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  • Newsletter 11 11 14 15 36 Uhr Barrierefreiheit beginnt oft im Kleinen Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft gibt es in Deutschland viel zu wenige barrierefreie Wohnungen Viele von ihnen bräuchten einen Total Umbau um auch nur annähernd barrierefrei zu werden In der Norm DIN 180 40 2 barrierefreies Bauen ist definiert unter welchen technischen Voraussetzungen Gebäude als barrierefrei anzusehen sind Sie gilt für Neubauten sollte allerdings auch sinngemäß für die Planung von Umbauten oder Modernisierungen angewendet werden Entscheidend ist aber das Ziel um das es geht die Gebrauchstauglichkeit von Wohnungen in kleinen Schritten zu erhöhen Wohnraum Anpassung ist ein Zukunftsfeld Sie beginnt mit schon kleinen Dingen Umbauen beginnt bei den Gewohnheiten der Menschen Viele von ihnen leben mit selbst geschaffenen Barrieren in ihren Wohnungen weil sie das schon lange so gewohnt sind Teppiche werden zu Stolperfallen und Flure sind oft vollgestopft mit Kleinmöbeln die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben Ein Umbau beginnt mit dem Reduzieren und Organisieren Bewegungsflächen schaffen Dinge des täglichen Bedarfs in die Position bringen die man trotz eines Handikaps leicht erreichen kann Und ggf kann man den Sanitärbereich mit Haltegriffen nachrüsten Das bringt für die Bewohner sehr viel und kostet vergleichsweise wenig erläutert der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Bodengleiche Duschen und Stützgriffe seien nur die deutlichsten Anzeichen für eine Veränderung Womöglich sei es ebenso klug die Einteilung der Wohnung zu verändern und zusätzliche Bewegungsflächen zu schaffen Nicht immer müsse die Wohnungsanpassung gleich einen größeren Umbau nach sich ziehen Manchmal reiche es vielleicht zwei Zimmer zu tauschen etwa das Arbeitszimmer und das Schlafzimmer wenn dadurch mehr Bewegungsflächen entstehen etwa für einen Rollator zum Bett Ganz sicher hilfreich sei es Kühltruhe Herd und Kühlschrank auf Brusthöhe zu verlegen damit sich niemand mehr bücken muss Nicht jede Maßnahme ist gleichermaßen sinnvoll Eine bodengleiche Dusche kann in einer

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  • Stefan Kaisers Vorsitzender des Mietervereins Nur wer mit Öl heize könne sich über eine Entlastung bei den Heizkosten freuen Denn der Ölpreis sank 2013 um 6 Wer dagegen Gas und Fernwärme nutze zahle meist wieder drauf Erst bei der Abrechnung für 2014 gibt es wohl seit Langem wieder einmal Geld zurück für alle betont man beim Mieterverein Der milde Winter und vergleichsweise moderate Energiepreise würden es möglich machen Nicht nur private Vermieter sondern auch die Profis in den Hausverwaltungen würden sich sich immer wieder Schnitzer beim Abrechnen leisten Oft schleiche sich ein Posten in die Kostenaufstellung der gar nicht umgelegt werden dürfe Oder es hake bei Fristen oder Verteilerschlüsseln beim korrekten Anrechnen von Modernisierungskosten Das Recht rund um die Betriebskosten ist kompliziert sagt Kaisers Wer unerwartet für 2013 nachzahlen muss sollte seine alte Abrechnung vom Vorjahr heraussuchen und beide miteinander vergleichen Zu prüfen ist welche Posten sich überdurchschnittlich verteuert haben und welche konstant geblieben sind rät der Mieterverein Dafür haben Mieter allerdings nur etwa vier Wochen Zeit Auch der Vermieter muss sich an Fristen halten er hat 12 Monate Zeit um die Jahresabrechnung vorzulegen In der Regel muss er damit bis zum Jahresende fertig sein Bei den folgenden Positionen machen Vermieter und Hausverwaltungen am häufigsten Fehler hier kann meist nachgehakt werden Zahlungen etwa für die Hausverwaltung Bankgebühren Porto Zinsen Telefon sind keine Betriebskosten Sie dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden Den Hof kehren und das Treppenhaus sauber halten sind typische Hausmeister Arbeiten Werden diese Positionen von externen Service Kräften übernommen oder zusätzlich abgerechnet obwohl es einen Hausmeister gibt sollten Mieter nachfragen Sonst werden sie doppelt zur Kasse gebeten Immer wieder finden Mieter einer Eigentumswohnung die Position Verwaltungs und Instandhaltungskosten in ihrer Abrechnung Das geht nicht Der Besitzer der Immobilie muss diese Kosten zahlen der Mieter nicht Die Pflege und

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  • April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 01 11 14 10 56 Uhr Mieterverein begrüßt Ankauf von Belegungsrechten Es ist erfreulich und wir begrüßen es dass der Magistrat nun endlich auch etwas unternimmt um zur Erhaltung preisgünstigen Mietwohnraums in der Stadt beizutragen Noch bis in den Frühsommer hinein vertrat man im Rathaus die Position in Gießen gebe es einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt obwohl seit längerem bekannt ist dass es Wohnungsmangel gibt vor allem bei kleineren und bezahlbaren Wohnungen Mit dem forcierten Zubau an hochpreisigen Eigentumswohnungen wird man die Versorgungsprobleme nicht in den Griff bekommen heißt es in einer Presseerklärung des Mietervereins Da Jahr für Jahr viele Sozialwohnungen aus der Belegungsbindung fallen weil die Kredite abbezahlt sind allein bei der Wohnbau in den nächster Zeit 400 Wohnungen kann dort die Miete auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete angehoben werden Das tun die Wohnungsgesellschaften auch um ihre Wirtschaftlichkeit nicht zu schwächen Deshalb ist der Ankauf von Belegungsbindungen richtig und notwendig um wenigstens 38 Wohnungen für weitere 10 Jahre preislich unter der deutlich gestiegenen Vergleichsmiete zu halten Die abgedroschene Behauptung des Magistrats man habe kein Geld für solche Maßnahmen verfängt nicht Allein mit den Mitteln für die zugeschüttete Fußgängerunterführung an der Ostanlage hätte der Magistrat die fünffache Anzahl an Wohnungen in der Bindung halten können sagt der Mietervereinsvorsitzende Stefan Kaisers Wie man sehe gibt es beträchtliche Förderzuschüsse des Landes die allerdings voraussetzen dass die Stadt Eigenmittel bereitstellt Neben dem Erhalt der Belegungsbindungen ist aber auch ein Zubau an neuen Sozialwohnungen erforderlich um den Bedarf in einer Stadt mit Bevölkerungszuwachs zu decken verlangt man beim Mieterverein zurück Geschäftszeiten

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  • Juni 2014 April 2014 Februar 2014 Mieter Zeitung 2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 27 10 14 10 54 Uhr Heizt du noch oder frierst du schon Während der eine friert schwitzt ein anderer schon Steigende Heizkosten auf der einen Seite Klimaschutz auf der anderen Seite auch das ist ein Dilemma Aber ist das unausweichlich Ist Thilo Sarrazins Ratschlag richtig einen warmen Pullover anzuziehen und die Raumtemperatur auf 15 16 Grad Celsius zu drosseln Immerhin ein Grad weniger spart schon 6 der Heizkosten Fachleute meinen dass Sarrazin irrt Denn vor allem in älteren Häusern kühlen die Wände bei niedrigen Temperaturen schnell aus und es droht dann Schimmel Es gilt die Regel warme Luft bindet viel Feuchtigkeit die aber auch schnell an kalten Raumstellen auskondensieren kann Deshalb muss sie regelmäßig abgelüftet werden Kalte trockene Luft erwärmt sich schneller als warme Ein Hygrothermometer das man in jedem Baumarkt für ein paar Euro kaufen kann leistet gute Dienste um die Raumfeuchtigkeit und die Temperatur zu kontrollieren Richtig ist eine gleichmäßige Raumtemperatur zwischen 19 22 Grad Celsius Dabei kann es im Schlafzimmer ruhig kühler sein als etwa im Bad oder Wohnzimmer Wichtig ist aber dass die Zimmertüren geschlossen gehalten werden Und eben das regelmäßige richtige Lüften am Tag sollte nicht vergessen werden Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster dreimal täglich ca 5 10 Minuten Dauerlüftung mit geklapptem Fenster hingegen ist falsch weil so der Raum nur auskühlt ohne ausreichenden Luftaustausch zurück Geschäftszeiten Mieterverein Gießen e V Bleichstr 28 35390 Gießen Lahn Telefon 0641 71235 Telefax 0641 71513 E

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  • für diejenigen die älter als 40 Jahre sind Solche Öfen gibt es nicht nur in bescheidenen Wohnverhältnissen Auch ältere Kachelöfen zählen dazu wie sie sich im Wohnzimmer mancher Einfamilienhäuser finden oft als Zusatz zur Zentralheizung heißt es in einer Presseerklärung des Mietervereins Wie viele Holzöfen am Ende betroffen sein werden weiß keiner so genau denn Zahlen über Verkauf oder Verbreitung der Öfen in den Fünfziger bis Siebziger Jahren gibt es nicht Sicher aber ist Es ist erst der Anfang eines massiven Austauschprogramms für alte Öfen und die in Deutschland so beliebten offenen Kamine Letztere sehen zwar schön aus taugen aber nicht als Heizung Da sie ohnehin nur gelegentlich genutzt werden dürfen genießen sie eine Ausnahme Hinter der Ofen Erneuerung steht eine schon vier Jahre alte Verordnung des Bundes Seit 2010 verlangt sie für jeden neuen Ofen eine Art Unbedenklichkeitserklärung was den jeweiligen Ausstoß an Feinstaub und Kohlenmonoxid angeht Dies ist vom Schornsteinfeger zu überprüfen Danach sind bis zum 31 Dezember erst einmal Öfen an der Reihe die bis Ende 1974 eingebaut wurden Ende 2017 folgen die Baujahre bis 1984 einschließlich Ende 2019 jene Öfen die vor 1995 aufgestellt wurden Bis Ende 2024 sollen so alle Öfen ausgetauscht oder nachgerüstet werden die bis zum März 2010 installiert wurden damals trat die Neuregelung in Kraft Insgesamt um die 4 5 Millionen Anlagen dürften schätzungsweise demzufolge betroffen sein und am Ende wird sich der Effekt durchaus messen lassen in der Luft erklärt man beim Mieterverein Denn der Staub aus ungefilterten Öfen gilt als eine der Hauptursachen für erhöhte Feinstaubkonzentrationen Im Herbst und Winter hätten Öfen an die 15 zur Feinstaubbelastung beigetragen Nicht selten führten erst diese Emissionen dazu dass an einzelnen Messstationen die zulässigen Grenzwerte überschritten wurden Im kalten Winter 2010 hätten die Emissionen der so genannten Kleinfeuerungsanlagen nach Zahlen des Umweltbundesamtes sogar

    Original URL path: http://www.mieterverein-giessen.de/presse/detailansicht/article/27795-viele-alte-holzkamine-muessen-bis-zum-jahresende-verschrottet-werden.html?cHash=5fd59c6cc06e932c10e97fe7ba1ff217 (2016-02-10)
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  • bei Fuß wer hat die Räumpflicht und wer haftet in Schadensfällen Wenn Wind und Regen die Blätter von den Bäumen fegen türmt sich nicht nur ein rutschiger Laubwald auf Gehwegen sondern es fallen für Mieter und Eigentümer auch Kehrpflichten an Wie im Winter bei der Räum und Streupflicht gilt es auch im Herbst dafür zu sorgen dass glitschige Blätter nicht zu einer unliebsamen Rutschpartie von Fußgängern führen wenn die Gemeinde die Pflicht zum Kehren der Bürgersteige auf die Eigentümer übertragen hat Darauf weist der Mieterverein in einer Presseerklärung hin Der Laubteppich kann zur Stolperfalle werden Die Hauseigentümer sind für die Verkehrssicherheit der Bürgersteige vor ihren Häusern verantwortlich Deshalb lasten auf ihnen auch die finanziellen Folgen wenn Passanten auf glitschigem Herbstlaub ausrutschen und sich verletzen sagt der Vorsitzende des Mieterverein Stefan Kaisers Er rät zum Schwingen des Besens auf dem Gehweg Wissenswertes zum Versicherungsschutz hat der Mieterverein für Mieter und Vermieter sowie Eigentümer in den folgenden Tipps zusammengestellt Mieter In der Regel vereinbaren Eigentümer mit ihren Mietern dass diese für den Herbstputz auf dem Bürgersteig zu sorgen haben Doch selbst wenn dies im Mietvertrag schriftlich festgehalten ist bleibt der Eigentümer in der Pflicht die regelmäßige und ordnungsgemäße Reinigung zu kontrollieren Für den Fall dass ein Vermieter seinen Mieter schadenersatzpflichtig machen will weil dieser es mit der Laubbeseitigung nicht so genau genommen hat tritt in der Regel die Privathaftpflicht des Mieters ein Selbstgenutztes Eigentum Besitzer von selbst genutzten Eigenheimen Eigentums und Ferienwohnungen schützt die Privathaftpflichtversicherung vor Schadenersatzforderungen von Fußgängern die sich durch glitschiges Herbstlaub verletzt haben Mehr und vermietete Einfamilienhäuser Bei Besitzern von Mehrfamilienhäusern oder Vermietern von Einfamilienhäusern tritt deren Haus und Grundeigentümer Haftpflicht ein wenn Passanten durch herbstliche Rutschpartien Blessuren davongetragen haben Anlagen mit Eigentumswohnungen Hier sind alle Wohnungseigentümer gemeinsam in der Pflicht dass Passanten durch Herbstlaub nichts Schlimmes passiert Verunglückt

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  • 2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A gießen suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Presse Detailansicht Pressemeldungen Archiv Newsletter 11 10 14 08 15 Uhr Debatte um Sanierungsplan zur Rotklinkersiedlung Wahrheit liegt in der Mitte In der Debatte um die Sanierungspläne für die Rotklinkersiedlung in Gießen besser bekannt unter Gummiinsel liegt die Wahrheit bei den Argumenten wohl in der Mitte erklärt man vom Mieterverein Das Konzept der Wohnbau Gießen sich zusammen mit der Interessengemeinschaft der Bewohner um Fördermittel aus dem Programm des Bundes Nationale Projekte des Städtebaus zu bewerben sei richtig und begrüßenswert Die Bedenkenträgerei aus der Opposition dagegen erscheine kleinkariert und eher kontraproduktiv Eine gründliche bauliche Sanierung des in die Jahre gekommenen Quartiers ist dringend notwendig und leider schon viel zu lange aufgeschoben worden so der Mietervereinsvorsitzende Kaisers Die Idee des Verkaufs der ganzen Siedlung an einen privaten Investor sei angesichts des schlechten Erhaltungszustandes illusorisch es sei denn man verkauft zum symbolischen Preis von 1 Euro Beim Mieterverein erinnert man daran dass der Plan der Wohnbau die Häuser an die Mieter zu verkaufen vor Jahren grandios gescheitert sei Die im Stadtparlament geäußerte Sorge allerdings die Mieten könnten nach einer Sanierung so stark ansteigen dass viele Mieter sie nicht mehr bezahlen können erscheint aus unserer Sicht durchaus berechtigt Deshalb muss man den Magistrat in die Pflicht nehmen wenn er vollmundig verspricht das Projekt müsse sozialverträglich und behutsam realisiert werden Darauf kann der Magistrat mit seinen Vertretern im Aufsichtsrat der Wohnbau Einfluss nehmen Das städtische Unternehmen hat bislang gerade in dem Punkt noch nicht überzeugt meint Kaisers zurück Geschäftszeiten Mieterverein Gießen e V Bleichstr 28 35390 Gießen

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  • Die Hoffnung im Rathaus und beim Magistrat dass die in nächster Zeit in Gießen entstehenden rund 2000 neuen meist hochpreisigen Eigentumswohnungen eine Entlastung auf dem angespannten Wohnungsmarkt bringen werden wird sich nicht erfüllen Insbesondere den Bürgern die über bescheidene Einkommen verfügen hilft das nicht aus der prekären Versorgungssituation Zu diesem Schluss kommt der Mieterverein Nach der sogenannten Sicker oder Filtertheorie von 1987 beziehen Haushalte deren Einkommen oder Ansprüche an das Wohnen gestiegen sind neue teure Wohnungen Die nächste Mieterschicht übernimmt dann die frei gewordenen und etwas preisgünstigeren Wohnungen und sie setzt ihrerseits Bestandswohnungen frei Das geht so lange bis am Ende der Kette auch die untersten Einkommensgruppen nachrücken und ihre bisherigen Wohnungen abgerissen werden Diese Theorie hört sich logisch an sie ist beruhigend aber leider falsch und längst widerlegt sagt der Vorsitzende des Mietervereins Stefan Kaisers Entscheidend für den Wert einer Immobilie ob Haus oder Wohnung sei immer ihre Lage Und die ist unveränderlich Ein Haus in einer teuren Gegend werde nicht automatisch mit dem Alter billiger und von immer ärmeren Menschen bewohnt bis es schließlich als Obdachlosenasyl endet Wäre das so würden ehemals edle Stadtviertel längst zu billigen Quartieren heruntergekommen sein Dem ist aber nicht so wie man in Gießen und auch anderenorts beobachten kann Die Wertkonstanz von Straßenzügen oder ganzen Stadtteilen verhindert dass Ärmere sich wohnlich verbessern Man muss feststellen je besser ein Stadtquartier ist desto weniger sickert nach unten durch erklärt Kaisers Heute würden sogar Wohnungen von unten nach oben sickern Die relativ Wohlhabenden würden teilweise gerade in Zeiten mit Niedrigzinsen heruntergekommene Häuser als Anlageobjeke aufkaufen sie aufwändig sanieren und dann teuer weitervermieten So verknappe sich das Angebot an preisgünstigen Behausungen noch weiter Das kann man nur eine Schluss ziehen Wohnungsengpässe wie in Gießen kann man in einer Situation mit Bevölkerungszuwachs nur mit staatlicher Hilfe beseitigen indem

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