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  • Zeitung 2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 18 06 13 10 15 Uhr Regierungsparteien verhindern im Bundestag Begrenzung der Wiedervermietungsmieten Noch vor 14 Tagen hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Begrenzung der Wiedervermietungsmieten ausgesprochen Jetzt stimmt ihre Fraktion einstimmig gegen eine Begrenzung Wer soll das verstehen Der SPD Antrag sah vor dass bei Wiedervermietung einer Wohnung die Miete die ortsübliche Vergleichsmiete nicht um mehr als 10 Prozent übersteigen darf Diesem Antrag stimmten alle SPD Abgeordneten 122 alle Abgeordneten der Linken 35 und alle Abgeordneten von Bündnis 90 Die Grünen 62 zu Dagegen stimmten die 215 Abgeordneten von CDU CSU und die 82 Abgeordneten der FDP Enthaltungen gab es keine Zuerst Mietpreisbegrenzung versprechen wie CDU CSU und dann wenn es ernst wird und zur Abstimmung kommt kneifen bzw dagegen stimmen so schafft man kein Vertrauen bei Mietern und Wählern sagte Kaisers zurück Geschäftszeiten Mieterverein Gießen e V Bleichstr 28 35390 Gießen Lahn Telefon

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  • 2015 Februar 2015 Mieter Zeitung 2014 Dezember 2014 Oktober 2014 August 2014 Juni 2014 April 2014 Februar 2014 Mieter Zeitung 2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 06 06 13 11 02 Uhr FDP will Mietspekulanten schützen Der politische Liberalismus habe sich in Deutschland leider längst von der sozialen Marktwirtschaft verabschiedet und propagiere immer öfter einen ungehemmten Kapitalismus Das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft sei aber dass der Staat bei Fehlentwicklungen des Marktes eingreifen muss Auf dem Wohnungsmarkt auf dem die Mieter wegen Versorgungsengpässen missbräuchlich überhöhte Preise d h Mietsprünge von 20 40 Prozent zahlen müssen sollen Preisobergrenzen definiert werden Genau das soll geschehen Die wirtschaftlich Schwächeren sollen vor Überforderung geschützt werden Eine Wohnung ist eben nicht nur Wirtschaftsgut sondern im Sinne des Artikels 14 2 des Grundgesetzes ein Sozialgut Wenn eine Neuvertragsmiete mit 10 über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt sollte das Anreiz genug sein für Investoren im Wohnungsbau Wäre die FDP Position richtig dass eine Deckelung der Neumietpreise zu nachlassender Neubautätigkeit führen würde so muss sie sich Herr Greilich fragen lassen warum die Investoren denn nicht schon bislang angesichts ungedeckelter Neumietpreise investiert haben Nein die FDP stellt sich vor die Miethaie sie setzt junge Familien Haushalte mit geringeren Einkommen und längst auch Normalverdiener in vielen Städten schutzlos der Mietspekulation aus Ein mitfühlender Liberalismus sieht wohl anders aus meint der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers zurück Geschäftszeiten Mieterverein Gießen e V Bleichstr 28 35390 Gießen Lahn Telefon 0641 71235 Telefax 0641 71513 E Mail info mieterverein giessen de Öffnungszeiten Montag 08 00 11 30 Uhr

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  • aufgrund des reduzierten Energiebedarfs eine starke Entlastung erfahre Deshalb nähmen Vermieter vielfach keine Modernisierung vor weil das für sie nicht wirtschaftlich sei An einem kleinen Rechenexempel wird aber klar dass dieses Dilemma falsch ist und sich eine wirtschaftlich sinnvoll geplante Modernisierungsinvestition des Vermieters sehr wohl für ihn rentiert Gehen wir von einer 80 qm großen Wohnung aus für die eine Investitionssumme von 20 000 Euro angenommen wird Ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW gibt es schon für 2 3 Prozent Zinsen Nimmt man einen Zinssatz 3 Prozent und 2 Prozent Tilgung an sind das bezogen auf 20 000 Euro Investitionssumme jährlich 1 000 Euro Belastung des Investors für Zins und Tilgung Dem steht die gesetzliche Mieterhöhungsmöglichkeit im Rahmen des 559 im Bürgerlichen Gesetzbuch BGB gegenüber Danach können 11 Prozent der Investitionskosten von 20 000 Euro d h 2 200 Euro auf die Jahresmiete aufgeschlagen werden Der Mieter hat eine Heizkostenersparnis für von vielleicht monatlich 50 Euro im Jahr also 600 Euro Das bedeutet der Vermieter erzielt einen Mehrerlös von 1 200 Euro im Jahr 2 200 Euro minus 1 000 Euro für Zins und Tilgung der Mieter zahlt 1 600 Euro mehr im Jahr 2 200 Euro minus 600 Euro Wenn das kein Geschäft für den Vermieter ist dann weiß ich nicht was man unter Geschäft versteht Dabei sind die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten noch gar nicht berücksichtigt erklärt der Vorsitzendes des Mietervereins Stefan Kaisers Weil die Kosten für die Umlage von 11 Prozent der Investitionssumme auf den Mieter dessen Energieeinsparungen regelmäßig deutlich übersteigen gibt es längst ein massives Wohnkosten Dilemma Immer mehr Mieterinnen und Mieter sind wirtschaftlich nicht mehr in der Lage die gestiegenen Kosten des Wohnens nach einer Modernisierung zu tragen Die Wohnkostenbelastung liegt für Mieterhaushalte zwischen 35 und 50 Prozent Mieter werden mehr und mehr zu Melkkühen der

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  • Besucher Wie auch in jenem Fall in dem sich eine Mieterin über eine Invasion von geflügelten Ameisen in der Wohnung beklagte und dem Vermieter mit einer Mietminderung drohte Da nach dem Gesetz der Vermieter verpflichtet ist die Wohnung in einem ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten muss er von außen eindringendes Ungeziefer auch auf seine Kosten beseitigen erklärt der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Dies gelte allerdings dann nicht wenn der Mieter für das Auftreten des Ungeziefers selbst verantwortlich ist Grundsätzlich könne der Mieter auch nur dann eine Mietminderung verlangen wenn seine Wohnqualität wesentlich beeinträchtigt sei Wann dies der Fall ist sei immer eine Frage des Einzelfalles So entschied z B das Amtsgericht Köln dass in einer Wohnung in der ein Mieter von Juni bis November an 17 verschiedenen Tagen 24 Ameisen in seiner Wohnung fand dies sei eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung Az 213 C 548 97 In einem anderen Fall einigten sich Vermieter und Mieter vor Gericht auf eine Mietminderung in Höhe von 10 nachdem alle 2 3 Tage der Mieter 10 15 Ameisen entfernen musste Silberfischchen in beträchtlicher Anzahl können dagegen eine Mietminderung von bis zu 20 begründen Zwar ist die Position Ungezieferbekämpfung laut Betriebskostenverordnung grundsätzlich auf den Mieter umlegbar Dies gilt aber nicht in jedem Fall Nur soweit eine vorbeugende Ungezieferbekämpfung erforderlich ist wie z B bei Gaststätten können die Kosten dafür an den Mieter weitergegeben werden erläutert Kiasers Solche Betriebskosten müsse der Mieter aber nur übernehmen soweit sie regelmäßig und laufend entstehen Stamme aber die Ursache für das Ungeziefer z B vom Balkon eines einzelnen Mieters der seiner Obhutspflicht nicht nachkam weil er Taubenkot und Taubenkadaver nicht entfernte habe er allein für die Kosten einzustehen Wenn sich Motten oder Ameisennester gebildet haben ist der Vermieter verpflichtet alle baulichen Möglichkeiten zu ergreifen mit denen das Eindringen der Motten oder

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27133-unerwuenschte-besucher.html?cHash=cfdcf79d8fbf9916136e5e3cbb1f57be (2016-02-10)
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  • häufig Eine Instandsetzung ist im Grunde nichts Anderes als eine Reparatur sagt der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Das hat der Mieter zu dulden er kann es sogar einfordern Eine Wohnung instand zu setzen bedeutet entweder ihren Zustand gemäß Mietvertrages wieder herzustellen oder dafür zu sorgen dass der vertraglich zugesicherte Zustand so bleibt erklärt er Ein Parkett das nach jahrelanger korrekter Behandlung abgenutzt sei oder die Badewanne die nach 20 Jahren rau sei könne darunter fallen Eine Modernisierung hingegen steigere den Wohnwert meint Kaisers Der Mieter bekommt mehr als er bisher vertraglich erhalten hat Darunter fällt auch die energetische Gebäudesanierung also etwa die Dämmung der Fassade und des Daches Die Kosten für eine Modernisierung dürfe der Vermieter teilweise an den Nutzer der Wohnung weitergeben Er kann 11 Prozent der entstandenen Kosten zur Berechnung einer Mieterhöhung heranziehen sagt Kaisers Diese 11 Prozent schlägt er auf die Netto Kaltmiete des gesamten Jahres auf und teilt den Betrag durch 12 Daraus ergibt sich die monatliche Mieterhöhung Insgesamt dürfe die Summe aber nicht über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen Das größte Problem sind die Mischfälle meint Kaisers Lässt der Vermieter in einem Bad neue Fliesen eine neue Toilette ein neues Waschbecken und eine Badewanne einbauen ist der Übergang von Instandsetzung zur Modernisierung oft fließend Wenn hinterher nur farbliche Unterschiede bestehen dann ist das eine typische Instandsetzung Werde aber zusätzlich eine Dusche eingebaut sei das eine Verbesserung In so einem Fall könne der Vermieter allerdings nicht die vollen 11 Prozent seiner gesamten Kosten auf die Miete aufschlagen Die Kosten die fiktiv angefallen wären für eine normale Renovierung müsse er davon abziehen sagt Kaisers Er könne lediglich die Kosten absetzen die wirklich für den Teil der Arbeiten anfielen der zur Modernisierung gehöre Schlimmstenfalls müsse ein Sachverständiger entscheiden was es gekostet hat Das gelte auch bei der Dämmung

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27132-vermieter-darf-nur-bei-wohnwertsteigerung-miete-anheben-nicht-bei-instandsetzung.html?cHash=8c2fb6e824d94491badf731469a8ab77 (2016-02-10)
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  • Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 24 04 13 10 59 Uhr Mieterverein begrüßt Berufung von Reinhard Thies zum Wohnbau Chef Solche baulichen Maßnahmen dürften nicht nach Gutsherrenart gegen den Widerstand der Betroffenen und ihrer Vertreter im Mieterrat durchgedrückt werden Vor allem müsse die finanzielle Leistungsfähigkeit der Bewohner immer im Blick bleiben Die Wohnbau ist kein Vermieter für die Besserverdienenden in der Stadt sondern für die Bürger die mit bescheidenem Budget zurechtkommen müssen und deshalb bezahlbaren Wohnraum benötigen sagt der Mietervereinsvorsitzende Stefan Kaisers Die aktuelle Wohnungsmarktstudie zur Situation in Mittelhessen des Institutes für Wohnnen IWU mache deutlich dass die Mietbelastung in Gießen deutlich steige Die energetische Extremsanierung nach dem Passivhaus Standard treibt diese Entwicklung noch weiter an denn die Kaltmieten steigen danach weitaus stärker als die Heizkosten sinken Deshalb ist dem Grundsatz der Warmmieten Neutralität unbedingt wieder Beachtung zu schenken verlangt Kaisers nachdrücklich Wer die Belastungsgrenzen der Mieter testen wolle der schade der Akzeptanz der Energiewende Er verweist in dem Zusammenhang auf eine Studie des renommierten Prognos Institutes im Auftrag der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW nach der sich die notwendigen Investitionen in die Energieeinsparung nicht aus den eingesparten Energiekosten refinanzieren ließen das heißt das Dämmen lohnt sich kaum Nur wenn der Wärmeschutz in die allgemeine Modernisierung des Wohnungsbestandes eingebunden werde könne sich die Energiekostenersparnis in 20 Jahren rechnen Eben dies sei etwa bei den lediglich energetisch sanierten Wohnbau Häusern am Trieb nicht geschehen Ein solches Vorgehen ist weder wirtschaftlich noch generationengerecht denn die Mieter von heute müssen hohe Mietaufschläge für etwas zahlen dessen Nutzen sie oftmals gar nicht mehr genießen können so Kaisers Abschließend sagt er Der Mieterverein ist bereit mit Herrn Thies in einen sachlichen Dialog ber

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27131-mieterverein-begruesst-berufung-von-reinhard-thies-zum-wohnbau-chef.html?cHash=1556f9616a71fd89acbf778b3d05914c (2016-02-10)
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  • Man freue sich mit über 5468 Mitgliedern nach den Großstadt Vereinen der fünfgrößte Mieterverein in Hessen zu sein Es werde aber zunehmend schwerer neue und vor allem jüngere Mitglieder längere Zeit an den Verein zu binden Kaisers bedauerte die hohe Fluktuation Mietervereine seien in ihrem Selbstverständnis keine Mietberatungs GmbH sondern Solidar und Selbsthilfegemeinschaften in der sich jedes Mitglied an der Lösung seines Problems angemessen zu beteiligen habe Neben der Rechtsberatungsarbeit habe ein Mieterverein die wichtige Aufgabe die miet und wohnungspolitischen Interessen der Mieterschaft in der Öffentlichkeit zu vertreten und kommunalpolitisch darauf zu drängen dass die Mieterbelange ausreichend berücksichtigt werden Kaisers führte aus dass man allein im letzten Jahr rund 3800 Rechtsberatungen durchgeführt habe und damit die größte außergerichtliche Streitschlichtungseinrichtung in Gießen sei Im Mittelpunkt der Arbeit stehe die Erhaltung des Rechtsfriedens und die Vermeidung von unnötigen Mietrechtsprozessen Leider nähmen die Streitigkeiten um die Heiz und Nebenkosten immer mehr zu was in Zeiten rasant gestiegener Energiekosten und real gesunkener Einkommen auch nicht verwunderlich sei Bei den Wohnungsmängeln stünden Schimmelprobleme weiter an der Spitze Auch das Problem der angemessenen Wohnkosten im Rahmen der Hartz Reform sei wegen der jüngst verschärften Kriterien des Jobcenters in den Beratungen ein Thema Bezogen auf die lokale Wohnungsmarktsituation sagte der Mietervereinsvorsitzende Eine Wohnungsnot wie im Rhein Main Gebiet gibt es in Gießen zum Glück noch nicht aber ein auffälliger Mangel an kleinen und bezahlbaren Wohnungen ist feststellbar Der Grund dafür ist u a Immer mehr Sozialwohnungen fallen aus der Bindung d h sie werden teurer und neue Sozialwohnungen kommen nicht hinzu Die energetische Modernisierung treibt die Mietkosten stark in die Höhe Insgesamt nimmt die Zahl der Mieterhöhungen zu Mieter sollten aber bei der Anmietung einer neuen Behausung unbedingt nach dem Energieausweis fragen denn eine Wohnung mit geringer Kaltmiete habe nicht selten hohe Energiekosten Beim Mieterverein beklagt man

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27130-jahreshauptversammlung-des-mietervereins.html?cHash=a4b72b9d0248bac98ff922adf2b6f2a4 (2016-02-10)
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