der heute noch gültigen Mietverträgen findet sich der Satz Die Kosten der Schönheitsreparaturen trägt der Mieter Wenn dann noch starre Fristen für diese Schönheitsreparaturen festgelegt sind ist der ganze Passus unwirksam Das ist seit einigen Jahren durch den Bundesgerichtshof BGH so entschieden worden Folge ist dass diese Mieter überhaupt keine Schönheitsreparaturen durchführen müssen meist auch beim Auszug nicht Hintergrund dieses Urteils war die praktische Lebenserfahrung dass die starren Fristen den tatsächlichen Renovierungsbedarf von Wänden Türen oder Heizkörpern überhaupt nicht berücksichtigten Nachdem nun bei den Mietverträgen mit starren Schönheitsreparatur Klauseln dieser Passus unwirksam wurde fiel die Renovierungspflicht an den Vermieter zurück Manche Vermieter reagierten auf diese neue Situation mit Mieterhöhung Begründung waren die zukünftigen Renovierungskosten die sie zu tragen hätten Auch diese Frage ist inzwischen höchstrichterlich geklärt Der Bundesgerichtshof entschied am 9 Juli 2008 Mietzuschläge wegen unwirksamer Schönheitsreparatur Klauseln sind unzulässig Dieses Urteil bezieht sich auf den frei finanzierten Wohnungsbau nicht auf Sozialwohnungen Bernd Schenkel Vorsitzender des Mietervereins Villingen Schwenningen rät allen Mietern die dennoch mit einer Mieterhöhung konfrontiert werden die Mieterhöhung mit Hinweis auf die Rechtsprechung abzulehnen Wer unsicher ist sollte fachlichen Rat einholen In den letzten Wochen versuchen nun einzelne Wohnungsgesellschaften die Sozialwohnungen in ihrem Wohnungsbestand haben für diese die Miete zu erhöhen mit Hinweis auf die ungültig gewordene Renovierungsklausel Es gibt Beispiele im Land wo diese Erhöhungen recht hoch ausfallen Es wird dann von einer Mieterhöhnung von 9 41 Euro pro Quadratmeter und Jahr ausgegangen Das bedeutet bei einer Drei Zimmerwohnung mit 76 Quadratmetern immerhin 60 Euro mehr im Monat Der Deutsche Mieterbund dem der Mieterverein VS angehört ist der Meinung dass eine solche Mieterhöhung nicht rechtens ist er ist auch dazu bereit Musterprozesse zu unterstützen Wie soll sich nun ein Sozialmieter in der Doppelstadt verhalten wenn er mit einer solchen Mieterhöhung konfrontiert wird Für Axel Rieger Geschäftsführer des Mietervereins ist klar dass nicht jeder Betroffene vor Gericht gehen wird Er schlägt deshalb vor Die Mieter sollten nur unter dem Vorbehalt der Rückforderung die höhere Miete bezahlen Im Übrigen muss gerichtlich entschieden werden dass die Mieterhöhung in jedem Fall gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung verstößt Was für den frei finanzierten Wohnungsbau gilt muss auch bei Sozialwohnungen gelten Wenn dann ein Gericht in einigen Monaten feststellt dass das BGH Urteil vom 9 Juli 2008 auch für Sozialwohnungen gilt muss die zuviel erhobene Miete zurückgezahlt werden Wie verhalten sich die großen Wohnbaugesellschaften in Villingen Schwenningen Bernd Schenkel hat bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBAG und bei der Familienheim nachgefragt Für die WBAG sind Schönheitsreparaturen seit Jahren kein Thema mehr Jeder Mieter entscheidet selbst wie häufig er die Wände streicht oder neu tapeziert Eine Endrenovierung wird nicht gefordert Wenn der Mieter auszieht hinterlässt er die Wohnung besenrein Der neue Mieter entscheidet dann welche Räume er nach seinem Geschmack renovieren will und welche nicht Bei der Familienheim so die Auskunft des Geschäftsführers werde versucht das Thema Schönheitsreparaturen im Einvernehmen mit den Mietern zu lösen Miterhöhungen wegen dieses Sachverhalts seien nicht vorgesehen 06 11 2008 Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen Aus Mietwohnungen werden Eigentumswohnungen Der Mieter genießt dabei besondere Schutzrechte In der Wöschhalde werden zahlreiche bisherige Mietwohnungen verkauft und sollen dann in Eigentumswohnungen umgewandelt werden Diese Nachricht führte beim Mieterverein Villingen Schwenningen zu ersten besorgten Nachfragen Allerdings das Thema Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen ist ein Dauerthema bei den Beratungen des Mietervereins Die wichtigste Botschaft bei der Beratung der betroffenen Mieter lautet Nur keine Panik Der Mietvertrag der bisher galt behält seine Gültigkeit auch wenn das ganze Mietshaus an eine neue Gesellschaft verkauft wird Der Mietvertrag behält auch seine Gültigkeit wenn die Wohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt und einzeln verkauft werden Der Geschäftsführer des Mietervereins Axel Rieger und Vorsitzender Bernd Schenkel können von zahlreichen Fällen berichten wo Hausbesitzer ihre Mieter unter Druck setzten vor dem Verkauf auszuziehen wenn eine Umwandlung in Eigentumswohnungen deren Verkauf anstand Der Hintergrund für solche Pressionen ist klar Eine freie Wohnung lässt sich leichter und teurer als Eigentumswohnung verkaufen Die Druckmittel der Vermieter sind nach Erfahrung des Mietervereins unterschiedlich In einem Fall waren es häufige Telefonanrufe In einem anderen Falle kam der Makler ohne ausreichende Vorankündigung mit immer neuen Kaufinteressenten zur Besichtigung der Wohnung Hier wurde gerichtlich ein fester Wochentag und eine feste Zeit für Besichtigungen festgelegt In einem anderen Fall fotografierte der Makler trotz Protests des Mieters die Wohnung und stellte die Fotos ins Internet Auch hier folgte das Gericht der Argumentation des Mietervereins Ein solches Vorgehen ist eine Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der nicht hingenommen werden muss Wie ist nun die rechtliche Lage wenn die Umwandlung einer Mietwohnung in eine Eigentumswohnung vollzogen ist Neben dem Weiterbestehen des bisherigen Mietvertrags gibt es einen weiteren Schutz des Mieters die Kündigungssperrfrist Sie besagt dass der neue Wohnungsbesitzer erst nach einer Frist von drei Jahren dem bisherigen Mieter wegen Eigenbedarfs kündigen darf Bei der Kündigung gilt dann die gesetzliche Kündigungsfrist Der bisherige Mieter hat also immerhin mehr als drei Jahre Zeit sich nach einer neuen Wohnung umzusehen 01 11 2008 Alle Bürgerinnen und Bürger sind zum Mietertag eingeladen Info Tag des Mietervereins Muss ich beim Auszug renovieren Gibt es noch einen Ausweg bei einer fristlosen Kündigung Kann ich bei Schimmel im Kinderzimmer den Vermieter zur Abhilfe verpflichten Steht mir die Rückzahlung der Kaution beim Auszug sofort zu Was bedeutet der Energiepass Dies sind nur einige der Fragen die im Laufe eines Monats bei den Beratungsstunden des Mietervereins gestellt werden Der Mieterverein will es in einer Info Veranstaltung allen Interessierten egal ob Mitglied oder nicht ermöglichen selber zu fragen Sie können von den beratenden Rechtanwälten des Mietervereins im Rahmen des Mietertags Villingen Schwenningen eine kompetente Antwort erwarten Drei Stunden lang von 16 00 bis 19 00 Uhr am Freitag 7 November kann jeder der Fragen zum Mietrecht hat jeder der sich informieren will in der Tonhalle vorbeischauen In zwangloser Atmosphäre können alle Themen rund ums Mietrecht angesprochen werden In Kurzreferaten etwa zum Energiepass zum Kündigungsschutz zu den Schönheitsreparaturen zu Mängeln bei Mietwohnungen und zur Betriebskostenabrechnung werden die Fachleute die wichtigsten Informationen geben Anschließend bleibt genügend Zeit für Fragen im Plenum aber auch Zeit zur Information im persönlichen Gespräch Einen Mietertag zu veranstalten war die Idee des Geschäftsführers des Mietervereins Rechtsanwalt Axel Rieger Für den Vereins Vorsitzenden Bernd Schenkel ist eine solche offene Veranstaltung ein guter Weg den Mieterverein zu präsentieren und dem Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein Forum zu bieten Foto Am Infostand des Mietervereins letzten Freitag Rechtsanwalt Carl Wittkämper rechts und Vorstandsmitglied Heinz Dieter Brangenberg 30 09 2008 Siebzehn Grad im Wohnzimmer das ist inakzeptabel Mieterverein erhält Anfragen zur Heizpflicht in Mietwohnungen Im September wurde es in den Abendstunden oft empfindlich kalt und oft lagen die Tagestemperaturen kaum über 10 Grad Beim Mieterverein Villingen Schwenningen wurden sowohl bei der Telefonberatung als auch in den persönlichen Beratungen Temperaturen und Heizung zum Thema Wann muss der Vermieter die Heizung anstellen Welche Temperaturen kann ich in Wohnräumen erwarten Das waren die häufigsten Fragen Ein Blick in den Mietvertrag so der Mieterverein kann manche Fragen klären In vielen Mietverträgen ist eine Heizperiode vom 1 Oktober bis 30 April festgeschrieben Aber auch wenn ein solcher Hinweis im Mietvertrag fehlt die Gerichte gehen von diesem Zeitraum als Heizperiode aus d h die Heizanlage muss in diesen Monaten in Betrieb sein Als angemessene Temperatur werden in Wohnräumen 20 bis 22 Grad angesehen Eine Nachtabsenkung auf 18 Grand muss der Mieter zwischen 23 00 oder 24 00 Uhr und 6 00 Uhr akzeptieren Was aber wenn der September so kühl ist wie dieses Jahr Frieren muss der Mieter nicht Er hat auch an kalten Tagen im Sommerhalbjahr Anspruch auf eine warme Wohnung In diesem September musste also an vielen Tagen die Heizung eingeschaltet sein wie während der Heizperiode im Winterhalbjahr Bernd Schenkel und Axel Rieger vom Mieterverein sind sicher Wenn sich ein Vermieter den ganzen September über standhaft geweigert hätte die Heizung einzuschalten wäre das Grund für eine Mietminderung gewesen 02 07 2008 Mieterverein rät Hartz IV Empfängern Enge Zusammenarbeit mit dem Sozialamt bei Mietkosten und Nebenkosten Wer Arbeitslosengeld II bezieht hat kein Geld zu verschenken Über 400 Euro also mehr als sein monatliches Arbeitslosengeld hat ein Hartz IV Empfänger in einer Kreisgemeinde bezahlt obwohl es vermeidbar gewesen wäre Im Sommer letzten Jahres bekam er eine Forderung nach Nebenkosten Nachzahlung über 486 41 Euro Nach einigem Zögern bezahlte er die Summe Erst Ende des Jahres beantragte er beim Sozialamt des Kreises das nicht nur seine Miete sondern auch die Nebenkosten Pauschale trägt die Erstattung der von ihm beglichenen Nachzahlung Doch dafür waren alle Fristen abgelaufen Spätestens nach einem Monat hätte der Antrag gestellt werden müssen Noch besser wäre es gewesen der Betroffene wäre mit der noch nicht beglichenen Nachzahlungs Forderung zu seiner Sachbearbeiterin ins Landratsamt gegangen Bernd Schenkel Vorsitzender des Mietervereins rät allen Betroffenen Bevor sie finanzielle Verpflichtungen im Bereich der Wohnung eingehen sollten sie sich mit dem Sozialamt absprechen Dies gilt für Umzugskosten Maklergebühren die Kaution oder eben wie im vorliegenden Fall die Nachzahlungsforderung für Nebenkosten Geht der Mieter hier Verpflichtungen ein ohne die Zusage des Sozialamts auf Übernahme dieser Kosten zu haben muss er sie letztlich selbst bezahlen Für Empfänger von Arbeitslosengeld II die in einem Ein oder Zweipersonenhaushalt wohnen gibt es ab 1 Juli eine spürbare Verbesserung Bisher galt für alle Mieter die Obergrenze von 4 60 Euro pro Quadratmeter Der Mieterverein und die Sozialverbände Diakonie und Caritas hatten mehrfach darauf hingewiesen dass dies unausgewogen sei weil bei kleinen Wohnungen der Quadratmeterpreis in der Regel darüber liegt Dem hat das Landratsamt nun Rechnung getragen Für Alleinstehende die maximale Wohnungsgröße beträgt 45 Quadratmeter und für einen Zweipersonenhaushalt maximale Wohngröße 60 Quadratmeter wird die Miete nun bis zur Höhe von 5 20 Euro qm übernommen Auch die Heizungspauschale ist erhöht worden Diese Regelung so sieht es der Mieterverein trägt dazu bei dass nicht mehr so

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  • Mietspiegel
    vom Wohnzimmer aus das Schlafzimmer mitheizen Das Überschlagenlassen des nicht geheizten Schlafzimmers führt nur warme d h feuchte Luft ins Schlafzimmer diese schlägt dort ihre Feuchtigkeit nieder 5 Richtig lüften bedeutet Die Fenster kurzzeitig 5 Minuten reichen oft schon aus ganz öffnen Stoßlüften Kippstellung ist wirkungslos und verschwendet Heizenergie 6 Morgens in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen Am besten Durchzug machen ansonsten in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen 7 Die Mindestzeit für die Lüftung hängt vom Unterschied der Zimmertemperatur zur Außentemperatur und davon ab wie viel Wind weht 8 Selbst bei Windstille und geringem Temperaturunterschied reichen in der Regel 15 Minuten Stoßlüften aus 9 Je kälter es draußen ist desto kürzer muss gelüftet werden 10 Einmal täglich lüften genügt nicht Vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer lüften in denen sich Personen aufgehalten haben Abends einen kompletten Luftwechsel inkl Schlafzimmer vornehmen 11 Nicht von einem Zimmer in ein anderes sondern nach draußen lüften 12 Bei innenliegendem Bad ohne Fenster auf dem kürzesten Weg durch ein anderes Zimmer lüften Die anderen Türen geschlossen halten Besonders nach dem Baden oder Duschen soll sich der Wasserdampf nicht gleichmäßig in der Wohnung verteilen 13 Große Mengen Wasserdampf z B durch Kochen möglichst sofort

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  • Mietspiegel
    allgemeinen Ruhezeiten AG Neuss WuM 88 264 10 Prozent bei teilweisem Ausfall der Warmwasserversorgung Al Münster WuM 81 U22 10 Prozent bei schlechter Heizleistung wegen Schornsteinmängel und Rauchentwicklung AG Rendsburg WuM 75 122 10 Prozent bei schlechtem Fernsehempfang AG Schöneberg GE 88 361 15 Prozent Einrüstung der Fassade Plastikfolien an den Fenstern AG Hamburg 38 C 483 95 oder Ausfall des Warmwasserboilers AG München 232 C 37276 90 15 Prozent bei nicht benutzbarem Balkon weil ständig streunend Katzen durch das Füttern von Nachbarn angelockt werden AG Bon WuM 86 212 15 Prozent wenn im Zuge von Bauarbeiten das Haus eingerüstet und mit Planen verhangen wird AG Hamburg WuM 96 30 15 Prozent bei einer fehlenden Wohnungseingangstür LG Düsseldorf WuM 73 187 15 Prozent bei schlechten Heizleistungen AG Köln WuM 75 69 20 Prozent bordelltypische Störungen im Haus LG Berlin 61 S 518 98 oder Schimmelpilzbefall in den meisten Zimmern LG Osnabrück 11 S 277 88 20 Prozent bei Hundekot im Treppenhaus und erheblichen Geruchsbelästigungen aus der benachbarten Wohnung des Hundehalters AG Münster WuM 95 534 20 Prozent bei starker Zugluft im Haus wegen undichter Fenster und Türen LG Kassel WuM 88 108 20 Prozent bei Ruhestörung aus einer Tanzschule nach 22 00 Uhr AG Köln WuM 88 56 20 Prozent bei Lärm und Geruchsbelästigung aus einer Imbissstube AG Braunschweig WuM 81 U16 20 Prozent bei mangelndem Schallschutz AG Gelsenkirchen WuM 78 66 20 Prozent bei nächtlichem Lärm durch ein Garagentor AG Mainz WuM 2003 87 20 Prozent bei Wohnungsfeuchtigkeit AG Köln WuM 74 241 20 Prozent wenn im Februar das Schlafzimmer nicht beheizt werden kann LG Hannover WuM 80 130 20 Prozent wenn die vertraglich geschuldete Einbauküche fehlt LG Dresden WuM 2001 336 20 Prozent bei Ausfall der Wasserversorgung LG Berlin MM 2002 427 25 Prozent Heizungsdefekt 15 Grad Celsius im Winter LG München I 20 S 3739 84 oder erheblicher Baulärm in der Nachbarschaft LG Darmstadt 17 S 284 82 25 Prozent bei Taubenhaltung Dritter AG Dortmund WuM 80 6 25 Prozent bei Wasserschäden an der Decke des Wohnzimmers und an einem Teil der Wände AG Aachen WuM 74 44 25 Prozent bei übermäßigem Baulärm in einem Neubaugebiet LG Darmstadt WuM 84 245 25 Prozent bei Feuchtigkeitsschäden mit Schimmelpilzbildung im Schlafzimmer sowie in Bad und Küche durch Thermotapeten LG Aachen WuM 91 89 30 Prozent Wohnzimmer nicht nutzbar Einsturzgefahr wegen Wasserschadens AG Bochum 5 C 668 78 30 Prozent bei Schimmelbildung in Bade und Schlafzimmer AG Siegburg ZMR 2005 543 30 Prozent bei Unbenutzbarkeit des Wohnzimmers AG Bochum WuM 79 74 30 Prozent bei einer Durchschnittstemperatur im Wohnzimmer von 15 C LG Düsseldorf WuM 73 187 30 Prozent bei tropfender Zimmerdecke auch wenn der Mangel durch einen Schneesturm hervorgerufen wurde AG Kiel WuM 80 235 35 Prozent bei erheblichen Belästigungen durch eine nahe Großbaustelle LG Hamburg WuM 2001 444 40 Prozent wenn die Wohnung durch starke Feuchtigkeit gesundheitsgefährdend ist LG Saarbrücken WuM 82 187 50 Prozent erhebliche Feuchtigkeitsschäden und Nässe Tropfwasser an der Decke und Durchfeuchtung des Teppichbodens AG

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  • Satzung des Mieterverien Villingen-Schwenningen e.V.
    zu verwenden 5 Abweichend von Absatz 1 und 2 wird bei Abschluss der befristeten Mitgliedschaft die Aufnahmegebühr und ein Jahresbeitrag zur Zahlung fällig 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder 1 Jedes Mitglied hat das Recht die Leistungen des Vereins in Anspruch zu nehmen soweit es sich um Mieter Untermieter Pächter und Besitzer selbstgenutzter Eigentumswohnungen handelt 2 Alle Mitglieder sind wahlberechtigt und wählbar sofern sie volljährig und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind 3 Die Rechtsbetreuung umfasst mündliche Auskünfte in allen Mietangelegenheiten außerdem das Abfassen und Versenden formaler Erklärungen Darüber hinausgehender vom Mitglied gewünschter Schriftverkehr Wohnungsbesichtigung und Wohnungsabnahme muss gesondert vom Mitglied honoriert werden 4 Aus der Gewährung der Rechtsbetreuung durch den Verein stehen den Mitgliedern keinerlei Ansprüche an den Verein zu 5 lm Falle gerichtlicher Auseinandersetzungen ohne Deckung durch die DMB Rechtsschutzversicherung übernimmt der Mieterverein grundsätzlich keinen Kostenersatz lm Einzelfall kann Kostenzusage wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache erfolgen 6 Bei der befristeten Mitgliedschaft können nur die vom Verein angebotenen Sprechstunden in Anspruch genommen werden 6 Austritt und Ausschluss 1 Die Mitgliedschaft erlischt a durch freiwilligen Austritt mittels Kündigung jeweils zum Ende eines Kalenderjahres Die Kündigung muss spätestens bis 30 September schriftlich erfolgen Der Austritt kann frühestens zum Ende des Folgejahres nach dem Eintrittsjahr erfolgen b durch Befristung c durch Tod d durch Ausschluss 2 Der Ausschluss kann erfolgen a wenn das Mitglied mit der Beitragszahlung mehr als 6 Monate im Rückstand ist b wenn das Verhalten des Mitgliedes sich mit dem Zweck und Ziel des Vereins nicht vereinbaren lässt Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand 3 Der Ausschluss ist dem Mitglied unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen Dem Ausgeschlossenen steht innerhalb eines Monats nach Erhalt des Beschlusses das Recht der Berufung an den Vorstand zu Bestätigt der Vorstand den Ausschlussbeschluss erneut dann kann das Mitglied Berufung an die nächste ordentliche Mitgliederversammlung innerhalb eines Monats einlegen Vor Stattfinden der Mitgliederversammlung ist ein unparteiisches Schiedsgericht einzusetzen zu dem das ausgeschlossene Mitglied und der Vorstand je zwei Vertreter zu bestimmen haben Das Schiedsgericht tagt unter Vorsitz eines Vorstandsmitgliedes Das Ergebnis des schiedsgerichtlichen Verfahrens ist der Mitgliederversammlung bekannt zu geben 4 Beiträge sind bis zum Ende der Mitgliedschaft zu zahlen und klagbar 7 Organe des Vereins Organe des Vereins sind 1 Der Vorstand 2 Die Mitgliederversammlung 8 Der Vorstand 1 Der Vorstand besteht aus folgenden von der Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit gewählten Vereinsmitgliedern dem 1 und 2 Vorsitzenden dem Schatzmeister dem Schriftführer und bis zu drei Beisitzern 2 Im Außenverhältnis im Sinne des 26 BGB vertreten jeweils zwei Vorstandsmitglieder den Verein wovon einer der 1 oder 2 Vorsitzende sein muss 3 Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt regelmäßig 4 Jahre und endet spätestens am Schluss einer Mitgliederversammlung in der die Neuwahl stattfindet Für ein Mitglied das während der Amtszeit ausscheidet findet in der nächsten Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl auf die restliche Amtszeit statt 4 Die Amtszeit eines Vorstandsmitgliedes endet jedoch erst am Schluss der nachfolgenden Mitgliederversammlung von welcher das jeweilige Vorstandsmitglied zu wählen ist Die Wahlen zum Vorstand finden auf jeder ordentlichen Mitgliederversammlung statt und zwar

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  • Mieterverein Villingen-Schwenningen
    folgende Leistungen 1 Versicherungsschutz besteht nach einer Wartezeit von drei Monaten 2 Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die selbst bewohnte Wohnung einschließlich einer im Mietvertrag mitvermieteten Garage 3 Der Versicherungsschutz gilt nur für Wohneinheiten in der Bundesrepublik Deutschland 4 Nur wenn das Vereinsmitglied vor einem Rechtsstreit beim Mieterbund eine Beratung wahrgenommen hat und so dem Verein den Versuch einer außergerichtlichen Regelung ermöglicht hat kann Versicherungsschutz gewährt werden Der vollständige Wortlaut

    Original URL path: http://www.mieterverein-vs.de/main/main_rv.html (2016-02-10)
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  • Information zur DMB Rechtsschutz-Versicherung AG
    nur Mietrechtsfälle die danach eintreten Stichtag ist der Beitritt in den Mieterverein endet in der Regel mit Ihrer Mitgliedschaft im Mieterverein wobei unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit besteht dass für Ihre Mitmieter der Rechtsschutz fortgeführt werden kann Leistungen der Rechtsschutzversicherung Für den Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung werden die notwendigen Kosten pro Versicherungsfall bis zu 15 000 übernommen Zu den Kosten zählen die gesetzlichen Gebühren Ihres Anwalts die des Gegenanwalts soweit Sie zu deren Tragung verpflichtet werden und die Gerichtskosten einschl Zeugen und Sachverständigengebühren sowie Vollstreckungskosten Als versichertes Mitglied fällt für Sie lediglich eine Selbstbeteiligung in Höhe von 100 je Versicherungsfall an sofern überhaupt eine Kostenpflicht bei Ihnen verbleibt Über evtl anfallende zusätzliche Kosten muss Sie Ihr Rechtsberater rechtzeitig vor Prozeßbeginn informieren Hinweis zur Kostenübernahme bei einem Vergleich Bei einem Vergleichsabschluss sind alle rechtshängigen Streitpunkte grundsätzlich mitversichert Dies gilt jedoch nicht für Streitpunkte die dem Gericht noch nicht vorliegen und nur zur Vermeidung einer weiteren gerichtlichen Auseinandersetzung in einen Vergleich mit einbezogen werden sollen weil dies für die Rechtsschutzversicherung zu höheren Kosten dem sogenannten Vergleichsmehrwert führen würde Was Sie beachten müssen Nach der vom Mieterverein als Versicherungsnehmer für die Mitglieder abgeschlossenen Gruppen Rechtsschutzversicherung ist bei jeder mietrechtlichen Streitigkeit die fachmännische Hilfe

    Original URL path: http://www.mieterverein-vs.de/main/Rechtsschutzinfo.htm (2016-02-10)
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