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  • 27 12 11 09 59 Uhr Mieterverein begrüßt die Position der GSW zur energetischen Sanierung Der Mieterverein begrüßt die Ausführungen des Geschäftsführers der Gesellschaft für Soziales Wohnen GSW Dieter Stoodt zum Umgang mit energetischen Sanierungen im Wohnungsbestand Stoodt hatte erklärt dass es um Maßnahmen mit Augenmaß gehen müsse die die finanziellen Möglichkeiten der Mieter nicht überfordern dürften Der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers sagte dazu Angesichts steigender Energiepreise werden die Belastungen für die Mieter aus den Nebenkosten der sogenannten zweiten Miete zukünftig weiter steigen Für den Wohnungsbestand besteht also Handlungsbedarf um dort den Energieverbrauch zu senken Aber die Sanierungskosten werden letztlich den Mietern aufgebürdet und nicht wenige befinden sich schon jetzt an der finanziellen Belastungsgrenze Deshalb sind Sanierungen nach dem Motto viel hilft viel ein Irrweg Denn das Ergebnis ist allzu oft eine höhere Kaltmiete ohne dass die Betriebskosten zugleich entsprechend sinken Viele Wohnungsgesellschaften so auch in Gießen würden teure Maximallösungen wie den Passivhaus Standard anstreben und seien dabei viel zu leichtgläubig was die Versprechungen der Dämmstoffindustrie anbetrifft Die Bau Lobby rede z B bei der Fassadendämmung eine Energieeinsparung von 60 in Wirklichkeit würden dann aber oft nur bescheidene 15 erreicht Ähnlich verhalte es sich bei vielen anderen Maßnahmen wie der Keller und Dachdämmung der Heizungserneuerung oder dem Fensteraustausch Gerade bei der verbreiteten weil angeblich so preisgünstigen Fassadendämmung mit Styropor bestünden wachsende Zweifel hinsichtlich der Nachhaltigkeit So seien die langfristigen Instandhaltungskosten von solchermaßen gedämmten Häusern wesentlich höher Bei mehr als 75 Prozent aller gedämmten Fassaden gebe es über kurz oder lang Probleme mit Feuchtigkeitsschäden Schmutz Algen und Pilzbefall wie eine Studie ergeben hat Und am Ende müssen wieder die Mieter die Kosten tragen so Kaisers Der Mieterverein empfiehlt daher den Wohnungsunternehmen in Gießen bei der energetischen Sanierung mehr Sensibilität walten zu lassen und die Mieterschaft nicht zu überfordern Die Bewohner

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  • zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 04 12 11 10 32 Uhr Mieterverein warnt Wohnsituation für Senioren verschlechtert sich Immer mehr Ältere müssten sich darauf einstellen vom Wohnungsmarkt abgekoppelt zu werden Grund seien eine zunehmende Altersarmut sowie ein viel zu geringer Bestand an altersgerechten und bezahlbaren Wohnungen Für einen Großteil der Menschen die innerhalb der nächsten Jahre in Rente gehen wird das Wohnen zum Problem werden Sie können sich ihre jetzige Wohnung dann einfach nicht mehr leisten zitiert der Mietervereinsvorsitzende Stefan Kaisers aus der Studie Bezieht man das auf die Wohnsituation in Gießen so erscheinen Brutto Mietpreise Mietzins alle Betriebskosten von über 9 Euro pro Quadratmeter wie in der Seniorenwohnungsanlage der Wohnbau an der Eichgärtenallee als unakzeptabel Solche Preise werden Rentner schon bald nicht mehr bezahlen können da ihre Mietbelastung bereits heute vielfach bei über 40 Prozent des Monatseinkommens liegt meint Kaisers Die Altersarmut werde wachsen weil immer mehr Menschen mit so genannten gebrochenen Erwerbsbiografien in Rente gehen werden So werden im Jahre 2020 mehr als 930 000 Rentner in Deutschland auf die staatliche Grundsicherung im Alter angewiesen sein Ihre Zahl werde damit in diesem Jahrzehnt dramatisch steigen um mehr als 125 Jeder 20 Rentner müsse dann vom sozialen Netz aufgefangen werden Phasen von Arbeitslosigkeit Niedriglöhne und dauerhaft geringfügige Beschäftigungen seien für sinkende Rentenbezüge verantwortlich Dies werde in den kommenden Jahren gravierende Auswirkungen auf die Wohnsituation älterer Menschen haben Hinzu kämen steigende Mieten und Heizkosten Diese Entwicklung macht eine Gegensteuerung in der Wohnungsbaupolitik notwendig Der Bund und vor allem die eigentlich für Wohnungspolitik zuständigen Länder sind gefordert Ansonsten steht Deutschland ein enormer Mangel an bezahlbaren Senioren Wohnungen ins Haus erklärt der Mietervereinsvorsitzende Um dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen müsse in den kommenden Jahren

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  • vollständig ausgeschlossen Kaisers Damit schafft die Bundesregierung ein Grundrecht für Verbraucher teilweise ab Egal ob im Kaufrecht Reiserecht oder bei Handwerkerverträgen niemand muss 100 Prozent zahlen wenn die Gegenleistung nicht 100 prozentig ist Kaisers bezweifelt dass die Abschaffung des Mietminderungsrechts für die Investitionsentscheidung des Eigentümers oder Vermieters tatsächlich irgendeine Rolle spielt Wenn in einem zu modernisierenden 10 Familien Haus tatsächlich zwei Mietparteien die Miete um 20 Prozent kürzen sollten wäre das bei einer durchschnittlichen Miete von 600 Euro ein Betrag von 240 Euro im Monat Davon macht kein vernünftig denkender Eigentümer Investitionen in Höhe von 100 000 oder 150 000 Euro abhängig Als Modernisierung dulden und über Mieterhöhungen bezahlen müssen Mieter auch Maßnahmen die nicht zu niedrigeren Heizkosten bei ihnen führen aber erneuerbare Primärenergie einsparen Gemeint sind zum Beispiel Fälle in denen der Vermieter von Öl oder Gasheizung auf Beheizung mit Holz bzw Pellets umrüstet Auf Härtegründe können sich Mieter im Vorfeld der Modernisierung nur noch einen Monat lang berufen Der Einwand der wirtschaftlichen Härte Miete ist nach Modernisierung unbezahlbar wird nicht mehr vor Beginn der Arbeiten geprüft sondern im Mieterhöhungsverfahren selbst Formale Anforderungen an die Begründungspflicht des Vermieters bei Modernisierungen werden gesenkt Kündigt der Vermieter die Modernisierung gar nicht oder nicht vollständig an kann er trotzdem die Modernisierungsmieterhöhung mit 6 monatiger Verzögerung fordern und durchsetzen Hinter den geplanten Neuregelungen steht offensichtlich die Vorstellung der Bundesregierung mit dem Abbau von Mieterrechten könnten Investitionen ausgelöst und energetische Modernisierungen vorangetrieben werden Das aber ist schlicht falsch erklärt der Mietervereinsvorsitzende Stattdessen muss die Frage beantwortet werden wer die Kosten der energetischen Modernisierungen tragen muss Nach geltendem Recht hier gibt es keine Änderung kann der Vermieter 11 Prozent der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete aufschlagen Entfallen beispielsweise 10 000 Euro Modernisierungskosten auf die Mieterwohnung kann der Vermieter 1 100 Euro mehr Miete im Jahr fordern

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  • beträchtliche Preisunterschiede gebe Kaisers verweist auf die erst kürzlich erfolgte Ankündigung der Bundesnetzagentur dass die Regeln für den Anbieterwechsel bei Strom und Gas zum 1 4 2012 deutlich verbessert würden Der Wechsel dürfe dann nur noch drei Wochen betragen und er könne an jedem beliebigen Werktag beginnen nicht wie bisher am Monatsersten Der Kunde müsse nur dem neuen Anbieter mitteilen dass er zu ihm wechseln wolle und dann werde von dort alles Weitere eingeleitet Angst vor einer Lieferunterbrechung müsse niemand haben Beim Mieterverein gibt man auch den Rat beim eigenen Heizverhalten noch nach Einsparpotentialen zu suchen um den Verbrauch zu reduzieren Dazu einige Tipps Sparsames Heizen beginnt mit einer einfachen Frage In welchen Räumen will ich welche Temperatur haben Dies hänge in erster Linie von der Nutzung des jeweiligen Zimmers ab In Räumen in denen man sich ohnehin weniger aufhalte könne man die Heizkörper niedriger einstellen Als Orientierung gibt man beim Mieterverein 20 Celsius für Wohn Ess und Arbeitszimmer und 22 für das Bad an Im Schlafzimmer reichten schon 16 18 Auch für die Küche brauche man nicht wesentlich mehr weil dort zusätzlich Wärme beim Kochen entstehe Damit sich die Wärme nicht wieder gleichmäßig in der ganzen Wohnung verbreitet müssten die Türen zwischen den Zimmern am besten geschlossen bleiben Nachts wenn die Kälte in die Wohnung ziehe sollte man sie sich abschotten z B die Rollladen schließen Bei alten Fenstern kann man schwere dichte Vorhänge davorhängen Gerade in einem Altbau geht sehr viel Heizenergie durch die Fenster verloren sagt der Mietervereinsvorsitzende Stefan Kaisers Heizkörper sollten frei stehen damit die Wärmeabgabe nicht behindert werde Wer für längere Zeit die Wohnung verlasse sollte die Heizung herunterfahren Schon wenige Grad würden sich später in der Abrechnung bemerkbar machen Über den Tag lohnt es sich durchaus wenn man die Thermostate auf Stufe 1 oder

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/26604-mieterverein-bezieht-position-zur-gaspreisanhebung-der-swg.html?cHash=48b2fbe8181691ce7ecbd6b148941018 (2016-02-10)
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  • Absicherung eventueller Ansprüche des Vermieters gehört heute fast zum Standard vieler Mietverträge Drei Nettomonatsmieten also ohne alle Nebenkosten sind laut Gesetz höchstens erlaubt erklärt der Mietervereinsvorsitzende Stefan Kaisers Unterschiedliche Varianten seien möglich Verbreitet sei zum Beispiel das auf den Namen des Mieters lautende und an den Vermieter verpfändete Sparbuch Auch Bankbürgschaften seien für die Kautionsleistung zulässig Am unkompliziertesten sei es für den Vermieter wenn er die Mietsicherheit direkt auf sein Konto überwiesen bekomme oder das Geld bar gegen Quittung vom Mieter erhalte Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch BGB sei der Vermieter aber verpflichtet das Kautionsgeld getrennt von seinem übrigen Vermögen anzulegen und es mitsamt den bis dahin angefallenen Zinsen bei Mietvertragsende an den Mieter zurückzugeben falls keine Forderungen aus dem Mietverhältnis wegen offener Mietzahlungen Beseitigung von Schäden oder nicht durchgeführte aber vertraglich vereinbarte Schönheitsreparaturen bestehen Allerdings hat der Bundesgerichtshof BGH nun noch eine weitere Forderung an die Vermieter erhoben die viele Mieter und auch Vermieter nicht kennen so Kaisers Die Kaution muss auf einem insolvenzfesten Konto angelegt werden Ist der Vermieter nämlich zahlungsunfähig und hat er keine Ansprüche mehr gegen den Mieter kann dieser nach seinem Auszug vom Insolvenzverwalter die Auszahlung des Geldes verlangen Bereits vor Erhalt der Kaution müsse der Vermieter seinem Mieter ein insolvenzfestes Konto benennen entschied das Gericht BGH 13 10 2010 VIII ZR 98 10 Leider ist das in unserer Rechtsberatungspraxis kein Einzelfall Das Entsetzen der Mieter ist groß wenn sie am Ende des Mietverhältnisses erfahren müssen dass ihr Kautionsgeld in der Konkursmasse untergegangen ist so der Mietervereinsvorsitzende In dem Fall der zu dem höchstrichterlichen Urteil führte ging es um eine Mietkaution in Höhe von 2000 Euro Der Vermieter verlangte den Betrag als Barleistung die auf ein separates Mietkautionskonto eingezahlt werden sollte Der Mieter weigerte sich und verlangte dass ihm zuerst ein insolvenzsicheren Kontos angegeben werden müsse

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/26605-vermieter-muessen-fuer-die-mietkaution-ein-insolvenzfestes-konto-benennen.html?cHash=c7a93689a6d14ebf7202de251cd36f59 (2016-02-10)
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  • entstehen lediglich Kosten von 19 50 Euro Die jährliche Ersparnis von 37 50 Euro reicht aus dass sich das Gerät in seiner Lebenszeit von ca 15 Jahren selbst finanziert Hilfen für das Nachrechnen gebe es im Internet Das Portal www co2online de biete Unterstützung bei der Wahl eines sparsameren Kühlgerätes an Auch unter www stromeffizienz de gebe es für Haushaltsgeräte einen Rechner der nach Eingabe der Nutzungsdauer und häufigkeit auswertet wie der persönliche Verbrauch vom durchschnittlichen Haushalt abweicht und das mögliche Einsparpotential beim Stromverbrauch aussieht Nicht die vielen Kleingeräte wie Eierkocher Elektrozahnbürste und Computer sind die großen Energiefresser sondern die Geräte die Wasser erwärmen Spülmaschine Waschmaschine oder dauerhaft am Netz sind Kühlgeräte Ein einheitliches EU Energielabel macht die Auswahl eines neuen Gerätes einfach Das Label weist den Stromverbrauch der Geräte auf und teilt das Gerät in eine Energieeffizienzklasse ein Es wird auf Kühl und Gefriergeräte Geschirrspüler Waschmaschinen Wäschetrockner Elektroherd und Klimageräte verliehen Energieeffizienzklassen zeigen an ob das Gerät sehr energiesparend ist Klasse A oder viel Energie verbraucht Klasse G Mittlerweile gibt es im Bereich Kühl und Gefriergeräte außerordentlich sparsame Geräte auf dem Markt die in A oder sogar A klassifiziert werden Beim Kauf eines Neugerätes ist also unbedingt auf das Energielabel zu achten rät Kaisers Der Kühlschrank sollte nie nicht neben dem Herd oder anderen Wärmequellen stehen und nicht im Bereich direkter Sonneneinstrahlung Am liebsten ist ihm ein kühler Platz Die Isolierung des Kühlschranks reicht oft nicht aus so dass das Gerät zusätzlich kühlen muss um die Kälteleistung zu bringen Das Gerät sollte auch stets einen kleinen Abstand zur hinteren Wand haben damit die warme Luft entweichen kann Den Backofen des Herdes sollte man nur vorheizen wenn es das Rezept verlangt Ansonsten kann darauf besser verzichtet werden Heißluft Backrohre brauchen ohnehin kein Vorheizen das spart Strom Bei der Waschmaschine zahlt

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27085-wie-man-im-haushalt-wirksam-strom-sparen-kann.html?cHash=8d8e92b51cbefd6159229073cebdb493 (2016-02-10)
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  • bietet Mietern Erlebnisreisen an Deutschlands größter Vermieter die Deutsche Annington die auch in Gießen etliche Wohnungen verwaltet ist doch immer wieder für Überraschungen gut Bei ihren Mieterinnen und Mietern fällt sie vor allem immer wieder damit auf dass sie auf Einwendungen gegen Betriebskostenabrechnungen oder auf Mängelbeseitigungsanzeigen erst einmal gar nicht reagiert heißt es in einer Erklärung des Mietervereins Dann verlege sie sich darauf hinhaltend zu taktieren und ihre Mieterinnen und Mieter gerne mit Mahnungen eines eigens eingerichteten Inkassobüros zu überziehen Nun überrasche die Deutsche Annington mit einem neuen Angebot In einem Rundbrief vom Anfang September 2011 teilt sie den Mieterinnen und Mietern mit dass in Kooperation mit dem HIT Reiseclub ein neuer kostengünstiger Erlebnisurlaub in der Türkei angeboten werden kann Insbesondere für die Zielgruppe der Best Ager also die Zielgruppe ab 50 Jahren soll das Angebot besonders attraktiv sein Da war so manche Mieter in Anbetracht der ansonsten weniger kundenfreundlichen Wohnungsgesellschaft doch ziemlich verblüfft Dies umso mehr als nicht nur die kostenfreie Unterbringung in einem Hotel gehobener Kategorie sowie ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm von der Besichtigung einer Tropfsteinhöhle über die Kalksinterrassen von Pamukkale hin zum exklusiven Galaabend angeboten wird Darüber hinaus soll es auch Verkaufspräsentationen geben bei denen die Gäste etwas kaufen können aber nicht müssen Und damit nur ja keiner auf die Idee kommt es handele sich um die üblichen Butterfahrten wird ausdrücklich darauf hingewiesen die Verkäufer seien professionell aber nicht unseriös und die Ware kann auch in Deutschland zurückgegeben werden Besonders pikant ist was eine Gießener Mieterin der Deutschen Annington dem Mieterverein berichtete Sie erhielt die Wohnungskündigung und mit gleicher Post das Reiseangebot Da darf man gespannt sein was der Deutschen Annington als nächstes einfällt um den nicht geringen Unmut unter ihren Mietern zu besänftigen der sich im Laufe der Jahre aufgrund des wenig kundenfreundlichen Geschäftsgebarens des Wohnungsunternehmens aufgestaut

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27087.html?cHash=ef2d064a42fd8e24555ffe10453da883 (2016-02-10)
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  • der kalten Jahreszeit muss der Vermieter dafür sorgen dass seine Mietwohnungen ausreichend beheizt werden können Der Mieterverein weist darauf hin dass Vermieter verpflichtet sind die zentrale Heizungsanlage in dieser Zeit so einzustellen dass eine Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius erreicht werden kann Da es keine gesetzliche Regelung über die Dauer der Heizperiode gibt sind zunächst die vertraglichen Vereinbarungen maßgeblich Meistens ist die Heizperiode im Mietvertrag auf den Zeitraum 1 Oktober bis 30 April festgelegt Aber auch außerhalb einer im Mietvertrag festgelegten Heizperiode muss der Vermieter die Beheizung der Wohnung gewährleisten erklärte der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Spätestens wenn die Zimmertemperatur tagsüber auch nur zeitweise unter 18 Grad Celsius sinkt und absehbar ist dass die kalte Witterung länger als zwei bis drei Tage anhält muss der Vermieter auch außerhalb der Heizperiode heizen so Kaisers Der Vermieter ist allerdings nicht dazu verpflichtet rund um die Uhr diese Mindesttemperaturen zu garantieren Nachts zwischen 24 00 und 6 00 Uhr reichen nach der Nachtabsenkung auch 18 Grad Celsius aus Mietvertragsklauseln nach denen zum Beispiel eine Temperatur von 18 Grad Celsius zwischen 8 00 und 21 00 Uhr ausreichen soll sind hingegen unwirksam Nachtabsenkung bedeutet aber nicht dass auch die Temperatur der Warmwasserversorgung abgesenkt werden kann Die Warmwasserversorgung muss rund um die Uhr gewährleistet sein Entgegenstehende Mietvertragsklauseln sind nach Auskunft des Mietervereins unwirksam Wird die Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius nicht erreicht liegt ein Wohnungsmangel vor Der Vermieter ist verpflichtet diesen Mangel abzustellen Solange dies nicht geschehen ist kann der Mieter die Miete mindern Bei einem totalen Heizungsausfall und Minusgraden im Winter ist eine Mietminderung bis zu 100 Prozent möglich Im Zweifelsfall sollte man erst die Beratung des Mietervereins aufsuchen bevor man zum Mittel der Mietminderung greift rät Kaisers Tipp des Mietervereins Ein Temperaturprotokoll bei aufgedrehten Heizkörpern kann die mangelnde

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27090-beginn-der-heizperiode-vermieter-fuer-waerme-verantwortlich.html?cHash=051dddee36bbf84ec7643c5fc8d51883 (2016-02-10)
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