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  • Die Folge hocheffizienter Dämmung nach dem Passivhaus Standard wie das z B die Wohnbau Gießen GmbH bevorzugt betreibt sind stark steigende Mieten Viele Mieter können dann zwar ihre Heizkosten bezahlen aber wegen der hohen Modernisierungsumlage nicht mehr die Miete Wenn die Miete zwischen 2 55 und 4 40 Euro qm steigt nützt es den Mietern wenig dass ihre Heizkosten um knapp einen Euro sinken erklärt der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Das gelte vor allem für Bezieher staatlicher Transferleistungen Hartz4 Grundsicherung aber auch für viele alleinstehende Menschen mit kleiner Rente oder Alleinerziehende mit geringem Einkommen Der Mieterverein fordert deshalb als Voraussetzung für die energetische Modernisierung die Warmmietenneutralität Das heißt die Kaltmiete steigt nur in dem Umfang wie die Heizkosten sinken Alles andere ist nicht sozialverträglich so Kaisers Und er verlangt dass der Modernisierungsaufschlag von 11 der Baukosten auf die Miete abgeschafftt wird Künftig müssten sich energetische Modernisierungsmaßnahmen in das System der ortsüblichen Vergleichsmiete einfügen Die Wohnbau habe bislang immer bestritten dass es Mieterverdrängung bei ihr gebe Aber ihre eigenen Angaben zu zwei sanierten Gebäuden widerlegen das So zeige sich zum Beispiel in den beiden Wohnblöcken Trieb 3 und am Spitzwegring 7 11 eine auffällig hohe Fluktuationsrate 14 bzw 17 3 während bzw nach der energetischen Modernierungsmaßnahme Im Durchschnitt sind es bei der Wohnbau 8 2 Das Unternehmen behauptet in seinem Geschäftsbericht 2013 von 574 Kündigungen sei nur in zwei Fällen die Miethöhe der Anlass gewesen Da Mieterkündigungen aber nicht begründet werden müssen kennt das Unternehmen gar nicht die Motive der Mieter für den Auszug Wir wissen aber von Bewohnern anderer sanierter Gebäude so von den Wohnbau Häusern am Lärchenwäldchen dass es in Folge der starken Mietanhebung viele Mieterwechsel gegeben hat heißt es in der Presseerklärung des Mietervereins Ein weiterer Hinweis auf Segregationsprozesse ist die Tatsache dass im Haus Spitzwegring 7

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  • 04 2015 Quadratmeter Abzocke Tipps für Mieter Auch in Gießen sind Wohnungen knapp und deshalb schnell weitervermietet Da fällt es kaum noch auf wenn Vermieter es mit der Größe der Wohnung nicht so genau nehmen In seltenen Fällen mogeln Vermieter sogar bei der Zahl der mehr 17 04 2015 Sanierungsgebiet Flussstraßenviertel braucht Milieuschutzsatzung In einer Stellungnahme des Mietervereins zur Kontroverse am Runden Tisch über die Notwendigkeit einer Milieuschutzsatzung für das Flussstraßenviertel heißt es Der Mieterverein hält die Verabschiedung einer Milieuschutzsatzung mehr 15 04 2015 Erfreulich Magistrat entdeckt sozialen Wohnungsbau Reichlich spät bequemt sich der rot grüne Magistrat dazu eigene Anstrengungen zur Förderung des Baus neuer Sozialwohnungen zu machen Die geplanten 65 Wohnungen zum Mietpreis von 6 50 Euro qm in der Henriette Fürth Straße sind mehr 13 04 2015 Wohnungslosigkeit in Gießen nimmt zu Arme und reiche Städte trifft es gleichermaßen In ganz Deutschland nimmt die Zahl der Wohnungslosen zu Nach den Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe sind hierzulande 260 000 Menschen wohnungslos bis mehr 31 03 2015 Mieterverein rät zum Übergabeprotokoll beim Wohnungseinzug Beim Mieterverein rät man allen Mietern die neu in eine Wohnung einziehen zur Anfertigung eines Wohnungsübergabeprotokolls mit dem Vermieter Sinn und Zweck des Protokolls sei es späteren Streit über das Vorhandensein und den mehr 26 03 2015 Mieterverein begrüßt wohnungspolitische Diskussion in Gießen Wir sind erfreut dass die Stadtpolitik endlich die Notwendigkeit von mehr bezahlbarem Wohnraum auch neuen Sozialwohnungen erkannt hat Bis zum Sommer 2014 hatte der Magistrat noch die falsche Position vertreten das mehr 18 03 2015 BGH Urteile zu Schönheitsreparaturen als wegweisend begrüßt Jeder zweite Mietvertrag betroffen Die heutigen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs sind wegweisend Die Karlsruher Richter haben ihre bisherige Rechtsprechung geändert und die Regelungen zu den sog Schönheitsreparaturen neu geregelt Auf Mieter die in eine mehr 10 03 2015 Mieterverein kritisiert hektische und wenig

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  • Pressemeldungen Archiv Newsletter 05 01 15 08 29 Uhr Mietwohnungssuche in Gießen kein Kinderspiel Wer bei der angespannten Wohnungsmarktlage heute die Gelegenheit zu einer Wohnungsbesichtigung allein bekommt dann ist das im Wortsinn schon einmal die halbe Miete Wichtigste Aufgabe jetzt sympathisch wirken Großspurige Besserwisser haben bei Vermietern schlechte Chancen Sympathisches Auftreten ist der zweitwichtigste Faktor bei der erfolgreichen Wohnungssuche so lautet der Hinweis des Mietervereins Bei der Entscheidung über die Wohnungsvergabe sei das nachweisbare Einkommen am wichtigsten Auf Platz drei Der künftige Mieter soll zur Hausgemeinschaft passen Dahinter folgen dann die Festanstellung und eine positive Schufa Auskunft Klar ist Auf einem angespannten Wohnungsmarkt ist es mit der Privatsphäre nicht weit her Der Mieter muss seine Einkommenssituation also offenlegen da gibt es wohl kaum kein Entkommen Außerdem haben die Vermieter ein Recht darauf zu erfahren wer genau denn in die Wohnung einziehen soll Bei diesen beiden Fragen darf auch nicht geflunkert werden sonst könnte es später noch Ärger geben Alle anderen Fragen gehen den Vermieter rechtlich gesehen nichts an sagt Stefan Kaisers Vorsitzender des Mietervereins Auch eine Schufa Auskunft dürfte eigentlich erst verlangt werden wenn grundsätzlich beide Parteien einig sind einen Mietvertrag abzuschließen Schufa Auskünfte massenweise schon bei der Besichtigung einzusammeln ist eigentlich nicht vorgesehen meint Kaisers Aber natürlich ist die Situation in der Realität oft eine andere Wer mit einer ungünstigen Schufa Bewertung kämpft sollte dafür zumindest eine Erklärung parat haben und auf Nachsicht des Vermieters hoffen Bei Fragen nach Mitgliedschaft in Vereinen oder nach politischen oder persönlichen Vorlieben sei Vorsicht geboten Der Mieter könnte die Auskunft verweigern Doch das würde wohl seine Chancen schmälern Aber Hier ist das Schwindeln erlaubt und vielleicht die charmanteste Lösung Anders ist die Situation allerdings wenn es um Haustiere und um laute Musikinstrumente geht Der süße kleine Dobermann muss zwar nicht beim ersten Gespräch

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  • sich hier Startseite Presse Archiv 2015 Pressemeldungen Archiv 2015 2014 2013 2012 2011 2010 älter Newsletter 2015 03 03 2015 Trotz vieler Neubauten steigende Mieten in Gießen Sozialwohnungen immer mehr Mangelware mehr 17 02 2015 Strom wird billiger aber SWG Kunden in Gießen spüren nichts davon Vielerorts sind die Strompreise in Deutschland zum 1 Januar 2015 gesunken so auch bei den Stadtwerken in Marburg Der Versorger in Wetzlar ENWAG wird seine Preise für Strom und Gas zum 1 April senken Bei den Stadtwerken mehr 10 02 2015 Mieterverein fordert Einrichtung einer Wohnleitstelle Der Mieterverein erneuert seine Forderung an den Magistrat nach der Einrichtung einer Wohnleitstelle im Rathaus So könnten die verschiedenen Zuständigkeiten für den Wohnungsbereich des 2005 aufgelösten städtischen mehr 03 02 2015 Giftiges Blei im Trinkwasser Was tun Blei Wasserrohre in Altbauten sind eine Gefahr für die Gesundheit Längst dürfen Bleirohre nicht mehr in Wohnhäusern installiert werden Seit mehr als einem Jahr gilt außerdem ein besonders strenger Grenzwert Trotzdem mehr 02 02 2015 Einladung zur Jahreshauptversammlung die am Samstag 25 April 2015 um 14 30 Uhr in der Kongresshalle Gießen Kerkradezimmer stattfindet 26 01 2015 Mieterverein gibt Tipps Mit einfachen Mitteln die Heizkosten senken Die Heizkosten machen einen beträchtlichen Anteil der privaten Nebenkosten aus Oft gibt es aber ohne Komfortverzicht Einsparpotentiale Der Mieterverein gibt Tipps wie man nicht nur die Heizenergie effektiv reduzieren sondern mehr 20 01 2015 Neue digitale Stromzähler Nutzenvorteile rechtfertigen Kostenaufwand nicht Fast 46 Mill Stromzähler hängen hierzulande in den Kellern und Fluren der Wohnhäuser Sie halten fest wie viel Strom ein Haushalt binnen eines Jahres verbraucht hat Jahrzehntelang haben diese kargen Daten genügt Für die mehr 12 01 2015 Dicke Fassadendämmung an Wohngebäuden oft unsinnig Weil die energetische Modernisierung an vielen Wohngebäuden oft mit wenig Sinn durchgeführt wird ergeben sich hohe Kosten Und der Nutzen

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/archiv/2015/browse/7.html?cHash=738a3edb1247a9d6eca6e686491954b1 (2016-02-10)
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  • gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 04 08 14 09 11 Uhr Mieter und Wohnungswirtschaft sind die Verlierer der EEG Novelle Wer zukünftig Solarmodule oder eine Kraft Wärme Kopplungsanlage KWK neu installiere der müsse für jede kWh die er selbst verbraucht 30 der EEG Umlage d h zurzeit 1 58 Cent bezahlen ab 2016 35 und ab 2017 40 Bislang sei der Eigenverbrauch von Strom von der Umlage befreit gewesen Es werde sich nicht mehr lohnen in neue Anlagen zu investieren beklagen die Kritiker der neuen Regelung Für Eigenheim Besitzer hingegen die eine Photovoltaik unter 10 kWh Leistung errichten wollen bleibt alles beim Alten Sie werden von der EEG Umlage weiterhin befreit Solche Kleinanlagen sind in der letzten Zeit deutlich billiger geworden und je geringer die Leistung ist desto höher fällt die Quote für den Eigenverbrauch aus Das rechnet sich so Stefan Kaisers der Vorsitzende des Mietervereins Neben den neuen Eigenverbrauchsregeln stößt auch das Aus für das so genannte Grünstrom Privileg auf Kritik Wer Strom aus erneuerbaren Energien beziehet bekomme bei der EEG Umlage bislang unter bestimmten Voraussetzungen einen Nachlass in Höhe von 2 Cent Werde der Strom zudem dort erzeugt wo er verbraucht wird entfallen auch Netzentgelte Konzessionsabgabe und Stromsteuer Dies zusammen ermögliche es Immobiliengesellschaften Versorgern und Energiegenossenschaften so genannte Mieter Strom Tarife anzubieten Das sind preisgünstige Lieferverträge bei denen ein Teil der Energie aus Solaranlagen stammte die auf den jeweiligen Hausdächern installiert sind So können auch Mieter vom günstigen Sonnenstrom profitieren die selber keine Möglichkeit haben ein eigenes Solarsystem zu installieren erläutert Kaisers Mit der EEG Novelle habe die Bundesregierung den Rabatt bei der EEG Umlage jedoch gestrichen Die Bundesregierung lässt die Mieter im Regen stehen kritisiert man beim Mieterverein Die Zahl der Immobilien bei denen sich solche Modelle rechnen

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27072-mieter-und-wohnungswirtschaft-sind-die-verlierer-der-eeg-novelle.html?cHash=0c9f668caa355530daa0163822c2ec52 (2016-02-10)
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  • der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen Lag die bisherige Miete über dieser Grenze darf der Vermieter diese überhöhte Miete auch beim Neuabschluss eines Mietvertrages weiter fordern Für den Wohnungsneubau oder für umfassend modernisierte Wohnungen soll es keine Mietpreisbegrenzung geben Die Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten müssen von den Bundesländern festgelegt werden Eine Begrenzung der Regelung auf 5 Jahre sei unstreitig Die Koalitionsparteien müssten sich nur über die technische Frage einigen wo die Befristung verankert werden soll Das könne aber letztlich kein Problem sein und dürfe die Realisierung der Mietpreisbremse nicht ernsthaft behindern Nun wird eingewandt es sei schwierig angespannte Wohnungsmärkte zu definieren Die Mietpreisbremse soll in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten gelten Das soll der Fall sein wenn die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen in einer Gemeinde oder einem Teil der Gemeinde besonders gefährdet ist Vorbild für diese Formulierung von Bundesjustizminister Maas war ein noch von der letzten Bundesregierung beschlossenes Gesetz Danach können die Bundesländer in Gemeinden mit einem so verstandenen angespannten Wohnungsmarkt die Kappungsgrenze von 20 Prozent auf 15 Prozent senken darf die Miete in bestehenden Mietverhältnissen nur um 15 Prozent in 3 Jahren steigen so Kaisers Vor einem Jahr hätten die Rechtsexperten der Union die Gesetzesänderung der damaligen FDP Justizministerin durchgewunken und mit beschlossen Jetzt übten sie an dem wortgleichen Vorschlag des SPD Justizministers für die Mietpreisbremse heftige Kritik Der Spielraum für die Länder sei zu groß es müssten objektive Daten und Zahlen auf den Tisch Das nennen wir scheinheilig Übrigens hat Bayern damals als erstes Land von der Möglichkeit Gebrauch gemacht Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten auszuweisen Einwand Rechtssichere Grundlagen für Vergleichsmiete Mietpreisbremse fehlt Die Wiedervermietungsmiete soll höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen Was die ortsübliche Vergleichsmiete ist welche Rolle der Mietspiegel dabei spielt wissen Mieter und Vermieter seit Jahrzehnten In den knapp 20 Millionen frei finanzierten

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27073-cdu-blockiert-mietpreisbremse.html?cHash=c851d4f9320ad1eca44251eabe21670f (2016-02-10)
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  • August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 22 07 14 17 13 Uhr Mieterverein weist auf Dilemma der Wohnungsversorgung in Gießen hin Die gute Prognose für den Kauf von Wohnimmobilien in der Stadt Gießen die das Wirtschaftsforschungsinstitut Pognos in einer Studie abgibt lockt Bauträger an um neue Eigentumswohnanlagen zu erreichten Aber nur wenn diese Wohnungen nicht von den Eigentümern selbst genutzt werden stehen sie dem Mietwohnungsmarkt zur Verfügung Sollte das der Fall ist wollen die Investoren eine gute Rendite erwirtschaften Das heißt solche Quartiere sind hochpreisig Kaltmieten von 9 12 Euro qm werden keine Seltenheit sein sagt der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Damit sei aber vielen Mietern in der Stadt nicht geholfen denn die könnten diese hohen Mieten nicht bezahlen Studenten Rentner Alleinerziehende Menschen mit kleineren Einkommen Für sie würden bezahlbare Wohnungen gebraucht die es in Gießen aber immer weniger gibt Denn die Wohnbau Gießen GmbH und andere Gesellschaften modernisiere ihren Wohnungsbestand aufwendig und treibe damit die Mieten in die Höhe Kaisers stellt fest Neue Sozialwohnungen werden dringend benötigt aber keiner baut sie hier Dabei ist der Bau von Sozialwohnungen kein Monopol der kommunalen Wohnungsgesellschaften Der Mieterverein kritisiert den Magistrat der die Möglichkeiten des Planungsrechtes nicht nutzt um auch private Bauinvestoren dazu anzuhalten in ihren Wohnungsprojekten anteilig Sozialwohnungen zu errichten Andere Kommunen sind da längst weiter als Gießen So werden sich die Wohnraumversorgungsprobleme in der Stadt weiter verschärfen was sich schon bald beim Wintersemesterbeginn zeigen wird Bereits heute führt die Entwicklung zu einer schleichenden Gentrifizierung und zur Verdrängung von Mietern ins Umland zurück Geschäftszeiten Mieterverein Gießen e V

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  • Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 01 07 14 17 13 Uhr Größenangabe der Wohnung im Mietvertrag nötig Die Wohnfläche wirkt sich auf die Betriebskosten und Mieterhöhungen aus Doch eine einheitliche Berechnungsgrundlage gibt es in Deutschland dafür nicht Ebenso wenig muss ein Mietvertrag Informationen über die Größe einer Wohnung enthalten Weil es keine gesetzliche Regelung dazu gibt hat sich der Bundesgerichtshof BGH mehrfach eingeschaltet hat Danach gilt der Grundsatz dass die angegebene Wohnungsgröße im Mietvertrag max um 10 von der tatsächlichen Wohnfläche abweichen darf Bleibt die Abweichung unterhalb dieser Marke müssen dies Mieter so hinnehmen Ist die Differenz größer ist eine im Mietvertrag mit 80 m² ausgewiesene Wohnung also tatsächlich nur 71 m² groß dann hat der Mieter das Recht seine Miete um den entsprechenden Prozentsatz zu mindern BGH Az VIII ZR 295 03 erklärt der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Um der Gefahr einer Mietminderung zu entgehen schreiben aber die wenigsten Vermieter die Wohnungsgröße in den Mietvertrag Eine Quadratmeter Angabe im Mietvertrag sei nämlich keineswegs nur eine unverbindliche Beschreibung der Wohnung sondern gelte als eine so genannte Beschaffenheitsvereinbarung Vermieter und Mieter legten damit verbindlich ein wesentliches Merkmal der Wohnung fest Auch das Wörtchen ca vor der Quadratmeter Angabe ändere nichts an deren Verbindlichkeit Wenn nun die tatsächliche Wohnfläche als Maßstab gelten solle dann müsse auch geklärt werden wie diese Zahl ermittelt werde Denn wie die Wohnfläche einer Wohnung berechnet wird ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt Lediglich für öffentlich geförderte Wohnungen existieren Vorschriften Bei Mietverträgen ab dem 01 01 2004 findet die Wohnflächenverordnung WoFlV Anwendung Viele Gerichte ziehen diese Regelwerke auch im frei finanzierten Wohnungsbau als Maßstab heran sofern nicht im Mietvertrag eine andere Berechnungsgrundlage vereinbart wurde Wenn nun der Gesetzgeber dafür sorgen will dass

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