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  • Zeit viele Wohnungsneubauten allerdings durchweg im hochpreisigen Segment oberhalb von 10 Euro qm Kaltmiete In Marburg waren es in den letzten Jahren rund 2000 neue Wohneinheiten aufgrund privater Bautätigkeit in Gießen werden es bis Jahresende 2015 2113 sein Wie der Magistrat in Gießen meint auch Herr Spieß dafür gebe es durchaus eine Nachfrage weil es einen Trend zurück in die Stadt gebe Auf den Einwand dass mit solch teuren Wohnungen aber nicht die große Nachfrage der Bezieher kleiner Einkommen nach für sie bezahlbaren Wohnungen zu befriedigen sei verweist der neue Oberbürgermeister auf die zur Zeit im Bau befindlichen 200 Wohnungen im preiswerten Bereich Die städtische Marburger Wohnungsgeselllschaft GeWoBau prüfe den Neubau weiterer 100 innenstadtnaher Wohnungen Hinzu kämen weitere preiswerte Wohnungen die aufgrund einer Sozialquote für die Bebauung in der Marburger Nordstadt entstünden Das ist beachtlich sagt der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Dagegen habe der Magistrat in Gießen erst kürzlich stolz ein Wohnungsbau Investitionsprogramm 2016 18 im Umfang von 1 3 Mio Euro beschlossen das lediglich 65 neue öffentlich geförderte Wohnungen vorsehe Ein solches Volumen ist viel zu gering nur ein Tropfen auf den heißen Stein Es kann allenfalls ein erster Schritt sein Es müssten in den nächsten Jahren jährlich mindestens 100 neue Sozialwohnungen gebaut werden so Kaisers Er hält der Gießener Wohnungspolitik vor Das Instrument im Baurecht private Bauinvestoren auch anteilig zum Bau von Sozialwohnungen zu verpflichten wie es Marburg nutzt hat der Gießener Magistrat bislang nicht angewendet Wir haben ihn dazu mehrfach aufgefordert Mit einer solch neoliberalen Wohnungspolitik die privaten Investoren sehr viel freie Hand zur Gewinnerzielung lässt wird man in Gießen keinen Fortschritt bei der Schaffung von neuem preiswertem Wohnraum erzielen Gerade ein rot grüner Magistrat muss die Bauträger an den Auftrag des Grundgesetzes erinnern wonach Eigentum verpflichtet und sein Gebrauch zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen

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  • Jahr 2012 aus der sich eine Nachforderung in Höhe von 841 41 Euro ergab Der Mieter bat um Einsicht in die Abrechnungsbelege insbesondere zu den Hausmeister und Versicherungskosten Er behauptete die Kosten für den Hausmeister seien zu hoch da der lediglich einmal pro Woche vor Ort gewesen sei und nur die Müllcontainer hinaus und hereingestellt habe Dem widersprach der Vermieter Der Hausmeister habe auch den Hof gekehrt den Rasen gemäht und weitere Arbeiten erledigt Er sei täglich vor Ort gewesen Der Vermieter legte dem Gericht aber keine Belege für die Hausmeisterkosten vor lediglich nicht unterzeichnete Arbeitsverträge aus denen sich ein Bruttomonatsgehalt für den Hausmeister von 1200 Euro ergab Bei den vier Liegenschaften für die der Hausmeister zuständig war war aber das Haus in dem der Mieter wohnte gar nicht aufgeführt Völlig unverständlich blieb die Behauptung des Vermieters es seien insgesamt 33 370 Euro an Hausmeisterkosten für die angegebenen Objekte angefallen Das Amtsgericht entschied daraufhin dass die Hausmeisterkosten nicht fällig seien In der Begründung des Urteils Az 48 C 280 14 heißt es der Vermieter habe es trotz Aufforderung des Gerichtes unterlassen zu dem Vorwurf des Mieters rechtzeitig Stellung zu nehmen Zudem würden die vorgelegten Unterlagen nicht genügen weil sich daraus nicht ergebe ob und in welcher Höhe tatsächlich Zahlungen erfolgt seien Die Kosten für die Sach und Haftpflichtversicherung seien ebenfalls nicht zu berücksichtigen weil die vom Mieter mehrfach verlangte Belegeinsicht in den Versicherungsvertrag nicht bis zum gerichtlichen Haupttermin gewährt worden sei Aus den dem Gericht vorgelegten Belegen ergebe sich zwar dass für das Anwesen ein Versicherungsvertrag bestehe aber es sei nicht ersichtlich welche Risiken damit im Einzelnen versichert seien Beim Mieterverein begrüßt man die Entscheidung die klar mache dass ein Mieter bei den Betriebskosten Kontrollrechte habe um die Schlüssigkeit der Abrechnung sowie die Einhaltung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit für die

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  • 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 02 10 15 12 43 Uhr Initiative des Landkreises zum Wohnungsneubau zu begrüßen Es ist begrüßenswert wenn die Verantwortlichen im Kreis endlich wach werden und begreifen dass ihr Handeln notwendig ist um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen heißt es in einer Presseerklärung des Mietervereins Dass das Engagement der Landrätin erst jetzt und im Zusammenhang mit der rasanten Zunahme der Flüchtlinge komme sei schon bemerkenswert Die Zahl der Menschen im Kreis die auf der Suche nach einer für sie noch erschwinglichen Wohnung sind steige seit Jahren ohne dass sich politisch etwas getan habe Und der Kreis trage mit den von ihm festgelegten viel zu niedrigen Kosten für die Unterkunft KdU für die Bezieher von staatlichen Transferleistungen selber zur Verschärfung des Problems bei Der Mieterverein und die Sozialverbände haben schon mehrfach darauf hingewiesen dass die Angemessenheitsgrenzen in der Stadt Gießen und auch im Landkreis der Mietenentwicklung auf dem Wohnungsmarkt längst nicht mehr Rechnung tragen Der Landkreis verletzt damit in unseren Augen das Grundrecht der Existenzsicherung merkt der Vereinsvorsitzende Stefan Kaisers dazu kritisch an Die Zuwanderung so vieler Menschen verschärfe nun die Verteilungskämpfe um Wohnraum noch zusätzlich Was wir brauchen ist ein wirklicher kraftvoller Neustart der sozialen Wohnungsbaus der die Fehler der 60er und 70er Jahre vermeidet Falsch wäre es deshalb spezielle Flüchtlingswohnungen zu bauen denn das leistet nur der Ghettoisierung Vorschub und erzeugt banlieus nach französischem Muster Marburg ist schon dabei diesen Fehler zu begehen indem es Holzhäuser für Flüchtlinge errichtet sagt Kaisers zurück Geschäftszeiten Mieterverein Gießen e V Bleichstr 28

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  • 2015 Mieter Zeitung 2014 Dezember 2014 Oktober 2014 August 2014 Juni 2014 April 2014 Februar 2014 Mieter Zeitung 2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 29 09 15 17 43 Uhr Vermieter haben kein allgemeines Wohnungsbesichtigungsrecht Es gibt immer noch Vermieter die der Meinung sind sie könnten die Mietwohnung ihres Mieter regelmäßig besichtigen Das Recht dazu haben sie nicht auch wenn es hierzu in vielen Mietverträgen eine Klausel gibt Die wurde jetzt von einem Gericht für unwirksam erklärt teilt der Mieterverein in einer Presseerklärung mit In dem verhandelten Fall wollte ein Vermieter die Wohnung seines Mieters besichtigen Er berief sich hierbei auf eine Vereinbarung im Mietvertrag die es ihm gestattete die Mietsache zur Prüfung ihres Zustandes oder zum Ablesen von Messgeräten in angemessenen Abständen und nach rechtzeitiger Ankündigung während der üblichen Besuchszeiten zu betreten Dieser Zutritt wurde ihm vom Mieter mehrfach verweigert Deshalb kündigte der Vermieter die Wohnung Die Räumungsklage hatte keinen Erfolg Die in vielen Mietverträgen verwendete Klausel sei unwirksam da sie nicht klar definiere was unter angemessenen Abständen zu verstehen sei erklärte das Amtsgericht Bad Cannstadt in seinem Urteil Az 6 C 1267 14 Zum anderen sei sie unangemessen da es kein periodisches Recht des Vermieters gebe ohne konkreten Anlass die Wohnung zu begutachten Vielmehr ist der Mieter nur verpflichtet nach Vorankündigung dem Vermieter den Zutritt zu gewähren wenn es einen konkreten Anlass gibt zurück Geschäftszeiten Mieterverein Gießen e V Bleichstr 28 35390 Gießen Lahn Telefon 0641 71235 Telefax 0641 71513 E Mail info mieterverein giessen de Öffnungszeiten Montag 08 00 11

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  • hat für die Landkreise Gießen und Marburg eine Untersuchung über die Bestimmung von Angemessenheitsgrenzen der Kosten der Heizung KdH bzw eines Klima Bonus in den Kosten der Unterkunft KdU erstellt Beide Leistungssysteme mit denen nach dem Sozialgesetzbuch den Grundsicherungs und Hartz4 Empfängern die Wohnkosten erstattet werden sind rechtlich getrennt zu betrachten obwohl sie im engen Zusammenhang stehen Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis dass ein Klima Bonus hilfreich sein könnte um die in Anlehnung an den bundesweiten Heizkostenspiegel des Mieterbundes ermittelten durchschnittlichen Wärmeverbrauchskosten bei der Einzelfallprüfung mit der energetischen Qualität des Wohngebäudes zu verzahnen Grundsätzlich begrüßen wir die vorgelegten Ergebnisse als Schritt in die richtige Richtung erklärt man beim Mieterverein Danach kann z B bei einem energetisch optimierten Gebäudes mit einem Primärenergiebedarf von 80 KWh qm Jahr ein Erhöhungsbetrag von 0 80 Euro qm auf die Bruttokaltmiete aufgeschlagen werden weil der Energiebedarf wegen der guten energetischen Situation des Hauses um 0 80 Euro qm gesunken ist Umgekehrt könnte es bei der Bruttokaltmiete auch Abschläge von bis zu 0 25Euro qm geben wenn der Energiebedarf z B 260 KWh qm Jahr beträgt erklärt der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Und er ergänzt Damit kommt das IWU der Forderung des Mieterbundes nach der Warmmietenneutralität entgegen Die besagt dass nach der energetischen Verbesserung eines Hauses die Kaltmiete um genau den Betrag steigen kann um den die Heizkosten sinken Nur das ist sozialverträglich Doch die Theorie des Gutachtens decke sich leider nicht mit der Realität So modernisiere insbesondere die Wohnbau Gießen ihren Wohnungsbestand enorm kostenaufwendig hin zum Passiv Haus Standard 15KWh qm Jahr Als Folge davon würden zwar die Energiekosten stark zurückgehen um bis zu 1 Euro qm Monat aber die Bruttokaltmiete erhöhe sich um 2 3 Euro qm Monat und mehr Wegen der Sanierung und Modernisierung befänden sich die Wohnungen dann nicht mehr

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/32108-iwu-gutachten-bringt-fuer-mieter-kaum-fortschritte.html?cHash=eb320c69abe79d3fdc6a01de18e9f219 (2016-02-10)
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  • liegt nicht zu sanieren sondern sie abzureißen und dort neu zu bauen mag aus Sicht des Unternehmens ökonomisch richtig und sinnvoll sein Es heißt die Bausubstanz der Gebäude sei so miserabel dass eine grundhafte Modernisierung ein schlechteres Ergebnis bringe als ein Neubau Doch für die Mieter ergeben sich damit erhebliche Probleme meint man beim Mieterverein und erneuert die Forderung nach Schaffung einer Milieuschutz Satzung für das ganze Quartier Bei Abriss der genannten Häuser müssen die Mieter zunächst einen teuren Zwischenumzug machen bevor sie dann wieder in die Neubauten einziehen können Für viele ist das ein finanziell kaum zu leisten Zudem erscheint es fraglich wie viele Mieter überhaupt in die neuen Wohnungen werden umziehen können wenn dort Kaltmieten von 6 50 Euro qm verlangt werden Bezieher von Hartz4 Leistungen oder Grundsicherung erhalten die Unterkunftskosten in dieser Höhe vom Jobcenter nicht erstattet Darauf verweist der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Diese Menschen müssten sich dann eine billigere Bleibe suchen die es in der Stadt aber immer weniger gibt Konsequenz Vertreibung ins Umland von Gießen Das aber bedeutet für viele vor allem die Älteren eine soziale Entwurzelung Es erschwert ihr Leben denn sie sind nur eingeschränkt mobil Wir haben auf diese Konsequenzen bereits mehrfach hingewiesen die man in Fachkreisen mit dem Begriff Segregation bezeichnet zu deutsch Mieterverdrängung Aber davon will die städtische Wohnbau nichts wissen Sie spricht salbungsvoll davon den Charakter des Viertels als sozialen Schutzraum zu erhalten Davon haben aber die Mieter nichts wenn Jobcenter und Wohnbau keine sozialverträglichen Lösungen finden wonach es nicht aussieht kritisiert der Mieterverein Mit Hilfe einer Milieuschutz Satzung könnte die angestammte Wohnbevölkerung vor Aufwertungs und Verdrängungstendenzen geschützt und die schleichende soziale Veränderung des Viertels verhindert werden Auf Grundlage des Baugesetzbuchs könne die Stadt Gebiete ausweisen in denen durch Milieuschutz Satzungen der Rückbau die Änderung und die Nutzungsänderung

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  • Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 18 09 15 11 30 Uhr Starker Mietanstieg in Gießen Die Feststellung des Immobilienportals immowelt de in ihrem aktuellen Mietpreis Check Unistädte zum rasanten Mietanstieg in Gießen ist alarmierend heißt es in einer Presseerklärung des Mietervereins Gießen muss deshalb von der Hessischen Landesregierung in den Kreis der Gemeinden aufgenommen werden in denen bei Neuvermietungen die Mietpreisbremse gilt Und Bund und Land müssen schnellstens große Förderprogramme für Sozialwohnungen auflegen 2014 wurden in Hessen nur 450 neue Sozialwohnungen gefördert Der Magistrat muss weit mehr als die 65 geplanten neuen Sozialwohnungen bis 2018 bauen fordert der Vereinsvorsitzende Stefan Kaisers Nach Angaben des Immobilienportals seien die Kaltmietpreise in Gießen insbesondere für Kleinwohnungen von bis zu 40qm binnen Jahresfrist um 35 gestiegen Der durchschnittliche Preis betrage 12 80 Euro qm Die sei bundesweit der stärkste Anstieg und Gießen liege damit in der Rangfolge der 64 Universitätsstädte in Deutschland auf Platz 8 Bei größeren Wohnungen 80 100qm betrage der Kaltmietpreis 10 Euro qm Der starke Anstieg lässt nur eine Schluss zu Das Angebot insbesondere für die Single Wohnungen in Gießen ist zu gering die Nachfrage sehr hoch Um die knappen kleinen Wohnungen bewerben sich ja längst nicht nur Studenten sondern auch andere Bürger wie Erzieher Verkäufer oder Restaurantfachleute die meist nur über kleinere Einkommen verfügen Deren Wohnkostenbelastung erreicht dann oftmals 40 Prozent und mehr erklärt Kaisers Auch die forcierte Neubautätigkeit in der Stadt werde da nur ganz begrenzt Abhilfe schaffen da die Neubaumieten besonders hoch seien Die meisten Geschosswohnungen würden zudem als Eigentumswohnungen vermarktet und von den Erwerbern oftmals selber genutzt Ohne neue zusätzliche preisgünstige Wohnungen werde der

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/31940-starker-mietanstieg-in-giessen.html?cHash=5f5d93b247c68eb0965b1194e489bdf2 (2016-02-10)
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  • schon jetzt einige dunkle Stellen Nach der ersten Begrüßungseuphorie reift die Erkenntnis dass hochherzige Gefühle nicht ausreichen werden um die anstehenden großen Probleme menschengerecht zu lösen Vielmehr sind kühler Verstand und entschlossenes Handeln nötig Ein zentraler Punkt bei der Integration der vielen Flüchtlinge ist die zeitnahe Versorgung mit angessenem Wohnraum In den Erstaufnahmestellen und Notunterkünften können die Menschen nicht auf Dauer bleiben Die sich häufenden Spannungen wegen der quälend engen Unterbringung ohne jegliche Privatsphäre zeigen das deutlich Aber in den Ballungsgebieten Groß und Universitätsstädten wie Gießen ist bezahlbarer Wohnraum schon jetzt knapp Die Verteilungskämpfe darum im unteren Drittel unserer Gesellschaft sind bereits in vollem Gange Nun kommen noch 1 Mio Flüchtlinge hinzu die zusätzlich nach preiswerten Wohnungen suchen Es wird einige Zeit brauchen bis sie in den Arbeitsmarkt integriert sein werden und dann über eigenes Geld verfügen um sich damit selber eine Bleibe leisten zu können Ökonomisch betrachtet wäre es ideal die Flüchtlinge in den ländlichen Gebieten anzusiedeln die bereits heute unter dem demografischen Wandel leiden wo schon Wohnungen leerstehen und die Mieten relativ niedrig sind Das wären z B die ost und nordhessischen Landkreise die Eifel oder der Westerwald Weite Teile der ostdeutschen Bundesländer leiden unter Abwanderung der Bevölkerung und verfügen über ein großes Wohnungsangebot Aber genau diese Regionen sind es in denen die größte Aversion gegen die Fremden besteht Die drängen deshalb in die Städte weil sie dort am ehesten auf Landsleute treffen weil dort die besseren Arbeitsmöglichkeiten bestehen und ihre eingeschränkte Mobilität kein Nachteil ist Das verschärft den Verdrängungswettbewerb auf dem Wohnungsmarkt und wird zu sozialen Spannungen führen wenn nicht schnell neue Sozialwohnungen hinzugebaut werden die allerdings nicht zu neuen Wohnghettos führen dürfen Die Bundesregierung muss ein Wohnungsbauprogramm auflegen das diesen Namen auch verdient Eine Verdoppelung der Mittel um 518 Mio Euro wird nicht ausreichen Rasches Handeln

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